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  • Die finale Starterliste für Le Mans

    Die finale Starterliste für Le Mans

    Der ACO gab heute die vollständige Startliste für den kommenden Lauf des 24-Stunden-Klassikers bekannt. Wir haben alle diesjährigen Teilnehmer für Euch aufgelistet.

    Heute hat der ACO die Starterliste für die 24 Stunden von Le Mans vorgestellt

    Die Starterliste 2019

    # Nat. Team Fahrzeug Nominierter Fahrer
    LMP1
    1 Rebellion Racing Rebellion R13 – Gibson André Lotterer
    3 Rebellion Racing Rebellion R13 – Gibson Thomas Laurent
    4 ByKolles Racing CLM P1/01 – NISMO Tom Dillmann
    7 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050 Hybrid Mike Conway
    8 Toyota Gazoo Racing Toyota TS050 Hybrid Sébastien Buemi
    10 DragonSpeed Racing BR Engineering BR1 – Gibson Henrik Hedman
    11 SMP Racing BR Engineering BR1 – AER Vitaly Petrov
    17 SMP Racing BR Engineering BR1 – AER Stéphane Sarrazin
     
    LMP2
    22 United Autosports Ligier JS P217 – Gibson Phil Hanson
    23 Panis-Barthez Competition Ligier JS P217 – Gibson Rene Binder
    25 Algarve Pro Racing Oreca 07 – Gibson Mark Patterson
    26 G-Drive Racing Oreca 07 – Gibson Roman Rusinov
    28 TDS Racing Oreca 07 – Gibson Francois Perrodo
    29 Racing Team Nederland Dallara P217 – Gibson Frits Van Eerd
    31 DragonSpeed Racing Oreca 07 – Gibson Roberto Gonzalez
    34 Inter Europol Competition Ligier JSP217 – Gibson Jakub Smiechowski
    36 Signatech Alpine Matmut Alpine A470 – Gibson Nicolas Lapierre
    37 Jackie Chan DC Racing Oreca 07 – Gibson David Heinemeier Hansson
    38 Jackie Chan DC Racing Oreca 07 – Gibson Ho-Pin Tung
    39 GRAFF Oreca 07 – Gibson Tristan Gommendy
    43 RLR MSport/Tower Events Oreca 07 – Gibson John Farano
    47 Cetilar Racing Villorba Corse Dallara P217 – Gibson Roberto Lacorte
    48 IDEC Sport Oreca 07 – Gibson Pierre Lafargue
    49 ARC Bratislava Ligier JSP217 – Gibson Miro Konopka
    50 Larbre Competition Ligier JSP217 – Gibson Erwin Creed
    LMGTE Pro
    51 AF Corse Ferrari 488 GTE EVO Alessandro Pier Guidi
    63 Corvette Racing Chevrolet Corvette C7.R Jan Magnussen
    64 Corvette Racing Chevrolet Corvette C7.R Oliver Gavin
    66 Ford Chip Ganassi Team UK Ford GT Stefan Mücke
    67 Ford Chip Ganassi Team UK Ford GT Andy Priaulx
    68 Ford Chip Ganassi Team USA Ford GT Joey Hand
    69 Ford Chip Ganassi Team USA Ford GT Ryan Briscoe
    71 AF Corse Ferrari 488 GTE EVO Davide Rigon
    81 BMW Team MTEK BMW M8 GTE Nick Catsburg
    82 BMW Team MTEK BMW M8 GTE Augusto Farfus
    89 Risi Competizione Ferrari 488 GTE EVO Stéphane Ortelli
    91 Porsche GT Team Porsche 911 RSR Richard Lietz
    92 Porsche GT Team Porsche 911 RSR Michael Christensen
    93 Porsche GT Team Porsche 911 RSR Patrick Pilet
    94 Porsche GT Team Porsche 911 RSR Dirk Müller
    95 Aston Martin Racing Aston Martin Vantage AMR Nicky Thiim
    97 Aston Martin Racing Aston Martin Vantage AMR Maxime Martin
    LMGTE Am
    54 Spirit of Race Ferrari 488 GTE Thomas Flohr
    55 Spirit of Race Ferrari 488 GTE Duncan Cameron
    56 Team Project 1 Porsche 911 RSR Egidio Perfetti
    57 Car Guy Racing Ferrari 488 GTE Kei Cozzolino
    60 Kessel Racing Ferrari 488 GTE Claudio Schiavoni
    61 Clearwater Racing Ferrari 488 GTE Luís Pérez Companc
    62 WeatherTech Racing Ferrari 488 GTE Cooper MacNeil
    70 MR Racing Ferrari 488 GTE Motoaki Ishikawa
    77 Dempsey-Proton Racing Porsche 911 RSR Matt Campbell
    78 Proton Competition Porsche 911 RSR Morris Chen
    83 Kessel Racing Ferrari 488 GTE Rahel Frey
    84 JMW Motorsport Ferrari 488 GTE Jonny Cocker
    85 Keating Motorsports Ford GT Ben Keating
    86 Gulf Racing Porsche 911 RSR Michael Wainwright
    88 Dempsey-Proton Racing Porsche 911 RSR Matteo Cairoli
    90 TF Sport Aston Martin Vantage Charlie Eastwood
    98 Aston Martin Racing Aston Martin Vantage Paul Dalla Lana
    99 Dempsey-Proton Racing Porsche 911 RSR Patrick Long
    Reserves
    30 Duqueine Engineering Oreca 07 – Gibson –
    20 High Class Racing Oreca 07 – Gibson –
    32 United Autosports Ligier JSP217 – Gibson –
    33 Eurasia Motorsport Ligier JSP217 – Gibson –
    24 Panis Barthez Competition Ligier JSP217 – Gibson –
    27 IDEC Sport Ligier JSP217 – Gibson –
    80 Ebimotors Porsche 911 RSR –
    58 Team Project 1 Porsche 911 RSR –
    44 Meyer Shank Racing Oreca 07 – Gibson –
    79 TF Sport Red River Sport Aston Martin Vantage –
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    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Ungewisse Zukunft für die LMGTE-Pro?

    Ungewisse Zukunft für die LMGTE-Pro?

    In Kürze kehrt die FIA WEC mit den 1000 Meilen von Sebring aus der Winterpause zurück. Passend dazu nehmen die Gerüchte immer stärker an Fahrt auf, was die Zukunft der LMGTE-Pro betrifft. Wir haben die aktuellen Informationen für Euch eingeordnet.

    Ford wird die LMGTE-Pro nach Le Mans verlassen

    Nach dem überraschenden Ausstieg von Porsche aus der LMP1 und dem vorzeitigen Ende des geplanten Regelupdates, sahen sich ACO und FIA gezwungen eine neue Lösung zu suchen. Als Resultat präsentierten die Verantwortlichen eine Hypercar-Kategorie, welche künftig die LMP1 als Spitzenklasse ablösen wird.

    Doch diese Maßnahme könnte der LMGTE-Pro eine ungewisse Zukunft bereiten. Die höchste GT-Klasse befindet sich derzeit in einer „goldenen Ära“. Ganze fünf Automobilhersteller – Aston Martin, Ferrari, BMW, Ford und Porsche – kämpfen um den WM-Titel. Hinzu kommt das Corvette-Team, welches insgesamt drei mal in der Super Season am Start ist und das Feld zusätzlich bereichert.

    Im Hinblick auf die Hypercars gibt es jedoch eine große Schnittmenge und nicht alle Hersteller werden bereit sein, zwei Werkprogramme zeitgleich zu finanzieren. Dies würde das Ende einer der größten Erfolgsgeschichte der FIA WEC bedeuten.

    Der Ausstieg von Ford

    Ein Kandidat, welcher vermutlich die LMGTE-Pro verlassen wird, ist Ford. Mit der Bekanntgabe einer Rückkehr nach Le Mans 2016 versprachen die Amerikaner, zwei volle Jahre der WEC treu zu bleiben. Nach dem Überraschungssieg verlängerte man das Engagement probt um weitere zwei Jahre. Doch in unseren Augen wird mit dem Finale in Le Mans 2019 auch der WEC-Werkseinsatz von Ford enden.

    Vermutlich werden wir den Ford GT aber weiterhin an der Sarthe sehen. Ein Anzeichen ist der Privateinsatz des US-Fahrers und Teambesitzers Ben Keating, welcher erst kürzlich ein Modell erwarb. Im Juni 2019 setzt er dieses in der LMGTE-Am ein. Das überrascht, da Ford in den vergangenen Jahren ausdrücklich verneinte, das eigene Modell an Privatmannschaften verkaufen zu wollen.

    Verlässt auch BMW die LMGTE-Pro nach Le Mans?
    Ist BMW auch 2019/2020 teil der WEC oder legt das Team eine Pause ein?

    Ein Fragezeichen hinter BMW

    Ebenfalls nicht in Stein gemeißelt ist die Zukunft von BMW. Mit Beginn der Super Season kehrte der deutsche Hersteller nach Le Mans zurück und gab sein Debüt in der FIA WEC. Doch ähnlich wie bei Ford plante man zunächst nur ein Budget von zwei Jahren ein. Mit der kurzfristigen Entscheidung von ACO und FIA eine verlängerte Saison zu bestreiten erwischte man den Neueinsteiger eiskalt.

    Als Konsequenz wird BMW nach dem Finale in Le Mans die Beteiligung neu verhandeln müssen, da die eingeplanten Gelder aufgebraucht sind. Ob es direkt in der Saison 2019/2020 weitergeht, oder ob BMW ein Jahr Pause einlegt und erst 2020/2021 mit an Bord ist, wird sich erst nach den Rennergebnissen in Sebring und Le Mans zeigen.

    GTE vs. Hypercar

    Aston Martin, Ferrari und Porsche haben auf längere Zeit versichert, der WEC die Treue halten zu wollen. Jedoch würde eine Reduzierung des Starterfeldes von zehn auf sechs Fahrzeuge nicht dabei helfen, Corvette für eine volle Saison zu gewinnen. Die Teilnahmen in Le Mans, Sebring und zuletzt in China zeigen, dass ein potenzielles Interesse beim Hersteller da ist, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ohne Ford und BMW erscheint ein Werkseinstieg aber immer unwahrscheinlicher.

    Das endgültige Aus könnte jedoch die neue Hypercar-Klasse bringen. Sowohl Aston Martin, als auch Ferrari sind Teil des Planungskomitees und gestalten das Regelwerk aktiv mit. Von beiden Herstellern gibt es deutliche Informationen, dass man eine mögliche Teilnahme an der neuen Kategorie anvisiert. Sollte das tatsächlich zutreffen, könnten wir uns auch mit dem Jahr 2021 von diesen beiden Herstellern aus der LMGTE-Pro verabschieden.


    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Starterliste für Le Mans nimmt Formen an

    Starterliste für Le Mans nimmt Formen an

    Auch in diesem Jahr werden 60 Fahrzeuge die 24 Stunden von Le Mans bestreiten. Die ersten Lücken sind bereits gefüllt und die Liste nimmt erste Formen an. Grundlage für die Teilnahme sind die automatischen Anmeldungen durch Siege in Rennserien mit ACO-Beteiligung sowie individuelle Einladungen durch die Organisatoren. Wir haben eine erste Vorschau auf die fixen Starter.

    Das Team von Inter Europol Competition startet erstmals in Le Mans

    Mehr als die Hälfte aller Fahrzeuge entstammt der FIA WEC. Alle Teilnehmer der Super Season 2018/19 sind automatisch gesetzt für die 24h Le Mans. Hinzu kommen die Meister aus den Support-Serien wie der European Le Mans Series (ELMS). Zum Ende des Jahres 2018 sicherten sich G-Drive Racing in der LMP2 und RLR Motorsport in der LMP3 die ersten Plätze und somit je einen Startplatz an der Sarthe.

    Ebenfalls vertreten werden Proton Competition und JMW Motorsport sein, welche in der LMGTE-Klasse Meister bzw. Vizemeister wurden. Die Schweizer Mannschaft von Kessel Racing gewann den Michelin Le Mans Cup und wird auch Teil des Langstreckenrennens im Juni 2019.

    Die Teilnehmer aus Amerika

    Auch die Teams der IMSA WeatherTech Sportscar Championship bekommen mit Ende der Saison die Gelegenheit, einen der begehrten Startplätze für Le Mans zu ergattern. Anders als in Europa und Asien bekommen in Amerika die Fahrer eine Teilnahme zugesichert, nicht die Mannschaften. Mit Vergabe der „Jim Trueman and Bob Akin Awards for sportsmanship“ wurden so die Fahrer Misha Goikhberg und Ben Keating eingeladen.

    Goikhberg wird zusammen mit der Crew von WeatherTech Racing / Scuderia Corsa nach Frankreich reisen, während Keating als erster überhaupt einen Ford GT in der AM-Klasse mit eigener Mannschaft einsetzen wird.

    Einladungen für die AsLMS-Sieger

    Mit dem Ende der 4 Stunden von Sepang in den vergangenen Wochen standen auch die Sieger der Asien Le Mans Series (AsLMS) fest. Phil Hanson und Paul di Resta gewannen für United Autosport die LMP2-Kategorie während WEC-Pilot James Calado der japanischen Mannschaft „Car Guy“ beim Titelgewinn in der GT-Klasse half.

    ARC Bratislava triumphierte in der LMP2 AM und machte so die Rückkehr nach Le Mans fix. Zuletzt war das Team 2017 an der Sarthe präsent und schaffte es im vergangenen Jahr nur auf die Reserveliste. Die letzte automatische Einladung ging an Inter Europol Competition (siehe Beitragsbild oben), welche als erster Teilnehmer aus Polen beim berühmten Rennen antreten werden.

    Durch die Vielzahl von bereits gesetzten Teilnehmern herrscht über einen großen Teil Klarheit. Die verbleibenden Startplätze werden durch persönliche Einladungen vom ACO gefüllt. Die Bekanntgabe dieser Vertreter erfolgt im Rahmen einer Pressekonferenz am 1. März 2019.


    Bild © Asien Le Mans Series

  • WEC-Magazin Podcast #1

    WEC-Magazin Podcast #1

    Es ist soweit, die Premierenfolge des WEC-Magazin Podcast ist online. In Ausgabe 1 tasten wir uns erstmals an das Thema Podcast heran und besprechen folgende Themen:

  • Was sich 2019 in der WEC ändert

    Was sich 2019 in der WEC ändert

    Das neue Jahr bringt auch in der WEC einige Veränderungen mit sich. Während sich die Super Season im Juni dem Ende zuneigt, steht mit der Saison 2019/2010 erstmals ein Rennkalender nach dem neuen Muster an. Wir haben die wichtigsten Änderungen für 2019 zusammengefasst.

    Neues Finale in Le Mans

    In den letzten Jahren hatte sich das Dämmerungsrennen von Bahrain als Saisonfinale für die WEC etabliert. Abgesehen von 2012, wo das Jahr in China endete und 2014, wo Sao Paulo aufgrund von Terminschwierigkeiten den Abschluss bildete, war Bahrain immer das letzte Rennen. Mit dem Wechsel zum neuen Winterkalender ändert sich diese Konstante seit langer Zeit wieder.

    Denn im Sommer wird dem ältesten Autorennen der Welt eine zusätzliche Bedeutung zuteil. Es bildet erstmals den Abschluss der WEC-Saison 2018/2019. Besonders spannend wird der Kampf um die Titel, da die Sieger am Ende des 24-Stunden-Laufs die 1,5-fachen Punkte erhält. Durch diese Zusatzzähler und die 1,25-fachen Punkte, welche in Sebring verteilt werden, kann sich kurz vor Saisonende noch mal einiges ändern.

    Neue Strecken und neue Rennformate

    Nach dem neuen Saisonfinale und der gewohnten Sommerpause geht es schließlich am 1. September. Traditionell startet das neue Feld im britischen Silverstone zum ersten Rennen, so auch mit der ersten Wintersaison 2019/2020. Was sich jedoch ändert, ist die Länge des Rennens. Da die European Le Mans Series (ELMS) gemeinsam mit der WEC in Großbritannien gastiert, haben die verantwortlichen die Dauer von sechs auch vier Stunden verkürzt. Die so gewonnene Zeit ermöglicht ein besser abgestimmtes Rahmenprogramm, was nicht zuletzt den Fans vor Ort zu gute kommt.

    Fast jeden Monat trägt die WEC ein Rennen aus. Nach den 6 Stunden von Fuji geht es weiter in Shanghai, wo die Renndistanz ebenfalls auf vier Stunden verkürzt wird. Den Jahresabschluss 2019 bildet nach einjähriger Abwesenheit erneut der Bahrain International Circuit. Am 14. Dezember gastiert die WEC dort für das erste 8-Stunden-Rennen in ihrer Geschichte.

    Mit Ende der der Weihnachtsferien geht es am 1. Februar 2020 nach Südamerika. Seit 2014 war die Langstrecken-Weltmeisterschaft nicht mehr in Brasilien präsent. Doch mit den 6 Stunden von Sao Paulo gibt es 2020 endlich das Comeback. Im März folgen die 1000 Meilen von Sebring, sowie die 6 Stunden von Spa im Mai, bevor Le Mans zum zweiten Mal Austragungsort für das Saisonfinale ist.

    Mehr Spannung durch eine wichtige Regeländerung

    Von vielen Fans langersehnt, tritt mit den 4 Stunden von Silverstone eine bedeutende Änderung in Kraft. In der neuen Wintersaison 2019/2020 wird es nicht mehr erlaubt sein Reifen zu wechseln und zeitgleich nachzutanken. Die Veranstalter schaffen durch diese Entscheidung eine wichtige Grundlage, die großen Einfluss auf die Strategien und Positionskämpfe haben wird. Jeder Teilnehmer muss künftig stärker auf die Planung der Stintlängen, der Reifenwahl sowie der Spritmenge achten. Eine kleine Anpassung im Regelwerk, die den Fans und Teams zusätzliche Spannung bescheren wird.

    Abschied von der LMP1 und Zuwachs in der LMGTE-Pro

    Der Jahreswechsel läutet das Ende der LMP1-Ära ein. Seit 2010 prägten die Le Mans Prototypen die 24 Stunden von Le Mans und auch die damals neugeschaffene WEC als Spitzenklasse. Nach zehn Jahren folgt nun der Wechsel hin zu den Hypercars. Die Prototypen verlassen den experimentellen Bereich und nähern sich mehr der Serienproduktion an. Diese neuen Boliden werden ab der Saison 2020/2021 das WEC-Feld anführen. Ob dies weiter unter dem Banner der „LMP1-Klasse“ geschieht oder ob uns eine völlig neue Klassenstruktur erwartet ist hingegen noch völlig offen.

    Für Toyota wird es das letzte Jahr mit dem TS050 Hybrid. Als einziger verbliebener Hersteller werden die Japaner alles daran setzen, erneut in Le Mans zu dominieren. Doch auch für die Privateers dürfte es der letzte reale Versuch sein, einen Gesamtsieg beim berühmten 24-Stunden-Rennen einzufahren. Denn 2020/2021 werden neue Werksteams (vermutlich Ferrari, Aston Martin und McLaren) in der Spitzenklasse antreten. 

    In der LMGTE-Pro stehen die Chancen gut, dass ein weiteres Werksteam bereits im kommenden Jahr hinzustoßen wird. Erst im November debütierte Corvette Racing in China und wagte einen WEC-Probelauf außerhalb von Le Mans. Nach dem guten Resultat deutet vieles darauf hin, dass Aston Martin, BMW, Ferrari, Ford und Porsche sich auf einen neuen Konkurrenten freuen dürfen. Ob für eine volle Saison oder nur für ausgewählte Gaststarts ist aber ungewiss.


    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Toyota gewinnt das Regenrennen in Shanghai

    Toyota gewinnt das Regenrennen in Shanghai

    Den letzten Saisonlauf im Jahr 2018 konnte die Toyota Gazoo Racing-Mannschaft erneut für sich entscheiden. Trotz einer starken Performance von Rebellion Racing und SMP Racing reichte es am Ende nicht zum Sieg für die Privatiers und die ersten beiden Podiumsplätze gingen an die Fahrzeuge #7 und #8. In der LMGTE-Pro dominierte Aston Martin Racing das Rennen und fuhr einen souveränen Sieg vor dem Porsche 911 RSR ein.

    Ähnlich wie bereits im Training am Freitag, zeigte sich das Wetter auch zum Rennen extrem wechselhaft und nass. Die Bedingungen zum Start der 6 Stunden von Shanghai waren so schlecht, dass die Rennleitung den Lauf hinter dem Safety Car eröffnen musste. 

    Nach dem die ersten beiden Stunden weitestgehend ohne große Positionsänderungen vonstattengingen, folgte eine Rennunterbrechung mit der roten Flagge. Der Regen forderte einige Opfer und zahlreiche Fahrzeuge in allen Klassen wurden mehrfach von der Strecke befördert. Etwa zur Halbzeit ließ der Regen langsam nach und das Feld konnte erstmals frei fahren.

    In der LMP1 zeigten sich die Privatmannschaften um Rebellion Racing und SMP Racing stark und konnten lange Zeit mit den japanischen Hybridfahrzeugen mithalten. Doch trotz der guten Ausgangslage setzte sich Toyota Gazoo Racing auf die lange Distanz durch und konnte sich nach dem Erfolg in Japan auch einen Doppelsieg in China sichern. Der dritte Gesamtrang ging an den SMP-Prototypen mit der Startnummer 11.

    Fehlerfreie Leistung von Aston Martin Racing

    Ein starkes Rennen lieferte die britische Aston Martin Mannschaft in der LMGTE-Pro ab. Vom sechsten Rang in den Lauf gestartet kämpfte dich das Duo Thiim / Sorensen kontinuierlich durch das Feld und trotze dem schlechten Wetter. Nach sechs Stunden überquerte die #95 als Erstes die Ziellinie.

    Der zweite Rang ging an den Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91, welcher in der Schlussphase die Doppelsieg-Pläne der Konkurrenz durchkreuzte. Den Kampf um den verbleibenden dritten Platz verlor das Duo des Aston Martin #97 schließlich in der letzten Runde vor Schluss gegen den Porsche #92.

    Einen soliden Start-Ziel-Sieg konnte die #38 von Jackie Chan DC Racing in der LMP2-Klasse erringen. Trotz mehrfachem Verlust der Spitzenposition kämpfte sich das chinesische Team immer wieder auf die erste Position zurück und beendete das Heimrennen schließlich auf dem obersten Podestplatz. Die Ränge zwei und drei gingen an die Mannschaften von DragonSpeed (#31) und TDS Racing (#28), welche bis zum Schluss Ihre Chancen auf den Sieg wahren konnten.

    Das Podest der LMGTE-AM Klasse ging komplett an die Fahrzeuge aus dem Porsche-Lager. Sowohl die Dempsey-Proton-Mannschaft, als auch das Team Project 1 hielten den Aston Martin und die Ferrari in Schach und sorgten für einen regen Positionswechsel. Nach sechs abwechslungsreichen Stunden kam der Porsche #77 als erster ins Ziel. Nachdem es eine Runde vor Schluss nach einem Doppelsieg für die beiden Dempsey-Porsche aussah, überraschte Jörg Bergmeister im letzten Moment mit einem Überholmanöver und fuhr sein Team auf Rang zwei.


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  • Toyota, DC Racing, Ford und Aston Martin in China auf Pole

    Toyota, DC Racing, Ford und Aston Martin in China auf Pole

    Nach dem überraschenden Rückschlag für Toyota im dritten Freien Training fanden die Japaner mit Beginn des Qualifying zur gewohnten Form zurück und sicherten sich die Poleposition für das morgige Rennen. In der LMGTE-Pro umrundete Ford den Kurs als schnellster, während die Lokalmatadoren von Jackie Chan DC Racing in der LMP2-Klasse den ersten Startplatz einfuhren.

    Die schnellste Rundenzeit des Tages kam heute von der Startnummer #7. Für die Umrundung des 5,451 Kilometer langen Kurses benötigte das Toyota-Trio lediglich 1:42.708 Minuten. Auch das Schwesterfahrzeug legte eine gute Performance an den Tag und geht morgen vom zweiten Rang an den Start. Bei Rebellion Racing reichte es trotz der guten Ausgangslage im dritten Freien nicht, um die Japaner zu unterbieten. Die #1 muss sich mit dem dritten Startrang zufriedengeben.

    Einen Erfolg auf ganzer Linie konnte Jackie Chan DC Racing in der LMP2-Klasse verbuchen. Nach dem Auf und Ab in den Trainings konnte das Team bei beiden Fahrzeugen die Leistung im richtigen Moment abrufen und die Positionen eins und zwei für das Heimrennen am Sonntag sicherstellen. Knapp eine Sekunde hinter den Wagen #38 und #37 landete die Mannschaft von DragonSpeed (#31).

    Überraschende Poleposition für Ford und Aston Martin

    Für einen Überraschungsmoment sorgte Ford beim Qualifying in der LMGTE-Pro Klasse. Fehlerfrei spulten die US-Amerikaner eine Runde nach der anderen ab und konnten am Ende auf eine Zeit von 1:58.627 zurückblicken. Die Konkurrenz um Neueinsteiger BMW hatte das Trainingstief überwunden und konnte mit Position zwei ebenfalls eine starke Leistung abliefern. Auf dem dritten Rang geht morgen der Aston Martin #95 ins Rennen.

    Im Qualifying bei den LMGTE-AM Fahrzeugen verpuffte die anfängliche Ferrari-Dominanz und Aston Martin ging als glücklicher Sieger hervor. Das Trio Dalla Lana / Lauda und Lamy startet morgen vom ersten Platz, dicht gefolgt vom Depsey-Proton-Porsche auf zwei und dem Spirit of Race Ferrari, welcher nicht über Rang drei hinauskam. 


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  • Rebellion vor Toyota im Freien Training von Shanghai

    Rebellion vor Toyota im Freien Training von Shanghai

    Wenn man den Ergebnissen aus den ersten drei Freien Trainings glaubt, dann wird das Wetter in China rennentscheidend sein. Unter nassen Bedingungen und Temperaturen von 13 Grad zeigte sich Toyota in der LMP1 und BMW in der LMGTE-Pro stark. Doch mit dem FP3 änderten sich die Bedingungen und die der Kurs bot bei 20 Grad und Sonnenschein Idealbedingungen. Diese spielten Rebellion Racing und Aston Martin in die Karten, welche in ihren Klassen die erste Position einfuhren.

    Es war eine große Überraschung, als sich Toyota Gazoo Racing im dritten Freien Training den Privatiers von Rebellion Racing geschlagen geben musste. Während die Japaner noch in den beiden Freitags-Sessions auf feuchter Fahrbahn ihr Potenzial unter Beweis stellen konnten und jeweils die Plätze ein und zwei einfuhren, so reichte die Leistung im FP3 nicht aus.

    Mit einer Rundenzeit von 1:45.137 positionierte sich die Startnummer eins auf dem ersten Platz. Das Schwesterfahrzeug #3 folgt dicht dahinter auf Rang zwei mit nur 0,019 Sekunden Abstand. Der beste Toyota schaffte es „nur“ mit 1:45.164 um den Kurs und landete mit einer Differenz von 0,027 Sekunden hinter Rebellion Racing.

    BMW stark im Regen, Aston Martin dominiert im Trockenen

    In der LMGTE-Pro Kategorie zeigte sich ein ähnliches Bild wir in der LMP1. Während das BMW Team MTEK im FP1 Platz eins und im FP2 den zweiten Rang einfuhr, so viel die Leistung am Samstagmorgen bei trockener Fahrbahn rapide ab. Der beste BMW M8 GTE (#82) schaffte es mir einer Zeit von 2:00.662 nicht über Rang sieben hinaus. 

    Eine konstante Leistung zeigte hingegen die Mannschaft von Aston Martin Racing. Das britische Team behielt am nassen Freitag bereits einen kühlen Kopf und erreichte jeweils den dritten Platz in der Klasse. Als sich das Wetter kurz vor Start des dritten Freien Trainings sichtlich verbesserte, legte das dänische Duo der #95 eine Schippe drauf und brannten eine Rundenzeit von 1:59.628 in den Asphalt.

    Holpriger Start für die Lokalmatadoren

    In der LMP2-Klasse hatte das chinesische Team Jackie Chan DC Racing mit der #37 zunächst einen guten Start ins Heimrennen. Im FP1 und FP2 platzierte sich das Trio Jaafar, Tan und Jeffri jeweils an der Spitze des Feldes. Das Schwesterfahrzeug hingegen hatte mit Problemen zu kämpfen und schaffte es nicht über das Mittelfeld hinaus. Im trockenen dritten Training konnte sich das Team nur bedingt verbessern und musste die Spitze an die Mannschaft von DragonSpeed abgeben.

    Bei dem LMGTE-AM Fahrzeugen scheint das Wochenende in Ferrari-Hand zu liegen. Bereits im ersten Training fuhr das Clearwater Racing Team auf Position drei und verbesserte sich im FP2 auf den zweiten Rang, während Spirit of Race überraschend die schnellste Zeit einfuhr. Nahezu unverändert zeigte sich die AM-Spitze auch im dritten Training, wo Clearwater Racing auf eins und Spirit of Race Rang zwei errangen. 

    Die vollständigen Ergebnisse aller Trainings gibt es hier:


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  • Toyota in Japan unantastbar

    Toyota in Japan unantastbar

    Der vierte Saisonlauf war für Toyota ein voller Erfolg. Vor heimischer Kulisse begeisterte der Autobauer die Fans mit einem fehlerfreien Start-Ziel-Sieg. In der LMP2-Klasse dominierte Jackie Chan DC Racing die sechs Stunden von Fuji und sicherte sich einen Doppelsieg. Bei den LMGTE-Fahrzeugen ging Porsche nach einem abwechslungsreichen Rennen als Sieger in der PRO- und AM-Klasse hervor.

    Während sich Toyota Gazoo Racing mit den Fahrzeugen #7 und #8 die ersten beiden Podestplätze in der LMP1-Klasse sichern konnte, hatte die private Konkurrenz schwer im Rennen zu kämpfen. Bereits in der ersten Stunde landete der Rebellion #3 in der Streckenbegrenzung und musste aufgrund der starken Beschädigung den Lauf vorzeitig beenden.

    Auch die Konkurrenz von SMP Racing wurde im Rennen vom Pech verfolgt. Nachdem ein verlorener Reifen die Chancen auf Gesamtrang zwei zerstörten, beendeten technische Probleme kurz darauf das Rennen für das Team. Doch auch die DragonSpeed-Mannschaft konnte Ihr Rennen nach 179 Runden nicht weiter fortsetzen und musste vorzeitig die Heimreise antreten.

    Ähnlich wie Toyota zeigte sich Jackie Chan DC Racing in der LMP2-Klasse zuverlässig. Auf die fehlerfreie Leistung im Rennen folgten die Plätze eins und zwei für das Team aus China. Der dritte Platz ging an die erst kürzlich in Japan gekürten Le Mans Sieger, Signatech Alpine Matmut.

    Doppelsieg für Porsche in Japan

    Auch Porsche kann sich am Ende der 6h Fuji über einen Doppelsieg freuen. Sowohl in der LMGTE-Pro, als auch in der LMGTE-Am überquerten die Fahrzeuge des Autobauers die Ziellinie als erstes. In der Pro-Wertung war lange Zeit unklar, wer sich am Ende durchsetzen wird. Nachdem Aston Martin zunächst von der Poleposition gestartet war, gab Ferrari lange Zeit im Rennen den Ton an. Alles deutete auf einen Sieg der Italiener hin, doch eine Kollision mit dem DragonSpeed LMP2-Boliden und ein längerer Reparatur-Stopp zerstörten die Podiumshoffnungen.

    In der Schlussphase lieferten sich BMW, Ford und Porsche einen offenen Dreikampf. Bis kurz vor Schluss wahrten alle drei ihre Siegeschancen. Doch nach sechs Stunden hatte das Porsche GT Team die Nase vorn und fuhr mit der #92 auf Platz eins, knapp vor dem BMW #82, welcher erstmals ein Podiumsplatz für den bayrischen Autobauer in der WEC einfuhr. Der dritte Rang ging das die Mannschaft des Ford #67.

    Eine Premiere gab es zudem in der LMGTE-Am. Das Porsche-Kundenteam Project 1 konnte nach dem dritten Platz in Silverstone erstmals eine WEC-Sieg erkämpfen. Ähnlich wie in der stärkeren Pro-Klasse war der Ausgang in der AM-Kategorie lange Zeit offen. Aston Martin und Porsche lieferten sich einen regen Positionswechsel an der Spitze.

    Nach sechs Stunden überquerte die #56 von Project 1 das Ziel vor den Marken-Kollegen von Dempsey-Proton Racing (#88) sowie dem TF Sport Aston Martin (#90). Die japanische MR Racing Mannschaft musste das Rennen nach einen Reifenplatzer mit folgenschwerer Kollision bereits frühzeitig beenden.


    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)