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  • Poleposition für Porsche

    Der Porsche mit der Startnummer 14 hat sich in einem engen Qualifying gegen den Titelanwärter Toyota durchsetzen können und sicherte sich die Poleposition für das morgige Rennen. Bereits vor dem Beginn des eigentlichen Qualifikationslaufes  gab es Unruhe im Fahrerlager. Bei einer Kontrolle wurde eine Beschädigung am Monocoque des Audi #1 festgestellt. Um einen Start beim Rennen zu gewährleisten, entschied sich das Team den Wagen mit einem Verzicht auf das Qualifying neu Aufzubauen. Da die Nummer 1 keine Zeit zurücklegen konnte, muss der Audi morgen vom Ende des Feldes starten.
    Porsche #14
    Nach dem Renndirektor Eduardo Freitas die Session offiziell gestartet hatte, gab es wenig Gedränge auf der Strecke. Die beiden Toyota machten erneut den Anfang und absolvierten einige Runden. Nach dem vieles auf eine erneute Dominanz der Japaner hindeutete, überrasche der Porsche #14 mit der Tagesbestzeit. Nach dem Neel Jani in seiner ersten Runde eine Unglaublich Zeit von 1.41.897 ablieferte konnte das Fahrzeug am Ende eine Durchschnittswert von 1.43.145 bilden. Trotz der vielen Bemühungen, kamen die beiden Toyota-Piloten im Fahrzeug mit der Nummer 8 nicht an diesen Wert heran und musste sich mit 1.43.983 zufrieden geben. Unweit entfernt platzierte sich der zweite Porsche mit der Startnummer 20, gefolgt vom Toyota #7 auf der vierten Position. Der verbliebene Audi mit der Nummer 2 hatte mit starken Performanceproblemen zu kämpfen und erreichte mit 2,5 Sekunden Abstand nur die fünfte Position.

    Hart ging es auch in der LMP2-Klasse zu. Der G-Drive mit Roman Rusinov an Board fuhr ebenfalls in den ersten Minuten der Session auf die Strecke und lieferte eine Spitzenzeit nach der anderen. In einem spannenden Dreikampf überbot das Team die Zeiten von SMP Racing und KCMG. Teamkollege Olivier Pla konnte trotz abgefahrener Reifen mit den guten ersten Rundenzeiten mithalten und sicherte G-Drive so die sechste Pole der Saison. Da der KCMG bereits etwas früher in die Box zurückkehrte, schaffte es SMP nochmal eine gute Zeit nachzulegen und auf Position zwei zu fahren. Das Team aus Hongkong hingegen muss morgen mit der fünften Startposition vorlieb nehmen.

    Nach dem Aston Martin Racing bereits in den letzten Rennen den Ton angeben konnte, zeigten sie auch im vorletzten Qualifying wer der Stärkere ist und sicherten sich in beiden Kategorien die Polepositionen. In der GT-Pro Kategorie legte der Aston Martin mit der #97 die Tagesbestzeit von 1.58.471 vor. Ähnlich wie in den letzten Läufen war der Vantage V8 auch diesmal mit dem AF Corse Ferrari #51 nahezu gleich auf. In einer unglaublich spannenden Schlussphase konnte sich das britische Fahrzeug mit gerade einmal 0.003 Sekunden Abstand auf die erste Position vor den Ferrari setzten. Die beiden Porsche 911 haben bei den letzten Rennen einiges an Boden gut machen können und konnten auch in diesem Qualifying eine solide Leistung zeigen. Trotz nur 0,7 Sekunden Abstand auf die erste Position reichte es am Ende nur für die Startplätze 5 und 6.

    In der GT-Am Klasse holte der Aston Martin #95 mit Nicki Thiim an Board ebenfalls die Poleposition. Das Team konnte in einem ebenfalls sehr knappen Duell nur eine zehntel Sekunde Abstand auf die Teamkollegen im Fahrzeug mit der #98 herausfahren. Sowohl die Ferrari als auch die Porsche hatten mit den heißen Bedingungen stark zu kämpfen und kamen über die gesamte Zeit nicht wirklich an die Briten heran. Nachdem die beiden Privat-Porsche aufgrund von Reifenproblemen frühzeitig die Box ansteuern mussten, konnte sich der Ferrari mit der Nummer 61 den dritten Rang sichern.

    Bildquelle: Walter Schruff

  • Porsche holt Tagesbestzeit in Bahrain

    Neel Jani ließ seine Konkurrenten im heutigen Nachttraining links liegen und holte die Tagesbestzeit für Porsche. Der Däne Nicki Thiim schlug in seinem GT-Am Fahrzeug alle Piloten aus der nächst höheren Klasse.
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    Der erste Tag in Bahrain ist vorüber und Porschepilot Neel Jani fuhr Rundenzeiten wie kein zweiter. Der Schweizer stellte im heutigen Nachttraining die Tagesbestzeit von 1:43,375 Minuten auf. Bereits in Runde zwei des zweiten Trainings verbesserte Jani seine schnellste Runde aus der ersten Session, sogar seine zweitschnellste Runde war schneller als jede andere seiner Konkurrenten. Bis zum Ende des Trainings versuchten die Gegner die Porsche-Zeit zu unterbieten, doch nicht einmal der 1000 PS starke Toyota TS040 konnte Jani gefährlich werden.

    Zwei Sekunden hinter dem Spitzenfeld landeten wie bereits am Nachmittag beide Audis. Es scheint als hätten die Ingolstädter immer noch stark mit der Performance des Fahrzeuges zu kämpfen. In der LMP2-Wertung holte sich der G-Drive von Rusinov, Canal und Pla die Bestzeit, zirka 0,7 Sekunden dahinter landete das SMP-Team.

    Nicki Thiim setzte sich in seinem GT-Am Aston Martin (#95) an die Spitze des gesamten GT-Feldes und war somit schneller als die Pro-Fahrzeuge. Das Meisterschaftsführende Ferrari-Duo Bruni/Vilander musste sich um eine Sekunde hinter Thiim geschlagen geben. Dahinter landeten Bergmeister und Lietz im Porsche 911 RSR.

    Quelle: speedweek.com  

    Bildquellen: FIAWEC.com

  • Porsche gibt Fahrerauswahl für 2015 bekannt

    Nachdem die Spekulationen über die Besetzung bei Porsche in letzter Zeit immer größere Formen annahmen, macht der Autobauer endlich Schluss mit den Gerüchten und gab jetzt offiziell das LMP1-Lineup für das kommende Jahr bekannt. In den letzten Wochen kamen immer wieder Gerüchte auf, dass der ehemalige Formel 1 Weltmeister Jenson Button die Formel 1 verlässt und sich zukünftig neuen Bereichen zuwenden wird. Ein beliebter Kandidat, welcher in diesem Zusammenhang oft als potentieller Arbeitgeber genannt wurde, ist das Porsche Team in der WEC.
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    Der Autobauer aus Stuttgart wird im kommenden Jahr keiner Veränderungen an seinem LMP1-Programm vornehmen. Aufgrund der vielen Spekulationen rund um die Person von Jenson Button sah man sich gezwungen, früher als sonst eine Ankündigung für die kommende Saison zu machen. Das Porsche Team hat jetzt bekannt gegeben, dass man auch im Jahr 2015 mit den Fahrern Timo Bernhard, Romain Dumas, Brendon Hartley, Neel Jani, Marc Lieb und Mark Webber an den Start gehen wird. Die sechs Fahrer werden in der nächsten Saison unverändert in zwei überarbeiteten Porsche 919 Hybrid an den Start gehen. Für das Team ist es wichtig in den ersten Jahren wenig Veränderungen vorzunehmen um die nötige Konstanz zu erreichen, die für Siege in der WEC wichtig ist.

    Stillschweigen herrscht derzeit noch über das GT-Programm des Herstellers. Nachdem man zuletzt vor dem Rennen in Austin die Besetzung der Cockpits verändert hatte, ist es derzeit noch ungewiss welche Fahrer im kommenden Jahr platz nehmen werden. Schenkt man den Gerüchten glauben, dann könnte Porsche einen seiner Juniorfahrer aus dem Nachwuchsprogramm in eines der beiden GT-Fahrzeuge berufen. Hinzu kommt der Einstieg des Dempsey Racing Team in die GT-Am in der kommenden Saison. Im letzten Jahr hatte der TV-Star eine Partnerschaft mit dem Wagenbauer aus Stuttgart geschlossen und will nun im Zuge dieser in die Weltmeisterschaft einsteigen. Hier besteht derzeit die Option, dass Porsche das Dempsey Racing Team mit in das eigene Programm aufnimmt und so einen Einstieg in die GT-Am Klasse wagt. Eine Bekanntgabe hierzu dürfte spätestens im Januar folgen.

    Via: Sportscar365
    Bild: Porsche Motorsport Pressematerial

  • Starterliste für Bahrain veröffentlicht

    Die FIA hat pünktlich eine Woche vor den Rennen in Bahrain die offizielle Starterliste veröffentlicht. Nach dem die letzten Läufe durch diverse Gaststarter gekennzeichnet waren, kehrt langsam aber sicher wieder Normalität ein. Das Team von OAK Racing gibt sich wie angekündigt auch in Bahrain die Ehre und bringt bei seinem letzten Gaststart die Fahrer Mark Patterson, Keiko Ihara und David Cheng zum Einsatz.
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    Im GT-Feld gibt es erfreulicher weise wieder Zuwächse zu vermelden. Nachdem Ferrari seine beiden GT-AM Fahrzeuge in Shanghai nicht antreten lassen hat und so auf wertvolle Punkte verzichten musste, will man diesen Fehler kein zweites mal wiederholen und bringt sowohl die 61 als auch die 81 mit nach Bahrain. Im ersten GT-Am Ferrari nimmt AF Corse erneut Umstrukturierungen vor und besetzt das Fahrzeug diesmal mit Alexander Talkanitsa, Alessandro Pier Guidi sowie Jeffrey Segal.

    Eine Klasse höher will Porsche unbedingt als Sieger hervorgehen und nimmt als Vorsichtsmaßnahme Nick Tandy als dritten Fahrer in das Fahrzeug von Jörg Bergmeister und Richard Lietz mit auf. Ebenfalls neu ist die Fahrerpaarung beim Lotus Team in der LMP1-L. Nachdem das Team in den vergangenen Rennen alles andere als erfolgreich war, wird man in Bahrain neben Pierre Kaffer diesmal Simon Trummer und Nathanaele Berthon an den Start schicken.

    Quelle: FIA WEC – Facebook

  • Porsche 919 Hybrid holt dritten Podiumsplatz

    Der Porsche 919 Hybrid konnte zum dritten mal ein WEC-Rennen auf dem Podium beenden. Beim sechsten Weltmeisterschaftslauf in Shanghai konnte das Fahrertrio Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas von der Poleposition auf den dritten Gesamtrang fahren.
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    Das Schwesterfahrzeug von Brendon Hartley, Mark Webber und Timo Bernhard kam nach einem Reifenschaden auf dem sechsten Platz ins Ziel. Vor dem erwähnten Zwischenfall in Runde 34 konnte Porsche erstmals eine LMP1-Doppelführung behaupten.

    Porsche konnte sich schnell in seiner Debütsaison in die hartumkämpfte Rennserie einfinden. Bereits im ersten Rennen fuhr der 919 Hybrid mit Bernhard, Hartley und Webber auf den dritten Platz. Auch beim zweiten Rennwochenende der Saison konnte die Porsche Mannschaft glänzen. In Spa-Francorchamps schnappte sich der Porsche mit der Nummer #14 die erste Poleposition. Beim Motorsportklassiker den 24 Stunden von Le Mans konnte man sogar für geraume Zeit die Führung verteidigen, bis man nach technischen Problemen ausschied. Der zweite Podestplatz des Jahres gelang dem Team im japanischen Fuji. Darauf folgte der dritte Platz bei den 6 Stunden von Shanghai vergangene Woche.

    Es ist erstaunlich welche Leistungen Porsche in seiner WEC-Debütsaison mit dem 919 bisher einfahren konnte. Jedoch hat das noch unerfahrene Team mit dem neu entwickelten Fahrzeug viel zu lernen. Es wird interessant zu beobachten sein wie sich Porsche in den noch anstehenden Rennen schlagen wird und ob dem Team eventuell der erste Sieg gelinget.

    Bild: Walter Schruff

     

     

     

  • Porsche holt erneuten GT-Doppelsieg

    Für das Porsche Team Manthey lief es beim Sechsstundenrennen von Shanghai ausgesprochen gut. Auf der chinesischen Rennstrecke holten die beiden Porsche 911 RSR vor 45.000 Zuschauern den zweiten Doppelsieg in der Saison 2014.
    Porsche-911-RSR
    Als Sieger der GTE-Pro Klasse fuhr das französische Fahrergespann Patrick Pilet und Ferderic Makowiecki nach 167 Runden über die Ziellinie. Dicht gefolgt von ihren Teamkollegen Richard Lietz und Jörg Bergmeister. Durch diesen Doppelsieg konnte Porsche wichtige Meisterschaftspunkte im Kampf um den Herstellertitel sammeln. Nach diesem Wochenende liegt das Porsche Team nur noch sieben Punkte hinter Tabellenführer Ferrari in der GTE-Herstellerwertung.

    In einem Interview mit Porsche sagte Werksfahrer Patrick Pilet: „Mein erster Sieg in der WEC – das wurde aber auch Zeit. Das war für uns heute ein perfektes Rennen, in dem alles gepasst hat. Wir hatten ein gutes Auto, perfekte Boxenstopps und die richtige Strategie. Jetzt freue ich mich auf Bahrain.“

    Quelle: Porsche-Motorsport

    Bild: Walter Schruff

  • Grandioser Doppelsieg für Toyota

    Nachdem Toyota sich bereits in der ersten Hälfte des Rennens behaupten konnte, ließ das Glück die Japaner auch kurz vor Schluss nicht im stich. Mit einer Runde Vorsprung sicherte sich Toyota in einem spannenden 6 Stunden Rennen die ersten beiden Plätze auf dem Podium.

    Toyota-Sieg

    Nach dem sich gegen Ende der dritten Stunde das Rennen allmählich beruhigte und die Fahrer keine großartigen Überholmanöver wagten, folgte zum Beginn der vierten Stunde eine Reihe mehrere Boxenstopps. Neben einem bunten Mix aus LMP2 und LMGTE-Fahrzeugen kamen auch der Toyota #7 sowie der Porsche #20 an die Box um die Reifen zu tauschen und Benzin nachzufüllen. Wenig später lieferten sich Marc Lieb im Porsche Nummer 20 und Tom Kristensen im Audi Nummer 1 einen harten Kampf um die dritte Position. Über viele Runden ließen sich die beiden kaum Luft zum Atmen und nutzten jeden freien Meter um den anderen zu überholen. Nachdem Kristensen an die Box musste konnte Lieb sich den benötigten Vorsprung auf die Konkurrenten rausfahren. In der GT-Am schaffte es wenige Minuten später der 8-Star Ferrari den Prospeed Porsche zu überholen und sich den dritten Platz zurückerobern.

    Knapp 15 Minuten nach dem erbitterten Kampf zwischen Audi und Porsche kam Marc Lieb in die Box. Aufgrund der etwas längeren Standzeit schaffte es der Audi #1 die Lücke wieder zu schließen und erreichte den Porsche als dieser die Box verließ. Der Porsche konnte jedoch seinen dritten Platz verteidigen. Wenige Minuten nach dem Positionskampf rutsche der von OAK eingesetzte Morgan-Judd in der ersten Kurve aus und erwischte den Proton Competition Porsche. Das in Führung liegende Fahrzeug kam daraufhin von der Strecke ab und rutschte auf die vierte Position ab.

    Nach wenigen Minuten der Ruhe kam es erneut zu einem Zwischenfall. Am Ende des ersten Sektors ging der Motor des Aston Martin mit der #97 aus. Als Stefan Mücke sein Fahrzeug neu starten wollte ging der gesamte Wagen in Rauch auf und der Deutsche musste sein Fahrzeug am Streckenrand abstellen. Zehn Minuten vor Ende der Stunde musste der Morgen von OAK für 5 Minuten zur Reparatur in die Box. Mit Beginn der letzten Stunde übernahm der Toyota mit der Startnummer 8 die Führung des Feldes vom Teamkollegen in der Nummer 7. Nahezu Zeitgleich schafft es Roman Rusinov im G-Drive sich die Führungsposition in der LMP2-Klasse zurückzuerobern und schafft es diese bis zum Rennende zu sichern.

    Rebellion 2014
    Am Ende der 6 Stunden von Shanghai schafft es Toyota erneut an der Spitze zu stehen. Für die Mannschaft aus Japan sind die Weltmeistertitel nun zum greifen nahe. Nur noch knapp zehn Punkte Trennen das Team vom Traum, den es sich bereits in Bahrain vorzeitig erfüllen kann. Auf dem dritten Rang landete der Polesetter Porsche mit der Startnummer 14. In der LMP2-Klasse konnte G-Drive seine Poleposition in eine Sieg verwandeln, dicht gefolgt vom Gaststarter Extreme Speed Motorsport und dem Team von SMP Racing.

    In der GT-Pro sicherte sich Porsche einen Doppelsieg nach einigen harten Kämpfen mit der Konkurrenz von Aston Martin. Auf dem dritten Platz fuhren James Calado und Davide Rigon im AF Corse Ferrari #71. Eine Kategorie tiefer fuhr Aston Martin mit seinen Fahrzeugen 98 und 95 auf die ersten zwei Ränge und konnte sich am Ende gegen den 8-Star Ferrari behaupten, welcher auf dem letzten Podiumsplatz landete.

    Bilder © fiawec.com

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Shanghai

    Die 1. Stunde

    Bei perfekten Wetterbedingungen startete das hartumkämpfte Feld um vier Uhr deutscher Zeit in den sechsten WM-Lauf der Saison. Der Start verlief sauber und fair unter allen beteiligten. In der LMP1-Klasse griff Sebastien Buemi im Toyota #8 sofort Romain Dumas auf der Poleposition an, welcher seine Position jedoch behaupten konnte. Doch dann der Schock. In Kurve acht ereignete sich ein schwerer Unfall zwischen dem Meisterschaftsführenden Ferrari #51 von Bruni und dem LMP2-Boliden vom KCMG-Team. Das Fahrzeug von KCMG rollte aufgrund von Technischen Problemen am Ausgangs der achten Kurve aus. In diesem Moment kam Bruni um die Kurve gebogen und konnte nicht mehr ausweichen, er krachte in das schleichende Auto. Trümmerteile flogen Meterweit durch die Luft und die Rennleitung schickte das Safetycar auf die Strecke. In dieser Phase holte Toyota beide Fahrzeuge zum Boxenstopp hinein. Was die Gerüchte bestätigt, dass Toyota wahrscheinlich mit wenig Sprit gestartet ist.

    Toyota-Shangai-2014

    Ende der Safetycar-Phase führte Porsche mit beiden LMP1-Fahrzeugen das Rennen an, gefolgt von Audi #2 und #1. Durch die Zeitigen Boxenstopps von Toyota rutschte die Mannschaft weit zurück. Doch Buemi schaffte es die 1000 PS richtig zu verwenden und setzte sich innerhalb von 11 Runden zurück an die Führungsspitze, wo er sich die Audis und wenig später den Porsche von Romain Dumas schnappte. Zeitgleich lieferten sich der Aston Martin #97 und der Porsche #92 einen erbitterten Kampf um die GTE-Pro Führung. Rad an Rad kämpften die beiden Parteien über unzählige Runden bis in die zweiten Rennstunde hinein.

    Die 2. Stunde

    In der zweiten Stunde reihte sich Ferrari-Pilot James Calado hinter die besagte Führungsgruppe ein. Wenig später bogen Aston Martin und Porsche zeitgleich zum Boxenstopp ab und der junge Brite konnte die Führung übernehmen. In der LMP1-Klasse konnte der Porsche #20 die Führung trotz Boxenstopp behalten und kam vor beiden Toyotas zurück auf die Strecke. Jedoch wurde Brendon Hartley in der letzten Kurve aufgrund eines Reifenschadens signifikant langsamer. Dies zwang ihn zu einem weiteren Boxenstopp, was Toyota die Chance gab sich die Führung zu schnappen. Anschließend an dieses Szenario kämpfte das Porsche Schwesterauto mit der #14 gegen den auf Platz zwei liegenden Toyota #7 von Alexander Wurz. Nach 10 erbitterten Kampfminuten schaffte es der Toyota-Pilot sich abzusetzen.

    G-Drive-Shanghai

    Die 3. Stunde

    In der dritten Rennstunde entfachte sich ein Positionskampf in der LMP2-Klasse. Das SMP Racing Team versuchte mit allen Mitteln den zweiten Platz gegen den deutlich schnelleren David Cheng im OAK zu verteidigen. Durch diesen Kampf profitierte Roman Rusinov im G-Drive an der Spitze und setzte sich ab. Mehr als eine halbe Runde Vorsprung konnte sich der Russe somit erarbeiten, dadurch verlor das Team keinen Platz während des Boxenstopps. In der dritten Stunde war erneut viel Betrieb in den Boxengassen zu beobachten. Alle LMP-Werksteams schickten in einem Fenster von drei Runden all ihre Fahrzeuge an die Box.
    Nach diesen Aufregenden drei Stunden dürfen wir gespannt sein, was uns in der finalen Halbzeit erwartet und ob Toyota weiterhin das Feld kontrollieren kann.

    Bilder © fiawec.com – Pressematerial

  • Dramatisches Qualifying in China

    Nachdem bereits gestern beim freien Training die Zeitabstände immer kleiner wurden, erreichten die Zweikämpfe im heutigen Qualifying eine ganz neue Dimension. In der WEC werden die Zeiten zur Ermittlung der Startaufstellung immer aus den besten Einzelzeiten von zwei Fahrern gebildet. Jedes Team legt vor dem Beginn des Qualifying zwei Fahrer fest, welche im Wechsel gleichviele Runden auf der Strecke zurücklegen. Die besten Rundenzeiten der beiden Fahrer werden addiert und durch zwei geteilt. Das Ergebnis ist die Zeit, welche für die Generierung der Startaufstellung verwendet wird. Normalerweise sorgt dieses System dafür, dass immer ein geringe Abstand zwischen den einzelnen Fahrzeugen bleibt, doch nicht heute.
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    Beim Qualifying für die 6 Stunden von Shanghai passierte in den frühen Morgenstunden das unmögliche. In der LMP1-Klasse waren nur noch wenige Minuten bis zum Ende der Session verbleibend und die ersten Zeichen deuteten auf eine erneute Toyota Dominanz. Doch kurz vor knapp schaffte es Romain Dumas seine eigene Zeit noch einmal zu verbessern und katapultierte den Porsche Nummer 14 auf die erste Position. Toyota ließ das nicht auf sich sitzen und ließ den Wagen mit der #8 draußen auf der Strecke. Das Ergebnis diese Manövers von Toyota war, dass sowohl die Nummer 14 als auch die Nummer 8 die exakt gleiche Zeit von 1:48.300 auf der Uhr hatten.

    Nach wenigen Minuten der Unsicherheit brach anschließend ein Freudenschrei bei Porsche aus, als die Rennleitung die Polposition für die Stuttgarter bestätigte. Da Romain Dumas kurz vor dem Toyota über die Ziellinie fuhr, ging die Poleposition an das Porsche Team. Auf dem dritten Startplatz wird sich morgen früh die Nummer 20 mit Mark Webber einfinden, dicht gefolgt vom Toyota Nummer 7. Die beiden Audis hatten erneut mit ihrem schwächeren Hybridantrieb hart zu kämpfen und konnten mit 1,1 Sekunden Abstand zur ersten Position nur die Plätze fünf und sechs belegen.

    Bei den LMP1-L Fahrzeugen sicherte sich der Rebellion #12 mit Nicolas Prost und Mathias Beche den ersten Startplatz, wenige Sekunden vor dem Schwesterauto mit der Nummer 13. Der Lotus war, ähnlich wie im gestrigen Training, nicht in der Lage sich gegen die beiden Rebellion durchzusetzen. Aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung durch Pierre Kaffer in der Box, wurde die Zeit des Lotus nachträglich für ungültig erklärt.

    Nach der überzeugenden Performance des G-Drive Ligier im gestrigen Training, enttäuschte das Team auch diesmal nicht und sicherte sich in einem Spannenden Duell seine fünfte Poleposition bei einer Zeit von 1:55.301. Knapp dahinter mit 1,1 Sekunden Luft setzte sich das KCMG-Team auf den zweiten Startplatz, gefolgt von den beiden SMP-Fahrzeugen.
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    In den beiden GT-Klassen wird es morgen ähnlich spannend zugehen, wie im LMP-Feld. Nachdem das britische Team von Aston Martin im freien Training bereits gezeigt hatte, dass man alles geben wird um zu gewinnen, setzte man beim Qualifying noch eins drauf und sicherte sich jeweils die erste Startplätze. Mit einer Durchschnittszeit von 2:04.347 konnten sich Stefan Mücke und Darren Turner nicht nur gegen die beiden Porsche 92. (Startplatz 2) und 91. (Startplatz 3) durchsetzen, das Duo konnte gleichzeitig seine eigene Bestzeit aus dem Vorjahr um dreihundertstel unterbieten. Auch wenn die Nummer 97 beste Chancen auf einen Sieg morgen hat, werden alle Augen auf den Ferrari von Vilander und Bruni gerichtet sein. Dem Team auf der vierten Startposition fehlen nur noch 2,5 Punkte um den Weltmeistertitel zum dritten mal in Folge für Ferrari zu sichern.

    Bei den GT-Am Fahrzeugen ist das Feld aufgrund der Absage von AF Corse um zwei Konkurrenten geschrumpft. Diese veränderten Bedingungen sorgten dafür, dass das belgische ProSpeed-Team nach der soliden Performance gestern den Platz nutze um hart anzugreifen. Am Ende des Qualifying reichte der Siegeswille der Porschefahrer jedoch nicht ganz aus und man konnte sich nur den zweiten Startplatz sichern. Die Poleposition holten sich Pedro Lamy und Christoffer Nygaard im Aston Martin mit der 98. Auf der dritten Position werden die Titelanwärter im Schwesterauto mit der #95 in das Rennen gehen, dicht gefolgt vom ebenfalls starken 8-Star Ferrari.

    Bildquelle: fiawec.com Pressematerial #1 #2