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  • 6h Spa: Porsche dominiert erstes Freies Training

    6h Spa: Porsche dominiert erstes Freies Training

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    Pünktlich um 12:15 Uhr fiel der Startschuss für das erste Freie Training zu den 6 Stunden von Spa-Francorchamps. Mit einer Doppelführung beendet die Porsche LMP1-Mannschaft den ersten Durchlauf des Tages auf den Plätzen eins und zwei. In der GTE-Pro Klasse konnte sich nach Anpassungen der BoP das Aston Martin Racing Team an die Spitze setzten.

    Die amtierenden Weltmeister Timo Bernhard, Mark Webber und Brandon Hartley setzten ihren Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer #1 auf den ersten Rang des Trainings. Mit einer Rundenzeit von 1:58.012 Minuten umfuhr das Trio den Kurs 0.565 Sekunden schneller als ihre Teamkollegen Marc Lieb, Neel Jani und Romain Dumas. Die Toyota-Mannschaft #6 rund um den ehemaligen Formel-1-Piloten Kamui Kobayashi fuhr mit dem TS050 die drittschnellste Zeit ein. Der schnellste Audi landete mit einem Rückstand von 1.971 Sekunden auf die Spitze auf Rang vier.

    In der privaten LMP1-Klasse bestätigten die Sieger aus Silverstone ihre Leistungen und setzten den Rebellion Racing R-One mit der Nummer #13 an die Spitze. Dicht dahinter platzierten sich die Teamkollegen im Fahrzeug #12 sowie die österreichische Konkurrenz des Team ByKolles.

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    Die G-Drive Mannschaft landet mit einem Rückstand von 0.055 Sekunden auf Rang zwei

    Die Extreme Speed Motorsport Mannschaft #31 beendete das erste Training in der LMP2-Klasse auf dem ersten Rang. Mit einer Zeit von 2:08.974 Minuten fuhr das Trio Dalziel, Derani und Cumming nur 0.055 Sekunden schneller als die G-Drive Piloten Rusinov, Berthon und Rast im Wagen #26. Die Signatech Alpine Mannschaft mit der Startnummer #36 komplettiert die Top-3 der LMP2-Klasse. Die Gaststarter Simon Dolan, Guido van der Garde und Jack Dennis mussten sich mit dem vorletzten Platz zufrieden geben.

    In der GTE-Pro Klasse konnte das Aston Martin Team #97 von Fernando Rees, Richie Stanaway und Jonny Adam die Ferrari-Dominanz vom vergangenen Wochenende unterbrechen und sicherte sich die schnellste Zeit der Klasse. Die Ferrari-Piloten Bruni und Calado landeten auf dem zweiten Rang. Dicht dahinter platzierten sich die AF Corse Teamkollegen Bird und Rigon.

    Die Aston Martin Fahrer Dalla Lana, Lamy und Lauda fuhren mit einer Rundenzeit von 2:19.748 auf den ersten Rang in der GTE-Am Klasse und sogar schneller als die zweit platzierten Bruni und Calado in der höheren GTE-Pro. Mit einem größeren Abstand folgte die Corvette #50 von Labre Competition auf dem zweiten Platz vor dem Porsche 911 RSR von Al Qubaisi, Heinemeier Hansson und Long.

    Das zweite Freie Training auf dem belgischen Traditionskurs startet um 16:30 Uhr Ortszeit. Eine Übersicht zu den Ergebnissen aus dem ersten Freien Training findet ihr hier.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • 6h Spa: Vorschau auf die LMP-Klassen

    6h Spa: Vorschau auf die LMP-Klassen

    26595374345_b05ec2a78e_k-800x414Für die LMP1- und LMP2-Teams ist der bevorstehende Weltmeisterschaftslauf im belgischen Spa-Francorchamps die perfekte Möglichkeit die Low-Downforce Pakete und Set-Ups für die 24-Stunden von Le Mans zu testen. Traditionell findet man bei den 6-Stunden von Spa auch Gaststarter, welche sich vor Le Mans mit den WEC-Prototypen messen.

    LMP1

    Aufgrund des Diesel-Skandals von Volkswagen und der damit verbundenen Kostenminimierungen müssen Audi und Porsche in diesem Jahr auf einen dritten Prototypen in Spa und Le Mans verzichten. Da auch Toyota kein weiteres Fahrzeug an den Start bringen wird, gibt es zum ersten Mal in der Geschichte der WEC keine weiteren Anmeldungen in der LMP1-Klasse.

    Nach dem zugesprochenen Sieg in Silverstone, absolvierte die Porsche-Mannschaft einen viertägigen Test im spanischen MotorLand Aragón. Dort testete die LMP1-Mannschaft das Aeropaket für die 24 Stunden von Le Mans, von welchem einzelne Komponenten auch in Spa verwendet werden.

    Feuchte Bedingungen im freien Training zu den 6 Stunden von Silverstone, zwangen das Toyota Gazoo Racing Team das Le-Mans Pakte im Rennen zu erproben. Ein beeindruckender zweiter Platz verstärkte die Motivation der in Köln angesiedelten Mannschaft. In Silverstone erklärte Teamchef Pascal Vasselon, das man für den Weltmeisterschaftslauf in Spa auf das klassische 6-Stunden Setup zurückgreifen will.

    Für Audi war der Saisonauftakt in Silverstone ein Rennwochenende zum vergessen. Nachdem man das Fahrzeug mit der Startnummer #8 aufgrund von technischen Problemen aus dem Rennen zurückziehen musste, wurde der Bolide mit der Nummer #7 nachträglich disqualifiziert. Trotz der Rückschläge sprechen die Zahlen in Spa-Francorchamps für die Ingolstädter. In der letzten vier Jahren konnte Audi auf dem belgischen Kurs drei Siege einfahren.

    In der privaten LMP1-Klasse, wird der amtierende Formel-E-Weltmeister Nelson Piquet Junior seine Rolle als Ersatzfahrer beim Team Rebellion Racing weiter fortführen. Auch der Brite James Rossiter wird weiterhin Pierre Kaffer im ByKolles #4 vertreten.

    LMP2

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    In den vergangenen Jahren hatte die LMP2-Klasse in Spa immer wieder Gaststarter zu verzeichnen. In dieser Saison beschränkt sich die Anzahl der neuen Teilnehmer auf ein Fahrzeug. Die ehemalige Jota Mannschaft, welche nun unter dem Namen G-Drive Racing an den Start geht, wird mit dem offenen Gibson 015S in Spa antreten. Pilotiert wird der orangene Prototyp von Simon Dolan, Giedo van der Garde and Jake Dennis. Im Jahr 2015 ging das Team beim Gaststart in Spa als Sieger hervor.

    Neben dieser Meldung von Jota Sport, gibt es in der LMP2-Klasse keine gravierenden Veränderungen für den zweiten Lauf der Saison 2016. Lediglich der SMP Racing Pilot David Markozov kehrt zurück zu seinem Team. Der Fahrer aus dem Boliden mit der Startnummer #27 musste das Rennen in Silverstone aufgrund einer Terminüberschneidung ausfallen lassen.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Neue BoP-Vorgaben für die 6 Stunden von Spa

    Neue BoP-Vorgaben für die 6 Stunden von Spa

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    Beim Saisonauftakt in Silverstone ging Ferrari mit dem neuen 488 GTE als Sieger hervor. Enttäuscht vom ersten Rennen war hingegen die Konkurrenz um Aston Martin und Porsche, welche nur schwer zu den Italienern aufschließen konnten. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen hat die FIA heute außerplanmäßig die Balance of Performance Vorgaben angepasst.

    Mit dem morgigen Qualifying müssen sich die LMGTE-Pro Teilnehmer auf neue BoP-Werte einstellen. Die Rennleitung stellte beim vergangenen Rennen fest, dass man den Vantage GT8 falsch eingestuft hat und dadurch ein möglicher Rennsieg verhindert wurde. Ab sofort gilt für den britischen Sportwagen daher ein neues Minimalgewicht von 1213 kg anstatt der bisherigen 1243 kg.

    Die Fahrzeuge von Ferrari und Porsche bleiben hingegen unverändert und gehen auch in Spa mit einem Leergewicht von 1243 kg an den Start, während der neue Ford GT bei der Vorgabe von 1263 kg verbleibt. Als Ausgleich für das höhere Minimalgewicht darf das US-Werksteam den Spritmengen-Begrenzer von 28,8 mm auf 33,3 mm vergrößern.

    Quelle: Motorsport.com
    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • 6h Spa: Vorschau auf die LMGTE-Teams

    6h Spa: Vorschau auf die LMGTE-Teams

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    An diesem Wochenende gastiert die WEC auf dem Circuit Spa-Francorchamps. Der Fokus vieler Teams liegt nicht nur auf einem guten Ergebnis, sondern auf der Le Mans Vorbereitung, da hier die letzte Chance besteht Anpassungen vor dem Jahreshighlight zu testen.

    LMGTE-Pro

    Als Favorit geht das Ferrari-Team AF Corse ins nächste Rennen. In den vergangenen Jahren konnte die italienische Mannschaft in Spa jedes Rennen auf dem Podium beenden. In Silverstone zeigte das Werksteam das Potential des neuen Ferrari 488 GTE und fuhr gleich zum Auftaktrennen einen Doppelsieg ein.

    Ebenfalls hoch im Kurs steht das Team Aston Martin Racing. Vergangenes Jahr lieferte man sich mit AF Corse ein Kopf-an-Kopf Rennen und musste nach einer Strafe den Sieg an die Italiener abgeben. Bei den 6 Stunden von Silverstone legte man ebenfalls einen soliden Start hin und erkämpfte sich den dritten Podestplatz. Sollte sich das Wetter nicht gegen die Briten wenden, ist ein Top-3 Ergebnis durchaus machbar.

    Ein Geheimtipp könnte Neueinsteiger Ford werden. Stärker als die Konkurrenz fokussiert sich das Ford Chip Ganassi Racing Team UK auf die 24 Stunden von Le Mans. Bereits in Silverstone legte man einen guten Saisontart hin und konnte die ersten gesteckten Ziele erfüllen. Nach dem das Schwesterteam am vergangenen Wochenende in der WeatherTech SportsCar Championship den ersten Platz mit den Erkenntnissen aus Silverstone holen konnte, geht man optimistisch ins zweite WEC-Rennen.
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    LMGTE-Am

    Der Führungskampf in der LMGTE-Am Klasse wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach zwischen dem AF Corse Ferrari #83 und dem Aston Martin #98 entscheiden. Während Ferrari den vergangenen Lauf in Silverstone gewinnen konnte, setzte sich die britische Mannschaft vergangenes Jahr in Spa durch. Beide Fahrzeuge sind auf Augenhöhe und es ist schwer einen klaren Favoriten zu bestimmen.

    Auch die Larbre Competition Corvette zeigte ein stabiles Rennen in Silverstone. Das Team legt den Fokus ähnlich wie Ford verstärkt auf die Le Mans Vorbereitung und könnte dank Le Mans Setup und veränderten Teilen als Überraschungssieger hervorgehen. Größere Probleme werden wahrscheinlich die drei Porsche 911 haben. Nach dem technische Probleme in Silverstone alle drei Teams zurück warfen, muss man mit angepassten Fahrzeugen in Spa von Vorn beginnen.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Gewinnt eine Bremsscheibe von Strakka Racing

    Gewinnt eine Bremsscheibe von Strakka Racing

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    Wir schreiben den 21. November 2015 in Bahrain. Die britische Strakka Racing Mannschaft fährt beim letzten Rennen der Saison am äußersten Limit, um sich mit einer guten Platzierung in die Winterpause zu verabschieden. Während die Sonne langsam im Wüstensand versinkt, bleiben nur wenige Lichter auf dem Kurs zurück. Besonders faszinierend ist das rötliche glühen der Bremsscheiben, welche die Räder erhellen.

    Zusammen mit Strakka Racing möchten wir euch die einmalige Gelegenheit bieten, eine original Karbon-Bremsscheibe vom achten Saisonrennen 2015 zu gewinnen. Das Fahrzeugteil wurde vom Gibson 015S des britischen Teams benutzt und im Anschluss von allen drei Piloten unterschrieben. Es ist ein besonderer Teil der WEC-Geschichte, den man nicht alle Tage in den Händen halten darf.

    Um dieses Einzelstück zu gewinnen beantwortet uns bis zum 05.05.2016 folgende Fragen per E-Mail:

    • Aus welchem Land stammen die drei Piloten von Strakka Racing?
    • Wann bestritt Strakka Racing sein erstes WEC-Rennen?
    • Auf welcher Position schloss Strakka Racing die LMP2-Klasse 2015 ab?

     

    Teilnahmebedingungen

    1. Teilnahmen dürfen alle Personen ab 18 Jahren mit Wohnhaft innerhalb der Europäischen Union.
    2. Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist eine Antwort in Form einer E-Mail an info@endurance-archive.de notwendig.
    3. Das Gewinnspiel beginnt am 25.04.2016 und endet am 05.05.2016 um 15 Uhr deutscher Zeit (MESZ).
    4. Verlost wird eine original Karbon-Bremsscheibe signiert und bereitgestellt durch das LMP2-Team Strakka Racing.
    5. Der Gewinner wird nach Sichtung aller Teilnehmer per Zufallsprinzip von der Endurance Archive-Redaktion unter allen richtigen Antworten ermittelt. Die Benachrichtigung erfolgt per E-Mail. Sollte der Gewinner innerhalb von 24 Stunden nicht antworten, wird ein neuer Sieger ermittelt und der Anspruch auf den Gewinn verfällt.
    6. Eine Auszahlung des Gewinns in Geldform durch den Veranstalter Endurance Archive ist nicht möglich.
    7. Die Übergabe des Gewinns erfolgt wahlweise in der Strakka Racing Rox im Rahmen der 6 Stunden von Spa durch einen Mitarbeiter von Endurance Archive oder alternativ durch den Postweg.
    8. Alle Mitarbeiter von Endurance Archive sind nicht zur Teilnahme berechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    9. Alle im Rahmen des Gewinnspiels angefallen personenbezogenen Daten werden mit Beendigung des Gewinnspiels von uns gelöscht. Es erfolgt keine Weiternutzung dieser Daten.
    10. Der Teilnehmer willigt mit dem absenden seiner Antwort automatisch ein, die Teilnahmebedingungen von Endurance Archive zu akzeptieren.
  • Spannender Saisonauftakt in der LMP2-Klasse

    Spannender Saisonauftakt in der LMP2-Klasse

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    Bereits Anfang des Jahres wurde auf der offiziellen Saisonvorstellung in Paris deutlich, was uns 2016 in der LMP2-Klasse erwarten wird. Neben den bereits etablierten Mannschaften aus dem Vorjahr, entschlossen sich vier weitere Teams für einen Start in der zweiten Prototypen-Klasse der WEC. Somit bildet die LMP2-Kategorie mit insgesamt elf Fahrzeugen das größte Feld in der Langstrecken-Weltmeisterschafts Saison 2016.

    Das große Starterfeld ließ schon vor dem Auftaktrennen in Silverstone packende Zweikämpfe und spannende Überholmanöver in der P2 erahnen. Nach einem rasanten und unberechenbaren sechs Stunden Rennen war es eines der Debütanten-Teams, welches ganz oben auf dem Treppchen stand. Die mexikanische Mannschaft RGR Sport by Morand setzte gleich zu Beginn der Saison ein Zeichen und sicherte sich mit dem Fahrertrio Bruno Senna, Ricardo Gonzalez und Filipe Albuquerque den Sieg beim Auftaktrennen.

    Hinter den Neueinsteigern sicherten sich die WEC-Routiniers Ryan Dalziel, Luis Felipe Derani und Christopher Cumming im ESM-Boliden mit der Startnummer #31, den zweiten Rang. Der amtierende LMP2-Champion Roman Rusinov landete gemeinsam mit seinen neuen G-Drive Teamkollegen René Rast und Nathanele Berthon auf Platz drei.

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    Das Team RGR Sport by Morand siegte beim ersten WEC-Rennen vergangenes Wochenende

    Bei den anderen Debütanten verlief das Rennwochenende in England nicht so vorteilhaft wie für RGR. Mit dem Trio Bradley, Merhi und Rao sammelte die Manor Mannschaft zwar acht Meisterschaftspunkte, musste aber den zweiten Prototypen rund um den ehemaligen Formel 1 Piloten Will Stevens vorzeitig aus dem Rennen nehmen. Die Baxi DC Racing Piloten David Cheng, Ho-Pin Tung und Nelson Panciatici beendeten den ersten WEC-Laufe des Teams auf dem siebten Rang und sicherten sich somit sechs Zähler.

    Für das russische Team SMP Racing, welches nach dem Meistertitel 2014 eine Saison aussetzte, endete das Comeback in der Langstrecken-WM weniger erfolgreich. Nach einem schwierigen Wochenende im BR01 mussten sich Vitaly Petrov, Kirill Ladygin und Victor Shaytar sowie Nicolas Minassian und Maurizio Mediani mit den Plätzen acht und zehn zufrieden geben.

    Am 7. Mai geht es für die LMP2-Teams auf dem belgischen Kultkurs nahe Spa-Francorchamps in die zweite Runde.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff / Ton Kerdijk)

     

     

     

  • Aus Fahrersicht: Simon Trummer in Silverstone

    Aus Fahrersicht: Simon Trummer in Silverstone

    13029697_1138222472888731_9129047245354898083_oMit neuen Teilen am Auto begaben wir uns zum ersten Lauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2016. Diese konnten wir vorher nicht wirklich testen und wussten somit nicht genau, was auf uns zukommt. Die Trainings am Freitag, die hauptsächlich im nassen stattfanden, liefen ziemlich gut. Gegenüber unserem Hauptkonkurrenten Rebellion Racing sahen wir recht konkurrenzfähig aus.

    Da wir am Freitag nur auf nasser Strecke testen konnten, hofften wir auf ein trockenes FP3, in welchem ich eine Qualifying-Simulation durchführen sollte. Doch unglücklicherweise war das Wetter nicht auf unserer Seite. Am Samstagmorgen schneite es und das dritte freie Training wurde abgesagt.

    Da meine beiden Fahrerkollegen ihr Heimrennen bestritten, entschied sich mein Team dafür, James und Oliver die Qualifikation fahren zu lassen. Es lief gut, Rebellion hatte mit Problemen zu kämpfen und wir konnten uns die Pole der Privatiers sichern.

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    2015 siegte der Schweizer bei den WEC-Läufen in Deutschland und den USA

    Leider lief es für uns im Rennen nicht wie erhofft. Wir hatten zu sehr mit dem Untersteuern des Fahrzeuges zu kämpfen und bekamen die Vorderreifen nicht auf optimale Temperaturen. Aufgrund eines Schadens an der Aufhängung musste ich in meinem ersten Stint einen Boxenstopp einlegen, wodurch wir sieben Runden verloren. Ich konnte die letzten zwei Stints des Rennens fahren, wo wir dann Boden gut machen konnten.

    Sicherlich haben wir bis Spa noch einiges an Arbeit zu erledigen, aber ich denke, dass wir auf einem guten Weg sind. Die komplette Mannschaft gibt Vollgas und wir konnten wertvolle Meisterschaftspunkte aus England mitnehmen.

    Beste Grüsse
    Simon

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff / Ton Kerdijk)

  • Audi gewinnt zum Saisonauftakt in Silverstone

    Audi gewinnt zum Saisonauftakt in Silverstone

    Die WEC-Saisoneröffnung im britischen Silverstone entwickelte sich zu einem wahren Motorsportkrimi. Über 6 Stunden kämpften die Spitzengruppen aller Klassen am äußerten Limit um sich ganz vorn abzusetzen. Doch die neuen Fahrzeuge sorgten für unvorhersehbare Aus- und Zwischenfälle, was das Rennen regelmäßig durcheinanderbrachte.

    Am Ende sollte es aber der Audi #7 sein, welcher die Nerven behielt und das Rennen vor dem Porsche #2 und dem Toyota #6 gewann. In der LMP2-Klasse gewann RGR Sport by Morand sein Debütrennen vor dem ESM #31 und dem Prototypen von G-Drive ins Ziel. Die LMGTE-Pro entschied Ferrari mit einem Doppelsieg (#71 P1; #51 P2) vor dem Aston Martin #95 (P3) für sich. Auch in der GTE-Am stand mit der #83 ein Ferrari an der Spitze. Den zweiten Platz holte der Aston Martin #98 vor der Larbe Competition Corvette.

    Nach einer hart umkämpften ersten Halbzeit setzte sich der Kampf zwischen Audi und Porsche auch in der vierten Stunde fort. Der Audi #7 ging mit acht Sekunden Abstand auf den Porsche #2 in die zweite Halbzeit. Auch Toyota hatte aufschließen können und verfolgte die beiden Kampfhähne mit 47 Sekunden Abstand.

    In der LMP2-Klasse konnte G-Drive die Führung von Strakka zurück erobern und sich einen Vorsprung von 14 Sekunden raus fahren. Enger ging es da zwischen dem zweiten und dritten Platz zu. Das RGR-Team war zwischenzeitlich wieder auf den dritten Rang abgerutscht und hing nur drei Sekunden hinter den Lokalmatadoren.

    Die beiden GT-Klassen wurden durch das AF Corse Team angeführt. Zwar holte in der LMGTE-Pro der der Aston Martin #95 zusehends auf, doch der Ferrari #71 konnte durch geschickte Manöver seinen Vorsprung beibehalten. In der LMGTE-Am lag der KCMG-Porsche mit 42 Sekunden Abstand auf Rang zwei dicht gefolgt vom Proton-Porsche #88, welcher versuchte die verlorenen Positionen zurück zu erobern.

    Die vierte Stunde war keine halbe Stunde alt, als beim Toyota Nummer 5 der rechte Hinterreifen platzte und Trümmerteile vom Radkasten auf der Strecke verteilt wurden. Nach mehreren Startversuchen kam der TS050 Hybrid wieder in Gang und konnte sich zur Box schleppen, doch die dritte Position war aufgrund der notwendigen Reparatur verloren. Das Schwesterfahrzeug mit der #6 rückte auf die dritte Position nach, hatte jedoch aufgrund der großen Lücke keine Chance mehr den Porsche #2 einzuholen. Für die Bergung der Trümmer wurde das Safety Car auf die Strecke geschickt und das Feld erstmals eingebremst.

    Zeitgleich mit dem Toyota-Zwischenfall musste G-Drive in der LMP2 seine Führungsposition abgeben. Der anstehende Full Service samt Fahrerwechsel dauerte verhältnismäßig lang und kostete den ganzen Vorsprung. Der RGR #43 zog vorbei und konnte von diesem Zeitpunkt an die Führung übernehmen.

    Nach dem der Ferrari #83 lange Zeit die LMGTE-Am anführte, kam im laufe der fünften Stunde wieder Schwung ins kleinste WEC-Feld. Die Lücke zwischen dem KCMG-Porsche und dem Abu Dhabi-Proton Porsche war auf wenige Sekunden geschrumpft und beide überholten sich im stetigen Wechsel. Als der Ferrari zu einem langen Boxenstopp abbog, übernahm der KCMG-Porsche kurzzeitig die Führung und wurde nur Augenblicke darauf vom Porsche #88 Überholt.

    In der finalen Stunde legten die verbliebenen Teilnehmer noch mal einen Gang zu und wagten eine Vielzahl von Angriffen. So konnte sich der Porsche 919 auf Platz zwei steigern und mit 1:40.303 die schnellste Runde des Rennen abliefern. Der Ferrari #71 in der GT-Pro baute seinen Vorsprung auf 100 Sekunden aus und auch das Schwesterauto #51 konnte den Abstand zum Aston Martin #95 auf 16 Sekunden verringern.

    Weniger glücklich ging das Manöver vom KCMG-Porsche aus. Nach dem man von der #88 den zweiten Platz erkämpft hatte, zog man sich darauf hin einen schwerwiegenden Reifenschaden zu und musste den Wagen in die Box schieben. Ein ähnliches Schicksal erlitt der Aston Martin #97, welcher beim Angriff plötzlich in Rauch aufging und mit einem Motorschaden am Streckenrand ausrollte.

    Bilder: Endurance Archive

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Silverstone 2016

    Halbzeit bei den 6 Stunden von Silverstone 2016

    Nach einer langen Winterpause hatte das Warten endlich ein Ende. Um 12 Uhr Ortszeit fiel der Startschuss zum ersten Lauf der Saison. Bei überraschend guten Bedingungen gingen die 33 Fahrzeuge ins Rennen und legten eine saubere erste Runde ohne größere Zwischenfälle hin.

    Das Audi Team ging von der Poleposition ins Rennen und kam gleich zu Beginn gut weg. Auch die beiden Porsche hatten einen guten Start und klemmten sich gleich an die Fersen der beiden Audi. Anders war das Bild hingegen in der LMP2-Klasse: Nach dem das G-Drive Team am Samstag beim Qualifying glänzte, suchte man am Sonntag beim Start vergebens nach Grip und verlor die Führung an den ESM #31. Bei den GT-Pro Fahrzeugen hielt sich der Ferrari #71 wacker an der Spitze und auch der Abu Dhabi-Proton Porsche konnte in Führung bleiben.

    Während sich das Feld in den GT-Klassen schnell stabilisierte, entfachte bei den LMP-Fahrzeugen ein Positionskampf. An der Spitze legten die beiden Porsche kräftig zu und nach wenigen Runden konnte Mark Webber (#1) an Oliver Jarvis (#8) vorbei ziehen und den zweiten Platz übernehmen. Zur gleichen Zeit beorderte die Rennleitung den Ferrari #51 für eine drei Minütige Standstrafe in die Box, da am Fahrzeug der Motor nach dem Qualifying getauscht wurde.

    In der LMP2-Klasse kämpfte RGR Sport by Morand seit Rennbeginn gegen den zurückgefallenen G-Drive #26 um den zweiten Rang. Nach gut 30 Minuten kam schließlich die Chance für die Mexikaner und sie konnten vorbeiziehen. Kurz darauf griff Mark Webber in der LMP1 wieder an und übernahm die Führung vom Audi #7. Bei den LMP1-Privatfahrzeugen hatten die beiden Rebellion Fahrzeuge aufgeholt und konnten kurz vor Ende der ersten Stunde die Führung vom ByKolles übernehmen.

    Die zweite Stunde begann mit einigen Strafen für mehrere Fahrzeuge. So musste der Wagen von Baxi DC Racing wegen eines Regelverstoß beim Boxenstopp eine Strafe absolvieren, ähnlich wie der Aston Martin #97, welcher eine Stop&Go Strafe für das verlassen der Strecke bekam.

    In der LMP2 war der ESM #31 durch einen Boxenstopp zurückgefallen und der G-Drive #26 übernahm wieder die Führung, dicht gefolgt vom RGR #43, welcher mit einer Vielzahl kleinerer Attacken versuchte, die Führung zu übernehmen.

    An der Spitze des WEC-Feldes legte der Porsche #1 eine Bestzeit nach der anderen hin und hatte schließlich die beiden Toyota überrunden können. Auf der zweiten Position musste der Porsche #2 sich dem Audi #7 geschlagen geben, welcher durch eine geschickte Boxenstrategie eine Position gut machen konnte. Ein Dreher wenige Minuten später machte den Vorsprung jedoch zu Nichte und ein weiteres mal kämpften die beiden Fahrzeuge ohne Gnade um Platz zwei.
    Nach vielen ruhigen Runden in der LMGTE-Am nahm die Larbre Corvette den dritten Platz ins Visier und konnte bereits nach wenigen Runden am Aston Martin vorbei ziehen. Weitere zehn Minuten später wechselte die Corvette wieder in den Angriffsmodus und überholte den KCMG #78.

    Nach dem Positionskampf in der GT-Am kam es wenige Runden später zum ersten großen Unfall der Saison. Der bis dahin in Führung liegende Porsche #1 mit Brendon Hartley am Steuer wollte den Gulf Racing Porsche in einer Kurve überholen und verschätzte sich mit dem Abstand.

    Dies hatte zur Folge, dass er zu früh auf seine Spur zurück wechseln wollte und den Gulf-Porsche mit voller Geschwindigkeit erwischte. Hartley schob sich über das GT-Am Fahrzeug und hob ab. Bei der Landung zerstörte er sich die Front samt Radaufhängung und landete zusammen mit den Gulf Porsche #86 in der Streckenbegrenzung.

    Nur wenige Augenblicke später rief die Rennleitung eine Full Course Yellow Phase zur Bergung beider Fahrzeuge aus. Beim Wechsel in den FCY-Modus ging im Audi #8 die Bordelektronik aus und der Prototyp blieb mitten auf der Strecke liegen und ging in Rauch auf. Fast 30 Minuten brauchten die Streckenposten um alle Wagen zu bergen und das Rennen wieder freizugeben.

    Der Restart ging ohne Probleme von statten und zunächst sah alles nach einem stabilen Feld aus. Doch nur drei Runden später blieb René Rast im G-Drive #26 liegen und schleppte sich zur Box. Der Strakka #42 übernahm die Führung in der LMP2, musste sich jedoch gegen harte Angriffe des RGR #43 verteidigen, welcher auf Position zwei lag.

    Bilder: Endurance Archive // AdrenalMedia.com