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Ferrari schnappt sich die Pole in Monza und Lexus die GT3-Spitze

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Ferrari holte die Pole in Monza

Ferrari macht seinen Jahresabschluss in Monza mit einer Pole-Position perfekt. In der LMGT3 steht Hadrien David in der #78 von Lexus auf Platz 1.

Last-Minute-Drama in der Hypercar-Klasse

Antonio Fuoco führte schon die erste Quali-Phase an und stand damit sicher in der Hyperpole-Phase. Dort wechselte die Spitze lange zwischen ihm und Earl Bamber im Cadillac #38. In der Schlussminute gesellte sich Mathieu Jaminet im Genesis #19 dazu und übernahm mit 1:33.460 die Spitze. Doch das hielt nicht lange, denn Sekunden später fuhr Fuoco ganze 0,096 s schneller über die Linie. Es ist die dritte Ferrari-Pole in der Saison 2026 und Fuocos erste seit Spa 2025. Für Ferrari ist es die vierte Heim-Pole in Folge.

Emotional wurde das Qualifying für die Alpine-Mannschaft, welche in Monza zum letzten Mal antritt. Während die #36 auf Platz 6 fuhr, verpasste der Schwesterwagen die Hyperpole-Phase erstmals in dieser Saison. Charles Milesi wurde Elfter, nur 0,074 s hinter Platz 10. Besonders unter Druck standen die Titelanwärter von Toyota. Die #8 mit Buemi, Hirakawa und Hartley startet nur von Platz 15. Die #7 mit Kobayashi, Conway und de Vries steht auf Position 16. Die #7-Crew braucht im Rennen einen Platz unter den ersten zwei, um die Teamkollegen in der #8 rechnerisch noch einzuholen. Mit dieser Startposition wird das eine harte Aufgabe.

Lexus startet in der GT3-Klasse von Platz 1 aus

LMGT3: Lexus dominiert im Qualifying

Hadrien David fuhr in allen fünf fliegenden Runden eine Bestzeit und drückte dem Qualifying klar seinen Stempel auf. Seine beste Runde, 1:47.523, setzte er zum Schluss und holte sich seine zweite Pole in diesem Jahr. Eduardo Barrichello war im #23 Aston Martin mit 1:47.065 für wenige Momente schneller. Doch seine Runde wurde wegen Überschreitung der Track Limits im mittleren Sektor gestrichen.

Neben David steht in der ersten Reihe Jonny Edgar in der #33 von TF-Sport. Dieser verpasste die Spitzenposition mit 0,014 s Abstand nur knapp. Der Tabellenführer geht damit gut positioniert ins Finale um den WM-Titel. Ihm im Nacken sitzt der Ford #77 mit Ben Tuck, welcher auf Rang drei fuhr.Dahinter folgen:

Für das Team WRT lief es denkbar schlecht, denn beide BMW M4 scheiterten an der Hyperpole-Phase. Darren Leung verpasste sie erstmals in dieser Saison und wurde Zwölfter mit der #32. Die Startnummer 69 von McIntosh landete auf Platz 16, weil seine beste Runde wegen Track Limits gestrichen wurde. Ohne den Pole-Punkt ist die #69 rechnerisch aus dem Titelkampf raus.

Der Porsche #92 ist momentan Zweiter der Tabelle gewann zuletzt in Barcelona. Er startet nur von Platz 11 ins Rennen und hat eine schwierige Ausgangslage im Titelkampf. Am härtesten traf es jedoch den Vista AF Corse Ferrari #21. François Hériau crashte beim Ausgang aus der Out-Lap in die Ascari-Kurve und beschädigte die Front stark. Die Bergung seines Wagens löste eine Rote Flagge aus.

Alle Ergebnisse vom Qualifying gibt es hier zum nachlesen.

Bilder © Endurance Archive