Ferrari startete mit starken Leistungen in den freien Trainings zum 6-Stunden-Rennen von Imola 2026 in die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft. Der italienische Hersteller führte sowohl die erste als auch die dritte der drei Sessions an, während Alpine im zweiten Training die Bestzeit setzte.
Der Freitag begann auf grüner Strecke, nachdem Regen zuvor im Wochenverlauf das Wetter bestimmt hatte. Ferrari fand offenbar am schnellsten in den Rhythmus: Die drei Fahrzeuge des Teams belegten die ersten drei Plätze der Session, wobei Robert Kubica mit einer Runde in 1:31,739 die Bestmarke setzte.
Diese Zeit wurde im zweiten freien Training von mehreren Fahrern aus den Top Ten unterboten. Charles Milesi erzielte im Alpine mit der Startnummer 35 die schnellste Runde, gefolgt von Nyck de Vries im Toyota mit der Startnummer 7.
Am Samstagmorgen herrschten auf dem Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari frühsommerliche Bedingungen. Dank der verbesserten Streckenhaftung wurden im dritten freien Training die bislang schnellsten Zeiten gefahren. Antonio Fuoco setzte sich im Ferrari mit der Startnummer 50 an die Spitze und umrundete die 4,9 Kilometer lange Strecke in 1:30,370.
Das neue Team Genesis Magma Racing absolvierte ein weitgehend problemloses freies Training und belegte am Samstag mit seiner Leistung den zwölften Platz.
Aston Martin vorn in LMGT3
In der LMGT3-Klasse setzte der Italiener Mattia Drudi im Aston Martin #27 von Heart of Racing die bislang schnellste Zeit des Wochenendes. Im dritten freien Training war er lediglich 0,025 Sekunden schneller als Jonny Edgar im Corvette #33 von TF Sport. Der Mercedes-AMG #61 von Iron komplettierte die Top drei und deutete mit der drittschnellsten Zeit einen vielversprechenden Saisonstart an.
Das Programm wird am Samstagnachmittag mit der Hyperpole fortgesetzt, bevor das Rennen am Sonntag um 13:00 Uhr Ortszeit startet.
Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff / Ton Kerdijk)

