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  • Porsche dominiert Trainings in Austin

    Porsche-Aston-Martin

    LMP1

    Auch in den Vorbereitungen auf das fünfte Saisonrennen der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft ist das Porsche Team erneut das Maß aller Dinge. In den Sessions eins und drei konnten sich die Stuttgarter die ersten beiden Positionen sichern. Lediglich im zweiten freien Training fand sich zwischen den beiden Porsche 919 Hybrid Fahrzeugen der Audi mit der Startnummer #8 wieder.
    In der Generalprobe vor der Qualifikation, dem dritten Training, zeichnete sich jedoch wieder ein gewohntes Bild ab. Das Siegertrio vom Nürburgring im Porsche Nummer #17 sicherte sich mit 0.346 Sekunden Vorsprung auf das Schwesterfahrzeug die beste Position. Eine Sekunde hinter dem führenden reihte sich der Audi von Di Grassi, Duval und Jarvis mit der Startnummer #7 ein. Die viertschnellste Trainingszeit von 1:48.207 Minuten fuhr der zweite Audi R18. Mit einer Lücke von 2.677 Sekunden zum Erstplatzierten landeten die Toyota-Piloten Wurz, Sarrazin und Conway im Toyota #2 vor den amtierenden Weltmeistern im Fahrzeug mit der Startnummer #1.

    In der privaten LMP1-Klasse hatte der Rebellion-Bolide #13 in den ersten beiden Sessions noch mit großen Problemen zu kämpfen, sodass sie sich weit abgeschlagen von der Konkurrenz im LMP2-Feld einreihten. Jedoch überzeugten die Teamkollegen Nick Heidfeld, Nicolas Prost und Mathias Beche im Auto #12 mit der gewohnten Leistung und konnten diese bis ins dritte freie Training beibehalten. In der finalen Session vor dem Qualifying fand der Rebellion #13 wieder zurück zu alten Kräften und konnte sich gegen die Nürburgring-Sieger vom Team ByKolles durchsetzten.

    LMP2

    In der LMP2-Klasse gab es unerwartet keine Mannschaft welche wirklich herausragte. Im letzten freien Training war es jedoch der Signatech Alpine A450b mit einer Zeit von 1:56.178 Minuten an der Spitze. Die zweit schnellste Zeit holten die Tabellenführer KCMG mit dem ehemaligen Toyota-Piloten Nicolas Lapierre, welcher eine Zeit von 1:56.231 Minuten in den Asphalt brannte. Das Team SARD Morand landete dank einer guten Runde von Oliver Webb auf Rang drei.

    Porsche911

    GTE-Pro

    Nach einem leichten Tief im ersten Training konnte Porsche auch in der GTE-Pro Klasse glänzen. In der Generalprobe vor der Qualifikation konnten sich die Porsche-Piloten Makowiecki und Pilet den ersten Rang sichern. Nur 0.245 Sekunden hinter dem Porsche #92 landete das Meisterduo Bruni/Vilander im Ferrari. Der zweite 911er vom Porsche Team Manthey fuhr die drittschnellste Zeit des Tages. Der beste Aston Martin (#99) landete auf der vierten Position.

    GTE-Am

    In der niedrigeren GTE-Klasse zeigte sich ein umgedrehtes Bild. Der Aston Martin #98 von Dala Lana, Lamy und Lauda sicherte sich mit einer Rundenzeit von 2:06.639 Minuten Platz eins. Gefolgt von der Chevrolet Corvette #50. Platz drei ging an den Ferrari #72 vom Trio Shaytar, Bertolini und Basov. Der am besten platzierteste Porsche (#88) fuhr auf den vierten Rang.

    Alle Ergebnisse findet ihr hier nochmals aufgelistet.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

     

  • Aston Martin ohne deutsche Fahrer in Texas

    Goethe
    Nach dem erfolgreichen Debütrennen der WEC auf dem Nürburgring steht nun der nächste Weltmeisterschaftslauf vor der Tür. Doch der britische Hersteller Aston Martin wird an diesem Wochenende ohne die Unterstützung der deutschen Stammpiloten Mücke und Goethe in Austin (Texas) an den Start gehen.  

    Stefan Mücke

    Das Erfolgsduo Darren Turner und Stefan Mücke wird sich zu den 6 Stunden von COTA seit langer Zeit erstmals trennen. Der Berliner Rennfahrer wird zum fünften Saisonrennen der WEC nicht im Aston Martin mit der Startnummer #97 antreten. Sein langjähriger Teamkollege Darren Turner wird sich an diesem Rennwochenende mit dem Briten Jonathan Adam anfreunden müssen. Jedoch dürfte Turner mit dem aktuellen Meisterschaftsführenden der British GT Championship keine großen Schwierigkeiten haben.

    Roald Goethe

    Auch der GTE-Am Pilot Roald Goethe wird zum Weltmeisterschaftslauf in den USA bei Aston Martin fehlen. Doch auch für Goethe konnte der britische Automobilhersteller einen kurzfristigen Ersatzmann finden. Der Däne Benny Simonsen, der jüngere Bruder des tödlich verunglückten Allan Simonsen, wird Goethe in Texas ersetzen. Gemeinsam mit Stuart Hall und Francesco Castellacci wird der Bronze eingestufte Simonsen an diesem Wochenende um den Sieg kämpfen. Es wird der erste WEC-Lauf für Benny Simonsen seit dem 6-Stunden-Rennen in Bahrain 2012 sein.

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Starterliste für die 6 Stunden von COTA

    Starterliste für die 6 Stunden von COTA

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    Der Circuit of the Americas hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer der beliebtesten Strecken des WEC-Kalenders entwickelt. Als die Strecke im Jahre 2013 erstmals Teil der Langstrecken-Weltmeisterschaft wurde, ersetzte der texanische Kurs das 12 Stunden Rennen von Sebring. Doch nach anfänglicher skepsis folgte Rennaction pur. Nun gastiert die WEC zum dritten mal nahe Austin und wir wollen einen Blick auf die Starterliste für das fünfte Saisonrennen werfen.

    Die Feldgröße in der LMP1 bleibt nach wie vor unverändert. Nach dem Nissan am Nürburgring bereits mit Abwesenheit glänzte, bleibt man auch dem Circuit of the Americas fern. Der Prototyp läuft immer noch nicht rund und man will die Performance-Probleme erst lösen, bevor man sich wieder auf die WEC-Bühne wagt. Bei den restlichen Teilnehmern in der LMP1 ist man hingegen recht zufrieden und behält die Fahrerkonstellationen bei. Sowohl in der Herstellerwertung, als auch in der Privatwertung bleibt das Starterfeld mit dem des Nürburgring identisch.

    In der LMP2-Klasse bereitet sich der Lokalmatador Extreme Speed Motorsports auf das erste Heimrennen im Rahmen der WEC vor. Nachdem man bereits im vergangenen Jahr hier als Gaststarter unterwegswar, gehen Scott Sharp, Ryan Dalziel und David-Heinemeier Hansson in der #30 ins Rennen, während Johannes van Overbeek, Jon Fogarty und Ed Brown sich die #31 teilen. Des Weiteren müssen wir immer noch mit einem dezimierten Feld vorlieb nehmen, da OAK Racing auch bei diesem Rennen nicht antreten wird. Bei KCMG hingegen wird Le Mans Sieger Nick Tandy fehlen, da er am selben Wochenende in der TUSCC im Einsatz ist. Ersetzen wird ihn, ähnlich wie in Le Mans, der ehemalige Toyota-Pilot Nicolas Lapierre.
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    Die GT-Pro muss in diesem Jahr auf einen Gaststart durch die Corvette-Werksmannschaft verzichten. Nach dem die beiden C7.R im vergangenen Jahr sich die Ehre gaben, wird man 2015 darauf verzichten und nur in der TUSCC einen Tag zuvor starten. Bei Aston Martin gibt es für das CoTA-Wochenende erneut Änderungen zu verzeichnen. Beim vergangenen Rennen musste die #95 auf Nicki Thiim verzichten, da er seinen Verpflichtungen in der parallel stattfindenden ADAC GT Masters nachkommen musste. Für die 6 Stunden von CoTA wiederholt sich dieses Spiel nun, da die deutsche GT-Serie erneut am gleichen Wochenende wie die WEC unterwegs ist.

    Eine unerwartete Änderung gab es hingegen im Fahrzeug mit der #97. Das Duo Mücke-Turner geht nach vielen Jahren erstmal getrennet Wege. Bei dem kommenden Rennen in den USA wird der Deutsche Stefan Mücke nicht hinter dem Lenkrad sitzen. Als Ersatz bekommt Darren Turner den jungen Schotten Jonathan Adam aus der britischen GT-Serie an die Seite gestellt.

    In der GT-Am beleibt das Starterfeld weiterhin stabil. Ähnlich wie ESM in der LMP2, steht auch das Dempsey-Proton-Team vor seinem ersten US-Rennen im Rahmen der WEC. Im Fahrzeug mit der Nummer 77 gehen Patrick Dempsey und Patrick Long vor den heimischen Fans zusammen mit Marco Seefried an den Start. Die 6 Stunden vom Circuit of the Americas startet bei uns am 20.09 früh um 0.00 Uhr. Die volleständige Starterliste gibt es hier.

    Bilder: Endurance Archive (Robert Blanshard / James Clarke)

  • ELMS: Jota kämpft sich zurück zum Sieg

    ELMS: Jota kämpft sich zurück zum Sieg

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    Die ELMS kehrte nach ihrer Sommerpause wieder zurück und ging mit den 4 Stunden von Le Castellet zum vorletzten mal in diesem Jahr an den Start. In einem spannenden Duell um die Führung wechselte die LMP2-Spitze regelmäßig und lange Zeit war kein Sieger absehbar.

    Das Rennen startete mit einem dramatischen Moment, als der Jota denkbar schlecht von seiner Poleposition weg kam und wenige Sekunden später ein Großteil des LMP2-Feldes mit dem Gibson gleich zog. Nach Kurve eins konnte Leo Russel im Pegasus die Führung übernehmen und der Jota wurde auf Position fünf durch gereicht. Doch lange dauerte die Führung des deutschen Pegasus Teams nicht, denn kurz vor Ende der ersten Runde schnappten sich die beiden BR01 von SMP-Racing (in diesem Rennen als AF Racing unterwegs) die ersten beiden Plätze.

    In der LMP3 ging der Start bedeuten ruhiger von statten und Charlie Robertsen vom Team LNT konnte seinen Teamkollegen Gaetan Paletou im Schwesterfahrzeug hinter sich halten. Auch die anderen beiden Starter riskierten nicht zu viel und gingen ohne Positionswechsel in die ersten Runden.
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    Nach dem in das Feld etwas ruhe eingekehrte, machte sich Simon Dolan im Jota bereit die Führung zurück zu holen und setze zum Angriff auf den vor ihm liegenden Thiriet by TDS an. Das Jota Team zog vorbei, wurde jedoch schnell wieder vom Thiriet by TDS überholt, welcher außerhalb der Strecke sich einen unfairen Vorteil verschaffte. Um einer Strafe zu entgehen nahm das französische Team Tempo raus um den Jota wieder vorbei zu lassen. Doch unglücklicher weise hatte der Greaves in der Zwischenzeit aufgeschlossen und zog hinter dem Jota am Thiriet by TDS vorbei.

    Zur gleichen Zeit kämpfte eine Ferrari-Kette um die Führung in der GTE. Der AF Corse mit der #51 lag vor dem Formula Racing Ferrari, welcher mit einer Vielzahl von Attacken versuchte am Werksfahrzeug vorbeizukommen. Dicht hinter den beiden reihte sich schnell der AT Racing ein und versuchte ebenfalls sein Glück im Kampf um Position eins.

    In der LMP2 hatte es Jota nach geschickten Überholmanövern schnell wieder zurück an die Spitze geschafft. Für das britische Team war es extrem wichtig soweit wie möglich vor den Thiriet by TDS zu kommen um weiterhin in der Tabelle zu führen. Doch es dauerte nicht lange und ausgerechnet die französische Hauptkonkurrent reihte sich hinter Jota an und setzte sie schnell wieder unter Druck.
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    In der LMP3 lag nun Gaetan Paletou in Führung, welcher nach einigen Attacken endlich seinen Teamkollegen in der #3 überholen konnte. Doch aus heiterem Himmel brach die Nummer #2 plötzlich aus und drehte sich in die Streckenbegrenzung von Kurve sechs. Der Polesetter Charlie Robertsen übernahm wieder die Führung mit seinem LNT #3, während das defekte Schwesterfahrzeug vorzeitig aus dem Rennen genommen werden musste. Der Unfall des LMP3-Wagens hatte eine Safety Car Phase zur Folge, welche die Abstände in allen Feldern nahezu verschwinden ließ. In der LMP2 konnte kurz vorher SMP-Racing (AF Racing) die ersten beiden Positionen übernehmen, wurde jedoch von dem aufgerückten Jota verfolgt. Nach dem Restart griff Simon Dolan hart durch und setzte alles daran wieder auf Platz eins zu kommen.

    Während in der GTE der Formula Racing Ferrari vor dem Marc VDS BMW und dem Proton Competition Porsche das Feld anführte, hatten die AF Corse Ferraris einiges an Boden verloren. Etwas besser sah die Situation für die Italiener in der GTC-Klasse aus. Hier lagen die beiden Ferrari auf Position zwei und drei hinter dem TDS BMW.

    Einen groben Schnitzer leistete sich Simon Dolan in der LMP2 kurz darauf. Nach dem der letzte verbliebene BR01 in die Box eingebogen war, übernahm der Brite wieder die Spitze seiner Klasse. Doch das Glück wehrte nicht lange, als er zu weit von der Strecke abkam und sich drehte. Das dichte Feld hinter ihm zog vorbei und er musste auf Position vier liegend den Kampf wieder aufnehmen, während Gary Hirsch im Greaves Motorsport Fahrzeug die Spitze anführte. Später im Rennverlauf setzte der Murphy das Feld unter Druck und versuchte weiter nach vorne zu kommen. Doch das Schicksal war nicht mit dem Team und in diesem Moment brach der Querlenker des Wagens und schlug kurz darauf ungebremst in die Streckenbegrenzung ein. Während der Fahrer unversehrt aussteigen konnte, war das Renne für das Team vorbei und es kam zu einer erneuten Safety Car Phase.
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    In der GTE hatte der Proton Competition Porsche mehrfach die Strecke verlassen und bekam nun aufgrund des zu häufigen Vorkommens eine Stop & Go Strafe von 1 Minute und 15 Sekunden. Nach dieser Strafen kehrte ein wenig Ruhe in die beiden GT-Klassen ein und niemand versuchte sich mehr an übermütigen Attacken. In der LMP2 hingegen sah das Bild ganz anders aus. In einem fantastischen Dreikampf kämpften der Thiriet by TDS und der Greaves mit dem SMP (AF Racing) um die Führung . Vor dem Trio lag der Ferrari mit der #56, welcher aufgrund der blauen Flagge alle Wagen vorbei lassen musste. Während der SMP und der TDS links innen vorbei zogen, fuhr der Greaves in einem cleveren Manöver nach rechts und überholte den TDS auf der Außenseite. Ohne viel Zeit zu verlieren zog der Greaves auch am SMP vorbei und sicherte sich so den zweiten Platz.

    Zehn Minuten vor Schluss blieb der Ferrari #51 in Kurve fünf liegen und sorgte für eine gelbe Flagge. Kurz darauf blieb auch der Wagen vom Team Eurasia mit Richard Bradley in dieser Kurve liegen und musste das Rennen daraufhin beenden. Nach vier Stunden war es geschafft und Harry Tincknell überquerte als erster mit seinem Jota die Ziellinie. Auf dem zweiten Platz landete der Greaves-Wagen knapp vor dem SMP (AF Racing) #21. In der LMP3 fuhr der LNT #3 souverän zum Sieg und ließ den Villorba Corse #5 und den SVK by Speesfactory Wagen mit der #15 hinter sich.

    Auch in der GTE ging es ruhig zu Ende. Der Formula Racing Ferrari brachte das Rennen vor dem Marc VDS BMW und dem JMW Motorsport-Team ins Ziel. In der GTC siegte der TDS BMW vor dem AF Corse Ferrari #62 und dem Aston Martin von Massive Motorsport.

    Bilder: Endurance Archive

  • ELMS erweitert Rennkalender für 2016

    ELMS erweitert Rennkalender für 2016

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    Die European Le Mans Series (ELMS) gastiert an diesem Wochenende auf der französischen Rennstrecke Paul Ricard. Im Rahmen des Meisterschaftslaufes nahmen die Veranstalter Stellung und gaben bekannt das der Rennkalender für die nächste Saison erweitert werden soll.  

    Die belgische Kultstrecke Spa-Francochamps wurde als neuster Austragungsort für das Jahr 2016 bekanntgegeben. Durch die Aufnahme der Strecke wird der kommende ELMS-Kalender aus sechs Events bestehen. Zudem wir die Rennserie das erste mal seit 2011 (damals noch unter dem Namen „Le Mans Series“ unterwegs) in Spa-Francorchamps wieder an der Start gehen. ACO-Präsident Pierre Fillon sagte: „Die 4 Stunden von Spa-Francorchamps sind eine wichtige Ergänzung in der European Le Mans Series.“

    Mit der Zunahme der Saisonlänge soll auch das Programm der einzelnen Rennwochenenden umfangreicher werden. Ab nächstem Jahr wird die ELMS ähnlich wie die Weltmeisterschaft (WEC) über drei Tage an den Strecken gastieren.
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    Zugleich wird die Rennserie regelmäßige Unterstützung durch die World Series by Renault bekommen. Die Renault Sport Trophy wird die ELMS bei allen Läufen im Rahmenprogramm begleiten. Lediglich zum Eröffnungsrennen in Silverstone wird die Renault-Rennserie nicht starten, da die ELMS wie gewohnt im Vorprogramm der Langstrecken-Weltmeisterschaft fahren wird. Die Formel Renault 2.0 Serie wird die ELMS ab der dritten Runde am Red Bull Ring bis zum Ende der Saison begleiten.

    Der Chef der European Le Mans Serie, Gerard Neveu sagte: „Die Aufnahme dieser beiden hochkarätigen Rennserien wird die Popularität der ELMS Wochenenden verbessern und den Fans weitere Gründe geben sich der spannenden Saison 2016 anzuschließen.“ Das nächste ELMS-Rennen startet am heutigen Sonntag um 13:00 Uhr Ortszeit.

    Bilder: Endurance Archive (James Clarke)
    via: ELMS-Pressemitteilung

     

  • Porsche: Perfektes Ergebnis beim Heimrennen

    Porsche: Perfektes Ergebnis beim Heimrennen

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    Nach einem spannenden 6-Stunden-Rennen am Nürburgring fuhren die Porsche-Werksteams sowohl in der LMP1 als auch in der GTE-Pro Klasse einen atemberaubenden Doppelsieg ein. Nach dem beeindruckendem Erfolg bei den 24 Stunden von Le Mans im Juli, untermauerte Porsche mit dem jüngsten Sieg vom Nürburgring die aktuelle Performance der Werksmannschaft.   

    Porsche eroberte am vergangenen Wochenende die Podien des Nürburgrings. In der LMP1-Klasse war es das Trio Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber, welches den Gesamtsieg einfuhr. Dicht gefolgt vom Schwesterfahrzeug mit den Piloten Neel Jani, Romain Dumas und Marc Lieb. Nach dem Sieg zum Saisonfinale in Brasilien 2014 und dem Doppelsieg in Le Mans, war der Erfolg am Nürburgring der dritte Sieg für die noch junge LMP1-Mannschaft. Zudem war es der erste WEC-Triumph für das Trio rund um Mark Webber.

    Trotz der guten Zeiten in Training und Qualifying sah es für Porsche vor der Renn-Halbzeit alles andere als gut aus. Das von der Poleposition gestartete Auto mit der Startnummer #18 bekam aufgrund eines technischen Defekts drei lange Stop-and-Go-Strafen aufgebrummt, verlor somit den rausgefahrenen Vorsprung und fiel bis in die hintere Verfolgergruppe zurück. Als Neel Jani dann zur Aufholjagt ins Auto stieg fuhr er innerhalb von 76 Runden vom sechsten Rang auf Platz zwei und verbrauchte dabei zweieinhalb Tankfüllung. Zugleich gelang es dem Schweizer die schnellste Rennrunde des Tages von 1.37:955 Minuten aufzustellen.

    Auch in der GTE-Pro Klasse sah es zu Anfang des Rennens nicht nach dem fantastischen Endresultat aus. Doch nach exakt 23 Minuten schaffte es der von Position vier gestartete Michael Christensen in sein Porsche 911 RSR die Führung der GTE-Pro zu übernehmen, welche er gemeinsam mit Richard Lietz bis zum Ende behaupten konnte. Die Teamkollegen in der #92 hatten in der Anfangsphase noch härter zu kämpfen. Wegen eines vermeintlichen Frühstarts wurde eine Strafe gegenüber Frederic Makowiecki verabschiedet, welche das Team bis ans Ende des Feldes zurückwarf. Doch in einer unglaublichen Aufholjagt lieferten sich Makowiecki und sein Teamkollege Patrick Pilet zahlreiche Rad-an-Rad-Kämpfe mit dem übrigen GTE-Pro Feld und machten im weiteren Rennverlauf Boden gut.
    Porsche #77
    Nach drei Stunden dann die Doppelführung für das Team. Zu diesem Zeitpunkt lagen beide Fahrzeuge von Porsche eine Runde vor der restlichen Verfolgergruppe. Gegen Ende des Rennens wurde dann eine weiter Strafe gegen das Auto mit der Startnummer #92 verhängt, jedoch geriet aufgrund des großen Vorsprungs der Doppelsieg nicht mehr in Gefahr und man konnte vor dem schnellsten Ferrari das Rennen beenden.

    In der GTE-Am Klasse schrammte das Porsche-Kundenteam Proton Racing nach einem starken Auftritt am letzten Podiumsplatz vorbei. Das Auto von Patrick Dempsey, Patrick Long und Marco Seefried konnte über zahlreiche Runden die Führung behaupten, dennoch reichte es am Ende des Tages nicht aus und man musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Ebenfalls lag Porsche-Werksfahrer Earl Bamber im Schwesterfahrzeug lange in Führung der GTE-Am Klasse und fuhr zwischenzeitlich schnellere Runden als das höhere GTE-Pro-Feld. Doch zum Schluss musste auch er sich mit seinen Teamkollegen Khaled Al Qubaisi und Christian Ried nach einem Unfall geschlagen geben und kam auf dem sechsten Platz ins Ziel.

    Der amtierende Le-Mans-Sieger Nick Tandy, welcher seine Ambitionen im LMP2-Team von KCMG weiter vorsetzte war am Nürburgring erfolgreich und holte zusammen mit seinen Teamkollegen den Klassensieg.

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    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)
    via: Porsche-Pressemitteilungen

     

     

  • Porsche gewinnt erstes Heimrennen

    Porsche gewinnt erstes Heimrennen

    Nachdem Porsche bereits in den ersten drei Stunden die Spitze dominieren konnte, hielt man bis zum Ende gegen Audi stand und holte den Doppelsieg beim ersten WEC-Lauf in Deutschland. Nach vielen Problemen, Strafen und Rad an Rad Kämpfen war es am Ende des Tages der Porsche mit der Startnummer #17, welcher als erstes über die Ziellinie ging. Gefolgt wurde er vom Schwesterfahrzeug mit der Nummer #18. Audi komplettiert das Podium mit dem Auto #7 vor dem zweiten R18 e-tron quattro mit der #8.

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    In der LMP2-Klasse ist es die Mannschaft von KCMG, welche sich über einen weiteren Saisonsieg freuen darf. Auf den Rängen zwei und drei fuhren die G-Drive Wagen ins Ziel. Auch in der GTE-Pro hat Porsche Grund zum feiern. Die Stuttgarter holten einen weiteren Doppelsieg mit den Fahrzeugen #91 und #92  vor dem AF Corse Ferrari #71 von James Calado und Davide Rigon. In der GTE-Am Klasse wandelten die Piloten aus dem SMP-Ferrari ihre Poleposition in einen Sieg um und holten 25 Meisterschaftspunkte vor dem Aston Martin #98 und dem Ferrari #83.

    Das in den letzten Stunden passierte

    Zu Beginn der letzten Stunden sah man immer weniger Asphalt auf der Strecke, da zahlreiche Ausflüge ins Kiesbett für viel Dreck auf dem Nürburgring sorgten. Aufgrund dessen sah man sich erneut gezwungen die Strecke unter gelb zu setzten um sie nochmals reinigen zu können. Zeitgleich erhielten die Teams Strakka Racing und Larbre Competition Durchfahrtsstrafen wegen Geschwindigkeitsüberschreitung in der Boxengasse. Die britische Strakka-Mannschaft bekam direkt nach der Durchführung der Strafe, eine weitere wegen dem selben vergehen.

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    In der GT-Pro Kategorie hatte sich Porsche mit seinen beiden 911 inzwischen ganz vorne festgesetzt und der Ferrari #71 scheiterte nach mehreren Angriffen kläglich. Mit jeder weiteren Runde wurde der Abstand der Führenden ein bisschen größer und erstmals rückte der mögliche Doppelsieg in greifbare nähe. In der GT-Am hingegen, wurde noch immer um die Spitzenposition gekämpft. Der SMP-Ferrari lag auf Position 1 und musste sich mit dem Aston Martin #98 duellierte welcher ebenfalls nach ganz vorne wollte.

    Zeitgleich eröffnete der Porsche #18 in der LMP1 den Angriff auf den vor ihm liegenden Audi #7. In einem packenden Duell ließen sich die beiden Prototypen keinen freien Zentimeter und der Porsche nutzte jede Angriffsfläche. Nach zahlreichen Rad-an-Rad Kämpfen schloss zum Pech des Porsche noch der Audi #8 mit Lucas Di Grassi auf.

    Mit einem gekonnten Manöver schaffte es der Brasilianer an Neel Jani im Porsche vorbei und schnappte sich kurz darauf seinen Markenkollegen in der #7. Doch der Schweizer im Porsche ließ sich nicht unterkriegen und schnappte sich acht Runden später den dritten und zweiten. 30 Minuten vor Schluss des ersten WEC-Laufes in Deutschland, bekam der Porsche #92 wegen einer Kollision mit dem Ferrari #71 eine Durchfahrtsstrafe. Dank seines Vorsprungs konnte er jedoch das Rennen auf dem zweiten Platz wieder aufnehmen.

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Halbzeit bei den 6 Stunden vom Nürburgring

    Halbzeit bei den 6 Stunden vom Nürburgring

    Der heutige Tag war ein ganz besonderer in der WEC-Geschichte. Zum ersten mal fand ein Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden statt. Für die deutschen Fahrer und Teams war es die Gelegenheit, zum ersten mal vor heimischen Publikum auf dem Podium zu stehen.

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    Um 13 Uhr deutscher Zeit fiel der Startschuss durch Hans-Joachim Stuck zu den ersten 6 Stunden vom Nürburgring. Ohne größere Kollisionen gingen die Fahrzeuge ins Rennen und kamen jedoch auch nicht von einander weg. Alle vier Felder blieben eng beisammen und nur in der LMP2 konnte sich das KCMG-Fahrzeug ein Stück absetzten. Der G-Drive auf Position zwei konnte mit dem schnellen Tempo nicht mithalten und fuhr die nächsten Runden hinterher. Eine Position hinter ihm machte das russische Schwesterauto druck und schaffte es nach einer knapp zehnminütigen Kampffahrt am Signatech-Alpin vorbei.

    In der LMP1 konnte Porsche seine ersten beiden Positionen verteidigen, wurde jedoch von Audi auf Schritt und Tritt verfolgt. Nach dem sich die #17 beim Verteidigen eine Beschädigung an der Nase zugezogen hatte, holte man den Wagen zeitiger in die Box. Audi fackelte nicht lange und änderte ebenfalls spontan die Strategie. Durch den Nasentausch beim Porsche #17 schaffte es der Audi #7, den Gegner noch in der Box zu überholen und einen Platz gut zu machen. In der LMP1-Privatwertung hatte es Rebellion Racing erstaunlich schwer. Gleich zu beginn fiel die #13 weit zurück und kam nach nur 10 Minuten wieder in die Box zurück. Kurze Zeit später blieb das Schwesterfahrzeug #12 bei der Boxenausfahrt liegen und ByKolles konnte zum ersten mal vor den Rebellions in Führung gehen.

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    Nach einer knappen halben Stunde war der Rebellion 12 repariert und konnte zurück ins Rennen geschickt werden. Wenige Minuten später meldete die Rennleitung eine 5 Sekunden Stopp-and-Go Strafe für den Porsche #18 wegen einem zu hohen Spritverbrauch pro Runde. Als die #18 die Strafe angetreten hatte, fand man sich auf Augenhöhe mit dem Schwesterwagen wieder. Marc Lieb wollte jedoch nicht nachgeben und schubste Mark Webber mit dem Heck von der Strecke um keine Position zu verlieren. Der Porsche des deutschen konnte die erste Position dank des Manövers verteidigen und auch die #17 konnte ohne Schäden weiterfahren.

    Zum Beginn der dritten Stunde wurde eine Full-Course-Yellow Zone ausgerufen. In den vergangenen Runden hatten sich so viele Gummireste von den Reifen am Streckenrand angesammelt, dass die Streckenposten zum Putzeinsatz rausgeschickt werden mussten. Nach Ende der Dauergelbphase verging nicht viel Zeit, bis die Rennleitung sich erneut meldete und dem Porsche #18 eine 30 Sekunden Stop-and-Go Strafe aufgrund des anhaltend übermäßigen Spritverbrauchs aussprach.

    Zehn Minuten später war das Benzinproblem des Porsche immer noch nicht behoben und die #18 musste für weitere 60 Sekunden zur Stop-and-Go Strafe antreten. Wie sich im Nachgang herausstellte, war der Durchflusssensor defekt und lieferte dem Team und der Rennleitung unterschiedliche Werte. Nach ein paar Anpassungen an der Software konnte man das Problem vorerst beheben.

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    Kurz vor Ende der dritten Stunde sorgte der Proton Porsche #88 für Chaos. Nachdem sich der GT-Am Wagen im Schumacher-S gedreht hatte, kollidierte er mit dem Heck des vor ihm liegenden ByKolles. Der deutsche Pilot Pierre Kaffer verlor aufgrund dieser Berührung auf der Start-Ziel-Geraden dann den Heckflügel und löste eine weitere Full-Course-Yellow Phase aus. Die in ein Dauerduell verwickelten Wagen von Porsche und Ferrari kämpften seit fast einer Stunde um die zweite Position in der GT-Pro.

    Mit Ausrufung der Full-Course-Yellow bremste der Ferrari #71 rechtzeitig vor dem nächsten Streckenposten, ignorierte jedoch den hinter ihm liegenden Porsche #92. Dieser sah die gelbe Flagge zu spät und fuhr dem Ferrari daraufhin ins Heck. Über mehrere Runden musste der Ferrari mit einem qualmenden Reifen über den Kurs fahren, bis er schließlich nach einem Platten an die Box kam.

    Bildquelle: Endurance Archive

  • Porsche  holt Doppelpole am Nürburgring

    Porsche holt Doppelpole am Nürburgring

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    LMP1

    Nach einem spannenden Qualifying holte Porsche vor Audi die ersten beiden Startplätze beim Heimrennen. Mit den Fahrzeugen #18 und #17 landete Porsche vor den Audi-Boliden #8 und #7. Die amtierenden Weltmeister schafften es mit ihrem Toyota TS040 Hybrid nur auf den fünften Rang vor dem Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #2.
    In der privaten Klasse glänzte Rebellion Racing erneut und holte sich mit den Fahrzeugen #12 und #13 die ersten beiden Plätze. Zwei Sekunden dahinter qualifizierte sich der Prototyp von ByKolles.

    LMP2

    Nach dem Klassensieg in Le Mans steht KCMG in der LMP2-Klasse erneut im Fokus. Nach einer hart umkämpfte Qualifikation, holte sich das KCMG Team mit einer Zeit von 1:43.132 Minuten die Poleposition. Dahinter landete der G-Drive Bolide mit der #26 und überraschend der Signatech Alpin #36. Vierter wurde der zweite G-Drive von Gustavo Yacaman, dicht gefolgt vom Morgan Evo des Teams SARD Morand. Nach der starken Leistung aus dem Training, schaffte es Strakka im Ersatzauto nur auf den sechsten Rang. Die amerikanische Mannschaft ESM bildet im morgigen Startgrid das Schlussfeld in der LMP2.
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    GTE-Pro

    In der GTE-Pro bestätigte Ferrari erneut die Zeiten aus den Trainings. Die amtierenden Meister Toni Vilander und Gianmaria Bruni sicherten sich die Poleposition, vor dem Schwesterauto von James Calado und Davide Rigon. Rang drei sicherte sich die zwei Dänen Marco Sorensen und Christofer Nygaard im Aston Martin mit der Startnummer #95. Dicht dahinter platzierten sich die beiden Porsche vom Team Manthey mit den Startnummern #92 und #91. Innerhalb der selben Sekunde fuhren die Aston Martins #99 und #97 auf die Plätze sechs und sieben.

    GTE-Am

    Auch in der niedrigeren GTE-Klasse setzte sich Ferrari auf die Pole. Der Ferrari der SMP-Mannschaft qualifizierte sich vor dem Aston Martin mit der #98 und dem Porsche 911 von TV-Star Patrick Dempsey. Knapp dahinter fuhr der AF Corse #83, der zweite Porsche von Proton Racing sowie die Corvette von Labre Competition über die Linie. Das Schlusslicht bildet der etwas abgeschlagenen Aston Martin #96.

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)