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  • Le Mans: Porsche behält überhand im zweiten Qualifying

    Le Mans: Porsche behält überhand im zweiten Qualifying

     

    13442097_1174962595881385_2127207110_o-800x533Nach der ersten eindrucksvollen Qualifikation in der vergangenen Nacht, stand heute zwischen 19:00 und 21:00 Uhr das zweite von drei Qualifyings statt. Die bei trockenen Bedingungen gestartete Session verwandelte sich über die Distanz von zwei Stunden in eine Regenschlacht, wodurch es zu mehreren Drehern und Einschlägen in allen Fahrzeugklassen kam. Gegen Ende der Qualifikation stand an einigen Stellen so viel Wasser auf der Strecke, sodass der Großteil des Fahrerfeldes die Session schon zehn Minuten vor Schluss beendete. 

    Wie bereits am Vortag, konnte Porsche auch im zweiten Qualifying zu den 24 Stunden von Le Mans die Spitze behaupten. Das Porsche-Trio um den den deutschen Timo Bernhard beendete die Sitzung mit dem Fahrzeug #1 auf dem ersten Platz. Das Gespann umrundete den 13,629 Kilometer langen Kurs in einer Zeit von 3:23.307 Minuten und fuhr somit 1.112 Sekunden schneller als die Teamkollegen im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer #2. Auf Rang zwei, zwischen den beiden Porsche-Prototypen, qualifizierten sich die Toyota-Piloten Anthony Davidson, Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima im TS050 Hybrid #5. Di Grassi, Jarvis und Duval belegten als schnellstes Audi-Team den fünften Gesamtrang im zweiten Qualifying.

    In der privaten LMP1-Klasse sah das Bild unverändert aus. Zwar gelang es der ByKolles-Mannschaft, den durch ein Feuer beschädigten Boliden wieder herzurichten. Allerdings konnten Pierre Kaffer, Simon Trummer und Olivier James Webb den Anschluss an die Schweizer Konkurrenz noch nicht perfekt machen. Mit einem Abstand von knapp sieben Sekunden, landete das Team hinter Rebellion Racing auf dem dritten Platz.

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    In der LMP2-Klasse war es die Baxi DC Racing Mannschaft mit der Startnummer #35, welche sich mit einer Rundenzeit von 3:39.599 Minuten auf den ersten Platz setzte. Dicht dahinter konnten sich die amtierenden Klassensieger von KCMG qualifizieren. Das ESM-Team rund um den ehemaligen G-Drive Piloten Pipo Derani sicherte sich die drittschnellste Zeit der Session.

    Ferrari konnte sich in der zweiten Qualifikation zu den 24 Stunden von Le Mans zurückmelden. Das AF Corse Fahrertrio Gianmaria Bruni, James Calado und Alessandro Pier Guidi fuhr mit einer Zeit von 3:53.218 Minuten auf den ersten Rang der GTE-Pro Klasse. Hinter dem Ferrari 488 GTE landeten die Ford-FAhrzeuge, #69 auf zwei und #68 auf drei, der amerikanischen Mannschaft Chip Ganassi Racing. Der bis gestern dominierende Ferrari von Risi Competizione fuhr im Regen nur die viertschnellste Zeit ein.

    In der GTE-Am Kategorie überraschten die Porsche-Piloten Khaled Al Qubaisi, Patrick Long und David Heinemeier Hansson mit einer Rundenzeit von 3:58.358 Minuten, welche das Trio auf den ersten Platz der Klasse brachte. Der Porsche der KCMG-Mannschaft folgte den Markenkollegen dicht auf den  Fersen und setzte sich auf den zweiten Rang. Die AF Corse Piloten Scott, Griffin und Cameron fuhren im Ferrari 458 Italia mit der Startnummer #55 auf Platz drei.

    Die dritte Qualifikation zum Saisonhighlight der Langstrecken-Weltmeisterschaft findet noch heute zwischen 22:00 und 00:00 Uhr statt. Die finale Jagd auf die Poleposition überträgt Eurosport live im Fernsehen.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff/Ton Kerdijk)

     

  • Le Mans: Vorschau auf die LMP1-Klasse

    Le Mans: Vorschau auf die LMP1-Klasse

    Der diesjährige Kampf um den Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Le Mans scheint einer der unberechenbarsten seit Jahren zu werden. Dutzende Fragezeichen umgeben die Zuverlässigkeit der LMP1-Werksboliden. Alle Teams hatten in den ersten beiden Läufen der Langstrecken-Weltmeisterschaft mit größeren Problemen und Ausfällen zu kämpfen. Könnte in diesem Jahr einem privaten LMP1-Team der Sprung auf das Gesamtpodium gelingen? 

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    Das Porsche Team wird in diesem Jahr mit dem Standard WEC Line-Up, bestehend aus Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber (#1) sowie Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas (#2) starten. Es gibt keine Diskussionen im Fahrerlager das Porsche den Speed der Konkurrenten nicht mit gehen kann. Allerdings musste das Team aus Weissach nach dem zweiten Lauf der WEC im belgischen Spa-Francorchamps, das Batteriepack aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen austauschen. Ein weiterer Gesprächspunkt bei Porsche ist der aufgrund von Budgetproblemen wegfallende dritte Le-Mans-Bolide, welcher im vergangenen Jahr den Rennklassiker gewinnen konnte.  Allerdings hat die Mannschaft ein Ass im Ärmel: Der Vorjahres Polesetter Neel Jani wird auch in diesem Jahr für Porsche um die beste Startposition kämpfen.

    Für das Audi Sport Team Joest verliefen die Vorbereitungen auf die 24 Stunden von Le Mans auch nicht wie erhofft. Der deutsche Wagenbauer wird genau wie Porsche nur mit zwei Prototypen, pilotiert von Marcel Fässler, André Lotterer und Benoit Tréyuler (#7) sowie Lucas di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis (#8), in Frankreich an den Start bringen. Durch die Einkürzungen wird Audi das erste Mal in der Ära des R18 mit nur zwei Fahrzeugen in Le Mans starten. Mit dem Boliden #8 konnte man  zum offiziellen Testtag am 5. Juni die schnellste Zeit einfahren. Dennoch mussten die Ingolstädter in Silverstone einen Ausfall  hinnehmen und hatten in Spa mit technischen Problemen zu kämpfen.

    Die Saison 2015 war für Toyota Gazoo Racing ein Jahr zum vergessen. Doch für 2016 ist das Team mit einem neuentwickeltem Fahrzeug in den Händen von Sébastian Buemi, Anthony Davidson und Kazuki Nakajima (#5) und Mike Conway, Kamui Kobayashi und Stéphane Sarrazin (#6) zurück im Kampf um den WM-Titel. Gemessen an den Ergebnissen des Testtages und der ersten beiden Saisonläufe scheinen die Japaner zwar nicht auf direkter Augenhöhe mit der Konkurrenz, dennoch konnte Toyota mit einem geringen Reifenverschleiß sowie guten Longruns glänzen.

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    Bei den privaten LMP1-Mannschaften wird Rebllion Racing mit den Fahrern Nick Heidfeld, Nicolas Prost und Nelson Piquet Jr (#12) und Dominik Kraihamer, Alex Imperatori und Mathéo Tuscher (#13) im R-One Prototypen antreten. Die Vorjahressieger konnten bereits beim Le-Mans-Testtag einen großen Sprung in die richtige Richtung verzeichnen. Das Team fuhr gute vier Sekunden schneller um den französischen Kurs, als noch im Jahre 2015. Zudem konnten die Schweizer die Lücke zu den Rundenzeiten der Werksteams weiter verkleinern.

    Die zweite private LMP1-Mannschaft in Le-Mans ist das ByKolles Racing Team, mit dem Fahrzeug CLM P1/01 und den Piloten Pierre Kaffer, Simon Trummer and Oliver Webb. Routinier Pierre Kaffer, welcher in diesem Jahr sein 10-jähriges Le-Mans-Jubiläum feiert, verpasste durch Terminüberschneidungen die ersten beiden Rennen der WEC und kehrt nun für das Saisonhighlight zurück zur Mannschaft aus Österreich. Auch in diesem Jahr erwischte das ByKolles Team keinen guten Start in die Saison. Somit wird das Team in Le Mans um so mehr versuchen die Meisterschaftspunkte-Differenz zu Rebellion auszugleichen.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

     

     

  • Le Mans: Porsche und Ford führen im Qualifying

    Le Mans: Porsche und Ford führen im Qualifying

    Im ersten Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans, holte sich Porsche gestern Abend die provisorische LMP1-Poleposition. Mit einer Zeit von Zeit von 3:19.733 umrundeten Neel Jani, Romain Dumas und Marc Lieb den Kurs am schnellsten und ließen der Konkurrenz keine Chance. In der LMGTE-Pro fuhr Ford erstmals die schnellste Qualifying-Zeit und sicherte sich die provisorische Pole.
    13442085_1174334495944195_87171227_o-800x510Unter trockenen Bedingungen starteten die Fahrzeuge in den ersten von drei Qualifying-Abschnitten. Da für die kommenden Tage wechselhaftes Wetter angekündigt ist, verloren die Teilnehmer keine Zeit und spulten so viele Runden wie möglich ab. In der LMP1 setzte Toyota früh ein Zeichen, als Stéphane Sarrazin mit 3:20.737 eine sehr schnelle Runde ablieferte und seinen TS050 Hybrid vorzeitig an die Spitze setzte.

    Die Führung der Japaner war nicht von langer Dauer, denn kurz darauf übertrumpfte Neel Jani im Porsche 919 Hybrid mit einer 3:19.733. Der Schweizer versuchte im Verlauf der Session seine Zeit weiter zu unterbieten, kam trotz aller Versuche jedoch nicht wieder an diese heran. Sowohl Porsche als auch Toyota stellten daraufhin weitere schnelle Runden ein und nutzten die verbleibende Qualifying-Zeit, um Daten für die Long Runs zu sammeln.

    Die beiden Audi verbrachten einen Großteil des Qualifyings mit der Reparartur beider Fahrzeuge in der Box. Als die Ingolstädter endlich auf die Strecke konnten, waren die ersten Werte ernüchternd. Sowohl der Wagen #7, als auch das Schwesterfahrzeug #8 kamen beide nicht über 3:22er Zeiten hinaus. Ein ähnliches Bild spielte sich bei ByKolles ab. Nach einem Brand im freien Training wurde des Heck beschädigt und die Mechaniker verbrachten fast das ganze Qualifying mit der Reparatur. Am Ende der Session schafften es die Österreicher nicht, eine gewertete Runde zu fahren.

    Bei den LMP2-Fahrzeugen war René Rast der schnellste Fahrer des Tages. Mit einer Zeit von 3:36.605 legte der Deutsche die schnellste Runde im G-Drive #26 zurück und sicherte seinem Team die provisorische Poelposition. Nur sechs Zehntel dahinter platzierte sich Neueinsteiger Baxi DC Racing mit seinen Fahrern David Cheng, Nelson Panciatici und Ho-Pin Tung. Auf der dritten Position landete Signatech-Alpine mit einer Zeit von 3:37.225.
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    In der LMGTE-Pro beeindruckte Ford mit unglaublichen Rundenzeiten. Nach der Anpassung der Balance of Performance, fand das US-Team das richtige Setup und konnte eine schnelle Runde nach der anderen zurücklegen. Mit 3:51.185 auf der Uhr sicherte sich der Wagen #68 die provisorische Poleposition, dicht gefolgt vom Schwesterfahrzeug #69 auf Rang zwei. Als einziger Hersteller konnte Ferrari mithalten und lieferte sich ein enges Kopf-an-Kopf Rennen mit den US-Fahrzeugen.

    Trotz aller Mühen reichte es mit einer 3:51.568 für den Wagen #51 von AF Corse nur zum provisorischen dritten LMGTE-Pro-Startplatz. Schwieriger lief das erste Qualifying hingegen für den Ferrari #82 von Risi Competizione. Auf Höhe der Porsche-Kurven drehte sich Giancarlo Fisichella und versenkte seinen Boliden im Kiesbett. Das Manöver hatte eine Rotphase zur Folge, was Verbesserungen für das Schwesterteam AF Corse in dieser Zeit unmöglich machte. Ein ähnliches Schicksal erlitt den Titelverteidiger Corvette Racing. Ricky Taylor lenkte seinen Wagen bei der Mulsanne-Kurve ins Kiesbett, konnte sich jedoch für eine längere Reparatur zur Box schleppen.

    In der LMGTE-Am Klasse dominierte Ferrari das Feld. Die schnellste Runde absolvierten die Gaststarter von Clearwater Racing mit ihrer Startnummer 61. Rob Bell, Keita Sawa and Mok Wang Sung konnten sich im Ferrari 458 Italia über die ganze Session an der Spitze behaupten und ihren provisorischen ersten Startplatz mit einer Zeit von 3:56.827 zementieren.

    Als einziger Konkurrenz schaffte es Mathias Lauda im Aston Martin #98 ansatzweise an den italienischen Wagen heran. Mit 3:57.198 sicherte er sich vorläufig den zweiten Startplatz. AF Corse war den Briten dicht auf den Fersen und fuhr mit den Trios Cameron/Griffin/Scott sowie Aguas/Collard/Perrodo auf die Ränge drei und vier.

    Bilder: Endurance Archive

  • Le Mans: Porsche setzt Zeichen im Training

    Le Mans: Porsche setzt Zeichen im Training

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    In einer vierstündigen Trainingssession konnten die Teilnehmer der 24 Stunden von Le Mans am Mittwoch zwischen 16:00 und 20:00 Uhr ihre Fahrzeuge final auf das erste Qualifying vorbereiten. Unter wechselnden Wetterbedingungen testeten alle Piloten die Grenzen der Strecke und ging oft darüber hinaus. Dies sorgte für zahlreiche Gelbphasen und drei Unterbrechungen. Eine Rotphase wurde durch den ByKolles #4 des deutschen Pierre Kaffer ausgelöst. Aufgrund eines Kabelbaumbrandes fing sein LMP1-Auto Feuer und er musste es abrupt am Streckenrand abstellen. 

    Bei einem ständigen Wechsel von Sonnen- und Regenwetter konnten die amtierenden Hersteller-Weltmeister von Porsche den kühlsten Kopf behalten und beendeten das freie Training auf den Rängen eins (#2) und zwei (#1). So war es bei Porsche der Vorjahres Polesetter Neel Jani, der den 919 Hybrid mit einer Zeit von 3:22.011 Minuten auf den ersten Platz setzten konnte. Hinter der Porsche-Doppelführung sicherte sich das Audi-Trio Lucas Di Grassi, Loic Duval und Oliver Jarvis, mit einem Abstand von 0.974 Sekunden auf die Spitzenreiter, den dritten Rang. Der beste Toyota (#6) fuhr die viertbeste Zeit der Session ein. Kurz vor Schluss des freien Training verlor der Franzose Stéphane Sarrazin die Kontrolle über seinen Toyota TS050 #6 und beschädigte das Fahrzeug an der Frontpartie.

    Nach einem Feuer im LMP1-Boliden des Teams ByKolles, hatten die Hauptkonkurrenten von Rebellion Racing freie Bahn und sicherten sich die Ränge eins und zwei der privaten LMP1-Klasse.

    Die amtierenden LMP2 Le-Mans-Titelträger von KCMG stellten in ihrer Klasse erneut ihr Potential unter Beweis und fuhren mit einer Zeit von 3:39.133 Minuten die beste Position der Kategorie ein. Gustavo Menezes, Nicolas Lapierre und Stéphane Richelmi landeten im Alpine A460 Prototypen auf dem zweiten Rang. Dicht dahinter fuhr das Fahrertrio von Paniz Barthez Competition mit der Startnummer #23 auf Platz drei. Kurz vor dem Ende des Trainings verlor die Pegasus Racing Pilotin Inès Taittinger ihren blauen LMP2-Boliden und versenkte ihn in der Streckenbegrenzung. Die Mannschaft hofft nun den Boliden vor dem ersten Qualifying um 22:00 Uhr wieder in Gang zu bekommen.

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    Gianmaria Bruni, James Calado und Alessandro Pier Guidi waren das schnellste Trio in der GTE-Pro Klasse. Mit ihrem Ferrari 488 GTE umrundete das italienisch-britische Gespann den Kurs in 3:53.833 Minuten. Fisichella, Vilander und Malucelli platzierten ihren Ferrari dicht dahinter auf Rang zwei. Den dritten Platz holte sich das Ford Chip Ganassi Team #68 rund um den Fahrer Dirk Müller. Sein Teamkollege Billy Johnson aus dem Auto #66 landete ebenfalls gegen Ende der Session in der Streckenbegrenzung und beschädigte die Lenkung seines Boliden.

    Auch in der GTE-Am Klasse konnte Ferrari dominieren. Dank einer Rundenzeit von 3:57.543 Minuten holten Robert Bell, Kita Sawa und Mok Weng Sun in ihrem Ferrari 458 Italia von Clearwater Racing den ersten Platz. Der Ferrari #62 der Mannschaft Scuderia Corsa beendete das Training auf dem zweiten Rang der Klasse. Auch der dritte Platz ging an ein Ferrari-Team. Die WEC-Mannschaft AF Corse #83 rund um Rui Aguas, Emmanuel Collard und Francois Perrodo machte die dreifache Führung von Ferrari perfekt. Hinter den italienischen Sportwagen landete der Porsche 911 RSR von Abu Dhabi-Proton Racing mit den Fahrern Al Qubaisi, Heinemeier Hansson und Long.

    Noch heute Abend öffnet die Strecke ab 22:00 Uhr erneut für alle Rennteilnehmer. Dabei werden die Teams in einer einstündigen Session die erste von drei Qualifikationen bestreiten. Pünktlich zum Start des Qualifyings wird Eurosport live von der Strecke berichten.

    Bilder. Endurance Archive (Walter Schruff/Ton Kerdijk)

     

  • Gewinnt ein signiertes Corvette-Basecap

    Gewinnt ein signiertes Corvette-Basecap

    Le Mans wäre nicht Le Mans ohne das ikonische Geräusch der Corvette-Motoren. Seit knapp einem halben Jahrhundert prägen die amerikanischen Muscel-Cars das Bild an der Sarthe. In diesem Jahr geht das US-Werksteam als Titelverteidiger an den Start und wird seit langem wieder gegen die Kontrahenten Ferrari und Ford antreten.

    Um dieses besondere Rennen gebührend zu feiern, verlosen wir ein original Corvette-Basecap. Das exemplar ist ein Einzelstück und wurde im Rahmen des Testtages von allen sechs Werksfahrern handsigniert.

    Um an der Verlosung teilzunehmen, geht auf Twitter, folgt @WECMagazin und beantwortet diese Frage:

    • Welche drei Fahrer gewannen zusammen mit Corvette-Racing die 24 Stunden von Le Mans 2015 in der LMGTE-Pro Klasse?

    Solltet ihr über keinen Twitter-Account verfügen, besteht auch die Möglichkeit per E-Mail teilzunehmen. Sendet hierzu einfach die Antwort an info@endurance-archive.de. Das Gewinnspiel startet am Mittwoch (08.06.2016 – 16:00 MESZ) und endet nächste Woche Dienstag (14.06.2016 – 16:00 Uhr MESZ). Viel Glück.

    Teilnahmebedingungen

    1. Teilnahmen dürfen alle Personen ab 18 Jahren.
    2. Für die Teilnahme am Gewinnspiel müsst ihr @WECMagazin auf Twitter folgen und einen Tweet mit eurer Antwort an @WECMagazin senden. Alternativ könnt ihr einen E-Mail an info@endurance-archive.de mit eurer Antwort senden.
    3. Das Gewinnspiel beginnt am 08.06.2016 16:00 Uhr MESZ und endet am 14.06.2016 um 16 Uhr MESZ.
    4. Verlost wird ein original Corvette-Racing Basecap, handsigniert von allen sechs Fahrern.
    5. Der Gewinner wird nach Sichtung aller Teilnehmer per Zufallsprinzip von der Endurance Archive-Redaktion unter allen richtigen Antworten ermittelt. Die Benachrichtigung erfolgt per E-Mail. Sollte der Gewinner innerhalb von 24 Stunden nicht antworten, wird ein neuer Sieger ermittelt und der Anspruch auf den Gewinn verfällt.
    6. Eine Auszahlung des Gewinns in Geldform durch den Veranstalter Endurance Archive ist nicht möglich.
    7. Alle Mitarbeiter von Endurance Archive sind nicht zur Teilnahme berechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    8. Alle im Rahmen des Gewinnspiels angefallen personenbezogenen Daten werden mit Beendigung des Gewinnspiels von uns gelöscht. Es erfolgt keine Weiternutzung dieser Daten.
    9. Der Teilnehmer willigt mit dem absenden seiner Antwort automatisch ein, die Teilnahmebedingungen von Endurance Archive zu akzeptieren.
    10. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Twitter oder der Twitter.Inc und wird ausschließlich durch Endurance Archive veranstaltet und organisiert.
  • Aus Fahrersicht: Simon Trummer beim Testtag

    Aus Fahrersicht: Simon Trummer beim Testtag

    13383978_1168374759873502_1998787590_oEs war ein unglaubliches Gefühl, mit unserem LMP1-Auto wieder auf dieser Strecke zu fahren. Es ist nicht nur der spezielle Kurs, welcher einen motiviert, sondern auch das ganze Event um die Strecke. Bereits jetzt beim Testtag waren Freude, Emotionen und gute Laune der zahlreichen Fans zu spüren. Alle sind aktiv wie sonst nur beim eigentlichen Rennen, das war echt unglaublich.

    Unser eigentlicher Testtag verlief ziemlich gut. Wir konnten einige Runden abspulen und ich hatte die Gelegenheit, einen kompletten tripple Stint auf einem Satz Reifen zu fahren. Die Zeiten im Long Run lassen sich sehen. Nur bei den kurzen Qualifikationsrunden sind wir auf den Geraden noch zu langsam.

    13397012_1168376173206694_1913280845_oIn kürze bekommen wir einige Upgrades, welche speziell für das Rennen in zwei Wochen angepasst sind und das Defizit beseitigen sollten. Ich bin sicher, dass wir mit diesen Verbesserungen gar nicht so schlecht dastehen werden

    Einer der wichtigsten Vorbereitungen war für mich das fixieren der Referenzpunkt,  welche in der Nacht von hoher Bedeutung sind. Hinzu kam das zurechtfinden im Verkehr, da das Starterfeld in diesem Jahr auf 60 Fahrzeuge angewachsen ist. Das sind einige Wagen mehr als bei den restlichen WEC-Rennen und man muss noch aufmerksamer fahren.

    Ich denke, wir sind deutlich besser vorbereitet auf diesen Marathon als noch 2015. Wir werden unser Bestes geben und versuchen endlich nach ganz vorne zu kommen. Die Ergebnisse des Testtages stimmen mich jedoch zuversichtlich.

    Beste Grüsse
    Simon

    Bildquelle: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Alle Termine für das öffentliche Scrutineering

    Alle Termine für das öffentliche Scrutineering

    18675814118_4e9ce042b4_z(1)Für viele Fans ist das öffentliche Scrutineering (die technische Überprüfung der teilnehmenden Fahrzeuge) ein Highlight im Rahmen der Rennwoche. Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Möglichkeit, auf dem „Place de la République“ alle Wagen zu begutachten. Die Vorstellung und Überprüfung der Teilnehmer beginnt am Sonntag-Nachmittag und wird gegen Dienstag-Abend enden.

    scrutineering1Den vollständigen Zeitplan findet ihr hier

  • ELMS: Rückblick auf die 4 Stunden von Imola

    ELMS: Rückblick auf die 4 Stunden von Imola

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    Vergangenes Wochenende startete die European Le Mans Series in ihr zweites Saisonrennen. Bei wechselhaften Bedingungen und gut gefülltem Starterfeld wurde so einiges geboten. Wir werfen einen Blick auf das vergangene Rennen in Italien, wo sich Thiriet by TDS den hart umkämpften Gesamtsieg sichern konnte.

    Die Sonne zeigte sich Anfangs von ihrer besten Seite über dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari. Beim Start konnte Nicolas Lappiere (DragonSpeed #21) seine Poleposition in eine Führungsposition verwandeln, während er von Paul-Loup Chatin (Panis Barthez Competition #23) auf jedem Meter verfolgt wurde. Durch den Kampf an der Spitze konnten die Verfolger schnell aufschließen. Die Wagen #46 (Thiriet by TDS) und #38 (G-Drive Racing) setzten sich auch hinter Lappiere fest und sorgten für eine spannende Anfangsphase.

    Nach den Fahrerwechseln bei DragonSpeed und G-Drive konnten sich Pierre Thiriet und Paul-Loup Chatin absetzen und führten den Kampf weiter fort. Auch die #46 von Thiriet by TDS Racing musste später im Rennen an die Box. Doch wider erwartend konnte der Japaner Ryo Hirakawa schnell den verlorenen Boden gut machen und zog an Fabian Barthez (#23) vorbei auf den zweiten Rang. Als Mathias Beche in der letzten Stunde das Steuer übernahm, legte dieser einen Zahn zu und konnte schließlich die Führung übernehmen.

    26598502745_a238565574_zDie Verfolger von G-Drive (#38) und DragonSpeed (#21) wollten das aber nicht auf sich sitzen lassen. Mit zahlreichen Angriffen versuchte man den Prototypen von Thiriet by TDS zu überholen, doch ohne Erfolg. Wenig später zog sich der Himmel zu und starke Regenschauer setzten ein. Die Rennleitung sah sich aufgrund der schlechten Bedingungen gezwungen eine Full-Course-Yellow Phase auszurufen. Eine halbe Stunde vor Schluss war keine Besserung in Sicht und das Rennen wurde hinter dem Saftey Car beendet. Die #46 von Thiriet by TDS kam vor der #38 (G-Drive) und der #21 (DragonSpeed) ins Ziel.

    In der LMP3-Klasse lieferte sich United Autosport ein beeindruckendes Rennen. Nachdem das Trio Alex Brundle, Christian England und Mike Guasch sich von der Poleposition aus die Führung sichern konnte, verzockte man sich später beim Boxenstopp. Die #9 vom Team Graff war im Kiesbett gelandet und zur Bergung rief die Rennleitung eine Full-Course-Yellow Phase aus. Ein Großteil des Feldes nutzte die Gelegenheit für Reifen- und Fahrerwechsel.

    Später zog auch das Führungsfahrzeug #2 von United Autosport nach, hatte jedoch weniger Glück als die Konkurrenz. Die Rennleitung hob die FCY-Phase auf, während der LMP3-Wagen noch in der Box war und man rutschte auf Position acht ab. In den letzten zwei Stunden gab Christian England alles. Mit jeder Runde arbeitete er sich weiter nach vorne und machte die verlorenen Positionen wieder gut. Kurz vor dem einsetzenden Dauerregen erreichte er Position eins und konnte das Rennen als Sieger beenden.

    26580833815_3035e7a41f_zBei den GTE-Fahrzeugen überraschte die #77 von Proton Racing mit einer starken Anfangsphase. Der Gaststarter Robert Renauer konnte schnell die Führung übernehmen und vergrößerte mit jeder Runde den Abstand zu den Gegnern. Der Deutsche fuhr einen fehlerfreien Stint und konnte das Fahrzeug an Wolf Henzler übergeben. Dieser setzte die gute Leistung von Renauer fort und verteidigte souverän die Führung. Auch in der regnerischen Schlussphase hatte man Glück und Mike Hedlund konnte die Ziellinie als erster überqueren. Platz zwei ging an JMW Motorsport (#66) dicht gefolgt vom AT Racing Ferrari (#56) auf Platz drei.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Robert Renauer feiert ELMS-Debüt in Imola

    Robert Renauer feiert ELMS-Debüt in Imola

    ADAC GT Masters - 1. + 2. Lauf 2016 - Oschersleben, GER - Foto: Gruppe C
    An diesem Wochenende geht der Deutsche Robert Renauer für die Mannschaft von Proton Competition bei den 4 Stunden von Imola an den Start. Dabei wird das Porsche-Ass den wegen einer Terminüberschneidung verhinderten Marco Seefried im Auto #77 ersetzen.  

    Für Robert Renauer wird der Gaststart in Italien ein Wochenende voller neuer Eindrücke. Neben seinem Debüt in der European Le Mans Series wird der 31-Jährige das erste Mal hinter dem Steuer eines Porsche 911 RSR Platz nehmen und seine Premiere auf dem 4.909 Kilometer langen Kurs in Oberitalien feiern.

    „Ich freue mich riesig auf mein erstes Rennen in der ELMS und bin gespannt, was alles auf mich zukommen wird“, sagte Robert Renauer gegenüber Endurance Archive und fügte hinzu: „Auch der Porsche 911 RSR ist für mich komplettes Neuland. Abgesehen vom fehlenden ABS glaube ich jedoch, dass sich der RSR ähnlich wie unser GT3 R aus dem ADAC GT Masters fahren wird.“

    In Imola wird er sich den Porsche #77 mit den Stammfahrern Mike Hedlund und Wolf Henzler teilen. Persönlich macht sich der schnelle Deutsche keinen großen Druck vor dem anstehenden Wochenende und schaut relativ entspannt auf das 4-Stunden-Rennen. „Ich lasse einfach alles auf mich zukommen ohne mir großartig Stress zu machen. Ich kenne weder die Serie, noch die Konkurrenz“, so Renauer.

    Die insgesamt 42 Fahrzeuge starten am 15. Mai um 14:00 Uhr in den zweiten Saisonlauf der European Le Mans Series. Das komplette Rennen wird auf der offiziellen Webseite der ELMS im kostenlosen Livestream übertragen.

    Bild: Gruppec.de