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Ferrari und Alpine geben in Monza das Tempo vor

Der Autodromo Nazionale Monza stellte die Teilnehmer der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) am Freitag mit zwei freien Trainings unter schwierigen Bedingungen auf die Probe. Bei Außentemperaturen von lediglich 10 °C und kaum wärmerem Asphalt blieben die Rundenzeiten deutlich hinter denen zurück, die beim letzten WEC-Auftritt auf der italienischen Traditionsstrecke im Jahr 2023 erzielt worden waren.

Im ersten freien Training (FP1) setzte der Alpine A424 mit der Startnummer 35 die Bestzeit. Für das französische Team ist es das letzte WEC-Rennwochenende in seiner aktuellen Konstellation. Der Franzose Charles Milesi war der schnellste Fahrer der Session und nahm Yifei Ye im Ferrari 499P mit der Startnummer 83 rund vier Zehntelsekunden ab.

Im zweiten freien Training (FP2) knüpfte Robert Kubica an die starke Leistung seines Ferrari-Teamkollegen Ye an. Mit einer Rundenzeit von 1:38,143 Minuten sicherte er sich die Tagesbestzeit, während sich die Streckenbedingungen zunehmend verbesserten. Rang zwei ging an Harry Tincknell im Aston Martin Valkyrie mit der Startnummer 007. Der Brite erzielte seine Bestzeit erst in der letzten Runde seines insgesamt 35 Umläufe umfassenden Trainingsprogramms – dem zweithöchsten Pensum im gesamten Hypercar-Feld.

Ford-Doppelführung in der LMGT3

In der LMGT3-Klasse dominierten die beiden Ford Mustang LMGT3 von Proton Competition das Geschehen. Sebastian Priaulx und Logan Sargeant sicherten sich mit Rundenzeiten von 1:50,352 beziehungsweise 1:50,439 Minuten die beiden Spitzenplätze. Damit unterstrichen sie eindrucksvoll ihr Potenzial – schließlich werden beide in der kommenden Saison auch für Fords Hypercar-Projekt an den Start gehen.

Am Samstag stehen mit dem dritten freien Training (FP3), dem Qualifying und der anschließenden Hyperpole die nächsten wichtigen Programmpunkte auf dem Zeitplan.

Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)