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  • Halbzeit bei den 6 Stunden von COTA

    Die 1. Stunde

    Am Sonntag Morgen um 0 Uhr fiel nach langer Wartezeit endlich der Startschuss für die 6 Stunden von COTA. Toyota startete mit seinem Wagen Nummer 8 von der Poleposition in den vierten Lauf der Saison. Die Japaner kamen gute vom Fleck und konnten sich bereits nach wenigen Kurven von den Verfolgern absetzten.

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    Mark Webber hatte es schwer beim Start gut loszufahren und wurde kurzerhand vom Toyota mit der Nummer 7 in der ersten Kurve überholt. Auch Audi hatte den richtigen Moment verschlafen und fuhr den führenden Toyota in den erste Runden nur hinterher. Der Pole-Setter G-Drive Racing hatte einen denkbar schlechten Start und wurde bereits nach der ersten Kurve vom Gaststarter Extreme Speed Motorsport überholt. Auch bei den GT-Pro Fahrzeugen war man wohl nicht richtig auf den Start vorbereitet. Der Ferrari mit der #51 konnte seine Poleposition nicht nutzen und wurde ebenfalls nach der ersten Kurve vom Aston Martin #97 überholt.

    Nach dem sich das Feld ein wenig stabilisiert hatte, ging es 20 Minuten später bereits wieder heftig zur Sache. Der Porsche mit der Nummer 20 wurde zusehends langsamer und die beiden Audi nutzten die Chance um den vermasselten Start endlich wieder gut zu machen. Wenige Minuten nach dem Überholmanöver rutscht der G-Drive Ligier auf fast der selben stelle aus und dreht sich von der Strecke. Durch das unglückliche Manöver verlor das Team aus Russland weitere wichtige Plätze im Kampf um den Meistertitel.

    Gut eine halbe Stunde nach dem Start des Rennens kam es zu einem interessanten Duell zwischen den LMP1-Piloten Lotterer und Dumas. Der Audi und der Porsche überholten sich gegenseitig nach jeder Kurve. Nach dem man gut eine Runde im stetigen Wechsel überstanden hatte, schloss der zweite Audi auf und mischte sich in das Wechselspiel ein. Am Ende konnten sich die beiden Audi gegen den Porsche durchsetzen und auf die Positionen 3 und 4 vorfahren. Nach dem der Porsche zurück gedrängt wurde, erwischte er bei einem Überholmanöver die Corvette in der letzten Kurve. Der Gaststarter aus den USA drehte sich darauf hin und rutschte ans Ende des GT-Pro Feldes.

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    In der GT-Am blieb das Feld lange Zeit stabil. An der Spitze lag der Aston Martin, gefolgt vom 8-Star Ferrari und dem zweiten Aston Martin. Während sich die Fahrer auf den ersten drei Plätzen genügend Abstand ließen, kämpfte der AF Corse Ferrari #61 mit dem Prospeed Porsche um die Position vier. Als der Ferrari seine Position  gegen den Porsche verteidigen konnte, nutzte der Aston Martin #98 die Unaufmerksamkeit des 8-Star Ferrari und zog an ihm vorbei.

    Fast zeitgleich passierte dem Toyota auf Position 1 ein grober Fehler und er rutschte bei der Anfahrt in eine Kurve aus. Dieser Dreher war so unglücklich, dass Sebastien Buemi das halbe GT-Feld vorbeilassen musste und nahezu seinen kompletten Vorsprung auf das Schwesterauto einbüßte. Nach gut 50 Minuten wurde es Zeit für die ersten Boxenstopps. Der Audi mit der Nummer 1 fuhr als erstes LMP-Fahrzeug in die Boxengasse um sich neuen Diesel und Reifen zu holen. Wenige Sekunden später kam der Toyota mit der Nummer 7 an die Box und wechselt den Ersatzfahrer Mike Conway ein. Nach dem die beiden ersten Fahrzeuge wieder auf der Strecke wahren, wurden auch der Rest des LMP1-Feldes reingeschickt. Bei Porsche hat man die Stopps der Konkurrenten ein wenig verpasst und büßt mit dem Wagen 20 einigen Vorsprung auf den Rest des Feldes ein.

    Die 2. Stunde

    Zu Beginn der zweiten Stunde entwickelt sich ein Spannender Kampf zwischen Fernando Rees und dem Frédéric Makowiecki. Beide Fahrer kämpften einige Runden um die Spitze des GT-Feldes ohne nur eine Lücke zum Atmen zu lassen. Nach einigen interessanten Runden kamen beide an die Box, mussten jedoch die Führung an den Ferrari #51 abgeben, welcher kurz vorher zu seinem Stopp an der Box war. Der Brasilianer Fernando Rees wurde kurz nach seinem Boxenstopp erneut in eine Kollision verwickelt. Als er zum Überholmanöver ansetzte erwischte er den Krohn Ferrari in einer Kurve. Das Fahrzeug von Tracy Krohn fuhr darauf hin in die Auslaufzone und verlor einen Großteil seiner Stoßstange.

    In der LMP2 hat sich das G-Drive Team durch ein intelligentes Boxenstopp Manöver wieder auf die erste Position vorarbeiten können. Hinter dem Team kämpften die Mannschaften von KCMG und Extreme Speed Motorsport um die zweite Position. Nach dem sich der KCMG gut gegen die Gaststarter behaupten konnte, hielt er nach einigen Runden dem Druck nicht mehr Stand und rutschte schließlich auf den dritten Rang ab.

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    Nach 90 Minuten schlug das Wetter am Circuit of the Americas schlagartig um. Mit jeder Minute wurde der Himmel dunkler und in Kurve sieben setzte erster Nieselregen ein. Immer mehr Kurven wurden von der dunklen Regenwand erwischt und der Audi #2 bricht auf seinen Slicks in den Kurven aus. Für die Fahrer wurde es immer schwieriger die Fahrzeuge unter Kontrolle zu halten. Schließlich setzt starker Platzregen ein und große Teile der Strecke standen unter Wasser. Von den Wassermengen überrascht verpasse der Toyota #7 und der 8-Star Ferrari den Bremspunkt und rutschten weit in die Auslaufzone.

    Immer mehr Fahrzeuge hatten trotzt der inzwischen aufgezogenen Regenreifen starke Probleme überhaupt noch auf der Stecke zu bleiben. Der Toyota mit der Nummer 7 rutscht schließlich in den S-Kurven aus und konnte sich nur durch Glück und mit vielen hektischen Lenkmanöver vor einem Aufprall retten. Zur gleichen wurde das Aquaplaning auf der großen Geraden so stark, dass die Fahrzeuge Reihenweise im Kiesbett landeten. Nach dem Toyota #8, dem Rebellion #12 und dem Lotus kamen auch der G-Drive, zwei AF Corse Ferrari und der Toyota #7 an der gleichen Stelle von der Strecke ab. Wie durch ein wunder blieben sowohl Fahrer als auch Fahrzeuge unversehrt. Das Rennen wurde daraufhin mit der roten Flagge unterbrochen, die Zeit läuft jedoch weiter.

    Die 3. Stunde

    In der dritten Stunde wurden die Fahrzeuge aus dem Kiesbett am Ende der langen Gerade geborgen und alle Fahrzeuge standen für knapp 60 Minuten still. Als sich der Regen wieder gelegt hatte und viele Teams die Zwangspause für Reparaturen nutzten, konnte das Rennen 20 Minuten vor Ende der dritten Stunde hinter dem Safety Car fortgesetzt werden.

    Aufgrund der chaotischen Bedingungen hat sich das Feld völlig verändert. An der Spitze finden sich nun die Audi #2 und #1 gefolgt vom Porsche #14, dem Toyota #7, Porsche #20, dem Rebellion #13 und dem Toyota #8. Viele Fahrzeuge versuchten sich nun zurück zu Runden und zwischen LMP- und GT-Fahrzeugen entbrannte ein undurchsichtiger Kampf um jede einzelne Position. Tony Vilander lieferte sich wohl eines der spannendsten Duelle in dieser Phase mit seinem Porsche-Konkurrenten Patrick Pilet. Die beiden Fahrer fuhren auf Augenhöhe und kämpften über viele Runden um die Führung. Durch einen Schussel Fehler des Ferrari Fahrers in der letzten Kurve konnte der Porsche schließlich überholen und sich vom Finnen absetzten.

    Bilder © fiawec.cm

  • Toyota holt Pole in Austin

    LMP1-H
    Der Toyota TS 040 Hybrid mit der Nummer 8, von Anthony Davidson, Sebastien Buemi und Nicolas Lapierre holten die dritte Poleposition für das Team in dieser Saison. Sebastien Buemi gelang es die 1:50 Marke zu knacken und brannte eine Zeit von 1:49.093 in den Asphalt.

    Dicht hinter den erstplatzierten landete der Porsche mit der Startnummer #14 von Neel Jani, Romain Dumas und Marc Lieb. Gefolgt vom Schwesterfahrzeug (Webber, Bernhard und Hartley) welches nur 0,019 Sekunden hinter den Teamkollegen landete. Nach der starken Audi-Show im Training, landete das Team unerwartet nur auf den Plätzen vier (#2) und sechs (#1). Ein Defekt im Hybridsystem, welcher keine genaue Regelung des Kraftstoffverbrauchs mehr zuließ, zwang das Team in die Knie. Der zweite Toyota mit der Nummer #7 landete zwischen den beiden Audis auf der fünften Position.
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    LMP1-L

    In der LMP1-L Klasse schnappte sich der Rebellion R-One Toyota mit der Nummer #13 die erste Position, nachdem das Schwesterauto mit Antriebsproblemen ausschied. LMP1-L Neueinsteiger Lotus verpasste das Qualifying aufgrund eines Getriebewechsels. Somit muss das Team beim morgigen Rennen aus der Boxengasse starten.

    LMP2

    In der LMP2-Klasse schaffte es G-Drive erneut auf die Poleposition zu fahren. Roman Rusinov und Olivier Pla fuhren mit einer Zeit von 1:58.075 über den Kurs in Texas. Auf den zweiten Platz landete die Mannschaft von KCMG. Dicht hinter den beiden Teams, landete das WEC Debüt-Team Extreme Speed Motorsport.

    LMGTE-Pro

    In der LMGTE-Pro Klasse sind zwei alte Bekannte zurück an der Spitze. Vorjahresmeister Bruni holte zusammen mit seinem finnische Teamkollegen Toni Vilander die Poleposition. Der Aston Martin des deutschen Stefan Mücke und Teamkollegen Darren Turner (#97) vervollständigt die erste Reihe in der LMGTE-Pro Wertung. Die zweite Startreihe Komplettiert Porsche mit den Fahrzeugen #92 auf drei und #91 auf Platz vier.

    LMGTE-Am

    Auch bei den GT-Am Fahrzeugen ging es spannend zu. Der Prospeed Porsche sicherte sich mit 2:08.271 die Bestzeit in der Juniorkategorie. Dicht dahinter qualifizierten sich der Aston Martin #95 auf Position zwei sowie der AF Corse Ferrari #61 auf dem dritten Startplatz.

    Quellen: FIA WEC Pressematerial

  • Audi im dritten Training an der Spitze

    Nachdem die Ingolstädter bereits im ersten freien Training eine solide Performance an der Spitze des Feldes abliefern konnten, legten sie in der letzten Trainingssession nochmals eine Schippe drauf und holten mit 1:49.480 die neue Tagesbestzeit.

    Bei einer Außentemperatur von 28°C und besten Rennbedingungen sicherte sich der Audi Fahrer Loic Duval die erste Position, dicht gefolgt vom Teamkollegen Marcel Fässler im Audi Nummer 2. Erstmal an diesem Wochenende konnte sich Porsche gegen den Tabellenführer Toyota durchsetzen und sicherte sich mit knappem Vorsprung die dritte Position. In der Privatklasse hatte der neue Lotus mit technischen Problemen zu kämpfen und konnte nicht mehr als drei Runden absolvieren. Entgegen aller Erwartungen lief es bei den Kampfhähnen Nicolas Prost und Nick Heidfeld unerwartet gut und man sicherte sich den ersten Platz in der LMP1-L.
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    Eine Klasse tiefer lief es ebenfalls sehr erfolgreich. Das russische G-Drive Team kam bestens mit dem neuen Ligier klar und konnte mit 1:56.601 die beste Zeit einfahren. Auf der Position zwei findet sich die KCMG Mannschaft wieder gefolgt vom Gaststarter Extreme Speed Motorsport. Der Tabellenführer SMP Racing hatte ebenfalls mit technischen Problemen zu kämpfen und schaffte es nicht konkurrenzfähige Zeiten abzuliefern.

    Bei den GT-Fahrzeugen ging es noch enger zu als in den beiden Einheiten zuvor. Der Brasilianer Fernando Rees lieferte sich einen spannenden Kampf mit seinem deutschen Teamkollegen Stefan Mücke im Schwesterfahrzeug #97. Sage und schreibe 0,04 Sekunden Abstand blieben am Ende des dritten freien Trainings zwischen den beiden Aston Martin Vantage V8. Ebenfalls nicht weit entfernt war erneut der Ferrari #51, welcher nur 0,098 Sekunden langsamer war als seine britischen Konkurrenten.

    Das dritte Training gilt als Vorbereitung für das folgende Qualifying. Sowohl Audi als auch Aston Martin zeigten sich unter trockenen Bedingung jedes mal äußerst Konkurrenzfähig. Wir dürfen gespannt sein, ob sich diese Leistung auch auf das Qualifying morgen früh um 01.00 Uhr übertragen lässt.

    Quelle: FIA WEC Pressematerial

  • Stürmischer Start in die zweite Saisonhälfte

    In der Vergangenen Nacht startete die FIA WEC mit dem freien Training in ihren vierten Saisonlauf. Gleich zu beginn zeigte sich die Strecke im Herzen Texas von ihrer besten Seite. Bei einer Lufttemperatur von 32°C und 60% Luftfeuchtigkeit wagten sich alle 29 Fahrzeuge zum ersten mal in diesem Jahr auf die Rennstrecke.
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    In der ersten 90-Minuten-Session der zweiten Saisonhälfte herrschte ein Gedränge wie lange nicht mehr in einer Trainingseinheit. Alle Teams reisten mit neuen oder modifizierten Teilen an und nutzten jede Minute um diese entsprechend auf das Rennen abzustimmen. Am Ende schaffte es der Audi #2 bei schwülwarmen, aber trockenen Bedingungen die Bestzeit von 1:51.136 zu holen, dicht gefolgt vom Schwesterauto mit der Nummer 1.

    Der Tabellenführer Toyota hatte indes schwer mit den Gegebenheiten zu kämpfen und landete nur auf den Positionen vier und fünf. In der LMP1-L Klasse ließ Rebellion Racing seine Muskeln spielen und der neuen Lotus fuhr chancenlos hinterher. Der Neueinsteiger landete ganze vier Sekunden hinter den beiden Prototypen aus der Schweiz.

    Bei den GT-Fahrzeugen zeigte sich das Aston Martin Team ungewohnt stark. In der gesamten Session waren die Briten mit allen vier Fahrzeugen äußerst dominant und holten schließlich mit der Nummer 97 die GT-Bestzeit von 2:06.399. Im Wagen mit der Nummer 95 sicherte sich Richie Stanaway die erste Position in der GT-Am Wertung bei einer Zeit von 2:06.427. Auch die Ferraris vom AF Corse Team zeigten gute Rundenzeiten und fuhren lange auf Augenhöhe mit den Briten. Nach einigen unglücklichen Runden und dem falschen Setup reichte es jedoch nicht für die ersten Positionen.
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    Nach dem Ende der ersten Session baute das Wetter erheblich ab und wurde mit jeder Stunde schlechter. Kurz nach dem Start der zweiten Trainingseinheit verdunkelte sich der Himmel und wenige Minuten später brach ein extrem heftiges Unwetter bestehend aus Sturm, Starkregen und Gewitter über der Strecke aus. Die Session wurde aufgrund des gefährlichen Wetters unterbrochen und konnte erst einige Zeit später unter Regenbedingungen fortgesetzt werden.

    Im zweiten Training hatte sich das LMP1-H Feld komplett gewandelt. Der anfangs noch schwierige Toyota kam mit der nassen Strecke bestens zurecht und holte mit 2:01.333 die schnellste Rundenzeit. Für Audi hingegen war es alles andere als einfach und man wechselte sich stetig mit den beiden Porsche auf den hinteren Positionen ab. Bei den Privatfahrzeugen hingegen hatte man keine Probleme mit den wechselnden Bedingungen und die beiden Rebellion konnten den Lotus gut auf Distanz halten.

    Bei den GT-Fahrzeugen verlor auch Aston Martin mit zunehmenden Regen an Boden und musste die Führungsposition an die beiden Porsche 911 RSR abgeben. Diese konnten ihr anfängliches Tief überwinden und holten mit 2:17.588 die beste Zeit ihrer Klasse. Dahinter positionierte sich wieder Ferrari mit seinen Fahrzeugen, welche sich vom Wetterwechsel unbeeindruckt zeigten und konstante Rundenzeiten ablieferten.

    Quelle: FIA WEC Pressemeldung

    Bildquellen: Audi Motorsport Pressematerial / Porsche Motorsport Pressematerial

     

  • Loic Duval nach Horrorunfall zurück

    Nach dem Horrorcrash im ersten Freien Training zu den 24 Stunden von Le Mans, bei dem der Franzose Loic Duval stark verletzt wurde, ist er nun wieder bereit um auf der Rennstrecke anzugreifen. Duval trug sich von dem Unfall bei rund 270 km/h in den Porsche-Kurven Schnittwunden an den Schultern, sowie eine größere Fleischwunde am Oberschenkel zu.
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    Nach Wochenlanger Regeneration-Phase ist der Audi-Pilot nun wieder bereit in seinen LMP1-Boliden zu steigen. Bei dem nächsten WEC-Lauf in Texas wird der Le Mans Sieger von 2013 erstmals seit seinem schweren Unfall wieder in einem Sportwagen platz nehmen dürfen. In einem Interview mit Audi, erklärte der Franzose, wie sehr er sich das kommende Rennen freut und wie gut er für den Rest der Saison vorbereitet ist.

    Sie kehren beim vierten Lauf zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC ins Cockpit des Audi R18 e-tron quattro zurück. Wie haben Sie sich seit Ihrem Unfall im Training in Le Mans erholt?
    Es geht mir sehr gut. In einem Krankenhaus in Lausanne habe ich meine Fortschritte seit Juni regelmäßig diagnostizieren lassen. Nach einem so gravierenden Unfall wird auch die Rennlizenz eingezogen, doch mittlerweile habe ich sie wieder zurückerhalten.

    Sind Sie seither schon wieder ins Cockpit eines Rennwagens zurückgekehrt?
    Nein, denn die Ärzte, Audi und ich waren uns einig, dass ich es ruhig angehen lassen soll. Mein erstes Rennen war deshalb das vierte Rennwochenende der Superformula in Motegi am 24. August. Einen Monat vor dem WEC-Rennen in Austin war dieser Lauf und der vierte Platz eine sehr gute Möglichkeit, um mich auf die Rückkehr in den R18 e-tron quattro vorzubereiten.

    Sind Sie mit Ihrem Fitness-Training wieder auf dem Niveau wie zuvor?
    Seit vier Wochen betreibe ich schon wieder intensiv Sport. Ich werde also bis Austin zwei volle Monate trainiert haben. Schon jetzt fühle ich mich körperlich und mental wieder fit.

    Die Vorfreude aufs Rennfahren ist also längst schon wieder zu spüren?
    Aber natürlich. Es war schon direkt nach meinem Unfall ganz schön schwierig, meinen Teamkollegen bei den 24 Stunden von Le Mans nur am Fernsehschirm zuzusehen, statt selbst dabei sein zu können. Zum Glück sitze ich in Austin Ende September wieder im Auto – ich mag die Strecke und auch die Stadt wirklich sehr.

    Quellen: Audi-Pressemitteilung

  • Erster LMP1-Test für Mackowiecki

    Das Porsche Team wird in der kommenden Woche kurz vor beginn des vierten WEC-Laufs Testfahrten mit dem aktuellen 919 Hybrid durchführen. Im Mittelpunkt steht diesmal jedoch nicht die technische Weiterentwicklung des Fahrzeugs sondern die Ausbildung neuer LMP1-Fahrer. Die derzeitige Mannschaft umfasst 6 Fahrer welche in zwei Fahrzeugen unterwegs sind. Passende Test- und Ersatzfahrer gibt es aufgrund des noch jungen Alters des LMP1-Projektes bei Porsche noch keine. Es ist ein riskantes Unterfangen eine Saison ohne kompetente Reservefahrer zu bestreiten. Der Unfall von Loic Duval in Le Mans zeigte, dass man jederzeit Fahrer auf Abruf benötigen kann.
    Porsche 919 Hybrid
    Um eine Lösung für den Fahrerengpass zu finden, hat man sich entschlossen zwei Fahrer aus dem aktuellen GT-Kader für die LMP1-Klasse weiterzubilden. In der kommenden Woche werden Frédéric Makowiecki und Michael Christensen fünf Tage lang ihre ersten Fahrten in einem LMP1-H Fahrzeug absolvieren. Der Franzose Frédéric Makowiecki ist seit einiger Zeit für Porsche im GT-Sport aktiv und zähl zu den besten seiner Klasse. Michael Christensen hingegen stammt aus dem Junior-Förderprogramm von Porsche und soll nun den nächsten großen Schritt in seiner Karriere machen.

    Fraglich ist ob es langfristig bei dem Ersatzfahrerjob bleiben wird oder ob beide einen festen Platz im 919 Hybrid bekommen könnten. Die Gerüchteküche ist derzeit wieder kräftig am Brodeln und wie es scheint planen sowohl Porsche als auch Toyota für Le Mans 2015 den Einsatz eines dritten Fahrzeugs. Es wäre durchaus denkbar, dass Porsche seinen neuen beiden Reservepiloten einen Platz im dritten LMP1-Fahrzeug anbieten wird. Genauere Informationen über die Zukunft von Mackowiecki und Christensen werden wir hoffentlich Ende nächster Woche erhalten.

    Quelle: Speedweek
    Bildquelle: Porsche Motorsport Presse Material

  • Starterliste für die 6 Stunden von Fuji

    Nach der viel zu langen Sommerpause in der WEC, scheint es den Organisatoren nun nicht schnell genug gehen zu können. Noch bevor das Rennen auf dem Circuit of the Americas überhaupt ausgetragen wurde, hat man heute bereits die ersten Informationen zum übernächsten Rennen veröffentlicht.
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    Am 12 Oktober finden in Japan die 6 Stunden von Fuji statt. Auf der veröffentlichten Vorab-Starterliste sind bis jetzt 28 Fahrzeuge verzeichnet. Erstmals in diesem Jahr gibt es keine „neuen Verluste“ zu verzeichnen. Das Starterfeld ist bis auf die weiterhin bestehende Abwesenheit von Millennium Racing (aufgrund fehlender Finanzen) stabil geblieben und darf sich über den Zuwachs von zwei Gaststartern freuen.

    Bei dem ersten Neuzugang handelt es sich um einen alten Bekannten. OAK Racing hat sich überraschend entschieden sein Team aus der Asian Le Mans Series (AsLMS) in der LMP2-Klasse anzumelden. Als erster Fahrer für den Wagen mit der 35 wurde die Japanerin Keiko Ihara genannt. Mit wem sie sich das Cockpit teilen wird wurde jedoch noch nicht verraten. Der zweite Gaststarter für die 6 Stunden von Fuji heißt „Team Taisan“ und ist bekannt unter anderem aus der Super GT. Das japanische Team will bei dem Heimrennen mit den Fahrern Shinji Nakano, Iida Akira, und Koizumi Hiroshi in einem Ferrari 458 Italia in der GT-Am antreten.

    Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Starterliste bereits weitestgehend vollständig. Einzig bei Lotus und 8 Star Motorsports gibt es aufgrund personeller Probleme noch jeweils eine Lücke. Doch diese dürften spätestens nach dem Rennen auf dem Circuit of the Americas gefüllt werden. Die vollständige Liste gibt es hier zu Einsicht.

    Quelle: fiawec.com

  • Starterliste für die 6 Stunden von Texas

    Die große Sommerpause der WEC ist vorbei. Nach gut zweieinhalb Monaten Pause erwachen die Fahrer und Teams langsam aus dem Tiefschlaf und bereiten sich auf das nächste Rennen vor. In knapp vier Wochen ist es endlich wieder so weit, dann fällt der Startschuss für die 6 Stunden vom Circuit of the Americas. Als ersten offiziellen Schritt hat die FIA nun die Vorab-Fassung der Starterliste des Events veröffentlicht.
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    Am Wochenende des 20. / 21.09 startet gegen Mitternacht deutscher Zeit der vierte Saisonlauf der FIAWEC. Wie vor jedem Event üblich wurde auch in diesem Fall die Liste mit allen teilnehmenden Teams und Fahrern bekanntgegeben. Auch wenn sich die Veränderungen in Grenzen halten, ist doch die ein oder andere Überraschung dabei.

    In der LMP1-Klasse gibt es nach der Sommerpause keine Verluste zu vermelden. Das Feld um Audi, Porsche, Toyota und Rebellion wächst endlich um das Lotus Team welches sich bereits beim letzten Rennen als Startklar präsentierte. Im T129 werden Christoph Bouchut und James Rossiter platznehmen. Ein dritter Fahrer wurde noch nicht gemeldet, wird jedoch bis zum Erscheinen der finalen Starterliste nachgereicht werden. Eine Personelle Abweichung gibt es auch im Toyota Nummer 7. Dort wird wie im Vorfeld angekündigt der Ersatzfahrer Mike Conway den Platz von Kazuki Nakajima einnehmen, welcher durch ein paralleles Super Formula Rennen verhindert ist.

    Eine Kategorie tiefer fehlt nach wie vor die Konkurrenz. Von Millennium Racing und Strakka Racing gibt es bis jetzt keinerlei Zeichen der Besserung und auch bei dem bevorstehenden Rennen in Austin wird sich nichts ändern. Unerwartet kommt jedoch der Gaststart von Extreme Speed Motorsport. Das USCC-Team gibt sich beim Heimspiel die Ehre und tritt zum ersten mal in der LMP2-Kategorie der WEC an.

    Bei den GT-Fahrzeugen bleibt das Hauptfeld ebenfalls unverändert. Durch die Pleite des noch recht jungen RAM Racing Teams sind die beiden Klassen GT-Pro und GT-Am wieder auf die Größe von 2013 geschrumpft. Jedoch gibt es einen Ausgleich für die zwei verlorenen Starter. Wie sich im Vorfeld bereits angedeutet hat, wird das Corvette Werksteam einen Gaststart mit je einem Fahrzeug pro GT-Klasse absolvieren. Ob es sich hierbei um eine einmalige Aktion handelt steht noch nicht fest.

    Die gesamte Starterliste gibt es hier noch einmal zum Download als PDF-Datei. Eventuelle Änderungen in der demnächst erscheinenden Finalen-Fassung werden entsprechend in diesem Artikel ergänzt.

    Quelle: fiawec.com

  • Neue Regeln für die LMP2

    Wenn man die WEC mit anderen Rennserien vergleicht, fällt auf das es hier die ein oder andere Besonderheit gibt. Einer der auffälligsten Unterschiede ist der Ablauf von Regeländerrungen. Für die Formel 1 und viele andere Rennserien werden Änderungen jedes Jahr in Sitzungen der FIA beschlossen. Bei der WEC hingegen scheint man langsam aber sicher auf eine neue Denkweise zu etablieren, welche nicht mehr auf den jährlichen Zyklus setzt.
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    Statt jedes Jahr aufs neue überhastete und teilweise unsinnige Entscheidungen zu treffen, hat man begonnen in der WEC neue Regelwerke im Vorfeld anzukündigen. Diese werden dann über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren unter dem Einfluss neuer Erkenntnisse ausgearbeitet. Das erste Resultat aus diesem langen Zyklus war das neue Regelwerk der LMP1, welches dieses Jahr in Kraft trat. Für die beiden GT-Klassen wurde im letzten Jahr begonnen eine logische Weiterentwicklung zu schaffen. Die neuen GT-Regeln werden nach aktuellen Plänen 2016 eingeführt werden.

    Wie jetzt bekannt wurde, haben FIA und ACO begonnen auch das Regelwerk für die LMP2-Klasse neu auszuarbeiten. Eines der Hauptthemen, welches aktuell diskutiert wird, ist die Wagenform. Bisher gab es für die Privatklasse keine festen Vorgaben was das Aussehen betraf. Während 2012 noch offene Zweisitzer die Gruppe beherrschten, begannen in diesem Jahr erste Hersteller verstärkt Coupés anzubieten. Was in den nächsten Jahren folgen wird ist ein buntes Gemisch aus alten und neuen Bauformen. Dem will man mit den neuen Regeln entgegenwirken und in allen LMP-Klassen nur noch geschlossene Coupé-Chassis zum Einsatz kommen lassen.

    Gleichzeitig plant man den Wagenbauern mehr Freiraum für die Gestaltung und Experimente zu lassen. Zusammen mit Autoherstellern aus Europa, Japan und den USA plant man derzeit die technischen Daten der neuen Fahrzeuge. Demnach wird es nur noch geringe Vorgaben wie z.B. das geschlossenen Dach oder die Maximallänge des Wagens geben, an welchen sich die Wagenbauer orientieren müssen. Die Aerodynamik und die genaue Form des Wagens soll völlig freigestellt sein. Möchte ein Autobauer sein LMP2-Chassis an ein GT-Wagen anlehnen um mehr Nähe zur Serienproduktion zu gewinnen (ähnlich wie bei den Daytona-Prototypen in der USCC), so stellt dies nun kein Problem mehr da.

    Das Finale Konzept wird im Laufe des Jahres 2016 vorgestellt werden. Ein Jahr später tritt das neue Regelwerk dann in Kraft. Die ersten Pläne machen schon jetzt Lust auf mehr. Durch das einheitliche Konzept mit viel Gestaltungsspielraum wird die LMP2 wesentlich interessant für neue Autobauer und Kundenteams. Das neue Regelwerk könnte das derzeitige Tief überwinden, welches in der LMP2 vorherrscht.

    Quelle: Autosport.com
    Bildquelle: Fiawec.com