Im Kern dieser Folge stehen zwei Themen, die gegensätzlicher nicht sein könnten: Die Vorschau auf ein Fuji-Rennen und das Ende der FIA WEC.
Während die Vorschau auf die 6 Stunden von Fuji beständig und ohne große Änderungen daherkommt, ist das zweite Thema eine umso größere Naturgewalt. In den letzten Tagen sorgte eine Meldung für Aufsehen, die viele nicht so richtig einordnen können – das mögliche Ende der WEC. Hintergrund ist das Auslaufen der Verträge zwischen FIA und ACO. Wir klären Euch auf, ordnen die Situation ein und geben einen Ausblick auf die möglichen Szenarien für die Langstrecken-WM.
Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.
Diese Folge wird britisch: Wir sprechen über das ELMS-Regenrennen in Silverstone und blicken dann auf die Hypercar-Pläne von F1-Weltmeister Lando Norris und McLaren.
Selten war ein ELMS-Rennen so vom Wasser geprägt, wie der vorletzte Lauf in Silverstone 2026. Zum einen sorgte Regen für Spannung und Überraschungen bis zur letzten Minute. Zum anderen sorgten Tränen voller Freude und Dankbarkeit für die wohl emotionalsten Momente der aktuellen Saison. Wir sprechen ausführlich über die Hintergründe und die Wende im Titelkampf. Im zweiten Teil der Folge bleiben wir in Großbritannien und schauen auf McLaren. Die Traditionsmarke steigt 2027 in die WEC ein und testet aktuell mit keinem geringeren als F1-Weltmeister Lando Norris das kommende Hypercar. Schaut man auf die Kalender beider Rennserien, wäre ein Le Mans-Start für den Briten beim Comeback seiner Mannschaft durchaus denkbar.
Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.
Der Oreca 07 mit der Startnummer 25 von Algarve Pro Racing hat beim regengeprägten 4-Stunden-Rennen von Silverstone den ersten Saisonsieg in der European Le Mans Series eingefahren. Jake Hughes, Matthias Kaiser und ihr neuer Teamkollege Ben Barnicoat bewahrten auch unter schwierigen Bedingungen einen kühlen Kopf und brachten den LMP2-Boliden mit rund 20 Sekunden Vorsprung ins Ziel.
Kaiser nahm das Rennen aus der dritten Startreihe auf und beendete seinen ersten Stint auf einem Platz unter den ersten drei. Anschließend übernahm Hughes das Steuer und trotzte während seines Einsatzes den widrigsten Bedingungen, ehe der mit Platin eingestufte Barnicoat für den Schlussstint ins Cockpit stieg und den Sieg nach Hause fuhr.
Wie schon im Vorjahr spielte das Wetter eine entscheidende Rolle. Nachdem die Ausgabe von 2025 aufgrund einer roten Flagge vorzeitig beendet worden war, sorgte auch diesmal einsetzender Regen nach rund eineinhalb Stunden für eine entscheidende Wendung im Rennverlauf.
„Ich bin wirklich stolz darauf, gemeinsam mit meinen Teamkollegen den Sieg geholt zu haben“, sagte Jake Hughes. „Es war ein kniffliges Rennen. Alle waren auf Slicks gestartet und als der Regen einsetzte, wusste niemand so recht, was die richtige Entscheidung war. In der Boxengasse gab es die unterschiedlichsten Meinungen. Bei meinem Stint ging es vor allem darum, das Auto heil durchzubringen. Ich habe es geschafft, den Wagen in einer guten Position und in gutem Zustand an Ben zu übergeben.“
Durcheinander im Feld
Zahlreiche Zwischenfälle auf der Strecke führten zu mehreren Safety-Car-Phasen und wirbelten das LMP2-Feld kräftig durcheinander. Den zweiten Platz im Gesamtklassement sicherte sich der Pro-Am-Oreca 07 mit der Startnummer 14 von TDS Racing. Steven Thomas, Sami Meguetounif und Scott Huffaker holten damit zugleich den Sieg in der LMP2-Pro-Am-Kategorie.
Rang drei im Gesamtklassement und Platz zwei in der LMP2 gingen an den United-Autosports-Oreca mit der Startnummer 21 von Daniel Schneider, Marino Sato und Oliver Jarvis. Das IDEC-Sport-Trio mit der Startnummer 28 – Paul Lafargue, Job van Uitert und Paul-Loup Chatin – sowie die United-Autosports-Besatzung der #22 mit Griffin Peebles, Grégoire Saucy und Ben Hanley komplettierten das LMP2-Podium.
Rückschlag für die Tabellenführer
Die Crew von Forestier Racing by Panis mit der Startnummer 29 – Oliver Gray, Esteban Masson und Louie Rousset – erlebte dagegen ein Wochenende zum Vergessen. Nach zwei Siegen und einem zweiten Platz in den bisherigen Saisonrennen geriet Gray auf nasser Strecke ins Schleudern, wodurch das Fahrzeug weit zurückfiel.
Die Tabellenführer konnten sich zwar noch bis auf Rang neun nach vorne arbeiten, büßten jedoch wichtige Punkte auf das United-Autosports-Trio Hanley/Saucy/Peebles ein. Dieses sammelte mit dem dritten Platz 15 Punkte und verkürzte den Rückstand entsprechend. Vor dem Saisonfinale in Portimão liegen die United-Autosports-Piloten nun 13 Punkte hinter den Tabellenführern.
Drama bis zum Schluss in der LMGT3
Für das dramatischste Finale des vorletzten Saisonlaufs sorgte die LMGT3-Klasse. Gleich vier Fahrzeuge kämpften bis in die letzte Runde um die ersten vier Positionen.
Zu Beginn des letzten Stints lag der Ferrari 296 LMGT3 mit der Startnummer 57 von Kessel Racing und Mathys Jaubert an der Spitze. Allerdings waren dessen Reifen deutlich älter als die Pneus der Corvette #33 von TF Sport und des Mercedes-AMG #62 von Team Qatar Iron Lynx.
Julian Hanses im Wagen mit der Startnummer 62 überholte die Corvette von Charlie Eastwood etwas mehr als zehn Minuten vor dem Ende und setzte anschließend den führenden Jaubert unter Druck. Als der Ferrari-Pilot in Luffield zu weit nach außen kam, nutzte Hanses seine Chance und übernahm die Führung.
Unter dem Druck des aggressiv attackierenden Eastwood verteidigte der mit Silber eingestufte Hanses die Spitze bis ins Ziel und bescherte dem Fahrzeug, das er sich mit Abdulla Al-Khelaifi und Rolf Aron teilt, den ersten Saisonsieg. Die Corvette #33 von TF Sport kam auf Rang zwei ins Ziel. In der letzten Runde sicherte sich der Proton-Porsche mit der Startnummer 77 noch den dritten Platz, nachdem Jauberts Ferrari zunehmend an Tempo verlor.
Mit dem Sieg übernimmt Team Qatar Iron Lynx die Führung in der Meisterschaft. Der Vorsprung auf TF Sport beträgt lediglich drei Punkte.
Entscheidung um den LMP3-Titel fällt im letzten Rennen
Auch in der LMP3-Klasse bleibt die Titelentscheidung bis zum Saisonfinale offen. Die #17 von CLX Motorsport hätte sich mit einem Sieg in Silverstone vorzeitig zum Meister krönen können. Doch der #82 R-ace GP mit Michal, Provost und Schwarze setzte sich durch und verwies CLX Motorsport auf den zweiten Platz.
Damit schrumpfte der Titelkampf auf die beiden letzten Konkurrenten zusammen. Vor dem Finale trennen die beiden Teams neun Punkte. CLX Motorsport benötigt damit lediglich einen zweiten Platz, um den LMP3-Meistertitel zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen.
Die vollständigen Ergebnisse sind hier verfügbar. Das Saisonfinale der European Le Mans Series findet vom 8. bis 10. Oktober an der Algarve statt. Den Abschluss bildet das 4-Stunden-Rennen von Portimão.
Das Lone Star Le Mans in Texas ist vorbei und hat einige Themen zutage gebracht, die wir ausführlich besprechen wollen. Im Zentrum steht das Toyota-Trauma kurz vor Schluss und die Folgen für Ferrari.
Wir alle erinnern uns an Le Mans 2016, als Toyota kurz vor dem Ziel liegen blieb und den Sieg verlor. Zehn Jahre späte sollte sich ein ähnliches Szenario in Texas wiederholen mit großem Leid bei den Japanern. Positiv war dieser Zwischenfall hingegen für die Ferrari-Mannschaft, da der Sieg diese im WM-Kampf wieder in Reichweite brachte. Im zweiten Teil der Folge blicken wir auf das anstehende ELMS-Rennen in Silverstone, sprechen über das Drama bei der China GT und fassen die Neuigkeiten der letzten Woche zusammen.
Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.
Der Ferrari 499P mit der Startnummer 50 von Niklas Nielsen, Antonio Fuoco und Miguel Molina hat das Lone Star Le Mans-Rennen auf dem Circuit of the Americas (COTA) in Austin, Texas gewonnen. Der Sieg fiel jedoch erst zehn Minuten vor Rennende: Der bis dahin führende Toyota schied aufgrund eines technischen Problems aus.
Bereits das Qualifying hatte ein enges Rennen erwarten lassen. Die vier schnellsten Fahrzeuge – eingesetzt von vier verschiedenen Herstellern – trennten gerade einmal 0,05 Sekunden. Noch knapper ging es an der Spitze zu: Ferrari #51 und Cadillac #38 erzielten mit 1:52,445 exakt die gleiche Zeit. Weil Giovinazzi die Bestzeit bereits zu Beginn des Qualifyings gesetzt hatte, ging die Pole-Position an Ferrari.
Auch im Rennen lagen die acht vertretenen Hersteller über weite Strecken eng beieinander. Cadillac, Alpine, Toyota und Aston Martin gehörten zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf den Sieg. Besonders stark präsentierte sich Aston Martin mit dem Valkyrie, der wohl seine bislang beste Leistung in der FIA-WEC zeigte.
Showdown in der letzten Stunde
Ein virtuelles Safety Car und das anschließende echte Safety Car – ausgelöst durch Probleme am Lexus #78 des Akkodis ASP Teams – sorgten eine Stunde vor dem Ende dafür, dass das Feld wieder enger zusammenrückte.
An der Spitze lag zu diesem Zeitpunkt der Toyota #7 von Nyck de Vries. Der Niederländer hatte offenbar das nötige Tempo, um den Sieg für seine Crew nach Hause zu fahren.
Direkt dahinter befand sich der Ferrari #50, während auch die beiden Alpine noch in Schlagdistanz lagen. Das Auto mit der Startnummer 36 hatte allerdings Pech: Ein unglücklich getimter Boxenstopp kurz vor dem späten Safety-Car-Einsatz warf den Alpine aus dem Kampf um den Sieg.
Pech für Toyota – Ferrari wieder ganz oben
Nach dem Restart schien de Vries auf sicherem Kurs zu einem wichtigen Sieg für Toyota und die Crew des #7 zu sein. Auch in der Meisterschaft hätte der Erfolg Gewicht gehabt, zumal Titelrivale BMW zu diesem Zeitpunkt außerhalb der Punkteränge lag.
Doch zehn Minuten vor dem Ende kam die entscheidende Wende: Ein Verlust des Hydraulikdrucks zwang den Toyota GR010 Hybrid #7 an die Box. Das Fahrzeug konnte das Rennen nicht mehr fortsetzen.
Ferrari #50 profitierte unmittelbar davon. Nielsen übernahm die Führung und brachte den 499P sicher ins Ziel. Für Ferrari war es der erste FIA-WEC-Rennsieg seit den 24 Stunden von Le Mans 2025. Für die #50-Crew war es zugleich der erste Sieg seit dem Saisonauftakt in Katar.
„Ich bin wirklich glücklich“, sagte Molina nach dem Rennen. „Wir haben hinter den Kulissen sehr hart daran gearbeitet, wieder an diese Position zurückzukehren, und wir sind ein wirklich gutes Rennen ohne Fehler gefahren. Letztendlich war es unser Tag, daher ein großes Dankeschön an das Team. Jetzt müssen wir diesen Schwung mitnehmen.“
Heimsieg für „The Heart of Racing“
Auch in der LMGT3-Klasse gab es einen Heimsieg: „The Heart of Racing“ nutzte den Heimvorteil optimal und feierte den ersten Klassensieg seit zwei Jahren.
Nachdem das Team bereits die komplette erste Startreihe für sich beansprucht hatte, setzten sich Ian James, Zach Robichon und Mattia Drudi gegen die Konkurrenz von Ford, Mercedes und anderen Herstellern durch und holten den Klassensieg.
Das Schwesterauto #23 komplettierte den Erfolg mit Platz drei und erzielte damit das beste Gesamtergebnis des Teams in der FIA-WEC-Geschichte. Zwischen den beiden Aston Martin landete der Porsche #91 von Manthey DK Engineering.
Für Tabellenführer TF Sport verlief das Wochenende dagegen enttäuschend. Sowohl die Corvette #33 als auch die #34 verpassten die Punkteränge.
Die FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft wird am Wochenende des 23. September mit dem 6-Stunden-Rennen von Fuji fortgesetzt. Alle Ergebnisse des Lone Star Le Mans finden ihr hier.
Erstmals in der WEC-Geschichte fahren zwei Autos exakt dieselbe Zeit und dennoch holt sich Ferrari hauchdünn vor Cadillac die Pole in COTA.
Was sich in den beiden freien Trainings bereits angedeutet hatte, gipfelte bei der Hyperpole-Session von Austin in einem Moment, den es in 106 Läufen der FIA WEC so noch nicht gegeben hat. Antonio Giovinazzi und Jack Aitken fuhren exakt dieselbe Zeit und doch trennt die beiden Piloten am Sonntag ein ganzer Startplatz.
Der engste Hyperpole-Kampf aller Zeiten
Nachdem Ferrari bereits im Freien Training die schnellste Zeit markiert hatte, bestätigte sich die Vermutung. Auf dem Circuit of The Americas hat dem Ferrari 499P in zwei Jahren Streckengeschichte noch niemand die Pole streitig gemacht. Auch diesmal blieb die Bilanz makellos, wenn auch nur hauchdünn. Giovinazzi setzte sich in der #51 zunächst an die Spitze der von Aitken angeführten Zeitenliste. Der Brite im Cadillac konterte jedoch mit exakt derselben Rundenzeit – auf die Tausendstelsekunde genau. Da Giovinazzi seine Zeit zuerst ins Ziel gebracht hatte, wandert die Pole an Ferrari, während Aitken den Cadillac V-Series.R auf Startplatz zwei stellt.
Bemerkenswert ist zudem der Blick auf die gesamte Spitzengruppe. Nur fünf Hundertstelsekunden trennen die ersten vier Hypercars, jedes von einem anderen Hersteller gestellt – ein neuer Rekordwert, der die bisherige Bestmarke aus Imola im April unterbietet. Charles Milesi (Alpine, #35) und Harry Tincknell (Aston Martin, #007) komplettieren dieses enge Quartett auf den Rängen drei und vier.
Für die Gesamtwertung liefert das Qualifying durchaus Zündstoff über den reinen Rundenrekord hinaus. Nicklas Nielsen brachte den zweiten Ferrari (#50) auf Platz fünf, gefolgt vom Alpine-Youngster Victor Martins, der ebenfalls seinen starken Eindruck vom Training bestätigte. Genesis schaffte es mit beiden GMR-001 erst zum zweiten Mal in der Debütsaison in die Top Ten. Toyota, in der Fahrerwertung weiterhin an der Spitze, muss sich mit den Startplätzen acht und neun begnügen, während Hauptrivale BMW deutlich zurückfällt. Die deutschen Hypercars, die in FP2 noch mit Platz neun und zehn überzeugten, starten nur von elf und 13.
Aston Martin räumt in der LMGT3 ab
Während sich die Hypercar-Klasse in Rekordnähe duellierte, setzte sich in der LMGT3 ein seit Frühsommer bestehender Trend fort. Eduardo Barrichello holte in der #23 die dritte Aston-Martin-Pole in Folge. In seinen vier Hyperpole-Teilnahmen war es für Ihn die dritte Pole, eine in der LMGT3 bislang unerreichte Quote. Mit 0,124 Sekunden Vorsprung auf Teamkollege Zacharie Robichon im Schwesterauto (#27) gelang Heart of Racing Team zugleich die erste reine Doppelpole in diesem Jahr.
Für Ford, welche vor einem Jahr am selben Ort noch die Pole geholt hatten, reichte es diesmal nur zu Platz vier durch Ben Tuck. Porsche holte mit Timur Boguslavskiy am Steuer den dritten Startplatz. Die größten Verlierer der Session sitzen jedoch in der Corvette, denn nach den jüngsten Siegen in Le Mans und São Paulo kommt TF Sport in Austin nicht über die Startplätze zwölf und 17 hinaus. Als einziger Hersteller schaffte es Corvette nicht mit einem Auto in die Hyperpole-Session. Auch der titelverteidigende Manthey-Porsche (#92) scheiterte früh und startet nur von Rang 13.
Zum Auftakt in Texas zeigte sich in den Freien Trainings ein enges Kräftemessen zwischen Ferrari, Alpine und Aston Martin. Während die Italiener in der ersten Session noch die Nase vorn hatte, drehte Aston Martin im zweiten Durchgang den Spieß um – sowohl in der Hypercar- als auch in der LMGT3-Klasse.
Ferrari eröffnete die zweite Saisonhälfte mit einer Doppelführung im ersten freien Training. Antonio Giovinazzi brachte den #51-499P, den er sich mit den Titelverteidigern James Calado und Alessandro Pier Guidi teilt, auf 1:53.824 und blieb damit 0,205 Sekunden vor Teamkollege Antonio Fuoco im #50er Auto.
Dahinter zeigte Alpine mit der #36 (Victor Martins, Ferdinand Habsburg und Frédéric Makowiecki) bereits am Freitagmorgen starke Form, knapp vor dem Toyota #8 auf Rang vier. Die Publikumslieblinge vor Ort von Cadillac kamen mit Earl Bamber, Sébastien Bourdais und Jack Aitken auf Position sieben, ergänzt durch Aston Martin, Genesis und Peugeot in den Top Ten.
In der LMGT3-Klasse setzte McLaren hingegen früh ein Ausrufezeichen. Der junge Brite Tom Fleming fuhr im Garage-59-Auto eine 1:06.016 und lag damit rund zwei Zehntel vor dem Iron-Lynx-Mercedes-AMG. Ein zweiter McLaren (#58) komplettierte Platz drei, während der schnellste Ferrari 296 (#21) knapp vor Aston Martin und dem Ford Mustang von Proton Competition landete. Die WM-führende TF-Sport-Corvette (#33) hielt sich mit Platz 16 auffällig zurück.
FP2: Aston Martin übernimmt in beiden Klassen
Im zweiten Training drehte sich schließlich das Bild: Harry Tincknell setzte im #007 Aston Martin mit 1:52.567 die Bestzeit und verwies den Alpine A424 (#35) mit 0,122 Sekunden Abstand auf Platz zwei. Genesis Magma Racing bestätigte mit Rang drei erneut starke Pace im Debütjahr, knapp vor dem zweiten Alpine (#36).
Ferrari musste sich im FP2 hinten anstellen. Bestplatzierter Ferrari-Pilot war Robert Kubica im #83er Auto auf Rang fünf, vor den beiden Werkswagen #50 und #51. Aston Martins zweiter Valkyrie (Marco Sørensen/Alex Riberas) sowie die beiden eng beieinanderliegenden BMW M Hybrid V8 (#15 und #20) rundeten die Top Ten ab.
In der LMGT3-Klasse setzte sich Zacharie Robichon mit einer späten 2:05.609 im Heart-of-Racing Aston-Martin (#27) an die Spitze, nachdem Iron Lynx über weite Strecken der 90 Minuten mit seinen beiden Mercedes-AMGs (#61 Maxime Martin, #79 Matteo Cressoni) das Feld angeführt hatte. McLaren blieb erneut vorne dabei, diesmal mit dem #58er Auto. Porsche und Lexus meldeten sich auf den Rängen sechs und sieben zurück.
Hier gibt es die gesamten Ergebnisse vom FP1 und FP2.
Die WEC ist zurück aus der Sommerpause mit den 6 Stunden von COTA – besser bekannt als Lone Star Le Mans. Wir schauen vorab auf das Rennen.
Das fünfte Saisonrennen der FIA WEC steht unmittelbar bevor. Wir schauen genauer auf den anstehenden Lauf und sagen Euch, was wichtig wird, was es neues gibt und warum Genesis jetzt einen Hund in der Box hat. Abschließend schwenken wir in die Technikwelt und sprechen über den neuen Apple-CEO John Ternus. Der 51-jährige führt seit kurzem Technikkonzern und ist zudem Motorsportfan, der selbst gern im Porsche Runden in Laguna Seca dreht.
Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.
Wir blicken zurück auf die Highlights vom Chaos-Rennen der ELMS in Spa und der IMSA am VIRginia International Raceway. Anschließend gibt es ein Reifenupdate aus der WEC, bevor wir über den Alpine-Nachfolger sprechen.
Sowohl in der ELMS, als auch in der IMSA ging es heiß her – spannende Duelle, zahlreiche gelbe Flaggen und überraschende Momente, die einer Analyse bedürfen. Wir nehmen die Events ins Spa und Virginia auseinander, blicken auf die Meisterschaftstabellen und wechseln anschließend direkt zu Neuigkeiten aus der WEC. Dort gibt es ein Update zu den Reifenherstellern bis 2032. Etwas umfangreicher ist die Lage rund um Alpine, denn scheinbar bleibt das LMDh-Fahrzeug des Teams 2027 erhalten.
Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.