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  • Porsche holt Sieg und Fahrer-Titel in Bahrain

    Porsche holt Sieg und Fahrer-Titel in Bahrain

    Das Porsche-Trio Neel Jani, Romain Dumas und Marc Lieb gewinnt das Finale der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft in Bahrain vor den Audi-Piloten André Lotterer, Marcel Fässler und Benoit Tréluyer. Alexander Wurz, welcher nach diesem Rennen seine Profikarriere beenden wird, kam gemeinsam mit seinen Teamkollegen Sarrarzin und Conway auf dem dritten Rang ins Ziel.

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    Die Vorjahresweltmeister von Toyota mit der #1 kamen auf dem vierten Gesamtrang ins Ziel. Das Erfolgstrio Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley, welche nach Motorproblemen auf dem fünften Platz landeten, konnten sich den Fahrer-Weltmeistertitel sichern. Weit abgeschlagen von der Spitze, landete der Audi Nummer #8 auf Platz sechs.

    Den Kampf um die Vizemeisterschaft der LMP1-Privatwertung konnten Dominik Kraihamer, Alexandre Imperatori mit der Hilfe von Mathéo Tuscher für sich entscheiden. Für die Konkurrenten von ByKolles, Pierre Kaffer und Simon Trummer, reichte der zweite Podestplatz nicht aus um Vizemeister zu werden.

    In der LMP2-Klasse war es Sam Bird, welcher in seinem G-Drive als erstes die Ziellinie überquerte und für sich und seine Teamkollegen Roman Rusinov und Julien Canal somit den Meistertitel holt. Die härteste Verfolger der Russen vom KCMG-Team, kamen auf dem zweiten Rang ins Ziel und schnappten sich den Vizetitel. Der zweite G-Drive mit der Startnummer #28 landete auf dem dritten Podiumsplatz.

    Patrick Pilet und sein Teamkollege Frédéric Makowiecki beendeten die sechs Stunden von Bahrain auf dem ersten Rang der GTE-Pro Wertung. Das Ferrari-Duo #51 Vilander und Bruni landete hinter dem Porsche auf dem zweiten Platz. Trotz der starken Leistung, welche die Ferrari-Stammpiloten an den Tag legten, reichte es am Ende nicht um die Meistertitel zu verteidigen. Richard Lietz, welcher weitab vom Podest landete, konnte dank seines Punktevorsprungs die Meisterschaftskrone für sich beanspruchen.

    Matthias Lauda, Pedro Lamy und Paul Dalla Lana gewannen in der GTE-Am Klasse das Rennen. Die beiden Porsche 911 #88 und #77 des Team Proton-Racing sicherten sich nach einem harten Rennen die Plätze zwei und drei. Die Fahrer des SMP-Ferrari, Victor Shaytar, Andrea Bertolini und Aleksey Basov, erreichten das Ziel auf dem fünften Rang der GTE-Am und sicherten sich den lang ersehnten Meistertitel.

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    Nachdem die erste Hälfte des großen WEC-Finales in Bahrain äußerst spannend verlief, startete die zweite Halbzeit mit einem angriff seitens des Porsche #18 auf den führenden Audi #7. Nach dem die Full Course Yellow Phase zu Ende war, erwischte die #18 den besseren Start und schnappte sich Lotterer im Audi. Dieser ließ jedoch nicht locker und holte sich die Führung in der letzten Kurve zurück.

    In der daraus entstehenden Verfolgungsjagd über mehrere Runden, schenkten sich die beiden Parteien nichts. Am Ende konnte sich Marc Lieb im Porsche durch ein gewagtes Überholmanöver am Konkurrenten vorbei bremsen und die Führung zurückerobern. Gut 10 Minuten später sorgte LMP2-Fahrer Nick Leventis im Strakka durch einen selbst verschuldeten Dreher für eine Gelb-Phase in Kure eins. Als an dieser Stelle der Strecke das Überholen wieder freigegeben wurde, flog SARD-Morand Pilot Pierre Ragues an der selben Stelle ab und krachte in die Streckenbegrenzung. Nach diesem Vorfall sah sich die Rennleitung erneut gezwungen, die Strecke unter Full Course Yellow Zustand zu setzten.

    Diese Phase nutzen die Werksteams, um ihre Autos an die Box zu holen. Nachdem beide Toyota an die Box fuhren, kam auch der Führende, Porsche #18, gefolgt vom zweit platzierten Audi #7 an die Box. Trotz einer längeren Standzeit, konnte Porsche durch den minimalen Vorsprung die Führung nach dem Stopp behalten. Neel Jani, welcher das Fahrzeug von Lieb übernahm, wusste die Führung zu nutzen und setzte sich innerhalb von vier Runden auf über sechs Sekunden ab.

    Knapp zwei Stunden vor Schluss wurde der bis dato auf Platz eins liegende Rebellion Racing #12 langsamer und fuhr ohne Licht um den Kurs. Prost, welcher den Prototypen pilotierte, wurde von seinem Team an die Box gerufen und wurde zur Reparatur rein geschoben. Durch dieses Problem gelang es der österreichischen Mannschaft ByKolles am Rebellion vorbei zu gehen und die Führung der LMP1-Privatwertung zu übernehmen. In der LMP2-Klasse brach zur gleichen Zeit erneut ein Teil der Radaufhängung bei der ESM-Mannschaft. Diesmal traf es jedoch das Fahrzeug mit der Startnummer #30, welches zur Reparatur rein musste.

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    Mit einer Stunde und fünfzig verbleibenden Minuten auf der Uhr, drehten sich der LMP2-Bolide von Strakka #42 und LMP1-Audi #8 unabhängig von einander Ausgangs der vierten Kurve und verloren somit wichtige Zeit im Kampf um das Podium in ihren Klassen. Nach diesem Zwischenfall zog man bei Audi den geplanten Boxenstopp vor und holte Oliver Jarvis im Fahrzeug mit der Startnummer #8 zum Reifenwechsel rein. Wehrendessen entfachte der Kampf um die LMP2-Krone erneut. Der G-Drive #26 machte Runde für Runde Zeit auf den vor ihm liegenden Meisterschaftskonkurrenten von KCMG gut. Nach mehreren misslungenen Überholversuchen von Sam Bird, machte KCMG-Pilot Richard Bradley in Runde vier einen Fehler und der Brite kam von der Strecke ab. Sein Verfolger Bird nutze die Gelegenheit und ging an Bradley vorbei.

    Weiter hinten im Feld kämpften Signatech-Alpine und der zweite G-Drive Prototyp mit der Startnummer #28 um Platz drei. Dieser über mehrere Runden andauernde Positionskampf wurde jedoch durch einen Boxenstopp des G-Drive unterbrochen. Mit einer Stunde und dreißig Minuten verbleibend, hatte ByKolles-Fahrer Simon Trummer mit seinem LMP1-Boliden zu kämpfen und schleppte sich mit Bremsproblemen zurück zur Box. In der GTE-Am Klasse fuhr Pedro Lamy schnellere Runden als alle anderen Fahrer und machte Boden auf die vor ihm liegenden Proton-Porsche gut. Nach zahlreichen sehenswerten Attacken gelang es dem Portugiesen erst an der #77 von Christian Ried und in der darauf folgenden Runde an Neueinsteiger Marco Mapelli vorbei zu gehen.

    Eine Stunde vor Schluss ereignete sich ein großes Drama bei den Meisterschaftsanwärtern vom Porsche #17. Der Australier Mark Webber wurde nach seinem starken Stint an die Box gerufen und unverzüglich zur Reparatur am Hybridmotor rein geschoben. Man beschloss den Porsche wieder ins Rennen zu schicken um die Chance auf den WM-Titel zu wahren. Die Schlussphase spitze sich zu und Porsche hatte weiterhin mit dem Fahrzeug #17 zu kämpfen. Fünfundvierzig Minuten vor dem Ende wurde Webber plötzlich langsamer und verlor viel Zeit. Glücklicherweise konnte der Australier das Auto wieder neu starten und das Rennen auf unveränderter Position wieder aufnehmen.

    Die Probleme mit dem Porsche 919 Hybrid ließen nicht nach und Webber blieb mehrfach auf dem Kurs liegen. Auch als der Porsche-Pilot nach seinem letzten Pflichtstopp zurück auf die Strecke kehren wollte, stockte der Le-Mans-Prototyp und Mark Webber blieb erneut stehen. Neun Minuten vor dem Ende der Saison 2015 wurde gegen den Audi #8, welcher sowieso auf dem letzten Platz fuhr, eine dreiminütige Standstrafe aufgrund eines Reifen-Regelbruchs verhängt.

    Bilder: 1 – FIAWEC // 2 & 3 – Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Bahrain

    Halbzeit bei den 6 Stunden von Bahrain

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    Das letzte Rennen der Saison hätte nicht spannender starten können. Das Feld hatte noch nicht mal die erste Kurve erreicht, da näherten sich die beiden Audi den führenden Porsche. Als die Führungsgruppe die erste Kurve erreichte versuchten die Wagen #7 und #8 mit gewagten Manövern an der #17 und #18 vorbei zu ziehen. Doch die beiden Porsche blieben standhaft und konnten in den ersten Runden ihre Positionen halten. Zum Pech für die Ingolstädter, hatten auch die beiden Toyota einen sehr guten Start erwischt und blieben der Führungsgruppe dicht auf den Fersen.

    In der LMP2 ging Tom Dillmann im Signatech-Alpine von der Poleposition ins Rennen. Doch kaum war der Startschuss gefallen, musste er sich gegen den G-Drive und den KCMG verteidigen. Nach wenigen Runden konnte sich der KCMG im Dreikampf durchsetzten und die Führung vor dem G-Drive übernehmen. Der Signatech-Alpine musste sich mit der dritten Position abfinden, während der SARD-Morand und der Strakka hinter ihm in einem spannenden Duell kämpften und sich langsam näherten.

    In der GT-Pro wurde der Ferrari #71 vor Rennbeginn straf-versetzt und musste hinter den GT-Am Fahrzeugen starten. Es dauerte aber nicht lange, bis James Calado die langsameren Wagen überholt hatte und sich einen Kampf mit dem Porsche #91 lieferte. Zeitgleich arbeitete sich der Porsche #92 nach vorne, in dem er die Aston Martins überholte und die zweite Position übernahm. Einige Runden später hatte er dann den Ferrari #51 von Toni Vilander in unmittelbarer Nähe und konnte nach einen packenden Positionskampf die Führung übernehmen. Nicki Thiim im Aston Martin #95 sah ebenfalls eine Lücke und zog kurz darauf ebenfalls am Ferrari #51 vorbei.
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    Knapp eine halbe Stunde nach Rennbeginn war der Audi #8 nicht nur am Schwesterfahrzeug vorbei gekommen, er hatte es auch am Porsche #18 vorbei geschafft. Nach ein paar Runden auf der zweiten Position, wurde der in Führung liegende Porsche #17 plötzlich langsamer. Mit viel Mühe schleppte sich die #17 im Elektro-Antriebsmodus zur Box und kam zur Reparatur rein, während der Audi #8 die Führung übernahm. Nach fünf Runden in der Box, konnte die #17 das Rennen wieder aufnehmen. Wie sich herausstellte, hatte es ein Problem mit dem Benzinmotor gegeben und der Wagen konnte diesen nicht mehr nutzen. Im Kampf um die Weltmeisterschaft ist es das schlimmste, was dem Autobauer aus Stuttgart passieren konnte, da der Audi #7 auf Rang drei nun genügend Punkte einfahren kann, um den Fahrer-WM-Titel zu holen.

    Nicht nur in der LMP1 war die Stimmung angespannt, auch in der GT-Pro herrschte weiter Hochbetrieb. Nach dem Ferrari zwei Positionen eingebüßt hatte, setzten die Italiener alles daran wieder nach vorne zu kommen, um die Meistertitel erneut zu verteidigen. Die #51 lag nach einem Boxenstopp noch immer auf Position drei und tat sich schwer an Nicki Thiim in der #95 vorbei zu kommen. Zwei Plätze weiter hinten kämpfte der Ferrari #71 mit allen Mitteln gegen den Aston Martin #97.  Als der Ferrari zum überholen ansetzten wollte, kollidierte er mit dem BR01 von AF Racing (ehemals SMP Racing) und beide Fahrzeuge drehten sich aus der Kurve, während der Aston Martin unversehrt weiter fuhr und seinen Vorsprung zurückholen konnte.

    In der zweiten Stunde hatte der G-Drive #26 zu alter stärke zurück gefunden und lieferte sich einen erbitterten Kampf mit dem in Führung liegenden KCMG. Über viele Runden schenkten sich beide nichts und jede Attacke konnte Nick Tandy erfolgreich abwehren. Doch in einem unachtsamen Moment konnte der G-Drive schließlich am KCMG vorbei ziehen und die Führung übernehmen. Zeitgleich änderte Audi seine Strategie in der LMP1 und sorgte dafür, dass die in Führung liegende #8 das Schwesterfahrzeug #7 überholen konnte, damit die Chance auf den Fahrer-WM-Titel gewahrt bleibt. Der Porsche #18, welcher zuvor einen Boxenstopp absolvierte, erreichte in den Folgerunden nicht mehr die Performance vom Anfang und musste sich vorerst mit der dritten Position zufrieden geben, während die #17 in der Wertung noch immer hinter den LMP1-Privatfahrzeugen steckte.
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    Mit Beginn der dritten Stunde hatte der Porsche #18 seine kleine Schwäche überwunden und lieferte nun wieder konkurrenzfähige Zeiten ab. Mit jeder Runde machte Brendon Hardley etwas Boden auf die beiden Audi gut. Der entscheidende Moment kam schließlich, als Audi erneut die Strategie anpasste und beide Wagen eher als geplant zum Stopp rein holte. Der Porsche #18 blieb jedoch weiter draußen und konnte dadurch die Führung übernehmen.

    Bei den LMP2-Fahrzeugen hatte Signatech-Alpine die Spitzenposition übernommen, nach dem KCMG und G-Drive in die Box fuhren. Nach einigen schnellen Runden hatte sich das französische Team absetzten können und fuhr der Halbzeit entgegen. Doch als der Wagen gerade auf die Start-Ziel-Gerade fuhr näherte sich der Toyota #1 von hinten. Der Toyota kam aber nicht schnell genug am Signatech-Alpine vorbei und berührte den LMP2-Wagen eingangs der ersten Kurve. Durch diese Berührung drehte sich der Signatech von der Strecke und der KCMG übernahm die Führung.

    Kurz vor Ende der ersten Rennhälfte explodierte die vordere linke Bremse des Audi Nummer 8. Der bis dahin auf Platz zwei liegende Wagen schleppte sich mit Mühe in die Box und musste für gut 15 Minuten zur Reparatur rein. Der Porsche #18 konnte daraufhin den zweiten Platz übernehmen, während die beiden Toyota sich auf drei und vier einsortierten. Wenige Minuten nach Zwischenfall des Audis brach die Radaufhängung des ESM #31 und mit qualmenden Heck schaffte es auch dieses Fahrzeug zur Reparatur an die Box. Nach den zwei Pannen waren einige Trümmerteile auf der Strecke verteilt und die Rennleitung beschloss eine Full-Course-Yellow Phase auszurufen, um die Strecke zu säubern.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Porsche holt Doppelpole in Bahrain

    Porsche holt Doppelpole in Bahrain

    Pünktlich um 17:00 Uhr Ortszeit gab die Rennleitung die Qualifikations-Session für die GTE-Fahrzeuge frei. Doch Nicki Thiim, welcher als erstes auf den Kurs fuhr, hatte nicht einmal die Installationsrunde absolviert als die Beleuchtung der Rennstrecke ausfielen. Aufgrund des hohen Sicherheitsrisikos für alle Fahrer und Streckenposten, unterbrach die Rennleitung das Qualifying.

    Nachdem man die Lichter an der Strecke wieder in Betrieb nehmen konnte, setzten die Veranstalter die Zeit wieder zurück auf 20 Minuten und starteten das Qualifying der GTE-Fahrzeuge erneut.
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    GTE-Pro

    In der GTE-Pro Klasse erstreckte sich über die gesamte Distanz der Qualifikation ein enger Kampf um die Spitze. Nachdem der Durchschnitt der angetretenen Fahrer ermittelt wurde und dabei einige Zeiten aufgrund Missachtung der Streckenlimits gestrichen wurden, lächelte am Ende die Ferrari Mannschaft. Mit einer Zeit von 1:58.347, sicherten sich Toni Vilander und Gianmaria Bruni die Poleposition und den dazu gehörigen Meisterschaftspunkt. Gefolgt wurde das Duo von Davide Rigon und James Calado im Schwesterfahrzeug #71. Der in die WEC zurückgekehrte Dänenbomber #95 von Nicki Thiim, Marco Sörensen und Christoffer Nygaard fuhr mit einem Rückstand von 0,312 Sekunden, den dritten Startplatz ein.

    GTE-Am

    In der niedrigeren GTE-Klasse fuhr das Aston-Martin-Trio Paul Dalla Lana, Mathias Lauda und Pedro Lamy auf den ersten Rang. Dicht dahinter qualifizierten sich die Corvette-Piloten Gianluca Roda, Paolo Ruberti und Kristian Poulsen im Fahrzeug mit der Startnummer #50. Die Tabellenführer Victor Shaytar, Andrea Bertolini und Aleksey Basov fuhren im letzten Qualifying der Saison 2015 nur auf den dritten Rang. Dem Proton-Porsche mit der #88 gelang es nicht in der vorgesehen Session eine Runde zu absolvieren. Zudem fällt aufgrund der fehlenden Zweitfahrerzeit der Ferrari #83 aus der Wertung. Somit wird es schwer sein für die Fahrer Perodo, Collard und Cressoni im Kampf um den Titel gegen das Team von SMP-Racing zu bestehen.

    LMP2

    In der LMP2-Klasse überraschte der junge Franzose Tom Dillmann mit seiner persönlichen Bestzeit von 1:48.829 Minuten und holte nach einem spannenden Spitzenkampf die Pole mit seinen Teamkollegen Panciatici und Chatin. Im Duell um den LMP2-Titel, machte die KCMG-Mannschaft den ersten Schritt und qualifizierte sich auf dem zweiten Platz vor den Konkurrenten von G-Drive Racing #26. Rang vier ging an das zweite G-Drive Auto mit der Startnummer #28.
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    LMP1

    Mit einer fantastischen Zeit von 1:39.736 Minuten sicherten sich Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley die Poleposition und somit die besten Voraussetzungen um nach dem Herstellertitel auch die Fahrer-Weltmeisterschaft einzufahren. Das Schwesterfahrzeug mit der #18 von Dumas, Jani und Lieb komplettiert die morgige erste Startreihe. Das zweite Anwärtertrio auf den Fahrer-Titel, André Lotterer, Marcel Fässler und Benoit Tréluyer beendeten das Qualifying mit einem Abstand von 1.567 Sekunden auf Rang drei. Dicht dahinter sicherten sich die Teamkollegen Di Grassi, Duval und Jarvis den vierten Platz. Toyota hatte auch in der heutigen Qualifikation das Nachsehen und landete mit den Autos #1 und #2 auf den Rängen fünf und sechs.
    In der LMP1-Privatwertung holte Rebellion Racing eine Doppelpole mit der #13 auf eins und der #12 auf zwei. Die ByKolles-Piloten Pierre Kaffer und Simon Trummer landeten mit knapp zwei Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz.

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

     

     

  • Die Auswertung der freien Trainings

    Die Auswertung der freien Trainings

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    Auch bei den letzten freien Trainings in dieser Saison ging es wieder eng zu. Das ausgeglichene Leistungsniveau in den LMP-Klassen, hatte auch in der Wüste bestand und einen klaren Favoriten war nur schwer ausmachen. In der GT-Pro dominierte Ferrari die Sessions und zeigte, dass man den Titel verteidigen will.

    LMP1
    Bereits nach dem ersten Training war klar, der Kampf um die Fahrerweltmeisterschaft wird spannend. Über die gesamte Distanz von 90 Minuten kämpften der Porsche #17 und der Audi #7 auf Augenhöhe und waren nur Sekunden voneinander getrennt. Nach der ersten Session setzte sich der Porsche mit 1:42.800 an der Spitze ab. Der Audi #7 verpasste den ersten Platz nur knapp mit 0,017 Sekunden Rückstand.

    Als die Nacht hereinbrach und das zweite Training begann, ändere Porsche das Setup. Die Strecke in Bahrain kam den Ingolstädtern besser entgegen als den Stuttgartern. Als der Audi #7 nach 30 Minuten bereits die Spitzenzeit von 1:42.133 einfuhr, war für Porsche klar, dass man den Titel nur über das perfekte Rennsetup holen kann, da die Audis bei den Streckenbedingungen im Qualifying nicht zu schlagen sein werden.
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    Die veränderte Strategie machte sich am Ende der zweiten Session bemerkbar. Während Audi mit seinen Fahrzeugen #8 und #7 auf die ersten zwei Positionen fuhr, kamen die beiden Porsche nicht über die Ränge drei und vier hinaus.

    Nach dem Porsche den Anschein erweckte, sich voll aufs Rennen zu konzentrieren, überraschte das Team dann im dritten freien Training mit einer Doppelspitze. Mit einer Zeit von 1:40.917 war der Porsche #17 ganze 2,1 Sekunden schneller unterwegs als der Audi #7 welcher es als schnellster Ingolstädter nur auf Platz drei schaffte.

    LMP2
    Ein noch inkonstanteres Bild zeigte die LMP2-Klasse. Im ersten Training taten sich die beiden Titelanwärter, der G-Drive #26 und der KCMG äußerst schwer ein gutes Setup zu finden, welches eine Spitzenposition zulässt. Während der G-Drive #26 mit viel Mühe die zweite Position erreichte, war beim Konkurrenten nicht mehr als ein vierter Platz möglich. Überraschend stark war das Signatech-Alpine-Team. Nach dem Sieg in Shanghai konnte man gleich auf Anhieb zur alten Stärke zurückkehren und die erste Position holen.
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    Beim Training in der Nacht  hatten die beiden Titelanwärter ihr Anfangstief überwunden und es dauerte nicht lange bis man sich gegenseitig die Spitzenposition streitig machte. Trotz aller Mühen kam der KCMG nicht auf das Niveau des G-Drive #28, welcher sich mit 1:50.029 die Spitzenposition sicherte. Das Schwesterauto, der G-Drive #26 hatte noch immer schwer mit dem Signatech-Alpine zu kämpfen und schaffte es nicht über die vierte Position hinaus.

    Ähnlich wie im ersten Training, spielten die Bedingungen tagsüber Signatech-Alpine in die Karten. Das Team konnte mit einer Zeit 1:52.019 die schnellste LMP2-Zeit einfahren. Auch der KCMG hatte seine Performance verbessern können und landete mit 0,453 Sekunden Abstand auf dem zweiten Rang. Der beste G-Drive (#26) kam nicht über den dritten Platz hinaus.

    GT-Pro
    Dieses Wochenende geht Ferrari ein letztes Mal mit dem 458 Italia an den Start. Nach dem man die letzten drei Jahre in Folge die GT-Pro gewann, wird es nun Zeit für den Abschied von einem der erfolgreichsten GTE-Fahrzeuge des italienischen Herstellers. Das Ziel für das letzte Rennen ist klar formuliert, ein vierter und letzter Titel mit dem Wagen.
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    Es dauerte nicht lange und Ferrari ließ den Worten auch Taten folgen. Mit einer Zeit von 2:00.135 setzte sich die #51 mit Bruni und Vilander an die Spitze gefolgt vom Schwesterwagen #71. Porsche hatte dem nur wenig entgegen zu setzten und fuhr als bestes Ergebnis den dritten Platz mit der #92 ein.

    Auch in der Nacht blieb das Bild unverändert. Mit 1:59.402 legte Toni Vilander in der #51 vor und wurde dicht gefolgt von James Calado in der #71. Für den Porsche #92 reichte es im zweiten Training erneut nur für die dritte Position, da man schwer gegen die Aston Martin zu kämpfen hatte. Die veränderten Balance of Performance Vorgaben zeigten eine starke Verbesserung bei den drei Vantage GTE und man war endlich wieder in der Lage die Porsche anzugreifen.
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    Eine große Überraschung erlebte Ferrari dann aber im dritten Training. Die Aston-Martin Crew hatte über Nacht die Performance der Vantage GTE weiter steigern können und landete erstmals an diesem Wochenende vor den beiden AF Corse Werksfahrzeugen. Die schnellste Zeit holte sich die #99 mit 1:59.932, gefolgt von der #97 auf Position zwei und der #95 auf drei. Die beiden Ferrari #51 und #71 kamen nach der Dominanz am Vortag nicht über die Plätze vier und fünf hinaus.

    GT-Am
    Ähnlich wie in der LMP2, tat sich auch der Titelanwärter in der GT-Am zu Beginn des ersten Trainings äußerst schwer. Der SMP Ferrari #72 konnte trotz vieler Runden, keine Spitzenzeit herausfahren und landete nach der ersten Session nur auf dem dritten Platz. Erstaunlich schnell war hingegen die #96 von Aston Martin unterwegs. Auch hier machten sich die veränderten BoP-Vorgaben bemerkbar und man fuhr mit 2:01.280 die schnellste Zeit ein, dicht gefolgt von der Larbre Corvette.
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    In der Nacht hatte Aston Martin überraschenderweise schwer zu kämpfen und die #96 schaffte es nur noch auf Position fünf. Der anfangs schwächelnde SMP Ferrari hatte sich hingegen vollständig erholt und holte sich die Spitzenposition zurück. Auf dem zweiten Platz landete der Dempsey-Proton-Porsche, welcher nach Setup-Problemen endlich die richtige Abstimmung gefunden hatte. Der dritte Platz wurde weiterhin von der Larbre Corvette belegt, welche unverändert konstante Runden zurücklegte.

    Wie in der GT-Pro, setzte sich Aston Martin auch in der GT-Am wieder an die Spitze und holte mit der #96 erneut die schnellste Zeit. Der SMP Ferrari blieb hartnäckig und versuchte mit allen Mitteln sich wieder an die Spitze zu setzten. Trotz aller Versuche reichte es im dritten Training nicht und die #72 landete mit 0,290 Sekunden Abstand auf Rang zwei, gefolgt vom AF Corse Ferrari #83.

    Bilder: FIA WEC Pressematerial #01 #02 #03 #04 #05 #06

  • FIA gibt Fahrer-Einstufungen für 2016 bekannt

    FIA gibt Fahrer-Einstufungen für 2016 bekannt

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    Wer in der WEC oder in anderen Langstrecken-Rennserien fahren will, benötigt eine offizielle Fahrer-Einstufung durch die FIA. Kurz vor Ende jedes Jahres, gibt der Weltautomobilverband bekannt, welche Piloten für die kommende Saison eine Einstufung erhalten und mit welchem Level. Kurz vor dem großen WEC-Finale gab die FIA jetzt die Einstufungen für 2016 bekannt.

    Für die Teams in ELMS und WEC ist es sehr wichtig, so früh wie möglich die Einstufung ihrer Fahrer zu kennen. Grund dafür ist das sportliche Reglement, welches die Anzahl der Bronze-, Silber-, Gold- und Platin-Fahrer pro Wagen vorschreibt und damit die Teamplanung maßgeblich beeinflusst.

    Auch für die Saison 2016 wird es wieder Veränderung bei der Einstufung einiger Fahrer geben, da diese bestimmte Vorgaben erfüllt haben, um in die nächste Stufe aufzusteigen. In einem 44 Seiten langen Dokument, wurden die Rennfahrer aller größeren Rennserien aufgelistet und bewertet. Wir haben für euch die wichtigsten Änderungen zusammengefasst:

    • Sebastian Asch > Gold
    • Earl Bamber > Platin
    • Tom Blomqvist > Platin
    • Maximilian Buhk > Platin
    • Tom Dillman > Gold
    • Mario Farnbacher > Gold
    • Maximilian Götz > Platin
    • Dominic Jöst > Silber
    • Luca Ludwig > Gold
    • Christopher Mies > Platin
    • Harry Tincknell > Platin
    • Mark Shulzhitskiy > Gold
    • Maurizio Mediani > Silber
  • Porsche gewinnt Rennen und WM in Shanghai

    Porsche gewinnt Rennen und WM in Shanghai

    Porsche ist Weltmeister! Nach einer souveränen Leistung der Stuttgarter-Werksmannschaft, konnte sich Porsche mit einem weiterem Doppelsieg vorzeitig den Hersteller-Weltmeistertitel sichern. Nach einer Dominanz im Regen schafften es der größte Verfolger Audi nur auf die Plätze drei (#7) und vier (#8). Die Vorjahresweltmeister von Toyota landeten erneut hinter der Spitze auf den Rängen fünf (#2) und sechs (#1).

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    In der LMP1-Privatwertung holte der Rebellion #12, trotz eines heftigen Unfalls in der Schlussphase, den wichtigen Klassensieg. Die ByKolles-Mannschaft schaffte es hinter den Meisterschaftsführenden auf den zweiten Rang. Der zweite Rebllion mit der #13 schied fünf Minuten vor Schluss mit einem Motorschaden aus.

    In der LMP2-Klasse holte sich das Team Signatech Alpine mit Neuzugang Tom Dillmann den ersten WEC-Sieg. Rang zwei sicherte sich Tabellenführer G-Drive Racing mit Sam Bird, Roman Rusinov und Julien Canal. Die in der Startphase zurückgefallenen Piloten vom Team KCMG retteten sich nach einer fantastischen Fahrt auf den drittem Podestplatz.

    Nach einem großartigen Rennen der Porsche-Manthey Mannschaft sicherten sich die Piloten Michael Christensen und Richard Lietz den Sieg in der GTE-Pro Wertung. Rang zwei holten sich die amtierenden Meister Bruni und Vilander im Ferrari F458 Italia, gefolgt vom zweiten Porsche 911 RSR auf Platz drei.

    In der GTE-Am Klasse konnte sich der AF Corse Ferrari #83 den Sieg vor dem Aston Martin mit der Startnummer #98 holen. Der SMP-Ferrari rund um Victor Shaytar beendete diesen Lauf nur auf dem dritten Rang.

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    Nachdem die ersten drei Stunden in Shanghai bereits sehr spannend verliefen, ließen die Titelanwärter auch in der zweiten Halbzeit nicht nach. Mit einer Strafe, welche gegen den Proton-Porsche #88 sowie den G-Drive #26 verhängt wurden, begann die vierte Stunden des Rennens. Nach dem die beiden Wagen ihre Strafen absolviert hatten, dauerte es nicht lange, bis das Geburtstagskind Sebastien Buemi mit den weicheren Regenreifen von der Strecke abkam. Trotz der Schwierigkeiten mit dem Fahrbahnbelag entschied sich die russische Mannschaft G-Drive auf den Wagen mit der #28 Trockenreifen aufzuziehen.

    Kurz nach dem Stop des G-Drive hatte der führende Timo Bernhard im Porsche #17 größere Probleme. Er konnte sein Auto nicht mehr auf der Strecke halten und verlor durch einen Umweg die Spitzenposition an seinen Teamkollegen Neel Jani. Jedoch bekam der Tabellenführer aufgrund Teamorder den Platz schnell wieder zurück. Zeitgleich gab es die Meldungen der Rennleitung, dass gegen den LMP2-Bolide von ESM #31 und G-Drive #28 eine Durchfahrtsstrafe verhängt wird. Gegen Ende der vierten Stunde versuchten die LMP1-Teams mit den Regenreifen und Intermediate zu taktieren,wollten jedoch keine Entscheidungen überstürzen. Der Audi #8 machte den Anfang im Wechsel auf den Intermediate-Reifen, was sich jedoch als unnütz herausstellte, da die Konkurrenz auf den Regenreifen im gleichen Tempo um die Strecke fahren konnten.

    Die vorletzte Stunde des Rennens begann mit einem Doppelboxenstopp vom Privatteam Rebellion Racing, welches die Fahrer austauschte. Zwei Minuten nach diesem Stopp zog man beim GTE-Pro Spitzenreiter, dem Porsche #92, als erstes Fahrzeug in dieser Klasse die Trockenreifen auf. Mit nur noch 1:44.45 Stunden auf der Uhr, schickte Porsche den Australier Mark Webber für den letzten Stint auf die Strecke.

    Nachdem sich die Trockenreifen auf dem Porsche #92 von Frédéric Makowiecki als nützlich erwiesen, reagierten die Verfolger in der GTE-Pro Klasse und wechselten ebenfalls auf die trocken Mischung. In der LMP2-Klasse entwickelte sich währenddessen ein Kampf zwischen dem Signatech Alpine #36 und dem Gaststarter Pegasus Racing #29. Paul Loup Chatin und Ho-Pin Tung lieferten sich dabei harte Rad an Rad kämpfe über mehrere Runden um die Führungsposition. Eine Halbe Stunde vor Beginn der letzten Stunde, endete jedoch der Führungskampf, da die deutsche Mannschaft Pegasus einen Stopp einlegen musste.

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    Während dieses Boxenstopps schwenkten die TV-Kameras zurück auf die Strecke, wo der LMP1-Bolide von Rebellion den Proton-Porsche #88 wegen einer blockierenden Bremse von der Strecke räumt. Aufgrund dieser Kollision musste die Schweizer Privatmannschaft die gesamte Heckpartie austauschen und schickte gleichzeitig Mathéo Tuscher, den jüngsten LMP1-Fahrer überhaupt ins Rennen.

    Dann der Schock für das führenden Team aus Stuttgart. Der bis dato Zweitplatzierte Porsche #18 mit Roman Dumas am Steuer, wurde in der Schneckenkurve vom langsameren Pegasus Racing Boliden getroffen und drehte sich von der Strecke. Diesen Dreher wusste Marcel Fässler im Audi #7 zu Nutzen und ging am gestrandeten Porsche-Piloten vorbei. Jedoch wurde Duval im Schwesterauto zum Reifenwechsel gerufen, wodurch er seinen zweiten Platz verlor.

    Porsche fürchtete sofort um die schneller werdenden Ingolstädter und holte beide 919 Hybrid zum Reifenwechsel an die Box. Somit mischte es das Feld wie folgt, Mark Webber vor den beiden Audi und dem zurückgefallenen Porsche-Piloten Romain Dumas (#18).

    Strakka Racing sorgte mit Beginn der finalen Rennstunde durch einem Dreher für eine erneute Gelbphase. 50 Minuten vor Schluss blieb Liam Griffin im Aston Martin #96 auf der langen Geraden stehen und sorgte damit für eine weitere gelbe Flagge. Dem Briten gelang es das Fahrzeug wieder zum laufen zu bekommen und er schleppte sich zurück zur Boxengasse.

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    Gut 40 Minuten vor dem Ende des sechs Stunden, legte Audi mit dem R18 #8 den letzten Boxenstopp ein. Da die Zeiten des Audis immer schneller wurden, entschied man auch das Schwesterauto herein zu holen. Auch Porsche reagierte sofort und holte den führenden Mark Webber an die Box, wodurch der ehemaligen Formel-1-Fahrer hinter Dumas gedrängt wurde. Dieser konnte sich mehr als 20 Minuten vor seinem Teamkollegen behaupten, bis er zum nach tanken an die Box musste.

    Elf Minuten vor Schluss rutschte der Strakka vom Kurs und wenige Sekunden danach auch der führende der LMP1-Privatwertung. Mathias Beche im Rebellion #12 versenkte seinen Prototypen mit einem heftig Aufprall in der Streckenbegrenzung. Der schnelle Schweizer verteilte mit seinem völlig demolierten Auto auf dem Weg zur Box eine Vielzahl an Karbonteilen, was zu einer weiteren Full Course Yellow Phase führte.

    Nachdem das Rennen kurz darauf wieder freigegeben wurde, hielt die Spannung weiter an. Mathéo Tuscher musste sein Fahrzeug nach extremer Rauchentwicklung fünf Minuten vor der Zielüberfahrt an der vorletzten Kurve abstellen. Auch der G-Drive #28 schied in der Schlussphase aus, nachdem Ricardo Gonzalez mit dem bis dato drittplatzierten Fahrzeug im Kiesbett landete.

    Bilder: FIA WEC-Pressematerial

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Shanghai

    Halbzeit bei den 6 Stunden von Shanghai

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    Wenige Stunden vor Rennbeginn setzte der Regen in Shanghai ein und flutete die Strecke. Um 11 Uhr Ortszeit waren die Bedingungen nicht besser geworden und das Feld ging hinter dem Safety Car in die erste Runde. Nach 13 Minuten langsamer Fahrt um den Kurs, konnte das Rennen schließlich freigegeben werden.

    Beim ersten freien Start kamen der Audi #7 auf Startplatz drei und der Toyota #1 auf Position fünf sehr gut weg und konnten innerhalb weniger Sekunden zur Konkurrenz aufschließen. Während der Toyota am Audi #8 vorbei zog, griff der Audi #7 die beiden Porsche an und kam nach einer leichten Berührung mit der #18 schließlich an diesem vorbei. Der zweite 919 Hybrid verkraftete diesen Stoß von hinten aber nicht gut und drehte sich daraufhin von der Strecke. Im gleichen Moment verlor Nick Tandy die Kontrolle über seinen KCMG und rutschte weit ins Kiesbett.

    Bei den GT-Fahrzeugen hatte die #51 einen guten Start und konnte sich schnell an der Spitze absetzten. Doch die #71 auf dem zweiten Startplatz kam weniger gut weg und musste sich früh gegen Attacken aus dem Feld zur Wehr setzten. Während anfangs noch die #99 ihr Glück versuchte, zogen die beiden Porsche 911 nach einigen Runden am Aston Martin vorbei und schlossen zum Ferrari #71 auf. Doch lange konnte Davide Rigon denbeiden Wagen nicht stand halten und wurde nach einer Berührung mit der #92 auf den fünften Platz durch gereicht.
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    Es war noch keine halbe Stunde gefahren, als die Rennleitung erneut das Safety Car auf die Strecke schickte, da der Regen wieder an Stärke zunahm. Nachdem das Rennen wieder freigegeben war, sorgetn Ferrari und Porsche für nervenaufreibende Momente. Die beiden 911 kämpften mit den beiden 458 Italia um die Positionen eins und drei. Die vier Fahrer schenkten sich nichts und über viele Runden versuchten sich die Beteiligten gegenseitig das Leben schwer zu machen. Viele harte Runden später konnte sich die #91 gegen die #51 durchsetzen und die #71 gewann den Kampf gegen die #92 um Position drei. Doch kurz vor Ende der ersten Stunde nutzte Davide Rigon die Unachtsamkeit seines Teamkollegen und holte sich die zweite Position zurück.

    In der GT-Am hatte Aston Martin nach dem Start die beiden ersten Startplätze schnell verloren und fand sich nun am Ende des Feldes wieder. Sowohl die #96 als auch die #98 hatten schwer zu kämpfen um wieder nach vorne zu kommen. Nach knapp einer Stunde bestehend aus Attacken und Zweikämpfen schaffte es die #96 die #88 anzugreifen und konnte sich die Führungsposition für den Autobauer zurückholen. Doch kurz darauf sorgte ein Boxenstopp erneut für einen Positionsverlust und der Proton Porsche übernahm wieder die Spitze, gefolgt vom SMP Ferrari und dem Aston Martin #98 auf drei.

    Auch in der zweiten Stunde sorgte der Kampf zwischen Ferrari und Porsche für Spannung. Über eine halbe Stunde wechselten sich die vier Fahrzeuge ab und überholten sich bei jeder Gelegenheit. In der LMP1 lag Porsche mit der #17 und der #18 in Führung, nachdem Audi seine Fahrzeuge zum Stopp rein geholt hatte. Doch als auch Toyota sich in der Box auf den anstehenden Zwischenhalt vorbereitete, zog Porsche nach und holte beide Wagen gleichzeitig rein. Als sich die beiden Audi der Start-Ziel-Geraden näherten, wurde der Porsche #17 fertig und schaffte es gerade so auf Position eins zu bleiben.

    Gut 30 Minuten nach Beginn der zweiten Stunde verpasste der Wagen von Strakka Racing den Bremspunkt am Ende der langen Geraden und rutschte weit ins Kiesbett. Als er sich mühevoll befreit hatte, verteilte er eine große Menge Kies quer über die Strecke. Da die Säuberung des Abschnittes nur von Hand geschehen konnte, rief die Rennleitung eine weitere Full-Course-Yellow Phase aus. Nach 15 Minuten und Dauergelb wurde das Rennen wieder freigegeben. In der GT-Am Klasse bekam das Proton-Team die Reifen der beiden Proton-Porsche nicht schnell genug auf Temperaturen und fast gleichzeitig rutschten die #77 und die #88 in Kiesbett.
    race_03Der Regen wurde wieder Stärker und als auch der Rebellion #13 von der Strecke rutschte und Kies über die Fahrbahn verteilte, rief die Rennleitung eine weitere Full-Course-Yellow Phase aus. Fast alle Teams nutzten diese Zeit für einen längeren Boxenstopp. Als die beiden Toyota wieder auf der Strecke waren, sortierten sie sich mitten in eine GT-Gruppe ein. Die Strecke stand immer noch unter gelber Flagge und es herrschte weiter striktes Überholverbot. Doch bereits am Ende der ersten Kurve verbremste sich die Corvette und drängte den Toyota #2 auf den Rasen. Da dieser sich jedoch in der Innenkurve befand, überholte er ungewollt den vor ihm liegenden Schwesterwagen mit der #1. Da die Corvette Auslöser für das Überholmanöver war, nahm die Rennleitung die Untersuchung gegen die #50 auf.

    Mit Beginn der dritten Stunde war die Strecke endlich wieder vom Kies befreit und das Rennen konnte freigegeben werden. In der LMP1-Klasse lieferte sich Audi einen harten Kampf gegen den Porsche. Da die #17 die FCY für einen Boxenstopp nutzte, konnte der Audi #8 mit wenigen Sekunden Abstand die Führung übernehmen. Doch direkt nach dem Restart griff der Porsche den Audi an und versuchte mit jeder Kurve vergebens seine Führungsposition zurück zu holen. Im Verlauf der dritten Stunde trocknete die Strecke immer weiter ab und Porsche gewann zusehends an Stärke zurück.

    Nach dem die #17 den Audi #8 überholen konnte und Position zwei übernahm, konnte etwas später auch die #18 vorbeigehen. Zehn Minuten vor Schluss hatte die #17 sich dem führenden Audi #7 nähern können und schaffte es schließlich auch an diesem vorbei zu ziehen. Mit Ende der dritten Stunde geht das Porsche Team auf den Plätzen eins und drei in die zweite Halbzeit, vor den Audi auf den Positionen zwei und vier.

    Bilder: FIA WEC Pressematerial #1, #2, #3

  • Ferrari sichert sich erste Startreihe in China

    Ferrari sichert sich erste Startreihe in China

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    Im vorletzten Qualifying der Saison sicherte sich Ferrari die erste Startreihe in der GT-Pro. Nach einer sehr souveränen Leistung haben die Italiener morgen beste Vorraussetzungen um sich im Meisterschaftskampf vor Porsche zu bleiben.

    Mit einer Zeit von 2:02.243 sichert sich das Duo Bruni/Vilander in der #51 die Poleposition vor dem Schwesterfahrzeug #71. Auf dem dritten Startplatz positionierte sich der Aston Martin #99 von Fernando Rees, Richie Stanaway und Alex MacDowall mit 2:02.540. Die beiden Porsche vom Team Manthey gehen morgen von den Positionen vier und fünf ins Rennen.

    Besser lief es für Aston Martin in der GT-Am. Mit einer Zeit von 2:04.728 erkämpfte sich die #98 den erstebn Startplatz vor dem Schwesterwagen #96 und der Larbre Competition Corvette. Der Tabellenführer, der SMP #72, geht nur von der fünften Position ins Rennen.

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    Im Kmapf um die Weltmeisterschaft positioniert sich Porsche erneut auf den Startplätzen eins und zwei. Mit einer Zeit von 1:42.719 platzierte sich die #17 vor der #18. Hauptkonkurrent Audi schaffte es mit 1:44.200 (#8) nur auf den dritten und vierten Startplatz (#7). Bei den Privatfahrzeugen holte der Rebellion #13 mit Neuzugang Mathéo Tuscher vor der #12 die Pole. Der ByKolles tat sich schwer und konnte den beiden schweizer Wagen nichts entgegensetzen.

    Knapp ging es auch in der LMP2 zu. In einem Kopf an Kopf Duell sicherte sich der G-Drive #26 mit 1:52.763 die Poleposition vor dem Titelgegner KCMG. Auf der dritten Startposition platzierte sich der G-Drive #28.

    Bildquellen: FIA WEC Pressematerial #1 #2

  • Shanghai: Keine klare Dominanz zum Freitag

    Shanghai: Keine klare Dominanz zum Freitag

    Audi#8
    Die FIA WEC gastiert an diesem Rennwochenende in Shanghai für den vorletzten Saisonlauf. In Vorbereitung auf das anstehende sechs Stunden Rennen fanden heute die ersten beiden Trainingssession für Fahrer und Teams statt. Wir von Endurance Archive schauen wer am Samstag die besten Chancen auf die Poleposition hat.

    In der morgendlichen Session gelang es Audi den großen Konkurrent Porsche hinter sich zu lassen. Der aktuelle zweitplatzierten der Fahrerwertung, André Lotterer, schaffte es zu Beginn des 90-minütigen Trainings die schnellste Zeit von 1:45.707 Minuten einzufahren. Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #8 fuhr der Brasilianer Lucas Di Grassi die zweitschnellste Zeit der Session. Direkt dahinter landete der Meisterschaftsführenden Porsche rund um den ehemaligen Formel-1-Piloten Mark Webber.

    Am heutigen Nachmittag schlug die Porsche-Mannschaft jedoch wieder zurück und unterbot die Bestzeit des Deutschen André Lotterer aus dem ersten Training. Der Porsche 919 Hybrid vom Trio Webber, Bernhard, Hartley umrundete die chinesische Rennstrecke in nur 1:45.111 Minuten und fuhr somit sogar zwei Sekunden schneller als der aktuelle WEC-Streckenrekord aus dem Jahr 2013 von Allan McNish. Hinter dem Porsche #18 konnten sich die Teamkollegen Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas platzieren. Der Audi mit der Nummer #8 fuhr vor dem Gespann Lotterer, Fässler und Tréluyer auf den dritten Trainingsrang. Die amtierenden Weltmeister von Toyota fuhren auch in diesem Training der Spitze hinterher.

    In der LMP1-Privatwertung konnte der Rebellion R-One #13 mit Neuzugang Mathéo Tuscher die Trainings Anführern. Der zweite Wagen von Rebellion Racing mit Nicolas Prost und Mathias Beche hatte am Vormittag noch zu kämpfen, konnte aber im zweiten Training den ByKolles #4 hinter sich lassen.
    KCMG-Aston
    In der LMP2-Klasse konnte sich die KCMG-Mannschaft vor heimischen Publikum die schnellste Zeit in beiden Trainings sichern. Am Vormittag war der Meisterschaftskonkurrent G-Drive dem Team dicht auf den Fersen. Platz drei holte sich die französische Mannschaft Signatech Alpine mit WEC-Debütant Tom Dillmann.
    Im zweiten freien Training gelang es dem Alpine-Team die zweitbeste Zeit hinter dem KCMG-Trio Howson, Bradley und Tandy einzufahren. Der zweite G-Drive Bolide von Gustavo Yacaman, Luis Felipe Derani und Ricardo Gonzalez beendete den ersten Tag in Shanghai auf dem dritten Rang der LMP2-Klasse.

    In der GTE-Pro zeichnete sich ein ähnliches Bild wie in der LMP1-Klasse ab. Nachdem Porsche den Vormittag auf den plätzen eins und zwei dominieren konnte, übernahm Konkurrent Ferrari am Nachmittag die Führung. Nach diesen Ergebnissen dürfen wir gespannt sein welches Team zum morgigen Qualifying besser aufgestellt ist.

    In der GT-Amateure-Wertung konnten die Tabellenführer Victor Shaytar, Andrea Bertolini und Aleksey Basov im SMP Ferrari den Tag auf dem ersten Rang beenden. Den zweiten Platz holten die Corvette-Fahrer Gianluca Roda, Paolo Ruberti und Nicolai Sylvest, welche in der vorhergehenden Session die Führung behaupten konnten.

    Die kompletten Trainings-Ergebnisse findet ihr hier.

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)