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  • Porsche beendet sein LMP1-Programm

    Porsche beendet sein LMP1-Programm

    Nach vielen Gerüchten und Spekulationen hat Porsche heute offiziell das Ende seines LMP1-Programmes verkündet. Mit den 6 Stunden von Bahrain 2017 verabschiedet sich der Sportwagenbauer von der Prototypenklasse und richtet seinen Fokus auf die LMGTE-Pro. Sowohl in der WEC, als auch in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship wird Porsche weiterhin den 911 RSR werksseitig einsetzen. Zusätzlich wird es einen Einstieg in die Formel E geben.

    „Das LMP1-Team wird auch nach dem Ende der Saison 2017 vollständig in Takt bleiben“, erklärt LMP1-Leiter Fritz Enzinger. „Das Team aufzubauen war eine große Herausforderung, doch wir haben über die Jahre eine erfolgreiche und professionelle Mannschaft zusammengestellt. Diese werde wir auch künftig erhalten und sowohl Mechaniker als auch die Fahrer in unsere neuen Projekte integrieren.“

    Nach dem Ausstieg von Audi vergangenes Jahr stürzt der Porsche-Rückzug die WEC-Organisatoren in ein großes Dilemma. Mit Toyota verbleibt nur noch ein Hersteller in der LMP1 und auch hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die FIA-Regeln schreiben vor, dass eine Rennserie mindestens zwei Werksmannschaften in der jeweiligen Kategorie ausweisen muss, um den Weltmeistertitel vergeben zu dürfen. Diese Vorgaben kann die LMP1 mit der nächsten Saison so nicht mehr einhalten. Mit einem Hauch von Irritation bestätigte der ACO den Rückzug von Porsche aus der LMP1 und bedauert den Verlust eines der erfolgreichsten Hersteller im Langstreckensport. Zugleich zeigte sich der WEC-Veranstalter jedoch optimistisch und versprach eine außergewöhnliche und spannende Saison 2018.

    Erst kürzlich verabschiedeten FIA und ACO das neue LMP1-Regelwerk für 2020 mit Fokus auf Plugin-Hybriden und größere Elektroanteile, um so die Spitzenklasse zu stabilisieren. Doch nun könnte sich hier einiges ändern. Mit Peugeot steht ein potentieller Neueinsteiger in den Startlöchern, der jedoch niedrigere Kosten und die Abkehr vom Hybridantrieb zur Bedienung stellt. Wir dürfen gespannt sein, welchen Weg die LMP1-Kategorie künftig einschlagen wird.

    Quellen: Porsche Newsroom und FIA WEC
    Bild: Endurance Archive

  • Porsche macht Nürburgring-Hattrick komplett

    Porsche macht Nürburgring-Hattrick komplett

    Nachdem sich die Porsche-Mannschaft in den beiden Freitagstrainings stark zeigte, schwächelte der Le Mans-Sieger beim Qualifying und musste sich in den ersten anderthalb Stunden des Rennens gegen Toyota behaupten. Nach zahlreichen Angriffen gegen die Konkurrenz aus Japan, konnte der Lokalmatador mit beiden Fahrzeugen die Führung übernehmen und zum dritten Mal in Folge am Nürburgring gewinnen.

    Nach der starken Leistung im Qualifying verteidigten Kobayashi, Conway und López im ersten Renndrittel wacker die Spitze gegen die deutlich schnelleren Porsche-Prototypen. Doch abbauende Reifen und ein geschicktes Manöver vom Wagen Nummer zwei sorgten schließlich für den Verlust der Gesamtführung.

    Weniger Glück hatte das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer acht. Technische Probleme sorgten für Antriebsverlust in der Einführungsrunde. Über einen Großteil des Rennens stand der TS050 Hybrid zur Reparatur in der Box. Der Toyota konnte das Rennen zwar fortsetzen und nach mehreren Stunden Anschluss an die Führungsgruppe finden, schaffte es am Ende aber nicht über den vierten Rang hinaus. Das Porsche-Trio Timo Bernhard, Brandon Hartley und Earl Bamber überquerte die Ziellinie als erster, knapp vor Nick Tandy, André Lottere und Neel Jani. Die Pole-Setter im Toyota #7 schafften es als dritter aufs Treppchen.

    In der LMGTE-Pro war es das Porsche Team, welches schwer zu kämpfen hatte. Gleich zum Rennbeginn setzten die beiden Aston Martin #95 und #97 dem deutschen Werksteam kräftig zu. Nach dem Verlust der Führung konnten sich die Wagen #91 und #92 im Wechsel die Spitze zurückerobern, hatten jedoch keine Chance einen Vorsprung aufzubauen. Nach der Halbzeit holte die AF-Corse-Mannschaft dank einer geschickten Strategie auf und konnte schließlich den ersten Rang übernehmen. Bis zum Rennende verteidigte der Ferrari #51 den ersten Platz Platz und holte vor den beiden Porsche #91 und #92 den Sieg.

    Bei den LMP2-Boliden sicherte sich die Mannschaft von Jackie Chan DC Racing nach dem Erfolg in Le Mans den nächsten Sieg. Von der Pole-Position ins Rennen gestartet, behielt das Team aus China zunächst die Oberhand, bekam zur Mitte des Rennens jedoch zusehends Druck durch die beiden Prototypen von Manor. Nach einem kurzen Führungsverlust übernahm die #38 wieder die Spitze und entschied das Rennen schließlich für sich. Dicht dahinter platzierten sich der Vaillaint Rebellion #31 sowie die #36 von Signatech Alpine.

    Den Sieg in der LMGTE-Am sicherte sich die deutsche Dempsey-Proton-Mannschaft. Matteo Cairoli, Christian Ried und Marvin Dienst konnten nach einem schwierigen Start und einigen Rückschlägen in einem mehrstündigen Kampf die Oberhand gewinnen und vor dem Spirit of Race Team den Sieg erringen. Die Crew des Aston Martin #98 kam nach einem fehlerfreien Start nur auf dem dritten Rang in Ziel.

    Bilder © Endurance Archive / Walter Schruff / Ton Kerdijk

  • Nach Le Mans-Sieg: Hartley peilt Nürburgring-Podium an

    Nach Le Mans-Sieg: Hartley peilt Nürburgring-Podium an

    Nach seinem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans führt Brendon Hartley gemeinsam mit seinen Teamkollegen Timo Bernhard und Earl Bamber die Punktetabelle der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft an. „In Le Mans zu siegen war einfach ein unglaubliches Gefühl und ich habe einige Tage gebraucht, um zu realisieren was es bedeutet, dieses Rennen gewonnen zu haben“, so der Neuseeländer gegenüber Endurance Archive.

    Motiviert vom Triumph beim französischen Langstrecken-Klassiker formuliert Hartley sein Ziel für die verbleibende WEC-Saison klar: „Es ist wirklich fantastisch, dass ich mich mit dem Sieg erstmalig in den Geschichtsbüchern von Le Mans verewigen konnte. Doch nun heißt es, den gesamten Fokus auf den Gewinn des Weltmeistertitels zu legen.“

    Um den nächsten Schritt in Richtung WM-Titel zu machen, werden Brendon Hartley und seine Teamkollegen im heutigen Rennen alles geben, um den Vorsprung in der Tabelle weiter auszubauen.

    Mit Startplatz zwei stehen die Zeichen für ein weiteres Top-Ergebnis gut. „Wir haben gemischte Gefühle nach dem Qualifying, da wir mit unserem Auto definitiv hätten auf Pole fahren können. Leider hatten Timo und ich viel Verkehr auf unseren schnellen Runde. Doch der Abstand von eineinhalb Tausendstelsekunden zwischen uns und den Polesettern macht deutlich, wie Eng es im Qualifying zuging.“

    „Im Freien Training haben wir die Longruns getestet und waren mit den Ergebnissen wirklich zufrieden“, sagte der Le-Mans-Sieger und fügte hinzu: „Ich denk, dass wir gute Chancen im heutigen Rennen haben. Porsche hat uns ein super Auto zur Verfügung gestellt und ich schätze, dass es viel enger zugehen wird als in Spa.

    Um 13:00 Uhr fällt der Startschuss zu den 6 Stunden vom Nürburgring. Das Rennen wird im offiziellen Livestream der WEC und im TV auf Sport 1 übertragen.

    Bilder: Endurance Archive

  • Überraschender Ausgang im Qualifying

    Überraschender Ausgang im Qualifying

    Bis zur letzten Minute kämpften die Teams um die Pole-Position für die 6 Stunden vom Nürburgring. Während Toyota dem Hauptkonkurrenten Porsche beim Heimrennen die Pole-Position wegschnappte, lieferte sich G-Drive ein atemraubendes Spitzenduell mit Jackie Chan DC Racing. Besser lief es für Porsche in der LMGTE-Pro. Hier sicherte sich der Wagenbauer aus Stuttgart den ersten Startplatz für das Rennen.

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    [tab title=“LMP1″ start=open]

    #     Team   Startnummer     Fahrzeug   Fahrer 1   Fahrer 2   Fahrer 3
    1 Toyota Gazoo Racing 7 Toyota TS050 – Hybrid Mike Conway Kamui Kobayashi José María López
    2 Porsche LMP Team 2 Porsche 919 Hybrid Timo Bernhard Brendon Hartley Earl Bamber
    3 Porsche LMP Team 1 Porsche 919 Hybrid Neel Jani Andre Lotterer Nick Tandy

    [/tab]
    [tab title=“LMP2″]

    #     Team   Startnummer     Fahrzeug   Fahrer 1   Fahrer 2   Fahrer 3
    1 G-Drive Racing 26 Oreca 07 Roman Rusinov Pierre Thiriet Ben Hanley
    2 Jackie Chan DC Racing 38 Oreca 07 Ho-Pin Tung Oliver Jarvis Thomas Laurent
    3 Vaillant Rebellion 31 Oreca 07 Julien Canal Bruno Senna Filipe Albuquerque

    [/tab]
    [tab title=“LMGTE-Pro“]

    #     Team   Startnummer     Fahrzeug   Fahrer 1   Fahrer 2   Fahrer 3
    1 Porsche GT Team 92 Porsche 911 RSR Michael Christensen Kévin Estre  –
    2 Aston Martin Racing 95 Aston Martin Vantage Nicki Thiim Marco Sorensen  –
    3 Porsche GT Team 91 Porsche 911 RSR Richard Lietz Frédéric Makowiecki  –

    [/tab]
    [tab title=“LMGTE-Am“]

    #     Team   Startnummer     Fahrzeug   Fahrer 1   Fahrer 2   Fahrer 3
    1 Aston Martin Racing 98 Aston Martin Vantage Paul Dalla Lana Pedro Lamy Mathias Lauda
    2 Dempsey-Proton Racing 77 Porsche 911 RSR (2016) Christian Ried Matteo Cairoli Marvin Dienst
    3 Spirit of Race 54 Ferrari 488 GTE Thomas Flor Francesco Castellacci Miguel Molina

    [/tab]
    [/tabs]

     

  • Toyota im dritten Training an der Spitze

    Toyota im dritten Training an der Spitze

    Im letzten Freien Training der 6 Stunden vom Nürburgring, sicherte sich Toyota Gazoo Racing beide Spitzenpositionen. Dabei fuhr das Trio rund um Jose Maria Lopez, Mike Conway und Kamui Kobayashi im Toyota TS050 #7 die schnellste Rundenzeit von 1:38.969 ein.

    Nach dem Rückschlag bei den 24 Stunden von Le Mans, bei welchem die drei Toyotas auf guten Positionen mit technischen Problemen zu kämpfen hatten, möchten die Japaner am Nürburgring die Lücke zu Porsche im Kampf um die Weltmeisterschaft schließen.

    Porsche beendete das Freie Training am Samstag auf den Positionen drei und vier mit einer Zeit von 1:40.635. Der privat eingesetzte LMP1-Bolide von ByKolles beendete die Session mit 9.577 Sekunden Abstand auf den schnellsten Toyota. In der LMP2-Klasse sicherte sich Vaillante Rebellion mit dem Fahrzeug Nummer 31 die schnellste Runde, gefolgt vom Signatech Alpine Matmut #35 und Jackie Chan DC Racing mit der #38.

    Der Ford GT #66 von Stefan Mücke und Olivier Pla war das schnellste Auto in der LMGTE-Pro Klasse, dicht gefolgt von den AF Corse Ferrari 488 GTE #71 und #51. In der GTE-Am fuhr Marvin Dienst im Porsche 911 GTE #77 an die Spitze.

     

     

  • Porsche im Nürburgring-Training an der Spitze

    In den beiden Freitag-Trainings konnte sich Porsche die Spitzenposition im 29 Wagen starken Feld sichern. Earl Bamber umrundete den Kurs im Fahrzeug #2 am schnellsten und setzte mit 1:38.663 Minuten die Tagesbestzeit.

    Nach dem Erfolg in Le Mans, wo Hartley, Bamber und Bernhard den 19. Gesamtsieg für Porsche einfahren konnten, knüpfte das Trio vor dem letzten Europarennen direkt an die starke Leistung an. Toyota zeigte sich ebenfalls stark und platzierte die Nummer acht mit einer Rundenzeit von 1:39.773 auf die dritte Position, während ByKolles Racing mit 6,792 Sekunden Abstand den zehnten Rang einfuhr.

    Bei den LMP2-Fahrzeugen lieferte sich G-Drive Racing ein Kopf-an-Kopf-Duell mit Vaillant Rebellion. Am Ende des ersten Tages hatte das russische Team die Nase vorn, gefolgt von der Startnummer 13 auf Platz zwei und dem Signatech Alpine #36 auf dem dritten Rang.

    Die Änderung der Balance of Performance-Regeln hat die LMGTE-Pro kräftig durchmischt. Nach dem Le Mans-Sieg ordnete das automatische BoP-System ein Zusatzgewicht von 20 kg an. Doch das Team vom Aston Martin #95 zeigte sich von der Anpassung unbeeindruckt und umrundete den Nürburgring nur knapp langsamer als der Porsche #91.

    Ferrari konnte im ersten Training überzeugen, kämpfte jedoch in der Nachmittagssession mit Problemen und kam nicht über den dritten Platz hinaus. Bei den LMGTE-Am Fahrzeugen war der Spirit of Race-Ferrari #54 das Maß aller Dinge.

    Bilder: Endurance Archive

  • Gewinnt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen

    Gewinnt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen

    Vom 14. bis 16. Juli finden auf dem Nürburgring das nächste Saisonrennen der FIA WEC statt. Zusammen mit dem ByKolles Racing Team verlosen wir einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Neben einer Boxenführung bekommt Ihr die Gelegenheit, einen Boxenstopp während des Rennens hautnah zu erleben.

    Um teilzunehmen sendet uns bis zum Sonntag, den 09.07.2017 18 Uhr eine E-Mail an info@endurance-archive.de mit der Antwort auf die folgenden Fragen:

    1. Seit welcher Saison ist die ByKolles-Mannschaft Teil der WEC?
    2. Welcher Hersteller liefert den aktuellen Motor im LMP1-Fahrzeug von ByKolles?

    Wir wünschen euch viel Erfolg!

    Teilnahmebedingungen

    1. Teilnahmen dürfen alle Personen ab 18 Jahren.
    2. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich per E-Mail an info@endurance-archive.de.
    3. Das Gewinnspiel beginnt am Sonntag, den 02.07.2017 14 Uhr MESZ und endet am Sonntag, den 09.07.2017 um 18 Uhr MESZ.
    4. Verlost wird eine Boxenführung inklusive Boxenstopp am Nürburgring.
    5. Der Gewinner wird nach Sichtung aller Teilnehmer per Zufallsprinzip von der Endurance Archive-Redaktion unter allen richtigen Antworten ermittelt. Die Benachrichtigung erfolgt per E-Mail. Sollte der Gewinner innerhalb von 24 Stunden nicht antworten, wird ein neuer Sieger ermittelt und der Anspruch auf den Gewinn verfällt.
    6. Eine Auszahlung des Gewinns in Geldform durch den Veranstalter Endurance Archive ist nicht möglich.
    7. Alle Mitarbeiter von Endurance Archive sind nicht zur Teilnahme berechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    8. Alle im Rahmen des Gewinnspiels angefallen personenbezogenen Daten werden mit Beendigung des Gewinnspiels gelöscht. Es erfolgt keine Weiternutzung dieser Daten.
    9. Der Teilnehmer willigt mit dem absenden der E-Mail automatisch ein, die Teilnahmebedingungen von Endurance Archive zu akzeptieren.
    10. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zur FIA WEC oder dem By Kolles Racing Team und wird ausschließlich durch Endurance Archive veranstaltet und organisiert.
  • Porsche und Ford übernehmen WM-Führungen

    Porsche und Ford übernehmen WM-Führungen

    Die 24 Stunden von Le Mans bilden oft einen Wendepunkt im Kampf um die FIA WEC-Titel. Grund hierfür sind ist die doppelte Punktezahl, die bei der Zielüberfahrt vergeben wird. Das schwierige Rennen in der LMP1-Klasse hat jedoch nur geringe Auswirkungen auf den laufenden Titelkampf gehabt und die Entscheidung wird erst in der zweiten Saisonhälfte fallen. Ähnlich knapp geht es in der LMGTE zu. Die besten drei Hersteller sind nur 22 Punkte voneinander getrennt.

    FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (Herstellerwertung – LMP1)

    Porsche führt aktuell die Hersteller-WM bei den LMP-Fahrzeugen an. Ganze 111 Punkte hat sich der Autobauer gutschreiben können. Der Kampf bleibt jedoch spannend, da Toyota mit 86,5 Punkten weiterhin in Schlagdistanz liegt.

    # Hersteller Nationalität Total
    1 Porsche 2 3 1 111
    3 4p R
    2 Toyota 13p 2 6 86.5
    1 1 Rp

     

    FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (Fahrertitel – LMP)

    Brendon Hartley, Earl Bamber und Timo Bernhard liegen mit 17 Punkten Vorsprung auf Platz eins im Kampf um die Fahrer-WM. Beachtlich sind die 50 Punkte der Jackie Chan DC Racing-Piloten, welche nur 16 Zähler vom bestplatzierten Toyota-Trio entfernt sind.

    # Fahrer Nationalität Team Total
    1 B. Hartley Porsche LMP Team 2 3 1 83
    1 E. Bamber Porsche LMP Team 2 3 1 83
    1 T. Bernhard Porsche LMP Team 2 3 1 83
    2 S. Buemi Toyota Gazoo Racing 1 1 6 66
    2 K. Nakajima Toyota Gazoo Racing 1 1 6 66
    2 A. Davidson Toyota Gazoo Racing 1 1 6 66
    3 H.-P- Tung Jackie Chan DC Racing 4 9 2 50
    3 O. Jarvis Jackie Chan DC Racing 4 9 2 50
    3 T. Laurent Jackie Chan DC Racing 4 9 2 50
    4 A. Brundle Jackie Chan DC Racing 11 16 3 31
    4 D. Cheng Jackie Chan DC Racing 11 16 3 31
    4 T. Gommendy Jackie Chan DC Racing 11 16 3 31
    5 A. Lotterer Porsche LMP Team 3 4p R 28
    5 N. Jani Porsche LMP Team 3 4p R 28
    5 N. Tandy Porsche LMP Team 3 4p R 28

     

    FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (Herstellertitel – LMGTE)

    Im Duell um den allerersten LMGTE-WM-Titel hat Ford es mit den Le Mans-Punkten geschafft, Ferrari zu überholen. Auch Aston Martin hat seine Position stärken können und sich vor Porsche auf den dritten Platz geschoben.

    # Hersteller Nationalität Total
    1 Ford 1p 3 2 117
    4 4 6
    2 Ferrari 2 1p 4 108
    5 2 7
    3 Aston Martin 6 7 1p 95
    7 8 5
    4 Porsche 3 5 3 72
    10 6 8

     

    FIA Langstrecken Weltmeisterschaft (Fahrertitel – LMGTE)

    Die Fahrer-WM der LMGTE-Piloten wird ebenfalls von Ford dominiert. Das Trio des Wagens 67 (Pipo Derani, Andy Priaulx und Harry Tincknell) führen mit neun Punkten Abstand auf die Le Mans-Gewinner  Daniel Serra, Darren Turner und Johnny Adam.

    # Fahrer Nationalität Team Total
    1 L. F. Derani Ford Chip Ganassi Racing UK 1p 4 2 74
    1 A. Priaulx Ford Chip Ganassi Racing UK 1p 4 2 74
    1 H. Tincknell Ford Chip Ganassi Racing UK 1p 4 2 74
    2 D. Serra Aston Martin Racing 7 7 1p 63
    2 D. Turner Aston Martin Racing 7 7 1p 63
    2 J. Adam Aston Martin Racing 7 7 1p 63
    3 S. Bird AF Corse 5 1p 4 60
    3 D. Rigon AF Corse 5 1p 4 60
    4 R. Lietz Porsche GT Team 3 5 3 55
    4 F. Makowiecki Porsche GT Team 3 5 3 55

     

    FIA Langstreckentrophäe (Fahrertitel – LMP2)

    Die Siege in Silverstone und Le Mans halfen den Fahrern von Jackie Chan DC Racing (Thomas Laurent, Oliver Jarvis und Ho-Ping Tung), einen Vorsprung von 38 Zählern auf die Konkurrenz von Vaillant Rebellion (Julien Canal, Nicolas Prost and Bruno Senna) aufzubauen und sich eine sichere Position im Titelkampf zu sichern.

    # Driver Nationality Team Total
    1 H.-P- Tung Jackie Chan DC Racing 1 3 1 90
    1 O. Jarvis Jackie Chan DC Racing 1 3 1 90
    1 T. Laurent Jackie Chan DC Racing 1 3 1 90
    2 J. Canal Vaillante Rebellion 2 2 6 52
    2 N. Prost Vaillante Rebellion 2 2 6 52
    2 B. Senna Vaillante Rebellion 2 2 6 52
    3 G. Menezes Signatech Alpine Matmut 4 5 5 42
    3 M. Rao Signatech Alpine Matmut 4 5 5 42

     

    Für eine vollständige Liste aller Meisterschaftstabellen werft einen Blick auf unsere Punkteübersicht.

    Bilder: Endurance Archive

  • Denkwürdiges Aston Martin-Podium in der LMGTE-Pro

    Denkwürdiges Aston Martin-Podium in der LMGTE-Pro

    Es war ein Kampf der in den Geschichtsbüchern seinesgleichen sucht. Über 24 Stunden duellierte sich Aston Martin gegen Corvette und Ford um die Spitzenposition in der LMGTE-Pro. In einem ganzen Tag voller Rennaction behielt das britische Werksteam trotz mehrerer Rückschläge die Oberhand und konnte sich am Ende verdient den Sieg in Le Mans sichern.

    In diesem Jahr ging Aston Martin Racing mit dem ältesten Fahrzeug bei den 24 Stunden von Le Mans an den Start. Alle Werksteams tauschten in jüngster Vergangenheit ihre GTE-Bolide durch neuere Versionen aus, um bestmögliche Siegeschancen zu haben. Doch bei der 85. Ausgabe an der Sarthe war es ausgerechnet der Wagen von 2012, der sich in einem beeindruckenden Dreikampf den GTE-Sieg sicherte.

    Von den ersten zwei Plätzen ins Rennen gestartet, sorgte ein früher Reifenschaden für den Führungsverlust beim Fahrzeug #95. Von da an übernahm der Schwesterwagen #97 von Daniel Serra, Darren Turner und Johnny Adam die Spitze und startete einen nicht enden wollenden Dreikampf.

    Bereits in den frühen Morgenstunden spitze sich die Lage zu. Die Corvette C7.R #63 von Jan Magnussen, Antonio Garcia und Jordan Taylor folgte dem Aston Martin-Trio auf Schritt und Tritt. Mit jeder weiteren Stunde wurde der Positionskampf um die Spitze härter. Nach einem Boxenstopp konnte auch die Mannschaft des Ford #67 aufschließen und sorgte für zusätzliche Anspannung. Ganze 18 Stunden waren vergangen und die Top-6 der LMGTE-Pro lagen noch immer in der gleichen Rennrunde.

    Auch drei Runden vor Schluss war keine Atempause in Sicht. Nachdem die #97 die Führung kurzzeitig an die Corvette verloren hatte, schloss Johnny Adam zu Jordan Taylor auf. In der Arnage-Kurve versuchte er innen vorbeizuziehen und kam durch ein spätes Bremsmanöver vorbei, konnte jedoch beim Beschleunigen nicht gegen die Corvette standhalten. Der Versuch sorgte jedoch für eine Beschädigung beim amerikanischen Sportwagen und in der Folgerunde auf der Mulsanne-Gerade wurde das ganze Ausmaß sichtbar.

    Die Corvette ließ sich immer schwieriger Steuern. Nachdem Taylor bereits in der zweiten Mulsanne-Schikane durch das Kiesbett abkürzen musste und auch die Porsche-Kurven nur schwergängig passierte, verpasste er schließlich die Ideallinie ausgangs der Ford-Schikane woraufhin der Aston Martin #97 die Führung zurückgewann.

    „Es gibt keine Worte die dieses Gefühl beschreiben können“, so Daniel Serra nach seinem Sieg. „Es war mein Debüt in Le Mans und wir konnten das Rennen aus der vordersten Reihe starten. Das Ganze in letzter Sekunde mit einem neuen Rundenrekord und dem Sieg in der GTE-Pro zu beenden ist einfach unglaublich.“

    Aston Martin hat es geschafft beim letzten Le Mans-Einsatz des „Vantage“ einen Sieg einzufahren und so den perfekten Ausstand für das Fahrzeug zu schaffen. Im kommenden Jahr wird der britische Sportwagenbauer beim Start als Titelverteidiger erstmals ein neues Modell einsetzen. Wir sind gespannt was uns im Juni 2018 erwartet.

    Quelle: Aston Martin Racing
    Bilder: Aston Martin Racing / Endurance Archive