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  • Sieg für Toyota und Aston Martin in Spa

    Sieg für Toyota und Aston Martin in Spa

    Fernando Alonso, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima sicherten sich im Toyota #8 den Gesamtsieg bei den 6 Stunden von Spa. Der erste Platz in der LMGTE-Pro ging an das Duo Alex Lynn und Maxime Martin, welche mit dem Aston Martin #97 zum ersten Mal gewinnen konnten.

    Alle vier Jahreszeiten in nur sechs Stunden, so lässt sich das vorletzte Saisonrennen in Belgien beschreiben. Mit strahlendem Sonnenschein startete das Feld in den Langstreckenlauf und wurde nur wenige Augenblicke später von dunkelgrauen Wolken, Hagel, Schnee und Regenschauern überrascht.

    Die Temperaturen fielen rapide, doch die Fahrer meisterten diese schwierige Situation mit Bravur. Nach einer Stunde voller Chaos konnte das Rennen bereits wieder freigegeben werden. Auch Renndirektor Eduardo Freitas leitete hervorragende Arbeit. Er fand den richtigen Mix aus Safety Car und Full-Course-Yellow-Phasen, um bei diesen Wetterbedingungen die Sicherheit auf der Strecke zu gewährleisten. Zur Überraschung aller gab es keine nennenswerten Schäden und größeren Unfälle.

    Sieg für Toyota in Spa

    Nachdem der Toyota #7 (Mike Conway, Kamui Kobayashi, José Maria López) von der Poleposition ins Rennen ging und in der Anfangsphase eine stabile Führung einfahren konnte, sorgte ein Sensor-Fehler für Probleme. Lange Zeit musste der TS050 Hybrid in der Box verbringen und verlor so jegliche Chancen auf den Gesamtsieg im Rennen.

    Den Sieg in Spa sicherte sich hingegen das Meisterschaftsführende Trio im Toyota #8 und festigte so die Chancen auf den WM-Titel. Zudem sicherte sich Toyota bereits in Spa die Hersteller-WM. Der zweite Platz ging an die Startnummer zwei von Rebellion Racing (Laurent, Menezes, Beche) vor dem SMP Racing-Boliden #11 (Aleshin, Petrov, Vandoorne).

    Erfolg für Aston Martin in der LMGTE-Pro

    Die LMGTE-Pro-Klasse war eine echte Überraschungstüte. Egal von wo aus die Teilnehmer ins Rennen gingen, durch die wechselhaften Wetterbedingungen konnte jeder zwischenzeitlich die Führung übernehmen. Es war ein erbitterter Kampf auf Augenhöhe von Anfang bis Ende.

    Der Sieg in der höchsten GTE-Klasse ging schließlich an den Aston Martin #97 von Maxime Martin und Alex Lynn. Mit nur wenigen Sekunden Vorsprung konnte das Duo den Lauf vor dem AF Corse Ferrari #51 (Alessandro Pier Guidi, James Calado) beenden.

    Der Kampf um den Klassensieg wurde durch ein finale Attacke von Maxime Martin entschieden, welcher eine Stunde vor Schluss vorbeigehen konnte. Durch die anschließende Safety Car-Phase und das Ende unter roter Flagge blieb nach diesem Manöver keine Gelegenheit für Verbesserungen. Der dritte Platz ging an das Porsche GT Team. Mit dem Podestrang der #92 (Michael Christensen, Kévin Estre) konnte der Autobauer vorzeitig die Hersteller-WM für sich entscheiden.

    Debütsieg für DragonSpeed in der LMP2

    Erstmals konnte die DragonSpeed-Mannschaft mit der #31 (Anthony Davidson, Pastor Maldonado, Ricardo Gonzalez) einen Sieg in der LMP2-Klasse erringen. Das Trio zeigte eine beeindruckende Leistung und lag über die gesamte erste Rennhälfte in Schlagdistanz. Mit einem entscheidenden Manöver von Pastor Maldonado zwei Stunden vor Schluss übernahm das Team schließlich die Führung im Rennen.

    Der zweite Rang ging an die Gaststarter im Fahrzeug #26. Das Trio im G-Drive Aurus 01 (Rusinov, Van Uitert, Vergne) meisterte das Premierenrennen fehlerfrei und reist nun voller Zuversicht zu den 24 Stunden von Le Mans im nächsten Monat. Drittplatzierter wurde die #36 von Signatech Alpine Mammut (Lapierre, Negrão, Thiriet), welche die Meisterschaftsführung weiter ausbaute und in Le Mans um den Titel kämpfen wird.

    Alle drei Hersteller auf dem LMGTE-Am-Podium

    Das Podest in der LMGTE-Am-Klasse teilten sich alle drei Hersteller. Der Sieg ging an die #77 von Dempsey-Proton Racing (Porsche 911 RSR – Christian Ried, Matt Campbell, Ricardo Pera). Nur fünf Sekunden langsamer war der zweiplatzierte Aston Martin #90 von TF Sport (Salih Yoluc, Euan Hankey, Charlie Eastwood). Abgerundet wird die Top-3 durch den Ferrari 488 #61 von Clearwater Racing.

    Die vollständigen Ergebnisse gibt es hier zum Nachlesen.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Die Startaufstellung für die 6h Spa

    Die Startaufstellung für die 6h Spa

    Mit einer fehlerfreien Leistung sicherte sich Toyota Gazoo Racing in Spa die ersten beiden Plätze in der Startaufstellung. In der LMGTE-Pro startet Ford bei seinem letzten 6-Stunden-Rennen als WEC-Werksteam von der Poleposition.

    In der LMP1-Klasse startet der Toyota TS050 Hybrid #7 (Conway, Kobayashi, Lopez) morgen von der Poleposition ins Rennen. Auf Rang zwei geht das Schwesterfahrzeug #8 (Buemi, Nakajima, Alonso) an den Start, gefolgt vom SMP Racing Wagen #17 (Sarrazin, Orudzhev, Sirotkin) und dem Rebellion Racing Boliden #3 (Berthon, Laurent, Menezes) auf den Positionen drei und vier.

    Die Spitzenplatzierung bei den LMP2-Wagen ging an die Gaststarter von G-Drive Racing (Rusinov, Van Uitert, Vergne). Die Startplätze zwei und drei konnte das Team von Jackie Chan DC Racing für sich beanspruchen. Die #38 (Tung, Aubry, Richelmi) startet vor der #37 (Heinemeier-Hansson, King, Stevens).

    Ford mit Platz eins in der Startaufstellung

    Seine letzte Poleposition für ein WEC-6-Stunden-Rennen sicherte sich das Ford Chip Ganassi Team UK. Das Duo der #67 (Tincknell, Priaulx) fuhr die schnellste Zeit im Qualifying ein. Der Aston Martin #97 (Lynn, Martin) verpasste den ersten Startplatz mit nur sechs Zehntelsekunden knapp. Von den Rängen drei und vier aus bestreiten die beiden BMW #82 (Farfus, Da Costa) und #81 (Tomczyk, Catsburg) das Rennen.

    Die geschlossene Spitzenleistung der Porsche-Teams wurde in der LMGTE-Am durch die Bestzeit von TF Sport getrübt. Der Aston Martin #90 (Yoluc, Alers-Hankey, Eastwood) sicherte sich die Poleposition in der Klasse vor dem Dempsey-Proton-Porsche #88 (Roda, Roda Junior, Cairoli) und Boliden #56 (Bergmeister, Lindsey, Perfetti) vom Team Project 1.

    Weitere Infos zu den 6 Stunden von Spa haben wir in unserem Rennkalender zusammengefasst. Die vollständigen Ergebnisse vom Qualifying gibt es hier zum Nachlesen:

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Bestzeiten für Toyota und Porsche im FP3

    Bestzeiten für Toyota und Porsche im FP3

    Das zweite Freie Training der 6 Stunden von Spa-Francorchamps wurde zu einer wahren Rutschpartie. Strömender Regen machte Verbesserungen unmöglich. Ganz anders hingegen das Bild im FP3. Bei besten Bedingungen konnten Toyota und Porsche die bisher schnellsten Zeiten des Wochenendes verzeichnen.

    Porsche im Freien Training in Spa

    Toyota an der Spitze der LMP1

    Kamui Kobayashi war der schnellste Fahrer auf der Strecke. Im dritten Freien Training verzeichnete der Japaner im Fahrzeug mit der Startnummer 7 eine Rundenzeit von 1:54.105. Mit diesem Wert war er ganze sechs Zehntelsekunden schneller als die Bestzeit im Spa-Qualifying 2018.

    Das zeigt, dass sich die Toyota-Mannschaft Ihr Fahrzeug auch im Laufe der Super Season stetig optimieren und sogar die eigenen Spitzenwerte überbieten konnte. Die zweitschnellste Rundenzeit kam vom Teamkollegen Mike Conway, welcher nur eine Sekunde langsamer war als Kobayashi.

    Die drittbeste Trainingszeit lieferte Sergey Sirotkin im BR01 von SMP Racing ab. Mit 1:56.264 war der Russe dem Werksteam dicht auf den Fersen, konnte jedoch nicht mehr die Spitze übernehmen wie noch im FP1.

    Porsche zurück an der Spitze

    Nahezu alle GTE-Pro-Fahrer verzeichneten ihre besten Rundenzeiten im dritten Freien Training in Spa. Das Porsche GT Team konnte sein Trainingsrückstand vom Vortag aufholen und ein ideales Setup für das Rennen festlegen. Mit 2:13.722 war es der Italiener Gianmaria Bruni im Porsche #91, welcher die beste Zeit der Klasse verzeichnen konnte.

    Zweitschnellster war Harry Tincknell im Ford #67. Der Brite war lediglich zwei Zehntelsekunden als Bruni im Porsche. Der Meisterschaftsführende Schwesterwagen #92 rundete die Top-3 in der Klasse ab.

    Gaststarter G-Drive vor der WEC-Teams in der LMP2

    Jean-Éric Vergne war der schnellste Pilot in der LMP2-Klasse. Beim WEC-Debüt des Aurus 01 – Gibson legte er eine Rundenzeit von 2:01.143 vor und platzierte sich im FP3 knapp vor der Startnummer 37. Will Stevens war ebenfalls schnell unterwegs und fuhr nur sechs Zehntelsekunden langsamer im Boliden von Jackie Chan Racing.

    Dempsey-Proton Racing setzte sich an die Spitze der LMGTE-Am-Klasse. Matteo Cairoli bewegte sich in 2:15.190 Minuten am schnellsten um die Strecke in den Ardennen. Sein Teamkollege Matt Campbell kam nur zwei Zehntelsekunden hinter dem Italiener über die Ziellinie und verzeichnete die zweitbeste Runde in der AM-Kategorie.

    Die Ergebnisse vom ersten Freien Training findet Ihr hier.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • WEC-Magazin Podcast #5

    WEC-Magazin Podcast #5

    Pünktlich zu den 6 Stunden von Spa-Francorchamps werfen wir in der neusten Folge unseres WEC-Magazin Podcast einen Blick auf das kommende Rennen. Unsere Themen haben wir hier für Euch im Überblick:

    • Das Wichtigste zu den 6h Spa im Überblick
    • Aktuelle Änderungen und die Starterliste im Detail
    • Gibt es ein Comeback von Ginetta

    Falls Ihr Fragen zur Folge habt oder Vorschläge und Ideen für die kommenden Ausgaben einbringen wollt, schreibt uns wie immer eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de.

  • SMP überrascht beim Training in Spa

    SMP überrascht beim Training in Spa

    Mit den Plätzen eins und zwei überraschte SMP Racing im ersten Freien Training zu den 6 Stunden von Spa. Toyota schaffte es nicht an der Privatmannschaft vorbei und kam nur auf Rang drei und vier. In der LMGTE-Pro lieferten Aston Martin und Ford die schnellsten Rundenzeiten der Session.

    Zum ersten Mal in der Super Season schaffte es mit SMP Racing ein privater LMP1-Teilnehmer, sich vor der Toyota Werksmannschaft zu platzieren. Im ersten Freien Training umrundete Sergey Sirotkin den sieben Kilometer langen Kurs in nur 1:56.246.

    Die Rundenzeit von Sirotkin entspricht auf den Zähler genau der Spitzenzeit des bestplatzierten LMP1-Privatteams von 2018 (Bruno Senna im Rebellion), welcher zum Saisonbeginn ebenfalls eine Zeit von 1:56.264 zurücklegte. Knapp dahinter positionierte sich Neuzugang Stoffel Vandoorne mit einer Zeit von 1:58.236 auf Rang zwei.

    Die schnellste Toyota-Zeit kam von Fahrer Sebastien Buemi, der eine Zeit von 1:58.742 für seine Runde benötigte benötigte. Rebellion Racing kämpfte noch mit den Einstellungen am neuen Aero-Kit und fuhr lediglich auf die Plätze fünf und sechs.

    Aston Martin gegen Ford in der GTE-Pro

    Eine exakt gleiche Rundenzeit konnten die LMGTE-Pro-Piloten Harry Tincknell und Maxime Martin verzeichnen. Beide Fahrer lieferten eine identische Leistung ab und kämpften zum Ende der Session auf Augenhöhe. Da der Aston Martin jedoch seine Rundenzeit eher verzeichnen konnte, sicherte sich das britische Werksteam den ersten Platz vor dem US-Boliden.

    Ebenfalls eine starke Leistung zeigte BMW beim Freien Training in Spa. Antonio Felix da Costa schaffte es fast an die Zeiten der beiden Konkurrenten heran. Seine beste Rundenzeit betrug 1:15.406.

    Weniger erfolgreich verlief der Trainingsauftakt für Porsche und Ferrari. Auch wenn beide Werksteams nur rund zwei Minuten und 16 Sekunden für Ihre Runden benötigten, schafften Sie es jedoch nicht an die Top-3 heran.

    Signatech Alpine und Porsche an der Spitze

    In der LMP2-Klasse dominierte Signatech Alpine Matmut die erste Trainingssession. Der Franzose Nicolas Lapierre umrundete die Strecke in Spa als schnellster der Klasse. Gaststarter G-Drive Racing gab beim Seriendebüt des Aurus 01 einen gelungenen Einstand und fuhr auf Anhieb auf Platz zwei.

    Bei den LMGTE-Am-Fahrzeugen setzte sich Ben Barker im Gulf Racing Porsche #86 an die Spitze. Mit 0,07 Sekunden Abstand positionierte sich der Brite nur knapp vor dem Ferrari von Spirit of Race.


    Die vollständigen Ergebnisse des ersten Freien Trainings könnt Ihr hier nachlesen. Einen Rückblick auf die 6 Stunden von Spa 2018 gibt es hier zum nachlesen. Alle Infos zum Rennen am kommenden Wochenende haben wir hier zusammengefasst.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • WEC-Magazin Podcast #4

    WEC-Magazin Podcast #4

    Um die Zeit bis zu den 6 Stunden von Spa zu überbrücken, werfen wir in dieser Folge einen Blick auf die Nachrichten der vergangenen Wochen.

    Wir fassen die jüngsten Geschehnisse und Entwicklung rund um die WEC für Euch zusammen. Unsere Themen:

    • Alle Regeländerungen in LMP1 und LMGTE im Überblick
    • Die Hintergründe für den Fahrerwechsel bei Jackie Chan DC Racing
    • Ford mit möglichem Hypercar?
    • Weitere WEC-Saison für MR Racing
    • Ein neuer Autohersteller auf der Langstreckenbühne
    • Start der ELMS in Paul Ricard

    Solltet Ihr Fragen zu dieser Folge haben oder Vorschläge und Ideen für die kommenden Ausgaben haben, schreibt uns wie immer eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de.

  • Auf der Suche nach Rennen und Rekorden

    Auf der Suche nach Rennen und Rekorden

    Einige von Euch werden sicher unseren Rennkalender kennen. Er ist ein zentraler Anlaufpunkt auf Endurance Archive und seit 2013 ein fester Bestandteil der Seite. Im Zuge unseres jüngsten Updates haben wir diesen von Grund auf überarbeitet und alle Informationen neu zusammengestellt. Was wir sonst noch verbessert haben, lest Ihr in diesem Artikel.

    Ab sofort findet Ihr in unserem Rennkalender interessante Fakten rund um die jeweiligen WEC-Rennen sowie eine vollständige Übersicht aller vergangenen Rennergebnisse im neuen Gewand. Egal was Ihr wissen wollt, dort solltet Ihr auf jeden Fall fündig werden. Wer schon immer wissen wollte, welcher Fahrer 2018 den neuen WEC-Rundenrekord in Spa-Francorchamps aufgestellt hat, sollte jetzt hier klicken.

    In Vorbereitung auf Euren nächsten Rennbesuch gibt es im Rennkalender alle Teilnehmer und den kompletten Zeitplan zum jeweiligen Event. Wer gerne ein verpasstes Rennen nachholen möchte, wird auch hier fündig. Die Rennwiederholungen vom letzten Lauf auf dem ausgewählten Kurs sind dort ebenfalls eingebettet.

    Update der Infoseiten und Ranglisten

    Doch nicht nur unser Rennkalender hat sich optisch verändert, auch die anderen Unterseiten haben ein Update bekommen. So findet Ihr unter anderem das Regelwerk und die Übersicht aller bisherigen WEC-Champions im neuen Design mit aktuellen Inhalten vor. Unsere WM-Ranglisten sind nun ebenfalls auf den aktuellen Stand. Hier kommen in Kürze weitere nützliche Inhalte und ein paar kleine Überraschungen für Euch hinzu, also schaut regelmäßig vorbei!

    Falls Ihr Anmerkungen und Feedback zu unseren Inhalten auf Endurance Archive habt, würden wir uns über eine E-Mail oder eine Nachricht auf Facebook freuen, damit wir uns künftig weiter verbessern können.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • WEC-Magazin Podcast #3

    WEC-Magazin Podcast #3

    Die 1000 Meilen von Sebring sind vorbei und die WEC reist weiter zum nächsten Lauf in Spa-Francorchamps.

    Anlass für uns, um in Folge 3 unseres Podcast einen Blick zurückzuwerfen. Unsere Themen diesmal:

    Solltet Ihr Fragen zu dieser Folge haben oder Vorschläge und Ideen für die kommenden Ausgaben haben, schreibt uns wie immer eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de.

  • Ferrari zeigt seinen neuen Prototypen

    Ferrari zeigt seinen neuen Prototypen

    Mit dem Ferrari P80/C stellte Ferrari überraschen seinen neusten Prototypen vor. Der Wagen auf Hypercar-Basis ist eine eigenen Interpretation der Italiener, welche von den großen Le Mans-Sportwagen vergangener Tage inspiriert ist.

    Mit dem Ferrari 330 P3/P4 und Dino 206 S als Vorbild hat sich der Hersteller kein geringeres Ziel gesetzt, als das nächste „Hero-Car“ zu bauen. Besonders wichtig war bei der Entwicklung jedoch die Tatsache, dass der P80/C auf Rennstrecke und Straße gleichermaßen einsetzbar sein soll. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte der Autobauer aus Maranello schon in früheren Jahren in Le Mans.

    Der Ferrari 488 GTB als Basis für den P80/C

    Der bisherige Ferrari 488 GTB diente laut den Designern als Grundlage für die Neuentwicklung. Auf dessen Basis formte das Team jedoch ein völlig neues Modell, dass die besten Merkmale übernimmt. So besitzt der Ferrari P80/C einen 50 Millimeter längeren Radstand, jedoch mit den gleichen Fahreigenschaften wie der 488. 

    Der Fahrer sitzt bei diesem Modell in der Mitte und nicht wie bisher auf der Fahrerseite des Wagens. Diese Entscheidung soll eine Brücke schlagen, zu den früheren Klassikern. Ähnlich verhält es sich auch mit der gebogenen Windschutzscheibe, die nicht nur eine Hommage ist sondern auch einen besseren Blickwinkel für den Fahrer bieten soll. Als Rohstoff für die Komponenten des P80/C kam ausschließlich Karbon zum Einsatz.

    Die Entstehungsgeschichte als Video

    Ein besonderes Extra für Fans liefert Ferrari in Form eines 12-Minütigen Videos, welches wir am Ende dieses Artikels für Euch verlinkt haben. In diesem wird die vier Jahre lange Entwicklung, die Entstehung des Designs und die Entwicklungsarbeit mit WEC-Pilot Alessandro Pier Guidi ausführlich gezeigt. Zudem gibt es eine erste Kostprobe vom Sound des Ferrari P80/C.

    Nach derzeitigem Stand wird es vorerst nur ein einziges Modell des neuen Ferrari geben. Dieses geht an einen privaten Käufer. Jedoch ist der neue P80/C und die Vielzahl an Verweisen auf die eigenen Historie ein deutliches Indiz dafür, dass man eine Basis für die neue Spitzenklasse der WEC geschaffen hat.

    Via: The Official Ferrari Magazin

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)