Erneut schafft es die Audi-Mannschaft den Konstrukteurs-Titel in der LMP1 als auch den Fahrertitel in der Gesamtwertung zu verteidigen.
Während im letzten Jahr noch André Lotterer, Benuît Tréluyer und Marcel Fässler an der Spitze standen, sind nun Allan McNish, Tom Kristensen und Loic Duval die neue Nummer eins im Motorsport.
Mit Beginn des Jahres 2012 gründet sich eine neue Rennserie. Das Ziel der jungen Meisterschaft war es, die besten Teams der Welt in einem Mensch und Material fordernden Duelle gegeneinander antreten zu lassen. Audi hat es geschafft, sich im Jahr der Premiere mit den besten Fahrern und dem besten Wagen einen Platz in den Geschichtsbüchern zu verschaffen. Nun schreiben wir 2013 und erneut hat es der Wagenbauer aus Ingolstadt geschafft, den Thron zu erklimmen.
Es ist der Beginn vom Mythos Audi. Ein Auto das es schafft auch unter den schlechtesten Bedingungen zu glänzen. Fahrer die Nervenstark jeder Situation gewachsen sind. Ein Team das besser nicht sein könnte. Der Hersteller hat sich auf ewig mit der WEC verbunden. Es ist der Beginn einer neuen Ära im Motorsport.
Mit beginn der Saison 2014 tritt auch ein neues Reglement in Kraft. Es ist der Neubeginn für alle Teams. Auch das Audi Sport Team Joest muss sich wieder von untern hocharbeiten. Sind sie in der Lage sich zum dritten mal nach oben zu kämpfen? In knapp 6 Monaten wissen wir mehr, denn dann beginnt die Saison 2014.
Die FIA hat die Meldeliste für die 6 Stunden von Shanghai veröffentlicht. Große Veränderungen im WEC-Feld wird es nicht geben.
Hingegen aller vorherigen Ankündigungen hat sich das Toyota-Team nun entschieden auch in Shanghai mit 2 Autos anzutreten. Einige Wochen zuvor hatte die Mannschaft noch angekündigt den Rest der Saison mit nur einem Wagen zu bestreiten um mehr Budget in die Entwicklung des 2014er Wagens investieren zu können.
Die LMP2 Teams Gainer International und KCMG werden in nächsten Rennen nicht antreten. Beide Mannschaften sind aktuell nur zu Testzwecken Teil der WEC und werden mit Beginn der Saison 2014 aktiv in der LMP2-Klasse mitfahren.
Stattdessen dürfen wir das Auto von Graves Motorsport wieder begrüßen. Die Mannschaft hatte sich entschlossen die 6 Stunden von Fuji auszusetzen und erst ab China wieder teilzunehmen. Insgesamt werden 28 Autos um die Podestplätze kämpfen. Das Rennen findet diesmal an einem Samstag (dem 09. November) statt. Hoffen wir das es nicht erneut früher abgebrochen werden muss.
Das Rennen in Fuji war auch für die GTE-Fahrer eine große Enttäuschung. So gab es aufgrund des Wetters keine Überraschungen in den beiden Klassen.
GTE-Pro
Der Wagen mit der Startnummer #97 in welchem Darren Turner, Stefan Mücke und Frederic Makowiecki fahren, holten nach 16 Runden den Sieg. Den zweiten Rang konnte sich die Mannschaft von AF Corse sichern. Der Porsche mit der Startnummer #91 des Porsche AG Team Mantheys landete auf dem dritten Platz. Das zweite Fahrzeug von Porsche konnte nur Platz vier einfahren, was zu großer Enttäuschung bei dem Teamchef führte.
Team/Startnummer
Platz in der GTE-Pro Klasse
Platz in der Gesamtwertung
Aston Martin Racing #97
Platz 1
Platz 13
AF Corse #51
Platz 2
Platz 14
Porsche AG Team Manthey #91
Platz 3
Platz 15
Porsche AG Team Manthey #92
Platz 4
Platz 16
GTE-Am
In der GTE-Am Klassierung konnte genau wie in der GTE-Pro Aston Martin glänzen. Das Young Driver Team mit der Startnummer #95 holte mit Bruno Senna den Sieg. Platz zwei ging in der Amateurewertung ebenfalls an Aston Martin. Proton Competition konnte auf den dritten Platz im Regenchaos fahren und somit entscheidende Meisterschaftspunkte holen.
Das Krohn Racing Team konnte nach einem zeitigen Boxenstopp durch einen Trick in der Safetycar Phase plätze gutmachen. Sie fuhren dreimal infolge durch die Boxengasse ohne einen Stopp durchzuführen. Da die Geschwindigkeit in der Boxengasse höher war, als die die hinter dem Safetycar gefahren wurde, konnte der grüne Ferrari mehrere Platzierungen gewinnen. Am Ende reichte es trotzdem nur für den 24. Platz in der Gesamtwertung für das Team.
Strömender Regen und ein ununterbrochener Safety Car-Einsatz machten ein freies Rennen in Fuji unmöglich. Wir haben die Auswertung der LMP-Klassen für Euch.
LMP1
Das abgebrochene 6-Stunden-Rennen am letzten Wochenende in Fuji brachte aufgrund des Dauereinsatzes des Safetycars keine spannenden Überholmanöver mit sich. Trotzdem gelang es dem Toyota mit dem Lokalmatador Kazuki Nakajima vom zweiten Platz aus das Rennen zu gewinnen. Aber wie gelang es Toyota Racing den Audi unter der Safetycar-Phase zu überholen?
Eins ist klar, schwierig war dieser Platzgewinn nicht. Der Audi mit der Startnummer 1 musste in Runde sechs an die Box, da der Filter in der Airbox verstopft war. In den zwei darauffolgenden Runden musste der Audi e-tron Quattro erneut einen Stopp durchführen, da das Problem wieder auftrat. Da Andre Lotterer vor dem hineinfahren in die Boxengasse das Safetycar auf der Strecke überholte, bekam er zu all dem Unglück noch eine Durchfahrtsstrafe, die das Team auf den vorletzten Platz in der LMP1 Wertung warf.
Bei dem Toyota mit der Startnummer 8 ging an diesem Tag auch einiges schief. Anthony Davidson ist nach zwei absolvierten Installationsrunden vor dem Start nochmals in die Boxengasse abgebogen um zu tanken. Doch er verpasste das Zeitfenster für die Startaufstellung um 5 Sekunden. Somit musste er mit seinem Toyota Hybrid aus der Box starten, was ihn im Feld weit zurückwarf. Er beendete das Rennen nach 16 Runden auf dem Rang 27 in der Gesamtwertung. Die große Überraschung in der LMP1 Klasse waren die zwei Ersatzfahrer des Rebellion Racing Teams, die ihr erstes Rennen in der WEC auf dem 3. Platz beenden konnten.
Team/ Startnummer
Platz in der LMP1
Platz in der Gesamtwertung
Toyota Racing #7
Platz 1
Platz 1
Audi Sport Team Joest #2
Platz 2
Platz 2
Rebellion Racing #12
Platz 3
Platz 3
Audi Sport Team Joest #1
Platz 4
Platz 25
Toyota Racing #8
Platz 5
Platz 27
LMP2
In der LMP2 Wertung gab es im Rennen wie in der LMP1 keine großen Veränderungen und Überholmanöver. Das OAK Racing Team konnte bei dem Rennen in Fuji ein erneutes Podest einfahren, indem sie einfach nur dem Safetycar folgen mussten. G-Drive Racing landete auch zum zweiten mal in folge auf dem Treppchen.
Die größte Überraschung war das Team Gainer International, welches sich den dritten Platz sichern konnte und somit wieder viele Punkte gutgemacht hat. Das japanische Team KCMG welches seinen dritten Renneinsatz in Fuji neben Silverstone und Le Mans bestritt, war enttäuscht über den Rennabbruch. Da sie keine hilfreichen Daten für nächstes Jahr sammeln konnten, und ihr Neuling nur die Trainings und Qualifying Sessions bestritt.
Lange Gesichter im Fahrerlager und auf den Tribünen in Fuji. Regen, Regen und nochmals Regen. Ein spannendes Rennen sieht anders aus – wir blicken zurück.
Man könnte meinen das die Trainings und Qualifying Sessions spannender waren als das heutige Rennen. Die erste Halbzeit (wir berichteten) war wenig spektakulär, und auch in der zweiten Hälft änderte sich nicht viel. Doch die Schuld für dieses durchaus kurze Rennen kann man keinem in die Schuhe schieben, denn die Sicherheit der Fahrer geht vor.
Das Rennen
Eine Stunde vor dem Rennen konnte man sich in Fuji noch ohne Regenschirm raustrauen. Doch schon bei den Installationsrunden wurde es am Himmel grau. Pünktlich zum Rennstart um 11:00 Uhr Ortszeit fing es über der Strecke heftig an zu regnen. Aufgrund des Aquaplanings musste das Rennen hinter dem Safetycar gestartet werden.
Das Fahrerfeld konnte nur 10 Runden absolvieren, bis das Rennen durch Roteflaggen unterbrochen wurde. Die Streckenbedingungen hatten sich von Runde zu Runde verschlechtert. Nach gut zwei Stunden Rennunterbrechung endlich die Erlösung, dass Rennen konnte wieder aufgenommen werden. Allerdings wieder nur hinter dem Safetycar, da die Strecke noch nicht komplett abgetrocknet war. Sechs Runden später beschwerte sich der Audipilot Loic Duval über enorme Sichtprobleme aufgrund des Nebels der sich über die Strecke gesetzt hatte.
Die Rennleitung entschied sofort über eine erneute Unterbrechung des Rennens. Unter angehaltener Zeit mussten die Fahrer nochmals zirka zwei Stunden in ihren Boliden ausharren und auf einen Neustart warten. Als das Wetter sich langsam über Fuji besserte, entschied man das Rennen erneut zu starten. Aber als die Motoren der Fahrzeuge angelassen wurden, kam eine weitere Regenfront vom Pazifik herüber. Das Safetycar bog in der selben Runde aufgrund des Wetters zusammen mit dem Feld in die Box ein. Das Rennen wurde somit eine Stunde vor Schluss beendet, da keine Besserungen der Wetterlage in Sicht war.
Das Ergebnis
Laut Reglement müssen mindestens 4 Stunden gefahren werden um eine Vollständige Wertung durchzuführen. Die Leitung entschied jedoch eine Stunde vor dem Regulärem Ende das Rennen vorzeitig zu beenden. Da die nötige „Mindestzeit“ nicht zu Stande kam, bekommen alle Fahrer nur die hälfte der regulären Punktzahl. Mehr zu den Platzierungen und den Veränderungen in den einzelnen Meisterschaften folgen in den Rennauswertungen zur LMP und LMGTE.
Das frühe Aufstehen wurde diesmal nicht belohnt. Mit beginn der 6 Stunden von Fuji sorgte Regen für eine feuchte erste Halbzeit in Japan.
Seit 04:00 Uhr morgens sitzen hunderte deutsche Langstreckenmeisterschaft-Fans vor dem Live-Stream um das 6-Stunden-Rennen von Fuji zu verfolgen. Leider läuft das Rennen seit 11:00 Uhr Ortszeit alles andere als flüssig.
Pünktlich zum Rennstart fing es an zu regnen. Aufgrund des Aquaplanings erfolgte der Start hinter dem Safetycar. Nach zehn gefahrenen Runden kahm es zu einer Rennunterbrechung. Nach knapp zwei Stunden Wartezeit ging das Rennen hinter dem Safetycar weiter, da sich der Regen langsam legte. Doch nach nur sechs weiteren Runden beschwerten sich viele Fahrer über die Streckenbedingungen. Da sich neben dem Regen noch Nebel über die Strecke legte, entschied der Renndirektor über einen erneuten Abbruch des 6-Stunden-Rennens.
Inzwischen sind unter angehaltener Zeit (3:48:22 Stunden) zirka zwei Stunden vergangen. Doch Hoffnung besteht, der Regen hat sich in den letzten Minuten über Fuji gelegt und das Rennen soll 08:30 Uhr wieder aufgenommen werden. Die Zeihen stehen gut, das es ohne Safetycar weiter gehen soll. Auf unserem Twitter Account halten wir euch weiterhin auf dem laufenden.
Aktuell steht es in der LMP1 Wertung wie folgt: 1-#7 Toyota Racing 2-#2 Audi Motorsport 3-#12 Rebellion Racing
Toyota hofft beim Heimspiel in Japan mit beiden Fahrzeugen auf das Podest zu kommen. Im letzten Jahr konnte die Mannschaft das Rennen für sich entscheiden.
Und die Chancen auf einen erneuten Triumpf in der Heimat stehen gut. Im ersten und dritten Training konnten die Japaner mit ihrem Ts030 Hybrid glänzen. Doch der große Rivale Audi, war im Qualifying um gerade mal 178 Tausendstel Sekunden schneller als Sebastien Buemi, Anthony Davidson und Stephane Sarrazin.
Das Schwesterauto mit den Piloten Nicolas Lapiere, Alex Wurz und dem Lokalmatador Kazuki Nakajima, landete auf dem dritten Platz, mit 283 Tausendstel Sekunden Rückstand auf den Erstplatzierten. Die Fahrer von Toyota Racing hoffen beim morgigen Rennen in Fuji auf den vorhergesagten Starkregen. Da ihr Setup auf nasser Strecke im Gegensatz zu Audi etwas besser Funktionierte als auf trockener.
Es wird sich beim morgigen Rennen zeigen ob sich das Toyota Racing Team gegen die Leistungsstarken Audis in Japan durchsetzten kann. Das 6-Stunden-Rennen können Sie ab morgen 04:00 Uhr bei uns im Live-Stream verfolgen.
Im 3. Freien Training zu den 6 Stunden von Fuji schaffte es Toyota, noch vor Audi zu landen. Doch im Qualifying sah es auf einmal ganz anders aus.
LMP
Beim drittletzten Saisonlauf der WEC in Japan, schnappte sich Andre Lotterer mit einer Zeit von 1:26.235 Minuten den ersten Startplatz für sein Team. Sebastien Buemi im Toyota, fuhr mit einem Rückstand von 0.122 Sekunden auf den zweiten Platz.
Rang drei ging an Lokalmatador Kazuki Nakajima, der mit seinem Toyota nur drei Zehntelsekunden langsamer als Lotterer im Audi R18 e-tron quattro war. Auf Platz vier landete das Audi Trio Duval, Kristensen und McNish. Der letzte Startplatz in der LMP1 ging wie erwartet an das Schweizer Team Rebellion Racing. Sie hatten einen Rückstand von 2,673 Sekunden.
Bei der LMP2 Klasse ging es spannend zu. Gegen Ende der Session waren sieben Autos in einem Fenster innerhalb einer Sekunde. Die Pole Position ging an das OAK-Team im Morgan Nissan mit einer Zeit von 1:32.938. Die Plätze zwei und drei gingen an das G-Drive und Gainer Team.
LMGTE
In der GTE-Pro Klasse gingen die Startplätze eins und zwei an Aston Martin. Wobei Stefan Mücke die schnellste zeit fuhr. Der dritte Platz ging an die Tabellenführer Fisichella und Bruni. Dahinter reiten sich erst die beiden Manthey Porsches ein.
Die Pole Position in der GTE-Am ging ebenfalls an Aston Martin, der Ex Formel 1 Pilot Bruno Senna fuhr die schnellste Zeit in dieser Klasse.
Es gab viel Spekulation um den Rennkalender für 2014. Nach langem hin und her haben sich FIA und ACO auf einen kaum veränderten Fahrplan geeinigt.
Die Veranstalter sind der Meinung, dass Beständigkeit das Beste für die Entwicklung der Rennserie, Teamstrukturen und Fanbasis ist. So werden auch 2014 wieder die 8 Rennstrecken in gleicher Reihenfolge angefahren. Einzige Veränderung ist eine bessere Verteilung, so das fast jedes Rennen in einem Monat stattfindet.
Der WEC-Kalender 2014 20.04 – Die 6 Stunden von Silverstone 10.05 – Die 6 Stunden von Spa Francorchamps 14./15.06. – Die 24 Stunden von Le Mans 31.08. – Die 6 Stunden von Sao Paulo 21.09. – Die 6 Stunden Austin 12.10. – Die 6 Stunden Fuji 01.11. – Die 6 Stunden von Schanghai 15.11. – Die 6 Stunden von Bahrain
Jedoch wird es vermutlich über das nächste Jahr hinaus nicht bei der Struktur bleiben. So ließen die Organisatoren durchblicken, dass nach wie vor Verhandlungen mit dem Nürburgring in Deutschland und dem Circuit in Monza geführt werden. Ergebnisse liegen bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht vor.
Es wäre jedoch denkbar, dass die Anzahl der Rennen 2015 auf 10 Stück ansteigt. Ein Überschreiten dieser Grenze ist jedoch nicht zu erwarten, da die Kostenplanung bei den Teams auf Grund der Renndauer sehr empfindlich ist. Mehr als 10 Rennen wären Finanziell nicht möglich und man würde einen Untergang wie in den 90er Jahren heraufbeschwören.