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  • Einmal um die Welt: Die WEC-Logistik

    Einmal um die Welt: Die WEC-Logistik

    Die WEC legt jedes Jahr tausende Kilometer zurück. Die Fans haben in erster Linie nur die Teams und deren Fahrzeuge im Blick. Doch der Aufwand hinter den Kulissen bleibt vielen verborgen. Wir haben das Team von DHL Global Forwarding begleitet und uns die WEC-Logistik genauer angeschaut.

    Teams aus europäischen Rennserien wie der ELMS legen ihre Transporte mit eigenen LKW zurück. Bei einer Weltmeisterschaft sind die Teilnehmer jedoch auf Hilfe angewiesen. Die DHL übernimmt diese Aufgabe als Logistikpartner und transportiert sämtliche Fracht zu den Überseestrecken.

    Ein WEC-Motor auf der Transport-Palette
    Alle Empfindlichen Teile werden separat verpackt und auf dem Seeweg verschickt.

    Die Reise beginnt

    Ein Großteil der Ware wie Reifen, Treibstoff, Boxenausstattung, Werkzeug, Maschinen, Bandenwerbung und Funkgeräte werden in großen 40-Fuß-Containern verstaut und auf Schiffe verladen. Etwa zeitgleich mit der Seefracht treffen am Zielhafen auch die Nachlieferungen (Schmierstoffe, Reinigungsmittel und Ersatzteile) von den Hauptsitzen der Teams ein. Mit lokalen LKW werden die Container schließlich vom Hafen zur Strecke gebracht.

    Die Fahrzeuge kommen kurze Zeit später am Bestimmungsort an. Alle Rennwagen, zwei Safety Cars und ein T-Car werden mit mehreren Frachtflugzeugen vom Typ Boeing 747 geliefert. In den Maschinen sind die Wagen mithilfe spezieller „Car Racks“ sicher gestapelt. Nach der Sprengstoffkontrolle durch die Behörden geht es dann auch für die Fahrzeuge zur Strecke.

    Mit Beginn der freien Trainings startet die DHL bereits mit den Vorbereitungen für den sogenannten „Outbound“ (den Abtransport). Zusammen mit den Teams werden die Ladelisten erstellt und die Organisation des nächsten Transports finalisiert. Am Renntag können die Logistiker dann durchatmen und den WEC-Lauf genießen, bevor es in die nächste heiße Phase geht.

    Ohne die Expresslieferungen, wie diese Monocoque, wären einige Teams überhaupt nicht in der Lage, am Rennen teilzunehmen.

    Die WEC-Logistik – Immer eine Herausforderung

    Man könnte meinen, das alles über die Zeit zur Routine wird – doch weit gefehlt! Die WEC-Logistik ist mit jedem Rennen eine neue Herausforderung für das DHL-Team. So kommt vor, dass ein Charterflugzeug aufgrund der Behörden eine Verspätung hat und erst um 2 Uhr nachts abgeladen werden kann. In einem anderen Fall benötigte ein Team dringend ein neues Monocoque aus Frankreich. Innerhalb weniger Stunden muss dieses zum Finale nach Bahrain geliefert werden. Eine von vielen zusätzlichen Aufgaben für die Logistik-Crew.

    Der Aufwand um die WEC um den Globus zu bewegen ist gewaltig. Allein 2025 wurden mindestens 22 Charterflüge mit rund 2.100 Tonnen Fracht bewegt. Hinzu kommen 198.000 Liter Kraftstoff, 10.000 Reifen und 200 Expresssendungen. Mit jedem Jahr steigen diese Zahlen und auch der Aufwand für die DHL.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Aus Fahrersicht: Simon Trummer am Nürburgring

    Aus Fahrersicht: Simon Trummer am Nürburgring

    13662298_1202389323138712_1589866463097283512_oDie Freien Trainings zu den 6 Stunden vom Nürburgring verliefen sehr vielversprechend. Ich war meinerseits mit alten Reifen unterwegs, Pierre und Olli ihrerseits mit neuen Reifen. Trotzdem waren wir in allen drei Trainingsläufen stets mit den Boliden von Rebellion auf Augenhöhe, was uns so zuvor in der aktuellen Saison nie gelang.

    Im Qualifying konnten wir an diese Leistungen anknüpfen und sicherten uns den zweiten Platz in unserer Klasse. Das war ein riesen Motivationsschub für das gesamte Team und wir alle wollten dieses Wochenende mit einem Sieg krönen.

    Der Start glückte uns super, Pierre konnte bis zum Fahrerwechsel mit in Führung bleiben. Ich fiel zuerst zurück, konnte dann aber wieder bis zum Schluss meines Stints die Führung übernehmen. Ich musste allerdings einen zweiten Stint mit den selben Reifen fahren. Das war ziemlich hart, da die Reifen stark abbauten. Trotzdem konnten wir uns auf dem zweiten Rang halten. Nach mir war Oli an der Reihe. Doch leider nur einige Runden und unser Rennen war vorbei. Ein erneutes Feuer ausgehend vom Motor beendete unsern Lauf auf dem Nürburgring vorzeitig.

    Doch eigentlich möchte ich hierzu nicht viel schreiben. Wir haben nun dreimal hintereinander Motorenprobleme gehabt, welche das Auto beschädigten und uns Fahrer ziemlich schlecht aussehen lassen. Nichts desto trotz wird unser Team weiter kämpfen. Gegenüber der Rebellion Mannschaft konnten wir mächtig aufholen. Mal sehen was in Mexico geht.

    Beste Grüsse
    Simon

    Bilde: Thomas Füßler

  • Porsche baut Meisterschaft weiter aus

    Porsche baut Meisterschaft weiter aus

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    Am Nürburgring konnte die Porsche LMP1-Mannschaft ihre Führung in der Hersteller-Weltmeisterschaft weiter ausbauen. Bei den Herstellern in der GT-Wertung kann sich Ferrari weiter vor Aston Martin an der Spitze behaupten. 

    FIA World Endurance Manufacturers‘ Championship

    # Manufacturer Nationality Points
    1 Porsche DEU 164
    2 Audi DEU 129
    3 Toyota JPN 97

    Porsche konnte zwar in der Weltmeisterschaft weiter an Boden gewinnen, doch dank der guten Ergebnisse in den letzten Rennen liegt Konkurrent Audi nur 35 Punkte hinter den Stuttgartern.

    FIA World Endurance Cup for GT Manufacturers

    # Manufacturer Nationality Points
    1 Ferrari ITA 146
    2 Aston Martin GBR 138
    3 Ford USA 116
    4 Porsche DEU 80

    Etwas knapper geht es nach dem Nürburgring im Kampf um die GT-Hersteller Krone zu. Ferrari führt vor dem britischen Hersteller Aston Martin, welche nur acht Punkte dahinter liegt. Neueinsteiger Ford ist mit einem geringen Abstand von 22 Meisterschaftspunkten ebenfalls noch im Rennen um den Titel.

    FIA Endurance Trophy for LMP2 Teams

    # Team Nationality Points
    1 Signatech Alpine FRA 112
    2 RGR Sport by Morand MEX 74
    3 G-Drive Racing RUS 65
    4 Extreme Speed Motorsports #31 USA 59
    5 SMP Racing #28 RUS 50
    6 Strakka Racing GBR 46
    7 Extreme Speed Motorsports #30 USA 28
    8 SMP Racing #27 RUS 26
    9 Manor #44 GBR 18
    10 Baxi DC Racing Alpine CHN 14

    Durch drei Siege in den letzten vier Rennen konnte sich die Signatech Alpine Mannschaft einen bequemen Vorsprung in der LMP2-Team-Wertung sichern. Dahinter folgt die mexikanische Mannschaft RGR Sport by Morand, die beim kommenden Heimrennen alles daran setzte wird, um den Vorsprung der Franzosen einzudämmen.

    FIA World Endurance Drivers Championship

    # Driver Nationality Points
    1 R. Dumas FRA 106
    1 N. Jani CHE 106
    1 M. Lieb DEU 106
    2 L. di Grassi BRA 73
    2 L. Duval FRA 73
    2 O. Jarvis GBR 73
    3 M. Conway GBR 62
    3 S. Sarrazin FRA 62
    3 K. Kobayashi JPN 62
    4 M. Fässler CHE 51
    4 A. Lotterer DEU 51
    5 M. Tuscher CHE 36
    5 D. Kraihamer AUT 36
    5 A. Imperatori CHE 36
    6 B. Tréluyer FRA 35
    7 G. Menezes USA 34
    7 N. Lapierre FRA 34
    7 S. Richelmi MCO 34
    8 T. Bernhard DEU 28,5
    8 B. Hartley NZL 28,5
    8 M. Webber AUS 28,5
    9 N. Prost FRA 25,5
    9 N. Heidfeld DEU 25,5
    10 N. Piquet Jr BRA 25

    Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb führen aktuell die Fahrer-Weltmeisterschaft mit einem Vorsprung von 33 Punkten vor dem Audi-Trio Oliver Jarvis, Lucas di Grassi und Loic Duval an. Das Toyota-Gespann Conway, Sarrazin und Kobayashi folgt mit einem größeren Abstand auf Platz drei.
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    FIA World Endurance Cup for GT Drivers

    # Driver Nationality Points
    1 S. Mücke DEU 72
    1 O. Pla FRA 72
    2 S. Bird GBR 70
    2 D. Rigon ITA 70
    3 M. Sorensen DNK 67
    3 N. Thiim DNK 67
    4 D. Turner GBR 61
    5 B. Johnson USA 60
    6 R. Stanaway NZL 55
    7 J. Adam GBR 45
    7 F. Rees BRA 45
    8 R. Aguas PRT 44
    8 E. Collard FRA 44
    8 F. Perrodo FRA 44
    8 G. Bruni ITA 44
    8 J. Calado GBR 44
    9 M. Christensen DNK 38
    9 R. Lietz AUT 38
    10 M. Franchitti GBR 32,5
    10 A. Priauxl GBR 32,5
    10 H. Tincknell GBR 32,5

    Stefan Mücke und Olivier Pla halten einen kleinen Vorsprung von zwei Punkten in der GT-Fahrerwertug vor den Ferrari-Piloten Sam Bird und Davide Rigon. Die konstante Fahrweise von Nicki Thiim und Marco Sorensen scheint der Schlüssel beim Aston Martin Team zu sein. Nach drei Podestplätzen in den letzten vier Rennen liegen die Dänen nur fünf Punkte hinter der Spitze.

    Die Gesamtübersicht der Meisterschaft findet Ihr hier.

    Bilder: Endurance Archive (David Tunnicliffe)

  • Nürburgring auch 2017 im Kalender

    Nürburgring auch 2017 im Kalender

    28489825631_0123c6edaa_o-600x401Rund um die 6 Stunden vom Circuit of the Americas wird jedes Jahr der neue provisorische Kalender bekanntgegeben. Doch bereits beim vergangenen Rennen in Deutschland wurden erste Informationen zur sechsten Saison bekannt. So wird es auch 2017 ein Rennen am Nürburgring geben.

    Graham Goodwin und John Hindhaugh bestätigten im Rahmen der Fernsehübertragung des jüngsten Laufes, dass es auch eine dritte Auflage der 6 Stunden vom Nürburgring geben wird. Als Zeitraum wurde das Wochenende vom 14. bis 16. Juli genannt.

    Neben dem Deutschland-Rennen wurden auch die Termine für die 6 Stunden von Silverstone (14. – 16.04.) und die 24 Stunden von Le Mans (17./18.06) im Vorfeld bereits verkündet. Während es bei den Events in Großbritannien und Frankreich keine Probleme gibt, so könnte es einen Fahrerengpass am Nürburgring geben.

    Grund hierfür ist der provisorische Formel E-Kalender. Am gleichen Wochenende will die Formel-Serie ihr erstes Rennen im kanadischen Montreal austragen. Da aktuell ein Großteil des Feldes in beiden Serien antritt, ist es fraglich ob einer von beiden Terminen nochmal verschoben werden muss.

    Bild: Endurance Archive

  • Porsche gewinnt den Eifel-Krimi

    Porsche gewinnt den Eifel-Krimi

    In einer unvorhersehbaren Schlussphase konnte sich Porsche gegen Audi durchsetzen und zum zweiten Mal das Heimrennen am Nürburgring gewinnen. Das Trio Mark Webber, Brandon Hartley und Timo Bernhard kam vor dem Audi Nummer 8 (Duval, Di Grassi, Jarvis) und dem Schwesterwagen (Lotterer, Fässler) ins Ziel.

    In der LMP2 fuhr Signatech-Alpine zuerst ins Ziel und sicherte sich den Klassensieg. Einen grandiosen zweiten Platz fuhr das Team RGR Sport by Morand ein, welches sich nach einer harten Anfangsphase zurück an die Spitze kämpfte. Position drei ging an den ESM #31.

    Bei den LMGTE-Pro Fahrzeugen holte Ferrari nach einem harten Kampf gegen Aston Martin den Doppelsieg. Die #51 kam vor der #71 ins Ziel. Das Aston Martin Duo aus dem Wagen #95 konnte die Poleposition nicht in einen Sieg verwandeln und wurde dritter. In der LMGTE-Am gewannen Pedro Lamy, Paul Dalla Lana und Mathias Lauda (Aston Martin #98) vor dem KCMG-Porsche und dem Ferrari #83.

    Zum dritten Mal in Folge gewann Signatech-Alpine in der LMP2-Klasse.
    Zum dritten Mal in Folge gewann Signatech-Alpine in der LMP2-Klasse.

    Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit kam der Wagen vom Team ByKolles zum stehen. Das Fahrzeug ging aus und auch nach mehreren Neustarts sprang der Wagen nicht wieder an. Die Rennleitung rief eine Full-Course-Yellow-Phase aus, um die Sicherheit des ByKolles-Piloten zu gewährleisten.

    Doch bereits wenige Minuten nach der Gelbphase schlugen Flammen aus dem hinteren rechten Radkasten. Der Wagen vom Team ByKolles geriet in Brand und musste durch die Streckenposten gelöscht werden. Nach einer starken Performance  in der Anfangsphase, endet das Rennen des Teams vorzeitig.

    Nach einem harten Kampf mit dem Aston Martin #95 konnte Ferrari den Doppelsieg holen.
    Nach einem harten Kampf mit dem Aston Martin #95 konnte Ferrari den Doppelsieg holen.

    Nach dem Restart waren die Piloten vorsichtiger unterwegs, um ihre Fahrzeuge zu schonen. Die Zahl der Angriffe ging zurück und an den Spitzenpositionen änderte sich wenig. Doch mit Beginn des letzten Drittels legte Ferrari wieder an Tempo zu und sicherte sich kurzerhand die Führung in der LMGTE-Pro.

    Bei den LMP2-Fahrzeugen stand der Oreca von G-Drive noch immer in der Garage. Doch wenig später stellten die Mechaniker alle arbeiten ein und das Team beendete sein Rennen vorzeitig. Auch bei Toyota gab es Probleme mit dem Wagen und die Nummer 6 kam zur Reparatur rein. Nach fünf Minuten konnten sie das Rennen jedoch wieder aufnehmen.

    Für einen heiklen Moment in der Schlussphase sorgte der Porsche Nummer 2. Beim Überholen kollidierte er mit dem Wagen von Abu Dhabi-Proton Racing und schob diesen ins Kiesbett. Während die #2 mit einem Plattfuß zur Box kam, war das Rennen für die #88 vorzeitig zu Ende.

    In der LMGTE-Am ging der Klassensieg an das Trio des Aston Martin #98.

    Nachdem Neel Jani sein Rennen fortsetzen konnte, schloss er schnell zum Teamkollegen Mark Webber auf, welcher bis dahin das Rennen anführte. Da der Schweizer durch den Le Mans Sieg die Tabelle anführt, entschloss man sich bei den Stuttgartern für eine Teamorder. Pech für die Nummer 2 war jedoch die kurz darauf folgende Boxendurchfahrtsstrafe für die Kollision mit der #88. Nach deren Antritt fand sich Neel Jani auf dem dritten Rang wieder.

    Der Schweizer Pilot wollte den Verlust um jeden Preis gutmachen und attackierte Loic Duval (Audi #8) mit voller Kraft. Die beiden Piloten lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Duell und entkamen nur knapp der Kollision. Durch den Zwist beider Fahrer um Platz zwei konnte Andre Lotterer im Audi #7 aufschließen und schloss sich dem Kampf an. Am Ende musste sich Neel Jani geschlagen geben und Audi übernahm die Ränge zwei und drei.

    Bilder: Endurance Archive

  • Halbzeit bei den 6 Stunden vom Nürburgring

    Halbzeit bei den 6 Stunden vom Nürburgring

    DSC_7550Beide Audi erwischten einen guten Start, konnten jedoch nicht lange gegen den Porsche #1 bestehen. Dieser zog bereits nach wenigen Kurven vorbei und übernahm die Führung. Ein ähnliches Bild spielte sich in der LMP1-Privatwertung ab. Pierre Kaffer kam gut los und ging noch in der Startphase am Rebellion #13 vorbei.

    Nachdem Porsche über die ersten Runden die Führung behielt, konnte sich der Audi Nummer 7 die Spitzenposition zurückholen. Marcel Fässler untermauerte seinen Platz mit der schnellsten Rennrunde von 1:40.374. Doch die Antwort von Timo Bernhard ließ nicht lange auf sich warten.

    Am Ende der Start-Ziel-Geraden versuchte der Deutsche mit einem gewagten Bremsmanöver am Audi vorbeizukommen, schaffte es jedoch nicht. In der LMP2-Klasse und den beiden GT-Wertungen blieb es nach der Startphase zunächst recht ruhig und Angriffe auf die Spitze ließen auf sich warten.

    13723865_1199770420067269_1163806409732699952_oAls die ersten Teams ihre Fahrzeuge jedoch zum Boxenstopp reinholten, kam Bewegung ins Feld. So schaffte es das Strakka Team dank passender Strategie am G-Drive #26 vorbei und konnte die Führung übernehmen. Manor schaffte es mit seiner #45 ebenfalls aufschließen und näherte sich dem russischen Team.

    In der LMGTE-Pro Wertung geriet der Ford #67 während seines Boxenstopps in Brand und wurde umgehend in die Garage geschoben. Der Ferrari #51 war zeitgleich zum Stopp reingekommen und konnte das Rennen auf Position zwei fortsetzen. In der LMP1-Klasse duellierten sich der Audi Nummer 8 und der Porsche #1 an der Spitze des Feldes. Über viele Runden schenkte sich die Piloten nichts und überholten fast im Minutentakt.

    Nach längerer Reparatur konnte der Ford #67 sein Rennen wiederaufnehmen. Doch viel Rückstand konnte der GT-Wagen nicht gutmachen, denn kurze Zeit später drehte sich der GT-Am Ferrari #83 und strandete im Kiesbett. Für seine Bergung wurde eine FCY-Phase (Full Course Yellow) ausgerufen, welche fast zehn Minuten andauerte.

    13613161_1199766143401030_7704613188214814773_oAls das Rennen wieder freigegeben wurde, beruhigte sich das Feld ein wenig. In der LMP1 hatten sich beide Porsche durch geschickte Boxenstopps an die Spitze setzen können. Mit knapp 30 Sekunden Abstand folgten die beiden Audi auf den Positionen drei und vier.

    Die LMP2-Klasse führte Newcomer Lewis Williamson (Strakka Racing) an, dicht gefolgt vom Signatech-Alpine #36. G-Drive hatte mit Getriebeproblemen zu kämpfen und verlor jegliche Chance auf den Sieg durch die lange Reparaturzeit.

    Trotz eines weitestgehend fehlerfreien Rennens, konnte sich der Aston Martin #95 nicht an der Spitze halten und fand sich zur Halbzeit auf Rang zwei wieder. Angeführt wurde die Klasse indessen vom Ford #66 mit Stefan Mücke am Steuer. Besser konnte sich das britische Werksteam in der LMGTE-Am Behaupten. Das Aston Martin-Trio konnte alle Attacken vom KCMG-Porsche abwehren und sich an der Spitze festsetzen.

    Bilder: Endurance Archive

  • Stimmen aus dem Fahrerlager

    Stimmen aus dem Fahrerlager

    P1280618Die Langstrecken-Weltmeisterschaft startet heute in ihr viertes Saisonrennen. Die Eifel zeigte sich in den vergangenen Tagen von ihrer besten Seite und lieferte neben strahlendem Sonnenschein auch strömenden Regen. Wir haben die Fahrer vor dem Rennen befragt und eine grobe Vorschau eingeholt.

    LMP1

    Mark Webber (Porsche Team): Wir konnten zwar unter trockenen Bedingungen dominieren, hatten in den freien Trainings jedoch keinen echten Vorteil. Über das gesamte Wochenende lagen wir nur Zehntelsekunden vor den Audi. Im Qualifying war das Bild nun umgekehrt und wir fuhren knapp hinter her. Ohne den Regen kurz vor Schluss hätte ich meine schnelle Runde beenden können und wir wären weiter vorne gelandet. Ich hoffe auf ein möglichst trockenes Rennen, da der Wagen dank des neuen Aerodynamik-Paketes unter guten Bedingungen mehr Grip in den Kurven hat.

    Stephane Sarrazin (Toyota Gazoo Racing): Unser Wagen lag bei feuchten Bedingungen besser als noch im trockenen. Im Qualifying lief es zunächst gut, doch wir haben uns im Lauf der Session entschieden, die Reifen für das Rennen aufzusparen. Wir hoffen das es ein Regenrennen wird, da es unserem Setup entgegenkommen würde und wir die beiden Audi angreifen können.

    LMGTE-Pro

    Gianmaria Bruni (AF Corse): Wir haben das schnellste Auto auf Slicks und hätten dies auch im Qualifying zeigen können. Doch mein Teamkollege bekam aufgrund des Wetters keine Chance eine schnelle Runde auf Trockenreifen abzuliefern. Auch wenn im Regen das Feld enger beisammen ist, so macht es keinen wirklichen Unterschied für uns. Wir werden versuchen die 6 Stunden bestmöglich zu nutzen um am Ende ganz vorn zu stehen.

    Olivier Pla (Ford Chip Ganassi Racing Team UK): Aktuell sind wir im Regen schneller unterwegs. Bei trockener Fahrbahn kämpfen wir derzeit noch mit Balance-Problemen. Dank der 24 Stunden von Le Mans führen wir die Tabelle an und im Rennen werden wir alles geben, um dies auch beizubehalten.

    Bilder: Endurance Archive

  • Audi dominiert im Qualifying

    Audi dominiert im Qualifying

    P1280577Nachdem Porsche in den freien Trainings gegen die Konkurrenz bestehen konnte, zeigte sich Audi im nassen Qualifying stark und wies die Stuttgarter in ihre Schranken. Bei den LMP2-Fahrzeugen war G-Drive Racing uneinholbar und ließ den Verfolgern keine Chance auf den ersten Startplatz.

    Das Audi-Team dominierte im Qualifying und geht morgen von der ersten Startreihe ins Rennen. Der Wagen Nummer 7 (1:39.444) startet vor dem Schwesterfahrzeug #8 (1:39.710). Die beiden Porsche schafften es trotz unzähliger Versuche nicht an den Zeiten der beiden Audi vorbei und mussten sich mit einsetzendem Regen schließlich geschlagen geben. Das Weltmeistertrio Mark Webber, Brandon Hartley und Timo Bernhard geht von Position drei aus ins Rennen. Romain Dumas, Marc Lieb und Neel Jani schaffte es nur auf den vierten Gesamtplatz.

    Bei den LMP1-Privatteams konnte sich ByKolles erstmal gegen die beiden Rebellion behaupten und kämpfte lange Zeit um die Spitzenposition. Mit einer Gesamtzeit von 1:46.907 war der Wagen #4 zum Sessionende jedoch 0,8 Sekunden langsamer als die Nummer 13 und schaffte es nicht mehr am Schweizer Team vorbei.

    In der LMP2 zeigte sich G-Drive Racing ein weiteres Mal uneinholbar. Trotz wechselhafter Bedingungen blieb die russische Mannschaft konstant und sicherte sich am Ende die Poleposition. Mit fast einer Sekunde Abstand fuhr Signatech-Alpine auf den zweiten Platz. Aus der zweiten Startreihe geht Strakka Racing ins Rennen. Neuzugang Lewis Williamson zeigte eine solide Leistung und konnte die Gesamtzeit auf 1:49.762 senken, was den dritten Rang für das morgige Rennen bedeutet.

    Bild: Endurance Archive

  • Poleposition für Aston Martin am Nürburgring

    Poleposition für Aston Martin am Nürburgring

    P1280355Nach dem Regen am Vormittag starteten die LMGTE-Fahrzeuge unter nassen Bedingungen ins Qualifying. Anfangs sah alles nach einer sicheren Poleposition für Aston Martin aus, doch kurz vor Ende der Session trocknete die Strecke ab. In den letzten Minuten hielt Nicki Thiim dem Druck stand und konnte sich den ersten Startplatz sichern.

    Eine beeindruckende Leistung zeigte Aston Martin beim Qualifying. Mit jeder Runde trocknete die Strecke weiter ab und die Teams blieben ununterbrochen auf dem Kurs. Der Druck auf Fahrer und Teams war enorm. Mit Ablauf der Sessionzeit konnte sich Ferrari an die Spitze setzten. Doch dank seiner schnellen Runde schaffte es Nicki  Thiim, die eigene Bestzeit zu unterbieten und eine 2:01.712 für die #95 einfahren.

    Zweitbester war Stefan Mücke im Ford Nummer 66, welcher eine Gesamtzeit von 2:01.959 ablieferte. Der dritte Startplatz geht an Richie Stanaway und die #97. Ferrari konnte aufgrund der abgelaufenen Zeit nicht mehr nachbessern und muss am Sonntag von den Positionen vier und sieben starten.

    In der LMGTE-Am überraschten die beiden Porsche mit beeindruckenden Rundenzeiten. Das Team Abu Dhabi-Proton Racing pokerte im Qualifying-Krimi am besten und konnte sich mit 2:06.011 auf der Uhr den ersten Startplatz sichern. Dicht dahinter qualifizierte sich der KCMG-Porsche #78 mit Wolf Henzler am Steuer. Von Position drei geht morgen der Aston Martin #98 an den Start.

    Bild: Endurance Archive