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  • Audi sichert sich letzte Pole der Saison

    Audi sichert sich letzte Pole der Saison

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    Die Audi-Mannschaft sichert sich zum großen Saisonfinale der WEC in Bahrain die letzte Pole-Position des Jahres. Im Kampf um den Weltmeistertitel gelang es dem Porsche-Trio Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas den 919 Hybrid vor Konkurrent Toyota auf Rang zwei zu stellen.

    Der Audi mit der Starnummer #8 von Lucas di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis fuhren die schnellste Zeit der Qualifying-Session und sicherten sich somit die Pole-Position. Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley setzten ihren Porsche #1 auf den zweiten Platz und treten somit vor ihren Teamkollegen im Fahrzeug mit der Nummer zwei an. Benoit Treluyer, Marcel Fässler und André Lotterer werden ihr letztes WEC-Rennen für Audi von der vierten Startposition in Angriff nehmen. Die Titelanwärter von Toyota #6, schafften es nur auf den fünften Platz, vor ihren Teamkollegen im TS050 mit der Startnummer #5.

    Die Rebellion Racing Mannschaft startet von Rang sieben in das letzte Rennen als LMP1-Team. Die Österreicher von ByKolles konnten kein Zeit in der Qualifikation zurücklegen und nehmen den Kampf daher von Ende des Feldes auf.
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    G-Drive Racing sicherte sich in der LMP2-Klasse die siebte Pole der Saison und geht mit bester Ausgangslage in die 6-Stunden von Bahrain. Signatech Alpine #36 fuhr die zweitschnellste Zeit der Klasse und landete vor dem Manor Racing Wagen #44 und der Mannschaft von RGR Sport by Morand. Der Ligier von Extreme Speed Motorsport #30 rundet die Top-5 ab.

    In der LMGTE-Pro Klasse konnte Aston Martin Racing das Feld kontrollieren. Das Fahrer-Duo Darren Turner und Jonny Adam fuhr exakt gleiche Rundenzeiten von 1:56:953 Minuten und holte somit die Pole-Position. Auf Rang zwei qualifizierten sich die Teamkollegen Nicki Thiim und Marco Sorensen, die morgen als Tabellenführer den Fahrertitel einfahren möchten.  Vier Zehntel hinter der Pole-Zeit landeten James Calado und Gianmaria Bruni im Ferrari #51 auf dem dritten Rang.
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    Aston Martin sicherte sich auch in der GTE-Am Klasse die beste Ausgangsposition. Die Konkurrenten im Ferrari #83 fuhren die zweitschnellste Zeit ein. Auch die Corvette-Mannschaft Larbre Competition überzeugte im letzten Qualifying der Saison und holte sich Startplatz drei.

    Das große Saisonfinale der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft startet morgen um 14:00 Uhr deutscher Zeit. Bereits jetzt ist klar: es wird ein spannendes und emotionales 6-Stunden-Rennen in der Wüste von Bahrain. Neben den noch offenen Titelkämpfen, wird die Audi-Mannschaft nach 18 Jahren an der Spitze des Motorsports der LMP1-Klasse den Rücken kehren.

    Bilder: Endurance Archive

  • Porsche sichert sich WM-Titel in Shanghai

    Porsche sichert sich WM-Titel in Shanghai

    Dank des Sieges vom Porsche #1 und einem vierten Platz des Schwesterautos #2, konnte sich die Porsche-Mannschaft bei den 6 Stunden von Shanghai vorzeitig den zweiten Hersteller-WM-Titel in Folge sichern. Die Entscheidung um den Fahrer-Titel wird hingegen erst zum Saisonfinale in Bahrain fallen.

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    Nach der Trainingsbestzeit am Freitag und der Pole-Position am Samstag sicherten sich Brendon Hartley, Mark Webber und Timo Bernhard mit dem Sieg bei den sechs Stunden von Schanghai. Mit einem zweiten Platz für den Toyota TS050 #6, von Kamui Kobayashi, Mike Conway und Stéphane Sarrazin sowie einem dritten Platz für die Startnummer #5 rund um Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima sorgten die Japaner für Aufsehen.

    Auch in der LMP2-Klasse fiel die Titelentscheidung vorzeitig. Dank eines vierten Platzes konnte sich die diesjährigen Le-Mans-Klassensieger von Signatech Alpine vorzeitig die Meisterschaftskrone aufsetzten. Vor dem französischen Team sicherte sich die G-Drive Mannschaft #26 den Sieg vor Extreme Speed Motorsport #30 und RGR Sport by Morand #43.

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    Auch Ford wusste seine Pole-Position zu nutzen und feierte nach einem spannenden 6-Stunden-Rennen einen starken Doppelsieg mit Harry Tincknell und Andy Prilaux auf Rang eins und Stefan Mücke sowie Olivier Pla auf dem zweiten Platz. Den letzten Podiumsplatz sicherten sich die Ferrari Mannschaft AF Corse mit dem Wagen #51.

    Nach einem Unfall in der letzten Runde des Rennens verlor die Ferrari-Mannschaft rund um Rui Aguas die Führung der GTE-Am Klasse und rutschten bis auf den dritten Platz zurück. Diesen Zwischenfall wussten Mathias Lauda, Paul Dalla Lana und Pedro Lamy zu nutzen und sicherten sich den Sieg. Auf Rang zwei landeten die Porsche-Piloten Wolf Henzler, Christian Ried und Joël Camathias.

    Zu Beginn der zweiten Halbzeit legten die Führenden der LMP1- und LMP2-Klasse ihre planmäßigen Boxenstopps ein und sorgten somit für eine größere Platzverschiebung im Feld. Währenddessen entfachte sich in der GTE-Pro Klasse der Kampf um die Spitze zwischen Ford #67 und #66, Ferrari #51 und Aston Martin #95 erneut.

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    Ein ähnliches Bild zeichnete sich auch in der kleineren GTE-Am Kategorie ab. Hier hießen die Protagonisten um den ersten Platz Aston Martin, Ferrari und Porsche. Vor allem die Titelanwärter von Ferrari, rund um den Franzosen Emmanuel Collard, lieferten sich gegen die Porsche-Mannschaft von KCMG spannende Rad-an-Rad-Kämpfe um den zweiten Rang.

    Zwei Stunden vor Schluss lagen die amtierenden Weltmeister Brendon Hartley, Mark Webber und Timo Bernhard im Porsche 919 #1 auf dem ersten Platz, vor dem Toyota #6 und Porsche #2. Doch Sébastien Buemi setzte im Toyota den führenden stark unter Druck und verfolgte ihn mit wenigen Sekunden Abstand. Teamkollege Mike Conway konnte im Schwesterauto ebenfalls viel Boden gut machen und den drittplatzierten Porsche überholen.

    Während das Rebellion Racing Team weiter mit technischen Problemen zu kämpfen hatte und ByKolles die Führung der privaten LMP1-Klasse übernehmen konnte, untermalten die LMP2-Führenden von G-Drive Racing ihre Führung mit der schnellsten Runde. Trotz einer taktischen Umstellung der Boxenstrategie konnten Extreme Speed Motorsport #30 und RGR Sport by Morand #43 nicht an die führende russische Mannschaft herankommen und beendeten den vorletzten Saisonlauf hinter den amtierenden LMP2-Meistern.

    Bilder: FIAWEC – Pressematerial

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Shanghai

    Halbzeit bei den 6 Stunden von Shanghai

    shanghai-2016-start-600x399Das vorletzte Rennen des Jahres 2016 begann mit einem Rückschlag für Porsche. Nach der starken Leitung im Qualifying starteten die amtierenden Weltmeister von der Pole-Position aus ins Rennen. Toyota zeigte sich erstaunlich stark und konnte vom zweiten Startplatz die Gesamtführung übernehmen. 

    Nachdem Sebastien Buemi in der ersten Kurve die Führung übernehmen konnte, holte auch sein Teamkollege im Wagen mit der Startnummer #6 auf und setzte die Konkurrenz schnell unter Druck. Doch Brendon Hartley behielt einen kühlen Kopf und konnte sich die Spitzenposition nach mehreren Attacken wieder zurückholen.

    In der LMP2 erwischte der Manor #45 einen denkbar schlechten Start, als er in der ersten Kurve mit dem Aston Martin von Richie Stanaway kollidierte. Während der britische Prototyp mit einer stark beschädigten Frontpartie liegenblieb, konnte sich der in Mitleidenschaft gezogenen Aston Martin an die Box schleppen. Durch die zahlreichen Trümmerteile auf der Strecke rief die Rennleitung das Safety Car für mehrere Runden auf die Strecke.

    Auch der Ferrari #71 hatte durch die Kollision einen platten rechten Hinterreifen musste an die Box. Wegen Unregelmäßigkeiten verhängte die Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe über den Ferrari 488. Kurz nach der Freigabe musste auch der Gulf Porsche in die Box, da der 911er mit der Startnummer #86 am Anfang des Rennens zu früh gestartet war.

    g-drive-lead-shanghai-2016-600x399Nachdem sich das Feld etwas stabilisiert hatte, startete Alex Brundle im G-Drive zur Aufholjagt und schloss zum LMP2-Führenden auf. Über mehrere Runden kämpfte der Signatech-Alpine gegen den russischen Prototypen, musste sich aber schließlich geschlagen geben.

    Bei den LMGTE-Pro Fahrzeugen hatte der Ferrari #51 viel Boden gut gemacht und sich auf den zweiten Platz vorgekämpft. Als Gianmaria Bruni den Ford #67 ins Visier nahm, um die Gesamtführung zu übernehmen, holte der Schwesterwagen des US-Teams auf und holte sich in einem geschickten Überholmanöver den zweiten Platz zurück.

    Gegen Ende der zweiten Stunde fanden auch Audi und SMP Racing zu alter Stärke zurück. Nach vielen schnellen Runden hatte sich der LMP2-Prototyp von SMP hinter den Audi gesetzt und wollte überholen. Doch der Werksbolide mit der Startnummer #7 war ebenfalls im Positionskampf und wollte den Privatier nicht vorbeilassen.

    Am Ende der langen Geraden ging die #27 schließlich volles Risiko und zog denkbar knapp in der Kurve vorbei. Doch der russische Fahrer überschätze sich und entging um Haaresbreite einer Kollision mit dem Audi.

    Bilder: FIA WEC Pressematerial (Adrenal Media)

  • Porsche auch im Qualifying unschlagbar

    Porsche auch im Qualifying unschlagbar

    2016-6-heures-de-shanghai-adrenal-media-gt5d1841_hdBeim vorletzten Qualifying der Saison konnte das Porsche-LMP1-Team seine Trainingsstärke bestätigen und sich erneut die erste Startposition sichern. Überraschend stark zeigte sich auch die Toyota-Mannschaft, welche am Sonntag vom zweiten Platz aus ins Rennen geht.

    Mit einer Rundenzeit von 1:44.462 Minuten konnten sich Mark Webber und Brendon Hartley bei besten Bedingungen die Poleposition für den Porsche mit der Startnummer eins sichern. Weniger erfolgreich lief die Qualifikation bei Schwesterfahrzeug #2 ab. Aufgrund von Unstimmigkeiten beim Spritverbrauch wurden die Spitzenzeiten des Wagens gestrichen. Am Ende reichte es bei der Nummer zwei nur für den sechsten Startplatz.

    Sebastian Buemi und Kazuki Nakajima zeigten im Toyota #5 eine beeindruckende Performance. Während des gesamten Qualifyings konnten beide Fahrer die sonst starke Audi-Mannschaft in Schach halten und am Ende Startplatz zwei sichern. Beim besten Audi #8 reichte es nur für Rang drei.

    2016-6-heures-de-shanghai-jrt21488_hdIn der LMP2-Klasse duellierten sich die jungen Fahrer der Teams Manor, Signatech Alpine und ESM auf Augenhöhe. Ohne nachzulassen wechselten sich die Wagen an der Spitze ab und kämpften bis zur letzten Minute um die Poleposition.

    Am Ende konnten sich die Manor-Piloten Alex Lynn und Matt Rao die Poleposition vor Signatech Alpine sichern. Auf der dritten Position mit nur 0,016 Sekunden Abstand qualifizierten sich die ESM-Newcomer Galael und Blomqvist.

    2016-6-heures-de-shanghai-gt5d2395_hdEbenfalls für eine Überraschung sorgte Ford in der LMGTE-Pro. Mit einer Rundenzeit von 2:01.391 Minuten ließen die GTE-Boliden #66 und #67 die Konkurrenz alt aussehen und sicherten sich die erste Startreihe. Ferrari und Aston Martin kamen nicht in Reichweite und konnten sich lediglich um den dritten Platz duellieren. Doch auch dieser war dem Ferrari-Duo Bruni/Calado nicht vergönnt und sie mussten sich den Aston Martin Fahrern Thiim/Sorensen geschlagen geben.

    Ein ähnliches Bild zeigten Aston Martin und Ferrari auch in der LMGTE-Am. Auch hier konnte sich die britische Mannschaft gegen die Italiener durchsetzen und den ersten Startplatz für das Sonntagsrennen sichern.

    Bilder: FIA WEC Pressematerial (AdrenalMedia)

  • Weltmeister setzen sich zurück an die Spitze

    Weltmeister setzen sich zurück an die Spitze

    2016-6-heures-de-shanghai-adrenal-media-gt5d1470_hdIn den ersten beiden Freien Trainings zu den 6 Stunden von Shanghai konnten die amtierenden Weltmeister Brendon Hartley, Mark Webber und Timo Bernhard mit den schnellsten Rundenzeiten den Freitag dominieren. In der GTE-Pro Klasse setzte Ferrari mit einer Doppelführung in beiden Sessions ein klares Zeichen vor dem vorletzten Rennwochenende.

    Nach dem Kopf-an-Kopf-Rennen in Japan vor drei Wochen, geht es an diesem Wochenende in die nächste Runde der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft. Bereits in den Freien Trainings ging es Eng zur Sache. Hinter der Tagesbestzeit des Porsche-Piloten Brendon Hartley von 1:44.594 Minuten, lagen zwischen dem zweiten und vierten Platz am Freitagnachmittag nur wenige Tausendstelsekunden. Das Audi-Trio Loic Duval, Lucas di Grassi und Oliver Jarvis setzte sich mit einem größeren Abstand zu den Spitzenreitern auf den zweiten Rang. Auf Platz drei landeten die aktuellen Tabellenführer Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas im Porsche 919 Hybrid #2.

    Der ByKolles Mannschaft gelang in der privaten LMP1-Klasse ein erster Befreiungsschlag gegen die starke Konkurrenz von Rebellion Racing. Nachdem die Österreicher im ersten Training noch über eine Sekunde zurück lagen, konnte das ambitionierte Team in der Nachmittags-Session die Zeit der Schweizer übertreffen und sich an die Spitze setzen.

    Die russische G-Drive Mannschaft konnte die ersten Position vom Vormittag auch im zweiten Training unter Beweis stellen und mit einer Rundenzeit von 1:54.627 Minuten die Konkurrenz hinter sich lassen. Für große Überraschung sorgten die LMP2-Newcomer vom Team Manor Racing. Den Briten gelang es den Freitag auf den Rängen zwei (Startnummer #44) und drei (Startnummer #45) zu beenden. Ob Manor an diese Leistung im morgigen FP3 sowie im darauffolgenden Qualifying anknüpfen kann, bleibt abzuwarten.

    James Calado und Gianmaria Bruni beenden den ersten Tag in China auf dem ersten Platz in der GTE-Pro Klasse. Ihre Ferrari-Teamkollegen Davide Rigon und Sam Bird folgen dem Duo mit einem Abstand von 0.260 Sekunden auf Rang zwei. Der Berliner Stefan Mücke setzte gemeinsam mit seinem französischen Fahrerkollegen Olivier Pla im Ford GT #66 die drittschnellste Zeit der Klasse. Der beste Aston Martin landete mit Richie Stanaway hinter dem Steuer auf Rang vier.

    In der GTE-Am konnten sich am Ende des Tages Khaled Al Qubaisi, David Heinemeier Hansson und Patrick Long im Porsche 911 RSR durchsetzen. Dicht gefolgt wurde das Trio von den Markenkollegen Wolf Henzler, Christian Ried und Joël Camathias im 911er vom Team KCMG. Der dritte Porsche vom Gulf Racing Team verpasste den Anschluss an die Spitze nur knapp und landete 0.004 Sekunden hinter dem drittplatzierten Aston Martin von Mathias Lauda, Paul Dalla Lana und Pedro Lamy.

    Bild: FIAWEC.com

     

  • Audi zieht sich aus der WEC zurück

    Audi zieht sich aus der WEC zurück

    dsc_7616-800x533In einer Pressemitteilung gab Audi heute bekannt, dass sich der Autobauer mit dem Ende der Saison aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft zurückziehen wird. Es ist das Ende einer Ära für den Langstreckensport und für Audi zugleich ein Neuanfang.

    Bereits lange im Vorfeld kursierten die Gerüchte, dass sich Audi in Folge des Abgas-Skandals aus der Langstreckenszene zurückziehen wird. Doch entgegen aller Erwartungen und Schätzungen erfolgt der Abschied vom LMP1-Progamm nicht 2017 oder 2018, sondern bereits nach den 6 Stunden von Bahrain 2016. In Folge des Abgas-Skandals sah sich der Vorstand gezwungen eine strategische Neuausrichtung bei Audi vorzunehmen.

    Die Zukunft des Autobauers liebt demnach nicht mehr bei den Dieselfahrzeugen sondern im Bereich der Elektroautos. Künftig wird es daher ein verstärktes Werksengagement in der Formel E geben. Für die Langstrecken-Welt ist es ein großer Verlust, denn Audi hat die 24 Stunden von Le Mans und die WEC in den letzten 18 Jahren maßgeblich geprägt und zu dem gemacht, was sie heute sind.

    Für das Jahr 2017 entsteht eine Lücke im LMP1-Feld welche nicht so schnell geschlossen werden kann. Nach dem Wechsel von Rebellion Racing in die LMP2 kehrt nun erstmals auch Hersteller der Spitzenklasse den Rücken.

    Via: Audi-Pressemitteilung
    Bild: Endurance Archive

  • Starkes Rennen von G-Drive mit Titel belohnt

    Starkes Rennen von G-Drive mit Titel belohnt

    4 Hours of Estoril Race Start at Estoril - Circuito Estoril - Estoril - PortugalIn einem spannenden Finale sicherte sich G-Drive Racing den Meistertitel der European Le Mans Series 2016. Der Klassentitel in der LMP3 ging an United Autosport, welche nach einer eindrucksvollen Saison uneinholbar an der Spitze lagen. Bei den LMGTE-Fahrzeugen kämpfte Aston Martin Racing mit JMW Motorsport auf Augenhöhe um den Titel. Ein früher Ausfall des Ferrari brachte jedoch schnell die Entscheidung in der GTE-Klasse.

    Ähnlich wie im Vorjahr konnte erst im letzten ELMS-Saisonrennen der Meister gekrönt werden. Die beiden Team G-Drive Racing und Thiriet by TDS Racing kämpften über das ganze Jahr dicht an der Spitze. Auch beim letzten Saisonrennen war der Abstand gering und der Titelkampf gestaltete sich zu einer Zitterpartie. Nachdem das französische Thieriet by TDS Team einen guten Start erwischte, konnte sich das Trio Thiriet, Beche und Hirakawa zunächst absetzen und einen Vorsprung aufbauen.

    Doch bereits in der ersten Stunde schloss die G-Drive-Mannschaft auf und übernahm die Gesamtführung im Rennen. Trotz zahlreicher Attacken konnten das LMP2-Team den Positionsverlust nicht wiedergutmachen. Ein längerer Reparatur-Stopp sorgte schließlich dafür, dass G-Drive Racing sich mit dem Sieg bei den 4 Stunden von Estoril auch den ELMS-Titel 2016 sichern konnte.

    #CAR 2 / UNITED AUTOSPORTS / USA / Ligier JS P3 - Nissan - ELMS 4 Hours of Estoril - Circuito Estoril - Estoril - PortugalIn der LMP3-Klasse hatte United Autosport schwer mit den feuchten Streckenbedingungen zu kämpfen und konnte nicht an die Erfolge der vergangenen Saisonrennen anknüpfen. Trotz des enttäuschenden Finalrennens reichte auch hier der Punktevorsprung aus, um Meister in der LMP3-Klasse zu werden.

    Bei den LMGTE-Fahrzeugen war der Titelkampf zur Mitte des Rennens entschieden, als der JWM-Ferrari das Finale nach eine Kollision vorzeitig beenden musste. Bis zur Halbzeit kämpfte das Team mit Aston Martin Racing auf Augenhöhe. Doch der Ausfall des gelben Ferrari kostete das Team wertvolle Punkte und ermöglichte Aston Martin so den LMGTE-Titel 2016.

    Bilder: AdrenalMedia (ELMS-Pressematerial)

     

  • Toyota gewinnt Heimrennen in Fuji

    Toyota gewinnt Heimrennen in Fuji

    Die Toyota Gazoo Racing Mannschaft sicherte sich mit Kamui Kobayashi, Stéphane Sarrazin und Mike Conway vor heimischer Kulisse den ersten Sieg für Toyota in der Saison 2016. Nach einem atemberaubenden Kampf um die Spitze landete der Audi von Lucas di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis mit einem Abstand von lediglich 1.439 Sekunden auf dem zweiten Platz. Die amtierenden Weltmeister Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley komplettieren die Top-3 der sechs Stunden von Fuji.

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    In der LMP2-Klasse ein ähnliches Bild: Nach sechs Stunden voller Spannung lieferten sich die Führenden bis zur Zielüberfahrt einen harten Kampf um den ersten Platz. Am Ende war es Will Stevens im Boliden von G-Drive Racing, der das Auto auf Rang eins vor dem RGR Sport by Morand (1.398 Sekunden Abstand) und dem Signatech Alpine #36 (27.623 Sekunden Abstand) ins Ziel brachte.

    In der GTE-Pro Klasse konnte Ford die Doppel-Pole in einen Doppel-Sieg umwandeln und sich gegen Gianmaria Bruni und James Calado im Ferrari 488 durchsetzten. Der beste Aston Martin landete mit Nicki Thiim und Marco Sorensen auf Platz fünf. Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda beendeten den drittletzten Saisonlauf in der GTE-Am Klasse auf dem ersten Platz. Hinter dem Aston-Martin-Trio landeten die Titelkonkurrenten von AF Corse Ferrari mit der Startnummer #83. Die KCMG-Mannschaft feierte mit Rang drei im Porsche 911 RSR das vierte Podium in Folge.

    Stunde vier bis sechs: 
    Nachdem die erste Hälfte der 6 Stunden von Fuji mit zahlreichen Rad-an-Rad-Kämpfen und Überholmanövern für Spannung auf den Tribünen sowie vor den Bildschirmen sorgte, entwickelte sich in der LMP1-Klasse ein unglaublicher Kampf um die Führung.

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    Nach einer weiteren Boxenstopp-Phase kamen die Protagonisten von Audi (#8), Toyota (#6) und Porsche (#1) hintereinander zurück auf die Strecke und starteten den Kampf um den Sieg. Bis zur Zielüberfahrt war es nicht sicher, welcher von fünf möglichen Boliden am Ende die Nase vorn haben wird. Im Minutentakt stellten die einzelnen Teams, die auch noch nach fünfeinhalb Stunden innerhalb der selben Rennrunde unterwegs waren, ihre Boxenstrategien um. Am Ende war es das Toyota-Trio Kobayashi, Sarrazin und Conway, welches die Zielflagge als erstes zu sehen bekam.

    In der LMP2-Klasse gingen die eindrucksvollen Positionskämpfe aus der ersten Rennhälfte ebenfalls munter weiter. In der hart umkämpften Prototypen-Klasse, welche die G-Drive Mannschaft über fünf Stunden souverän anführen konnte, gab es in der letzten Rennstunde ebenfalls keinen klaren Favoriten mehr. Dank fehlerfreier Runden und gut geplanter Boxenstopps, blieben die direkten Verfolger von RGR Sport by Morand und Signatech Alpine immer in Reichweite und übten bis zur Zielüberfahrt Druck auf die amtierenden Meister aus.

    Abgesehen von einem kurzen Abflug von Olivier Pla, welcher glücklicherweise jedoch ohne weitere Folgen ausging, konnte Ford auch in der zweiten Hälfte die Doppelführung behaupten und die Ferrari-Mannschaft AF Corse mit beiden Autos auf Abstand halten. Auch das Feld in der kleineren GTE-Am Klasse hatte sich nach den packenden ersten drei Rennstunden sortiert und fuhr nahezu unverändert dem Ziel entgegen. Lediglich gegen den Ferrari 458 Italia mit der Startnummer #83 wurde eine Durchfahrtsstrafe verhängt, weshalb er keinen finalen Angriff mehr auf den führenden Aston Martin von Mathias Lauda starten konnte.

    Bilder: FIA WEC / Adrenal Media

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Fuji

    Halbzeit bei den 6 Stunden von Fuji

    2016-6-heures-de-fuji-adrenal-media-jrt26867_hd-800x533Das drittletzte Saisonrennen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft startete während ein Großteil der europäischen Fans noch schlief. Vier Uhr morgens, deutscher Zeit, ging die Startampel am Fuji Speedway aus und das 32 Fahrzeug starke Feld nahm das 6-Stunden-Rennen in Angriff.  

    Mit einem beeindruckenden Start konnte Polesetter Oliver Jarvis seine Position vor Weltmeister Mark Webber behaupten und sofort an Boden gewinnen. In der ersten Kurve kam es zwischen Webber und seinem Verfolger Kamui Kobayashi zu einer Berührung, glücklicherweise konnten die beiden ehemaligen Formel-1-Fahrer ihre Prototypen auf der Strecke halten.

    Bereits während der Startphase entfachte in der LMP2-Klasse ein spannender Dreikampf um den zweiten Platz. Während G-Drive Pilot Will Stevens seinen Vorsprung an der Spitze weiter ausbaute, kämpften hinter ihm Nicolas Lapierre (Signatech Alpine), Felipe Albuquerque (RGR Sport by Morand) und WEC-Debütant Antonio Giovinazzi (Extreme Speed Motorsport) mit allen Mitteln um den zweiten Rang. Am Ende zogen unterschiedliche Boxenstoppstrategien die Gruppe auseinander und unterbrachen die an Sprintrennen gleichenden Rad-an-Rad-Kämpfe.

    In der GTE-Pro Klasse ließ Ford nichts anbrennen und behauptete die Doppel-Pole gegenüber den direkten Verfolgern von Ferrari. Enger ging es da in der GTE-Am Klasse zu. Zwar gelang es der Aston Martin Mannschaft #98 vor dem AF Corse Ferrari von Rui Aguas und der Corvette des Larbre Competition Teams zu bleiben, dennoch schenkten sich die Konkurrenten nichts und setzten die Titelanwärter bis zur ersten Boxenstopp-Phase unter Druck.

    2016-6-heures-de-fuji-adrenal-media-gt7d2912_hd-800x533Während sich Oliver Jarvis im Audi mit der Startnummer #8 an der Spitze des Feldes problemlos absetzten konnte, hatten seine Teamkollegen im Boliden mit der #7 weniger Glück. Auf Rang drei liegend hatte die Mannschaft mit Bremsproblemen zu kämpfen und konnte die Ideallinie nicht mehr halten. Der Audi R18 rutschte bis auf den sechsten Platz ab und kam schließlich zur Reparatur an die Box. Währenddessen ging der Kampf in der LMP1 weiter und Kamui Kobayashi im Toyota #6 setzte einen entscheidenden Angriff gegenüber dem Porsche #1 von Webber und sicherte sich Position zwei.

    In der GTE-Pro konnte Ford die Führung vor Ferrari weiter Ausbauen und lag bereits in der zweiten Rennstunde 12 Sekunden vor den italienischen Rekordsiegern. Das zur Stunde noch um Platz zwei kämpfende LMP2-Team Extreme Speed Motorsport #30 rutschte nach Problemen beim Boxenstopp bis auf Rang neun zurück. Zeitgleich kam es in der ersten Kurve zu einer Kollision in der GTE-Am Klasse. Beim Anbremsen verlor Khaled Al Qubaisi seinen Porsche #88 und räumte seinen Markenkollegen Michael Wainwright im markanten Gulf Porsche ab. Al Qubaisi brachte seinen 911er nach dem Zwischenfall sofort an die Box.

    Im LMP2-Feld entwickelte sich zwischen Gustavo Menezes (Signatech Alpine) und Richard Bradley (Manor) ein weiterer anschaulicher Positionskampf über zahlreiche Runden. Nach einer Vielzahl von ausgesprochenen Strafen, wegen der Überschreitung der Boxengeschwindigkeit, wurde auch gegen Bradley ein Regelverstoß ausgesprochen und der 22-Jährige Menezes konnte die Führung übernehmen.

    Bilder: FIA WEC / Adrenal Media