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  • Porsche gibt auch im letzten Training den Ton an

    Die Porsche Mannschaft stellt im Finalem Training erneut ihr Tempo unter Beweis. Die Stuttgarter konnten bereits in den vorhergehenden Sessions in Brasilien der Konkurrenz davon fahren.
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    An der Spitze der LMP1 gab es eine kleiner Änderung. Erstmals führte der Porsche mit der Nummer #14 vor der #20. Der Schweizer Neel Jani stellte in seinem 919 Hybrid eine Zeit von 1:17.572 auf und holte die bisher schnellste Rundenzeit an diesem Wochenende. Nur 0,3 Sekunden dahinter reihte sich das Schwesterauto #20 auf dem zweiten Platz ein. Knapp 0,8 Sekunden hinter der Spitze landeten die neuen Weltmeister Buemi und Davidson im Toyota Nummer #8. Viertschnellster war der zweite Toyota mit der #7, gefolgt von den Audi #2 und #1. In der LMP1-L Klasse schlug der Rebellion #12 das Schwesterfahrzeug #13 um 0,1 Sekunden. Der Lotus hängt erneut weit hinter der Konkurrenz zurück.

    Auch in der LMP2-Klasse führen die üblichen Rivalen G-Drive und SMP (#27) die Wertung an. Auf dem dritten Rang landete der zweite Bolide von SMP (#37) mit einem Abstand von 0,3 Sekunden. Das KCMG Team konnte aufgrund von Problemen an der Elektronik keine Runden im 3. Freien Training absolvieren.

    Stefan Mücke und Darren Turner waren die schnellsten in der GTE-Pro Wertung und setzten ihren Aston Martin auf Platz eins. Dichtgefolgt von den Porsche #92 und #91. Der Lokalmatador Fernando Rees landete zusammen mit seinen Teamkollegen O’Young und MacDowell auf dem vieren Rang in der GTE-Pro Klasse. Die Schlusslichter in der Wertung bildeten die beiden Af Corse Ferrari #51 und #71.

    In der GTE-Am Klasse führte der „Dänen Bomber“ von Aston Martin (#95) erneut das Feld an. Das Team legte so schnelle Zeiten zurück, dass sie sogar schneller als der Zweitplatzierte in der höheren Wertung waren. Auf Rang zwei landete der Ferrari #61 mit Formel-1-Weltmeister Emerson Fittipaldi. Klaus Bachler, Christian Ried und Khaled Al Qubaisi rundeten im Porsche #88 die Top 3 der Amateure Wertung ab.

    Bild: Walter Schruff

     

     

  • Porsche auch im 2. Training an der Spitze

    Auch im zweiten freien Training schaffte es das Porsche Team sich in Sao Paulo an die Spitze zu setzten. Ähnlich wie in der ersten Training Session landete die Nummer 20 vor dem Schwesterauto mit der #14. Auch der Rest des Feldes blieb ohne all zu vielen Veränderungen recht Stabil.
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    Nach dem Porsche erneut sein volles Potential zeigte, schaffte es auch Tom Kristensen ein weiteres mal, sich mit dem Audi #1 auf die dritte Position zu fahren. Mit 0,1 Sekunden Abstand landete das Schwesterauto, trotz der 65 gefahrenen Runden, nur auf dem vierten Rang. Überraschend schwer tat sich auch im zweiten Training die Mannschaft von Toyota. Die Wagen mit den Nummern #8 und #7 schafften es jeweils nur auf die Plätze 5 und 6 mit einer ganzen Sekunde Abstand auf den Rest des Feldes. Eine überraschende Verbesserung war bei Rebellion Racing zu beobachten. Die Nummer 13 konnte sich zwar nur vor dem Schwesterwagen #12 auf die siebte Position vorfahren, jedoch konnten die Schweizer die Rundenzeiten ihres Wagens verbessern und sind nur noch 3,5 Sekunden von den Hybrid-Fahrzeugen von Toyota entfernt.

    In der LMP2-Kategorie wiederholten sich die Leistungen aus dem ersten Training. Der G-Drive setzte sich mit ganzen 1,3 Sekunden Abstand an die Spitze des Feldes. Auf der zweiten Position landete der Meisterschaftsverfolger, der SMP#27 gefolgt vom KCMG-Fahrzeug. Die Zeiten zwischen den einzelnen Morgan-Fahrzeugen sind in diesem Training noch mal ein ganzes Stück enger geworden. Währen der KCMG gerade einmal 0,4 Sekunden hinter dem SMP#27 liegt, so ist das Schwesterfahrzeug SMP#37 nur 0,014 Sekunden von der Mannschaft auf Hongkong entfernt.
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    In den beiden GT-Klassen war Aston Martin das Maß aller Dinge. Das britische Team konnte sich in der Pro-Wertung die Positionen eins (#99) und zwei (#97) mit gerade einmal 0,1 Sekunden Abstand sichern. Auf der dritten und vierten Platzierung fand sich ein weiteres mal das Porsche Team Manthey wieder. Der Wagen #91 auf Platz drei konnte seine Performance mit nur 0,7 Sekunden Abstand zum Vordermann insgesamt verbessern. Etwas schwieriger war es in der zweiten Session für die beiden Ferraris geworden. Mit sage und schreibe 0,006 Sekunden Abstand auf die beiden Porsche mussten sich die Fahrzeuge #51 und #71 mit den Plätzen fünf und sechs zufrieden geben. Die Abstände sind erneut enger geworden und dürften in der folgenden Session noch einmal schrumpfen. Das Rennen am Sonntag dürfte wohl eines der spannendsten GT-Pro Final-Rennen seit langem werden.

    Auch eine Kategorie niedriger konnte sich Aston Martin erneut verbessern und holte sich mit der #95 auf der eins und der #98 auf der zwei erneut eine Doppelspitze. Während der Wagen von Emerson Fittipaldi im ersten Training noch vorne mitfahren konnte, rutschte er diesmal auf die sechste Position zurück. Auf der dritten Platzierung mit 0,8 Sekunden Rückstand landete der Schwesterwagen #81.

    Bilder: Walter Schruff

  • Porsche holt Bestzeit im ersten Training

    Das Porsche Team gibt beim ersten freien Training in Brasilien erneut den Ton an. Diesmal landete die Nummer 20 von Bernhard, Hartley und Webber vor dem Schwesterauto mit der Startnummer 14.
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    Porsche legte zum Wochenendauftakt richtig vor. Sie schafften es die erste- und zweitschnellste Zeit des Tages einzufahren. Somit sicherte sich die #20 mit 0.339 Sekunden Vorsprung den ersten Platz vor dem Schwesterauto #14. Drittschnellster des Trainings war der neunfache Le Mans Sieger Tom Kristensen im Audi Nummer #1. Ganze 1,131 Sekunden hinter der Spitze reihten sich die frischgebackenen Weltmeister Sebastien Buemi und Anthony Davidson im Toyota ein. Sie spulten von allen LMP1-Teams die wenigsten Runden ab. Der Audi mit der Nummer #2 und der Toyota #7 landeten auf den letzten beiden Plätzen in der LMP1-H Klasse. Das Rebellion Racing Team schaffte es sich erneut gegen den Lotus mit der #9 durchzusetzen und holte mit den Autos #12 und #13 die ersten beiden Plätze in der LMP1-L Klasse.

    G-Drive Racing landete in der LMP2 Klasse vor dem SMP mit der #27. Die Mannschaft von KCMG fuhr im ersten Freien Training die meisten Runden und belegte den dritten Platz. Das zweite Fahrzeug von SMP-Racing mit der #37 landete auf dem letzten Rang in der LMP2-Klasse.
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    In der GTE-Pro sicherte sich Ferrari die ersten beiden Plätze. Unerwartet landeten die Junioren Calado und Rigon vor die Titelanwärter Bruni und Vilander. Die Drittschnellsten in der Klasse waren Fred Makowiecki und Patrick Pilet im Porsche #92. Zusammen legten sie 50 Runden in der ersten Session zurück. Auf den Plätzen vier und fünf landeten die Aston Martin #97 und #99.

    Der „Dänen-Bomber“ von Aston Martin mit der #95 holte erneut auf die Bestzeit in der GTE-Am Klasse. Knapp dahinter landete der Ferrari #61 von Segal, Guidi und Formel 1 Weltmeister Emerson Fittipaldi. Die #81 von AF Corsen komplettiert die Top-3 in der GTE-Am Klasse.

    Bilder: Walter Schruff

  • Porsche verpflichtet Nico Hülkenberg

    Porsche hat heute den ersten Fahrer für den dritten 919 Hybrid verkündet. Nico Hülkenberg wird das Team bei den 24 Stunden von Le Mans 2015 unterstützen. Der 27-Jährige Deutsche wird somit seit 2009 der erste Fahrer sein, welcher parallel zu seiner Formel 1 Karriere beim Rennklassiker an den Start gehen wird. Vor dem Saisonhighlight am 13/14. Juni wird er bereits am 2. Mai das Sechsstundenrennen von Spa-Francorchamps in Angriff nehmen. Seine ersten Begegnungen mit einem Porsche Hybridfahrzeug machte Hülkenberg bereits 2010 auf der Nürburgring-Nordschleife in einem 911 GT3-R Hybrid.
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    In einem Interview mit Porsche sagte Hülkenberg: „Porsche und Le Mans – diese Verbindung übt wahrscheinlich auf jeden Rennfahrer eine große Faszination aus. Ich bin schon lange Porsche-Fan und habe die Rückkehr in die LMP1-Klasse entsprechend intensiv verfolgt. Dabei wuchs der Wunsch, dieses Auto in Le Mans fahren zu können. Ich bin sehr froh, dass der Formel-1-Kalender dieses Engagement 2015 zulässt, und ich bin meinem Formel-1-Team Sahara Force India sehr dankbar für die Freigabe. Das ist nicht selbstverständlich. Jetzt ist es an mir, hart zu arbeiten, um beiden Engagements gerecht zu werden.“

    Die Entscheidung von Porsche, Nico Hülkenberg zu verpflichten, kam sehr überraschend. Das Team wollte sich eigentlich nach der Bekanntgabe des dritten Fahrzeuges mehr Zeit für die Auswahl möglicher Fahrer lassen um die besten Kandidaten zu finden. Mit welchen Piloten sich der GP2-Champion von 2009 den LMP1-Boliden teilen wird, gab Porsche noch nicht bekannt. Denkbar wäre jedoch, dass Porsche-Werksfahrer Frederic Makowiecki ein Teamkollege von Hülkenberg werden könnte. Bereits in diesem Jahr bekam er die Möglichkeit den 919 Hybrid von Porsche zu testen und ist seither zusätzlich Test- und Ersatzfahrer für das LMP1-Team.

    Quellen: Porsche Pressemeldung

     

     

  • Porsche beschließt drittes Fahrzeug

    Nach langem Rätselraten ist es endlich offiziell, Porsche wird bei den 24 Stunden von Le Mans am 13./14. Juni 2015 ein drittes Fahrzeug einsetzten. Es hat lange gedauert, bis sich der Vorstand des Autobauers sein Urteil über die Erweiterung des LMP1-Programms gebildet hat. Doch am Ende stand auch für die Führungsetage fest, das es der nächste Sinnvolle Schritt ist.
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    Im Sommer diesen Jahres sah die Situation bei Porsche noch völlig anders aus. Nach dem akzeptablen Ergebnis bei dem Comeback in Le Mans wurde verkündet, dass man es ruhig angehen will und seine Kräfte auf die Weiterentwicklung der zwei Fahrzeuge konzentriert. Der Wendepunkt in der Debatte um das dritte Auto kam mit der zweiten Saisonhälfte. Die Leistung des Porsche 919 Hybrid war so unerwartet gut, dass man die vorläufige Entscheidung nochmals überdachte und nun auf dieser guten Ausgangslage aufbauen will. Mit dem zusätzlichen Budget wird man im nächsten Jahr eine ähnliche Strategie wie Audi und Nissan fahren. Bereits ein Rennen zuvor, bei den 6 Stunden von Spa-Francorchamps, wird der dritte Wagen die Chance bekommen um sich auf seinen Einsatz vorzubereiten. Einen Monat später steht dann auch schon das Highlight in Le Mans auf dem Plan.

    Im Idealfall schafft Porsche das unmögliche und sichert sich die ersten drei Podest-Plätze. Doch auch wenn dieser Wunsch nicht in Erfüllung gehen sollte, so maximieren die Stuttgarter dennoch ihre Chance um im nächsten Jahr auf das Podium zu fahren. Offen ist hingegen noch die Besetzung des zusätzlichen Fahrzeugs. Auch wenn schon fest steht, dass die bestehenden Fahrer-Trios nicht aufgespalten werden, so ist es noch unklar wer im neuen Wagen platz nehmen darf. Denkbar wäre, dass man sich eine entsprechende Ersatzfahrerpaarung aufbaut und diese dann zum Einsatz bringt. Bei den letzten Tests gab das Porsche Team seinem GT-Pro Fahrer Frédéric Makowiecki die Chance sich im 919 zu beweisen. Eine andere Option wäre, dass man seinen besten Juniorfahrern aus dem Werkskader die Möglichkeit gibt in Le Mans teilzunehmen.

    Quelle: Porsche Pressemeldung
    Bild: Walter Schruff

  • Abschied von einer Legende

    Es fällt immer schwer die passenden Worte zu finden, wenn von einem Abschied die Rede ist. Noch schwieriger fällt es, wenn sich eine Legende für immer in den Ruhestand verabschiedet. Heute gab der Audi-Pilot Tom Kristensen bekannt, dass er mit dem Saisonfinale in Brasilien seine aktive Motorsportkarriere beenden wird. Es ist das Ende einer Ära im Motorsport.
    Audi Spain Media Event, Madrid
    Er ging als Mister Le Mans in die Geschichtsbücher ein und wird für immer einer der erfolgreichsten Motorsportler aller Zeiten bleiben. Es ist eine Karriere die sich kaum mit einer anderen vergleichen lässt. Tom Kristensen ist der letzte große Fahrer einer neuen Generation. Gemeinsam mit Dr. Wolfgang Ullrich legte er den Grundstein für den Erfolg von Audi in der Langstreckenszene und schaffte es über 15 Jahre lang mit den Ingolstädtern an der Spitze zu fahren. Neun mal gewann er die 24 Stunden von Le Mans und sechs mal die 12 Stunden von Sebring. Gemeinsam mit Frank Biela und Emanuele Pirro schafften sie es, als erstes Team in der Geschichte die 24 Stunden von Le Mans drei Mal in Folge zu gewinnen. Im vergangenen Jahr krönte er dann seine Karriere mit dem Langstrecken-Weltmeistertitel.

    „Natürlich ist der Rücktritt einer so bemerkenswerten Persönlichkeit wie Tom Kristensen ein großer Verlust für Audi Sport und die gesamte Langstrecken-Szene“, sagt Dr. Wolfgang Ullrich. „Er wird uns als Fahrer fehlen, uns aber mit seinem großen Erfahrungsschatz und seiner Persönlichkeit weiter zur Seite stehen. Wir sind froh, dass Tom Kristensen ein Audianer von ganzem Herzen ist und bleibt.“

    Zukünftig wird der 47 Jährige Audi auch weiterhin erhalten bleiben. In seiner neuen Position wird er nicht nur als Repräsentant und Partner für Audi und Audi Sport tätig sein, sondern auch dem Team bei den Rennen als Mentor mit seiner Erfahrung zur Seite stehen. Es ist zwar schade, das Tom Kristensen nicht mehr hinter das Steuer des R18 greift, jedoch wird er ähnlich wie Allan McNish weiterhin bei den WEC-Rennen zu sehen sein.

    „Ich hatte das Privileg, 15 Jahre lang für das beste Team und den coolsten Automobilhersteller der Welt fahren zu dürfen“, sagt Tom Kristensen. „Ich hatte tolle Teamkollegen und habe mit fantastischen Menschen zusammengearbeitet. Mit Audi konnte ich viele Titel und zahlreiche Rennen gewinnen sowie unvergessliche emotionale Momente erleben. Meine Siegesserie bei den 24 Stunden von Le Mans wäre ohne Audi nicht möglich gewesen. Dieses Team als Fahrer zu verlassen, fällt mir schwer. Aber irgendwann musste dieser Tag kommen. Ich kann mich bei Audi und allen Mitarbeitern für die tolle Zeit nur bedanken und freue mich auf meine neuen Aufgaben für die Marke und das Team von Audi Sport.“

    Tom Kristensen wird sein letztes Rennen am 30. November bei den 6 Stunden von Sao Paulo bestreiten. Er verlässt den Motorsport am Höhepunkt seiner Karriere mit der Nummer die am besten zu ihm passt, die Startnummer 1. Wir möchten uns an dieser Stelle für die vielen schönen, spannenden und lustigen Momente mit ihm in der WEC bedanken und wünschen ihm auf seinem Weg weiterhin alles gute.

    Quelle und Bild: Audi Motorsport Pressematerial

  • Auswertung: Die WM-Entscheidung in der Wüste

    Beim vergangenen WEC-Lauf in Bahrain ging es heiß her. Trotz hoher Temperaturen lieferten sich alle Beteiligten ein Rennen der Extraklasse um das große Ziel der vorzeitigen Meisterschaft zu erreichen. Nach sechs Stunden voller Spannung und Ungewissheit fiel schließlich die Entscheidung, Toyota holt erstmals in der Firmengeschichte die Fahrerweltmeisterschaft auf einer Rennstrecke. Doch nicht nur für die Japaner war es ein Wochenende zum freuen, denn auch in den GT-Klassen gab es allen Grund zum feiern.
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    Für den Autobauer aus Japan hätte es kaum Nervenraubender ablaufen können. Nach der verpassten Poleposition schafft es das Team nach wenigen Runden und einer gekonnten Boxenstopp-Strategie sich an die Spitze des Feldes zu setzten. Doch als man sich gerade auf der sicheren Seite wiegte, gab es einen Zwischenfall beim Tabellenführer mit der Nummer 8. Im wichtigsten Moment gab das Fahrzeug auf und der Traum vom vorzeitigen WM-Titel drohte zu platzen. Nach sage und schreibe 30 Minuten in der Box schafften es die Mechaniker die #8 wieder flott zu machen. Mit einem sechsten Platz und einigen Runden Rückstand reichte es aber für den lang ersehnten Fahrer-Titel bei Anthony Davidson und Sébastien Buemi.

    Im dritten Jahr der WEC sind die zwei Toyota-Fahrer nun die dritten Weltmeister in Folge. Es ist ein beachtlicher Sieg für das Fahrerduo, welches vier von sieben Rennen in diesem Jahr für sich entscheiden konnte. Doch trotz aller Freude ist die Entscheidung in der Konstrukteurs-WM noch nicht ausgestanden. Rein theoretische besteht für den amtierenden Weltmeister Audi noch die Chance den Titel und so die Startnummer 1 zu verteidigen. Jedoch müssten die Ingolstädter aufgrund des 40 Punkte Rückstands in Sao Paulo die Poleposition holen und einen Doppelsieg einfahren. Gleichzeitig müssten beide Toyota im Rennen ausscheiden, damit die Rechnung aufgeht. Es ist schon sehr unwahrscheinlich das diese Umstände so eintreten, jedoch soll man niemals nie sagen.

    FIA Weltmeisterschaftsliste für Wagenbauer
    Toyota 259 Punkte
    Audi 219 Punkte
    Porsche 167 Punkte

    Ähnlich spannende lief es in der LMGTE-Pro Wertung ab. Der AF Corse Ferrari #51 führte vor dem Rennen die Tabelle an und war nach einer guten Saison auf dem besten Weg sich vorzeitig den GT-Fahrertitel zu sichern. Der letzte verblieben Gegner in diesem Kampf war ein weiteres mal der Porsche #92. Dieser benötigte aufgrund des Rückstands einen Sieg im Rennen, um die Entscheidung auf das Saisonfinale zu vertagen. Doch die heißen Temperaturen sorgten dafür, dass der Porsche schlechter mit den Reifen zurecht kam und es am Ende nur für den fünften Platz reichte.

    Für AF Corse ist es der dritte Fahrertitel in Folge. Seit dem Beginn der WEC schafften es die Italiener jedes Jahr aufs neue durch eine solide Leistung zu glänzen und sich die beiden GT-Titel zu holen. Nachdem es im letzten Jahr eng wurde und die Gefahr bestand, dass die Tabellenführer Gianmaria Bruni und Giancarlo Fisichella im Rennen ausscheiden könnten, beschloss man kurzerhand die Fahrerpaarung aufzuteilen und in jedem Pro-Fahrzeug einen Titelanwärter zu platzieren. Am Ende gewann die #51 mit Bruni und sein damaliger Teamkollege ging leer aus. Im vergangenen Rennen hielt sich das Team zurück und man setzte alles auf eine Karte. Das Glück war auf der Seite von Ferrari und das Duo Bruni / Vilander holte den dritten Fahrertitel. Trotz dieses Erfolges reichte es nicht um vorzeitig den Konstrukteurs-Titel einzufahren. Im letzten Rennen in Sao Paulo wird man sich erneut gegen die beiden Porsche 911 behaupten müssen. Zwischen beiden Herstellern sind nur 25 Punkte Differenz und ein Doppelsieg wird hier ausschlaggebend über den Titelentscheid bei den Wagenbauern sein.

    FIA Meisterschaftsliste für GT-Wagenbauer
    Ferrari 261 Punkte
    Porsche 236 Punkte
    Aston Martin 196 Punkte

    Eine Kategorie tiefer kam es ebenfalls zu einer Titelentscheidung. In der GT-Am Klasse schaffte es das Dänische-Trio im Aston Martin Vantage V8 vorzeitig gleich beide Titel zu sichern. Bereits die ganze Saison zeigte sich das Team von seiner stärksten Seite und schaffte es die diesjährige Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans zu gewinnen. Nun folgt die zweite Belohnung für die harte Arbeit mit dem Gewinn der beiden GT-Am Titel. David Heinemeier-Hansson und Kristian Poulsen konnten sich im vergangenen Rennen die Fahrerwertung sichern. Nicki Thiim befindet sich derzeit auf dem dritten Listenplatz, da er durch sein Engagement im Porschecup und den ADAC GT Masters zwei mal verhindert war. Die Auszeit bei diesen Läufen hatte zur Folge, dass er nicht mehr in der Lage war den Fahrertitel zu gewinnen. Jedoch besteht für ihn die Chance sich im Finalrennen noch die Vizemeisterschaft zu sichern. In der Teamwertung ist das Trio nicht mehr einholbar und das Schwesterauto #98 muss sich ebenfalls mit der Vizemeisterschaft zufrieden geben.

    Die einzige Kategorie, wo beide Titel erst in Sao Paulo entscheiden werden ist die LMP2-Klasse. Nach der guten Ausgangssituation sorgte eine Berührung dafür, dass der G-Drive bereits in der ersten Runde in die Box musste. Durch diese Reparaturphase verloren die Russen viele wertvolle Plätze. Am Ende schaffte man es nicht die verlorene Zeit aufzuholen und es reichte nur für die letzte Position. Die Tabellenführer im SMP #27 waren ebenfalls vom Pech verfolgt. Nach einem glücklicheren Start schafften sie es sich an der Spitze mehrfach gegen den KCMG zu verteidigen. Doch 20 Minuten vor Schluss gab der Wagen der Russen den Geist auf und das Team schaffte es nicht ihn wieder flott zu bekommen. Durch das Ausscheiden verlor SMP Racing zwar die Führung in beiden Tabellen, doch die wenigen Punkte die G-Drive einfahren konnte, langen ebenfalls nicht für den vorzeitigen Titelgewinn. In Sao Paulo wird sich zeigen, welches russische Team das bessere ist und zum ersten mal in der Geschichte eine LMP-Meisterschaft unter der Weiß-Blau-Roten Flagge gewinnt.

    FIA Langstreckentrophäe für LMP2-Teams
    G-Drive Racing 136 Punkte
    SMP Racing #27 128 Punkte
    KCMG 105 Punkte
    SMP Racing #37 60 Punkte

    Bildquelle: FIAWEC Pressematerial

  • Toyota holt Fahrer-Weltmeisterschaft

    Nach einem spannendem Rennen schnappten sich die Toyota-Piloten Alexander Wurz, Mike Conway und Stéphane Sarrazin den Sieg bei den 6 Stunden von Bahrain. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die Porsche #14 und #20. Das Toyota-Duo Buemi und Davidson erreichten nach schweren technischen Problemen den 11 Gesamtrang und sicherten sich vorzeitig den Fahrer-Weltmeistertitel 2014. In der LMP2-Klasse holte das KCMG-Team vor SMP und OAK-Racing den Sieg. In der GTE-Pro Wertung sicherten sich Bruni und Vilander mit einem weitern Sieg den GT-Fahrertitel in der Pro-Wertung. Das Young-Driver-Team von Aston Martin fuhr in der GT-Am Klasse zum Sieg und holte den GT-Am Fahrertitel. Beim kommenden Finale in Brasilien werden dann in allen Kategorien die Teamtitel sowie in der LMP2-Klasse die Fahrer-Titel vergeben werden.

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    Die 4. Stunde

    Nachdem es in der ersten Halbzeit des Rennens heiß her ging, war in den verbleibenden drei Stunden noch lange nicht die Luft raus. Mit beginn der vierten Rennstunde schnappte sich der KCMG #47 nach einem 15 minütigen Kampf um Platz zwei den SMP-Boliden #27, welcher auf abgefahrenen Reifen unterwegs war. Fast zeitgleich zog der Deutsche Marc Lieb am Audi mit der Nummer #2 vorbei und holte sich Gesamtrang drei. Während Lieb sich einen Vorsprung ausarbeiten konnte, kam der Führende Toyota #7 an die Box und ließ somit Timo Bernhard im Porsche #20 vorbeiziehen. Am anderen Ende der Strecke lieferten sich die GT-Pro Fahrzeuge von Ferrari #71, Porsche #91 und Aston Martin #98 einen Dreikampf über unzählige Runden. Als der zweitplatzierte Aston Martin eingangs der vierten Kurve zu spät bremste, konnte die #91 schließlich vorbeiziehen. Gegen Ende der vierten Rennstunde entwickelte sich ein harter Kampf in der GT-Am Klasse. Der AF Corse Ferrari #61 duellierte sich mit dem Wagen des 8-Star Teams in einem Kampf um den letzten Podiumsplatz. Nachdem der AF Corse Ferrari in die Box musste, konnte die Nummer 90 endlich vorbeiziehen.

    Die 5. Stunde

    Die vorletzte Rennstunde begann mit einem Schock bei Aston Martin. Der 8-Start Ferrari #90 blockierte den Klassenführenden Aston Martin #95 und es kam zu einem Crash. Glücklicherweise kam es zu keinen schwerwiegenden Beschädigungen an den V8-Boliden. Wenig später bekam die #90 jedoch eine Durchfahrtsstrafe aufgrund der Kollision, was die Mannschaft drei Plätze kostete. Zirka zehn Minuten später wurde ein erneuter Full Course Yellow-Zustand ausgerufen, da ein Kamerapfosten die Strecke blockierte. Toyota schickte während dieser Kurzen Phase das Führungsfahrzeug an die Box, wodurch Porsche die ersten beiden Plätze übernehmen konnte. Gegen Ende der vorletzten Stunde lieferten sich in der GT-Pro der Ferrari-Pilot Rigon (#71) und der Porsche-Fahrer Pilet (#92) zum dritten mal in diesem Rennen einen Rad an Rad Kampf über viele Runden, welchen der Italiener am Ende für sich entscheiden konnte.

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    Die 6. Stunde

    In der Finalen Rennstunde des Nachtspektakels in Bahrain sorgte der abgeschlagene Toyota #8 mit der schnellste Runde des Rennens für aufsehen, jedoch war er auf Position 15 noch weit entfernt von den wichtigen Punkten. Zeitgleich wurde es in Kurve sieben zwischen der #61 von Ferrari und der #35 von OAK sehr eng und es kam zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Fünf Minuten später kam es zu einem weiteren Crash. In der ersten Kurve kam es zwischen Tom Kristensen und dem SMP-Fahrzeug mit der #27 zu Verständigungsschwierigkeiten und der SMP kam von der Strecke ab. Die Rennleitung Entschied, dass die Nummer #27 Schuld sei und verhängte wenig später eine Durchfahrtsstrafe über das Fahrzeug. Durch die Wucht des Aufpralls kam es später im Motorbereich des SMP zu einer starken Rauchentwicklung und man musste das Auto anhalten. Nach einer provisorischen Reparatur schickte man das Fahrzeug wieder zurück auf die Strecke was jedoch nicht von langer Dauer ist. Knapp 10 Minuten vor Ende wurde der SMP erneut in die Box gerufen, da die Schäden doch größer sind als erwartet und man zwangsweise das Rennen früher beenden musste.

    Bilder © fiawec.com

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Bahrain

    Das vorletzte Rennen der FIA WEC ist im vollen Gange und noch immer sind alle Möglichkeiten offen. Nach drei Stunden in der Hitze von Bahrain entwickelt sich das vorletzte Rennen der FIA WEC zu einem Lauf der Ungewissheit. Nach einem guten Start machen die Temperaturen den Fahrzeugen sehr zu schaffen und ändern minütlich die Siegchancen für die Teams.

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    Die 1. Stunde

    Gleich zu Beginn des Rennes zeigten die Fahrer der beiden Porsche 919 vollen Einsatz und setzten sich von den Startplätzen 1 und 3 an die Spitze des Feldes. Die beiden Toyotas konnten am Start nicht mithalten und rutschten auf die Positionen 3 und 4 ab. Nach gut einer halben Runde machten sich jedoch die 1000 PS der Japaner bemerkbar und der Toyota mit der Nummer 8 übernahm die Führung von Porsche. Gleichzeitig schafft es der Audi #1, welcher vom Ende des Feldes gestartet war, zur Konkurrenz aufzuschließen und überholte sogar seinen Teamkollegen auf Rang 5. Weniger Glück in der Startphase hatte das G-Drive Team. Nach den ersten Kurven kam es zu einer Berührung mit dem Boliden von SMP Racing, woraufhin der G-Drive in die Box musste und ans Ende des Feldes rutschte.

    In der GT-Klasse hatte Nicki Thiim im Aston Martin mit der #95 einen äußerst guten Start. Mit seinem leistungstechnisch schwächeren Fahrzeug zog der Däne innerhalb der ersten Runde an 5 GT-Pro Wagen vorbei und setzte sich hinter den führenden der GT-Pro. Acht Minuten nach dem Startschuss musste sich das Lotus Team geschlagen geben. Nach dem der Wagen beim Start die beiden Rebellion nicht angreifen konnte, rollte er ein paar Runden später ohne sichtbare Beschädigung am Streckenrand aus. Durch das frühe Aus des Lotus-Teams hatten die beiden Neuzugänge im Team keine Chance eine Rennrunde zurückzulegen.

    Knapp 30 Minuten nach dem Start des siebten Rennens rief die Rennleitung den „Full Course Yellow“-Zustand aus. Grund für die knapp fünf minütige Geschwindigkeitsbeschränkung auf der gesamten Strecke war die wachsende Anzahl von Trümmerteilen auf der Strecke. Um eine sichere Säuberung des Kurses zu ermöglichen, entschied man sich für den ersten planmäßigen Einsatz der FCY. Toyota nutzt diese kurze Phase perfekt aus und schickt blitzartig beide Wagen für einen Reifenwechsel an die Box. Während Porsche erneut die Führung übernahm, kam auch Audi mit seiner Nummer 2 in die Box. In diesem Moment wird die Gelbphase aufgehoben und die Ingolstädter verlieren wertvolle Runden.

    Zehn Minuten nach der groß angelegten Boxenstopp Phase von fast allen Fahrzeuge aufgrund des Full Course Yellow-Zustandes, ereignete sich ein ungewöhnlicher Zwischenfall bei SMP Racing. Kirill Ladygin fuhr mit Topspeed in seinem Fahrzeug auf der Start-Ziel-Geraden, als sich wie aus dem nichts die komplette Frontverkleidung des Wagens löste und in einem hohem Bogen nach oben befördert wurde. Der SMP verlor durch das fehlende Bauteil immer mehr an Geschwindigkeit und muss erneut für eine Reparatur an die Box.

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    Die 2. Stunde

    Kurz nach dem Beginn der zweiten Stunde kam der Aston Martin mit der #99 in die Box. Nach dem man Fahrer, Reifen und Treibstoff getauscht hatte, würgt Fernando Rees nach wenigen Metern in der Box den Motor ab. Bei Versuch das Fahrzeug neu zu starten schossen Flammen aus dem Auspuff des Aston Martin und der Motor ging erneut aus. Auf der Hebebühne stellte sich eine Verstopfung im Abgasrohr als Ursache für die Probleme heraus und das Fahrzeug mit der #99 konnte nach 5 Minuten wieder auf die Strecke. Gleichzeitig lieferten sich der Ferrari mit der #51 und der Porsche #92 einen erbitterten Kampf um die Meisterschaft. In vielen engen Runden kämpften die Fahrer beider Wagen um die erste Position um die nötigen Punkte zu bekommen. Aufgrund der hohen Temperaturen war der Porsche jedoch gezwungen an die Box zu fahren um die Reifen zu tauschen, sodass der Ferrari mit der #51 sich einen großzügigen Vorsprung rausfahren konnte.

    In der LMP1-Klasse sind die Abstände in der Zwischenzeit stark zusammengeschrumpft und alle drei Hersteller fahren fast auf Augenhöhe. Nach dem Toyota sich für einen Fahrerwechsel mit der Nummer #7 entschied, zogen Audi und Porsche nach und holte ihre Wagen ebenfalls rein. Was folgte war ein enger Kampf um die vordersten Plätze. Nach einigen Runden konnte der Ersatzfahrer Mike Conway die Führung übernehmen und sich knapp vor den Porsche #20 setzen. Die beiden Audis verloren den Anschluss und rutschten auf die Ränge 4 und 5 ab.

    Nachdem Toyota sich auf der Spitzenpositionen einen großzügigen Puffer rausfahren konnte, ereignete sich 15 Minuten vor dem Ende der zweiten Stunde ein Zwischenfall bei den Japanern. Das Führungsfahrzeug mit der Nummer 8 meldete kurz vor der letzten Kurve technische Probleme und kam kurzfristig an die Box. Nachdem man den Wagen reingeschoben hatte, stellte sich die Beschädigung am Antrieb als schwerwiegendes Problem heraus und man benötigte 30 Minuten, bis man eine Lösung gefunden hatte. Als das Team den Wagen mit der #8 wieder auf die Strecke schicken konnte, hatte man zu viel Zeit eingebüßt und der Teamchef gab über den Boxenfunk bekannt, dass man in Bahrain den Weltmeistertitel nicht einfahren wird.

    Die 3. Stunde

    Nach dem das erste drittel vorüber war, verkürzten sich die Abstände in der GT-Pro Klasse erneut und es kam zu einem spannenden Dreikampf zwischen dem Ferrari #51, dem Aston Martin #97 und dem Porsche #92. Ein weiteres mal fuhren alle drei Wagen auf Augenhöhe und nutzten jeden Meter um sich an die Spitze zu setzten. Nach einigen Runden kam es am Ende der Start-Ziel-Geraden zum entscheiden Moment als der Aston Martin zum Überholen am Porsche ansetzte. Jedoch verrechnete sich der Aston-Martin-Pilot und öffnete eine Tür für Toni Vilander, welcher die Innenkurve übernahm und beide Wagen gleichzeitig überholte.

    Bei Toyota gab es nach einigen stabilen Runden erneut technische Probleme und die Nummer 8 musste für fünf weitere Minuten zur Reparatur rein. In der LMP2-Klasse hatte es der G-Drive nach seinem Verlust am Anfang zwar geschafft sich zurück zu runden, war jedoch bisher nicht in der Lage seine sechste Position zu verlassen. Der Tabellenführer von SMP Racing hingegen konnte über viele Runden seine Führung verteidigen. Erst 10 Minuten vor dem Ende der dritten Stunde schaffte es der auf dem zweiten Rang liegende KCMG, in einer Runde die Lücke von vier Sekunden zu verkleinern und zum Angriff auszuholen. Nach einigen erfolglosen Versuchen ließ das Team aus Hongkong dann locker und konzentrierte sich auf die Sicherung der zweiten Position, da der zweite SMP immer schneller aufholte.

    Bilder © fiawec.com – Pressematerial