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  • ELMS: Hat die Juniorserie noch eine Zukunft?

    ELMS: Hat die Juniorserie noch eine Zukunft?

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    Am vergangenen Wochenende sicherte sich Greaves Motorsport den LMP2-Klassensieg und damit den Titel der ELMS. In einem spannenden Rennen lieferten sich die potentiellen Titelanwärter ein enges Kopf an Kopf Duell. Trotz einer sehr guten Saison wagt der ACO eine Neuausrichtung um mehr Nähe zur WEC zu schaffen. Unweigerlich stellt sich nun die Frage, ob die Serie nach solchen tiefgreifenden Veränderungen noch eine Zukunft hat?

    Das Finale in Estoril sorgte für viele Spannende Momente innerhalb der vier Stunden. Die Titelanwärter kämpften ohne Pause und regelmäßig änderten sich die theoretischen Meisterschaftstabellen. Nach einem ununterbrochenen Dreikampf konnte schließlich das Greaves Motorsport Team als Sieger hervor gehen. Die vier Stunden von Estoril haben erneut gezeigt, welches Potential in der ELMS steckt und wie hoch die Leistungsdichte in den einzelnen Klassen ist.

    Doch trotz guter Rennen und eines steigenden Zuschauerinteresses, möchte der ACO der ELMS einen neuen Anstrich verpassen, um in Zukunft noch mehr Fans, Teams und Sponsoren zu erreichen. Die wohl radikalste Änderung für die Saison 2016 ist der Wegfall der GTC-Klasse. Hier waren bisher Fahrzeuge nach GT3-Vorgaben am Start, doch diese passen nicht mehr ins Konzept des Veranstalters. Der ACO will seine Strecke in Le Mans zum Dreh-und-Angelpunkt der Langstreckenszene machen. Während sich die LMGTE (Le Mans Grand Touring Endurance) Fahrzeugte perfekt eingliederten, stellen die GT3-Wagen der GTC-Klasse einen Schönheitsfehler im Le-Mans-Bild dar.

    Im kommenden Jahr will man dies ändern, indem man die GTC-Klasse ausgliedert und unter dem Namen „Michelin GT3 Le Mans Cup“ eine neue Rennserie formt, welche im Vorprogramm der ELMS antreten wird. Die neue European Le Mans Series wird mit der LMP2, der LMP3 und der LMGTE künftig nur noch drei Klassen besitzen. Die ELMS fokussiert sich in ihrer Ausrichtung damit weiter auf die WEC und gleicht auch ihre Struktur ein ganzes Stück weit an. So gut wie die Neuausrichtung der Juniorserie zunächst auch klingen mag, hinterlässt diese jedoch auch eine große Lücke.
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    Aktuell sind in der GTC-Klasse vier Teams mit insgesamt sechs Fahrzeugen für die gesamte Saison eingeschrieben. Da bisher noch keine der betroffenen Mannschaften einen Verbleib in der ELMS bestätigt hat, darf man davon ausgehen, dass mit einem Schlag sechs Fahrzeuge wegfallen. Hinzu kommt noch, dass das MarcVDS-Team aus der LMGTE ebenfalls einen Rückzug angekündigt hat und die ELMS verlassen wird. Das AF Racing Team (ehemals SMP Racing) will mit dem BR01 im kommenden Jahr wieder zurück in die WEC. Das bisherige Engagement in der ELMS war nie für die Ewigkeit gedacht und sollte nur der Entwicklung des Prototypen dienen. Unsicher ist auch die Situation bei Jota Sport und Greaves. Zwar haben beide Teams angekündigt, zusätzlich zum neuen WEC-Engagement auch weiter in der Juniorserie anzutreten, doch ob das auch die gesamte Saison 2016 gewährleistet werden kann, ist noch ungewiss.

    Im schlimmsten Fall würde das ELMS-Feld im kommenden Jahr von 30 auf 19 Wagen schrumpfen. Als wäre das nicht schon genug, steht 2017 die Neustrukturierung der LMP2 vor der Tür. Einige Teams setzten derzeit noch ältere Chassis ein, welche mit den neuen Einheitsvorgaben ab 2017 nicht mehr genutzt werden dürfen. Für diese Mannschaften ist ein neues Chassis und der Zugehörige Einheitsmotor aufgrund der finanziellen Mittel nicht erschwinglich und so verwundert es nicht, dass bis jetzt nur wenige Teilnehmer ihre Zukunftspläne bekanntgegeben haben.

    Die ELMS befindet sich derzeit am Scheideweg. Die Trennung von den GT3-Fahrzeugen und die Neuausrichtung zu mehr Le Mans Prototypen könnte von der Theorie her klappen, da die WEC sich derzeit im Aufschwung befindet. Doch gleichzeitig ist es eine große Gefahr, so viele tiefgreifende Veränderungen in einer so kurzer Zeit realisieren zu wollen. Viele Team können sich nicht so schnell umstellen wie es die Rennserie vorgibt und suchen sich früher oder später etwas anderes. Wenn die Veranstalter nicht aufpassen, dann werden wir in den kommenden zwei Jahren ein immer kleiner werdendes Starterfeld vorfinden. Ein ähnliches Szenario hat der ACO schon mit der Asian Le Mans Serie hinter sich, wo man die Ausrichtung hin zur großen Hauptserie drehen wollte und auch nach dem dritten Versuch noch immer mit zu wenig Interessenten zu kämpfen hat.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Starterliste für Shanghai mit 32 Fahrzeugen

    Starterliste für Shanghai mit 32 Fahrzeugen

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    Die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft geht mit nur noch zwei verbleibenden Rennen in die finale Phase. Für das 6-Stunden-Rennen in Shanghai (China) wurden 18 Prototypen in LMP1 und LMP2, sowie 14 Fahrzeuge in LMGTE-Pro und LMGTE-Am gemeldet.

    In der LMP1-Klasse bleibt das Starterfeld weiterhin unverändert. Nichts desto trotz ist der Kampf um den WM-Titel weiterhin spannend. Nach einer Serie von drei Siegen in drei aufeinanderfolgender Rennen, führt das Porsche-Trio Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley die Tabelle mit lediglich einem Punkt vor dem Audi-Gespann André Lotterer, Marcel Fässler und Benoit Tréluyer an.

    Die LMP2-Klasse bekommt Zuwachs durch das deutsche Team Pegasus Racing aus der ELMS. Nach dem die Mannschaft beim gestrigen vier Stunden von Estoril zeitig ausschied, wird Pegasus Racing mit den chinesischen Piloten David Cheng und Ho-Ping Tung alles geben, um in Shanghai zu triumphieren. Auch die diesjährigen LMP2 Le Mans Sieger von KCMG werden alles tun, um ihren heimischen Fans eine gute Show abzuliefern. Nachdem die Mannschaft aus Hongkong bei den sechs Stunden von Fuji in einen Unfall verwickelt wurde und die Meisterschaftsführung verlor, werden sie am 1. November alles daran setzten um wieder den ersten Platz übernehmen zu können.

    In der LMGTE-Pro verändert Aston Martin sein Fahreraufgebot erneut. Nicki Thiim kehrt nach einer langen Auszeit wegen Verpflichtungen mit Audi wieder zurück in die Langstrecken-Weltmeisterschaft. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Marco Sorensen und Christoffer Nygaard wird der GTE-Am Le Mans Sieger von 2014 den Aston Martin #95 pilotieren. Der Neuseeländer Richie Stanaway, welcher in Fuji aufgrund seines GP2-Engagement durch Stefan Mücke ersetzt wurde, wird in China wieder ins Lenkrad seines Aston Martin #99 greifen.

    Nach der aberkannten Poleposition aus Fuji lässt sich Larbre Competition nicht unterkriegen und setzt erneut auf den jungen Dänen Nicolai Sylvest im Team. Zudem kehrt der Österreicher Klaus Bachler zurück zu seiner Porsche-Mannschaft Abu-Dhabi Proton Racing. Bachler verpasste einige WEC-Läufe, da er zeitgleich zu den Weltmeisterschaftsrennen in den GT-Masters um den Fahrertitel kämpfte. Nachdem er zum finalen Wochenende der Serie in beiden Rennen ausfiel, beendete er die Saison auf dem dritten Gesamtrang.

    Der siebte Saisonlauf der FIA WEC findet am Sonntag den 1. November in Shanghai statt. Die komplette Starterliste für das 6-Stunden-Rennen findet ihr hier.

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • ELMS: Greaves gewinnt Meisterschaft in Estoril

    ELMS: Greaves gewinnt Meisterschaft in Estoril

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    Die ELMS startete im portugiesischen Estoril in ihre fünfte und gleichzeitig letzte Runde der Saison. Während in der LMP3-Klasse der Meistertitel schon entschieden ist, so waren die Spitze in den anderen drei Klassen noch völlig offen. Am härtesten Umkämpft war der Titel in der LMP2, wo die potentiellen Titelanwärter von den vordersten Plätzen in Rennen gingen.

    Der amtierende ELMS-Meister Jota Sport ging von der Poleposition ins Rennen. Lokalmatador Filipe Albuquerque fuhr den Start für das britische Team und konnte sich gleich zu Beginn gut absetzten. Wenige Plätze hinter ihm erwischte Krohn Racing die erste Kurve nicht und fuhr ins Kiesbett, worauf eine gelbe Flagge auf dem Abschnitt folgte. Der Thiriet by TDS profitierte von der unübersichtlichen Situation und fuhr auf die zweite Position vor.

    Weniger gut verlief der Start für die #88 von Proton Racing. Nachdem man am Morgen noch die Poleposition einfahren konnte, dauerte es in der Startphase nur wenige Sekunden bis man die Führung abgeben musste und sich mitten im GT-Feld wiederfand. Als das Feld sich nach fünf Runden erstmals stabilisiert hatte, kollidierte die #41 von Greaves mit der #20 von AF Racing (ehemals SMP Racing). Als folge des Zusammenstoßes kam die #20 von der Strecke ab und musste sich zurück auf die Strecke kämpfen.

    Kurz vor Ende der ersten Stunde tobte in der LMP2 immer noch ein erbitterter Positionskampf. Die Fahrer schenkten sich nichts und auch an einen Boxenstopp wollten keiner denken. Doch zum Ende der ersten Stunde kam dann das Aus für die #29 von Pegasus Racing. Nach einem Ölverlust rollte der offenen Prototyp am Streckenrand aus und blieb schließlich im Kiesbett liegen. Somit musste die Mannschaft das Rennen vorzeitig beenden.
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    Kurze Zeit darauf kollidierte der Ferrari #51 mit der #25 von Algrave Pro Racing auf Höhe der Boxenausfahrt und über den ersten Sektor wurde eine gelbe Flagge verhängt um die beiden Wagen zurück auf die Strecke zu bringen. Als auf dem Abschnitt wieder volle Geschwindigkeit erlaubt war, hatte der Porsche #88 mit Reifenproblemen zu kämpfen und schob den Aston Martin aus der ersten Kurve.

    Nach der großen Boxenstopp-Phase kämpften der Jota #38 und der AF #21 über mehrere Runden um die Spitze. Plötzlich setzte Regen ein und die komplette Strecke stand unter Wasser. Der Jota verteidigte sich gerade gegen die #21, als das fahren mit Trockenreifen unmöglich wurde. Der Führende Simon Dolan verlor wenige Augenblicke später seinen LMP2-Boliden und versenkte ihn im Kiesbett. Victor Shaytar kam mit den wechselnden Bedingungen besser klar und konnte den ersten Rang übernehmen.

    Doch nicht nur Dolan wurde von dem Regeneinbruch überrascht, auch der neu eingesetzte Ligier JS P3 mit der Startnummer #9, sowie der BR01 mit der #20 hatten stark zu kämpfen und rutschten von der Strecke. Diese Vielzahl an gestrandeten Fahrzeugen zwang die Rennleitung eine FCY-Phase auszurufen, in welcher eine konstante Geschwindigkeit gefahren werden muss und striktes Überholverbot gilt.

    Eine Stunde und 45 Minuten vor Schluss dann der Schock für das Team JMW. Ferrari-Pilot James Calado übernahm das Fahrzeug in Führung liegend um den finalen Stint zu fahren. Jedoch blieb der Ferrari ohne ersichtlichen Grund auf der Strecke liegen und konnte das Rennen nicht fortsetzten. Der Wagen mit der #66 schied aus und der große Konkurrent MarcVDS Racing konnte die Spitzenposition übernehmen. Auf Twitter teilte ein niedergeschlagener Calado seinen Fans mit:

    https://twitter.com/JamesCalado/status/655759892242919424

    Kurz darauf bekam der GTC Ferrari mit der #62 eine 15-sekündige Standstrafe wegen überholen unter gelber Flagge. Eine Stunde vor Rennende schied dann der Aston Martin vom Team Massiv Motorsport aus und sorgte für eine erneute FCY-Phase, welche die meisten Teams für Boxenstopps nutzen. In der LMP3-Klasse kämpfte der neue Ligier #9 Rad an Rad gegen den Meisterschaftssieger Chris Hoy. Doch leichter Regen sorgte für an einigen Stellen der Strecke für nasse Kurven, was dem Ligier zum Verhängnis wurde und den Zweikampf unterbrach.

    Gut zwanzig Minuten vor Schluss wurde für den Boliden von Greaves Motorsport eine „Stop & Go“ Strafe verhängt, aufgrund eines Vergehens welches Gary Hirsch in der Anfangsphase verursachte. Diese Strafe kostete Greaves die Führung und man fiel auf den zweiten Platz hinter Thiriet by TDS zurück. Dies mischte den Meisterschaftskampf erneut auf, jedoch hätte die #41 auf den dritten Platz abrutschen müssen, damit Thiriet am Ende den Titel hätte holen können. Um wieder Teil des Kampfes zu werden, fuhr Tabellenführer Harry Tincknell wie von einem anderen Stern, um den Rückstand von einer Runde wieder aufzuholen. Er lies alle Fahrzeuge auf der Strecke stehen wie parkende Autos.
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    Jedoch waren alle Anstrengungen des Briten umsonst und er konnte den Wagen von Greaves Motorsport nicht mehr einholen. Somit holte Nicolas Lapierre den zweiten Sieg für das Team Thiriet by TDS Racing vor der Mannschaft von Greaves Motorsport, welche jedoch durch ihren geringen Punktevorsprung knapp die Meisterschaft für sich entscheiden konnten. AF Racing wurde nach einem starken Auftritt im letzten Rennen der Saison dritter. Rang vier und somit nur der dritte Meisterschaftsplatz ging an die Mannschaft von Jota Sports, welche bis zur Ziellinie alles für den Titel gaben.

    In der LMGTE-Klasse fuhr Jesse Krohn den BMW Z4 vom Team MarcVDS Racing nach dem Ausfall des JMW-Ferrari #66 souverän zum Sieg und wurde mit einem Rückstand von zwei Punkten hinter dem Formula Ferrari #60 Vizemeister. Der Aston Martin #99 fuhr auf den zweiten Rang, gefolgt vom Porsche 911 des Teams Gulf Racing UK.
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    In der LMP3-Klasse waren es die Polesetter im Ginetta #2, welche ihre Startposition in einen Sieg umwandeln konnten. Der Ligier JS P3 schaffte es nach einem schwierigen Debüt-Rennen auf den zweiten Rang. Platz drei ging an die Meisterschaftssieger im Ginetta mit der Startnummer #3.

    In der GTC-Klasse holte der Ferrari 458 mit der #63 den ersten Saisonsieg. Zweiter wurde der BMW Z4 vom Team TDS Racing, dank dieser wichtigen Punkte konnte sich die Mannschaft mit dem Titel krönen. Platz drei ging an den Ferrari #64, gefolgt vom Schwesterfahrzeug #62, welches die Saison als Vizemeister beenden konnte.

    Bilder: European Le Mans Series

  • Wer hat Schuld am heftigen LMP2-Crash?

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    Die Schlussphase der 6 Stunden von Fuji wurde von einem heftigen Unfall zwischen Gustavo Yacaman und Richard Bradley überschattet. Kurz vor der Kollision beider Parteien, kämpfte der G-Drive Pilot Roman Rusinov mit harten Bandagen gegen Bradley im KCMG. Aufgrund einer Berührung im Eifer des Gefechtes durch Rusinov, musste Bradley seinen demolierten Reifen austauschen und rutschte vom ersten auf den dritten Platz ab.  

    Dieser Stopp hatte zur Folge, dass der KCMG direkt vor dem zweiten G-Drive Boliden mit Gustavo Yacaman am Steuer ins Rennen zurückkehrte. Der Kolumbianer sah seine Chance auf den dritten Platz vor zu fahren und versuchte diese umzusetzen. Als auch er es schwer hatte gegen Bradley anzukommen, kam es erneut zu leichteren Berührungen zwischen G-Drive und KCMG.

    Doch gut sechs Minuten vor dem Ende der Session dann der Schock. Yacaman fuhr unter Vollgas in den vor ihm fahrenden Briten und schleuderte ihn von der Strecke. Durch diesen Unfall schied der bis dato Meisterschaftsführende LMP2-Prototyp aus und Gustavo Yacaman wurde gemeinsam mit seinen Teamkollegen dritter.

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    Bei den Zuschauern war die Aufregung riesig und die Schuldfrage eigentlich sofort geklärt. Umso größer die überraschende Nachricht der Rennleitung, dass der kolumbianische Rennfahrer nicht für den Unfall verantwortlich sei. Die Verantwortlichen analysierten einige Runden von Bradley und stellten fest, dass der Brite vor dem Unfall signifikant eher auf die Bremse stieg, als in den Runden zuvor. In Sicherheit wiegend äußerte sich der G-Drive Pilot wie folgt auf Instagram:

    https://instagram.com/p/8sj7yUnQd1/

    Doch Richard Bradley ist laut eigenen Aussagen ein anderes Rennen gefahren und brachte gemeinsam mit seinem Team KCMG den Stein um die Schuldfrage erneut ins Rollen. Die Mannschaft aus Hongkong habe Daten welche beweisen, das Bradley genau zum Unfallzeitpunkt das Gaspedal durchtrat und nicht wie behauptet zeitiger abbremste. Diese Daten sollen der Rennleitung nun vorliegen. Innerhalb der nächsten Tage sollen diese gesichtet und ausgewertet werden. Wie der Fall Bradley-Yacaman schlussendlich entschieden wird, erfahrt ihr direkt nach der Verhandlung auf Endurance Archive.de.

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Porsche gewinnt die 6 Stunden von Fuji

    Porsche gewinnt die 6 Stunden von Fuji

    Porsche gewinnt die 6 Stunden von Fuji 2015. Mark Webber, Timo Bernhard und Brendon Hartley stehen erneut ganz oben auf dem Podium. Nach einem dramatischen Rennen fuhr das Porsche-Trio vor dem Schwesterauto mit der Startnummer #18 über die Ziellinie. Der Audi #7 schaffte es nach stundenlanger Führung lediglich auf den dritten Gesamtrang. Der zweite Audi kam vor den amtierenden Weltmeistern von Toyota auf dem vierten Rang ins Ziel. 

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    In der Privaten LMP1-Klasse gewann der Rebellion Racing #12 von Prost und Beche vor den Siegern aus Austin vom Team ByKolles. Der zweite Rebellion von Kraihamer, Abt und Imperatori wurde nach technischen Problemen dritter. In der LMP2-Klasse krönten sich Roman Rusinov, Sam Bird und Julien Canal zu den Klassensiegern der 6 Stunden von Fuji. Das Team Signatech Alpine feiert das erste Podium der Saison 2015 auf dem zweiten Rang. Dritter wurden die Piloten rund um den G-Drive #28, wobei nach dem fahrlässigen Unfall von Gustavo Yacaman dieses Ergebnis noch aberkannt werden könnte.

    In der GTE-Pro Klasse waren es Gianmaria Bruni und Toni Vilander, welche den Sieg nach Hause holten, dicht gefolgt von den Meisterschaftskonkurrenten aus dem Porsche #92. Rang drei ging an die Polesetter James Calado und Davide Rigon mit dem Ferrari #71. In der GTE-Am Klasse holte das Proton Racing Team #77 den zweiten Sieg der Saison 2015. Das Gespann Lauda, Dalla Lana und Lamy holte den zweiten Rang im Aston Martin #98. Rang drei ging an die Ferrari-Piloten Aguas, Collard und Perrodo. Die Tabellenführer von SMP-Racing beendeten das Rennen nach einem Reifenschaden auf dem sechsten Platz.

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    Nach einer nassen ersten Hälfte, trocknete die Rennstrecke in Fuji in den letzten drei Runden immer stärker ab und die Runden wurden immer schneller. Auch die Kämpfe um die Führungspositionen in den einzelnen Klassen verdichteten sich in den letzten Stunden immer stärker.

    Mit Beginn der vierten Stunde schafften es die Mechaniker des Toyota #2, den Fehler am Motor zu beheben und das Auto zurück auf die Strecke zu schicken. Zugleich gelang es Hartley im Porsche #17 auf den Deutschen Andre Lotterer im Audi #7 aufzuschließen und wenig später ihm die zweite Position abzuknüpfen. Gut 10 Minuten später trafen in der GTE-Pro erneut Toni Vilander im Ferrari #51 und Patrick Pilet im Porsche #92 aufeinander. Nach spannenden Rad an Rad kämpfen gelang es schließlich dem Franzosen im Porsche die Spitz zu übernehmen.

    Nachdem es für die Strakka Mannschaft schon das gesamte Rennen nicht nach Plan lief, mussten sie ihren Gibson LMP2-Boliden in der vierten Stunde zu einer größeren Reparatur rein holen. Klassengegner Extreme Speed Motorsports sorgte einige Minuten später für eine weitere Full Course Yellow Phase. Der Amerikaner Jonathon Fogarty verlor in der letzten Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und blieb in der Wiese stecken. Um den gestrandeten Wagen zu bergen war der Renndirektor gezwungen die Strecke unter gelb zu setzen (Full Course Yellow).

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    Als die Strecke immer mehr abtrocknete folgte eine schnellste Runde nach der anderen in der LMP1-Klasse. Kurz darauf machte das Signatech Alpine Team einen weiteren Stopp und musste den zweiten Platz an den G-Drive mit der Startnummer #26 abgeben. Obwohl Toyota in Sachen schnellste Rennrunde nicht mitreden konnte, schwenkten kurz vor Ende der vierten Stunde die Kameras auf die Japanische Mannschaft. Die #2 konnte nach der langen Reparaturpause den Rückstand aufholen und rundete sich zurück.

    Zwei Stunden vor Schluss schaffte es der etwas demolierte Toyota Nummer #1 an dem vor ihm liegenden Audi #7 vorbei und behauptete über mehrere Runden den vierten Rang. Kurz bevor Sebastien Buemi zum Boxenstopp gerufen wurde, schaffte es Loic Duval wieder an dem amtierenden Weltmeister vorbei. Gleichzeitig gab es Probleme in der LMP2-Klasse. Nick Leventis im Strakka, welcher nach einer längeren Reparatur wieder zurück auf der Strecke war, rutschte in der ersten Kurve von der Strecke und sorgte für eine kurze gelb Phase. Wenig später verloren auch Gustavo Yacman seinen G-Drive #28 und der aus der Boxengasse kommende Sebastien Buemi sein Fahrzeug in der ersten Kurve und rutschten von der Ideallinie.

    In der GTE-Pro Klasse verdichtete sich der Kampf um die Meisterschaft. Die #51 von Gianmaria Bruni übernahm die Führung vor dem Porsche #92, gefolgt vom Ferrari #71 des Italieners Davide Rigon. Eine Stunde und 20 Minuten vor Schluss hatte Daniel Abt im Rebellion #13 mit großen Problemen zu kämpfen. Er blieb am Ausgang der der ersten Kurve mit seinem LMP1-Prototypen liegen. Der junge Formel E Pilot schaffte es nach 3 Minuten das Auto wieder zum Rollen zu bringen, blieb aber kurz darauf wieder auf der Strecke liegen. Doch der schnelle Deutsche bekam sein Fahrzeug wieder auf Kurs und schleppte sich an die Box.

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    In der LMP2-Klasse startete mit letzten Stunde erneut der Kampf um die erste Position. Richard Bradley hatte auf den vor ihm liegenden Roman Rusinov aufschließen können und begann anzugreifen. Daraus folgte ein harter Zweikampf um die Führung der LMP2-Klasse, in welchem sich die beiden Parteien nichts schenkten und mehrfach versuchten von der Strecke zu schieben. In der GTE-Pro Klasse griff Patrick Pilet wieder in den Porsche #92 ein und verlor sofort den ersten Rang nach einem Dreher an Bruni. Vier Runden später bremste der Franzose zu spät in Kurve eins und verlor auch einen weiteren Platz an die Konkurrenz von Ferrari und rutschte auf Position drei ab.

    In der letzten halben Stunde des Rennens wollte es Rusinov nochmals wissen. Als er seine Chance wahrnahm, versuchte er sich an Bradley vorbei zu bremsen, wurde jedoch durch den starken Verkehr aufgehalten. Noch in der selben Runde versuchte es der Russe erneut und krachte beim anbremsen in den vor ihm fahrenden KCMG-Boliden. Dieser Zwischenfall führte dazu, dass G-Drive die Führung übernahm und KCMG den demolierten Hinterreifen austauschen musste. Aufgrund der zahlreichen Trümmer nach diesem Zusammenstoß, setzte die Rennleitung die Strecke erneut unter Full Course Yellow Bedingungen um eine sichere Säuberung zu gewährleisten.

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    Nach dem Neustart der Session kollidierte auch der zweite G-Drive mit dem KCMG #47 von Bradley, was ihn noch weiter im Feld zurück warf. Zeitgleich übersah der Audi #7 von Tréluyer den langsameren GTE-Am Porsche von Earl Bamber und stieß mit ihm zusammen. Der Audi-Pilot verlor seinen dritten Platz und musste sich hinter seinem Teamkollegen im Auto Nummer 8 einreihen. 20 Minuten vor Schluss bekam der Gesamtführende Porsche #18 eine Durchfahrststrafe wegen zu schneller Fahrt unter gelber Flagge. Sein Vorsprung war jedoch so groß, dass er die Führung behaupten konnte.

    Fünf Minuten vor dem Ende des 6 Stunden Rennens, prallte Gustavo Yacaman im G-Drive #28 ungebremst in den drittplatzierten KCMG von Richard Bradley. Der Brite krachte durch den Aufprall in die Streckenbegrenzung und konnte das Rennen mit dem vollkommen demolierten Boliden nicht wieder aufnehmen. In der LMP1-Klasse taktierten die Meisterschaftsanwärter Porsche und Audi und ließen jeweils die Fahrzeuge mit Titelchancen vor der Zielüberfahrt vorbei um den Punktevorsprung weiter auszubauen.

    Bilder: FIA WEC Pressematerial

  • Halbzeit bei den 6 Stunden von Fuji

    Halbzeit bei den 6 Stunden von Fuji

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    Das Wetter war nicht auf der Seite der WEC-Teams. Noch vor Beginn des Rennens gab die Rennleitung bekannt, dass der Start unter „Regenbedingungen erfolgt“ und das Safety Car die ersten Runden das Feld anführen wird. Viele Fahrer erinnerte diese Situation an das Fuji-Rennen 2013, als ebenfalls der Start hinter dem Safety Car erfolgte und nach vorzeitigem Rennende keine eigenständige Rennrunde zustande kam.

    Eigentlich sollte es ja hinter dem Safety Car keine Positionsveränderungen geben, doch bereits in der ersten Runde verpasste der Rebellion #12 eine Kurve und musste seine Position an den ByKolles abtreten. Wenige Meter entfernt drehte sich der Proton-Porsche #88 und rutschte aufgrund des Wendemanövers ans Ende des Feldes. Als das Rennen knapp 15 Minuten alt war, kam die Larbre Competition Corvette in die Box und führte den ersten Fahrerwechsel des Tages durch. Zwei Minuten später kam der GT-Am Führende SMP-Ferrari rein und wechselte auf die besseren Regenreifen. Vielen Team schien die Idee zu gefallen und auch Aston Martin und das Proton Porsche Team holte seine Fahrzeuge an die Box.

    Nachdem eine halbe Stunde vergangen war, schlug der Rebellion #13 in die Streckenbegrenzung ein und musste zur Reparatur in die Box. Eine Runde später zog der ByKolles vorbei und übernahm die Führung in der Privatwertung. Keine fünf Minuten später gab die Rennleitung grünes Licht und holte das Safety Car rein.Nach 40 Minuten langsamer Fahrt um die Strecke konnte das Rennen endlich freigegeben werden.

    Besonders schwer taten sich die beiden Porsche #17 und #18 nach dem Start. Nur wenige Meter konnten sie ihre Führung verteidigen, bis der Audi #7 zum Angriff ausholte und an beiden 919 Hybrid vorbei zog. Nach dem das Schwesterfahrzeug die an den Toyota verlorene Position wieder gut gemacht hatte, zog man ebenfalls an den Porsche vorbei. Auch das Toyota Team fackelte nicht lange und nutzte die Probleme der Stuttgarter zum Überholen.
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    In der GT-Am hatte der AF Corse Ferrari #83 zum SMP Ferrari #72 aufgeschlossen und versuchte mit mehreren gewagten Manövern am russischen Team vorbei zu ziehen. Der Aston Martin #98 nutzte den Streit und zog kurzerhand an beiden Wagen vorbei auf die erste Position. In der GT-Pro profitierte das Porsche Team Manthey vom nassen Kurs. Nach dem man gleich nach der Rennfreigabe mit beiden Fahrzeugen den Aston Martin #99 überholte, griff man kurz darauf auch den Ferrari #51 an und fuhr schließlich auf die Plätze zwei und drei vor.

    Nach dem die beiden Toyota die überlegenen Porsche bloß gestellt hatten, nutzte das Werksteam aus Stuttgart die immer trockener werdende Strecke und griff die Japaner an. Trotz zahlreicher Attacken blieb die beiden TS040 eisern und ließen die 919 Hybrid nicht vorbei. Erst nach mehreren Runden schaffte es die #18 am Fahrzeug mit der Nummer 1 vorbei auf den dritten Gesamtrang.

    Völlig verändert zeigte sich nach der ersten Stunde das Bild in der LMP2. Während die beiden G-Drive anfangs noch die Führung verteidigen konnten, fand man den den Wagen #28 am Ende des Feldes wieder und auch das Schwesterfahrzeug konnte sich auf nasser Fahrbahn nicht verteidigen und musste den KCMG vorbei lassen. Neuer führender der LMP2 war von nun an der Signatech Alpine gefolgt vom SARD-Morand auf zwei sowie dem KCMG auf dem dritten Platz.
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    Kurze Zeit später begann die erste große Boxenstopp-Phase der LMP1-Boliden. Nachdem jedes Team seine eigenen Strategien verfolgte und entweder nur zum Tanken kam oder gleichzeitig Fahrer und Reifen tauschte, sortierte sich das Feld wie folgt ein: Audi #7 an der Spitze vor dem Porsche mit der Startnummer #18. Dahinter der Porsche #17 von Mark Webber, gefolgt von dem Audi #8 auf dem vierten Rang.Die Toyotas rutschten auf die letzten Plätze der LMP1-Wertung ab.

    Kurz darauf der Schock bei Porsche in der GTE-Pro Klasse. Der führende Porsche #92 rutschte in Kurve eins weit von der Strecke und verlor seine Spitzenposition an Jonathan Adam im Aston Martin. Auch Nick Tandy im KCMG hatte hart mit den Wetterbedingungen zu kämpfen, konnte jedoch den dritten Platz der LMP2 behaupten.

    Knapp zehn Minuten vor Ende der zweiten Stunde setzte der KCMG zum Angriff auf den SARD-Morand an. Doch anders als erwartete, ließ sich der Japanisch-Schweizer Wagen nicht überholen und Nick Tandy biss sich mehrfach beim versuch vorbei zu kommen die Zähne aus. Zum großen Pech für die beiden Kampfhähne schloss der Audi #8 auf und wollte zum Überrunden ansetzten. Doch der Toyota Nummer 2 hatte sich wieder im Griff und zog nach vielen Runden am Ende des LMP1-Feldes wieder mit dem Audi gleich. Was folgte war ein buntes durcheinander mit vier Prototypen, wo jeder jeden behinderte.

    Mit Beginn der dritten Stunde wurde die Strecke zunehmend trockener. Während Porsche sich unter nassen Bedingungen schwer tat, fand man nun mit jeder neuen Runde zu alter Performance zurück. Auch Toyota erkannte, dass sich die Bedingungen langsam veränderten und holte beide Wagen für den Wechsel auf Slicks rein. Zur gleichen Zeit griffen die beiden Porsche die Audi an und konnten nach mehreren Runden schließlich die ersten beiden Plätze übernehmen. Toyota hingegen hatte sich mit seinen Stopps verrechnet und verpasste dadurch die Chance die beiden Audi ebenfalls anzugreifen.
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    Etwa 30 Minuten später wurde dem auf Position zwei liegenden SARD-Morand die blaue Flagge gezeigt, da er Anthony Davidson im schnelleren Toyota vorbei lassen musste. Als Oliver Webb in Kurve eins weiter raus fahren wollte um Platz zu machen blockierten die Räder und der SARD-Morand kam weit von der Strecke ab. Um nicht im Kiesbett stecken zu bleiben entschloss sich Webb den etwas längeren aber asphaltierten Serviceweg zu nehmen.

    Doch der Winkel war zu spitz und anstatt wieder auf die Strecke zu fahren scheiterte der Brite an der Streckenbegrenzung. Erst wurde die gelbe Flagge in der Kurve geschwenkt, doch als dann ein Bergungsfahrzeug auf die Strecke kam, rief die Rennleitung einen Full Course Yellow Zustand aus. Der SARD-Morand konnte das Rennen wieder aufnehmen, hatte sich aber die Chancen auf ein Podium beim Heimrennen endgültig verbaut.

    Bilder: FIA WEC Pressematerial

  • Porsche auch im Qualifying an der Spitze

    Porsche auch im Qualifying an der Spitze

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    Nachdem Porsche die 24 Stunden von Le Mans gewinnen konnte, schien sich beim Team etwas verändert zu haben. Der 919 Hybrid läuft nahezu perfekt und nichts scheint die Stuttgarter mehr aufhalten zu können. Auf den Sieg in Frankreich folgte die Pole samt Renngewinn am Nürburgring. Auch beim Folgerennen in Austin wiederholte man dieses Szenario und sicherte sich ein weiteres Perfektes Wochenende. In Fuji ist man nun auf dem besten Wege einen weiteres mal allen davon zu fahren.

    Als in Deutschland noch die meisten Menschen im Tiefschlaf waren, herrschte auf dem Fuji Speedway bereits Hochbetrieb. Toyota steht vor seinem dritten Heimrennen der Saison und will vor dem heimischen Publikum endlich wieder an die Spitze fahren. Entsprechend aktiv waren die Japaner bereits nach Beginn der LMP-Qualifying-Session unterwegs, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen. Doch trotz guter Zeiten währte die Freude bei Toyota nicht lange. Ein weiteres mal ließen die beiden Porsche alle anderen alt aussehen und sicherten sich die erste Startreihe.

    Die Nummer 17 (1:22.763) wird morgen früh von der Poleposition starten, dicht gefolgt von der #18 (1:23.071). In der zweiten Reihe findet sich erneut die Audi-Mannschaft wieder. Mit einer Zeit von 1:23.082 verpasste die Nummer 7 nur ganz knapp die bessere Startposition und muss sich daher mit dem dritten Rang zufrieden geben, gefolgt vom Schwesterauto auf Position vier. Das amtierende Weltmeisterteam war knapp 2,5 Sekunden langsamer als der Polesetter und geht daher morgen von den Plätzen fünf und sechs ins Rennen.
    Car #26 / G-DRIVE RACING (RUS) / Ligier JS P2 - Nissan / Roman Rusinov (RUS) / Julien Canal (FRA) / Sam Bird (GBR), podium celebrations6 Hours of Fuji at Fuji International Speedway - Shizuoka - Japan
    Groß war die Freude in der LMP2-Klasse bei G-Drive Racing. Das russische Team schaffte es nach einem fast perfekten Qualifying sich die ersten beiden Startplätze zu sichern. Das Fahrzeug #26 (1:31.529) rund um Roman Rusinov wird morgen vor dem Schwesterwagen #28 (1:31.750) ins Rennen gehen. Vom dritten Startplatz wird das Japanisch-Schweizer Team SARD-Morand ins Heimrennen starten. Der sonst so erfolgreiche Oreca von KCMG hatte etwas schwerer zu kämpfen und muss sich mit der Startposition vier begnügen.

    In der GT-Pro meldet sich Ferrari zurück an der Spitze. Mit einer Zeit von 1:38.295 fuhr die #71 mit James Calado und Davide Rigon die schnellste GT-Zeit des Tages und sicherte sich die Poleposition. Komplettiert wird die erste Startreihe mit dem Ferrari von Gianmaria Bruni und Toni Vilander. Das Duo in der #51 verpasste mit 1:38.403 die Poleposition nur knapp. Mit 1:38.540 ist die #99 von Stefan Mücke, Fernando Rees und Alex MacDowall ebenfalls nah an der Spitzenzeit. Für den Aston Martin geht es morgen vom dritten Platz ins Rennen. Fast alle GT-Pro Fahrzeuge bewegen sich in einer Zeit von 1:38 und sind so dicht beieinander wie lange nicht mehr. Für Ferrari könnte es morgen äußerst eng werden, da die Konkurrenz ebenfalls gut mit dem Kurs zurecht kommt.
    Car #50 / LARBRE COMPETITION (FRA) / Chevrolet Corvette C7 / Gianluca Roda (ITA) / Paolo Ruberti (ITA) / Nicolai Sylvest (DNK) Qualifying LMGTE PRO & AM - 6 Hours of Fuji at Fuji International Speedway - Shizuoka - Japan Qualifying LMGTE PRO & AM - 6 Hours of Fuji at Fuji International Speedway - Shizuoka - Japan
    Bei Larbre Competition hat sich mit dem Neuzugang von Nicolai Sylvest einiges zum Positiven verbessert. Der junge Däne scheint sehr gut mit der Corvette C7.R zurecht zu kommen und zeigte bereits im Training sehr gute Zeiten. Am Ende der knappen halben Stunde des Qualifying schaffte es die #50 schließlich, sich mit einer Zeit von 1:39.901 die Poleposition zu holen. Vom zweiten Platz geht der Tabellenführer mit der Startnummer#72 ins Rennen. Für den Aston Martin #98 von Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda reichte es nur zu Startposition drei.

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    Bildquellen:
    Bild 1 (Endurance Archive – James Clarke)
    Bild 2 und 3 (FIA WEC Pressematerial)

  • Porsche dominiert Trainings in Fuji

    Porsche dominiert Trainings in Fuji

    Porsche-Fuji
    Die FIA WEC gastiert an diesem Rennwochenende in Fuji (Japan). In den ersten beiden freien Trainings am heutigen Tag, setzte sich Porsche erneut an die Spitze dicht gefolgt vom Hauptkonkurrenten Audi.

    Der Porsche-Werkspilot Brendon Hartley war heute der schnellste Pilot auf der japanischen Rennstrecke. Der junge Neuseeländer fuhr seinen Porsche 919 Hybrid in einer Zeit von 1:24.460 Minuten um den Kurs. Audi-Pilot André Lotterer fuhr lediglich 0,037 Sekunden langsamer als Hartley um die 4,563 Kilometer lange Strecke. Mit seiner heutigen Bestzeit konnte Brendon Hartley die schnellste LMP1-Zeit aus dem Vorjahr unterbieten. Wenn die Wetterbedingungen konstant bleiben, könnte es bereits morgen einen neuen Rekord geben.

    Mit einer Zeit von 1:24.876 Minuten fuhr der zweite Porsche von Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb auf den dritten Rang. Das Audi-Trio Duval/Jarvis/Di Grassi beendete den Tag auf dem vierten Gesamtrang vor den beiden Toyotas. Trotz des Rückstandes von 1,8 Sekunden auf die Spitze, ist eine Verbesserungen bei der Mannschaft aus Japan zu sehen.

    In der privaten LMP1-Klasse war es der Rebellion #12, welcher die schnellste Zeit einfuhr. Gefolgt vom ByKolles-Boliden #4 und dem zweiten Rebellion #13 von Kraihammer, Abt und Imperatori auf Rang drei. In der LMP2-Klasse schaffte es der G-Drive #26 von Roman Russinov auf den ersten Rang. Dicht gefolgt von Tabellenführer KCMG und dem Schwesterauto #28.

    In der GTE-Pro Klasse meldete sich das Ferrari Team AF Corse zurück. Mit einer Zeit von 1:39.922 Minuten fuhr das Erfolgsduo Bruni/Vilander auf den ersten Platz. Nur 0.099 Sekunden dahinter platzierte sich der Ferrari von James Calado und Davide Rigon. Die Dänen Nygaard und Sorensen beendeten den Freitag mit ihrem Aston Martin auf dem dritten Platz.

    In der GTE-Am Kategorie konnte der Aston Martin mit der Startnummer #96 die schnellste Zeit einfahren. Gefolgt von der Corvette des Teams Larbre Competition und dem Dempsey-Proton Racing Porsche #77.

    Alle Ergebnisse nochmals zum nachlesen, findet ihr hier.

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

     

  • Vorschau auf die 6 Stunden von Fuji

    Vorschau auf die 6 Stunden von Fuji

    Fuji

    Circuit

    Name:

    Fuji International Speedway
    Eröffnung: Dezember 1965WEC_BigCircuitFuji
    Land: Japan
    Art: Permanente Rennstrecke
    Länge: 4.563km
    Kurven: 16

    Zeitplan

    Tag Session Zeit (Lokal) Zeit (Deutschland) Zeit (UK)
    Freitag, 09. Oktober Freies Training 1 11:15 – 12:45 04:15 – 05:45 03:15 – 04:45
    Freitag, 09. Oktober Freies Training 2 15:30 – 17:00 08:30 – 10:00 07:30 – 09:00
    Samstag, 10. Oktober Freies Training 3 09:50 – 10:50 02:50 – 03:50 01:50 – 02:50
    Samstag, 10. Oktober Qualifying GTE 13:40 – 14:00 06:40 – 07:00 05:40 – 06:00
    Samstag, 10. Oktober Qualifying LMP 14:10 – 14:30 07:10 – 07:30 06:10 – 06:30
    Sonntag, 11. Oktober Rennen 11:00 – 17:00 04:00 – 10:00 03:00 – 09:00

    Starterliste

    Link zur Starterliste

    Rahmenprogramm

    Audi R8 LMS Cup

    Asian Le Mans Series

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