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  • Dritter Daytona-Triumph in Folge: Porsche dominiert IMSA-Saisonauftakt

    Dritter Daytona-Triumph in Folge: Porsche dominiert IMSA-Saisonauftakt

    Porsche Penske Motorsport feierte seinen dritten Sieg in Folge bei den Rolex 24 von Daytona und eröffnete damit erfolgreich die IMSA WeatherTech SportsCar Championship 2026. Das prestigeträchtige Blue-Riband-Event verlief jedoch nicht ohne Zwischenfälle: Dichter nächtlicher Nebel zwang die Rennleitung zu einer mehr als sechsstündigen Neutralisation unter Full-Course-Yellow auf der gesamten Strecke.

    Nach einem spannenden Duell mit Cadillac in den Schlussstunden ging der Gesamtsieg an den Porsche 963 mit der Startnummer 7, pilotiert von Felipe Nasr, Julien Andlauer und Laurin Heinrich. Für den Brasilianer Nasr war es bereits der dritte Daytona-Sieg in Folge – eine Leistung, die zuvor erst zwei Fahrern in der Geschichte des Rennens gelungen war.

    Porsche war als einer der Topfavoriten in der GTP-Klasse an den Start gegangen und hatte bereits im freien Training sowie bei den offiziellen Testfahrten mit schnellen Rundenzeiten überzeugt. Die Pole Position sicherte sich jedoch der Cadillac Whelen mit der Startnummer 31, knapp vor dem Acura ARX-06 mit der Startnummer 93.

    Two Porsche Penske Motorsport cars battle in the night at the Rolex 24 at Daytona 2026

    Porsche gibt das Tempo vor

    Am Renntag bestätigte Porsche seine starke Form und präsentierte sich insbesondere im Renntrimm als Maß der Dinge. Zwar musste der Porsche mit der Startnummer 6, gefahren von den FIA-WEC-Piloten Laurens Vanthoor und Kévin Estre sowie Matt Campbell, in der Nacht umfangreiche Reparaturen über sich ergehen lassen und fiel zeitweise aus der Führungsrunde zurück, blieb jedoch bis weit in den Sonntag hinein konkurrenzfähig.

    Als der Samstag in den Sonntag überging, zog dichter Nebel über den Daytona International Speedway und reduzierte die Sichtverhältnisse derart, dass das Rennen für mehr als sechs Stunden neutralisiert wurde. Mehrere Spitzenmannschaften, darunter beide Porsche-Teams, nutzten die Unterbrechung für längere Boxenstopps und Reparaturarbeiten.

    Bei der Wiederaufnahme am frühen Sonntagmorgen lagen zehn der elf GTP-Fahrzeuge wieder in der Führungsrunde – einzig der Aston Martin Valkyrie mit der Startnummer 23 hatte den Anschluss verloren. Trotz der Porsche-Dominanz blieben Cadillac, Acura und BMW realistische Anwärter auf Podestplätze und sogar auf den Gesamtsieg.

    Cadillac setzt Porsche unter Druck

    Nach den letzten regulären Boxenstopps entwickelte sich ein direkter Zweikampf um die Spitze zwischen dem Porsche #7 mit Nasr am Steuer und dem Cadillac V-Series.R #31 von Jack Aitken. Der britisch-koreanische Fahrer setzte den Porsche mit mehreren entschlossenen Angriffen unter Druck, doch Nasr verteidigte seine Position souverän und brachte den Wagen schließlich als Sieger ins Ziel – ein historischer Erfolg für Fahrer und Team.

    Obwohl Laurin Heinrich und Julien Andlauer zuvor jeweils nur einmal in Daytona in einem GTP-Fahrzeug gestartet waren, ließen sie ihre relative Unerfahrenheit nicht erkennen und leisteten einen entscheidenden Beitrag zum Gesamtsieg. Für beide war es der erste Gewinn einer Rolex Cosmograph Daytona.

    Die Pechsträhne von Cadillac beim Saisonauftakt hält damit an: Der US-Hersteller wartet in Daytona nun bereits seit sechs Jahren auf einen Sieg. Auch der V-Series.R bleibt bei den Rolex 24 weiterhin ohne Gesamterfolg.

    A battle-scarred #24 BMW negotiates a turn in the early hours of the 2026 Rolex 24 at Daytona

    Podestplatz für BMW

    Der dritte Rang ging an das BMW M Team WRT mit der Startnummer 24, besetzt mit Sheldon van der Linde, Dries Vanthoor, Robin Frijns und René Rast. Das Podiumsergebnis war der verdiente Lohn für eine konstante Leistung des belgischen Teams, das zur Saison 2026 die IMSA-Einsätze von BMW vom Team RLL übernommen hat.

    In der LMP2-Klasse setzte sich CrowdStrike Racing by APR mit dem Oreca #04 durch, gefahren von George Kurtz, Toby Sowery sowie den beiden Peugeot-Werksfahrern Malthe Jakobsen und Alex Quinn. Den Sieg in der GTD Pro sicherten sich BMW und Paul Miller Racing dank einer starken Teamleistung von Connor De Phillippi, Dan Harper, Max Hesse und Neil Verhagen. In der GTD-Klasse behauptete sich der Mercedes-AMG GT3 #57 von Winward Racing mit Philip Ellis gegen einen späten Angriff des Aston Martin von Magnus Racing mit Nicki Thiim und bescherte dem Team den ersten Klassensieg in Daytona.

    Die nächste Runde der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ist das 12-Stunden-Rennen von Sebring am 21. März.

    Bilder: © Porsche AG (1, 2), BMW M Motorsport (3)

  • Lancia-Comeback, Ferrari WEC-Motor in der Formel 1 & die 24h Daytona

    Lancia-Comeback, Ferrari WEC-Motor in der Formel 1 & die 24h Daytona

    In dieser Folge von Endurance Archive Podcast ist für jeden etwas dabei – von WRC über Formel 1 bis hin zu WEC und Daytona.

    Zunächst blicken wir über den Tellerrand und sprechen über das Comeback von Lancia in der Rallye-Weltmeisterschaft. Doch damit nicht genug, wir gehen weiter zum möglichen Hypercar-Projekt von Alfa Romeo und fassen die jüngsten Ankündigungen von Ford und seinem WEC-Einstieg 2027 zusammen. Außerdem geht es um die spannende technische Frage, inwiefern Ferraris WEC-Motor als Basis oder Inspiration für das 2026er Formel‑1-Fahrzeug dient. Abgerundet wird die Episode mit einer IMSA-Preview und allem Wichtigen zu den 24 Stunden von Daytona: Fahrer, Hersteller, Klassen und Favoriten.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • 24H Dubai: BMW und Team WRT triumphieren in der Wüste

    24H Dubai: BMW und Team WRT triumphieren in der Wüste

    Die 21. Auflage der Michelin 24H DUBAI endete am vergangenen Sonntag mit einem historischen Erfolg für BMW und das belgische Team WRT. In einem Rennen, das bis zur letzten halben Stunde voller Spannung steckte, sicherte sich die Mannschaft einen souveränen Doppelsieg auf dem Dubai Autodrome.

    Mit dem Triumph der Startnummer #669 durch die Piloten Jordan Pepper, Kelvin van der Linde, Ben Tuck, Fran Rueda und Anthony McIntosh egalisierte das Team WRT den Rekord von fünf Siegen in Dubai. Bisher hielt die Mannschaft von Black Falcon diesen Bestwert allein. Gleichzeitig zog BMW mit insgesamt sechs Erfolgen in der ewigen Bestenliste der Hersteller mit Porsche gleich.

    24h Dubai 2026 - BMW Team WRT

    Der Sieg der Startnummer #669 resultierte aus einer riskanten sowie perfekt exekutierten Strategie. In der Schlussphase verzichtete Schlussfahrer Jordan Pepper auf einen letzten Tankstopp und rettete den Sieg durch konsequentes Kraftstoffsparen mit einer Runde Vorsprung ins Ziel. Das Schwesterauto mit der Nummer #27 unter der Besetzung Haase, Kiefer, Hanses, Detry und Minsky komplettierte den Erfolg auf dem zweiten Rang.

    Drama um Paradine Competition

    Lange Zeit deutete alles auf einen Dreifacherfolg für die bayerische Marke hin. Der BMW M4 GT3 von Paradine Competition mit der Nummer 992 dominierte weite Teile der AM-Klasse und lag bis kurz vor Schluss auf Podiumskurs im Gesamtklassement. Eine explodierende Bremsscheibe und ein daraus resultierender Reifenschaden zerstörten jedoch 30 Minuten vor dem Ende alle Hoffnungen auf eine Podestplatzierung. Davon profitierte der Mercedes-AMG GT3 von Winward Racing, der sich so den dritten Gesamtrang sicherte.

    24H Dubai 2026 Start

    Klassensiege im Überblick

    Abseits des Kampfes um den Gesamtsieg boten die einzelnen Klassen packenden Motorsport. In der hart umkämpften GT3 PRO-AM Kategorie setzte sich Herberth Motorsport mit dem Porsche 911 GT3 R durch. Die Klasse GT3 AM sah den Audi R8 LMS GT3 von Continental Racing an der Spitze, während Tierra Outdoor Racing die prestigeträchtige 992-Klasse für Porsche-Cup-Fahrzeuge für sich entschied.

    In der GTX-Klasse triumphierte Leipert Motorsport mit einem Lamborghini Huracán ST. Eine makellose Leistung zeigte zudem Cerny Motorsport im BMW M4 GT4. Die Mannschaft blieb in der GT4-Klasse während der gesamten 24 Stunden ungeschlagen und schloss damit ihre Kampagne in der Middle East Trophy ohne Punktverlust ab. Die kombinierte TCE-TCX-Wertung wurde schließlich zur Beute von asBest Racing, die einen Cupra TCR DSG zum Erfolg führten.

    Sieger 24 Stunden Dubai 2026.

    Meisterschaftsentscheidungen

    Mit dem Fallen der Zielflagge in Dubai wurden auch die Titel der 24H SERIES Middle East Trophy vergeben. Das Team WRT sicherte sich mit der Startnummer 669 den Gesamttitel in der GT3-Klasse. Anthony McIntosh wurde zudem zum neuen GT3-Fahrerchampion gekrönt. In der 992-Klasse reichte Seblajoux Racing ein vierter Platz im Rennen für den Gewinn des Gesamttitels sowie der Krone in der 992-AM-Subklasse.

    Nach dem Wüstenspektakel richtet sich der Fokus nun auf Europa. Die European Series 2026 startet am 20. März mit den 12 Stunden von Mugello in Italien.

    Bilder © Martin Bormann | Martin.Motorsport

  • Toyota TR010: Toyotas neues Le Mans Hypercar für 2026

    Toyota TR010: Toyotas neues Le Mans Hypercar für 2026

    Zum Jahreswechsel überrascht Toyota nicht nur mit dem neuen Hypercar TR010, sondern auch mit einem frischen Design und anderen Teamnamen.

    Toyota geht mit dem Toyota TR010 Hypercar in die FIA-WEC-Saison 2026 und läutet damit die nächste Evolutionsstufe seines Langstrecken-Programms ein. Der Nachfolger des GR010 soll die Japaner im Duell mit Ferrari und der immer breiter werdenden Hypercar-Konkurrenz wieder in Schlagdistanz um die Gesamtsiege bringen.

    Auf dem Papier bleibt Toyota seiner bekannten Philosophie treu: In dem effizienten Hypercar arbeiten ein Turbo-Benziner mit einem Hybrid-System an der Vorderachse zusammen und bildet das Herzstück des neuen Toyota TR010. Das Konzept bleibt innerhalb des Le-Mans-Hypercar-Reglements (Bautyp LMH), doch der TR010 geht deutlich weiter, als es die reine Typenbezeichnung vermuten lässt.

    Aerodynamik und Design des Toyota TR010

    Unter der Karosserie wurden Aerodynamik und Packaging grundlegend überarbeitet, um über eine Saison hinweg konstanter im BoP-Fenster zu liegen und weniger stark auf Einstufungen angewiesen zu sein. Ziel ist ein Auto, das sowohl auf Highspeed-Strecken wie Le Mans als auch auf winkligen Kursen wie Imola oder São Paulo ein breiteres Arbeitsfenster bietet.

    Die Aerodynamik gilt als zentrales Element im Entwicklungsprogramm des Toyota TR010. Toyota hat die Karosserie so angepasst, dass das Hypercar effizienter durch die Luft schneidet und die Balance zwischen Abtrieb und Luftwiderstand besser trifft.

    Optisch orientiert sich der TR010 stärker an straßentauglichen Formen, wie es der ursprüngliche Hypercar-Gedanke vorsah, ohne auf den notwendigen Abtrieb für die 24 Stunden von Le Mans zu verzichten. Damit versucht Toyota, Marken-DNA, Showeffekt und Performance in einem Paket zu bündeln, das sich von LMDh-Konkurrenten klar absetzt.

    Der neue Toyota TR010

    Neuer Name und bekannter Fahrerkader

    Parallel zum neuen Auto setzt Toyota auf Kontinuität in der Struktur und beim Fahrerkader. Das Werksteam bleibt mit seinen zwei Hypercars als Kernkraft im Titelkampf bestehen, die Abläufe an der Box und am Komandostand sind eingespielt. Was sich jedoch ändert ist der Name, denn aus Toyota Gazoo Racing wird künftig Toyota Racing. Der Name wird begleitet von der frische Designsprache in Rot-Weiß, die an die eigenen Anfänge in Le Mans angelehnt ist.

    Die Fahrerbesetzung hingegen bleibt 2026 gleich: Die bisherigen Crews werden im Toyota TR010 weitergeführt, was die Lernkurve mit dem neuen Chassis deutlich verkürzen soll. Nach dem Doppelsieg in Bahrain 2025 und Platz zwei in der Herstellerwertung sieht Toyota den größten Hebel nicht im personellen Umbruch, sondern in der konsequenten Weiterentwicklung eines stabilen Gesamtsystems.

    Im kurzfristigen Fokus steht für Toyota, die Lücke zu Ferrari und anderen Hypercar-Herstellern zu schließen und gleichzeitig auf Balance-of-Performance-Anpassungen flexibler reagieren zu können. Der Toyota TR010 ist dabei als Antwort auf ein Starterfeld gedacht, in dem Le-Mans-Siege längst nicht mehr unter wenigen Werken ausgemacht werden.

    Mit seinem evolvierbaren Chassis und einer bewussten Ausrichtung der Hybrid-Architektur auf künftige Reglementsanpassungen ist der TR010 jedoch nicht nur für 2026 geplant, sondern als Basis für die Jahre darüber hinaus. Für Toyota ist das neue Hypercar damit zugleich Werkzeug für den unmittelbaren Angriff auf Siege und Fundament für ein langfristig tragfähiges Werkseinsatz-Programm in der FIA WEC.

    Bilder © Toyota Racing

  • Toyota ändert 2026 fast alles

    Toyota ändert 2026 fast alles

    Wir melden uns zurück nach der kurzen Winterpause und starten direkt mit einem Top-Thema: Toyota stellt sich für 2026 gänzlich neu auf.

    Toyota ist inzwischen ein WEC Urgestein und auch das bisherige Hypercar erreichte seine geplante Einsatzzeit. Doch anstatt 2026 „nur“ einen Nachfolger zu präsentieren, rüttelt man stattdessen an den Grundfesten. Aus Toyota Gazoo Racing wird künftig Toyota Racing mit neue Identität, neuer Ausrichtung und ikonischer Lackierung. Was bleibt sind die Fahrer und die Menschen dahinter. Wir sprechen ausführlich über die jüngsten Entwicklungen beim Hersteller.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Die 24 Stunden von Dubai 2026 im Überblick

    Die 24 Stunden von Dubai 2026 im Überblick

    Vom 16.–18. Januar startet die Langstreckensaison 2026 mit dem ersten großen Highlight des Jahres. Auf dem Dubai Autodrome kämpfen 52 Fahrzeuge um den Sieg in der Wüste. Dieser Überblick fasst alle wichtigen Informationen zum Zeitplan, Livestream und der Starterliste zusammen.

    Zeitplan zu den 24h Dubai

    Das Rennwochenende in Dubai ist kompakt strukturiert. Aufgrund der Zeitverschiebung ist Dubai (GST) der deutschen Zeit (MEZ) drei Stunden voraus. Die folgenden Angaben beziehen sich auf die deutsche Zeit (MEZ):

    Freitag, 16. Januar 2026

    • 07:30 – 09:30 Uhr: Freies Training (Alle Klassen)
    • 10:45 – 11:40 Uhr: Qualifying GT3 (Sessions 1-3)
    • 11:50 – 12:45 Uhr: Qualifying 992 Cup (Sessions 1-3)
    • 12:55 – 13:50 Uhr: Qualifying TCE, GT4 & GTX (Sessions 1-3)
    • 14:20 – 14:45 Uhr: Top 10 Shootout (GT3 & 992)
    • 16:30 – 18:00 Uhr: Nacht-Training

    Samstag, 17. Januar 2026

    • 10:00 Uhr: Start der 24 Stunden von Dubai 2026

    Sonntag, 18. Januar 2026

    • 10:00 Uhr: Zieleinlauf und anschließende Siegerehrung

    Livestream und TV-Übertragung

    Die 24H Series stellt eine umfassende Berichterstattung für das gesamte Rennwochenende zur Verfügung:

    • YouTube-Stream: Der offizielle Kanal der 24HSeries überträgt alle Sessions live. Der Kommentar erfolgt in englischer Sprache.
    • TV-Übertragung: Motorsport Television bietet eine durchgehende Live-Übertragung mit deutschem Kommentar an.
    • Live-Timing: Echtzeit-Daten zu Rundenzeiten und Abständen sind über getraceresults.nl abrufbar.

    Die Starterliste im Detail

    Insgesamt nehmen 52 Fahrzeuge die 21. Ausgabe der 24 Stunden von Dubai in Angriff. Das Kontingent verteilt sich auf verschiedene Klassen, wobei der Kampf um den Gesamtsieg in der GT3-Kategorie im Fokus steht.

    Die gesamte Starterliste gibt es hier.

    Bilder © Martin Bormann | Martin.Motorsport

  • ALMS Recap & unsere Podcast-Pläne für 2026

    ALMS Recap & unsere Podcast-Pläne für 2026

    Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende und damit auch die aktuelle Staffel unseres Podcast. In dieser Folge gibt es neben dem ALMS-Rückblick auch Neuigkeiten von uns für 2026.

    Seit 5 Jahren haben wie die Tradition, die letzte Podcastfolge des Jahres mit einer Sonderausgabe abzuschließen. Doch die Langstrecken-Szene hat sich verändert und die Winterpause ist kürzer geworden. Entsprechend verzichten auch wir künftig auf dieses Special und die lange Winterpause. Unser Podcast geht also schon Mitte Januar für Euch weiter. 

    In dieser Folge gibt es mehr Infos zu unseren internen Anpassung. Außerdem blicken wir auf die ersten beiden Rennen der Asian Le Mans Series 2025/26 zurück.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Doppeltriumph für Cetilar Racing in Sepang

    Doppeltriumph für Cetilar Racing in Sepang

    Cetilar Racing setzt beim ALMS-Saisonauftakt in Sepang ein frühes Ausrufezeichen: Zwei Siege in zwei Rennen trotz Regen und Safety Cars.

    Zwei packende Vier-Stunden-Rennen, tropische Regenphasen und hauchdünne Zielentscheidungen sorgten für den perfekten Start in die neue Saison der Asian Le Mans Series. Am Ende dominierte ein Team die Szene: Cetilar Racing. Die LMP2-Mannschaft traf in beiden Läufen die richtigen Entscheidungen und feierte einen Doppelsieg ALMS-Spitzenklasse.

    Regen, Safety Cars und Sekundenkrimis

    Schon das erste Rennen am Samstag bot alles, was Langstreckenfans lieben – wechselhaftes Wetter, taktische Kniffe und knappe Finalläufe. Mehrere Regenphasen forderten von den Strategen an der Box Mut und Fingerspitzengefühl. Gleich vier Safety-Car-Phasen und zwei „Full Course Yellows“ mischten das Feld immer wieder durch.

    In der LMP2-Kategorie setzten Charles Milesi, Roberto Lacorte und Antonio Fuoco in der #47 von Cetilar früh ein Ausrufezeichen. Fuoco übernahm gegen Rennende die Führung. Trotz einer Zeitstrafe wegen eines FCY-Vergehens baute er am Ende ausreichenden Vorsprung für den Sieg auf. Knapp dahinter fuhr Tom Dillmann im Algarve Pro Racing #25 und Malthe Jakobsen im Crowdstrike by APR #4 in Ziel. Alle drei trennte am Ende nur ein Wimpernschlag.

    Chaos in der LMP3 – Triumph für Inter Europol Competition

    Dramatisch begann das Rennen in der LMP3-Klasse, als es schon in Kurve zwei zu einem Massencrash kam. Fünf der zehn Starter wurden in Mitleidenschaft gezogen, zwei davon mussten aufgeben. Das öffnete den Weg für eine sensationelle Aufholjagd von Inter Europol Competition, die vom Ende des Feldes nach ganz vorn stürmten.

    Henry Cubides brachte den Ligier JS P320 (#13) mit nur 0,218 Sekunden Vorsprung ins Ziel und bescherte der polnischen Mannschaft einen emotionalen Klassensieg.

    GT-Drama bis zur letzten Kurve

    In der GT-Klasse lieferten sich AMG, Porsche und Aston Martin ein grandioses Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach einer späten Berührung in der letzten Kurve zwischen Loek Hartog (Manthey EMA Porsche #10) und Fabien Schiller (Getspeed Mercedes-AMG #9) schien Hartog als Erster über die Linie zu gehen – doch die Rennleitung sprach nachträglich eine Strafe aus.

    So wurde Getspeed nachträglich zum Sieger erklärt. Ecurie Ecosse Blackthorn komplettierte als Dritter das Podium. Die Zuschauer vor Ort erlebten einen der engsten GT-Kämpfe in der der ALMS-Geschichte.

    Ein perfektes Wochenende für Cetilar Racing

    Der zweite Saisonlauf am Sonntag brachte eine fast schon sinnbildliche Kulisse: tropische Gewitter, wechselnde Bedingungen und am Ende eine rote Flagge 20 Minuten vor Schluss. Wieder traf Cetilar Racing die richtige Reifenentscheidung und wieder stand Fuoco gemeinsam mit Lacorte und Milesi ganz oben.

    Hinter ihnen belegten Algarve Pro Racing (#25) und Crowdstrike by APR (#4) erneut die Plätze zwei und drei – eine exakte Kopie des Samstags-Podiums.

    LMP3: Die Strategiemeister von CLX Motorsport

    Die LMP3-Sieger im Sonntagsrennen hießen diesmal CLX Motorsport. Paul Lanchere nutzte clever eine frühe Safety-Car-Phase, um beide Pflichtboxenstopps abzusitzen. Ein Schachzug, der sich später auszahlen sollte.

    Gemeinsam mit Kevin Rabin und Alexander Jacoby holte das Trio seinen ersten Saisonsieg. Dahinter belegten 23-Events Racing (#71) und Forestier Racing by VPS (#29) die weiteren Podestplätze.

    GT-Klasse: Kessel Racing mit Volltreffer

    In der GT-Klasse feierte Kessel Racing ein glänzendes Comeback. Dank einer mutigen Reifenstrategie pflügte Dustin Scott Blattner von Startplatz 15 nach vorn.
    Gemeinsam mit Chris Lulham und Dennis Marschall verwandelte das Trio kluge Taktik in einen Sieg.

    Dahinter glänzte Team WRT (#69) im BMW nach einem Motorwechsel über Nacht mit Rang zwei. Origine Motorsport (#87) mit seinem Porsche zeigte ebenfalls eine starken Aufholjagd und komplettiert das Podium.

    Der Sepang-Auftakt zeigte alles, was die Asian Le Mans Series ausmacht: packende Racing-Action, unberechenbares Wetter und taktische Tiefe. Cetilar Racing setzt nach dem Doppelerfolg ein frühes Ausrufezeichen für den Titelkampf der LMP2-Klasse. Weiter geht’s mit der Asian Le Mans Series auf dem Wüstenkurs in Dubai am 31. Januar und 1. Februar.

    Titelbild © Endurance Archive (Archivbild)

  • ALMS-Crashkurs Teil 2: Gegenwart & Zukunft

    ALMS-Crashkurs Teil 2: Gegenwart & Zukunft

    Im zweiten Teil unseres Crashkurs zur Asian Le Mans Series (ALMS) schauen wir auf die Gegenwart und die Zukunft.

    In Sepang (Malaysia) startet die ALMS in ihre neue Saison 2026/27. Im zweiten Teil unseres Crashkurses blicken wir auf die anstehenden Rennen, die übervolle Starterliste und auch auf die Zukunft. Wir schauen auf die anstehende Neuerung der nächsten Jahre und erörtern mögliche Hypercar-Kandidaten.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.