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  • Die Rückkehr des Porsche GT Teams

    Die Rückkehr des Porsche GT Teams

    In diesem Jahr kehrt Porsche wieder als Werksteam in die LMGTE-Pro zurück. Nachdem bereits zum WEC-Finale in Bahrain die beiden Fahrzeuge vorgestellt wurden, folgten pünktlich vor dem Prolog jetzt die genauen Details.

    Mit Ende der Saison 2015 legte Porsche eine Pause in der LMGTE-Pro Klasse ein, um sich voll und ganz auf die Entwicklung des neuen Fahrzeugs zu konzentrieren. Mit dem Start des Jahres 2017 ist die Entwicklungsarbeit abgeschlossen und der neue Bolide aus Stuttgart einsatzbereit.

    Wie bereits in der Vergangenheit, wird das Porsche GT Team zwei Fahrzeuge in der LMGTE-Pro Klasse einsetzen. Erstmals zum Einsatz kommt dabei der neuentwickelte 911 RSR mit einem 510 PS starken 4,0 Liter Sechszylinder-Boxermotor. Optisch gehen beide GT-Fahrzeuge mit einer weiß-rot-schwarzen Lackierung an den Start. Einziger Unterschied sind die Außenspiegel. Während die Startnummer 91 rote Seitenspiegel besitzt, sind diese beim Schwesterfahrzeug #92 weiß gehalten.

    Neben den Fahrzeugdetails gab Porsche auch seine Fahrerpaarungen bekannt. Hinter dem Steuer der #91 werden der LMGTE-Meister von 2015, Richard Lietz und Frédéric Makowiecki platznehmen. Das Schwesterfahrzeug #92 pilotieren Michael Christensen und Kévin Estre. Das Ziel für die Saison 2017 hat Porsche klar definiert: als erstes Team den neuen WM-Titel in der LMGTE einfahren und als erster Autobauer beide Weltmeisterschaftstitel der WEC gewinnen.

    Via: Porsche Pressemitteilung
    Bild: Porsche AG

  • Marvin Dienst voller Vorfreude auf erste WEC-Saison

    Marvin Dienst voller Vorfreude auf erste WEC-Saison

    Gemeinsam mit dem Porsche-Team Dempsey-Proton Racing feiert Marvin Dienst in dieser Saison sein WEC-Debüt. Während der Saison wird sich der 20-Jährige den Porsche 911 RSR mit Teamchef Christian Ried und Porsche-Nachwuchsfahrer Matteo Cairoli teilen.

    Marvin Dienst hat es geschafft: Er ist seinem Traum vom Start bei den 24 Stunden von Le Mans so nah wie nie zuvor. Bereits 2015 äußerte sich der damals noch 18-Jährige über seinen Wunsch beim Langstreckenklassiker anzutreten. Im selben Jahr gewann der ambitionierte Motorsportler mit 48 Punkten Vorsprung den Meistertitel der ADAC Formel 4. Beflügelt von diesem Erfolg startete Dienst 2016 im ADAC GT Masters durch. Im Porsche 911 GT3 R der Schütz Motorsport Mannschaft sammelte er erste Erfahrungen im GT-Sport und steigerte sich bis zum Saisonfinale am Hockenheimring stetig.

    Mit dem Einstieg in die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft steht Marvin Dienst nun vor einem weiteren großen Karriereschritt. Man merkt ihm an, dass er sich sehr auf die neue Herausforderung in der GTE-Am Klasse freut. Allerdings gab er gegenüber Endurance Archive zu verstehen, dass dieser Schritt für ihn auch eine Umstellung bedeutet: „Das Umschalten von Sprint auf Ausdauer wird sicher ungewohnt. Mit Reifen zu Haushalten und langsamere Fahrzeuge überholen während schnellere LMP von hinten anfliegen.“

    Doch in gewohnter Manier gibt sich der Porsche-Pilot zuversichtlich und formuliert seine Ziele für die Saison 2017 deutlich: „Ich möchte klar zeigen was ich kann und meine Erfahrungen bei Nacht im GTE machen“, so der gebürtige Wormser. Über die Erfüllung seines Traumes vom Le-Mans-Start ist Marvin Dienst überglücklich: „Es ist einfach unbeschreiblich in so jungen Jahren dort antreten zu dürfen und das gleich in einem RSR. Sowas ist nicht alltäglich und ich weiß wie viele von Le Mans träumen. Man hört so viel davon und jetzt ein Teil davon zu sein. Ich bin gespannt!“

    Anfang April trifft Dienst dann bei den offiziellen WEC-Testtagen in Monza erstmals auf seine neuen Konkurrenten. Im Februar konnte er bereits erste Erfahrungskilometer im Porsche 911 RSR sammeln und wird beim bevorstehenden Testprolog in Italien darauf aufbauen.

    Bildquellen: Marvin Dienst / Endurance Archive

  • Robert Kubica startet 2017 in der LMP1-Klasse

    Robert Kubica startet 2017 in der LMP1-Klasse

    Bei der offiziellen Pressekonferenz zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft Saison 2017 wurde der Pole Robert Kubica als erster Fahrer für den LMP1-Boliden von ByKolles Racing genannt. Bereits im November testete der ehemalige Formel-1-Pilot für die österreichische Mannschaft in Bahrain und konnte die Teamvernatwortlichen von sich überzeugen.

    „Nach meiner Zeit im Rallye-Sport habe ich mich nach etwas umgesehen, was so nah wie möglich an die Formel 1 herankommt. Das ist genau das, was ich in der LMP1-Klasse gefunden habe“, sagte Kubica gegenüber seinem neuen Team. „Am Ende der Saison 2016 konnte ich meine ersten Runden hinter dem Steuer des CLM P1/01 abspulen. Ich fühlte mich sehr schnell wohl im Auto und konnte mein Tempo entsprechend steigern. Ich bin mir sicher, mit mehr Erfahrung kann ich meine Leistungen noch verbessern. Ich freue mich schon sehr auf den Prolog in Monza und den Saisonstart in Silverstone.“

    Somit wird der 32-Jährige, welcher zuletzt im Rallye-Sport aktiv war, im Juni gemeinsam mit der ByKolles-Mannschaft sein Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans feiern. Sein Cockpit in der Saison 2017 wird sich Kubica mit Stammfahrer Oliver James Webb teilen. Ein dritter Pilot im LMP1-Cockpit wurde vom Team noch nicht bestätigt.

    via: ByKolles.com
    Bild: Endurance Archive

  • Toyota bestätigt drittes Fahrzeug für 2017

    Toyota bestätigt drittes Fahrzeug für 2017

    Kurz vor der offiziellen Bekanntgabe des WEC-Starterfeldes hat Toyota Gazoo Racing sein Aufgebot für die neue Saison bekannt gegeben. Neben Änderungen im Fahrerkader wird es erstmals ein drittes Fahrzeug der Japaner geben.

    Nach dem dramatischen Finale in Le Mans hat sich Toyota geschworen, den langersehnten Sieg an der Sarthe in diesem Jahr mit nach Hause zu nehmen. Um das zu erreichen, schöpft der Autobauer alle denkbaren Optionen aus und setzt einen dritten Prototyp bei den sechs Stunden von Spa-Francorchamps und den 24 Stunden von Le Mans ein.

    Alle drei Fahrzeuge werden eine optimierte Version des bekannten TS050 Hybrid sein. Dieser verfügt über den neuen THS-R Antriebsstrang und wurde mit noch größerer Nähe zu den Serienfahrzeugen entwickelt. Der 2,4 Liter V6-Motor wurde überarbeitet und der Elektroanteil im Fahrzeug samt Batterien weiter ausgebaut.

    Neben den Änderungen am Fahrzeug gibt es auch einen angepassten Fahrerkader. Während sich Sébastien Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima weiterhin den ersten Wagen teilen, stößt José María López neu im Schwesterfahrzeug von Mike Conway und Kamui Kobayashi hinzu. Der bisherige Stammpilot Stéphane Sarrazin musste seinen Platz räumen und wird nun den dritten Wagen steuern. Wer die beiden freien Plätze neben dem Franzosen füllen wird ist aktuell noch unklar.

    Quelle: Toyota Gazoo Racing
    Bild: Endurance Archive

  • Weltmeister Dumas und Lieb verlassen Porsche

    Weltmeister Dumas und Lieb verlassen Porsche

    31216715855_6bbe634439_zDie neu gekrönten FIA Langstrecken-Weltmeister Romain Dumas und Marc Lieb werden ihre Zusammenarbeit mit Porsche als LMP1-Werksfahrer beenden. Mit Mark Webbers Abschied und der genannten Umgestaltung im Fahreraufgebot müssen für die Saison 2017 nun drei Plätze im Porsche 919 Hybrid aufgefüllt werden.

    Lieb und Dumas sind seit über einem Jahrzehnt Teil der Porsche-Familie und gaben in den Jahren 2000 und 2003 ihr Debüt als Werksfahrer. Dumas ist ein zweimaliger Le-Mans-Sieger und verlässt Porsche als amtierender WEC-Fahrerweltmeister. Mit einem Gesamtsieg und drei Klassensiegen in Le Mans sowie dem aktuellen Weltmeistertitel der WEC, kann Lieb ebenfalls auf erfolgreiche Jahre mit Porsche zurückschauen.

    Bis jetzt ist unklar, wo die Porsche-Piloten in Zukunft zu sehen werden sein. Romain Dumas hat in der Vergangenheit an Veranstaltungen wie dem Pikes Peak International Hill Climb oder der Paris-Darkar-Rallye teilgenommen und könnte in Zukunft ähnliche Herausforderungen anstreben. Marc Lieb hingegen ist ein qualifizierter Ingenieure und war unteranderem auch an der Entwicklung des Porsche 918 beteiligt. Wie auch immer die Zukunft der Fahrer aussehen möchten, eins ist klar: Das Porsche-Duo verlässt die LMP1-Klasse auf dem Höhepunkt ihrer Karriere.

    „Ich hatte mir immer vorgestellt, dass das LMP1-Programm meine letzte Station als Werksfahrer wird“, so Lieb in einem Interview mit Porsche. Er fügte hinzu: „Und ich konnte die Weichen für meine weitere Laufbahn außerhalb des Cockpits bei Porsche früh stellen. Für all die Möglichkeiten, die mir Porsche über so viele Jahre geboten hat, bin ich dankbar. Und dankbar bin ich vor allem auch meiner Familie, die mich über zwei Jahrzehnte im aktiven Rennsport unterstützt hat. Das war oft schwer, und ich möchte jetzt etwas zurückgeben. Den Wechsel in den Bereich internationaler Kundensport bei Porsche als Le-Mans-Sieger und Weltmeister vollziehen zu können, bedeutet mir unheimlich viel.“

    André Lotterer, Nick Tandy und Earl Bamber werden aktuell in Verbindung mit den freien Plätzen bei Porsche für 2017 in gebracht. Die Finale Bekanntgebung der Fahrer findet jedoch erst am 3. Dezember bei der Porsche „Night of Champions“ in Weissach statt.

    Bild: © Endurance Archive
    Quelle: Porsche Newsroom

  • Nicki Thiim: Die Entscheidung seiner Karriere

    Nicki Thiim: Die Entscheidung seiner Karriere

    27972164103_fcfbe6c9d5_zAm 19. November 2016 ging für Nicki Thiim ein großer Traum in Erfüllung: Mit der Zielüberfahrt bei den 6-Stunden von Bahrain, wurde der Däne zum neue Langstrecken-Champion der LMGTE-Pro Klasse. Gemeinsam mit seinem Aston Martin Teamkollegen Marco Sørensen gelang es Thiim 165 Meisterschaftszähler einzufahren und somit die starke Konkurrenz von Ferrari in die Schranken zu weisen.   

    Der Fahrertitel in der hart umkämpften GTE-Pro Klasse gibt Nicki Thiim nun das Gefühl, dass er mit seinem Wechsel von Audi zu Aston Martin alles richtig gemacht hat. Noch im Vorjahr hatte der 27-Jährige als Audi Werksfahrer einen vollen Terminkalender. Mit Rennen im ADAC GT Masters, dem Porsche Carrera Cup Deutschland, der WEC, Blancpain GT Series, VLN und TCR sowie Starts bei den 24 Stunden vom Nürburgring und den 12 Stunden von Sepang schaffte es Thiim auf knapp 30 Rennwochenenden im Jahre 2015. Zum Vergleich: In dieser Saison bestritt der Däne mit seinen Läufen in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft und den Starts bei den 24 Stunden von Paul Ricard sowie den 24 Stunden vom Nürburgring insgesamt 11 Rennwochenenden. Somit dürfte die Saison 2016 für den Sohn des ehemaligen DTM-Piloten Kurt Thiim, wie eine Entspannungskur gewirkt haben.

    Beim Saisonauftakt der WEC in Silverstone sicherte sich Nicki Thiim gemeinsam mit seinem Teamkollegen Rang drei.
    Beim Saisonauftakt der WEC in Silverstone sicherte sich Nicki Thiim gemeinsam mit seinem Teamkollegen den dritten Rang.

    Bereits im Jahr 2013 gab Nicki Thiim in der WEC sein Debüt für Aston Martin Racing. Im selben Jahr gelang es „Dansky Jr.“, den Meistertitel im Porsche Supercup einzufahren und auf einem Mercedes SLS die 24 Stunden vom Nürburgring zu gewinnen. Trotz seines neuen Werksvertrages bei Audi Sport, versuchte Thiim während der Saison 2014 auch so oft wie möglich für Aston Martin in der WEC an den Start zu gehen. Die Saison verlief mit vier Siegen in acht Rennen für ihn und seine Teamkollegen Poulsen und Heinemeier Hansson mehr als Erfolgreich. Als Highlight der Saison zählte der Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans, bei Thiim’s ersten Auftritt überhaupt an der Sarthe. Unglücklicherweise verpasste der gebürtige Sønderborger wegen Terminüberschneidungen im ADAC GT Masters zwei WEC-Läufe und konnte sich somit nicht, wie seine Teamkollegen, den Fahrertitel der LMGTE-Am Klasse sichern.

    Im darauffolgenden Jahr wechselte Nicki Thiim mit seiner Aston Martin Mannschaft in die höhere GTE-Pro Klasse. Doch der 27-Jährige verpasste wegen Pflichtterminen für Audi zu viele Rennen in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft und schaffte es am Ende des Jahres 2015 nur auf den 13. Platz in der Fahrerwertung. Somit stellte Thiim sich für die Saison 2016 komplett neu auf und kündigte bei Audi Sport. Mit einem neuen Vertrag als offizieller Aston Martin Pilot in der Tasche, gelang es dem schnellen Dänen an allen Läufen der WEC teilzunehmen und sich am Ende gemeinsam mit Marco Sørensen den langersehnten Meistertitel zu sichern.

    Bis ans Limit: In Bahrain gab der Däne alles um sich den langersehnten Traum vom Weltmeistertitel zu erfüllen.
    Bis ans Limit: In Bahrain gab der Däne alles um sich den langersehnten Traum vom Meistertitel zu erfüllen.

    In einem Interview gegenüber Aston Martin Racing, sagte Thiim: „Die Konsistenz während der gesamten Saison war unglaublich. Unser Auto war großartig und die Verbesserungen die wir das ganze Jahr gemeinsam mit unseren Partnern erarbeiten konnten waren klasse. In unserem ersten Jahr mit den neuen Teampartnern Dunlop und Total hier oben stehen zu können und gleichzeitig gegen die Konkurrenten mit neuentwickelten Fahrzeugen zu bestehen, ist wirklich etwas Besonderes“, freute sich Thiim und fügte hinzu: „Ich bin wirklich zufrieden mit dem was ich und das Team erreicht haben!“

    Wir von Endurance Archive möchten Nicki Thiim auf diesem Wege noch einmal zu seinem Titel in der LMGTE-Pro Klasse der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft gratulieren und wünschen ihm sowie seinem gesamten Team eine erholsame Winterpause!

    Bilder: Endurance Archive
    Zitat: Aston Martin Racing

  • Neue LMP1-Regeln als Folge des Audi-Ausstiegs

    Neue LMP1-Regeln als Folge des Audi-Ausstiegs

    future-of_wec_01Über Nacht zog Audi seine zwei Prototypen aus der LMP1-Klasse zurück und stellte die Verantwortlichen von FIA und ACO vor ein großes Problem: Wie sichern wir das Überleben der LMP1-Klasse. Um künftigen Interessenten den Einstieg zu erleichtern, soll es nun ein geändertes Regelwerk für die höchste Prototypen-Kategorie geben.

    Im Rahmen des Saisonfinales in Bahrain gab es ein Treffen zwischen den Vertretern von Porsche, Toyota, dem ACO und der FIA. Tagesordnungspunkt waren Maßnahmen zur Sicherung der LMP1-Klasse. Als Ergebnis präsentierte der ACO jetzt einen Fahrplan zur Anpassung des Regelwerk bis 2019. So soll es Änderungen bei der Limitierung der Mitglieder pro Werksteam, bei der Begrenzung der Aerodynamik-Pakete, den Windtunnel-Tests sowie die Bedingungen für freie Testfahrten geben.

    Oberstes Ziel des neuen Regelwerks soll die Förderung von Innovation und Technologie sein. Alle Beteiligten möchten die Klasse für experimentelle Technologien öffnen, die über den Hybridantrieb hinausgehen. Gleichzeitig sollen die Kosten kalkulierbar bleiben und ein ausgewogener Wettbewerb geschaffen werden. In den kommenden Wochen soll das Maßnahmenpaket bei Treffen des FIA World Motorsport Councils vorgelegt werden. Spätestens dann werden wir wissen, ob die LMP1-Klasse eine Zukunft hat und wie diese aussehen wird.

    Via: ACO-Pressemeldung
    Bild: Endurance Archive

  • Audi gewinnt Abschlussrennen in der WEC

    Audi gewinnt Abschlussrennen in der WEC

    Lucas Di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis gewinnen in Bahrain das letzte Rennen für Audi in der FIA Langstrecken-Weltmeitserschaft. André Lotterer, Benoit Tréluyer und Marcel Fässler landeten im Schwesterauto dahinter und komplettieren somit einen Doppelsieg für die Marke aus Ingolstadt. Zu seinem letzten Rennen im aktiven Motorsport konnte Mark Webber gemeinsam mit seinen Teamkollegen Timo Bernhard und Brendon Hartley den dritten Rang einfahren.

    Nach einem zeitigen Reifenpatzer, nach welchem der Porsche #2 von Rang zwei auf sechs abrutschte, konnten Marc Lieb, Romain Dumas und Neel Jani zwar nicht aufs Podest fahren aber dank ihrer souverän Fahrweise den langersehnten Weltmeistertitel einfahren.

    In der LMP2-Klasse holten Roman Rusinov, René Rast und Alex Brundle im G-Drive #26 den Sieg der 6-Stunden von Bahrain holen. Dicht dahinter landeten die Mexikaner von RGR Sport by Morand und die neuen Meister von Signatech Alpine Gustavo Menezes, Nicolas Lapierre und Stéphane Richelmi. Die Dänen Nicki Thiim und Marco Sorensen sicherten sich den Sieg in der LMGTE-Pro Klasse und somit den langersehnten Meistertitel vor den Konkurrenten von Ferrari. Im Rennen landeten die Italiener auf den Plätzen zwei (#51) und drei (#71).

    In der GTE-Am Klasse konnten Die Porsche-Mannschaften Abu Dhabi Proton Racing #88 und KCMG #78 einen Doppelsieg für die Marke einfahren. Auf dem dritten Platz landeten die Ferrari Piloten Francois Perrodo, Emmanuel Collard und Rui Aguas. Mit ihrer Platzierung konnte sich das Erfolgstrio den Meistertitel in der niedrigsten GTE-Klasse sichern.

    Nachdem die ersten drei Stunden des großen Saisonfinales der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft spannende Zweikämpfe und Überholmanöver zu bieten hatte, startete die zweite Rennhälfte mit vielen Emotionen in der Aston Martin Box.

    Ein Problem am Motor stoppte den Weg zum Sieg des bis dato führende LMGTE-Am Trio Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda. Während der Kandier Dalla Lana versuchte das aus dem Auspuff rauchende Auto zurück an die Box zu bringen, verloren die Teamkollegen Darren Turner und Jonny Adam aus der LMGTE-Pro Klasse das rechte Vorderrad ihres Boliden. Dieser Zwischenfall kostete dem Aston Martin Duo die Führung und sie rutschten auf den letzten Platz ab.

    Da der Reifen des Aston Martins mitten auf der Strecke liegen blieb, entschied die Rennleitung eine Full Course Yellow Phase auszurufen. Diese wusste Audi zu nutzen und holten ihre auf Rang eins und zwei liegenden Prototypen zum Reifenwechsel an die Box. Auch der Ford #67 konnte von den Zwischenfällen profitieren und sicherte sich die dritte Position in der GTE-Pro.

    Währenddessen entwickelte sich in der LMP2-Klasse ein harter Kampf um die Spitzenpositionen. Extreme Speed Motorsports #31, Signatech Alpine #36 und RGR Sport by Morand #43 fuhren alle fast identische Rundenzeiten und setzten sich gegenseitig unter Druck. Am Ende war es der 23-Jährige Pipo Derani vom Team ESM, welcher einen kühlen Kopf behielt und sich von seinen Verfolgern absetzten konnte. Gegen Ende des Rennens schaltete sich die G-Drive Mannschaft in den Kampf um den Sieg ein und attackierte Runde für Runde die Spitze.

    Bilder: Endurance Archive

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Bahrain

    Halbzeit bei den 6 Stunden von Bahrain

    Beim Saisonfinale in der Wüste von Bahrain konnte Audi die LMP1-Klasse dominieren und den amtierenden Weltmeister in die Schranke weisen. Auch Toyota erwischte einen guten Start und bereitete den Stuttgartern kein leichtes Spiel. In den LMGTE-Klassen kämpfte unterdessen Aston Martin um die beiden Meistertitel geriet aber ebenfalls unter Druck durch die Konkurrenz.

    An der Spitze des Feldes konnte Audi seine Pole-Position ohne größere Probleme verteidigen und die Gesamtführung übernehmen. Porsche tat sich schwer und kam trotz mehrere Angriffe nicht am R18 vorbei. In der LMP2-Klasse musste der Polesetter G-Drive das Rennen vom Ende des Feldes starten, da bei der technischen Abnahme Unstimmigkeiten mit der Bremse festgestellt wurden. Den Platz an der Klassenspitze konnte nach einem längeren Zweikampf Signatech-Alpine einnehmen. Auf Rang zwei platzierte sich das mexikanische RGR-Team vor der ESM-Mannschaft.

    In der GTE-Pro Klasse starteten Aston Martin und Ferrari aus den ersten Reihen in den Titelkampf. Der Ferrari #51 von Calado und Bruni übte von Anfang an Druck auf die vor ihm liegenden Aston Martin #97 und #95 aus, konnte den Speed aber nicht mitgehen. In der niedrigeren LMGTE-Am Klasse konnte die Larbre Corvette (#50) gleich zu Beginn die Führung an sich reißen. Die Titelanwärter im Aston Martin #98 bekamen jedoch Druck von hinten und mussten sich gegen den schärfsten Konkurrenten, den Ferrari #83 verteidigen, wodurch Attacken auf die Corvette zunächst ausblieben.

    Im ersten Drittel des Rennens holte der Porsche von Gulf Racing UK in der LMGTE-Am auf und zog am Ferrari vorbei. Doch lange verweilte der Brite Ben Barker auf dem dritten Rang nicht und kassierte nur wenige Runden später auch den Aston Martin #98. An der Gesamtspitze hatte sich Audi einen Vorsprung von sechs Sekunden geschaffen, während Toyota zur Aufholjagt startete. Die beiden Prototypen der Japaner schlängelten sich zielsicher durchs Feld und hefteten sich schließlich an die Fersen der Porsche 919. Nach einem langen Positionskampf platze jedoch beim Tabellenführer, dem Porsche Nummer zwei, der Hinterreifen und kostete ihn wertvolle Positionen im WM-Kampf.

    Nach drei Stunden lag Audi mit seinen Fahrzeugen auf den Positionen eins und zwei, dicht gefolgt von den amtierenden WEC-Champions im Porsche #1. In der LMP2, hielt sich Signatech-Alpine weiter in der Spitzenposition, während das ESM-Team den zweiten Platz von RGR Sport by Morand übernehmen konnte. Die LMGTE-Pro-Spitze konnte sich das Aston Martin Team zurückerobern und seine Wagen #97 und #95 vor den Ferrari #51 setzten. Schlechter hingegen das Bild in der Am-Kategorie, wo sich die Crew der #98 nach einem Dreher auf Position vier wiederfand, während Abu Dhabi-Proton Racing das Feld anführte.

    Bilder: Endurance Archive