Blog

  • Abschied und Titelkampf: Ein Ausblick auf das WEC-Finale

    Abschied und Titelkampf: Ein Ausblick auf das WEC-Finale

    Die WEC-Saison 2024 geht in die heiße Phase und wir sprechen über alle Themen, die vor dem letzten Rennen noch einmal wichtig sind.

    Kurz vor dem Saisonfinale der FIA WEC in Bahrain gibt es noch einiges zu besprechen. So verabschiedet sich etwa Nicolas Lapierre vom aktiven Motorsport. Im gleichen Zug wird es spannend beim Titelkampf, da Porsche, Toyota und auch Ferrari mit Chancen auf die WM an den Start gehen. Den kompletten Ausblick auf das WEC-Finale gibt es in dieser Podcast-Folge.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Vier Stunden, vier Titel: Das Saisonfinale der ELMS

    Vier Stunden, vier Titel: Das Saisonfinale der ELMS

    Das Saisonfinale der ELMS 2024 in Portimão bot Motorsport der Spitzenklasse. Die 4-Stunden-Distanz sorgte für intensive Zweikämpfe und taktische Schachzüge in allen Klassen.

    Besonders bemerkenswert: Alle Meisterschaftsentscheidungen fielen erst in den Schlussminuten des Rennens, was die Spannung bis zur Zielflagge hochhielt.

    Die Meister der Saison 2024

    Louis Delétraz, Robert Kubica und Jonny Edgar sicherten dem Team AO by TF den LMP2-Titel. Für Delétraz ist es bereits der dritte Triumph in dieser Klasse, während Rookie Edgar gleich in seinem Debütjahr den Titel holt.

    Im Titelkampf der LMP2 Pro/Am-Klasse setzte sich in einem dramatischen Finale das Trio Francois Perrodo, Matthieu Vaxiviere und Alessio Rovera im AF Corse Oreca mit zwei Punkten Vorsprung durch.

    Michael Jensen, Nick Adcock und Gaël Julien feierten im RLR MSport Ligier den LMP3-Titel. Eine starke Aufholjagd in den Schlussminuten sicherte ihnen den entscheidenden zweiten Platz im Rennen.

    Hiroshi Hamaguchi, Axcil Jefferies und Andrea Caldarelli im Iron Lynx Lamborghini krönten sich zu den ersten LMGT3-Champions der ELMS. Mit einem spektakulären Überholmanöver in der letzten Runde sicherten sie sich Sieg und Titel.

    Podium European Le Mans Series - 4h of Portimao - Autodromo Internacional do Algarve  - Portugal -

    Die Höhepunkte des Rennens

    Bereits der vorletzte Saisonlauf sorgte für viel Spannung und auch das Abschlussrennen 2024 stand dem in nichts nach. Das Rennen war geprägt von taktischen Schachzügen und unerwarteten Wendungen. Drei Safety-Car-Phasen und drei Full-Course-Yellows sorgten für ständige Strategieänderungen.

    In der LMP2-Klasse setzte sich am Ende das COOL Racing Team durch. Malthe Jakobsen überquerte als Erster die Ziellinie und sicherte damit den zweiten Saisonsieg für sich und seine Teamkollegen Lorenzo Fluxá und Ritomo Miyata. Besonders dramatisch verlief das Rennen jedoch für Inter Europol Competition. Eine 10-Sekunden-Strafe, die später annulliert wurde, kostete das Team wertvolle Zeit und möglicherweise den Titel.

    In der LMP3-Klasse lieferten sich die Titelanwärter einen packenden Dreikampf. Adam Ali im Eurointernational Ligier schien lange auf Meisterschaftskurs, wurde aber in den Schlussminuten von Gaël Julien im RLR MSport Ligier überholt.

    Das LMGT3-Rennen bot ein packendes Finale zwischen dem Iron Dames Porsche und dem Iron Lynx Lamborghini. Michelle Gatting im Porsche wehrte sich lange gegen Andrea Caldarellis Angriffe, musste sich aber in der letzten Runde geschlagen geben.

    Mit diesem spektakulären Saisonfinale geht die European Le Mans Series 2024 zu Ende. Die Fans dürfen sich aber bereits auf die neue Saison freuen, die im April 2025 in Barcelona startet. Alle Ergebnisse vom Rennen gibt es hier zum nachlesen.

    Bilder © ELMS Pressematerial | FocusPackMedia – Gabi Tomescu & Marcel Wulf

  • Zuwachs für die WEC: RMLs Pläne und Lotus‘ Ambitionen

    Zuwachs für die WEC: RMLs Pläne und Lotus‘ Ambitionen

    Die Herbstpause zwischen den WEC-Rennen in Fuji und Bahrain hat ein spannendes Thema hervorgebracht: Die Hypercar-Pläne vom RML.

    In dieser Folge sprechen wir über die britische Mannschaft, die potentiellen Partner für einen Hypercar-Einsatz und andere britische Marken. Besonders im Blick haben wir dabei Lotus, die sich in jüngster Zeit zunehmend aktiver zeigen.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Hypercar-Update: Wer kommt und geht 2025

    Hypercar-Update: Wer kommt und geht 2025

    Die WEC-Saison 2024 neigt sich dem Ende zu. Grund genug für uns, ein weiteres Hypercar-Update zu geben. Wir blicken auf die Zu- und Abgänge im Jahr 2025.

    Das alte Jahr ist noch nicht ganz zu Ende, da wandert unser Fokus bereits auf das Starterfeld 2025. Einige Fahrzeuge in der Hypercar-Klasse werden uns verlassen und eine ganze Reihe neuer Teilnehmer kommt hinzu. Die Entwicklungen für das Jahr 2025 und darüber hinaus besprechen wir in dieser Folge.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • ELMS: Fünf Safety Cars und ein Premierensieg

    ELMS: Fünf Safety Cars und ein Premierensieg

    Das fünfte Saisonlauf der ELMS in Mugello bot den Zuschauern ein packendes Spektakel mit fünf Safety Cars und einem Premierensieg als Abschluss.

    Das Rennen in Italien konnte erstmals das Iron Lynx-Proton-Trio Jonas Ried, Macéo Capietto und Matteo Cairoli für sich entscheiden.

    Turbulentes Rennen mit vielen Unterbrechungen

    Der Rennverlauf war geprägt von insgesamt fünf Safety-Car-Phasen und einer Roten Flagge, die regelmäßig für Chaos bei den Teams sorgten. Besonders dramatisch war der Unfall des Proton Competition-Porsche #60. Nach einer Kollision mit dem Iron Dames Porsche schlug Claudio Schiavoni in die Streckenbegrenzung ein. Der Fahrer konnte glücklicherweise unverletzt aus dem stark beschädigten Fahrzeug aussteigen, sorgte jedoch für eine Rote Flagge im Rennen.

    Spannung in allen Klassen

    • LMP2: Nach einem spannenden Dreikampf zwischen Iron Lynx-Proton, Inter Europol Competition und Panis Racing setzte sich am Ende die Nummer 9 von Iron Lynx-Proton durch und erzielte seinen Premierensieg in der ELMS. Das Team überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 6,5 Sekunden vor dem Algarve Pro Racing Oreca auf Platz zwei.
    • LMP2 Pro/Am: Richard Mille by TDS triumphierte mit Rodrigo Sales, Grégoire Saucy und Mathias Beche. Das Team profitierte von Problemen der Konkurrenz und übernahm die Führung in der zweiten Rennhälfte.
    • LMP3: In einem taktischen Finish sicherte sich das Team Virage mit Julien Gerbi, Bernado Pinheiro und Gillian Henrion den Sieg. Die Entscheidung fiel erst in den letzten Minuten, als der führende RLR M-Sport Ligier zum finalen Tankstopp an die Box musste.
    • LMGT3: Kessel Racing (Takeshi Kimura, Esteban Masson, Daniel Serra) feierte den zweiten Sieg in Folge. In einem packenden Finish überholte Serra den bis dahin führenden Aston Martin von Grid Motorsport by TF erst sieben Minuten vor Rennende.

    Titelentscheid erst in Portimão

    Die Meisterschaftsentscheidungen in allen Klassen der European Le Mans Series 2024 werden erst beim Saisonfinale in Portimão fallen. In der LMP2-Gesamtwertung führt AO by TF mit 75 Punkten vor Inter Europol Competition (69 Punkte) und Panis Racing (60 Punkte). Noch enger geht es in der LMP2 Pro/Am-Wertung zu, wo AF Corse (86 Punkte) nur knapp vor Richard Mille by TDS (84 Punkte) und Algarve Pro Racing (78 Punkte) liegt.

    Besonders aufregend ist die Situation in der LMP3-Klasse: Hier trennen die Top 3 nur zwei Punkte. Eurointernational führt mit 83 Zählern hauchdünn vor Team Virage (82) und RLR MSport (81). In der LMGT3-Kategorie ist die Lage ebenfalls völlig offen. Theoretisch können hier noch neun Teams den Titel gewinnen. Aktuell teilen sich Kessel Racing und Racing Spirit of Léman mit jeweils 64 Punkten die Tabellenführung

    Mit 26 zu vergebenden Punkten beim Finale in Portugal verspricht der Showdown am 19. Oktober Hochspannung bis zur letzten Runde. Die engen Punktestände in allen Klassen garantieren ein spannendes Saisonfinale, bei dem die Meistertitel erst in den letzten Runden entschieden werden könnten.

    Alle Ergebnisse vom Rennen gibt es hier zum nachlesen. Die Bilder vom Testtag und Training gibt es hier.

    Die Bilder vom Rennen

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Ein neuer Teilnehmer steigt in den Ring

    Ein neuer Teilnehmer steigt in den Ring

    Mit Genesis steigt ein neuer Teilnehmer in den Ring – Grund für uns ausführlich über den Hersteller zu sprechen.

    Der koreanische Hyundai-Konzern wagt sich nach vielen Jahren des Rallye-Sports auf die Langstrecken-Bühne. Mit seiner Luxus-Marke Genesis will der Autobauer ab 2026 in der IMSA und der WEC antreten. Was bereits bekannt ist und worüber spekuliert wird, erfahrt Ihr in dieser Folge.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • ELMS: Bilder aus Mugello

    ELMS: Bilder aus Mugello

    Für die ELMS steht in Mugello an diesem Wochenende das vorletzte Rennen der Saison an. Unser Fotograf Walter ist vor Ort und erste Bilder im Gepäck.

    Auch im Vorfeld des Mugello-Wochenendes konnten sich die Teams bei einem Testtag auf die Strecke einstimmen. Weiter ging es am Freitag mit dem Training. Das Qualifying folgt am Samstag, bevor es Sonntag für vier Stunden zur Sache geht.

    Der Start der 4h Mugello ist am 29.09.2024 um 11:30 Uhr MESZ. Das Rennen kann kostenlos in voller Länge mit englischem Audiokommentar auf der ELMS Live-Seite verfolgt werden.

    Bilder vom Testtag

    Bilder vom Training

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Das beste WEC-Rennen der letzten 5 Jahre

    Das beste WEC-Rennen der letzten 5 Jahre

    Die 6 Stunden von Fuji liegen hinter uns und wir sind im Team einer Meinung: Der Lauf in Fuji war das beste WEC-Rennen in den letzten Jahren.

    In dieser Folge sprechen wird über das vorletzte Rennen der Saison in Japan. Wir gehen auf die Vielzahl an Höhepunkten ein, das überraschende Podium und den daraus resultierenden WM-Stand.

    Hinweis: Tobias hatte Probleme mit der Aufnahme und entsprechend sind seine Sprach-Abschnitte der Folge nicht auf dem Niveau von David und Dominic. Wir bitten das zu entschuldigen.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Porsche siegt in Fuji mit unerwarteten Podiumsgästen

    Porsche siegt in Fuji mit unerwarteten Podiumsgästen

    Das 6-Stunden-Rennen von Fuji erwies sich als wahres Feuerwerk der Emotionen und Entscheidungen in der WEC mit Porsche als Sieger. Bei sommerlichen Temperaturen und über 65.000 begeisterten Zuschauern lieferten sich die Teams ein packendes Rennen bis zur letzten Minute.

    Porsche holt den Sieg in Fuji und die WM-Führung

    Das Werksteam Porsche Penske Motorsport feierte einen überragenden Sieg mit der Startnummer sechs. Kévin Estre, André Lotterer und Laurens Vanthoor fuhren ein fehlerfreies Rennen über 213 Runden und sicherten sich nicht nur den Sieg, sondern auch die Führung in der Fahrerwertung.

    Für André Lotterer war es ein besonders emotionaler Moment, da der gebürtige Deutsche viele Jahre seines Lebens in Japan verbracht hat und Fuji für Ihn immer wie ein Heimrennen war. Mit diesem Sieg konnte er sich endlich diesen Traum vom Sieg in Japan erfüllen.

    Während Porsche in Fuji jubelte, erlebten Toyota und Ferrari ein wahres Debakel. Der Toyota #7 schied nach 163 Runden aus und auch das Schwester-Fahrzeug musste nach Problemen seine Podiums-Hoffnungen vor heimischen Fans begraben. Bei Ferrari war eine Kollision in Runde zwei die #51 und die #83 früh zurück, während der Ferrari #50 nach zwischenzeitlicher Führung am Ende nur den neunten Platz belegte.

    SCHUMACHER Mick (ger), Alpine Endurance Team, Alpine A424, portrait during the 2024 6 Hours of Fuji, 7th round of the 2024 FIA World Endurance Championship, from September 13 to 15, 2024 on the Fuji Speedway in Oyama, Shizuoka, Japan - Photo Charly Lopez / DPPI

    Erstes Podium für BMW und Alpine

    Das BMW M Team WRT sorgte für eine große Überraschung, indem es mit der Nummer 15 den zweiten Platz belegte. Dries Vanthoor, Raffaele Marciello und Marco Wittmann fuhren ein starkes Rennen und sicherten BMW das erste Podium in der Hypercar-Klasse der WEC. Mit einem Abstand von 16,601 Sekunden zum Porsche meisterte das Trio die Fahrt auf’s Podium ohne Probleme und lies sich auch im unvorhersehbaren Rennen nix dazwischenkommen.

    Die zweite große Sensation des Tages war das erste Podium für Alpine in der WEC mit dem neuen A424, herausgefahren von Nicolas Lapierre, Matthieu Vaxiviere und Mick Schumacher. Das Trio belegte den dritten Platz und lag am Ende 42,321 Sekunden hinter dem Sieger. Besonders packend und brenzlig zugleich waren die letzten 20 Minuten des Rennens. Mick Schumacher saß für den Schluss-Stint im Cockpit und lieferte sich ein Duell ohne Gnade mit dem JOTA #12, der zu diesem Zeitpunkt auf Rang drei lag.

    20 VAN DER LINDE Sheldon (zaf), FRIJNS Robin (nld), RAST René (ger), BMW M Team WRT, BMW Hybrid V8 #20, Hypercar, action during the 2024 6 Hours of Fuji, 7th round of the 2024 FIA World Endurance Championship, from September 13 to 15, 2024 on the Fuji Speedway in Oyama, Shizuoka, Japan - Photo Julien Delfosse / DPPI

    JOTA sichert sich vorzeitig den FIA World Cup

    Das Hertz Team JOTA hat mit dem fünften Platz seines Porsche #12, pilotiert von Will Stevens, Callum Ilott und Norman Nato, vorzeitig den FIA World Cup für private Hypercar-Teams einfahren können, trotz eines Rückschlags zum Rennende.

    In der Schlussphase deutete alles auf einen Podiumsplatz für die #12 hin, doch nachlassende Reifen sorgten für Probleme im direkten Duell mit Alpine und Peugeot und das Fahrer-Trio rutschte ans Ende der Top 10. Dennoch reichte das Ergebnis für den erstmaligen Sieg der Privatteam-Trophäe.

    Der Autobauer Cadillac dürfte sich darüber freuen, denn die JOTA-Mannschaft wird im kommenden Jahr die Werksfahrzeuge für den Hersteller einsetzen. Die neue Partnerschaft könnte sich für Cadillac 2025 als wahrer Glücksgriff erweisen, nachdem auch die Pole-Position in diesem Rennen nicht reichte, um bis zum Ende in Führung zu bleiben.

    54 FLOHR Thomas (swi), CASTELLACCI Francesco (ita), RIGON Davide (ita), Vista AF Corse, Ferrari 296 GT3 #54, LM GT3, action during the 2024 6 Hours of Fuji, 7th round of the 2024 FIA World Endurance Championship, from September 13 to 15, 2024 on the Fuji Speedway in Oyama, Shizuoka, Japan - Photo Charly Lopez / DPPI

    GT3-Sieg für Ferrari & WM-Titel für Porsche

    Das Team Vista AF Corse mit Thomas Flohr, Francesco Castellacci und Davide Rigon setzte sich nach einem harten Rennen an die Spitze der LMGT3-Klasse und konnte diese mit einem Sieg beenden. Für die Mannschaft und den Hersteller ist es jedoch nicht nur eine Belohnung für ein gutes Rennen, der Triumph in Fuji markiert zugleich auch etwas historische – den ersten Sieg eines Ferrari 296 in der GT3-Klasse.

    Dicht dahinter folgte der Porsche von Manthey PureRxcing auf Platz zwei. Trotz 40 Kilogramm Erfolgsballast und einem Start von Rang 14 in Fuji zeigte das Porsche-Trio Alex Malykhin, Joel Sturm und Klaus Bachler eine starke Leistung und lies die Konkurrenz auf weiten Teilen Chancenlos hinter sich. Auch wenn es für den Sieg im Rennen nicht reichte, so genügt das Resultat, um vorzeitig den WM-Titel für GT3-Teams sowie jenen für die GT3-Fahrer zu gewinnen.

    46 MARTIN Maxime (bel), ROSSI Valentino (ita), AL HARTHY Ahmad (omn) Team WRT, BMW M4 GT3 #46, LM GT3, portrait during the 2024 6 Hours of Fuji, 7th round of the 2024 FIA World Endurance Championship, from September 13 to 15, 2024 on the Fuji Speedway in Oyama, Shizuoka, Japan - Photo Javier Jimenez / DPPI

    Podiums-Premiere für Valentino Rossi

    Ein besonderes Highlight des Rennens war der erste Podiumsplatz für MotoGP-Legende Valentino Rossi in der FIA WEC. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Ahmad Al Harthy und Maxime Martin fuhr er den BMW M4 GT3 des Teams WRT auf den dritten Platz in der LMGT3-Klasse.

    Für den „Doktor“ war es ein emotionaler Moment, der seine erfolgreiche Umstellung vom Zweirad- auf den Vierrad-Motorsport unterstreicht. Diese Leistung ist besonders bemerkenswert, da Rossi erst seit dieser Saison in der WEC antritt. Sein Podiumsplatz zeigt, dass er auch in der Langstrecken-Weltmeisterschaft zu den Top-Fahrern gehören kann.

    Den detaillierten Rennverkauf gibt es wie immer in unserem Live-Ticker zum nachlesen. Die vollständige Ergebnis-Liste haben wir hier verlinkt.

    Bilder © FIA WEC Pressematerial – Charly Lopez & Javier Jimenez / DPPI