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  • Finales LMP3-Konzept steht

    Die Veranstalter der WEC und der 24 Stunden von Le Mans haben am gestrigen Samstag die neue LMP3-Klasse vorgestellt. Die Kategorie soll den Nachwuchsfahrern den Langstreckensport schmackhaft machen und einen besseren Einstieg ermöglichen. Ab dem kommenden Jahr startet die LMP3 in der Asian- und der European Le Mans Series. Die neue Prototypen-Kategorie wird die seit 2008 bestehende Formula Le Mans ablösen.
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    Bei den 24 Stunden von Le Mans und in der Weltmeisterschaft WEC werden wir die LMP3-Klasse jedoch zu Gesicht bekommen. Man hat sich hier bewusst gegen eine Starterlaubnis der neuen Klasse entschieden um von den Neueinsteigern nicht zu viel abzuverlangen.

    Die LMP3-Boliden sind optisch identisch mit den LMP1 und LMP2 Fahrzeugen, jedoch ganze 15 cm kürzer. Das geschlossene Carbonchassis wird zusammen mit dem Fahrzeug rund 900 kg auf die Waage bringen. Der Hersteller kann hier wie in der LMP2-Klassen frei gewählt werden. Als Motor wird der aus der Formula Le Mans bekannte Chevrolet V8-Einheitsmotor mit 420 PS eingesetzt.

    Der ACO geht davon aus, das ein LMP3-Fahrzeug zirka zwei Sekunden schneller sein wird als ein GTE-Auto, und das bei geringeren Kosten. Wie aus der LMP2-Klasse bekannt, wird es bei der neuen LMP3-Klasse auch eine Kostengrenze geben. Diese wird bei rund 195.000 Euro liegen. Je Saison darf nur ein Motor verwendet werden, welcher 10.000 km halten muss. Die Startgebühren pro Fahrzeug in einer Saison werden laut Aussagen des ACO zwischen 350.000 und 400.000 Euro liegen. Welche Hersteller den LMP3-Boliden herstellen werden steht noch nicht fest. Aktuell würden LMP3 ähnliche Chassis von Oreca, Ligier und Onroak in Frage kommen.

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    Quelle: speedweek.com
    Bildquelle: 24h-lemans.com

  • Le Mans 2014: Doppelsieg für Audi

    Le Mans 2014: Doppelsieg für Audi

    Nachdem es in den letzten 20. Rennstunden spannende Kämpfe um die Spitzenpositionen gab, ließ die Spannung auch zum Ende hin nicht. Timo Bernhard konnte zwischenzeitlich im Porsche #20 die Führung übernehmen. Zehn Minuten später kam es in der Ford-Schikane zu einem Zwischenfall. Der Ferrari mit der Nummer #58 verpasste der Bremspunkt und flog von der Strecke ab. Wenig später kam es bei Aston Martin (#97) zu einem Problem mit der Servolenkung und Darren Turner versenkte sein Fahrzeug im Kiesbett. Aufgrund des Zwischenfalles bei Aston Martin, konnte Fisichella im Ferrari mit der #51 die Führung in der GTE-Pro Klasse übernehmen.

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    Zirka zwei Stunden vor Schluss rollte Mark Webber im Porsche mit der Startnummer #20 auf der Strecke aus und verlor somit die Führung an den Audi #2. Nachdem der Australier seinen Boliden in die Box brachte, wurde sofort versucht den Porsche 919 zu reparieren, jedoch ohne Erfolg. Nach einem Irreparablem Motorschaden musste sich das Team beim Le Mans Comeback geschlagen geben. Auch der zweite Porsche mit der Startnummer #14 blieb von den Pannen am Ende nicht verschont. Marc Lieb meldete über Boxenfunk, dass er nicht mehr im vierten Gang fahren kann. Das Team holte den Wagen für eine Reparatur in die Box und 5 Minuten vor Schluss konnte er dann wieder auf die Strecke geschickt werden.

    Eine Stunde vor Ende kam der führende Aston Martin #95 aus der GTE-Am Klasse in die Box zur Reparatur. Die Arbeiten konnte man jedoch schnell beenden und das Auto ohne Platzverlust auf die Rennstrecke zurück schicken. In der letzten halben Stunde flog dann der JMW Ferrari mit der Nummer #66 auf der Mulsanne-Gerade ab und landete im Kiesbett. Wie durch ein Wunder wurde das Auto nicht beschädigt.

    Um 15.00 Uhr war es dann vollbracht. Der Audi mit der Startnummer 2 gewinnt die 24 Stunden von Le Mans 2014. Nach dem man beim Saisonauftakt in Silverstone nicht einmal die Zielflagge sah, kämpfte sich das Team zurück an die Spitze. Es war eines der spannesten Rennen der letzten Jahre in der Sarthe. Nach einem verregneten Auftakt und der Führung von Toyota änderte sich die Situation in den Morgenstunden und Audi übernahm die Führung. Nach dem man viele gute Runden zurückgelegt hatte, kamen technische Probleme auf und man musste die Spitze an Porsche abgeben. Doch am Ende standen Marcel Fässler, André Lotterer und Benoit Treluyer, die Weltmeister von 2012 ganz oben. Eine Klasse tiefer konnte sich das Team von Jota Sport gegen den Ligier von Thiriet by TDS Racing und den Signatech Alpine durchsetzen und nach vielen Spannenden Duellen das Rennen für sich entscheiden.

    In der LMGTE-Pro fuhr der AF Corse Ferrari #51 von Gianmaria Bruni, Toni Vilander und Giancarlo Fisichella gegen die äußert starke Konkurrenz von Porsche, Corvette und Aston Martin behaupten. In vielen langen, spannenden und packenden Zweikämpfen konnte sich der Ferrari 458 Italia behaupten und am Ende den Klassensieg einfahren. Bei den Amateuren fuhr der Aston Martin mit der Nummer 95 als erster durchs Ziel. Nach dem tragischen Tod von Allan Simonsen konnten Nicki Thiim, Kristian Poulsen und David Heinemeier Hansson für ihn den Sieg in der GT-Am Klasse einfahren.

    Bild © fiawec.com – Pressematerial

  • Le Mans 2014: Stunde 17 bis 20 – Ausgang des Rennens noch offen

    Langsam aber sicher nähert sich das Rennen dem Ende und nach 17 Stunden machen sich bei Mensch und Maschine die Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Die Uhr zeigte eine verstrichenen Zeit von 17 Stunden und 11 Minuten, als der Porsche von Prospeed vorzeitig das Rennen beenden musste. Auf der Geraden brach ein Teil der Radaufhängung weg und drückte das linke Hinterrad aus der Halterung, welches daraufhin quer über die Strecke schoss. Der Wagen prallte in die Reifenmauer und war fahrunfähig. In der GT-Pro kämpften währenddessen erneut der Porsche #91 und der Aston Martin #97 um die Spitzenposition. Durch einen Fahrertausch bei dem britischen Team wurde das interessante Duell aber vorzeitig beendet.

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    An der Spitze des Gesamtfeldes liegt weiterhin der Audi #1 vorne. Knapp zwei Runden dahinter fuhr der Porsche Nummer 20 und versuchte um jeden Preis Boden gut zu machen. Bei 17 Stunden und 55 Minuten fuhren beide Zeitgleich an die Box, tankten nach und wechselten die Reifen. Der Porsche konnte den Boxenstopp nutzen um weitere Zeit dazu zugewinnen. Zur selben Zeit lieferten sich Bruno Senna und Gianmaria Bruni ein weiteres mal einen Spannenden Kampf im vorderen GT-Feld. Beide fuhren mit ihren Wagen hart am Limit. Als Senna in den Porsche-Kurven einen kleinen Ausreißer machte, zog Bruni vorbei. Jedoch machte der Italiener wenige Kurven später einen ähnlichen Fehler und Senna sicherte sich seine Position zurück.

    Die 18. Stunde

    Auch eine halbe Stunde später lieferten sich der Ferrari #51 und der Aston Martin #97 einen packenden Kampf um die Spitzenposition. Jede Lücke wurde ausgenutzt und keine wollte nachgeben. Erst als der Wagen mit der Nummer 97 zum Stopp rein fuhr, wurde es ruhiger. In der Box fing der Aston Martin dann plötzlich an zu qualmen und man musste ihn zur Reparatur reinschieben. Die Mechaniker stellten eine defekte Servolenkung fest und man brauchte 20 Minuten bis der Wagen wieder fahren durfte. Gianmaria Bruni hat sich inzwischen ein bequemes Zeitpolster verschafft und kann den Wagen ein wenig schonen.

    In der LMP2-Klasse gab es erneut einen Wechsel um die ebenfalls hart umkämpfte Spitze. Der G-Drive Ligier welcher knapp in Führung lag, musste für einen größeren Stopp in die Box geschoben werden. Der TDS-Ligier nutze die Möglichkeit und setzte sich vor die Konkurrenz aus Russland.

    Die 19. Stunde

    Das Rennen entspannt sich wieder ein wenig. Zwischen den einzelnen Fahrzeugen haben sich größere Lücken gebildet und alle Fahrer können ein wenig Speed rausnehmen. Der führende des GT-Feldes Gianmaria Bruni kommt nach einem langen Stint zum Full-Service in die Box. Wenig später kommt auch der abgeschlagene Aston Martin #97 in die Box und fängt erneut an zu qualmen. Nach einem Reifenwechsel haben sich die Rauchschwaden verzogen und er kann das Rennen wieder aufnehmen. Nach 19 Stunden und 55 Minuten gab es eine erneute Stop & Go Strafe. Diesmal war es der LMP2-Wagen mit der #29, welcher in der Boxengasse zu schnell gefahren wahr und nun eine 30 Sekunden Standzeit bekam.

    Die 20. Stunde

    Mit Beginn der 20. Stunde gab es einen erneuten Wechsel an der LMP2-Spitze. Bei dem führenden Lieger von TDS stieg plötzlich Rauch aus dem Heck auf. Der Wagen wurde immer langsamer und konnte sich unter weißer Flagge zur Box retten. Der russische G-Drive-Ligier konnte vorbeifahren und die Führung zurück erobern. Eine Klasse höher, in der LMP1, blieb Tom Kristensen plötzlich am Ausgang der ersten Schikane der Hunaudières-Gerade stehen. Nach mehreren Neustart-Versuchen konnte er den Wagen wieder starten und weiterfahren.

    Knapp 10 Minuten später kam der Audi #1 zu einem Tankstopp in die Box. Auf der Outlap stellte er dann fehlende Leistung im oberen Drehzahlbereich fest. Um weitere Schäden zu vermeiden fuhr der Däne erneut in die Box. Diesmal wurde er zur Reparatur reingeschoben. Ähnlich wie beim Schwesterauto Nummer 2 stellte man einen Defekt am Turbolader fest und musste diesen austauschen. Der Porsche Nummer 20 nutzte die Standzeit und rundete sich Stück für Stück zurück. Als der Audi mit der Startnummer 1 wieder auf die Strecke kommt, hat er einiges an Boden verloren. Der Porsche #20 und Audi #2 konnten sich beide einen Vorsprung von 2 Runden rausfahren und die Stuttgarter die Führung des Rennens übernehmen.

    Bild © fiawec-com – Pressematerial

  • Le Mans 2014: Stunde 13 bis 16 – Plötzliches Erwachen an der Sarthe

    Mit großen Schritten erwachen alle an der Strecke von Le Mans. Nach dem es in der Nacht verhältnismäßig ruhig zuging, kommt in den Morgenstunden wieder etwas mehr Leben in das Feld. Gleich zu Beginn der 13. Stunde kam die Corvette 73 aus der GT-Spitze an die Box. Die Bremsscheiben waren abgefahren und es Stand eine längere Reparatur auf dem Plan. Kurze Zeit später bekam auch der der Porsche mit der Nummer 20 Probleme an der Bremse.

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    Nach zwei holprigen Runden kam er an die Box und konnte nach einem normalen Stopp wieder Fehlerfrei weiterfahren. Der Audi #1 nutzt die Reparatur bei der Konkurrenz und führte ebenfalls einen vorgezogenen Boxenstopp durch. An der Spitze des GT-Pro Feldes kämpfen inzwischen der Aston Martin #97 und der Porsche #91 um die erste Position. Über mehrere Runden erstreckt sich das Duell zwischen den beiden Fahrzeugen. Als die Nummer 97 für einen Stopp in die Box kommt, sieht alles nach einer Führung für den Porsche aus. Doch entgegen aller Erwartungen behält der Aston Martin die Führung und kann sich ein wenig vom Konkurrenten absetzten. Fast zeitgleich muss der Ferrari mit der #61 für eine Stop & Go Strafe ganze 3 Minuten in der Box bleiben.

    Die Stunde 14

    Die 14. Stunde ist gerade einmal zwei Minuten alt, als es zur großen Tragödie kommt. Der Toyota mit der Nummer 7, welcher von seiner Poleposition das gesamte bisherige Rennen dominiert hat, bleibt plötzlich am Streckenrand stehen. Kurz darauf berichtet der auf Position 2 liegende Audi von kleinen Flammen am Heck des Toyotas. Kazuki Nakajima versucht verzweifelt den Wagen wieder in Gang zu bringen, ohne Erfolg. Für den Wagen mit der Nummer 7 ist das Rennen nach 14 Stunden aufgrund eines Defektes am Kabelbaum und des folgenden Feuers vorzeitig zu ende. Der Verfolger-Audi #2 nutzt die Chance und fährt sich als neuer Führender ganze 3 Runden Vorsprung raus.

    Bei der Spitze des GT-Feldes zeichnet sich langsam eine Verschleiß der Bremsen ab. Nach 14 Stunden und 45 Minuten kommt der führende Aston Martin #97 zum Tausch der Bremsbeläge in die Box. Zwei Minuten später schließt sich der Ferrari #61 an, welcher zusätzlich noch beschädigte Teil austauschen ließ. Fünf Minuten später folgt dann die Corvette #74 den GT-Fahrzeugen in die Box. Bei den Amerikanern gab es ein Problem mit dem Motor und man muss etwas länger drinnen bleiben. Dieser lange Stopp kostet die Corvette wertvolle Zeit und womöglich auch die Chance auf den GT-Sieg.

    Die Stunde 15

    Mit Beginn der 15. Stunde machte der Porsche mit der Startnummer 20 mal wieder auf sich aufmerksam. Am Ende der Mulsanne-Gerade verpasste der Fahrer den Bremspunkt und landete im Kiesbett, konnte einen Aufprall aber noch verhindern. Der Prototyp hatte sich bei dem harten Bremsmanöver tief eingegraben und braucht verhältnismäßig lange um wieder auf die Strecke zurück zu kehren. Nach dem Ausflug entschied man sich für einen Stopp mit Fahrertausch und der Audi Nummer 1 nutzte die Lücke und fuhr auf Gesamtposition zwei.

    Knapp 15 Minuten später kam es zu einem Reifenplatzer eines GT-Am Ferrari. Der Wagen mit der Nummer 90 hatte Probleme auf der Geraden und verlor einen Vorderreifen. Mit Mühe konnte sich der Fahrer an die Box retten. Bei AF Corse wechselte man den Finnen Toni Vilander ein und nahm ohne Platzverlust das Rennen wieder auf. Doch schneller als erwartet konnte sich der Aston Martin #97 an den Ferrari heran pirschen und überholte diesen nach nur wenigen Kurven. In der GT-Am Klasse lieferten sich zur selben Zeit die Wagen von Tracy Krohn und Patrick Dempsey ein packendes Duell. Über mehrere Runden lieferten sich die beiden Fahrzeuge ein Kopf an Kopf Duell um einen vorderen Platz in der Amateur-Wertung. Nach einigen missglückten Überholversuchen konnte sich dann der Krohn-Ferrari durchsetzen und am Porsche vorbeiziehen.

    Die Stunde 16

    Zwei Stunden nach dem Ausfall des Toyotas kommt der Führende Audi #2 unplanmäßig an die Box. Nach einem Reifenwechsel schob man den Wagen in die Box und schraubte im Motorraum. Als man das Fahrzeug starten wollte, gab es erneut Probleme und man schob die Nummer 2 wieder in die Box. Wie sich herausstellte gab es ein Probleme im Bereich des Turboladers und man musste diesen komplett tauschen. Der Wechsel kostete den führenden wertvolle Zeit von den 3 Runden Vorsprung. Als Glück im Unglück stellte sich die Kollision des SMP-Ferrari #72 in der Porsche-Kurve heraus. Nach dem Einschlag stand das Fahrzeug so ungünstig, dass die Rennleitung eine Safety Zone ausrufen musste. Anschließend entdeckte man eine erhebliche Beschädigung an der Leitplanke und man musste diese komplett austauschen. Diese Reparatur hatte eine Safety Car Phase von 20 Minuten zur Folge. Der Unfall verschaffte Audi die benötigte Zeit für die Arbeiten am Wagen Nummer 2. Nach 20 Minuten in der Box konnte man das Rennen mit 2 Runden Rückstand auf Position 3 wieder aufnehmen.

    Nach 7 Stunden und 18 Minuten musste der Wagen mit der Nummer 34 an die Box. Diese hatte zuvor bei einem Stopp die Geschwindigkeitsgrenze übertreten und musste nun zur 3 Minuten Stop & Go Strafe antreten. Der Porsche mit der Nummer 20 hatte erneut mit einem unkonstanten Fahrverhalten zu kämpfen und kam kurz vor Ende der 16. Stunde zum Stopp an die Box. Der Audi Nummer 2 lieferte gleichzeitg die schnellste Rundenzeit des gesamten Rennens ab und konnte seinen Rückstand auf den Porsche aufholen.

    Bild © fiawec.com – Pressematerial

  • Le Mans 2014: Stunde 9 bis 12 – Toyota weiter an der Spitze

    Guten Morgen Le Mans. Nachdem in den vorhergehenden Rennstunden mit zunehmender Dunkelheit die Fahrer langsamer wurden, kamen mit den Fahrerwechseln in der neunten Rennstunde wieder Aktion auf. Gleich nach einem Wechsel bei Dempsey Racing wurde dem Team eine Standstrafe von drei Minuten ausgesprochen. Da Patrick Long entgegen dem Reglement mit durchdrehenden Reifen aus der Box fuhr, musste das Team die besagte Strafe antreten. 

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    In der GTE-Pro Klasse gab es an der Spitze einen Kampf zwischen Fisichella in der #51 und Oliver Gavin in der #74 um die Führungsposition. Als die Corvette mit der #74 zum Boxenstopp kam, konnte der Italiener die Führung übernehmen. Fast gleichzeitig zum Boxenstopp der Corvette mit der Nummer #74 sorgte Pedro Lamy mit seinem Aston Martin (#98) für Aufmerksamkeit. Mit rauchendem Motor rollte der führende der GTE-Am Klasse in seine Box. Durch diesen Vorfall konnte Nicki Thiim im Aston Martin (#95) profitieren und die Führung übernehmen. Wenige Runden nachdem der Ex-Formel 1 Pilot Giancarlo Fisichella an der Boxengasse die Corvette überholen konnte, musste er sein Fahrzeug an Teamkollege Toni Vilander abgeben. Somit rutschte die Mannschaft auf den dritten Platz zurück. Genau zum Ende der neunten Stunde bekam der in Führung liegende Ligier-Nissan mit der Startnummer #46 aus der LMP2 Klasse eine Durchfahrtsstrafe, aufgrund zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse. 

    Die 10. Stunde

    In der zehnten Stunde ging es gerade in der GTE-Pro Wertung um die Wurst. Der deutsche Stefan Mücke übergab seinen in Führung liegenden Aston Martin an Teamkollge Bruno Senna. Durch ein kluges Manöver konnte der Bolide mit der Nummer #97 in Führung bleiben und die starken Konkurrenten hinter sich lassen. Doch Vilander im Ferrari und Milnent in der Corvette hatten einen anderen Plan. Über zahlreiche Runden fuhr die dreierspitze hintereinander her, bis Toni Vilander die Corvette mit der #74 überholen konnte und sich auf Platz zwei verbesserte. Schon in der nächsten Runde griff er Senna im Aston Martin an und überholte ihn. Aufgrund einer Überrundung eines LMP2 Bolidens verpasste der Finne den Bremspunkt und verlor wieder beide Plätze an seine Rivalen. Nach dieser Aktion verlor Vilander innerhalb von drei Runden, ganze neun Sekunden auf die Spitze. Zeitgleich fuhr Sebastian Buemi im Toyota an die Boxengasse, um seine Lüftungsklappen verschließen zu lassen. Trotz des längeren Zeitaufwands verlor die Nummer #8 keinen Platz.

    Die 11. Stunde

    Die elfte Rennstunde in Le Mans begann genauso spannend wie die zehnte aufhörte. Der Audi mit der Startnummer #2 wechselte die Boxenstrategie von 13 Runden auf 12 Runden und konnte somit wichtige Zeit auf Spitzenreiter Toyota aufholen. Jedoch brach wenig später im selben Fahrzeug der Dämpfer der Fahrertür und Andre Lotterer musste die Boxengasse ansteuern. Zur gleichen Zeit fuhren Toyota mit der Startnummer #7 und Porsche mit der Startnummer #14 an die Box und wechselten die Fahrer. Marc Lieb, welcher jetzt im Porsche unterwegs war, bekam die Meldung, dass seine Boxenstrategie umgestellt wird. Nun soll er jeweils einer Runde länger fahren als zuvor geplant. Wenig später in der elften Rennstunde kam Vilander wieder an die Spitzengruppe der GTE-Pro Wertung heran. Jedoch kam er kurz von der Strecke ab und verlor wieder an Boden. Noch in der selben Runde steuerte der Finne die Box an und übergab das Fahrzeug an Teamkollege Fisichella. Dieser konnte nach einigen Runden den zweiten Rang übernehmen.

    Die 12. Stunde

    Ein Schock für Audi zu beginn der zwölften Rennstunde. Tom Kristensen im Audi Nummer #1 blieb plötzlich auf der Strecke stehen und musste das Auto neu starten. Nach zirka 500 Metern blieb Kristensen erneut stehen und musste seinen R18 wieder starten. Mit letzter Kraft schleppte sich der Däne zur Boxengasse, wo das Auto sofort unter die Lupe genommen wurde. Das Team wechselte die Einspritzdüse des Bolidens und schickte ihn wieder hinaus. Jedoch bleib der Audi Zwischenfall bei Konkurrent Porsche nicht unbeobachtet und man schnappte sich Platz 3. Aber auch Porsche hatte zu kämpfen. Das Schwesterauto mit der Startnummer #14, welches zuvor noch die Boxenstopp Strategie gewechselt hat, rollte auf der Strecke aus. Man hatte zu wenig Sprit im Fahrzeug. Jedoch schaffte es Marc Lieb die Nummer #14 an die Box zu steuern.

    Die aktuellen Spitzen in den verschiedenen Klassen sehen wie folgt aus:

    LMP1: Toyota Racing #7
    LMP2: G-Drive by OAK Racing #35
    GTE-Pro: AF- Corse #51
    GTE-Am: Aston Martin Racing (Young Driver AMR) #95

    Bild © Toyota Hybrid Racing

  • Le Mans 2014: Stunde 5 bis 8 – Toyota an der Spitze

    Nach der Aufregung in den ersten 4 Stunden, ist mit der Dunkelheit etwas ruhe in Le Mans eingekehrt. Die Sonne versinkt langsam hinter dem Horizont und die Fahrer haben zusehends mit Blendungen zu kämpfen. Vor allem in der fünften und sechsten Stunde ist es ein Spiel mit dem Glück die Hunaudières-Gerade unbeschadet entlang zu fahren. Die Sonne blendete teilweise so stark, dass sich die Fahrer nur an den Randstreifen und Leitplanken orientieren konnten.

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    Mit Beginn der fünften Stunde kommt es zu einem Zwischenfall bei dem Wagen #52 von RAM Racing. Auf der langen Gerade verliert der Fahrer Alvaro Parente plötzlich an Geschwindigkeit und kommt zum Stillstand. Aus dem Heck des Ferrari 458 Italia steigt bläulicher Rauch. Anfangs sah alles nach einem Motorschaden aus, jedoch konnte man nach einer etwas längeren Pause den Wagen wieder ins Rennen schicken. Fast zeitgleich liefern sich die beiden Werksporsche 911 und der Aston Martin #97 ein packendes Duell um Platz 1 der GT-Pro Klasse. Über mehrere Runden schenken sich die beteiligten keinen Zentimeter. Erst nach knapp 10 Minuten kann sich der Brasilianer Bruno Senna durchsetzen und die Führung übernehmen.

    Die 6. Stunde

    Die Indianapolis-Kurve scheint am heutigen Renntag eine magische Anziehung auf einen Großteil des Feldes auszuwirken. So kam es bei dem LMP2-Wagen vom Sebastien Loeb Racing zu einem Ausflug ins Kiesbett in der besagten Kurve. Nach ein paar kurzen Anläufen konnte man sich aber selbstständig befreien. Beim Team Newblood by Morand Racing war man flott unterwegs und wollte einen Angriff auf die Spitze wagen. Als man die Spitze des GT-Feldes überholen wollte rutschte der Wagen auf dem Randstein aus und drehte sich auf den gegenüberliegenden Rasen. Ohne größere Beschädigungen konnte sich der Wagen ausgraben und das Rennen fortsetzen.

    Toyota scheint die Ruhe selbst zu sein. Nach dem man den Japaner Kazuki Nakajima eingewechselt hatte lief es nahezu Perfekt. Beim Boxenstopp konnte man eine Tagesbestzeit abliefern und auch gegen die Audis auf Position 2 und 3 konnte man sich einen Vorsprung von fast 2 Runden aufbauen. Der Teamkollege Anthony Davidson lieferte anschließend noch neue Bestzeiten in jedem Sektor ab. Bei Porsche hingegen hatte man erneut mit einem unzuverlässigen Auto zu kämpfen. In der Indianapolis-Kurve fuhr Brandon Hartley dank eines Reifenplatzers in den Notausgang und hatte anschließend Probleme den Rückwärtsgang einzulegen um zur Strecke zurückzukehren. In seinen letzten Runden kamen dann noch Starke Vibrationen auf der Vorderachse hinzu, welche den wagen für den jungen Briten unfahrbar machten. Nach dem einwechseln von Mark Webber und einem neuen Reifensatz beruhigte sich der Wagen wieder.

    Die 7. Stunde

    Bei einer vergangenen Zeit von 6 Stunden und 30 Minuten verlor der KCMG mit Startnummer 47 die Kontrolle in der Kurveneinfahrt, prallte in einen Reifenstapel und rollte auf die Strecke zurück. Der Wagen trug eine beschädigte Nase davon war aber sonst unbeschädigt. Auch dem Fahrer geht es gut und er muss nicht zur medizinischen Untersuchung. Aufgrund der ungünstigen Position des KCMG musste die Rennleitung für die Bergung die Safety Cars auf die Strecke schicken. Nach 17 Minuten war die Arbeiten erledigt und das Rennen konnte fortgesetzt werden.

    Die 8. Stunde

    Kurz vor Ende der 8. Stunde wurde es noch mal Spannend an der GT-Pro Spitze. Inzwischen hatten wieder die Corvette #74, der Ferrari #51 und der Aston Martin #97 eine Dreierspitze gebildet und kämpften über einige Runden um Position 1. In einem spannenden Zweikämpfen duellierten sich die Fahrer. Es herrschte ein reger Wechsel und lange war kein Ende in Sicht. Nach 20 Minuten kam es zu einem Dreher von Darren Turner in der Indianapolis-Kurve und die Corvette konnte sich absetzten.

    Bild © Toyota Hybrid Racing

  • Le Mans 2014: Die ersten 4 Stunden

    Endlich ist es soweit, die 24 Stunden von Le Mans haben begonnen. Um Punkt 15.00 Uhr schwenkte Fernando Alonso die französische Flagge und eröffnete das älteste Autorennen der Welt. Bereits wenige Sekunden nach dem fliegenden Start ging es heiß zur Sache. Alle LMP1-Fahrzeuge blieben dicht aufeinander und keiner konnte sich so wirklich absetzen.

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    Porsche versuchte bereits nach den ersten Kurven mit allen mitteln die Führung zu übernehmen. Doch der Toyota blieb standhaft und die Nummer 20 kam nicht vorbei. Das Schwesterfahrzeug mit der #14 hatte hingegen ab der 2. Runde mit einem Elektronikproblem zu kämpfen. André Lotterer im Audi Nummer 2 nutzte die vorübergehende Schwäche und zog vorbei. Kurz darauf überholten auch die Teamkollegen im Audi #3 und #1 den angeschlagenen Porsche, welcher zusehends an Speed verlor.

    In der LMP2-Klasse wurde ebenfalls nicht lange gefackelt. Bereits in der ersten Runde hing sich der Jota an den TDS-Ligier und ließ ihm kaum Spielraum für Fehler. Einige Kurven später zog er innen Vorbei und setzte sich an die Klassen-Spitze mit genügend Abstand zum Ligier. In den beiden GT-Klassen ging es etwas ruhiger zu. Gianmaria Bruni im Ferrari mit der #51 und Sam Bird in der #81 konnten beide ihre Polepositionen verteidigen. Doch die Konkurrenz blieb vor allem dem Italiener viele Runden auf den Fersen.

    Nach gut 15 Minuten kam es zu den ersten Überrundungen. Die Spitze des Feldes rund um den Toyota #7 musste sich durch die GT-Am Fahrzeuge auf den hinteren Plätzen kämpfen. Der Porsche mit der Nummer 14 konnte die Elektronikprobleme durch einen manuellen Neustart des Wagens im laufenden Betrieb beheben. Wenige Augenblicke später war er in der Lage die beiden Audis #3 und #1 anzugreifen und sich seine Plätze zurück zu holen. Zwanzig Minuten nach dem Start kam es dann zum ersten größeren Schaden. Der ehemalige Formel 1 Fahrer Mika Salo hatte mit einem immer langsamer werdenden Wagen zu kämpfen. Es dauerte nicht lange, bis der LMP2-Wagen von SMP Racing aufgrund eines Motorschadens zum stehen kam.

    Der Nissan ZEOD RC, welcher in der Box 56 außerhalb der Wertung gestartet war, musste das Rennen bereits nach 30 Minuten beenden. In der Indianapolis-Kurve blieb das Experimentalfahrzeug stehen und konnte nicht mehr starten. Vermutlich gab es ein Problem mit dem sensiblen Elektromotor, nachdem man es geschafft hatte, als erstes Team eine ganze Runde in Le Mans nur mit Elektroantrieb zu fahren. Gleichzeitig wurde auch der Toyota mit der Nummer 8 langsamer. Der Fahrer meldete ein eigenartiges Fahrverhalten und konnte nicht mehr die volle Leistung rausholen. Doch nach einigen langsamen Runden lief alles wieder normal.

    Auf der Hunaudières-Gerade erwischte der Toyota mit der #8 die Schikane nicht und fuhr ins Kiesbett. Als er sich selbst wieder ausgraben konnte, verteilte er eine nicht unerhebliche Menge Kies in der Schikane und sorgte für die erste Safety-Zone des Rennens. Um das Streckenpersonal bei der Säuberung nicht zu gefährden, wurde in diesem Bereich eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h für mehrere Runden ausgerufen. Der im Vorfeld bereits angeschlagene Porsche mit der Startnummer #14 kam erneut ins Straucheln. Er verlor wieder an Geschwindigkeit und konnte sich unter weißer Flagge an die Box retten. Ganze 30 Minuten musste der Prototyp zur Reparatur drinnen bleiben, bis er auf Position 49 das Rennen wieder aufnehmen konnte.

    Die 2. Stunde

    Bei den GT-Pro Fahrzeugen lieferte sich Bruni im Ferrari 458 Italia ein spannendes Duell mit der Corvette Nummer 73. Über mehrere Runden kämpften beide Fahrer um die Spitze der Klasse. Nach fast jeder Kurve wechselten sich beide ab und kämpften bis zum bitteren Ende. Doch als bei Gianmaria Bruni nach zahlreichen Runden die Reifen abbauten, zog die Corvette endgültig vorbei und der Ferrari fuhr in die Box.

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    Nach 1:30 Stunden setzte wie aus dem nichts ein äußerst heftiger Regenschauer ein. Fast das gesamte Feld wurde auf Slicks von dem Regen überrascht. Bruni, welcher gerade in der Box war, ließ sich Regenreifen aufziehen und konnte die Corvette ein weiteres mal überholen. Als der Regen an Heftigkeit zulegte, wurden 3 Minuten später die beiden Safety Cars rausgeschickt um schlimmeres zu verhindern. Doch auf der Mulsanne-Geraden kam es dann zur großen Kollision. Der Brite Sam Bird verlor auf Slicks die Kontrolle über seinen Ferrari 458 Italia und erwischte den Toyota Nummer 8 und den Audi Nummer 3. Nach 10 Minuten am Streckenrand konnte der Toyota den Motor wieder starten und sich mit einer gebrochenen Nase zur Reparatur in die Box schleppen. Für den Audi Nummer 3 und Sam Bird mit dem Wagen #81 ist das Rennen vorzeitig zu ende.

    Die 3. Stunde

    Nach knapp 2 Stunden und 5 Minuten hörte der Regen endlich auf und die Safety Cars konnten 10 Minuten später die Strecke wieder verlassen. Der Matmut-Porsche mit der Startnummer 76 hatte nach dem Restart mit technischen Problemen zu kämpfen und kam für eine Reparatur in die Box. Fast gleichzeitig bei 2 Stunden und 35 Minuten setzte der Regen wieder ein. Erneut wurden die Safety Cars entsandt und kurz darauf kam es zu einer Kollision zwischen dem Murphy und dem Caterham auf der Mulsanne-Geraden. Zahlreiche Teams kamen gleichzeitig in die Box um auf Regenreifen zu wechseln, da auch dieser Schauer zu früh eingesetzt hatte und man nicht darauf vorbereitet war.

    Als der Regen 20 Minuten später wieder nachließ und die Safety Cars in die Box zurückkehren konnten, gab das Team des Matmut-Porsche #76 bekannt, dass eine Reparatur unmöglich sein und man das Rennen vorzeitig beenden muss. Der Toyota mit der Startnummer 8 kam wenig später an die Box und führte seinen ersten Fahrertausch durch.

    Die 4. Stunde

    Kurz nach Beginn der vierten Stunde, kam es erneut zu Ausflügen ins Kiesbett. Der Wagen mit der Nummer 35 kam auf höhe der Indianapolis-Kurve von der Strecke ab und landete im Kiesbett. Auf der AF Corse Ferrari #71 landete abseits der Strecke und musste das Rennen vorzeitig beenden. Der nachträglich nominierte Pierre Kaffer kam aufgrund des unplanmäßigen Endes nicht zum Einsatz und muss nun doch zuschauen. Der Porsche mit der Nummer #14 hat alle Probleme hinter sich gelassen und ist nun inzwischen wieder auf die Position 10 vorgefahren.

    Bilder © fiawec.com – Pressematerial

  • Toyota holt Pole in Le Mans

    Mit einer fantastischen Rundenzeit von 3:21.789 Minuten setzte sich der Japaner Kazuki Nakajima in der letzten Qualifying-Session gegen die Konkurrenz durch. Er ist der erste japanische Rennfahrer der eine Pole-Position in Le Mans einfahren konnte.
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    Nachdem Porsche das erste Qualifying dominierte, setzte sich Nakajima mit seinem Toyota schnell in der zweiten und dritten Qualifikation an die Spitze. Da es aufgrund von roten Flaggen in der zweiten Qualifikations-Session oft zu Unterbrechungen kam, wollten alle Teams im dritten Lauf noch einmal angreifen. Doch die Pläne gingen nicht auf. Wegen Unfällen in den Anfang- und Endphasen, wurden an den betroffenen Stellen sogenannte „slow zones“ eingerichtet, welche die Fahrer nur mit 60 km/h durchfahren durften. Somit konnte sich speziell in der Endphase nach einem heftigen Unfall von Karun Chandhok in der Indianapolis-Kurve, keiner mehr verbessern.

    Knapp hinter dem Toyota mit der Startnummer #7 qualifizierte sich der Porsche mit der Startnummer #14. Aus der zweiten Startreihe gehen am Samstag der Toyota mit der Nummer #8 gefolgt vom Porsche Nummer #20 ins Rennen. Bei Audi lief es nicht nach Plan. Da die „slow zones“ den amtierenden Weltmeistern nicht in die Karten spielten, konnten die Piloten in der Schlussphase keine Angriffe mehr starten und landeten auf den Plätzen fünf (#3), sechs (#2) und sieben (#1). Rebellion platzierte seine Boliden mit knapp 8 Sekunden abstand zum führenden, auf die Plätze acht (#12) und neun (#13).

    Schnellster in der LMP2 Klasse war der Ligier JS P2 Nissan von Thiriet by TDS Racing mit der Startnummer #46. Für die Mannschaft und den neuen Boliden ist es ein mehr als gelungenes Debüt. Der Franzose Tristan Gommendy setzte den Zytek Nissan von Jota Sport mit einer Zeit von 3:37.609 Minuten auf den zweiten Platz. Damit unterbot er seinen Teamkollegen Harry Tincknell mit nur 0.065 Sekunden. Auf dem dritten Platz in der LMP2 Klasse landete der von G-Drive und OAK Racing eingesetzte Ligier Nissan mit der Startnummer #35.
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    In der LMGTE-Pro Klasse schaffte es der AF-Corse (#51) von Bruni, Vilander und Fisichella mit einer starken Zeit von 3:53.700 Minuten die Pole-Position einzufahren. Knapp dahinter (1.077 Sekunden) platzierten Magnussen, Garcia und Taylor die Corvette mit der Nummer #73. Erst auf dem dritten Rang konnten sich die Favoriten Turner, Senna und Mücke im Aston Martin mit der Startnummer #97 qualifizieren.

    Ferrari schaffte es ebenfalls in der kleineren LMGTE-Am Klasse auf Pole zu fahren. Hier war der GP2-Star Sam Bird mit einer Zeit von 3:54.665 Minuten nicht nur schnellster in seiner Klasse, sondern auch schneller als der zweitplatzierte in der höheren LMGTE-Pro Klasse. Auf den zweiten und dritten Rang landeten in der LMGTE-Am Klasse die Aston Martin mit der Startnummer #98 (P. Dalla Lana, P. Lamy, C. Nygaard) und der Nummer #95 (K. Poulsen, D. Heinemeier-Hansson, N. Thiim).

    Die komplette Übersicht der Ergebnisse vom Qualifying der 24 Stunden von Le Mans sind hier zusehen.
    Nach einem spannenden Auftakt in die 24 Stunden von Le Mans, wird es Interessant zusehen wer im Rennen (14/15.06) die Nase vorn haben wird.

    via: sportscar365.com 
    Bildquelle(1): Toyota-Racing
    Bildquelle(2): FIAWEC.com

  • Loic Duval außer Lebensgefahr

    Beim ersten freien Training gestern Nachmittag ereignete sich ein schwerer Unfall. Der Audi-Pilot Loic Duval hob bei über 270 km/h in den Porsche-Kurven ab und landete im Fangzaun. Der Wagen wurde fast vollständig zerstört und die Fans bangen um das Leben des Franzosen. Doch die Zeichen stehen gut, Loic Duval befindet sich auf dem Weg der Besserung und ist sogar in der Lage, heute seinen 32. Geburtstag „zu feiern“.
    loic_duval
    Bei den Bildern des gestrigen Tages sind die neuen Informationen von Audi fast unglaublich. Der Franzose hat den Unfall nahezu unverletzt überstanden. Der Kopf und die Knochen seien alle unversehrt und auch die Organe haben keine weiteren Schäden davongetragen. Lediglich eine Schnittwunde an der Schulter, eine Fleischwunde am Oberschenkel und ein paar Abschürfung sind vom Unfall übrig geblieben. Aller Voraussicht nach kann er heute wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden, jedoch ist er vom Arzt für das Rennen gesperrt wurden.

    Ein weiteres Wunder ist der zerstörte Wagen mit der Startnummer 1. Bereits wenige Stunden nach dem Unfall begann das Team die brauchbaren Teile aus dem Wrack zu bergen. Bis heute Abend 19.00 Uhr soll der R18 dann wieder vollständig aufgebaut sein. Der Test- und Ersatzfahrer Marc Gene wird, wie gestern bereits vermutet, den Platz des gesperrten Loic Duval einnehmen. Ursprünglich war der Spanier für das Jota-Team in der LMP2-Klasse gemeldet. Jedoch steht er Hauptberuflich bei Audi unter Vertrag und muss als Ersatz einspringen. Bei Jota rückt entsprechend auch der Ersatzfahrer nach. Eine offizielle Aussage, wer den Platz von Marc Gene einnimmt gibt es noch nicht, wird aber im laufe des Tages erfolgen.

    Bei Audi setzt man ein klares Zeichen. Nichts kann das Team stoppen und man will kämpfen bis zum Schluss. Der Leiter der LMP-Entwicklungsabteilung bei Audi Chris Reinke zeigt sich zuversichtlich: „„Es spricht für das Sicherheitskonzept des Audi R18 und der Le-Mans-Prototypen, dass Loïc den enormen Aufprall fast unverletzt überstanden hat. Wir sind erleichtert, dass es ihm den Umständen entsprechend gut geht“. Man wird den Unfallhergang genau untersuchen und mit den neuen Erkenntnissen das Sicherheitskonzept noch weiter verbessern.

    Quelle: Audi Pressemitteilung