Das Feld der FIA Langstrecken-WM für die Saison 2023 steht fest. Im Jahr des Aufbruchs für die Top-Kategorie nehmen nicht weniger als 13 Fahrzeuge an der kompletten Saison teil. Zusammen mit 11 Anmeldungen in der LMP2-Kategorie und 14 Fahrzeugen in der GTE-Am-Kategorie stehen insgesamt 38 Fahrzeuge auf der WEC-Startliste für 2023.
Der Ferrari 499P – (c) Ferrari Media
Die Hypercar-Klasse eröffnet eine schöne neue Welt
Die Hypercar-Klasse verzeichnet den größten Teilnehmer-Zuwachs: von sechs im Jahr 2022 auf dreizehn im Jahr 2023. Zu den neuen Herstellern gehören unter anderem Porsche, Ferrari, Cadillac und Vanwall.
Fahrzeuge, die nach dem LMDh-Reglement der IMSA WeatherTech SportsCar Championship gebaut wurden, sind nun auch in der FIA WEC startberechtigt. Die neuen Prototypen werden neben bestehenden Hypercars, die gemäß dem LMH-Regelwerk gebaut wurden, antreten. Dazu gehören etwa der Toyota GR010 Hybrid und der Peugeot 9X8, wobei ein Leistungsausgleich vorgenommen wird, um einen konkurrenzfähigen Zustand zu erreichen.
Neue Namen und neue Gesichter
Mit zwei Werks-Porsche 963, die von Porsche Penske Motorsport eingesetzt werden, kehrt die Marke in die Spitzenklasse der FIA WEC zurück. Mit dem 919 Hybrid hat Porsche in den Jahren 2017, 2016 und 2015 dreimal den WEC-Herstellertitel gewonnen.
Der Porsche 963 – (c) Porsche Newsroom
Der 963 wurde nach dem LMDh-Reglement gebaut und wird bei den Rolex 24 in Daytona am letzten Januarwochenende sein Renndebüt geben.
Nicht nur das komplette Porsche-Werksprogramm wird 2023 an den Start gehen, auch Kundenteams werden den neuen 963 einsetzen. Dazu gehört das bekannte LMP2-Team JOTA, das sich mit dem Autovermieter Hertz zusammengetan hat und 2023 als Hertz Team Jota antritt, sowie Proton Competition.
Die Rückkehr des springenden Pferdes
Mit dem 499P ist Ferrari zum ersten Mal seit einem halben Jahrhundert wieder in der Königsklasse des Langstreckensports vertreten. Zwei Fahrzeuge stehen auf der WEC-Startliste für 2023. Alle Augen werden sicherlich auf den größten Namen im Motorsport gerichtet sein, wenn der Hersteller aus Maranello versucht, einen Titel zu gewinnen, den er zuletzt 1972 erringen konnte.
Der Ferrari 499P – (c) Ferrari Media
Das Programm wird vom langjährigen Ferrari-Partner AF Corse geleitet. Einige namhafte GT-Rennfahrer steigen für die neue Saison in den Prototypen um. Die Startnummer 50 wird von Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen gefahren, während die Startnummer 51 von Alessandro Pier Guidi, James Calado und dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Antonio Giovinazzi pilotiert wird.
Eine schlagkräftige US-Mannschaft und ein alter Bekannter
Cadillac kann auf eine lange Geschichte bei den 24 Stunden von Le Mans zurückblicken, hat aber bisher noch nicht an der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft teilgenommen. Das soll sich 2023 ändern, wenn der US-Hersteller einen einzigen Cadillac V-LMDh für die komplette WEC-Saison einsetzt.
Der Cadillac V-LMDh – (c) Cadillac
Ein brandneuer Name auf der Starterliste für 2023 ist der Vanwall Vandervell 680 mit der Startnummer 4, der vom Floyd Vanwall Racing Team eingesetzt wird. Das Team, ehemals bekannt als ByKolles Racing Team, wollte eine neue LMH-Maschine für die Saison 2022 bauen und entwickeln, wurde aber durch Rechteprobleme behindert und erhielt keine Nennung.
Da die Organisatoren der Rennserie offenbar davon überzeugt sind, dass die Probleme behoben wurden, ist das Team für die Saison 2023 gesetzt. Zu den Fahrern Tom Dillmann und Esteban Guerrieri gesellt sich der ehemalige F1-Weltmeister Jacques Villeneuve.
Bekannte Namen für 2023
Der amtierende Champion Toyota kehrt mit zwei GR010-Hybriden und ohne Änderungen in der Fahrerbesetzung zurück. Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryo Hirakawa werden versuchen, ihre Fahrermeisterschaft in der Nummer 8 zu verteidigen, während das etablierte Trio Mike Conway, Kamui Kobayashi und Jose Maria Lopez die Nummer 7 pilotieren wird.
Peugeot hat den Winter mit ausgiebigen Testfahrten verbracht, um die Probleme zu beheben, die die Saison 2022 beeinträchtigten. Der französische Hersteller setzt für 2023 erneut auf ein Programm mit zwei Fahrzeugen. Paul Di Resta, Mikkel Jensen und Jean-Éric Vergne werden das Auto mit der Startnummer 93 fahren, während Loic Duval, Gustavo Menezes und Nico Müller für das Auto mit der Startnummer 94 gemeldet sind.
Glickenhaus Racing ist ein weiterer bekannter Name auf der Starterliste für 2023. Ein einziger Glickenhaus 007 ist für Jim Glickenhaus‘ Team gemeldet. Romain Dumas ist der erste bestätigte Fahrer für die #708.
11 Fahrzeuge in der LMP2
Das LMP2-Teilnehmerfeld ist 2023 verständlicherweise geschrumpft, da Teams wie Jota den Wechsel zu den Hypercars vollzogen haben. Doch was an Quantität fehlt, wird durch Qualität mehr als wettgemacht.
Trotz ihrer Hypercar-Verpflichtungen wird JOTA seinen LMP2-Titel neben Teams wie Prema, Vector Sport, United Autosports, Team WRT und Inter Europol Competition verteidigen. Alpine ELF Matmut kehrt ebenfalls in die LMP2-Kategorie zurück, in Vorbereitung auf den Hypercar-Einstieg von Alpine im Jahr 2024.
14 GTE-Am-Autos beim Abschied der Klasse
In der letzten Saison der GTE-Am-Klasse im internationalen Sportwagenrennsport ist ein starkes Feld vertreten. Alle vier großen Hersteller, Ferrari, Aston Martin, Porsche und Corvette, sind in der einen oder anderen Form dabei. Zu den großen Favoriten zählen Corvette Racing, die sich für 2023 mit Ben Keating zusammengetan haben, und die Iron Dames, die nach einem erfolgreichen zweiten Halbjahr 2022 auch 2023 um Rennsiege kämpfen werden.
Die letzte Folge des Jahres nutzen wir traditionell für unser Special. Dieses Mal nehmen wir Euch mit auf unsere virtuelle Weihnachtsfeier vom Endurance Archive.
Diese Folge vom Endurance Archive Podcast ist etwas anders als gewohnt. Es erwartet Euch eine rustikale Aufnahme mit Themen quer durch den Motorsport. In entspannter Atmosphäre mit heißen (und kalten) Getränken sprechen wir über alles was uns gerade durch den Kopf geht.
Kaum ist die Saison zu Ende, richten sich alle Blicke auf den Kalender 2023. Mit sieben Rennen, brandneuen Hypercars und dem 100-jährigen Jubiläum der 24h Le Mans ist diese Vorfreude aber durchaus berechtigt.
Der FIA-WEC-Kalender kehrt allmählich zur Normalität zurück, da die Auswirkungen der Pandemie weltweit abklingen. Für die Saison 2023 sind sieben Rennen geplant, gegenüber sechs in den Jahren 2021 und 2022.
Der traditionelle Prolog vor der Saison wird am 11. und 12. März 2023 auf dem Sebring International Raceway stattfinden. Er wird den Teams die Möglichkeit geben, ihre Rennwagen für 2023 im Vorfeld auf Herz und Nieren zu prüfen.
Die Saison beginnt wie im Jahr 2022 mit dem Super Sebring-Wochenende, das in Verbindung mit der IMSA WeatherTech Sportscar Championship ausgetragen wird. Das WEC-Rennen, die 1000 Meilen von Sebring, ist wieder für Freitagnachmittag (Ortszeit) angesetzt.
Die andere Seite des Atlantiks
Nach den Vereinigten Staaten wechselt die Serie in den europäischen Teil des Kalenders. Runde 2 findet am 16. April in Portimão statt, das nach dem erfolgreichen Gastspiel im Jahr 2020 neu aufgenommen wurde.
Zwei Wochen später, genauer gesagt am 29. April, ist die WEC in Spa-Francorchamps. Der Höhepunkt der Saison ( das 100-jährige Jubiläum des 24-Stunden-Rennens von Le Mans) findet traditionell wieder Mitte Juni statt (10./11.06.2023). Im letzten Teil des europäischen Abschnitts geht es für die WEC nach Monza, wo sie 2022 erstmals einen Lauf absolvierte.
Nach einer 2023 mit den 6 Stunden von Fuji am 10. September und den 8 Stunden von Bahrain am 4. November beendet.
Der Kalender 2023 – langsam zurück zur Normalität
Der FIA-WEC-Kalender besteht traditionell aus acht Rennen, wobei die Jahre 2016 und 2017 neun Läufe umfassten. Angesichts der zahlreichen Risiken, die bei jeder Entscheidung über eine Erweiterung im Vordergrund stehen – darunter die Pandemie, der Inflationsdruck, die Logistikkosten und die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine – bleibt die FIA WEC bei der künftigen Expansion zurückhaltend.
Die WEC-Saison 2022 ist Geschichte. Traditionell ging das letzte Rennen in Bahrain über die Bühne. Wir sprechen über das WEC-Finale in der Wüste.
Ein letztes Mal war die GTE-Pro-Klasse Teil eines WEC-Rennens. Beim Finale in Bahrain gaben Corvette, Ferrari und Porsche einen gebührenden Abschied und sorgten für Spannung bis in die letzte Runde. Wir sprechen übe den Rennausgang und die Titelkämpfe in den anderen WEC-Kategorien.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim anhören. Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung nehmen wir gerne per E-Mail an podcast@endurance-archive.de entgegen.
Toyota Gazoo Racing holte bei den 8 Stunden von Bahrain den Sieg im Rennen und damit auch den Titel in der Hersteller- & Fahrer-WM. In der GTE-Pro-Klasse wurde der Titelkampf nach einer spannenden achtstündigen Schlacht erneut bis zur letzten Sekunde ausgetragen.
Die beiden Werks-Toyotas erwiesen sich auf dem Bahrain International Circuit einmal mehr als absolute Referenz im Feld der Hypercars. Die Japaner fuhren ein relativ störungsfreies Rennen und brachten ihren Vorsprung souverän nach Hause.
In der Anfangsphase des Rennens war es der Toyota mit der Startnummer 8, der die Nase vorn hatte und vom Peugeot mit der Startnummer 93 und dem Schwesterauto mit der Startnummer 7 verfolgt wurde. Nachdem Mike Conway und Kamui Kobayashi den GR010 Hybrid mit der Startnummer 7 übernommen hatten, konnten sie das Schwesterauto einholen, vorbeiziehen und die Führung bis zur Zielflagge halten.
Alpine am Ende Chancenlos
Alpine, der in der Fahrerwertung punktgleich in das letzte Rennen ging, belegte einen achtbaren dritten Platz, hatte aber keine Chance, die Werks-Toyotas zu schlagen. Der Podiumsplatz war dennoch ein würdiger Abschluss für den letzten Einsatz eines LMP1-Autos in der WEC-Geschichte.
Peugeot setzte seinen Aufwärtstrend fort, musste aber auch in diesem Rennen mit Problemen kämpfen. Das Auto mit der Startnummer 93 blieb nach ein paar Stunden mit Getriebeproblemen auf der Strecke stehen und beendete das Rennen nach rund sechs Stunden in der Garage. Das Auto mit der Startnummer 94 beendete das Rennen mit sechs Runden Rückstand als Vierter.
GTE-Pro-Ära endet mit einer Zitterpartie
Das letzte GTE-Pro-Rennen der Langstrecken-WM erreichte einen spektakulären Höhepunkt, als sich Ferrari und Porsche erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den WM-Titel lieferten.
Eine frühe Gelbphase nach einer Stunde des Rennens brachte die Reihenfolge völlig durcheinander, da einige Autos bei grüner Flagge zum Tanken anhielten und andere unter FCY an die Box kamen, um Zeit zu sparen.
Das unglückliche Timing kam Porsche teuer zu stehen und verschaffte Ferrari einen Vorteil. Die Autos mit den Startnummern 51 und 52 lagen zur Halbzeit des Rennens auf den Plätzen eins und zwei und schienen in einer komfortablen Position zu sein, um sich sowohl den Fahrer- als auch den Herstellertitel zu sichern.
Doch zwei Stunden vor Rennende klagte James Calado im Auto mit der Startnummer 51 über Getriebeprobleme und den Verlust des vierten Gangs. Von da an lag der Ferrari 488 etwa 8 bis 10 Sekunden hinter der Pace und rutschte im Feld immer weiter zurück.
Während Calado und Pier Guidi ihr Auto auf dem fünften Platz ins Ziel brachten und ihre Teamkollegen im #52 in Führung lagen, hätten Richard Lietz und Gianmaria Bruni Zweite werden müssen, um die Fahrermeisterschaft für Bruni zu gewinnen. Trotz aller Bemühungen war der dritte Platz alles, was sie erreichen konnten – und so gingen die zwei GTE-Titel letztmalig nach Maranello.
Sieg für WRT, Titel für JOTA
WRT holte seinen dritten Saisonsieg in der LMP2-Klasse dank einer souveränen Leistung von Sean Galael, Robin Frijns und René Rast. Zweiter wurde das Team von United Autosports (#23) mit Jarvis/Lynn/Pierson. Den dritten Platz und damit den Titel sicherte sich das britische Team JOTA mit der #38 von Antonio Felix da Costa, Will Stevens und Roberto Gonzalez.
Doppelsieg für Project 1 in der GTE-Am
Project 1 beendete das Jahr 2022 stilvoll mit einem Doppelsieg in der GTE-Am-Kategorie. Matteo Cairoli, Mikkel Pedersen und Nicky Leutwiler gewannen mit rund 15 Sekunden Vorsprung auf das Schwesterauto den ersten Platz.
Ben Barnicoat wurde im #56 Project 1 Porsche Zweiter, dank eines Überholmanövers gegen die #85 von Iron Dames fünf Minuten vor Rennende. Der Titel ging an Ben Keatings Aston Martin mit der Startnummer 33 von TF Sport.
Die vollständige Liste der Rennergebnisse der 8 Stunden von Bahrain gibt es hier. Unseren Live-Ticker mit dem detailgetreuen Rennverlauf gibt es hier zum nachlesen.
🇬🇧 That’s a wrap here at the Endurance Archive live ticker. We hoped you enjoyed following the races with us this season – thank you to all of you who logged on and read our ticker!
🇩🇪 Das war es hier bei dem Endurance Archive Live-Ticker. Wir hoffen, euch hat es auch so viel Spaß gemacht, die Rennen mit uns zu verfolgen. Vielen Dank an alle, die mitgelesen haben!
20:07
🇬🇧 Plenty of tears up and down the pit lane – James Calado and Alessandro Pier Guidi are absolutely overjoyed. They nursed their Ferrari home with a broken gearbox to save their title hopes.
🇩🇪 Es gibt viele Tränen in der Boxengasse – James Casado und Alessandro Pier Guidi sind außer sich. Sie fuhren ihren Ferrari nach Hause mit einer kaputten Getriebe, um ihre Titelhoffnungen noch zu retten.
20:07
🇬🇧 Our drivers’ and teams’ championship winners:
Hypercar: #8 Toyota LMP2: #38 JOTA GTE Pro: ##51 Ferrari GTE Am: #33 TF Sport
🇩🇪 Unsere Meister in den Fahrer- und Teamsmeisterschaften:
Hypercar: #8 Toyota LMP2: #38 JOTA GTE Pro: ##51 Ferrari GTE Am: #33 TF Sport
🇬🇧 There we are, the 2022 season is done and dusted. #7 Toyota wins the race ahead of the #8 car, with the #36 Alpine in third.
🇩🇪 Das war es! Die 2022-Saison ist vorbei. Toyota #7 gewinnt in Bahrain vor dem #8. Dritter wurde das #36 Alpine.
19:59
🇬🇧 #83 AF Corse LMP2 car needs a splash and dash, which might have made things very interesting indeed in the LMP2 Pro/Am category. However the chasing #45 Algarve Pro Racing also needs a splash of fuel.
🇩🇪 #83 AF Corse LMP2 muss in die Box für Sprit, was den Kampf um den LMP2 Pro-Am Titel sehr interessant hätte machen können. Jedoch muss der Verfolger, #45 Algarve Pro Racing, auch nachtanken.
19:51
🇬🇧 Ben Barnicoat overtakes Michelle Gatting to take second place in the GTE Am class and make it a Project 1-2
🇩🇪 Ben Barnicoat überholt Michelle Gatting und schnappt sich den zweiten Platz in GTE Am. Project 1 Autos sind nun auf dem 1. und 2. Platz.
19:44
🇬🇧 Final stop for the #31 WRT car, the leader in LMP2.
🇩🇪 Letzter Stopp für das #31 WRT Auto, das die LMP2-Klasse führt
19:36
🇬🇧 Richard Lietz is closing the gap to Nick Tandy ahead (now 15s, down from 20s), but – with only 24 minutes to go – does he have enough time to grab second and the championship for teammate Bruni?
🇩🇪 Richard Lietz nähert sich an Nick Tandy heran (Abstand von 20s auf nun 15s) aber mit nur 24 Minuten vom Rennen noch, hat er genug Zeit, den zweiten Platz und den Titel für Teamkollegen Bruni?
19:24
🇬🇧 Almost a major incident at T1 as the #54 Ferrari locks up massively and almost runs straight into the back of the #35 LMP2 car. There was very slight contact that made Jean-Baptiste Lahaye in the LMP2 car spin. Both cars continue.
🇩🇪 Fast ein Riesen-Unfall an der ersten Kurve. Bei dem #54 Ferrari stehen beim Bremsen die Räder still und er fährt fast in das #35 LMP2 Auto rein. Es gab eine kleine Berührung, was den #35 zum Drehen brachte. Beide Autos fahren weiter.
19:12
🇬🇧 We’re into the final hour here at the 8 Hours of Bahrain. Toyota look relatively comfortable at the head of the field in first and second. In GTE Pro, the #52 leads ahead of the Corvette. Richard Lietz is 20 seconds behind in third and needs second to win the drivers’ title for teammate Gianmaria Bruni. The #51 Ferrari has just completed its final pit stop and simply needs to continue and not lose any more significant time for Calado and Pier Guidi to win the drivers’ championship.
🇩🇪 Wir sind in der letzten Stunden hier bei den 8 Stunden von Bahrain. Toyota sieht gut aus auf dem ersten und zweiten Platz. In GTE Pro, der #52 Ferrari führt vor dem Corvette. Richard Lietz ist auf dem dritten Platz, 20 Sekunden dahinter, und muss den Corvette überholen, um den Titel für seinen Mannschaftskameraden Gianmaria Bruni zu holen. Der #51 Ferrari hatte eben seinen letzten Boxenstopp absolviert und muss nur weiterfahren – ohne viel Zeit zu verlieren – um den Titel für Casado und Pier Guidi zu schnappen.
18:51
🇬🇧 All the action in GTE Pro means that the Hypercar battle has taken a badk seat for the time being. Toyota #7 still leads by 36 seconds over the #8 car. The #94 Peugeot is fourth and the #93 Peugeot is in the garage because of a defect on the car.
🇩🇪 Nach dem ganzen Action in GTE Pro sieht man nichts mehr von Hypercar. Toyota #7 führt noch vor #8 mit einem Abstand von 36 Sekunden. Der #94 Peugeot ist auf dem 4. Platz und der #93 Peugeot ist in der Garage, weil am Auto etwas kaputt ging.
18:44
🇬🇧 The #51 Ferrari has just lost fourth position in class to the #92 Porsche. If things stay as they are, Calado and Pier Guidi are still the drivers’ champions. But if Richard Lietz overtakes the second-place Corvette, the title will go to Gianmaria Bruni.
🇩🇪 Der #51 Ferrari hat eben den vierten Platz an den #92 Porsche verloren. Wenn alles so bleibt wie es ist, werden Casado und Pier Guidi Meister in the Fahrermeisterschaft. Wenn Richard Lietz an den zweitplatzierten Corvette vorbei zieht, wird Gianmaria Bruni Meister.
18:30
🇬🇧 The #51 pitted and is back out with Alessandro Pier Guidi behind the wheel. The Ferrari has to continue the race in order to win the championship, but the car is evidently struggling.
🇩🇪 The #51 kam in die Boxengasse und jetzt ist Pier Guidi hinter dem Steuer. Der Ferrari muss weiterfahren, um den Titel zu gewinnen, aber das Auto ist offensichtlich angeschlagen.
18:14
🇬🇧 Drama for the #51 Ferrari. Driver James Calado complains of something in the car being loose and hitting the floor, and that he has lost fourth gear.
🇩🇪 Drama für #51 Ferrari. Fahrer James Calado sagt, dass irgendwas den Boden berührt und sagt, er hat den 4. Gang verloren.
18:11
🇬🇧 Confirmation of a drive-through penalty for WRT, the leading car in LMP2, following the earlier contact. They should be able to complete the penalty without losing the lead.
🇩🇪 Bestätigung der Straffe für WRT, der Führender in LMP2, nach der Berührung mit dem #34. Sie sollten die Führung nach der Strafe behalten.
18:02
🇬🇧 #38 JOTA overtakes #9 Prema Orlen for fourth in LMP2
🇩🇪 #38 JOTA überholt #9 Prema Orden für den 4. Platz in LMP2
17:47
🇬🇧 Contact in LMP2! Rene Rast in the #31 car collides with Alex Brundle in the #34 machine, and James Allen in the #44 car also spins trying to avoid the collision. Appeared to be Rast’s fault and it looks like a penalty might be coming to the second-placed car.
🇩🇪 Kontakt in LMP2! Rene Rast im #31 Auto beruht Alex Brundle im #34 und James Allen im #44 dreht sich auch als er versucht auszuweichen. Rast scheint daran Schuld zu sein und dürfte eine Strafe bekommen
17:27
🇬🇧 And there we have it. A small mistake from Kubica gives Jarvis a chance and the British driver slips by to take second in class.
🇩🇪 Und da ist der Überholmanöver: Ein kleiner Fehler von Kubica lässt Jarvis die Tür offen und nimmt sich den zweiten Platz in der LMP2-Klasse.
17:21
🇬🇧 One of the closest on-track battles right now is the fight for second in LMP2. Oliver Jarvis in the #23 United Autosports car is very close to the back of the #9 Prema Orlen car driven by Robert Kubica
🇩🇪 Eine der engsten Kämpfe gerade ist zwischen United Autosports und Trema in LMP2. Oliver Jarvis im #23 United Autosports Auto ist dicht an den zweitplatzierten Robert Kubica im #9 Prema Orden Auto dran.
17:06
🇬🇧 Replays currently showing the porpoising that the Peugeots have had to contend with all race, particularly on the start/finish straight. Something the French squad will have to solve for next season.
🇩🇪 In der Wiederholung sieht man wie die Peugeots sich nach oben und nach unten bewegen, besonders an der Start/Ziel-Gerade. Eine Lösung muss jedenfalls für nächstes Jahr her.
16:56
🇬🇧 Ferrari is still one-two in GTE Pro and on course to take the championship title.
🇩🇪 Ferrari ist immer noch auf dem 1. und 2. Platz in GTE Pro und ist auf dem Weg, die GTE-Herstellertitel für sich zu gewinnen.
16:46
🇬🇧 Toyota continue to lead the 8 Hours of Bahrain relatively comfortably. 9 seconds separates the leading #7 and the second-placed #8 car. The #36 Alpine is in third position and the #93 Peugeot is in fourth, both around a minute behind the leaders.
🇩🇪 Toyota hält weiterhin die Doppelführung, #7 vor #8 mit einem Abstand von ca. 9 Sekunden. Der #36 Alpine ist auf dem 3. Platz und der #93 Peugeot 4., beide ca. 1 Minute hinter den Führenden.
16:20
🇬🇧 A short pit stop for our live ticker! We’re making a little „driver change“ and will be right back for you with the latest news from Bahrain.
🇩🇪 Kurzer Boxenstopp für unseren Live-Ticker! Wir vollziehen einen kleinen „Fahrerwechsel“ und sind gleich wieder für Euch mit aktuellen Infos aus Bahrain zurück.
16:14
🇬🇧 The debris has been cleared and the track will be reopened in the next 2 laps.
🇩🇪 Die Trümmerteile sind beseitigt und die Strecke wird in den nächsten 2 Runden wieder freigegeben.
16:10
🇬🇧 There is minor debris on the track from a past vehicle contact. A short FCY phase has been called for removal in turn one.
🇩🇪 Auf der Strecke liegen kleinere Trümmerteile aus einem vergangenen Fahrzeugkontakt. Zur Beseitigung in Kurve eins wurde eine kurze FCY-Phase ausgerufen.
16:00
🇬🇧 Despite technical problems, both Peugeots are still in the race. The #94 car is currently in the pits for a major repair.
🇩🇪 Trotz technischer Probleme sind beide Peugeot noch im Rennen. Die Startnummer #94 ist aktuell für eine größere Reparatur in der Box.
15:35
🇬🇧 The race is approaching the halfway point and activity on the course remains reserved. Consistency and staying until the end is still the focus for many.
🇩🇪 Das Rennen nähert sich der Halbzeit und die Aktivitäten auf der Strecke sind weiterhin verhalten. Die Konstanz und das Durchhalten bis zum Schluss steht bei vielen weiter im Fokus.
15:10
🇬🇧 Change at the overall lead. The #7 Toyota has overtaken the #8 and is now the lead car in the race.
🇩🇪 Wechsel an der Gesamtspitze. Der Toyota #7 hat die #8 überholt und ist nun das Führungsfahrzeug im Rennen.
15:05
🇬🇧 The sun has disappeared and the night phase has taken over in Bahrain. Temperatures are dropping steadily with each passing hour and are also having an impact on the tyres and the teams‘ pit strategy.
🇩🇪 Die Sonne ist verschwunden und die Nachtphase hat übernommen in Bahrain. Die Temperaturen sinken kontinuierlich mit jeder Stunde und haben auch Auswirkungen auf die Reifen sowie die Boxenstrategie der Teams.
14:45
🇬🇧 Double lead for Ferrari in GTE-Pro. After many laps behind the Corvette, it was enough for the #52 to pass. The Corvette now takes third place in the race with enough distance to the two Porsches in fourth and fifth.
🇩🇪 Doppelspitze für Ferrari in der GTE-Pro. Nach vielen Runden hinter der Corvette reichte es für die #52, um vorbeizugehen. Die Corvette übernimmt nun Rang drei im Rennen mit genug Abstand zu den beiden Porsche auf vier und fünf.
14:40
🇬🇧 The action in the race has slowed down a bit. The teams are currently focusing on controlling the falling temperatures as best they can to get the most out of the tyres.
🇩🇪 Die Action im Rennen hat etwas nachgelassen. Die Teams fokussieren sich aktuell darauf, die nachlassenden Temperaturen bestmöglich zu kontrollieren und so das meiste aus den Reifen herauszuholen.
14:10
🇬🇧 Due to violations of the FCY requirements, cars #44 and #54 in GTE-AM have to complete a pit drive-through penalty.
🇩🇪 Aufgrund von Verstößen gegen die FCY-Vorgaben müssen die Fahrzeuge #44 und #54 in der GTE-AM eine Boxen-Durchfahrtsstrafe absolvieren.
14:07
🇬🇧 While the race has just been reopened, the sister car (Peugeot #94) has also been hit. It, too, is now struggling with problems and has stopped several times on the track.
🇩🇪 Während das Rennen soeben wieder freigegeben wurde, hat es auch den Schwester-Wagen (Peugeot #94) erwischt. Auch dieser hat nun mit Problemen zu kämpfen und blieb mehrfach auf der Strecke stehen.
13:59
🇬🇧 A full course yellow has just been called for the recovery of Peugeot #93. Paul di Resta takes the opportunity to return to the pits with only the electric drive (without the damaged gearbox) and thus still have a chance to stay in the race.
🇩🇪 Zur Bergung vom Peugeot #93 wurde soeben eine Full Course Yellow-Phase ausgerufen. Paul di Resta nutzt die Gelegenheit um nur mit dem Elektroantrieb (ganz ohne das beschädigte Getriebe) zur Box zurückzukehren (und so noch die Chance auf einen Verbleib im Rennen zu wahren).
13:57
🇬🇧 The Peugeot #93 is currently on the wrong lane. Apparently, technical problems forced driver Paul di Resta to leave the track. It is currently on the grass near turn one. Presumably there was a gearbox failure on the 9X8. Should this be the case, the race would be over prematurely.
🇩🇪 Der Peugeot #93 ist aktuell auf Abwegen. Scheinbar zwangen technische Probleme den Fahrer Paul di Resta die Strecke zu verlassen. Aktuell steht er auf der Wiese nahe Kurve eins. Vermutlich gab es einen Getriebeschaden beim 9X8. Sollte das der Fall sein, wäre das Renne vorzeitig vorbei.
13:50
🇬🇧 Our photographers Walter and Ton are on site and capture the race in pictures. Here is a short preview with that picture from the start:
🇩🇪 Unsere Fotografen Walter und Ton sind vor Ort und halten das Rennen in Bildern fest. Hier eine kurze Vorschau mit jenem Bild vom Start:
13:40
🇬🇧 Richard Mille’s number 1 spun due to a side hit and lost his position. The yellow flag was briefly out but the race continued as normal.
🇩🇪 Durch einen Seitentreffer dreht sich die Startnummer 1 von Richard Mille und verliert seine Position. Kurzzeitig war die gelbe Flagge draußen doch das Rennen läuft normal weiter.
13:31
🇬🇧 The FCY phase still has an impact on the race. The duel between Ferrari and Porsche has been interrupted for the time being due to the time gaps between the cars and it has become quiet at the top of the class. It also remains steady at the top of the Hypercar class without any major attacks. Only the GTE-AM cars are still racing offensively.
🇩🇪 Die FCY-Phase hat noch immer Auswirkungen auf das Rennen. Der Zweikampf zwischen Ferrari und Porsche wurde aufgrund der Zeitabstände zwischen den Wagen vorerst unterbrochen und an der Spitze der Klasse ist es ruhig geworden. Auch an der Spitze der Hypercar-Klasse bleibt es beständig ohne große Attacken. Einzig bei den GTE-AM-Fahrzeugen wird noch offensiv gefahren.
13:17
🇬🇧 As the FCY phase collided with numerous pit stops, the field was shaken up. Surprisingly, the Ferrari #51 now leads the GTE-Pro ahead of the Corvette in second place. The picture is similar in the GTE-Am – now with two Ferraris (#54 and #85) at the top.
🇩🇪 Da die FCY-Phase mit zahlreichen Boxenstopps kollidiert ist, wurde das Feld heftig durcheinander gewürfelt. So führt in der GTE-Pro nun überraschend der Ferrari #51 vor der Corvette auf Rang zwei. Ähnlich auch das Bild in der GTE-Am – jetzt mit zwei Ferrari (#54 und #85) an der Spitze.
13:15
🇬🇧 There was a Full Course Yellow (FCY) phase on the track which has just been lifted.
🇩🇪 Auf der Strecke war zwischenzeitlich eine Full Course Yellow-Phase (FCY) die soeben wieder aufgehoben wurde.
12:52
🇬🇧 The tension in the GTE-Pro continues. In the meantime, Ferrari #52 was able to overtake the leading Porsche. Ferrari now leads the GTE-Pro class ahead of the two Porsches.
🇩🇪 Die Spannung in der GTE-Pro reißt nicht ab. Inzwischen konnte sich der Ferrari #52 auch an den bis dato führenden Porsche anhängen und diesen überholen. Ferrari führt nun die GTE-Pro-Klasse vor den beiden Porsche.
12:40
🇬🇧 With each lap, the Ferrari #52 was able to make up a few centimetres until it was finally enough to overtake the Porsche #91 again. Now the order from the starting grid has been restored (for now) with 1st Porsche, 2nd Ferrari, 3rd Porsche and 4th Ferrari.
🇩🇪 Mit jeder Runde konnte der Ferrari #52 ein paar Zentimeter gut machen, bis es schließlich reichte, den Porsche #91 wieder zu überholen. Nun ist die Reihenfolge aus der Startaufstellung (vorerst) wieder hergestellt mit 1. Porsche, 2. Ferrari, 3. Porsche und 4. Ferrari.
12:27
🇬🇧 In the LMP2 class, United Autosports is having a good run with its #22. In the meantime, the team has moved from third to the top of the class and is holding its own.
🇩🇪 Bei den LMP2-Fahrzeugen hat United Autosports mit seiner #22 einen guten Lauf. Zwischenzeitlich hat es das Team von Rang drei an die spitze der Klasse geschafft und hält sich wacker.
12:24
🇬🇧 To win the Hypercar World Championship, the Alpine #36 has to finish the race ahead of the Toyota #8. At the moment, it doesn’t look like there is a real chance of that. The #8 Toyota is currently leading the field, while the #36 Alpine is in fourth place and not really making any progress.
🇩🇪 Um die Hypercar-WM zu gewinnen muss der Alpine #36 das Rennen vor dem Toyota #8 beenden. Aktuell sieht es nicht danach aus, als bestände eine reale Chance dazu. Der Toyota #8 führt aktuell das Feld an, während die Alpine #36 auf Rang vier unterwegs ist und nicht wirklich voran kommt.
12:15
🇬🇧 A head-to-head battle between Ferrari #52 and Porsche #92 for the lead in GTE-Pro. Both drivers didn’t give each other anything and the Ferrari even had to swerve over the sandbanks for a short time. But Ferrari’s plan didn’t work out, because the second Porsche was able to pass. Currently, both Porsches are in first and second place in the class.
🇩🇪 Ein Kopf-an-Kopf-Duell zwischen dem Ferrari #52 und Porsche #92 um die Führung in der GTE-Pro. Beide Fahrer Schänken sich nix und der Ferrari musste kurzzeitig sogar über die Sandbänke ausweichen. Der Plan von Ferrari ging jedoch nicht auf, denn der zweite Porsche konnte vorbeiziehen. Aktuell liegen nun beide Porsche auf eins und zwei in der Klasse.
12:05
🇬🇧 The safety car is gone again and the race is reopened.
🇩🇪 Das Safety Car ist wieder weg und das Rennen erneut freigegeben.
12:03
🇬🇧 The safety car is out. The #77 Dempsey-Proton Porsche has spun off the track on turn nine and is not moving.
🇩🇪 Das Safety Car ist draußen. Der Dempsey-Proton Porsche #77 hat sich auf Kurve neun von der Strecke gedreht und rührt sich nicht vom Fleck.
12:02
🇬🇧 Everyone passed the first corner without incident. The Peugeot #94 tried to pass the Toyota #7 at the beginning, but misjudged and was caught by Alpine instead.
🇩🇪 Ohne Zwischenfälle haben alle die erste kurve passiert. Der Peugeot #94 versuchte zu Beginn am Toyota #7 vorbeizugehen, verschätzte sich aber und wurde stattdessen von Alpine kassiert.
12:00
🇬🇧 The race has started! The grand finale with the 8 Hours of Bahrain can begin.
🇩🇪 Das Rennen ist gestartet! Das große Finale mit den 8 Stunden von Bahrain kann beginnen.
11:30
🇬🇧 We start with our live ticker for the 8 Hours of Bahrain. The race starts today at 12:00 CET.
🇩🇪 Wir starten mit unserem Live-Ticker zu den 8 Stunden von Bahrain. Das Rennen startet heute um 12:00 Uhr MEZ.
In einem packenden Qualifying konnte sich Toyota Gazoo Racing die letzte Pole des Jahres schnappen. Damit starten die amtierenden Weltmeister mit besten Chancen in das 8-Stunden-Rennen.
Bereits in den Freien Trainings zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Duell zwischen Newcomer Peugeot und Routinier Toyota ab. Dieses Duell auf Augenhöhe setzte sich im Qualifying fort. Toyota konnte mit einer Rundenzeit von 1:46.800 (Startnummer 8) knappe 0,81 Sekunden schneller fahren als der auf Rang zwei liegende Peugeot #93. Die Ränge drei und vier gingen ebenfalls an Toyota (#7) und Peugeot (#94), während Alpine den Abschluss in der Hypercar-Klasse bildet.
WRT hauchdünn an der LMP2-Spitze
Unglaublich spannend war auch das Qualifying der LMP2-Fahrzeuge. Die schnellsten acht Fahrer platzierten Ihre Wagen alle innerhalb einer Rundenzeit von 1:50. Nur wenige Zehntelsekunden gaben den Ausschlag über die Platzierung für den Start. Die glücklichste Runde erwischte das Realteam by WRT (#41) mit 1:50.330. Ganz knapp dahinter positionieren sich der JOTA #38 und die #22 von United Autosports.
Porsche knapp vor Ferrari
Nicht weniger spannend war der Verlauf des Qualifyings in der GTE-Pro-Klasse. Ein letztes Mal kämpften Ferrari und Porsche um die Pole-Position. Mit einer schnellen Runde von 1:56.143 entschied die Crew der #91 die Session für sich. Der Ferrari #51 war nur 0,276 Sekunden langsamer und verpasste die Spitzenposition denkbar knapp. Die Ränge drei und vier gingen an den Porsche #92 und Ferrari #51, beide ebenfalls mit Zeiten innerhalb der 1:56er-Marke.
Marken-Dreikampf in der GTE-Am
In der kleinsten Klasse wurde ebenfalls hart gekämpft und nichts geschenkt. Mit einem glücklichen Händchen konnte sich die Iron Dames-Mannschaft mit 1:59.186 behaupten und die Spitzenposition erringen. Das TF-Sport-Trio war mit seiner 1:59.698 ebenfalls gut dabei, schaffte es aber nicht am Ferrari vorbei. Der dritte Startrang ging an den Dempsey-Proton-Porsche mit der #77.
Alle Rundenzeiten und Startplätze für das Rennen gibt es hier zum nachlesen.
Die 8 Stunden von Bahrain 2022 begannen am Freitag mit dem Freien Training. Nur 0,16 Sekunden trennten die ersten vier Fahrer im FP2, was auf ein sehr ausgeglichenes Hypercar-Feld hindeutet.
Peugeot TotalEnergies stand in beiden Sessions an der Spitze der Zeitenliste. Beide Male war es die Nummer 93, die die schnellste Zeit fuhr, wobei Jean-Eric Vergne im FP1 und Paul di Resta im FP2 die Bestzeit markierten.
Di Restas FP2-Zeit von 1:49,613 war nur 0,045 Sekunden schneller als der schnellste Toyota (#8), der von Brendon Hartley aus Neuseeland pilotiert wurde. Mit Alpine waren im FP2 drei verschiedene Hersteller unter den ersten drei: Matthieu Vaxiviere war mit einer Zeit von 1:49,690 der Schnellste für die französische Mannschaft.
Volltreffer für Porsche in der GTE Pro
Porsche erwischte beim letzten Werkseinsatz des Porsche 911 RSR in der GTE einen guten Start. Michael Christensen und Kévin Estre waren in Bahrain im ersten und zweiten Training eine Klasse für sich. In beiden Sessions die sie jeweils die Bestzeit.
Titelrivale Ferrari, der in der Herstellerwertung punktgleich in die letzte Runde geht, belegte in beiden Sessions die Plätze zwei und drei. Um den Porsche mit der Startnummer 92 noch einzuholen, wird es aber noch einiges zu tun geben.
Vorsprung von AF Corse in der LMP2
Alessio Rovera zeigte sich nach seinem jüngsten Einsatz im neuen Ferrari 499P in Topform und schickte das Fahrzeug mit der #83 (AF Corse) im FP2 an die Tabellenspitze der LMP2-Klasse. Teamkollege Niklas Nielsen hatte bereits im FP1 die Bestzeit für das LMP2 Pro/Am Team gesetzt.
Porsche in der GTE Am an der Spitze
Porsche zeigte sich auch in der GTE Am in Hochform, wobei Project 1 sowohl im FP1 (#46) als auch im FP2 (#56) die Bestzeit einfuhr. Ben Barnicoats 1:59,636 im FP1 für die Startnummer 46 war die schnellste Zeit des Tages.
Ben Keatings TF Sport-Team – heißer Favorit auf den Titel, da nur ein dritter Platz benötigt wird – belegte im FP1 den letzten Platz auf der Zeitenliste und lag im FP2 im Mittelfeld.
Die vollständigen Ergebnisse und Zeiten des freien Trainings gibt es hier.
Die Zeit zwischen den Rennen ist perfekt für ein kleines Hypercar-Update. In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die Hypercars der Saison 2023.
Wer ist mit dabei? Was gibt es neues? Gibt es schon Neuigkeiten zu den Fahrern? In dieser Folge vom Endurance Archive Podcast sprechen wir über die Hypercars der Saison 2023 – inklusive unserer ungefilterten Gedanken zu den neuen Boliden, den Team und mehr.
Wir wünschen Euch viel Spaß beim anhören. Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung nehmen wir gerne per E-Mail an podcast@endurance-archive.de entgegen.