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  • Toyota auf dem Weg zum WM-Titel

    Heute in den frühen Morgenstunden begann in Shanghai das erste freie Training. Die Strecke war Trocken und die Temperaturen bewegten sich im optimalen Bereich. Insgesamt herrschten beste Bedingungen um sich nach der zweiwöchigen Pause wieder einzufahren.
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    Gleich zum Beginn der ersten Trainings-Session wagte sich Toyota mit seinen beiden Fahrzeugen auf die Strecke. Nachdem man beim vergangenen Rennen in Fuji das Maximum an Punkten herausholen konnte, will man an diesem Wochenende keine Fehler machen und sich so schnell wie möglich die beiden WM-Titel schnappen.

    Mit einer beachtlichen Zeit von 1:49.833 platzierte sich Sebastien Buemi zu seinem 26. Geburtstag an der Spitze der Tabelle, gefolgt vom Schwesterauto #7 mit 1,1 Sekunden Abstand. Ebenfalls ein paar Sekunden entfernt fanden sich die beiden Audi R18 am Ende der Session auf den Plätzen 3 und 4 wieder. Beim Neueinsteiger Porsche machte sich die fehlende Erfahrung in China bemerkbar. Der 919 Hybrid mit der Nummer 20 lag ganze 3,2 Sekunden hinter dem erstplatzierten Toyota auf Rang 5, gefolgt vom Porsche #14 mit nochmals 1,5 Sekunden Abstand. In der LMP1-L gab es wenig Überraschungen zu sehen. Der neu Aufgebaute Lotus war erneut chancenlos gegen die beiden Rebellion und landete mit großzügigem Abstand auf der dritten Position.

    In der LMP2-Klasse lieferten sich G-Drive, Extrem Speed Motorsports und KCMG einige spannende Duelle in der ersten Trainingssession. Über die ganzen 90 Minuten lagen alle drei Teams fast gleich auf Augenhöhe und taten sich schwer etwas Abstand zu gewinnen. Am Ende schaffte es Roman Rusinov mit seinem G-Drive sich den ersten Platz bei 1:57.147 zu sichern. Ganz knapp auf Position zwei platzierte sich der ESM #30 mit 0,7 Sekunden Abstand. Noch enger ist der Abstand des KCMG auf Rang drei. Der Wagen mit der Nummer 47 verfehlte den zweiten Platz um nur 0,2 Sekunden.
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    In den beiden GT-Kategorien gab am frühen Morgen Aston Martin den Ton an. Gleich zu Beginn legte der Wagen mit der #98 beachtliche Rundenzeiten vor und zeigte der Konkurrenz, dass man an diesem Wochenende alles geben wird. In vielen spannenden Runden lieferte sich Aston Martin in der GT-Pro enge Duelle mit der Konkurrenz von Ferrari und Porsche. Am Ende der Session schaffte es der Wagen Nummer 98 sich mit einer Zeit von 2:06.056 an die Spitze zu setzten. Keine Zehntelsekunde entfernt landete der Ferrari mit der 51 gefolgt von den beiden Manthey Porsche.

    Eine beachtliche Leistung zeigte erneut das GT-Am Fahrzeug mit der Nummer 95. Der Neuseeländer Richie Stanaway fuhr nahezu dem gesamten GT-Feld davon und konnte sich mit seiner Zeit von 2:06.981 den ersten Platz noch vor dem GT-Pro Ferrari #71 sichern.

    Die zweite Trainings-Session wurde von heftigen Regenschauern begleitet. Nachdem die 90 Minuten noch unter trockenen Bedingungen begonnen hatten, wurden die Verhältnisse in den ersten 60 Minuten Zusehens schlechter. Knapp 17 Minuten vor Schluss wurde das zweite freie Training vorzeitig beendet. Ein Großteil der Rundenzeiten kam in den ersten Minuten zu Stande. Insgesamt blieb das LMP1-Feld unverändert. Trotz der wechselhaften Bedingungen demonstrierte Toyota ganze Stäke und belegte erneut den ersten Platz. Die restlichen Fahrzeuge des Feldes beendeten die Session in der selben Reihenfolge wie bereits im ersten Training.

    Auch eine Kategorie tiefer in der LMP2 zeigte sich die gleiche Konstanz wie bereits im ersten freien Training. Die Wagen von G-Drive, KCMG und dem Gaststarter Extreme Speed Motorsports lieferten erneut viele enge Rundenzeiten ab. Am Ende der zweiten Trainings-Session kämpfte sich Roman Rusinov erneut auf die erste Position, dicht gefolgt von den beiden ESM-Fahrzeugen. KCMG musste sich bei den immer schlechteren Bedingung mit dem vierten Platz zufrieden geben.
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    Während sich Aston Martin auch im zweiten Training behaupten konnte und seine Dominanz diesmal mit dem Fahrzeug 97 fortsetzten, gab es aufgrund der nassen Fahrbahn Veränderungen an der GT-Am Spitze. Der von AF Corse eingesetzte 8-Star Ferrari kam mit den schlechten Bedingungen erstaunlich gut zurecht und holte mit 2:04.528 die erste Position. Auf dem zweiten Rang landete der Porsche 911 von ProSpeed Competiton. Die beiden Ferrari #51 und #71 von AF Corse aus der höheren Kategorie hatten die optimalen Bedingungen verpasst und landeten diesmal hinter den beiden Werksporsche vom Team Manthey.

    Quelle: FIA Pressemeldungen
    Bilder: FIA Pressematerial #1, #2, #3

  • Vorerst kein Winterkalender

    Mit der Start der Formel E gab es eine allgemeine Unruhe in der Motosportwelt. Nicht nur der Antrieb stellte eine kleine Revolution dar, sondern auch die Organisation der gesamten Rennserie. Um der Formel 1 größtenteils aus dem Weg zu gehen, beschlossen die Organisatoren erstmals in der Geschichte einen Winterkalender auf die Beine zu stellen. Die Chefetage der WEC fand gefallen an dem Konzept einer „Winter-Rennserie“ und begann mit der Planung einer Umsetzung für die Langstrecken-Weltmeisterschaft.
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    Bereits gegen Ende des letzten Jahres begann das Endurance Committee mit der Ausarbeitung erster Ideen für die Umstellung des WEC-Kalenders. Da die Sommerpause zwischen zwei und drei Monaten liegt, lag der Entschluss nahe, die Saison erst im September zu beginnen und mit den 24 Stunden von Le Mans enden zu lassen. Doch wie der Serienchef Gerard Neveau den Kollegen von Sportscar365 verriet, stieß man bei der Ausarbeitung eines neuen Kalenderkonzeptes auf schwerwiegende Probleme, welche eine Umsetzung in naher Zeit fast unmöglich machen. Einer der Knackpunkte über den man in der Evaluierungsphase gestolpert ist, war das technische Reglement der einzelnen Klassen.

    Eine Verlegung der Rennen in die Wintermonate erfordert eine Anpassung der Vorgaben für die Fahrzeuge, was für die Teams unmittelbar mit höheren Kosten verbunden ist. Laut Neveau sei es den Organisatoren sehr wichtig, dass man die WEC-Teilnehmer nicht mit unnötigen Kosten belastet und so für einen Verlust an Teams sorgt wie in den späten 80er Jahren. Das neue GT-Reglement 2016 und die folgende LMP2-Umstellung 2017 sind schon eine genügende Belastung.

    Die WEC ist jetzt in ihrem dritten Jahr und die erste schwierige Phase ist überwunden. Im jetzigen Stadium sei es wichtiger, langsam aber sicher die Verbreitung der Serie und die Festigung der Fan-Basis voranzutreiben. Auch dieser Punkt bedeutet Kosten für alle Beteiligten und man musste sich zwischen dem Wachstum der WEC und der Kalenderumstellung entscheiden. Nach vielen Monaten der Ausarbeitung ist das Committee zu dem Entschluss gekommen, die Umstellung auf einen Winterkalender vorerst auf Eis zu legen. Die Idee ist nicht aus der Welt, doch es ist mit den derzeitigen Baustellen kaum realisierbar, die Umstellung vor 2018 voranzutreiben.

    Es gibt einige Länder auf der Welt, die eine große Fan-Basis haben und der WEC mit offenen Armen gegenüber stehen. Man möchte jetzt auf diese Länder zugehen und sie nicht aufgrund der Umstellung vertrösten müssen. Derzeit gibt es großes Interesse aus Mexiko, Russland und Kanada für die Austragung eines Rennens. Im kommenden Jahr wird man den Schritt nach Deutschland gehen und für 2017 ist man bereits in Verhandlungen über einen Lauf in Montreal. Gleichzeitig will man das Rennen in Brasilien um jeden Preis wieder in den Kalender aufnehmen. Wichtig ist, dass man jede Erweiterung behutsam angeht, da jedes neue Rennen eine Steigerung der Kosten für die Teams nach sich zieht. Unklar ist derzeit noch, ob man die Grenze für Rennen pro Jahr von 8 auf 10 anheben wird oder ob man unrentable Läufe, wie den in Spa, aus dem Kalender nehmen wird.

    Via: Sportscar365
    Bild: Walter Schruff

  • Das Ende der LMP1-L Kategorie

    Es war eine große Überraschung als der ACO und die FIA am Anfang des Jahres eine Änderung in der LMP-Klasse ankündigten. Da in den vergangenen zwei Jahren die LMP1-Klasse nur den Werksteams vorbehalten war, gab es immer wieder Ärger und Proteste bei den Privatmannschaften. Vor allem Rebellion und Lotus wollten sich nicht damit zufrieden geben, dass Sie nicht um den Weltmeistertitel mitfahren können. Mit der Aufteilung der LMP1-Klasse wollten die Veranstalter endlich frieden schaffen, doch das ohne Erfolg.
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    Die Veranstalter der WEC hatten Angst, dass durch die Zulassung von Privatiers die Exklusivität dieser Klasse verloren geht und so die Wagenbauer einen Bogen um die noch junge WEC machen würden. In der verzweifelten Suche nach einem Mittelweg, kündigte man mit dem Saisonbeginn 2014 an, dass man die LMP1-Klasse in die Subkategorien Hybrid (LMP1-H) und Light (LMP1-L) aufteilen wird. Doch aufgrund von Fehlplanungen und missglückter Kommunikation mit den Teams hatte diese Maßnahme ein PR-Desaster zur Folge.

    Von den LMP2-Teams waren lediglich Rebellion Racing und Lotus in der kürze der Zeit in der Lage, an der neuen Subkategorie teilzunehmen. Jedoch unterschieden sich die Regeln zwischen LMP1 und LMP2 in wesentlichen Punkten, was die Konstruktion eines neuen Fahrzeugs zur Folge hatte. Während Rebellion Racing nach einem Rennen Verzögerung in der neuen Kategorie teilnehmen konnte, dauerte es bei Lotus bis zur zweiten Saisonhälfte.

    Der erhoffte Ansturm blieb aus und auch für das nächste Jahr besteht derzeit kaum Interesse von Neueinsteiern. In der Öffentlichkeit und bei den Fans ist das Bild der geteilten LMP1-Klasse alles andere als erwünscht. Hinzu kommt, dass ein Podium nur mit einem Team auf den ersten zwei Rängen alles andere als eine Augenweide ist. Um weiteren Imageschaden zu verhindern wird es ab der nächsten Saison eine radikale Äderung geben.

    Wie der ACO Sportdirektor Vincent Beaumesnil in einem Interview mit Sportscar365 verriet, liegt dem Endurance Committee derzeit eine Vorlage zur Änderung der Struktur der LMP1-Klasse vor. Mit dem Beginn der neuen Saison wird es demnach eine Zusammenlegung von LMP1-H und LMP1-L geben. Hintergrund ist laut offizieller Aussage, dass es bei den Zuschauern ein Verständnisproblem gibt. Mit dieser Regeländerung soll es erstmals möglich sein, das Privatmannschaften und Werksteams gemeinsam fahren können und es bei den Fans nicht mehr zu Problemen kommt.

    Genaue Informationen zu den neuen LMP1-Regeln wurden noch nicht bekannt gegeben, doch die Leistungslücke zwischen den Hybridfahrzeugen und den herkömmlichen Modellen macht die Einführung einer Ausgleichsregel notwendig. Für die Realisierung dieser bieten sich prinzipiell zwei Möglichkeiten an: eine Begrenzung der Hybridfahrzeuge in deren Maximalgeschwindigkeit oder mehr Freiheiten bei der Wagengestaltung für Nicht-Hybriden. Ebenfalls unklar ist die Frage, ob auch die Privatteams um die Weltmeistertitel mitfahren dürfen oder nicht. Die endgültigen Antworten werden wir wohl spätestens zum Saisonstart im Februar haben.

    Via: Sportscar365
    Bild: Walter Schruff

  • Toyota gewinnt Heimrennen

    Das Toyota Racing Team holt einen Doppelsieg Beim Heimrennen in Fuji. In der LMP2-Klasse konnte G-Drive einen weiteren Sieg vor KCMG einfahren. In der GT-Pro Wertung fuhr Ferrari ebenfalls einen Doppelsieg ein, die Amateurwertung ging an das Young Driver Team von Aston Martin.

    Toyota-Sieg-Fuji-2014Die 4. Stunde

    Wie berichtet waren die ersten drei Stunden von Fuji hart umkämpft. In der vierten Rennstunde ging die Spannung jedoch nicht verloren. Der auf Position drei liegende Porsche #20 musste einen Boxenstopp einlegen und verlor somit wichtige Plätze an die Konkurrenz. Rund 20 Minuten später meldete Porschefahrer Neel Jani vom Schwesterauto, dass er nicht mehr die ganze Motorleistung abrufen kann. Dieses Problem konnte jedoch schnell behoben werden. Zeitgleich lieferten sich die Ferrari-Piloten James Calado und Toni Vilander, etwa eine halbe Stunde lang einen erbitterten Kampf um die Führung in der Pro-Wertung. Am Ende gewann Vilander das Duell und der junge Brite musste sich geschlagen geben. Gegen Ende der vierten Stunde bekam der SMP #27 eine 30 Sekunden-Strafe aufgebrummt und verlor somit den zweiten Platz in der LMP2-Klasse.

    Die 5. Stunde

    Mit beginn der vorletzten Rennstunde blieb der Rebellion von Nick Heidfeld auf der Strecke liegen. Nachdem er seinen R-One neu starten konnte, rettete er seinen Boliden an die Box. Nach einer langen Reparatur konnte der Rebellion das Rennen auf Platz drei der LMP1-L Wertung wieder aufnehmen. Kurz vor Schluss der fünften Stunde lieferten sich die LMP2-Boliden von SMP-Racing (#27) und OAK-Racing (#35) einen Kampf über 8 Runden um den letzten Podiumsplatz. In Kurve zwei kam es dann zwischen den beiden Parteien zu einer Berührung und beider Fahrzeuge rutschten von der Strecke.

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    Die 6. Stunde

    In der sechsten und Finalen Stunde ging es noch einmal heiß zur Sache in Japan. Der auf Platz drei in der GT-Am Klasse liegende Ferrari #81 verlor an Leistung und rollte Anfang der letzten Rennstunde aus. Somit rutschte die Mannschaft von Prospeed Competition auf den Podiumsplatz auf. Zirka 10 Minuten später ging der neue LMP1-Bolide von Lotus an der Boxeneinfahrt in Flammen auf. Dank der schnellen Reaktionen der Streckenposten konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Boxengasse verhindert werden. In der letzten halben Stunde mussten die Führungsfahrzeuge von Toyota einen finalen Boxenstopp einlegen, jedoch kam es aufgrund des großen Vorsprunges zu keinerlei Verschiebungen. In aller letzter Minute gab es einen Führungswechsel in der LMP2-Klasse. Olivier Pla schnappte sich mit einem gekonnten Überholmanöver den ersten Platz und zugleich die wichtigen Meisterschaftspunkte.

    Bilder © fiawec.com

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Fuji

    Die 1. Stunde

    Unter besten Rennbedingungen wurde um Punkt vier Uhr deutscher Zeit der fünfte Saisonlauf der WEC gestartet. Nach dem das Rennen im vergangenen Jahr buchstäblich ins Wasser gefallen ist, zeigte sich die Sonne in diesem Jahr von ihrer besten Seite. Von dem angekündigten Regen durch den bevorstehenden Taifun war weit und breit nichts zu sehen.
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    Toyota ging bei seinem Heimrennen von der Poleposition an den Start. Doch Sebastien Buemi kam schlecht weg und musste bereits in der ersten Kurve den Porsche an sich vorbeiziehen lassen. In der zweiten Kurve schloss Audi auf und überholte ebenfalls den Toyota mit der Nummer 8. Nach wenigen Schocksekunden konnte sich Buemi wieder Sammeln und überholte wenige Kurven später den Audi und den Porsche. Lange konnte Toyota die Position aber nicht halten und Audi griff erneut an. Am Ende der ersten Runde verloren beide Audi an Topspeed und sowohl die Toyotas als auch die beiden Porsche zogen vorbei und die Ingolstädter mussten ihre Positionen 5 und 6 gegen die beiden Rebellion verteidigen.

    Bei den GT-Fahrzeugen verlief der Start ebenfalls spannend. Der Porsche mit der #92 erwischte einen guten Start und wollte den Schub nutzen um den Aston Martin Nummer #96 zu überholen. Doch bereits in der ersten Kurve verpasste man den Bremspunkt und es kam zu einer Kollision mit dem britischen Fahrzeug. Bei den GT-Am Fahrzeugen nutzte der Ferrari #61 den kleinen Unfall und zog am Aston Mrtin #95 mit Nick Thiim an Board vorbei.

    In der LMP2 konnte der Polesetter G-Drive in den ersten Runden seine Führung verteidigen. Nach dem man keinen wirklichen Vorsprung mit dem Ligier gewinnen konnte, folgte nach einigen Runden ein Duell mit dem KCMG. Der Gewinner des letzten Rennen rückte Stück für Stück näher und lieferte sich über viele Runden ein spannendes Wechselduell mit dem G-Drive. Der Lotus, welcher noch immer mit Performance-Problemen zu kämpfen hatte, wurde mit jeder Runde etwas langsamer und musste sich schließlich gegen die beiden Kampfhähne aus der LMP2-Kategorie verteidigen. Am Eingang der letzten Kurve konnten G-Drive und KCMG am Lotus vorbeiziehen. Der Lotus-Fahrer James Rossiter ließ das nicht auf sich sitzen und erkämpfte sich die verlorene Position auf der Start-Ziel Geraden zurück.
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    Gut 30 Minuten nach Rennbeginn kam es zu starkem Verkehr an der Dunlop-Schikane. Bruni im Ferrari #51 kämpfte mit Fernando Rees im Wagen #99 um die Führungsposition und staute währenddessen den Audi, den KCMG gefolgt vom G-Drive hinter sich. Gianmaria Bruni kam in der engen Schikane schließlich von der Strecke ab und Fernando Rees inklusive des Verfolgerfeldes zogen vorbei. Fast zeitglich kam der Aston Martin #97 von Stefan Mücke und Darren Turner zur Reparatur in die Box. Ganze sieben Minuten verbrachte das Fahrzeug an der Box bis es wieder auf die Strecke konnte.

    15 Minuten vor Ende der ersten Stunde ist der Kampf zwischen KCMG und G-Drive um die erste Position noch immer voll im Gange und ein Ende ist nicht in Sicht. Bei einem Überrundungsversuch durch den KCMG lenkt jedoch der Porsche-Junior Klaus Bachler im Proton Competition zu früh ein und schoss den KCMG ab. Roman Rusinov im G-Drive nutzt die Gelegenheit und übernahm die Führung in der LMP2-Klasse, nach einem 45 Minuten langen Duell. Im selben Moment überholt Nicki Thiim im schwächeren GT-Am Aston Martin den eigentlich überlegenen Teamkollegen Fernando Rees. Der Däne übernahm somit als schnellstes GT-Fahrzeug die GT-Gesamtführung.

    Kurz vor Ende der ersten Stunden kam es zur ersten großen Boxenphase. Fast das Gesamte LMP1-Feld kam zeitgleich in die Box und tauscht, Reifen, Fahrer und füllte die Tanks auf. Lediglich der Porsche mit der Nummer 20 bleibt draußen und konnte somit die Führung übernehmen, da er bereits 15 Minuten nach Rennstart die Box aufsuchen musste.

    Die 2. Stunde

    Mit Beginn der zweiten Stunde nutzen die GT-Fahrzeuge die Zeit für einen großangelegten Boxenstopp. Der führende Aston Martin #95 kam ebenfalls zum Full-Service rein und Nicki Thiim tauschte seinen Platz mit David Heinemeier-Hansson. Durch den großzügigen Vorsprung schaffte es der Däne die Führungsposition in der GT-Am zu halten und musste lediglich die GT-Gesamtführung an den schnelleren Teamkollegen abgeben.
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    Der Führende Porsche Nummer 20 aus der LMP1 kam nun auch an die Box und musste sich nach einem Full-Service mit der vierten Position zufrieden geben. Als wäre der Platzverlust nicht schon Strafe genug, schafft es der Audi aufzuschließen und lieferte sich ein Duell mit dem Porsche über viele Runden. Als Mark Webber sich schließlich in Sicherheit wiegt, verbremst er sich Sekunden später und verliert die vierte Position an den Audi.

    Nach dem etwas Ruhe eingekehrt war und sich das Feld langsam aber sicher stabilisierte, blockierten wie aus dem nichts die Räder des Aston Martin #98 und es kam zu einem Dreher mitten in der Kurve. Was folgte war ein Kontakt mit dem führenden Toyota Nummer 8, welcher jedoch ohne größere Beschädigung weiterfahren konnte. Eine Runde später ereignet sich in der selben Kurve erneut ein durch Bremsprobleme verursachter Dreher. Diesmal erwischte es den SMP-Racing Wagen #37, welcher jedoch keinerlei Verkehr um sich hatte und es zu keiner Kollision kam.

    Kurz vor Ende der zweiten Stunde schien das Benzin bei einem Großteil der Fahrzeuge aufgebraucht zu sein und es kam zu einer Vielzahl an Boxenstopps bestehend aus LMP1 und GT-Wagen. Das Feld hatte sich durch diese Stopps neu durchmischt und die beiden Toyotas übbernahmen wieder die Doppelführung gefolgt vom Porsche Nummer #20.

    Die 3. Stunde

    Wenige Runden nach dem Boxenstopp bleib der 8-Star Ferrari am Streckenrand liegen. Trotz der großzügigen Auslaufzone bestand große Gefahr, dass ein weiteres Fahrzeug in die Unfallstelle fährt. Um eine Situation wie eine Woche zuvor in der Formel 1 zu vermeiden wurde an der besagten Stelle Doppel Gelb geschwenkt und die Geschwindigkeit durch einen Funkspruch der Rennleitung reduziert bis der Wagen abgeschleppt wurde.
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    In der dritten Stunde schaffte es das Feld sich weiter zu stabilisieren. Zwischen den Fahrzeugen bildeten sich großzügige Lücken und die Führungspositionen waren für den Moment stabil. Toyota konnte nach ein paar Attacken durch den Porsche weiterhin die Doppelführung verteidigen. Eine halbe Stunde vor Schluss schoss der Lotus den SMP-Racing Wagen mit der Nummer 37 in der letzten Kurve ab. Durch die große Beschädigung verlor das russische Fahrzeug eine großes Teil am Heck und musste sich an die Box schleppen.

    Da über die Start-Ziel Gerade verteilt Trümmer lagen, nutzt die Rennleitung die Gelegenheit um ein neues Sicherheitselement zu testen. Zum ersten mal in der Geschichte der WEC wurde der sogenannte „Full Course Yellow“ Zustand (FCY) ausgerufen. Hierbei handelt es sich um eine Erweiterung der in Le Mans eingeführten „Slow-Zones“. Während des FYC wurde über die gesamte Strecke eine gelbe Flagge verhängt und die Fahrzeuge mussten mit dem Boxengassenbegrenzer fahren. Überholmanöver sind hierbei über die gesamte Zeit verboten. Dieses Element wurde erstmals getestet, um überflüssige Einsätze des Safety Cars zu vermeiden und um die Zeitabstände die sich die Piloten rausgefahren hatten zu erhalten.

    Bildquellen: fiawec.com #1 #2 #3 #4

  • Toyota holt Pole beim Heimrennen

    Die Ex-Formel 1 Piloten Sebastien Buemi und Anthony Davidson gewinnen das Qualifikationsduell gegen die Porsche-Piloten Bernhard und Webber. Der Trainingssieger Audi war hingegen von technischen Problemen geplagt und tat sich im Qualifying ungewohnt schwer. In den GT-Klassen ist Aston Martin das Maß aller Dinge und fährt der Konkurrenz erneut davon.
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    Im heutigen Qualifying in Fuji lieferten sich die Toyota-Piloten Sebastien Buemi und Anthony Davidson mit dem Porsche-Duo Timo Bernhard und Mark Webber einen erbitterten Kampf um die Pole. Bis sieben Minuten vor Schluss sah alles nach einer Pole-Position für Porsche aus. Jedoch wurde die Session kurzzeitig unterbrochen und Buemi konnte zum Neustart die Zeit von Mark Webber um 0,043 Sekunden unterbieten. Auf Platz drei landete das Porsche-Schwesterauto von Dumas, Jani und Lieb. Die vierte Startposition sicherte sich der Toyota von Nakajima, Wurz und Sarrazin. Die Audis konnten im heutigen Qualifying nicht glänzen, im Schnitt waren ihre Runden eine Sekunde langsamer als die Spitze.

    Die LMP2-Pole holte zum zweiten mal in Folge die Mannschaft von G-Drive. Rusinov, Canal und Pla wurde es jedoch nicht einfach gemacht. Der Morgan-Judd vom OAK Team kämpfte bis in die letzte Minute um die erste Position. Der WEC-Debütant Gustavo Yacaman konnte den Speed am Ende aber nicht mitgehen und musste sich gegen G-Drive geschlagen geben.

    In den GT-Klassen dominierte Aston Martin erneut. In der Pro-Wertung holte nicht das Gespann aus Turner/Mücke die Pole sondern, völlig überraschend, das Trio mit der Startnummer #99. Dahinter landete der Porsche von Makowiecki und Pilet sowie der AF Corse Ferrari von Calado und Rigon.
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    In der Amateurklasse holte das Aston Martin-Gespann Pedro Lamy und Christoffer Nygaard die Pole-Position. Auf dem zweiten Platz landete der Ferrari von Rugolo und Bertolini. Die Meisterschaftsführenden Heinemeier Hansson, Poulsen und Thiim werden morgen auf dem dritten Platz das Rennen in angriff nehmen.

    via: speedweek.com
    Bildquellen: FIAWEC.com 1, 2

  • Harte Kämpfe im ersten freien Training

    Pünktlich um vier Uhr deutscher Zeit startete die WEC mit dem 1. freien Training in ihren 5. Saisonlauf. Wie fast jedes Jahr sind auch für dieses Wochenende wieder heftige Regenschauer angekündigt. Um die Zeit bestmöglich zu nutzen, ließen die Teams keine Zeit verstreichen und legten bereits in der ersten Minute mit den Abstimmungsfahrten los. Die knappe Zeit wurde rege genutzt und am Ende zeigte sich ein überraschendes Ergebnis.
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    In der LMP1-H Klasse waren alle Augen auf die Fahrzeuge von Toyota gerichtet. Beim Heimrennen des japanischen Autobauers lastet ein besonders hoher Druck auf allen Beteiligten, da die Chefetage nichts geringeres als den Sieg erwartet. Nach einigen Installationsrunden lieferten Anthony Davidson und Sebastien Buemi im Wagen mit der Nummer 8 richtig gute Rundenzeiten ab und der erste Eindruck wahr äußerst positiv. Doch kaum hatte man sich in die Box zurückgezogen wurde Audi wach und lieferte sich ein Duell zwischen den eigenen beiden Fahrzeugen. Am Ende konnte sich Loic Duval mit der Session-Bestzeit gegen das Schwesterauto durchsetzten. Der Toyota #8 erreichte nach dem guten Start nur die dritte Position, dicht gefolgt vom Porsche mit der Nummer 14.

    Die neue LMP1-L Kategorie tut sich auch nach dem Einstieg von Lotus noch schwer. Während Rebellion ungeschlagen auf den Positionen eins und zwei fährt, leidet der Neuzugang noch an dem späten Einstieg. Die Performance ist noch nicht auf dem gewünschten Level und das schlägt sich entsprechend auf die Rundenzeiten nieder. Eine Ebene niedriger in der LMP2 sah die Welt hingegen ganz anders aus. In vielen spannenden Duellen überboten sich G-Drive im neuen Ligier und KCMG im Morgan mit stetig neuen Bestzeiten. Nach einigen Momenten der Ruhe mischte sich OAK Racing ein und es begann ein erneuter Kampf um die Session-Bestzeit. Am Ende der Session schaffte es schließlich der G-Drive Wagen sich gegen die Konkurrenz zu behaupten.
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    Noch eine Spur enger ging es in den beiden GT-Klassen zu. In der GT-Pro fanden alle Fahrzeuge erstaunlich schnell die optimale Abstimmung und nutzten das erste Training um sich einem direkten Vergleich mit den Konkurrenten zu liefern. Die Bestzeit erreichte der Porsche #92 mit Makowiecki und Patrick Pilet am Steuer. Keine hundertstel Sekunde entfernt landete der Gewinner aus COTA, der Aston Martin #97. Ebenfalls nicht weit entfernt platzierte sich der Ferrari #51 bestehend aus Vilander und Bruni. Während der gesamten Session schaffte es keines der Fahrzeuge eine große Lücke zu den Verfolgern aufzubauen. Alle drei Marken kommen äußerst gut mit der Strecke zu recht und wir dürfen uns auf ein spannendes Rennen am Sonntag freuen.

    Noch erstaunlicher als die engen Rundenzeiten bei den Pro-Fahrzeugen wahren die Ergebnisse in der GT-Am. Obwohl die Leistung der Fahrzeuge in der niedrigsten Klasse um einiges geringer ist, kämpften die beiden Aston Martin #98 und #95 über die gesamte Session mit den hinteren Fahrzeugen aus der GT-Pro. Auf die erste Position schaffte es nach eine hart umkämpften Trainingseinheit schließlich der Wagen von Pedro Lamy, Paul Dalla Lana und Christoffer Nygaard. Mit nur sieben hundertstel Sekunden Abstand fuhr der Proton Competition Porsche mit der Startnummer #88 auf Position 2.

    Bildquellen: WEC Pressematerial #1 und #2

  • Kommentar: Die LMP2-Klasse lebt wieder

    In der letzten Saison gehörte die LMP2-Klasse zu einem Garanten für spannende und packende Zweikämpfe. In jedem Rennen blieb mir mindestens ein Moment im Kopf wo LMP2-Fahrzeuge in irgend einen Zwischenfall verwickelt waren. Zum Jahreswechsel kam dann die große Überraschung: OAK Racing wollte für ein Jahr pausieren.
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    Der Rückzug des Meisters von 2013 sorgte für den Verlust von drei Fahrzeugen. Neue Teams meldeten sich nicht an und gleichzeitig planten einige Mannschaften einen Wechsel auf die neuen geschlossenen Coupés. Aufgrund finanzieller Engpässe mussten diese jedoch ihren Start immer wieder verschieben. Das aufeinandertreffen vieler unglücklicher Umstände sorgte dafür, dass die Privatklasse in diesem Jahr nicht mehr die selbe war. Aus der hart umkämpften LMP2 ist 2014 ein Trauerspiel geworden.

    Lediglich vier Fahrzeuge gehören noch zum Rest der LMP2-Klasse. Weder in Silverstone, noch in Spa-Francorchamps blieben in mir diese typischen Momente hängen die sonst die Privatwertung bei mir hinterlassen hat. Bis zum gestrigen Tag war ich fest der Meinung, dass sich leider nicht mehr viel ändern wird. Doch das heutige Rennen am COTA hatte wieder etwas magisches.

    Neben den bekannten Teams bestehend aus G-Drive, SMP Racing und KCMG beschloss die TUSCC-Mannschaft Extreme Speed Motorsport (kurz: ESM) einen Gaststart in der WEC zu wagen. Ehrlich gesagt hatte ich vorher noch nicht viel von dem Team gehört und meine Erwartungen waren nicht sonderlich groß. Vermutlich lag es an meiner geringen Grunderwartung, dass dieses Rennen in Austin in meiner Erinnerung bleiben wird.
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    G-Drive ging von der Poleposition an den Start. Das Team um Roman Rusinov hatte es geschafft mit dem neuen Ligier JS P2 gleich im ersten Qualifying eine spitzen Arbeit abzuliefern. Doch möglicherweise war man bei der Mannschaft aus Russland mit zu viel Euphorie am Werk und verlor den ersten Startplatz gleich wenige Sekunden nach dem Start an ESM. Wenig später konnte auch der KCMG einiges an Boden gut machen und kassierte den G-Drive Ligier ebenfalls nach wenigen Runden.

    In der ersten hälfte des Rennens kämpften die Lokalmatadoren gegen die Mannschaft aus China. Es war ein Duell ohne Rücksicht auf den Konkurrenten. Nach dem die ersten Boxenstopps absolviert waren, ließen beide ebenfalls nicht locker und wechselten sich regelmäßig an der Spitze ab. Zeitglich holte das SMP Racing Team auf und machte Jagt auf die G-Drive Mannschaft. Bei dem Orange-Schwarzen benötigte man einige Zeit um den neuen Ligier im Renneinsatz zu verstehen. Doch als es ernst wurde und SMP-Racing ebenfalls mit aggressiven Überholmanövern drohte, schien der Groschen gefallen zu sein und G-Drive konnte sich absetzten.

    Der Regen machte jedoch einen großen Strich durch sämtliche Hoffnungen die bis dahin entstanden waren. Olivier Pla konnte sich ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr gegen die Wassermassen durchsetzen. Am Ende der langen Gerade griffen die Bremsen nicht mehr ganz und der G-Drive schlitterte in eine Wand in der Auslaufzone. Nach viel zu vielen Minuten des Zwangsaufenthalts fiel man weit an das Ende des Feldes zurück. In der Zwischenzeit hatte man bei SMP Racing den Jagt Instinkt geweckt und mischte sich in das Duell zwischen KCMG und ESM ein.
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    Am Ende des Rennens ging der Wagen von KCMG als Sieger hervor. Für die Chinesen war es der erste WEC-Sieg in der Teamgeschichte. Auf der zweiten Position landete die anfangs abgeschlagen Mannschaft von SMP Racing, welche sich damit ihren Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausbauten konnten. Am meisten haben aber wohl die Gaststarter von Extreme Speed Motorsport überrascht. Sie konnten gleich am Anfang in einer für sie neuen Umgebung mitfahren ohne die Konkurrenten wirklich abschätzen zu können.

    Das Rennen hat gezeigt, dass ein wenig frischer Wind unheimlich viel bewirken kann. ESM war ebenfalls begeistert von der eigenen Leistung möchte in Shanghai nochmals an den Start gehen. Es gibt sogar Überlegungen ein zweites Fahrzeug mit nach China zu bringen. Sollte der Lauf dort ebenfalls positiv verlaufen steht einer Teilnahme an der WEC-Saison 2015 nichts mehr im Wege. Ebenfalls 2015 neu hinzustoßen will der Geschäftsmann Tracy Krohn, welcher vielen noch durch seinen grünen Ferrari bekannt ist. Auch der Meister des letzten Jahres OAK Racing wird wieder zurückkommen und will mit zwei Wagen an den Start gegen.

    Es scheint als wäre die LMP2-Klasse doch noch am Leben. Derzeit entsteht durch die vielen positiven Nachrichten wieder Hoffnung bei mir, dass die Privatklasse im nächsten Jahr wieder zu einem Garant für Spannung und Überraschung werden könnte. Lässt sich nur hoffen das es nicht zu neuen noch größeren Problemen kommt welche die LMP2 noch weiter schrumpfen lassen.

  • Audi gewinnt die 6 Stunden von COTA

    Audi entscheidet den 4. Weltmeisterschaftslauf der FIAWEC in Austin (Texas) für sich. Nach einem Rennen mit heißen Temperaturen, Unwetter und einer Unterbrechung, schaffte es die Mannschaft aus Ingolstadt mit den Plätzen eins und zwei ein Doppelpodium einzufahren. Auf dem dritten Platz kam der Toyota mit der Startnummer #8 über die Ziellinie. LMP1-L Neueinsteiger Lotus, schaffte es auf Platz zwei hinter Rebellion Racing. In der LMP2-Klasse gelang es dem Team von KCMG seinen ersten Saisonsieg einzufahren. Die GT-Pro sowie die GT-Am Wertung entschied Aston Martin beide für sich.

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    Die 4. Stunde

    Nach der chaotischen ersten Halbzeit bei den 6 Stunden von COTA, ging es in der Schlussphase ebenso spannend weiter. Gleich zu Anfang der vierten Rennstunde lieferte sich das ESM LMP2-Fahrzeug mit dem Auto #24 aus dem G-Drive Team einen erbitterten Kampf um den vierten Platz, welchen Roman Rusinov von G-Drive am Ende für sich entscheiden konnte. Zur gleichen Zeit überholten die Boliden von SMP die KCMG-Mannschaft und übernahmen die Plätze 1 und 2 in der LMP2-Klasse.

    Zirka 15 Minuten später griff der Porsche-Pilot Patrick Pilet den führenden Darren Turner im Aston Martin (#97) an und übernahm nach einem 8 Runden-Kampf die erste Position. Durch den Runden langen Kampf um die Führung in der GT-Pro konnte sich der zweite Porsche #91 mit Jörg Bergmeister an die Führungsgruppe heranfahren und schnappte sich in Kurve neun den zweiten Platz, sodass Porsche eine Doppelspitze bilden konnte. Gegen Ende der vierten Stunde musste LMP1-Pilot Neel Jani durch einen Boxenstopp seine Führung an den Audi mit der Startnummer #2 abgeben, welche er sich jedoch 10 Minuten später wiederholen konnte.

    Die 5. Stunde

    Stunde fünf in COTA hatte gerade begonnen und Cioci #61 lieferte sich einen spannenden Zweikampf mit Poulsen im Young Driver Aston Martin. Nachdem der Däne von einem überrundetem Fahrzeug geblockt wurde, hatte Cioci im Ferrari leichtes Spiel und überholte den GT-Am Le Mans Sieger von 2014.

    In dieser vorletzten Rennstunde gerieten die Autos von KCMG und SMP erneut aneinander. Im erbitterten Kampf um Platz 2 in der LMP2-Klasse, kam der KCMG #47 in Kurve 10 von der Strecke ab und verlor den Anschluss zum Konkurrenten aus Russland.

    Zum gleichen Zeitpunkt kam Bewegung in der Boxengasse auf. Der G-Drive #24, der Porsche #92 sowie der AF Corse Ferrari #81 wurden zur Reparatur in die Box geschoben. Bei allen Fahrzeugen wurden jeweils größere Reparaturen an den Autos vorgenommen. In der Schlussphase der fünften Rennstunde rutschte der Aston Martin mit der Nummer #98 von der Strecke und verlor Wertvolle Plätze.

    Die 6. Stunde

    In der finalen Sunde ging es wie gewohnt nochmals richtig zur Sache. Nachdem der Rebellion R-One mit der Startnummer #13 aus dem Rennen zurückgezogen wurde, spielte sich in der GT-Pro Klasse unglaubliches ab. Nach einem Fahrerwechsel bei Porsche und Aston Martin, ging der Führungskampf auf der Strecke weiter. Runde für Runde kämpften Pilet #91 Rad an Rad gegen Turner #97 in der Dunkelhit von Texas.

    In der LMP1-Klasse kam es zu einem Pflichtboxenstopp an der Spitze. Der Porsche-Werksfahrer Marc Lieb kam zum tanken rein und verlor erneut die Führung an den Audi mit der Nummer #2. Ein Halbestunde vor dem Ende der 6 Stunden von COTA verlor Marc Lieb im Porsche #14 signifikant Zeit und wurde vom Formel E Piloten Sebastien Buemi überholt und rutschte auf Rang drei zurück. Nur wenige Runden später konnte Di Grassi im Audi #1 aufschließen und Lieb ebenfalls stehen lassen.

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