Aston Martin an der Spitze am Testtag

Das Aston Martin Thor Team sorgte beim offiziellen Testtag zu den 24 Stunden von Le Mans 2026 für eine kleine Überraschung und erzielte in der zweiten von zwei jeweils dreistündigen Sessions die Bestzeit des Tages. Der Brite Tom Gamble fuhr im Aston Martin mit der Startnummer 007 eine Runde in 3:26,293 Minuten und war damit lediglich fünf Hundertstelsekunden langsamer als die Bestmarke des Testtags 2025.

Die zweitschnellste Zeit ging an den Toyota mit der Startnummer 8, der in 3:26,401 Minuten umrundete. Für den japanischen Hersteller verlief der Testtag jedoch nicht ganz reibungslos: Zu Beginn der ersten Session kollidierte ein außer Kontrolle geratener APR-LMP2-Prototyp mit dem GR010 Hybrid. Dabei wurde Fahrer Ryo Hirakawa kurzzeitig durchgeschüttelt, blieb jedoch unverletzt. Mit der zweitschnellsten Tageszeit zeigte Toyota anschließend, dass das Team weiterhin zu den Favoriten zählt.

Cadillac und Alpine komplettierten die Top Sechs. Der Cadillac mit der Startnummer 12 lag dabei vor den Alpine-Fahrzeugen mit den Nummern 35 und 36 sowie dem Cadillac mit der Nummer 101.

In der LMP2-Klasse war der IDEC Sport Oreca 07 mit der Startnummer 28 das schnellste Fahrzeug. Der Niederländer Job van Uitert sicherte dem Team die Bestzeit. Auf Rang zwei folgte der TDS-Racing-Oreca von Mathias Beche, dicht gefolgt von Matthieu Vaxivière im AF-Corse-Fahrzeug mit der Startnummer 183.

In der LMGT3-Kategorie belegten Ferrari, Porsche und Corvette die ersten drei Plätze. Der AF Corse Ferrari 296 GT3 mit der Startnummer 54 setzte sich mit einer Bestzeit von 3:56,646 Minuten knapp an die Spitze. Der Manthey-DK-Engineering-Porsche mit der Startnummer 91 lag lediglich neun Tausendstelsekunden zurück, während die TF Sport Corvette mit der Startnummer 33 den dritten Platz belegte.

Der Action geht am Mittwoch, den 10. Juni mit dem ersten freien Training weiter.

Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)