· · ·

Ferrari, Alpine und Aston Martin auf Augenhöhe in Texas

Von

Der Ferrari 499P im Freien Training in Texas

Zum Auftakt in Texas zeigte sich in den Freien Trainings ein enges Kräftemessen zwischen Ferrari, Alpine und Aston Martin. Während die Italiener in der ersten Session noch die Nase vorn hatte, drehte Aston Martin im zweiten Durchgang den Spieß um – sowohl in der Hypercar- als auch in der LMGT3-Klasse.

Ferrari eröffnete die zweite Saisonhälfte mit einer Doppelführung im ersten freien Training. Antonio Giovinazzi brachte den #51-499P, den er sich mit den Titelverteidigern James Calado und Alessandro Pier Guidi teilt, auf 1:53.824 und blieb damit 0,205 Sekunden vor Teamkollege Antonio Fuoco im #50er Auto.

Dahinter zeigte Alpine mit der #36 (Victor Martins, Ferdinand Habsburg und Frédéric Makowiecki) bereits am Freitagmorgen starke Form, knapp vor dem Toyota #8 auf Rang vier. Die Publikumslieblinge vor Ort von Cadillac kamen mit Earl Bamber, Sébastien Bourdais und Jack Aitken auf Position sieben, ergänzt durch Aston Martin, Genesis und Peugeot in den Top Ten.

In der LMGT3-Klasse setzte McLaren hingegen früh ein Ausrufezeichen. Der junge Brite Tom Fleming fuhr im Garage-59-Auto eine 1:06.016 und lag damit rund zwei Zehntel vor dem Iron-Lynx-Mercedes-AMG. Ein zweiter McLaren (#58) komplettierte Platz drei, während der schnellste Ferrari 296 (#21) knapp vor Aston Martin und dem Ford Mustang von Proton Competition landete. Die WM-führende TF-Sport-Corvette (#33) hielt sich mit Platz 16 auffällig zurück.

FP2: Aston Martin übernimmt in beiden Klassen

Im zweiten Training drehte sich schließlich das Bild: Harry Tincknell setzte im #007 Aston Martin mit 1:52.567 die Bestzeit und verwies den Alpine A424 (#35) mit 0,122 Sekunden Abstand auf Platz zwei. Genesis Magma Racing bestätigte mit Rang drei erneut starke Pace im Debütjahr, knapp vor dem zweiten Alpine (#36).

Ferrari musste sich im FP2 hinten anstellen. Bestplatzierter Ferrari-Pilot war Robert Kubica im #83er Auto auf Rang fünf, vor den beiden Werkswagen #50 und #51. Aston Martins zweiter Valkyrie (Marco Sørensen/Alex Riberas) sowie die beiden eng beieinanderliegenden BMW M Hybrid V8 (#15 und #20) rundeten die Top Ten ab.

In der LMGT3-Klasse setzte sich Zacharie Robichon mit einer späten 2:05.609 im Heart-of-Racing Aston-Martin (#27) an die Spitze, nachdem Iron Lynx über weite Strecken der 90 Minuten mit seinen beiden Mercedes-AMGs (#61 Maxime Martin, #79 Matteo Cressoni) das Feld angeführt hatte. McLaren blieb erneut vorne dabei, diesmal mit dem #58er Auto. Porsche und Lexus meldeten sich auf den Rängen sechs und sieben zurück.

Hier gibt es die gesamten Ergebnisse vom FP1 und FP2.

Titelbild © FIA WEC Pressematerial via Fabrizio Boldoni / DPPI