Blog

  • Porsche testet RSR Nachfolger in Weissach

    Porsche testet RSR Nachfolger in Weissach

    M16_1260_fine
    Porsche absolvierte auf der Hauseigenen Teststrecke in Weissach die ersten Runden mit dem GTE-Neunelfer für die Saison 2017. Nun startet der Wagenbauer auf ausgewählten Rennstrecken die intensive Erprobung des neuentwickelten Boliden. 

    Gleich mehrere Fahrer durften beim ersten Test in Weissach hinter das Steuer des 911er greifen. „Es ist sicher ungewöhnlich, gleich beim Rollout mehrere Fahrer ans Steuer zu lassen“, sagt  GT-Gesamtprojektleiter Marco Ujhasi. „Doch da alle unsere Werksfahrer an der Entwicklung des neuen Autos beteiligt sind, durfte jeder, der es zeitlich einrichten konnte, nach Weissach kommen und ein paar Runden drehen.“

    M16_1263_fine
    Mit einem Großaufgebot testete Porsche in Weissach den 911er für 2017

    Bei den 24-Stunden von Daytona im Januar 2017 soll der RSR-Nachfolger sein Renndebüt geben. „Die Rennpremiere eines komplett neuen Fahrzeugs bei einem 24-Stunden-Rennen ist eine große Herausforderung. Aber wir liegen gut im Zeitplan“, meinte Porsche-Sportchef Dr. Frank-Steffen Walliser.

    Quellen: Porsche

     

  • Aus Fahrersicht: Simon Trummer in Spa

    Aus Fahrersicht: Simon Trummer in Spa

    13131349_1149981095046202_1936348153357064598_oDas Wochenende ins Spa war definitiv eines der Highlights für uns in dieser Saison. Im 1. freien Training mussten wir zwar leider auf Tests verzichten, da wir einen Fehler im Antriebsstrang entdeckten, konnten diesen aber rechtzeitig zum 2. freien Training beheben.

    Das Wetter war super und wir hatten beste Bedingungen. Ich war gleich als erstes auf der Strecke. Die Basis passte und meine Kollegen konnten das Setup anschliessend noch weiter verbessern.

    Beim Warm-up testete ich eine neue Reifenmischung unseres Lieferanten Dunlop. Es stellte sich jedoch heraus, dass diese hier nicht funktionieren sollte und wir weiterhin auf die Silverstone-Modelle zurückgreifen werden. Mir macht es Spass immer wieder neue Dinge auszuprobieren und man nimmt für solch eine Gelegenheit auch mal Rückschläge in kauf.13123138_1149979548379690_709970422119674359_o Das eigentliche Qualifying bestritt ich mit James und wir waren beide mehr oder weniger gleich auf. Trotzdem reichte es leider nicht unseren Konkurrenten Rebellion zu schlagen.

    Das Rennen am Sonntag wurde schliesslich zu einem Riesen Spektakel für uns Fahrer und die Zuschauer. Der Reifenverschleiss war enorm, es gab Safety Car-Phasen und auch an Gelb-Phasen mangelte es nicht. Es passierte immer wieder etwas unvorhergesehenes, was für Aufregung sorgte.

    Mein Doppelstint lief ziemlich gut, die Plätze die wir am Anfang in der Box verloren hatten, konnte ich langsam wieder aufholen. Am Ende des Rennens fuhren wir auf den 6. Gesamtrang und in der LMP1-Privatwertung wurde es ein 3. Platz.
    13115959_1149979431713035_3301729981335955843_o
    Fast das ganze Rennen sind wir nicht unter voller Leistung gefahren. Das zeigt, dass wir noch Reserven für die kommenden Läufe haben, um uns zu steigern. Hinzu kommt noch der wiederholte Platz von Rebellion auf dem Gesamtpodium (Meine Gratulation an dieser Stelle). Wenn man so etwas sieht, gibt es einem automatisch den Ansporn noch härter zu arbeiten, um es beim nächsten Rennen ebenfalls zu schaffen.

    Beste Grüsse
    Simon

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Ford erlebt Wechselbad der Gefühle in Spa

    Ford erlebt Wechselbad der Gefühle in Spa

    13129016_1148202921890686_1280135538_o   
    Nach einem Horrounfall in der Eau Rouge schied die Nummer 66 vom Ford Chip Ganassi Racing Team UK aus und ein Top-3 Ergebnis schien in weiter Ferne. Doch in einer starken Schlussphase kämpfte sich das Schwesterfahrzeug durch das Feld nach vorn und holte den ersten Podestplatz für Ford in der WEC.

    Der schwerer Unfall des Deutschen Stefan Mücke sorgte 60 Minuten vor Rennende für einen großen Schock an der Rennstrecke. Bei hoher Geschwindigkeit platzte am neuentwickelten Ford-GT ein Hinterreifen und er schlug in der berühmt-berüchtigten Kurve Eau Rouge in die Streckenbegrenzung ein. Glücklicherweise konnte Mücke aus dem völlig zerstörten Fahrzeug aussteigen und seinem Team Entwarnung geben. Nach einer Routinekontrolle im Krankenhaus sagte Stefan Mücke: „Ich fühle mich gut und es ist schön zu wissen, dass wir so ein stabiles Auto haben. Danke ans Team, dass sie so einen sicheren Rennwagen gebaut haben.“

    https://www.youtube.com/watch?v=7n2zLF0vFwc

    Für das zweite Fahrzeug der Mannschaft mit der Nummer #67 nahm das Rennen ein besseres Ende. Nachdem Startfahrer Marino Franchitti in einen Unfall verwickelt wurde, nahm er sofort die Verfolgung auf und fuhr gemeinsam mit seinen Teamkollegen Andy Priaulx und Harry Tincknell auf den zweiten Rang der GTE-Pro Klasse. „Unser Team hat heute ein paar großartige strategische Entscheidungen getroffen“, berichtete Franchitti und fügte erfreut hinzu: „Wir hatten vorher erklärt, dass ein Podestplatz unser Ziel sei – mit Rang zwei haben wir diese Vorgabe sogar übertroffen. Dieses Ergebnis gehört dem Team, das die vergangenen Monate so hart dafür gearbeitet hat.“

    Ford-Teamchef George Howard-Chapell fasste das Rennwochenende in Spa-Francorchamps wie folgt zusammen: „Das Wichtigste ist, dass Stefan ok ist. Als echter Racer macht er sich jetzt mehr Sorgen um das Auto als um sich selbst. Wir müssen uns die Daten genau anschauen, damit wir verstehen, was passiert ist. Im Moment vermuten wir einen Reifendefekt als mögliche Unfallursache. Gleichzeitig freuen wir uns riesig über Platz zwei, der nicht unbedingt zu erwarten war.“

    Als nächster WEC-Saisonlauf folgen die 24 Stunden von Le Mans. Genau 50 Jahre nach dem Dreifachsieg mit dem GT40 wird Ford in diesem Jahr mit vier Fahrzeugen auf dem französischen Kultkurs an den Start gehen. Bei dem Motorsport-Klassiker wird Ford alles daran setzten den Sieg in der GTE-Pro Klasse einzufahren.

    Quelle: Ford
    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff & Ton Kerdijk)

  • Audi gewinnt in den Ardennen

    Audi gewinnt in den Ardennen

    Die Audi-Piloten Lucas Di Grassi, Oliver Jarvis und Loic Duval sichern sich in ihrem R18 e-tron quattro den Sieg der 6 Stunden von Spa-Francorchamps. Das Porsche-Team #2 von Lieb, Dumas und Jani sichern sich den zweiten Gesamtrang. Der Schweizer Privatmannschaft Rebellion Racing gelang der Sprung auf Gesamtplatz drei.

    Nach einem Zwischenfallreichem Lauf, in welchem die zu Anfang starken Toyota ausfielen, sichert sich Audi den Gesamtsieg. In der GTE-Pro Klasse holten die Ferrari-Piloten Davide Rigon und Sam Bird ihren ersten WEC-Sieg der Saison. Die Ford-Mannschaft #67 fuhr nach dem Ausfall des Schwesterautos auf Rang zwei. Rees, Stanaway und Adam holten im Aston Martin #97 den dritten Platz.

    Die französische Mannschaft Signatech-Alpine #36 sicherte sich den Sieg in der LMP2-Klasse. Nach einem starken Schlusssport konnte Pipo Derani den zweiten Platz für Extreme Speed Motorsport #31 einfahren. Die Manor-Mannschaft #45 rund um den ehemaligen Formel-1-Piloten Roberto Mehri beendet den Lauf auf dem dritten Rang. In der GTE-Am Klasse war es das Aston Martin Trio Lauda, Dalla Lana und Lamy welches ganz oben auf dem Podium stehen konnte. Die Ferrari-Mannschaft #83 beendete das 6 Stunden Rennen vor dem Team Larbre Competition #50 auf Position zwei.

    Mit Beginn der vierten Stunde wurden gegen den AF Corse Ferrari #83 aufgrund mehrfacher Überschreitung der Streckenbegrenzungen eine Durchfahrtsstrafe ausgesprochen. Der Toyota TS050 mit der Startnummer 6 hatte mit technischen Problemen zu kämpfen und musste zu einer längeren Reparatur in die Box.

    Währenddessen konnten sich die Teamkollegen im Fahrzeug Nummer 5 an der Spitze weiter absetzten. In der LMP2-Klasse gab es durch einen Unfall der #44 von Manor und dem LMP1 Fahrzeug #13 von Rebellion Racing einen Positionswechsel an der Spitze. Aufgrund des Zwischenfalls in der ersten Kurve konnte sich die Signatech-Alpine #36 die Führung schnappen.

    In der LMP1-Klasse wurde wegen eines Unfalls mit dem Ferrari #86 eine Durchfahrtsstrafe gegenüber der Audi-Mannschaft #7 ausgesprochen. Während des Antritts der Strafe, wurde der Porsche #1 nach einer langen Reparatur wieder zurück ins Rennen geschickt und konnte es auf dem 33. Rang wieder aufnehmen. Auch der zweitplatzierte Tor Graves hatte in seinem Manor mit der #44 zu kämpfen und rutschte nach Reifendruckverlust von der Strecke.

    Auch in der GTE-Pro Klasse kam Schwung auf und Ferrari-Pilot Gianmaria Bruni verlor nach seinem Pflichtboxenstopp die Führung an seinen Teamkollegen Davide Rigon im Auto #71. Auch die Ford-Boliden konnten durch den Boxenstopp Plätze gutmachen und rutschen auf die Ränge drei und vier nach vorn.

    Dann der Schock bei der Toyota-Mannschaft #5: In Führung liegend gab es eine starke Rauchentwicklung am Heck des TS050 von Kamui Kobayashi und er musste zur Reparatur an die Box. Somit verlor das Team aus Japan die Führung an den Audi #8. Zum Rennende schaffte es Toyota jedoch, den Wagen zurück auf die Strecke zu schicken.

    Nachdem das Feld ohne große Veränderungen in die letzte Stunde ging, gab es einen schweren Abflug von Ford-Fahrer Stefan Mücke. Bei voller Geschwindigkeit platze dem Deutschen der linke Hinterreifen in der Eau Rouge Kurve und er landete in der Streckenbegrenzung. Dieser heftige Einschlag hatte eine lange Safetycar-Phase zur folge. Mücke wurde mit dem Krankenwagen abtransportiert, schien nach ersten Informationen aber wohl auf zu sein.

    Auch für die Rennführenden rund um Loic Duval lief es in der finalen Stunde nicht nach Plan. Wegen technischen Problemen musste man das Auto in die Boxengasse schieben, dank der Safetycar-Phase verlor man jedoch keine Positionen an die Verfolger.

    Nach einer stundenlangen Führung wurde der Ferrari #51 von Bruni und Calado sieben Minuten vor Rennende an die Box gerufen und schafften es nicht mehr zurück auf die Strecke. Auch der LMP2-Bolid von Baxi DC Racing hatte mit Problemen in der Schlussphase zu kämpfen und musste nach einem Reifenplatzer das Rennen vorzeitig beende.

    Bilder: Endurance Archive

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Spa

    Halbzeit bei den 6 Stunden von Spa

    Im belgischen Spa-Francorchamps startete die WEC um 14:30 Uhr zu ihrem zweite Saisonlauf. Bei angenehmen 24 Grad und trockenen Bedingungen startete das 32 Wagen starke Feld in die erste Runde auf dem Kurs in den Ardennen.

    Während der LMP1-Start Unfallfrei verlief, verpasste der LMP2-Wagen von Baxi DC Racing den Bremspunkte und traf den Manor am Heck. Der Prototyp des britischen Teams drehte sich daraufhin am Ausgang der ersten Kurve und wurde ans Ende des Feldes befördert.

    Nach der ersten Runde schlossen die beiden Audi zu den Toyota auf und konnten mit wenig Mühe an den Fahrzeugen vorbeiziehen. In der LMP2 konnte das zweite Fahrzeug von Manor aufschließen und griff den Signatech Alpine an. Nach dem sich die Franzosen einige Kurven widersetzen konnten, zog der Manor vorbei und rückte auf den zweiten Platz vor. Weiter hinten im LMP2-Feld verpasste der Wagen von Baxi DC Racing erneut den Bremspunkt und schob diesmal den ESM #31 von der Strecke.

    In der LMGTE-Pro konnten sich die beiden AF Corse Ferrari an der Spitze behaupten  und lieferten sich ein Kopf-an-Kopf Rennen. Nach vielen spannenden Runden verpasste Sam Bird in der #71 bei einem Überholmanöver gegen das Schwesterfahrzeug den Bremspunkt und kam von der Strecke ab. Im Zuge des unglücklichen Manövers verlor der Brite eine Position und rutschte auf Rang drei ab.

    Toyota kämpfte inzwischen wieder mit dem Audi #7. Während Buemi in der Nummer 5 eine Vielzahl von Angriffen wagte, hielt Tréluyer gegen und verteidigte tapfer seine Position. In der Eau Rouge setzte Buemi erneut zum Überholen an und konnte schließlich am Audi #7 vorbei gehen.

    Kurz vor Ende der ersten Stunden kam es zur Berührung zwischen dem GT-Am Ferrari #83 und dem Ford #67 aus der GT-Pro. Durch eine Unachtsamkeit des AF Corse Piloten kamen beide Fahrzeuge von der Strecke ab und verloren durch den Zwischenfall einige Positionen. Zeitgleich kämpfte der Toyota #6 ein weiteres mal mit dem Audi #7 um die zweite Position.

    Kurz vor der Busstop-Schickane setzte Conway zum überholen an und übersah den SMP vor ihm. Der Brite traf den Russen und beide landeten in der Auslaufzone. Nach einem längeren Aufenthalt beider Wagen an der Box, verhängte die Rennleitung eine Durchfahrtsstrafe über die Nummer 6.

    Die zweite Stunde war gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Reifenplatzern. So platzte beim führenden Porsche #1 erst der rechte Hinterreifen, wodurch man die Führungsposition zunächst an den Toyota abgeben musste und durch den Boxenstopp auch noch Plätze an die beiden Audi verlor. Kurz darauf blockierte beim Strakka in der LMP2 der vordere linke Reifen, da man Trümmerteile des Porsche im Radkasten hatte.

    Auch der führende Rebellion kämpfte in der LMP1 Privatwertung mit den Reifen und kam nach mehren Rettungsversuche von der Strecke ab. Wenig später platze beim Porsche #1 der linke Vorderreifen und der amtierende Weltmeister musste ein weiteres mal zur Reparatur an die Box. Der Audi #7 sammelte diesmal Trümmerteile vom Porsche auf und kam kurz nach den Stuttgartern zur Reparatur rein

    In der LMGTE-Pro fuhr der Aston Martin #95 solide Rundenzeiten ohne sich mit der Konkurrenz abmühen zu müssen. Der Gaststarter vom G-Drive Team wollte am Aston Martin von Nicki Thiim vorbeiziehen, als er den Bremspunkt verpasste und den Dänen abschoss. Während die #38 ohne Probleme weiterfahren konnte, war die #95 vorzeitig aus dem Rennen.

    Der Aston Martin überschlug sich nach dem seitlichen Einschlag in die Streckenbegrenzung und Nicki Thiim konnte erst nach mehreren Minuten aussteigen. Die Rennleitung ordnete eine Full Course Yellow Phase an um das Unfallfahrzeug bergen zu können. Nach 15 Minuten wurde der Zustand wieder aufgehoben und das Rennen wieder freigegeben.

    Richard Lietz im Porsche #77 bekam eine Durchfahrtsstrafe für eine Geschwindigkeitsüberschreitung während der FCY-Phase. Der Unfallverursachende G-Drive #38 musste für ganze 2 Minuten zur Stopp- & Go-Strafe in die Box.

    Bilder: Endurance Archive // AdrenalMedia.com

  • Porsche sichert sich die Poleposition in Spa

    Porsche sichert sich die Poleposition in Spa

    13184812_1596619533981779_1317408702_o
    In einem aufregendem Qualifying sichert sich das Porsche-Team die Poleposition zu den 6 Stunden von Spa-Francorchamps. In der GTE-Pro Klasse war es die Mannschaft von AF Corse welche die schnellste Zeit auf der belgischen Rennstrecke einfuhr.

    Mit einer Rundenzeit von 1:55.793 Minuten sicherten sich Timo Bernhard, Mark Webber und Brandon Hartley die Poleposition auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs in Belgien. Dicht dahinter Platzierte sich das Schwester-Trio im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer #2. Rang drei sicherten sich Sarrazin, Conway und Kobayashi im Toyota TS050 Nummer #6. Das Schlusslicht der LMP1-Qualifikation bildet Audi mit dem Fahrzeug #7 und einem Abstand von 2.122 Sekunden zu den Polesettern.

    In der privaten LMP1-Klasse konnte sich das Rebellion Racing Team #13 durchsetzten und fuhr mit einer Zeit von 2:01.547 Minuten auf die Spitzenposition. G-Drive Racing #26 sicherte sich in der LMP2-Klasse die beste Ausgangslage für das morgige Samstagsrennen. Die Mannschaft aus Russland konnte sich mit einer starken Runde gegen Signatech-Alpine #36 und Manor #45 auf den Rängen zwei und drei durchsetzten.
    13161949_1596400007337065_2247974587650961848_o
    Auch im Qualifying konnte Ferrari die Leistungen aus den Freien Trainings unter Beweis stellen und sicherte sich mit dem Fahrerduo Sam Bird und Davide Rigon die Pole zum 6-Stunden-Rennen. Auf Rang zwei landeten Gianmaria Bruni und James Caldo im Schwesterauto #51. Knapp dahinter gelang den Aston Martin-Piloten Rees, Stanaway und Adam der Sprung in die Top-3.

    Ein umgekehrtes Bild in der niedrigeren GTE-Am Klasse. Hier war es die Aston Martin Mannschaft #98, welche vor dem AF Corse Ferrari Team #83 landen konnten und sich die Poleposition sicherte. Die Abu Dhabi Proton Mannschaft #88 fuhr auf auf den dritten Rang.

    Alle Ergebnisse der Qualifikation zusammengefasst findet ihr hier.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff & Ton Kerdijk)

     

     

  • Audi möchte an Spa-Erfolge anknüpfen

    Audi möchte an Spa-Erfolge anknüpfen

    26580505445_5137cca414_zSeit sechs Jahren ist die Audi-Mannschaft mit dem R18 in Spa-Francorchamps erfolgreich unterwegs. An diesem Wochenende möchten die Ingolstädter ihre Podiumserfolge auf dem belgischen Kurs weiter fortsetzten. 

    Spa war für das Audi Team in den letzten Jahren immer eine Reise wert. Seit 2010 konnte der deutsche Wagenbauer auf der Kultstrecke zehn Trophäen einfahren. Dazu zählen drei Siege aus den Jahren 2012, 2013 und 2015 sowie drei zweite und vier dritte Plätze.

    „Wir kommen nicht nur aufgrund unserer Erfolge immer wieder gerne nach Spa“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich und fügt hinzu: „Der Kurs ist anspruchsvoll, deshalb lieben ihn die Fahrer. Außerdem hat Audi viele belgische Fans.“

    Das eingespielte Fahrertrio Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer gehört zu den erfolgreichsten Audi-Fahrern in Spa-Franocrchamps. So konnte Lotterer, der 150 Kilometer westlich von der Rennstrecke aufgewachsen ist, gemeinsam mit seinen Teamkollegen in den Jahren 2013 und 2015 ganz oben auf dem Treppchen stehen. Der Franzose Loic Duval konnte sich 2012 in seinem Audi R18 zum Spa-Sieger krönen und landete zwei weitere Male auf dem Podest in Belgien. Seine Teamkollegen Lucas di Grassi und Oliver Jarvis erzielten ebenfalls zweimal einen Podestplatz bei den 6-Stunden von Spa.

    Quelle: Audi-Pressemitteilung
    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • 6h Spa: Ferrari führt auch im 3. Training

    6h Spa: Ferrari führt auch im 3. Training

    13161688_1596479357329130_3903071685549289351_o
    Auch im Freitagstraining konnten sich Ferrari und Porsche an der Spitze behaupten. Nach dem beiden Teams gestern eindrucksvolle Rundenzeiten ablieferten, konnte man den Trend auch heute fortsetzen und schaffte so eine gute Ausgangslage für das Qualifying am Nachmittag.

    In der LMGTE-Pro fuhr das Ferrari Werksteam AF Corse erneut die schnellste Rundenzeit. Das Duo Bruni/Calado lieferte eine unglaubliche Performance ab und ließ selbst dem Schwesterfahrzeug #71 keine Chance, welches auf dem zweiten Rang landete.

    Auch das Aston Martin Team fand schnell zum passenden Setup schaffte es jedoch nicht, an den Italienern vorbeizugehen.Probleme hatte hingegen Neueinsteiger Ford. Nach dem das US-Werksteam gestern schon das Tempo der Konkurrenz nicht mitgehen konnte, landete auch heute nur am Tabellenende.

    Erstaunliche Rundenzeiten lieferten die LMGTE-Am Teams. Der Aston Martin #98 mit Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda fuhr mit 2:19.860 um den Kurs und positionierte sich damit noch vor den beiden Ford aus der GT-Pro. Auch die Larbre Corvette war extrem schnell unterwegs und konnte vor dem KCMG-Porsche auf Position 2 fahren.
    13123348_1596188187358247_7693261785763336721_oNach dem Toyota gestern das zweite freie Training dominierte, konnte Porsche noch mal nachlegen und holte sich die beiden Spitzenpositionen zurück. Die Japaner änderten Einstellungen am Setup und konnten sich ebenfalls verbessern, schafften es jedoch nicht an die Leistung der Stuttgarter heran.

    Die beiden Audi kämpften schwerer mit der Strecke und schafften es erst zum Ende der Session in die Nähe der Toyota. Die Zeiten von Weltmeister Porsche scheinen für die Ingolstädter noch weiter weg als gestern und es ist fraglich ob sich das zum Qualifying hin ändern wird.

    Bei den LMP2-Fahrzeugen erlebten die beiden Alpine-Prototypen einen Leistungsschub und sowohl Signatech-Alpine als auch Baxi DC Racing Alpine konnten sich den Rundenzeiten von G-Drive nähern. Die Russen fuhren weiterhin stabil an der Spitze und konnten erstmals an diesem Wochenende die Konkurrenz komplett hinter sich lassen.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff / Ton Kerdijk)

  • 6h Spa: Toyota kämpft sich im FP2 zurück

    6h Spa: Toyota kämpft sich im FP2 zurück

    Toyota-6-Walter-600x400
    Das Team von Toyota Gazoo Racing beeindruckte im zweiten Freien Training des Tages. Mit den zwei schnellsten Zeiten der Session beendeten die Japaner das FP2 auf den Rängen eins und zwei.

    Toyota fuhr mit dem Fahrzeug #6 die schnellste Zeit im zweiten Freien Training ein, gefolgt vom Schwesternfahrzeug mit der Startnummer #5. Allerdings war die schnellste Zeit von Toyota um eine halbe Sekunde langsamer als die schnellste des Porsche #1, welcher in der ersten Session des Tages die Führung behaupten konnte. Porsche beendete das FP2 auf den Plätzen drei und vier. Die Audi-Mannschaft landete mit der Startnummer #7 lediglich auf dem fünften Rang. Der zweite Prototyp der Ingolstädter fuhr nur eine Runde über den belgischen Kurs und brachte keine Zeit zustande.

    In der privaten LMP1-Klasse konnte ByKolles Anschluss finden und setzte sich hinter die erstplatzierten von Rebellion Racing mit der Startnummer #12. Die #45 von Manor beendete die zweite Session des Tages ganz oben in der LMP2-Klasse, gefolgt von den Gaststartern Simon Dolan, Guido van der Garde und Jack Dennis im G-Drive #38.
    Walter-Aston-96-600x400
    In der GTE-Pro Klasse bewegte das Ferrari-Duo Bruni und Calado ihren Boliden #51 am schnellsten um den Kurs und sicherten sich den ersten Platz. Die Aston Martin Piloten Jonathan Adam, Richie Stanaway und Fernando Rees wurden auf den zweiten Rang verdrängt. Drittschnellster in der GTE-Pro war der Ferrari #71 von Sam Bird und Davide Rigon.

    Ferrari war auch in der GTE-Am Klasse schnell unterwegs und sicherte sich mit dem Fahrzeug #83 die schnellste Zeit der Session. Die Mannschaft von Gulf Racing UK sicherte sich mit dem Porsche 911 RSR die zweitschnellste Zeit und verdrängte Mathias Lauda, Pedro Lamy und Paul Dalla Lana im Aston Martin auf die dritte Position.

    Das dritte Freie Training und die Qualifikation zum Samstagsrennen finden am morgigen Freitag statt.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)