Blog

  • Ferrari dominiert, Porsche lauert – Zwischenstand nach 5 Stunden in Le Mans

    Ferrari dominiert, Porsche lauert – Zwischenstand nach 5 Stunden in Le Mans

    Ferrari führt nach fünf Stunden das Feld in Le Mans an, während Porsche mit starker Strategie in Schlagdistanz bleibt und lauert.

    Nach fünf Stunden Renn-Action an der Sarthe ist klar: Die 24 Stunden von Le Mans 2025 liefern Motorsport auf absolutem Top-Niveau – mit packenden Duellen, cleveren Strategien und ersten Rückschlägen für Favoriten. Hier der ausführliche Überblick für alle, die das Rennen bisher nicht begleiten konnten.

    Startphase: Porsche setzt das erste Ausrufezeichen

    Der Start verlief überraschend ruhig, doch schon in der ersten Runde zeigte Julien Andlauer im Porsche #5 (Andlauer/Christensen/Jaminet) seine Klasse und schnappte sich die Führung von den beiden Cadillac. Die US-Boliden, welche von der Pole ins Rennen gegangen waren, konnten dem starken Porsche nichts entgegensetzen.

    Besonders auffällig in der Startphase war Kevin Estre im Schwesterauto #6 (Estre/L. Vanthoor/Campbell). Nach der Disqualifikation im Qualifying fuhr dieser vom letzten Startplatz los und konnte bereits in der ersten Runde sieben Plätze gutmachen. Die Porsche-Strategie mit frühen Stopps und aggressiven Stints zahlte sich zunächst aus – beide 963er etablierten sich in den Top-Positionen.

    Der Start in Le Mans 2025

    Ferrari übernimmt das Kommando

    Doch ab der zweiten Rennstunde wurde klar: Ferrari hat im Longrun die Pace. Antonio Fuoco im Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) übernahm auf der Indianapolis-Geraden die Führung von Porsche und baute diese kontinuierlich aus. Der Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) und der AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson) rückten ebenfalls nach vorn und sorgten für eine Dreifach-Präsenz der Italiener in der Spitzengruppe.

    Ferrari scheint noch Reserven zu haben und kontrolliert das Rennen mit kühlem Kopf. Auch eine Fünf-Sekunden-Strafe für den Ferrari #83 (nach einem harten Zweikampf mit dem Porsche #6) bringt das Team bisher nicht aus dem Konzept.

    Cadillac und Alpine schwächeln

    Porsche hält sich mit beiden Werkswagen in Schlagdistanz. Kevin Estre und Laurens Vanthoor liefern sich packende Zweikämpfe mit den Ferraris, können das Tempo aber nicht ganz mitgehen. Der Porsche #5 musste nach Problemen mit der Bremsbalance zurückstecken und wurde von den Ferraris sowie dem Schwesterauto #6 überholt. Die Jota-Cadillac #12 und #38, die im Qualifying noch glänzten, fallen im Rennen noch deutlicher ab. Es fehlt an Topspeed und Rennpace, beide Fahrzeuge sind aktuell chancenlos und kämpfen nur noch um Plätze in den Top 10.

    Alpine, mit Mick Schumacher im Fahrzeug #36 und dem Schwesterauto #35, hatte sich mehr erhofft, doch beide Autos kassierten bereits Strafen wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse. Auch die Pace reicht nicht, um ganz vorne mitzumischen. Alpine ist aktuell nur sechste Kraft und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

    Alpine ist in Le Mans chancenlos

    Toyota und BMW in Lauerstellung

    Der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) hat sich nach anfänglichem Verkehr inzwischen in der erweiterten Spitzengruppe etabliert und kann das Tempo der Führenden einigermaßen mitgehen. Beim BMW #20 (Rast/Frijns/S. van der Linde) hält sich das Trio ebenfalls wacker in den Top 10, während die zweite BMW-Crew (#15) und die Peugeots nach einem frühen Abflug des #93 zurückgefallen sind.

    Zwischenfälle, Ausfälle und Probleme

    • Der erste größere Unfall ereignete sich nach etwa dreieinhalb Stunden: Der Ford Mustang #88 (Gattuso/Levorato/Olsen) flog in Tertre Rouge ab und ist damit aus dem Rennen.
    • Peugeot #93 (Di Resta/Mik. Jensen/Vergne) verzeichnete ebenfalls einen Abflug, konnte aber zunächst weiterfahren.
    • Die ersten Full-Course-Yellow-Phasen wurden durch Trümmer auf der Strecke ausgelöst, größere Massenkarambolagen blieben bislang aus.
    • Strafen prägten die Anfangsphase: Neben den Alpine-Piloten musste auch der AF-Corse-Ferrari #83 eine Zeitstrafe absitzen.
    Porsche ist Ferrari in Le Mans auf den Versen

    Strategische Ausgangslage nach 5 Stunden

    Ferrari hat aktuell die beste Ausgangsposition: Die #50 kontrolliert das Rennen mit einem Vorsprung von rund 20 Sekunden auf den besten Porsche, während die Teamkollegen #51 und #83 auf Schlagdistanz bleiben.

    Porsche hält sich mit beiden Werkswagen in der Verfolgerrolle und bleibt durch clevere Strategieoptionen gefährlich. Toyota und BMW lauern auf Fehler der Führenden, während Cadillac und Alpine aktuell keine Rolle im Kampf um den Gesamtsieg spielen.

    Nach fünf Stunden kristallisiert sich ein klarer Dreikampf zwischen Ferrari und Porsche in Le Mans heraus, mit Toyota als Wackelkandidat für eine Überraschung. Die ersten Ausfälle und Rückschläge haben bereits Spuren hinterlassen, doch im längsten Rennen des Jahres ist noch alles möglich. Die Nacht wird zeigen, ob Ferrari die Pace halten kann – oder ob Porsche mit Strategie und Konstanz zurückschlägt.

    Aktuelle Kurzmeldungen zum Rennen gibt es zusätzlich in unseren Instagram-Stories.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Le Mans 2025: Cadillac feiert historischen Hyperpole-Erfolg

    Le Mans 2025: Cadillac feiert historischen Hyperpole-Erfolg

    Zum 75. Jahrestag ihres Le Mans-Debüts hat Cadillac Motorsportgeschichte geschrieben. Erstmals sicherte sich die US-Marke die Hyperpole samt erster Startreihe für das 24-Stunden-Rennen.

    Alex Lynn setzte im Cadillac #12 mit einer Spitzenzeit von 3:23.166 Minuten die Bestmarke und holte damit seine zweite WEC-Pole. Teamkollege Earl Bamber komplettierte mit der #38 die historische erste Startreihe für die Marke aus Detroit. Für Cadillac ist es die erste Pole seit 1967, für einen britischen Fahrer die erste seit Johnny Herbert 2004.

    Neues Hyperpole-Format sorgt für Drama

    Das neue Qualifying-Format brachte zusätzliche Spannung in den Donnerstag Abend. In Hyperpole-Session 1 kämpften 15 Hypercars um zehn Finalplätze, die in Hyperpole-Session 2 die Pole unter sich ausmachten.

    Die Favoriten Ferrari und Toyota erlebten dabei eine erste bittere Niederlage. Jeweils nur ein Fahrzeug beider Marken schaffte es in die letzte Hyperpole-Session. Der beste Ferrari startet in diesem Jahr nur von Platz sieben – ein herber Rückschlag nach zwei Le Mans-Siegen und drei WEC-Podien in Folge.

    Porsche und BMW forderten unterdessen Cadillac heraus. Mathieu Jaminet brachte den Porsche #5 auf Startplatz drei, trotz eines spektakulären Radverlusts im ersten Segment. Der BMW mit Dries Vanthoor (#15) und der Porsche (#4, Nick Tandy) komplettieren die Top 5.

    Aston Martin sichert sich die Pole-Position in der GT3-Klasse

    Klassen-Pole für Aston Martin und TDS Racing

    In der LMP2 setzte sich Mathias Beche mit der #29 von TDS Racing durch. In der neuen LMGT3-Klasse sicherte Mattia Drudi im Heart of Racing Aston Martin die Pole. MotoGP-Legende Valentino Rossi startet bei seinem zweiten Le-Mans-Einsatz von Platz drei – ein Highlight für die Fans des Motorrad-Weltmeisters.

    Das Cadillac-Doppel an der Spitze ist ein Paukenschlag und verspricht ein spannendes Rennen. Die Favoritenrolle ist jedoch trügerisch: Le Mans schreibt seine eigenen Geschichten, und mit Porsche, BMW, Ferrari und Toyota lauern starke Herausforderer. Ähnlich zeigt sich die Ausgangslage in der LMP2 und LMGT3, wo die Top 10 auf Augenhöhe agieren.

    Die vollständige Startaufstellung für das Rennen gibt es hier zum nachlesen. Weitere Informationen rund um die 24 Stunden von Le Mans 2025 gibt es hier.

    Bilder © Endurance-Archive (Walter Schruff)

  • Le Mans Qualifying 2025: Cadillac dominiert, Toyota patzt

    Le Mans Qualifying 2025: Cadillac dominiert, Toyota patzt

    Das Qualifying für die 93. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans 2025 brachte bereits am Mittwochabend einige Überraschungen mit sich. Im Zentrum stand das Werksteam von Cadillac.

    Alex Lynn stellte mit seinem Cadillac #12 beim Qualifying einen neuen Hypercar-Streckenrekord auf dem Circuit de la Sarthe auf. Mit einer Rundenzeit von 3:22.847 Minuten war Lynn fast zwei Sekunden schneller als der Vorjahres-Pole-Setter – ein klares Ausrufezeichen an die Konkurrenz.

    Die Qualifying-Performance im Überblick

    • Cadillac: Mit zwei Fahrzeugen in den Top 5 bestätigte Cadillac die starke Form aus dem Training. Die #12 von Lynn, Nato und Stevens setzte die Bestzeit in der Session. Das Schwesterauto #38 (Bamber, Bourdais, Button) folgte auf Rang fünf.
    • BMW: Dries Vanthoor in der Nummer 15 verpasste die Bestzeit um nur 0,040 Sekunden und zeigte, dass BMW in diesem Jahr ein echter Herausforderer ist im Kampf um die Pole ist.
    • Ferrari: Antonio Giovinazzi mit der #51 komplettierte die Top 3, während auch das zweite Ferrari-Hypercar (#50) in die Hyperpole-Session einzieht.
    • Porsche: Trotz starker Einzelleistungen wurde der #6 Porsche Penske nachträglich wegen Unterschreitung des Mindestgewichts disqualifiziert und startet vom Ende des Feldes. Die weiteren Werks-Porsche (#5 und #4) sind jedoch in der Hyperpole vertreten.
    • Toyota: Der große Schock folgte im Qualifying bei Toyota. Die Starnummer 7 (Conway, Kobayashi, de Vries) verpasste als 17. die Hyperpole deutlich – ein Rückschlag für das erfolgsverwöhnte Team. Nur der Toyota #8 schaffte es als Zehnter in die nächste Runde.
    Porsche wurde nach dem Qualifying disqualifiziert

    Neues Qualifying-Format

    2025 wurde das Qualifying bei den 24h Le Mans erneut überarbeitet. Nach dem 30-minütigen Zeittraining am Mittwoch ziehen die 15 schnellsten Hypercars, 12 LMP2 und 12 LMGT3 in die Hyperpole am Donnerstag ein. Die Hyperpole ist nun zweigeteilt:

    • Hyperpole 1 (20 Minuten): Die besten 15 Hypercars, 12 LMP2 und 12 LMGT3 kämpfen um den Einzug in die finale Session. Bei den Hypercars kommen die Top 10 weiter, bei LMP2 und LMGT3 jeweils die besten acht.
    • Hyperpole 2 (15 Minuten): In diesem Shootout wird die Pole Position in jeder Klasse vergeben. Wichtig: In H2 muss ein anderer Fahrer als in H1 eingesetzt werden – strategische Planung ist gefragt.

    Was ist von der Hyperpole zu erwarten?

    Cadillac geht als Favorit in die Hyperpole, profitiert von einer perfekten Abstimmung und hoher Konstanz. Doch BMW und Ferrari sind mit minimalem Rückstand in Lauerstellung. Porsche hingegen muss nach der Disqualifikation der #6 auf Wiedergutmachung setzen, hat aber mit den verbleibenden Autos Außenseiterchancen.

    Toyota hat zwar mehr Leistung als im Vorjahr, bleibt aber das schwerste Auto im Feld und hat im Qualifying enttäuscht. Das Team steht entsprechend stark unter Druck, mit nur einem Auto in der Hyperpole und einer schwierigen Ausgangslage. Ganz anders bei Alpine und Aston Martin, diese könnten von der neuen BoP profitieren. Ein Angriff auf die vorderen Startplätze ist aber nur mit perfekten Runden realistisch.

    Aston Martin schaffte es bei der Premiere in die Hyperpole Session

    Die Hyperpole wird ein hochspannender Kampf, in dem jede Zehntelsekunde zählt und strategische Fahrerwechsel eine entscheidende Rolle spielen können. Die Leistungsdichte verspricht einen engen Kampf um die Pole Position – Cadillac, BMW und Ferrari sind die heißesten Anwärter, doch Überraschungen sind bei den neuen Rahmenbedingungen nicht ausgeschlossen.

    Die vollständigen Ergebnisse aller Hypercars gibt es hier und von LMP2 und LMGT3 hier.

    Bilder © Endurance-Archive (Walter Schruff)

  • Le Mans Testtag 2025: Erste Eindrücke und Ausblick

    Le Mans Testtag 2025: Erste Eindrücke und Ausblick

    Mit dem offiziellen Testtag 2025 ist die Vorbereitung auf die 93. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans in ihre heiße Phase gegangen. Der Testtag bot einen Vorgeschmack auf das, was uns beim diesjährigen Klassiker erwartet.

    Wir blicken auf die beiden Sessions – ohne die Rundenzeiten zu sehr in den Mittelpunkt zu rücken, sondern mit Fokus auf die übergeordneten Tendenzen, Entwicklungen und Geschehnisse.

    Hypercar: Dichte Spitze, neue Dynamik

    Das Hypercar-Feld präsentierte sich so geschlossen wie selten zuvor. Alle 21 Fahrzeuge blieben unter der Marke von 3:30 Minuten, die ersten elf sogar innerhalb einer Sekunde. Ganz klar ein Indiz für die Wirksamkeit der neuen Balance of Performance (BoP) und den Einfluss des neuen Asphalts auf Teilen der Strecke.

    Toyota setzte mit Brendon Hartleys 3:26.246 Minuten im #8 GR010 Hybrid die Bestmarke, dicht gefolgt von Ferrari und Alpine. Auffällig: Die schnellsten Zeiten wurden jeweils zu Beginn der Nachmittagssession gesetzt, häufig im Rahmen von Qualifying- oder Semi-Qualifying-Runs, gefolgt von längeren Stints – ein klassisches „Täuschen und Tarnen“, das sich bereits in den Vorjahren bewährt hat.

    Die beiden Hersteller Toyota und Ferrari scheinen erneut das Maß der Dinge zu sein. Doch auch Porsche, Alpine und BMW mischten an der Spitze mit. Besonders Alpine überzeugte mit dem vierten Platz – nach dem Desaster im Vorjahr ein Hoffnungsschimmer für das französische Team. Sorgenkinder bleiben hingegen Aston Martin und Peugeot: Während Aston Martin als Neueinsteiger mit dem Valkyrie erwartungsgemäß noch hinterherfährt, scheint Peugeot mit dem aktuellen BoP-Setup erneut an Wettbewerbsfähigkeit einzubüßen.

    LMP2: Zwischenfälle prägen das Bild


    In der LMP2-Klasse dominierte United Autosports mit einer Bestzeit von 3:35.770 Minuten. Doch auch hier war das Feld eng beisammen, die Top-Teams trennten nur wenige Zehntel. Die Session blieb nicht ohne Zwischenfälle: Unfälle – etwa von Luca Ghiotto (Inter Europol) am Vormittag und Giorgio Roda (Proton Competition) am Nachmittag – sorgten für längere Unterbrechungen.

    Der Testtag zeigt eindrucksvoll, wie schmal der Grat zwischen Angriff und Risiko gerade für die Pro-Am-Besatzungen ist. Die Zeit nutzten viele Teams, um das Safety-Car-Prozedere und Abläufe bei Unterbrechungen zu trainieren – wertvolle Erkenntnisse für das Rennen.

    LMGT3: Lexus und Ferrari mit starker Pace

    Die LMGT3-Klasse zeigte sich beim Testtag extrem ausgeglichen. Die schnellste Zeit markierte Jack Hawksworth im Akkodis-ASP-Lexus (3:55.276 Minuten), gefolgt von mehreren Ferrari 296 LMGT3. Doch auch Porsche, BMW, Ford und McLaren lagen in Schlagdistanz, was auf ein spannendes und markenoffenes Rennen hoffen lässt.

    Die Bestzeiten wurden auch hier meist zu Beginn der Sessions gefahren, während im weiteren Verlauf Longruns und Fahrerwechsel im Fokus standen.

    Ausblick: Was erwartet uns in diesem Jahr

    Der Testtag in Le Mans hat gezeigt: Das Feld ist so eng wie nie und die BoP scheint für ein äußerst ausgeglichenes Kräfteverhältnis zu sorgen. Toyota und Ferrari gehen als Favoriten ins Rennen, doch Porsche, Alpine und BMW dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, in den Kampf um den Gesamtsieg einzugreifen. Cadillac zeigte sich ebenfalls stark und könnte – wie schon 2023 – ein Podiumsanwärter sein. Bei den Neueinsteigern wird vor allem auf Aston Martin und deren Entwicklung im Rennverlauf zu achten sein.

    In LMP2 und LMGT3 ist das Feld ebenfalls dicht beisammen. Hier könnten Zuverlässigkeit, Strategie und fehlerfreie Abläufe den Unterschied machen. Die hohe Leistungsdichte verspricht in allen Klassen ein spannendes, unvorhersehbares Rennen.

    Die Trainings- und Qualifying-Sessions ab Mittwoch werden weitere Hinweise auf die tatsächlichen Kräfteverhältnisse liefern. Doch wie immer gilt: Der Testtag ist ein erster Fingerzeig, aber noch lange keine Generalprobe. Täuschen, Tarnen und das Zurückhalten von Reserven gehören zum Le-Mans-Spiel dazu – die wahren Karten werden erst im Rennen aufgedeckt. Die Zeiten der ersten und zweiten Session haben wir für Euch verlinkt.

    Die Bilder vom Testtag

    Unser Fotograf Walter war für Euch beim Testtag live dabei und hat die Sessions in dieser Bildergalerie für Euch festgehalten:

    Hier klicken, um den Inhalt von Flickr anzuzeigen.
    Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von Flickr (öffnet in neuem Tab).

    Bilder © Endurance-Archive (Walter Schruff)

  • Was in Le Mans wichtig wird: Die große Vorschau

    Was in Le Mans wichtig wird: Die große Vorschau

    Die 24 Stunden von Le Mans stehen wieder vor der Tür. In dieser Vorschau bereiten wir Sie auf das große Saisonhighlight vor.

    Die 24 Stunden von Le Mans sind ein Rennen von außergewöhnlicher Bedeutung im Rennkalender. Jede neue Auflage bringt spannende Neuerungen mit sich, wie Gastfahrer, überraschende Fahrer-Trios und einzigartige Sonderlackierungen. In dieser Folge beleuchten wir alle wichtigen Details und bereiten Euch optimal auf das Rennen vor.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Kurz & Kompakt: IMSA, ELMS und Nürburgring

    Kurz & Kompakt: IMSA, ELMS und Nürburgring

    Bedingt durch die aktuelle Feiertagssituation haben wir eine neue „Kurz & Kompakt“ Ausgabe unseres Podcast. Tobias nimmt Euch bei seiner Solo-Premiere mit zur IMSA, ELMS und zum Nürburgring.

    In dieser Folge vom Endurance Archive-Podcast nimmt Euch Tobias mit in die Langstrecken-Welt abseits der WEC. Neben allgemeineren Einblicken in die aktuelle Saison der IMSA und ELMS gibt es einen kurzen Streifzug zum Nürburgring.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Gummi, Speed & Goodyear: Die Praxis hinter den Rennreifen

    Gummi, Speed & Goodyear: Die Praxis hinter den Rennreifen

    In dieser Folge gibt es Wissen auf die Ohren! Wir haben mit Manuel Breunle über gesprochen und von Ihm viel über die Rennreifen von Goodyear und seine Arbeit an der Strecke gelernt.

    Wir schauen gern hinter die Kulissen des Langstrecken-Sports und machen die Prozesse im Hintergrund für Euch sichtbar. In dieser Folge haben wir uns ganz dem Thema Rennreifen gewidmet. In Zusammenarbeit mit Manuel Breunle und Goodyear haben wir intensiv über das Thema gesprochen und spannende Einblicke aus der Praxis für Euch.

    Hinweis: Aufgrund technischer Probleme ist die Tonspur von Tobias in der Folge leider in abweichender Tonqualität, die wir im Nachgang nicht mehr beheben können. Das bitten wir zu entschuldigen.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Ein Rückblick auf das beste Rennen der Saison

    Ein Rückblick auf das beste Rennen der Saison

    Selten waren wir uns im Team so einig wie dieses mal, aber die 6h Spa 2025 waren mit Abstand das beste Rennen der Saison. Wir blicken zurück auf den dritten Lauf.

    Das WEC-Rennen in Spa war spannend, packend und insgesamt ein riesiges Spektakel für klein und groß. Vom dritten Ferrari-Sieg in Folge bis hin zu knapp 100.000 Fans vor Ort – es gibt viel zu besprechen in dieser Podcastfolge. Lasst Euch mitreißen und schwelgt in Erinnerungen an dieses ganz besonderes WEC-Highlight.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Zitterpartie in Spa: Ferrari holt Doppelsieg in Belgien

    Zitterpartie in Spa: Ferrari holt Doppelsieg in Belgien

    Nach sechs intensiven Rennstunden überquerte Ferrari-Pilot Alessandro Pier Guidi die Ziellinie in Spa-Francorchamps als strahlender Sieger. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Antonio Giovinazzi und James Calado führte der Italiener seinen Ferrari 499P zum dritten Ferrari-Sieg in Folge.

    Bereits vor dem Rennwochenende in Belgien zeigte sich die Mannschaft aus Maranello siegessicher. Trotz Zusatzgewicht und Leistungsreduktion waren James Calado und Nicklas Nielsen überzeugt davon, dass der Ferrari 499P auch in Spa schnell sein wird.

    Nach dieser Ansage ließ Ferrari Taten folgen. Der Sportwagenhersteller beendete zwei Trainings-Sitzungen an der Spitze und besetzte im Qualifying, mit Rundenzeiten unter der Zweiminuten-Marke, die ersten drei Startpositionen. Im Rennen konnten die Ferrari-Piloten an die Leistung vom Vortag anknüpfen und das Verfolgerfeld kontrollieren. Paul di Resta im Peugeot 9X8 (#93) und Alpine-Fahrer Frédéric Makowiecki (#36) waren die Einzigen, die den Italienern im ersten Renndrittel gefährlich wurden.

    Enges Verfolgerfeld in der Hypercar-Klasse der WEC 6 Stunden von Spa-Francorchamps.

    Trotz souveräner Führung, blieb Ferrari auch eine Stunde vor Rennende keine Zeit zum durchatmen. Die schnellsten Verfolger, Mick Schumacher (#36) und Robin Frijns (#20), blieben in Schlagdistanz und sorgten für spannende Taktikspiele an der Boxenmauer. 

    Am Ende behielt Ferrari die Oberhand und sicherte sich einen Doppelsieg bei den 6 Stunden von Spa-Francorchamps. Mit einem Abstand von 0,9 Sekunden fuhr Mick Schumacher mit seinen Alpine-Teamkollegen Jules Gounon und Frédéric Makowiecki ein weiteres Saisonpodium ein. 

    „In gewisser Weise ist dieses Ergebnis eine Art Revanche für das letzte Jahr in Spa, welches wirklich schmerzhaft war. Dieses Jahr lächeln wir“, freute sich Zielfahrer Pier Guidi über den Doppelerfolg für Ferrari. 

    Ferrari vs. Ford:
    Kampf der Legenden

    Vista AF Corse Ferrari (#21) fährt in Spa zum Sieg.

    Auch zum dritten Saisonrennen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft lieferte die LMGT3-Klasse fesselnde Duelle. Nach Start von der Pole-Position, sah es im ersten Rennabschnitt nach einem Tag für Lexus aus. Arnold Robin setzte sich schnell an der Spitze ab und erarbeitete sich einen zehnsekündigen Vorsprung. Ein missglückter Boxenstopp löste die Siegchance des Akkodis ASP-Team jedoch in Rauch auf. 

    Währenddessen entfachte ein Podiumskampf zwischen zwei Marken-Rivalen aus den 1960er-Jahren. Mit Alessio Rovera, François Heriau und Simon Mann im Ferrari (#21) an der Spitze, kämpfte das Ford Mustang-Trio (#88) spannungsvoll gegen den Ferrari 296 (#54) und die Teamkollegen (#77) um Position zwei. Lediglich drei Sekunden trennten die Kontrahenten bei Zieleinfahrt. 

    Vor knapp 100.000 Fans auf den Zuschauertribünen, lieferte die WEC bei den 6 Stunden von Spa-Francorchamps einen tollen Vorgeschmack auf das bevorstehende Saison-Highlight – die 24 Stunden von Le Mans. Diese finden am 15. und 16. Juni 2025 statt. Alle Infos rund um den Langstrecken-Klassiker, findet Ihr auf Endurance-Archive.de. 

    Titelbild © Martin.Motorsport | Weitere Bilder © Endurance Archive