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  • Porsche siegt im Taktik-Krimi beim Lone Star Le Mans

    Porsche siegt im Taktik-Krimi beim Lone Star Le Mans

    Beim Lone Star Le Mans zeigte Porsche die beste Performance und sicherte sich unter unberechenbaren und wechselhaften Bedingungen den ersten Sieg der Saison 2025.

    Die sonst auf dem Circuit of The Americas wichtige Pole-Position war beim sechsten Lauf der FIA WEC bedeutungslos. Strategische Wechsel, Starkregen und unvorhersehbare Überraschungsmomente dominierten das diesjährige 6-Stunden-Rennen.

    Ein Rennen voller Wendungen

    Der Lone Star Le Mans 2025 begann so turbulent wie selten zuvor. Über Texas ging ein stundenlanger Starkregen nieder, der das Rennen von Anfang an auf den Kopf stellte. Die ersten zwei Stunden verbrachten die 36 Fahrzeuge fast ausschließlich hinter dem Safety Car und unter roten Flaggen.

    Die ersten Positionsverluste ließen nicht lange auf sich warten: Porsche-Pilot Matthieu Jaminet drehte sich spektakulär im nassen Asphaltband. BMW wurde frühzeitig durch einen Hybriddefekt gestoppt, die Peugeot-Mannschaft #93 handelte sich eine Drive-Through-Strafe wegen eines Boxenvergehens ein.

    Trotz langwierigen Reparaturen und zahlreichen Neutralisierungen ging es erst nach knapp zwei Stunden mit echten Rennduellen los. Der AF Corse-Ferrari #83 mit Phil Hanson führte das Feld zurück auf die Strecke, konnte sich aber unter den Extrembedingungen nur schwer behaupten.

    Der Start des Rennens war von Regen dominiert

    Kampf um die Spitze: Ferrari und Porsche im Fokus

    Kaum war das Rennen freigegeben, begann das Taktik-Spiel zwischen Ferrari, Porsche und den Herausforderern von Peugeot und Aston Martin. Hanson im #83 Ferrari zog das Tempo an, Calado im #51 Ferrari folgte dicht dahinter. Porsche mischte mit dem Werkswagen #6 und den beiden Markenkollegen ebenfalls vorne mit.

    Doch wieder und wieder zwangen Unfälle – etwa die Crashes von Alpine und Aston Martin am Turn 4/5-Komplex – die Rennleitung zur Safety-Car-Phase und sorgten für Verschiebungen im Klassement. Das Streckenteam leistete über die Renndistanz hinweg in Rekordzeit Aufbauarbeit an den Barrieren.

    Mit dem nächsten Neustart verteidigte Ferrari die Führung, während Porsche sich zur Attacke bereitmachte. Matt Campbell in der #6 nutzte einen fehlerfreien Mittelstint, ehe Kévin Estre bei einem Safety-Car-Restart gegen Alessandro Pier Guidi entschlossen ansetzte. In Turn One gelang die entscheidende Attacke, der Porsche lag nun vorne.

    Die wechselnden Wetterbedingungen verlangten den Fahrern eine taktische Glanzleistung ab, denn der Asphalt trocknete zum Ende hin langsam. Das Team Penske Pokerte mit Reifenentscheidungen und baute nach jedem Neutralisations-Intervall den Vorsprung in kleinen Schritten weiter aus.

    Der Porsche 963 in Texas

    Porsche siegt dank meisterhafter Rennausführung

    Im weiteren Rennen überzeugte Estre mit Ruhe. Jeder Führungswechsel wurde mit schnellen Runden und kontrolliertem Risiko abgewehrt. Porsche Penske Motorsport holt mit knapp zehn Sekunden Vorsprung seinen ersten Sieg in der laufenden FIA WEC-Saison. Miguel Molina brachte den Ferrari #50 auf Rang zwei durchs Ziel.

    Peugeot feiert mit den Plätzen drei und vier das beste Ergebnis seit dem Einstieg in die FIA WEC. Alessandro Pier Guidi wurde nach einem Reifenschaden zurückgeworfen, schaffte aber mit kämpferischem Einsatz eine spektakuläre Aufholjagd. Am Ende steht Rang fünf – und die Tabellenführung wird knapp verteidigt.

    Der privat eingesetzte Ferrari #83 kann mit Rang sieben leben und sichert AF Corse die frühzeitige Hypercar-Teamkrone. Cadillac und Aston Martin kämpfen sich ebenfalls in die Top-10, wobei der São-Paulo-Sieger trotz Aufholjagd nicht über Rang acht hinauskommt.

    Der siegreiche McLaren in der LMGT3

    LMGT3: Reifenpoker und Drama bis zur Ziellinie

    Auch bei den LMGT3-Fahrzeugen drehte sich alles um Strategie und Durchhaltevermögen. Proton Competition mit dem Ford Mustang #77 dominierte zunächst Teile des Rennens. Doch abtrocknende Bedingungen zwangen die Teams zu mutigeren Reifenwechseln und risikoreichen Schlussattacken.

    Wenige Minuten vor Schluss übernahm Ferrari mit Davide Rigon kurz die Führung, doch eine Zeitstrafe nach Kontakt warf das Team zurück. Dieser Umstand bescherte United Autosports im McLaren #95 seinen ersten WEC-Klassensieg. der zweite Platz ging an den BMW #46 (Team WRT), gefolgt vom Vista AF-Corse Ferrari #54. Der beste Ford Mustang (#77) musste sich am Ende mit Rang sechs begnügen.

    Die Zeitstrafen und technische Defekte mischten das Fled insgesamt heftig durch. Von den Iron Dames, über den Manthey-Porsche bis hin zum Akkodis ASP Lexus mussten viele Favoriten Federn lassen ohne Chancen auf den Sieg.

    Schwierige Bedingungen zur Mitte des Rennens

    Rennhöhepunkte, Rückschläge und wissenswertes

    Das Rennen war reich an bemerkenswerten Momenten. Unfälle häuften sich, die engen Duelle zwischen Ferrari, Porsche und Peugeot sorgten für Adrenalin und taktische Finessen. Besonders Peugeot zeigte sein bisher stärkstes WEC-Gesicht und katapultierte zwei Autos auf die Plätze drei und vier – ein Meilenstein für das französische Werksteam.

    In der LMGT3-Kategorie zeigte sich, wie unbarmherzig Langstreckenrennen sein können. Reifenwechsel zur letzten Sekunde, Strafen wegen Berührungen, große Namen am Limit. McLaren und United Autosports schrieben mit ihrem Überraschungssieg Geschichte.

    Das Lone Star Le Mans 2025 bleibt ein Paradebeispiel, wie Wetterextreme, Strategie und Teameinsatz die Dynamik eines Langstreckenrennens prägen können. Die Entscheidung über Reifen, das Erkennen des richtigen Moments für Attacken und ein kühler Kopf am Steuer waren der Schlüssel.

    Porsche hat gezeigt, wie man ein Rennen perfekt ausführt, und McLaren holt sich seinen ersten Triumph in der LMGT3-Klasse. Ferrari muss seine Titelambitionen nach Rückschlägen auf Fuji vertrösten, während Peugeot langsam in die Liga der Spitzenteams vorrückt.

    Die kompletten Rennergebnisse gibt es hier zum nachlesen.

    Bilder © Alessandro Sala

  • Kubica, Ferrari & Ford dominieren das Qualifying in Texas

    Kubica, Ferrari & Ford dominieren das Qualifying in Texas

    Die Qualifikation zum Lone Star Le Mans 2025 in Texas lieferte eine teils chaotische Bühne für den sechsten Lauf der FIA WEC. Davon profitierten Kubica, Ferrari und Ford.

    Pole für Kubica und Ferrari: Ein Statement im Titelkampf

    Der Circuit of the Americas zeigte einmal mehr seine Launenhaftigkeit, als nach brütender Hitze im Training mitten in der Qualifikation leichter Regen für rutschige Fahrbedingungen und taktische Unsicherheit sorgte.

    Robert Kubica sicherte sich im privat eingesetzten Ferrari 499P in Texas die Hypercar-Pole und hält damit die Titelhoffnungen im Duell gegen das Werksteam weiter hoch. Nach riskanten Wechseln auf Regenreifen der Cadillacs und des #7 Toyota, die zunächst aufzugehen schienen und dann jäh zurückfielen, nutzte das AF Corse Team die Chance und setzte alles auf einen späten Angriff.

    Kubica bewies dabei erneut seine Ausnahmestellung unter schwierigen Bedingungen und holte sich die erste Hypercar-Pole der Saison für ein Privatteam, knapp vor dem Werks-Ferrari von Pier Guidi, Calado und Giovinazzi, welcher durch einen Fahrfehler gegen Ende den Angriff auf die Pole einbüßte.

    Stark im Qualifying zeigte sich der private Proton-Porsche #99

    Kräfteverhältnisse und Überraschungen in der Hypercar-Klasse

    Das verflixte Wetter sorgte für etliche Verschiebungen im gewohnten Kräftefeld. Nach einer Steward-Entscheidung verlor Peugeot alle Rundenzeiten seines #93 Hypercars und stand am Schluss des Klassements. Damit rückten Kévin Estre im Porsche Penske auf Rang drei und Nicklas Nielsen im zweiten Werks-Ferrari auf Position vier.

    Beeindruckend war auch Nicolas Varrone, der im privaten Proton-Porsche Fünfter wurde. Alpine und Toyota komplettierten die Top 7, während BMW und der neue Aston Martin Valkyrie zum ersten Mal in die Hyperpole der Top Ten fahren konnten. Die Wettbewerbsdichte an der Spitze lässt für das Rennen eine offene Strategie und spannende Überholmanöver erwarten.

    Ford verwies beim Heimrennen den starken McLaren auf Startlatz drei und sichert sich die Pole

    LMGT3: Ford Mustang-Doppelspitze auf heimischen Boden

    In der LMGT3-Klasse setzte Proton Competition mit den beiden Ford Mustangs ein Ausrufezeichen auf amerikanischem Boden. Ben Tuck (#77) und Giammarco Levorato (#88) lieferten sich ein brisantes Teamduell, das Levorato mit einem blitzsauberen Schlusssprint hauchdünn für sich entschied.

    Levorato profitierte von einer nachträglichen Aufnahme ins Hyperpole-Feld, nachdem der #87 Lexus disqualifiziert wurde. Die Startpositionen eins und zwei im Rennen sind für Ford ein besonders emotionales Highlight und eine tolle Belohnung für die Fans vor Ort.

    Den dritten Startplatz übernimmt der McLaren #95, welcher sich ebenfalls stark an diesem Wochenende zeigte. Dahinter auf den Rängen vier und fünf platzierten sich der BMW #46 und die Corvette #33.

    Die Flagge von Texas über dem Circuit of the Americas

    Ausgangslage und Vorschau für das Rennen

    Die Topteams in der Hypercar-Klasse gehen von unterschiedlichen Startplätzen ins Rennen. Sowohl der private Ferrari von Kubica, als auch die Werksfahrzeuge erscheinen stark in Texas. Ebenfalls in Bestform zeigt sich die Porsche-Penske-Mannschaft, doch auch die Underdogs wie Proton und Alpine können im Sechs-Stunden-Rennen auf ihre Chance hoffen.

    Die Bedingungen auf dem Circuit of The Americas bleiben unberechenbar – das Qualifying hat gezeigt, dass sowohl Erfahrung als auch Mut bei schnellen Entscheidungen über Sieg und Niederlage entscheiden können. Das Rennen startet am Sonntag um 13:00 Uhr Ortszeit (20:00 Uhr MESZ) und verspricht, ein Schlüsselmoment im WM-Kampf zu werden.

    Alle Zeiten vom Qualifying gibt es hier zum nachlesen.

    Bilder © Alessandro Sala

  • BMW dominiert den Trainingsauftakt beim Lone Star Le Mans in COTA

    BMW dominiert den Trainingsauftakt beim Lone Star Le Mans in COTA

    Die Eröffnungstrainings zum Lone Star Le Mans 2025 auf dem Circuit of the Americas (COTA) lieferten spannende Performance-Trends und zeigten die hohe Motivation der Top-Teams.

    Besonders BMW setzte mit Bestzeiten im FP2 ein Ausrufezeichen und unterstrich seine starke Ausgangsleitung zu Beginn des Rennwochenendes.

    Hypercar: BMW vor Ferrari an der Spitze beim Lone Star Le Mans

    Das FP1 eröffnete das Cadillac Hertz Team JOTA (#12) mit Will Stevens am Steuer als schnellsten der Session – ein Statement, das dem US-Hersteller auf heimischem Boden zusätzliche Aufmerksamkeit verschafft. Die Zeit von 1:53.584 Minuten setzte bei hochsommerlichen Bedingungen den Maßstab, dicht gefolgt von Aston Martin Valkyrie (#007) und der Vorjahressieger-Crew von AF Corse Ferrari (#83).

    Die Session endete jedoch abrupt: Der führende Cadillac landete im Kiesbett von Kurve 7, während Sheldon van der Linde im BMW (#20) eine weitere rote Flagge auslöste – beide Zwischenfälle zeigen, wie intensiv das Team-Setup und die Fahrwerksarbeit im Fokus stehen.
    Im FP2 des Lone Star Le Mans konnte BMW das Blatt wenden: Sheldon van der Linde gelang eine beeindruckende Rundenzeit von 1:51.946 Minuten, rund vier Zehntel vor Antonio Giovinazzi im Ferrari AF Corse (#51).

    Aston Martin (#009) schloss nach konstant guter FP1-Performance erneut knapp hinter Ferrari ab, während Porsche Penske Motorsport im zweiten Training einen deutlichen Sprung nach vorne machte. Der letztjährige COTA-Sieger (#83 Ferrari) hielt sich stabil im Vorderfeld, genauso wie die Schwester-Autos von Ferrari und Aston Martin. Toyota (#7) und Cadillac (#12) platzieren sich ebenfalls unter den Top-10.

    Besonders auffällig: Die Strecke zeigt sich in diesem Jahr gnadenlos. Technische Defekte (BMW #15 mit MGU-Problemen, diverse Rot-Flaggen) und zahlreiche gestrichene Runden wegen Track Limits bestätigen den Testcharakter der Sessions.

    McLaren / United Autosports dominiert in der LMGT3-Klasse

    LMGT3: Corvette stark, United Autosports mit Podiumstendenz

    In der LMGT3-Klasse konnte TF Sport Corvette sowohl im ersten Training als auch auf die Gesamtperformance einen ersten Platz verbuchen. Daniel Juncadella und Charlie Eastwood trennten nur 0,057 Sekunden auf den schnellsten Runden.

    United Autosports bestätigte jedoch mit dem #95 McLaren den Podiumserfolg aus dem Vorjahr und landete im FP2 auf Platz eins. Sean Gelael sicherte mit 2:06.545 Minuten den Bestwert. Der Iron Dames Porsche und die Proton Competition Mustang kämpften sich ebenfalls ins Vorderfeld, wobei die Zeitabstände zwischen den Top-Teams minimal bleiben und auf ein enges Rennen am Sonntag hindeuten.

    Auffällig ist die erneut starke Vorstellung der McLaren-Truppe (United Autosports), wie auch die vordere Platzierung des Akkodis ASP Lexus (#78). Die Damen von Iron Dames und die beiden Ford Mustang von Proton Competition bringen weitere Vielfalt an die Spitze. Der Manthey 1stPhorm zeigte im FP2 ungewohnte Schwächen mit einem 14. Platz – eine Momentaufnahme, die für die Rennaussichten allerdings wenig Relevanz haben dürfte.

    Schlüsselmoment: Der Unfall von Racing Spirit of LeMan (#10 Aston Martin) führte im FP1 zu einer längeren Unterbrechung. Deboer konnte zwar unversehrt aussteigen, doch zeigt schon jetzt: Auch die LMGT3 werden sich am Limit bewegen.

    Hektisches Treiben in der Boxengasse beim freien Training

    BoP-Ausblick und Favoriten

    Noch sagt das Training wenig über die endgültigen Kräfteverhältnisse aus. Gleichwohl deuten die Sessions an, dass BMW, Ferrari, Aston Martin sowie US-Teams wie Cadillac und TF Sport mit Corvette besonders gute Grundspeed finden und ihre Setup-Arbeit gut umsetzen.

    Die Balance of Performance wird entscheidend sein, um die minimalen Zeitunterschiede in den Klassen auszugleichen. Ferrari und AF Corse stehen nach dem Vorjahr unter Druck, ihre Siegambitionen zu bestätigen, während BMW nach dem Top-Speed in FP2 als Geheimfavorit gehandelt werden könnte.

    Das Wochenende verspricht nach den ersten Trainings einen engen Schlagabtausch – mit mehreren Herstellern, die auf Augenhöhe agieren. Ob BMW beim Lone Star Le Mans letztlich vorn landet, bleibt trotz starker Einzelrunden offen. Die BoP und Rennentwicklung dürften die Karten für das 6-Stunden-Rennen beim Lone Star Le Mans noch ordentlich mischen.

    Die vollständigen Zeiten aus FP1 und FP2 haben wir entsprechend für Euch verlinkt.

    Bilder © Alessandro Sala

  • WEC in Austin: Neue Fahrer und ein offener Titelkampf

    WEC in Austin: Neue Fahrer und ein offener Titelkampf

    Nach einer achtwöchigen Sommerpause startet die FIA WEC auf dem Circuit of the Americas (COTA) in die finale Phase der Saison. Die Lokalmatadoren von Cadillac werden nach ihrem Doppelsieg in Brasilien alles daran setzen, um auch vor heimischer Kulisse zu triumphieren.  

    In São Paulo hat sich das Blatt in der Langstrecken-Weltmeisterschaft gewendet. Nach vier Rennen Ferrari-Dominanz, gab plötzlich Cadillac den Ton an. Dahinter freute sich das Porsche-Werksteam über die Plätze drei und vier – auch BMW, Peugeot und Alpine sammelten zuletzt wichtige WM-Punkte. Ferrari verpasste hingegen mit beiden Werksautos ein Top-10-Ergebnis. 

    Für das bevorstehende 6-Stunden-Rennen in COTA, auch Lone Star Le Mans genannt, werden die Karten jedoch neu gemischt. Eine große Rolle werden dabei die erwarteten Temperaturen spielen, wie Urs Kuratle, LMDh-Leiter bei Porsche, erklärt. „Anfang September liegen die Temperaturen in Austin oft deutlich über der 30-Grad-Marke. Der Asphalt heizt sich enorm auf und stellt alle Teams im Hinblick auf die Reifennutzung vor große Herausforderungen.“

    Neue Fahrer im Hypercar

    Aufgrund der Wettervorhersage hat sich die Porsche-Mannschaft dazu entschieden, die Fahrer-Duos Julien Andlauer und Michael Christensen #5 sowie Kévin Estre und Laurens Vanthoor #6 durch je einen weiteren Fahrer zu unterstützen. Somit kehren der Australier Matt Campbell sowie der Franzose Mathieu Jaminet für das Rennen in Texas zurück in die WEC.

    Auch in den anderen Teams gibt es für das Gastspiel in COTA Veränderungen im Cockpit. Toyota begrüßt José María López zurück im GR010 HYBRID #7. Der Argentinier, welcher regulär im Lexus RC F LMGT3 unterwegs ist, ersetzt an diesem Wochenende Mike Conway, der sich vor wenigen Tagen das Schlüsselbein verletzte. Zusätzlich kehrt Stammfahrer Sébastien Buemi zurück zu seinen Teamkollegen Brendon Hartley und Ryo Hirakawa, die zuletzt in Brasilien als Duo an den Start gingen. 

    Formel-E-Vizeweltmeister Nick Cassidy startet 2026 für Peugeot in der WEC.

    Neben Buemi fehlten auch die beiden Peugeot-Werksfahrer Jean-Eric Vergne und Stoffel Vandoorne beim WEC-Rennen in Interlagos. Grund dafür waren Überschneidungen mit ihren Aktivitäten in der Formel-E-Meisterschaft. In Austin starten sie wieder in der WEC und bringen den frisch gekrönte Formel-E-Vizeweltmeister Nick Cassidy mit an die Strecke. Wie das französische Team bekannt gab, wird Cassidy ab 2026 Stammfahrer im Peugeot 9X8 und in COTA seine ersten Testkilometer fahren. 

    „Ich bin sehr stolz, für Peugeot in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2026 anzutreten. Für eine so ikonische Marke im Langstreckensport zu fahren – insbesondere bei den 24 Stunden von Le Mans – ist eine Traumchance“, so der 31-Jährige nach seiner Verpflichtung als Peugeot-Werksfahrer.

    Titelkampf um die Herstellerwertung

    Nach dem starken Saisonstart liegt Ferrari mit 175 Punkten aktuell an der Spitze der Herstellerwertung. Trotz komfortabler Führung darf sich die Mannschaft aus Maranello bei den bevorstehenden Saisonläufen jedoch keine Fehler erlauben. Sowohl Cadillac als auch Porsche liegen in Schlagdistanz und werden in Austin den WM-Kampf weiter anheizen.

    Porsche bei den WEC 6 Stunden von COTA 2025 live.

    „Zuletzt in São Paulo wollten wir so viele Punkte wie möglich mitnehmen und den Abstand zu den Führenden in der Herstellermeisterschaft verringern. Tatsächlich haben wir mit beiden Autos ein fehlerfreies, schnelles Rennen absolviert und kamen auf den Positionen drei und vier ins Ziel – mehr lag für unser Team nicht in Reichweite“, schildert Jonathan Diuguid, Leitender Direktor Porsche Penske Motorsport. „In Austin treten wir mit dem gleichen Ziel an. Wir haben vollstes Vertrauen in unsere Performance sowie die operativen Abläufe und wollen den Rückstand in der Herstellerwertung weiter schrumpfen.“

    Los geht es am Freitag, 05.09., mit dem FP1. Die Qualifikation zu den 6 Stunden von COTA startet am Samstag um 22:00 Uhr deutscher Zeit. Rennstart ist am Sonntag, dem 07.09., um 20:00 Uhr. Der gesamten Zeitplan zu den Lone Start Le Mans ist in der Rennübersicht zu finden. Die Übertragungen gibt auf der Seite zu TV & Livestream.

    Titelbild: Toyota Gazoo Racing, Bild 2: Stellantis Media, Bild 3: Porsche Newsroom


  • Eine Europa-Tour zwischen Pescara, Spa und Silverstone

    Eine Europa-Tour zwischen Pescara, Spa und Silverstone

    Heute reisen wir mit Euch quer durch Europa im Podcast. Vom sonnigen Pescara, über das wechselhafte Spa bis hin zum regnerischen Silverstone ist für jeden etwas dabei.

    Eine Hörermail war Auslöser für den Beginn dieser Folge, denn unser Hörer Frederik und unser Moderator David teilen die gleiche Leidenschaft. Beide sind begeistert von der ehemalige Rennstrecke in Pescara, deren Geschichte und dem historischen Motorsport.

    Im zweiten Teil der Folge werfen wir einen Blick auf die ELMS in Spa, den neuen ELMS-Kalender 2026 und das kommende Rennen in Silverstone, bevor wir uns der WEC in Texas zuwenden. Ganz zum Schluss gibt es zudem noch eine Überraschung in Form eines neuen Community-Formats für Euch.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Fabio Scherer über DTM-Saison und Langstrecken-Pläne

    Fabio Scherer über DTM-Saison und Langstrecken-Pläne

    Auf der Langstrecke hat sich Fabio Scherer in den vergangenen Jahren bereits einen Namen gemacht. Nach sehenswerten Rennen in der WEC und ELMS sowie einem Le Mans-Sieg wechselte der Schweizer in diesem Jahr überraschend in die DTM. Gegenüber Endurance Archive sprach er über seine Zukunft im Langstrecken-Motorsport.

    Bei der 100. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans sorgte Fabio Scherer im Jahr 2023 für große Schlagzeilen in der Motorsportwelt. Trotz gebrochenem Fuß fuhr der Schweizer ganze 158 Runden und sicherte sich mit seinen Teamkollegen Albert Costa und Jakub Śmiechowski den Klassensieg des Langstrecken-Klassikers. Nach einer Saison mit United Autosports in der ELMS verkündete Scherer für 2025 sein DTM-Comeback und somit auch sein Debüt im GT3-Sport.

    Le Mans-Sieger Fabio Scherer im DTM Ford Mustang GT3 auf dem Sachsenring 2025.

    „Die Rückkehr in die DTM war extrem schwierig“, berichtete Fabio Scherer am Sachsenring gegenüber Endurance Archive und fügte hinzu: „In den letzten fünf Jahren bin ich vielleicht vier Qualifyings gefahren. Auf dieser Basis in eine der größten Quali-Meisterschaften zu kommen, war natürlich eine große Umstellung.“

    Dass sich der Engelberger über die Saison stetig weiterentwickelt, stellte er bei den Saisonläufen am Sachsenring unter Beweis. Auf der Strecke, die Scherer schon zu Formel-4-Zeiten gern fuhr, sicherte er sich mit den Plätzen acht und elf wichtige Meisterschaftspunkte. „Es geht in die richtige Richtung. Bei den letzten beiden Rennwochenenden werden wir noch ein paar Lorbeeren sammeln können“, zeigt sich Scherer zuversichtlich.

    LMP2 zu GT3: Kein leichter Umstieg

    In der DTM startet Fabio Scherer mit einem Ford Mustang GT3 seiner Mannschaft HRT Ford Performance. Den Umstieg ins GT3-Cockpit beschreibt der Schweizer, der vor Saisonstart nur wenige Testkilometer sammeln konnte, als Sprung ins kalte Wasser. „Ich bin zuvor noch nie einen Rennwagen mit ABS gefahren – das war in erster Linie wirklich eine Umstellung für mich. Im Vergleich zum LMP2-Fahrzeug hat ein GT3-Bolide natürlich ein höheres Gewicht und weniger Aero, was einen anderen Fahrstil verlangt.“

    DTM-Pilot Fabio Scherer auf dem Sachsenring mit seiner Ford-Mannschaft von HRT.

    Dass sich Scherer im hart umkämpften DTM-Feld behaupten kann, bestätigen die jüngsten Ergebnisse. Auch wenn die Rennserie von seinem gewohnten Umfeld abweicht, ist ihm der Umstieg in die GT3-Klasse sichtlich geglückt. „Ein Rennwochenende in der DTM kannst du nicht mit der WEC oder ELMS vergleichen“, so Scherer auf die Frage nach markanten Unterschieden. „Neben einigen PR-Terminen haben wir in der DTM sowohl Samstag als auch Sonntag Qualifying und Rennen, bei denen man immer am Limit fährt. Auf der Langstrecke ist es die Kunst, das Rennen zu lesen und im richtigen Moment Gas zu geben. In der DTM hingegen ist jede Runde Vollgas – egal ob Outlap oder Inlap.“

    Zukunft: DTM und Le Mans fest im Blick

    Egal ob WEC, IMSA oder VLN – das Einsatzfahrzeug von Fabio Scherer, der Ford Mustang GT3, ist inzwischen auch von der Langstrecke nicht mehr wegzudenken. Diese Entwicklung verfolgt auch der Ford-Pilot mit Blick auf die Zukunft.

    „Es gibt nichts Besseres, als mit einem solchen Auto in der DTM unterwegs sein zu dürfen! Dann auch noch als Schweizer in dieser Rennserie zu starten, ist ein tolles Gefühl. Die DTM ist noch immer die DTM – die Magie der Rennserie ist wieder zurück und ich genieße jede Sekunde, in der ich fahren kann“, freut sich Scherer.

    Le Mans, Nürburgring oder Spa - Ford-Pilot Fabio Scherer möchte alle 24-Stunden-Rennen gewinnen.

    „Es wäre natürlich richtig cool, als erster Schweizer die DTM-Meisterschaft zu gewinnen. Natürlich ist auch die WEC eine fantastische Rennserie und Le Mans, Nürburgring und Spa sind Events, die ich in der Gesamtwertung gewinnen möchte. Aber die DTM hat für mich persönlich schon eine spezielle Bedeutung.“

    Ob wir Fabio Scherer zukünftig auch im Ford auf der Langstrecke erleben werden, bleibt abzuwarten. Gespräche soll es jedoch schon gegeben haben. Seine nächsten Stationen in der DTM sind der Red Bull Ring (12. bis 14. September 2025) sowie der Hockenheimring (03. bis 05. Oktober 2025), zu welchem auch immer zahlreiche Fans aus der Schweiz anreisen.

    Bilder © Martin.Motorsport

  • VDS Panis Racing siegt in Spa, die ELMS tritt in die heiße Phase ein

    VDS Panis Racing siegt in Spa, die ELMS tritt in die heiße Phase ein

    VDS Panis Racing ging am 24. August als Sieger aus dem 4-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps hervor – ein Lauf, der durch zahlreiche Zwischenfälle, Safety-Car-Phasen und Gelbperioden stark beeinflusst wurde.

    Für die Besatzung des Oreca 07 mit der Startnummer 48 – Oliver Gray, Esteban Masson und Charles Milesi – war es bereits der zweite Sieg in Folge. Mit nur noch zwei ausstehenden Rennen konnte das Trio seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 20 Punkte ausbauen.

    Das Safety Car, genauer gesagt der Zeitpunkt seiner Einsätze, erwies sich als rennentscheidend. Nachdem VDS Panis Racing in der Anfangsphase durch einen Zwischenfall seine Führung verloren hatte, kam dem Team später eine weitere Neutralisierung zugute. Während die Konkurrenz mit reduzierter Geschwindigkeit unterwegs war, konnte die Crew ihren vorletzten Boxenstopp einlegen und so entscheidend Zeit gutmachen.

    Auf der Strecke belegte der IDEC Sport Oreca 07 (#18) mit Jamie Chadwick, Dani Juncadella und Mathys Jaubert zunächst Rang zwei, rund zehn Sekunden hinter dem Siegerfahrzeug. Nachträglich erhielt das Team jedoch eine Drei-Minuten-Zeitstrafe, da es während einer Gelbphase die Box angesteuert hatte – ein Regelverstoß, der es bis auf Platz 18 zurückwarf.

    Profiteure dieser Strafe waren die Fahrer des Inter Europol Oreca 07 (#43): Tom Dillmann, Jakub Śmiechowski und Nick Yelloly sicherten sich dadurch ihren dritten zweiten Platz in Folge.

    Das Podium komplettierte der Nielsen Racing Oreca 07 (#24) mit Filipe Albuquerque, Ferdinand Habsburg und Cem Bölükbaşı. Für das Trio war es der erste Podestplatz in der ELMS-Saison 2025.

    Algarve Pro Racing triumphiert in chaotischem LMP2-Pro-Am-Duell

    Auch in der LMP2-Pro-Am-Klasse ging es turbulent zu. Algarve Pro Racing feierte dabei seinen ersten Saisonsieg: Olli Caldwell, Kriton Lendoudis und Alex Quinn bewahrten die Nerven und steuerten den Oreca 07 mit der Startnummer 20 souverän ins Ziel.

    Rang zwei sicherte sich der United Autosports Oreca (#21), während der bisherige Tabellenführer AO by TF (#99) auf Platz drei kam. Damit liegt das Team nun drei Punkte hinter Algarve Pro Racing (#20) – bei noch zwei ausstehenden Rennen.

    Neuer Sieger in der LMP3-Klasse

    Für die bislang dominierende Mannschaft der Saison in der LMP3 lief es in Spa alles andere als nach Plan. Der CLX Motorsport Ligier JS P325 (#17) schied kurz vor Rennende nach einem Zwischenfall aus, als Adrien Closmenil im Duell mit dem Eurointernational Ligier (#11) von Ian Aguilera von der Strecke abkam und im Kiesbett strandete. Damit verpasste das Team die Chance, in Belgien bereits beide LMP3-Titel zu sichern.

    Den Sieg holten sich stattdessen Rik Koen, Daniel Nogales und Jacek Zielonka im Ligier JS P320 (#8) des polnischen Teams Virage. Auf Rang zwei folgte der RLR M Sport Ligier (#15) mit Michael Jensen, Gillian Henrion und Nick Adcock. Das Podium komplettierte schließlich der Eurointernational Ligier (#11) mit Ian Aguilera und Fabien Michal.

    Racing Spirit of Léman übernimmt nach LMGT3-Sieg die Meisterschaftsführung

    Der Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo (#59) von Racing Spirit of Léman mit Erwan Bastard, Valentin Hasse-Clot und Clément Mateu entschied die LMGT3-Klasse in Spa für sich – nach einem packenden Duell in der letzten Runde mit dem Iron Lynx Mercedes-AMG GT3 (#63) von Martin Berry, Lorcan Hanafin und Fabian Schiller.

    Hasse-Clot kam beim letzten Boxenstopp knapp vor Schiller wieder auf die Strecke und verteidigte die Führung trotz massiven Drucks bis ins Ziel. Mit diesem Sieg machte das RSL-Trio in der Meisterschaft einen großen Sprung nach vorn: Das Team überholte gleich sechs Konkurrenten im Titelkampf und führt nun mit einem Punkt Vorsprung auf die Iron Dames (#85).

    Rang drei ging an den Kessel Racing Ferrari 296 GT3 (#57) mit Takeshi Kimura, Ben Tuck und James Calado.

    Die nächste Runde der European Le Mans Series 2025 steht am 14. September an: Mit dem 4-Stunden-Rennen von Silverstone kehrt die Serie erstmals seit 2019 wieder nach Großbritannien zurück. Alle Ergebnisse der vierten Runde in Spa-Francorchamps findet ihr hier.

  • Algarve Pro Racing an der Spitze in Spa

    Algarve Pro Racing an der Spitze in Spa

    Mit einer 90-minütigen Trainings-Session beendete die ELMS in Spa-Francorchamps ihre Sommerpause.

    In der Vorbereitung auf das 4-Stunden-Rennen am Sonntag umrundete Alexander Quinn #20 die Strecke im FP1 als schnellster Fahrer. Mit einer Zeit von 2:01.091 Minuten setzte sich der Brite in seinem Boliden aus der LMP2 Pro/Am-Klasse vor den Spitzenreiter in der LMP2-Kategorie.

    Schnellster Fahrer in der LMP2-Klasse war Nick Yelloly im Inter Europol Competition #43. Hinter ihm fuhr Doppelsieger Daniel Juncadella #18 die drittschnellste Trainingszeit. Mit einer Runde von 2:01.595 Minuten sicherte sich die #77 von Proton Competition den vierten Rang und damit den zweiten Platz in der LMP2 Pro/Am-Wertung, vor TDS Racing #29.

    European Le Mans Series in Spa-Francorchamps 2025.

    In der LMP3-Klasse beendete Team Virage #8 das erste Freie Training an der Spitze des Feldes. Die zweitschnellste Trainingszeit sicherte sich CLX Motorsport #17 im baugleichen Ligier JS P325-Toyota. Griffin Peebles komplettierte die Top-3 in seinem Boliden von WTM by Rinaldi Racing #12.

    Mit einer Zeit von 2:17.981 Minuten fuhr McLaren-Pilot Wayne Boyd #23 frühzeitig die schnellste Runde in der LMGT3-Kategorie. Lokalmatador Alessio Picariello beendete den Freitag mit seinem Porsche #60 auf der zweiten Position. Rang drei sicherte sich der Ferrari 296 LMGT3 #74 der Kessel Racing-Mannschaft, gefolgt vom Schwesterauto #57 und dem GR Racing-Ferrari #86.

    ELMS-Zeitplan in Spa

    Weiter geht es am Samstag, dem 23. August, mit dem FP2 sowie der Qualifikation. Das 4-Stunden-Rennen startet am Sonntag um 13:00 Uhr und kann im kostenlosen Livestream verfolgt werden. Alle Ergebnisse aus dem FP1 gibt es hier.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Vorbereitung, Ausdauer, Rennalltag: Hinter den Kulissen mit Joel Sturm

    Vorbereitung, Ausdauer, Rennalltag: Hinter den Kulissen mit Joel Sturm

    Langstrecken Rennen sind eine Herausforderung für Mensch und Maschine. Doch wie bereitet man sich auf so etwas vor und was sind die Herausforderungen? Das Verrät uns Fahrer Joel Sturm in dieser Folge.

    David und Dominic hatten Gelegenheit mit Langstrecken-Profi Joel Sturm über seinen Rennalltag zu sprechen. Worin liegt der Fokus in der Vorbereitung, wie schafft man es die Nacht zu meistern und was waren seine persönlichen Erkenntnisse bei den diesjährigen 24-Stunden-Rennen? In dieser Folge gibt es einen umfassenden Blick hinter die Kulissen.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.