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  • Die Auswertung der freien Trainings

    Die Auswertung der freien Trainings

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    Die drei freien Trainings der WEC sind vorbei und wir wollen eine Prognose auf das rechtliche Rennwochenende wagen. Während der Tag gestern regnerisch startete und Audi seinen Vorteil daraus ziehen konnte, so drehte sich der Spieß heute bei trockenen Bedingungen um und Porsche hatte die Nase vorn.

    LMP1

    Trotz Sommerpause und neuer Upgrades macht die LMP1 den Eindruck, als hätte man die Kräfteverhältnisse beibehalte. In den beiden gestrigen Trainingssession wurden die Teams die ganze Zeit von Regen und Nässe begleitet. Für die beiden Kontrahenten Audi und Porsche machte es jedoch keine Unterschied und wie in den Läufen zu vor positionierten sich die vier Fahrzeuge mit fast identischen Zeiten auf den ersten Rängen. Während beide Teams in am Freitag mit allen Fahrzeugen innerhalb von 1.39 (FP1) bzw. 1.37 (FP2) lagen, so änderte sich dieses Bild bei trockenen Bedingungen ein wenig. Porsche schaffte es die ersten zwei Plätze mit 1.36er Zeiten zu sichern, während die beiden Audi eine ganze Sekunde langsamer waren und mit Position drei und vier vorlieb nehmen mussten.

    Während die beiden deutschen Autobauer froher Dinge sind, kämpft Toyota immer noch um den Anschluss. In allen drei Trainings waren die beiden Toyota immer zwei Sekunden langsamer als die Gegner. Erschrecken sind jedoch die Zeiten der LMP1-Privatfahrzeuge im Vergleich mit dem Toyota-Hybriden. Während Rebellion und ByKolles im ersten Training mit Problemen kämpfen mussten, so schafften sie es in FP2 und FP3 konstant vier Sekunden hinter den beiden Toyota zu bleiben. Im Vergleich zum letzten Rennen hat vorallem ByKolles einen großen Sprung gemacht und ist Rebellion erstmals auf den Fersen. Schauen wir jetzt auf das kommende Qualifying und das Rennen so deutete sich bereits eine Richtung an. Bleiben die Bedingungen weiterhin trocken, so stehen die Zeichen für eine Porsche-Pole beim ersten deutschen WEC-Qualifying sehr gut. Kommt es im morgigen Rennen aber dann zum angekündigten Regen, so dürfen wir uns auf ein langanhaltendes Kopf-an-Kopf Duell zwischen Audi und Porsche freuen. Nicht viel anders wird es sich in der Privatwertung entwickeln. Während Rebellion vom vordersten Platz starten wird, so stehen die Chancen gut das ByKolles im Rennen erstmals zum Angriff ausholen könnte.

    LMP2

    Für Überraschung sorgte auch die LMP2-Klasse. Während unter Regenbedingungen G-Drive in FP1 und FP2 den Ton angab, so musste man sich heute Morgen gegen den Ersatzwagen von Strakka Racing geschlagen geben. Erstaunlich schwer tat sich im ersten Training das KCMG-Team. Ganze sieben Sekunden lag der Oreca bei nasser Strecke hinter der Spitze und schien nahezu Chancenlos gegen die Russen. Kaum war die Strecke heute morgen aber trocken, positionierte sich die Mannschaft aus Hongkong hinter dem Strakka auf Position zwei.

    Bei der Prognose für das Qualifying dürfte sich Strakka Racing mit seinem Ersatzwagen die besten Chancen ausrechnen. Ob die Briten jedoch auch morgen im Rennen die Nase vorne haben werden, wird das Wetter entscheiden. Nach der starken Regenperformance von G-Drive gestern, wäre es nicht verwunderlich, wenn die Mannschaft aus Russland sich morgen durchsetzten könnte.

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    LMGTE

    Nach den vergangenen drei freien Trainings, ist das GT-Pro Feld fest in Ferrari-Hand. Klar strukturiert setzten sich die #51 und die #71 vor die beiden Werkporsche gefolgt von den drei Aston Martin. Doch bereits im zweiten Training purzelten die Zeiten und Aston Martin machte einen großen Sprung nach vorne. Mit wenigen Zehntelsekunden schaffte es die #99 von Fernando Rees, sich vor die #51 von Bruni und Vilander zu setzten. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei trockener Strecke im FP3. Die Zeiten wurden immer enger und Porsche konnte sich ebenfalls wieder weiter nach vorne kämpfen. Nach den drei freien Trainings zeigt sich ein stark durchwachsenes Feld. Auch wenn Ferrari fast immer ganz vorne landete, so lassen sich Prognosen für Qualifying und Rennen derzeit nur schwer treffen.

    Eine ähnliche Situation finden wir auch in der GT-Am. Das Feld veränderte sich mit jedem Training und der AF Corse Ferrari, der SMP Ferrari, die Larbre Corvette, die beiden Proton-Porsche und der Aston Martin #98 lieferten sich enge Duelle. Nach der Sommerpause macht die AM-Klasse den Eindruck, als wäre sie noch enger zusammengerückt. Spannend wird die Frage, ob es im Qualifying und im Rennen einen klaren Sieger geben wird. Derzeit macht es den Eindruck, als würden wir uns auf spannende Kopf-an-Kopf Duelle einstellen können.

    Bildquelle: Endurance Archive

  • ELMS: Die Starterliste für Le Castellet

    ELMS: Die Starterliste für Le Castellet

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    Während die WEC an diesem Wochenende zu ihrem vierten Saisonlauf antritt, fackelt auch die Juniorserie ELMS nicht lange und geht bereits sieben Tage später an den Start. Der ACO hat jetzt die Starterliste für das vierte ELMS-Rennen veröffentlicht.

    Im französischen Le Castellet geht es am 06. September wieder rund. Ganz 29 Fahrzeuge treten auf dem Hightech Testtrack Paul Ricard in den vier Kategorien LMP2, LMP3, LMGTE und GTC gegeneinander an. Der Titelkampf geht nun in die entscheidende Phase, denn das vierte Rennen ist gleichzeitig das vorletzte für die ELMS in diesem Jahr. In der Spitzenklasse, der LMP2, gibt es keine Verluste zu verzichten und alle zwölf Wagen treten an. Die Nummer 29 von Pegasus Racing und die beiden Prototypen von Ibanez Racing bestreiten jedoch als einzige die vier Stunden von Le Catsellet mit je zwei Fahrern in der höchsten Wertung. Bei Krohn Racing holt man sich erneut Unterstützung in Form des Nissan-Piloten Olivier Pla.

    In der neuen LMP3-Klasse müssen wir erneut mit nur vier Fahrzeugen vorlieb nehmen. Neben den beiden Ginetta vom Team LNT sind auch die Mannschaften Villorba Corse und SVK by Speedfactory wieder mit dabei. Wagt man einen Ausblick auf die Meisterschaft, so ist in der LMP3 das Team LNT auf dem Weg zum ersten Titel. Es ist unwahrscheinlich, dass sich hier noch groß etwas verändern wird, da beide Wagen im vierten Rennen ausfallen müssten um die Siegeschance für die University of Bolton aufrecht zu erhalten. In der LMP2 steht Jota mit 60 Punkten zwar an der Spitze, muss jedoch bis zum letzten Rennen am Ball bleiben um nicht von Thiriet by TDS (58 Punkte) und Greaves Motorsport (50 Punkte) überholt zu werden.

    Stabil gehen auch die beiden GT-Kategorien an den Start. In der LMGTE sind alle Teams mit am Start und nur personell gibt es einige kleine Änderrungen. Während bei Proton Competition Christian Ried gemeinsam mit Maro Mapelli und Richard Lietz hinters Steuer greift, so muss JMW Motorsport bei diesem Lauf mit nur zwei Fahrern auskommen. In der zweiten Sportwagen-Wertung, der GTC, wird der Porsche von Gulf Racing UK nicht antreten. Im Hinblick auf die Meisterschaft sind beide Klassen hart umkämpft und sowohl Formula Racing (Tabellenführer LMGTE), als auch TDS Racing (Spitzenreiter in der GTC) müssen das Rennen beenden um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Interview: Fernando Rees über den Nürburgring

    Interview: Fernando Rees über den Nürburgring

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    In Vorbereitung auf das anstehende Rennen am Nürburgring, sprachen wir mit dem Aston Martin Piloten über die bevorstehende Herausforderung und seiner Liebe zu Deutschland.

    Das nächste Rennen sind die 6 Stunden vom Nürburgring. Welche Erinnerungen hast du an den deutschen Kultkurs?
    „Ich bin nur einmal in der Le Mans Serie im Jahr 2008 dort gefahren. Sie ist die einzige Strecke im WEC-Kalender, wo ich nur wenig Erfahrung habe. Ich glaube jedoch nicht, dass dieses Defizit viel ausmacht. Es ist ein tolle Strecke, und die Atmosphäre mit den deutschen Fans ist großartig. Sie sind sehr interessiert am Langstreckensport und sie genießen diese Art von Sport. Ich denke es wird ein großes Ereignis werden. Ich bin froh das die Formel 1 in diesem Jahr nicht in Deutschland startet, so können wir  (die WEC9 am Besten von der Leidenschaft der deutschen Fans profitieren. Sie haben guten Rennsport verdient!“

    Welcher Streckenabschnitt gefällt dir am besten auf der GP-Strecke?
    „Ich liebe die Bergpassage nach der Dunlop-Kurve. Im Single-Seater und im Prototypen ist es ein einfacher Abschnitt, aber in GTE-Fahrzeugen ist es eine schöne Herausforderung.“

    Nächstes Jahr soll Brasilien wieder in den Kalender zurück und das Deutschland-Rennen muss wahrscheinlich weichen. Bist du der Meinung, dass der Nürburgring einen festen Platz im WEC-Kalender verdient hat als zusätzliches Saisonrennen?
    „Ich bin mir nicht sicher ob er bleiben wird. Meiner Meinung nach ist der Nürburgring eine gute Ersatzlösung für das fehlen von Interlagos in diesem Jahr. Die WEC ist jedoch eine Weltmeisterschaft und wir fahren bereits die ersten drei Runden in Europa. Falls ein weiteres Rennen aufgenommen wird, dann findet es wahrscheinlich außerhalb von Europa statt.“

    Dein Teamkollege Richie Stanawy ging in diesem Jahr auf der Nordschleife an den Start. Stehen für dich dort in naher Zukunft auch Einsätze auf dem Programm, z.B. eine Teilnahme an der VLN oder bei den 24 Stunden von Nürburgring?
    „Ich bin mir nicht sicher, aber wahrscheinlich eher nicht. Ich verstehe die Herausforderung der Nordschleife und das sie eine große historie besitzt, aber ich glaube sie passt nicht mehr zu den Fahrzeugen wie wir sie heute fahren. Die Standards wie wir sie heute an Sicherheit im Motorsport stellen, sind dort einfach nicht gegeben.“

    Wie ist dein Eindruck von den vergangenen Testtagen, denkst du Aston Martin hat eine gute Ausgangslage im Kampf auf den Sieg?
    „
    Es ist unmöglich vorherzusagen. Wir kennen unsere Daten uns wissen woran wir sind, aber der genaue Stand der gegnerischen Teams bleibt nach wie vor ein Rätsel. Angesichts der Streckencharakteristik glaube ich jedoch, dass wir dort wettbewerbsfähig sein werden. Dies sollten wir besser auch, denn wir müssen die Ferraris in der Tabelle einzuholen.“

    Angenommen du kämpfst beim kommenden Rennen gegen Stefan Mücke in den letzten Minuten um Position 1 der GT-Pro, würdest du deinem deutschen Teamkollegen den Sieg beim ersten WEC-Rennen in seiner Heimat überlassen oder lieferst du dir einen Kampf bis zum Ende?
    „Soolche Sachen wie jemand gewinnen zu lassen gibt es nicht, nie. Wir würden beide hart aber fair gegeneinander kämpfen und der Beste des Tages würde am Ende gewinnen. Ich bin sicher, er würde das gleiche tun wenn wir in Interlagos wären.“

    Was sind abgesehen vom Nürburgring deine ersten Gedanken wenn du über Deutschland redest?
    „
    Ich bin ein wahrer Verehrer von Deutschland und dessen Menschen. Ich finde, es ist ein wunderschönes Land, gebaut und wiederaufgebaut von einem großartigen Volk, welches auch sehr stolz auf ihr Land sind. Ich wurde schon immer in Deutschland gut aufgenommen und es ist eine große Ehre für mich in diesem Jahr dort zu fahren. Allerdings ist die Sprache ziemlich schwierig für mich. Ich wünschte, ich könnte sie besser verstehen. Aber das Leben ist lang, es ist noch genügend Zeit sie zu lernen.“

    Welche deutschen Sitten und Bräuche sind für dich eher befremdlich und welche gefallen die richtig gut?
    „
    Es gibt eine die auf beides zutrifft, wobei sie seltsam und schön zugleich ist: Das Oktoberfest. Wir haben unsere Version davon im Süden Brasiliens, wo viele Deutsche leben. Es ist eine verrückte Party, wo manchmal über die Grenzen geschlagen wird, aber zu gleich viele Leute eine schöne Zeit miteinander verbringen.“

    Hast du einen Lieblingsort oder eine Stadt in Deutschland die du besonders magst?
    „Ich mag Berlin sehr. Es ist eine schöne Stadt, mit dem alten und dem wiederaufgebauten Teil. Sich vorzustellen, wie die Menschen unter der Zerstörung litten und sie dennoch ihre Stadt wieder so aufgebaut haben wie wir sie heute sehen, ist einfach beeindruckend. Ich liebe zudem die Ruinen der Kaiser-Wilhelm-Kirche, welche eine Geschichte der Wiedergeburt erzählt.“

    Nach einer guten ersten Saisonhälfte liegst du auf dem fünften Platz in der Fahrerwertung. Wie sieht der Plan für die zweite Halbzeit aus?
    „
    Wir gingen durch Höhen und Tiefen seit dem Beginn der Saison. Es war nicht der Saisonstart, wie wir ihn in Silverstone erwartet hatten; nach einem guten Ergebnis in Spa; dann die vielversprechende Ausgangslage in Le Mans mit dem enttäuschenden Endergebnis. Nun haben wir noch fünf Rennen vor uns, bei denen wir versuchen werden den Sieg aus Spa zu wiederholen.“

    Bild: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Freikarten für den Nürburgring zu gewinnen

    Freikarten für den Nürburgring zu gewinnen

    Nurburgring-Competition-Tickets
    In knapp vier Wochen ist es soweit, die WEC gastiert erstmals in Deutschland. Mit freundlicher Unterstützung der Capricorn Nürburgring GmbH verlosen wir zwei Wochenendtickets für die 6 Stunden vom Nürburgring inklusive Zugang zum Fahrerlager. Um zu gewinnen müsst ihr uns folgende Frage beantworten:

    „Welches Fahrerduo gewann das erste Langstreckenrennen 1984 auf der GP-Strecke des Nürburgrings?“

    Schreibt eure Antwort vorzugsweise als Kommentar unter den Beitrag auf unserer Facebook-Seite. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, eine E-Mail an info@endurance-archive.de möglich. Weiterhin würden wir uns freuen wenn ihr unseren Beitrag mit euren Freuden teilt und Endurance Archive auf Facebook folgt. Das Gewinnspiel beginnt dem 01.08.2015 und endet am 15.08.2015 um 15 Uhr. Der Gewinner wird in den Folgetagen bekanntgegeben.

    Teilnahmebedingungen

    1. Teilnahmen dürfen alle Personen ab 18 Jahren mit Wohnhaft innerhalb der Europäischen Union.
    2. Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist eine Antwort in Form eines Facebook-Kommentars unter dem Gewinnspielbeitrag oder eine E-Mail an info@endurance-archive.de notwendig.
    3. Das Gewinnspiel beginnt am 01.08.2015 und endet am 15.08.2015 um 15 Uhr deutscher Zeit.
    4. Verlost werden zwei Wochenendtickets für die 6 Stunden vom Nürburgring (Gültigkeit vom 28.08. – 30.08.2015) mit freier Platzwahl auf allen geöffneten Tribünen und Zugang zum Fahrerlager. Reisekosten und Unterkunft sind nicht Bestandteil des Gewinnspiels und werden auch nicht durch Endurance Archive übernommen.
    5. Der Gewinner wird nach Sichtung aller Teilnehmer durch ein Zufallsprinzip von der Endurance Archive-Redaktion ermittelt. Die Benachrichtigung erfolgt mittels Privater Nachricht auf Facebook (oder wenn die Einreichung per E-Mail erfolgte per E-Mail). Sollte der Gewinner innerhalb von 24 Stunden nicht antworten, wird ein neuer Sieger bestimmt.
    6. Nach Ablauf 24 Stunden (ab Nachrichtenausgang auf Facebook bei Endurance Archive) ohne eine Rückmeldung, besteht kein Anspruch auf die beiden Tickets mehr.
    7. Beide Tickets werden nur an einen Gewinner ausgeschüttet. Eine Aufteilung auf zwei Einzelpersonen durch Endurance Archive ist nicht möglich.
    8. Eine Auszahlung des Ticket-Werts in Geldform durch den Veranstalter Endurance Archive ist nicht möglich.
    9. Alle Mitarbeiter von Endurance Archive sind nicht zur Teilnahme berechtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
    10. Alle im Rahmen des Gewinnspiels angefallen personenbezogenen Daten werden mit Beendigung des Gewinnspiels von uns gelöscht. Es erfolgt keine Weiternutzung dieser Daten.
    11. Der Teilnehmer willigt mit dem absenden seiner Antwort automatisch ein, die Teilnahmebedingungen von Endurance Archive zu akzeptieren.
  • Die WEC-Fahrer bei den 24 Stunden von Spa

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    Endlich ist es wieder soweit, das wohl größte GT3-Event geht in die nächste Runde. Am morgigen Samstag wird um 16:30 Uhr der Startschuss zu den 24 Stunden von Spa fallen. Ähnlich wie in den letzten Jahren, werden auch 2015 zahlreiche Piloten aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft mit um den Sieg kämpfen.

    René Rast

    Für den jungen deutschen hätte das Jahr 2014 nicht besser laufen können. Nachdem er die 24 Stunden vom Nürburgring, die 24 Stunden von Spa und den Meistertitel in den GT Masters einfuhr, wurde er von Audi in die LMP1-Klasse der WEC befördert. In diesem Jahr wird der dreifache Porsche Supercup Champion erneut in Spa um den Sieg mitfahren. Zusammen mit seinen Vorjahresteamkollegen, dem ehemaligen DTM-Piloten Markus Winkelhock und dem diesjährigen Le-Mans-Debütanten Laurens Vanthoor, wird Rast an den Start gehen.

    Nicki Thiim

    Er zählt zu den gefragtesten GT-Piloten auf dem Fahrermarkt. Der Porsche Supercup und Nürburgring 24 Stunden Sieger von 2013, startete 2014 seine erste komplette Saison in der WEC für Aston Martin. Im selben Jahr gelang es dem Dänen mit seinem Team den Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans einzufahren und den Herstellertitel zu holen. Neben seinem Auftritt in der WEC, startete Thiim in im Porschecup und für Audi in den GT-Masters. Auch in der Saison 2015 tritt Nicki Thiim in der WEC, den GT-Masters und dem Porschecup Deutschland an. Bei den 24 Stunden von Spa wird der schnelle Däne in diesem Jahr zusammen mit Christian Mamerow und Christopher Mies im Audi R8 LMS antreten.
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    Olivier Pla

    Der Franzose begann die WEC-Saison 2015 relativ spät. Aufgrund der zahlreichen Probleme seines neuen Teams Nissan, verzögerte sich sein erster Einsatz in der LMP1-Klasse auf den dritten Lauf des Jahres. Unglücklicherweise schied sein Bolide kurz vor Schluss nach einem Kumpplungsschaden in Le Mans aus. Bei den 24 Stunden von Spa wird er zusammen mit Florian Staruss, Gaetan Paletou und Ricardo Sanchez für das Nissan GT Academy Team RJN antreten.

    Stefan Mücke

    Der deutsche Rennfahrer zählt zu den erfahrenen Piloten aus dem Aston Martin Kader. Zusammen mit der Mannschaft von Leonard Motorsport AMR, tritt Mücke mit einem Aston Martin Vantage GT3 in Spa an. Mit den drei Briten Tom Onslow-Cole, Stuart Leonard und Michael Meadows wird er um den Sieg kämpfen.

    Gianmaria Bruni und Toni Vilander

    Eigentlich kann man sich das Ferrari-Erfolgsduo kaum noch getrennt vorstellen. Doch bei den 24 Stunden von Spa schickt das AF Corse Team seine Piloten in getrennten Autos an den Start. Gianmaria Bruni, welcher vor kurzem seinen Vertrag mit Ferrari verlängerte, wird in seinem Ferrari 458 Italia gegen seinen Gefährten Toni Vilander antreten. Spannende Zweikämpfe sind hier vorprogrammiert.

    Davide Rigon

    In einem weitern Boliden schickt AF Corse den Ferrari-Junior ins Rennen. Rigon glänzte in der vergangenen Saison mit Teamkollege James Calado durch seine konstante Leistung und wurde zum Rookie des Jahres gekürt. An diesem Wochenende wird er gemeinsam mit seinem Team die 24 Stunden von Spa in angriff nehmen.

    Marcel Fässler und André Lotterer

    Der Audi R8 mit der Startnummer #6 ist vollbesetzt mit Profis. Die dreifachen Le Mans Gesamtsieger Fässler und Lotterer, teilen sich das Fahrzeug mit dem Le Mans Sieger und DTM-Champion Mike Rockenfeller. Man darf gespannt sein wie sich das Trio auf dem belgischen Kurs schlagen wird.
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    Mathias Beche

    Der LMP1-Fahrer von Rebellion Racing wird in Spa mit dem BMW Z4 von TDS Racing an den Start gehen. Mit seinen französischen Teamkollegen Eric Dermont , Henry Hassid und Franck Perera wird sich der Schweizer den GT3-Boliden teilen.

    Rui Aguas    

    Der schnelle Ferrari-Pilot wird auch an diesem Wochenende mit dem Team AF Corse antreten. Zu den 24 Stunden von Spa wird er sich den Ferrari 458 Italia mit den drei Russen Alexander Moiseev, Garry Kondakov und Riccardo Ragazzi teilen.

    Kevin Estre

    Der junge Franzose fuhr in diesem Jahr seine ersten Rennen in der WEC. Gemeinsam mit Sven Müller debütierte er im Porsche 911 RSR beim Lauf in Spa und fuhr auf anhieb den dritten Platz in der GTE-Pro Klasse ein. Bei den 24 Stunden von Le Mans startete er gemeinsam mit der LMP2-Mannschaft von OAK Racing. Zusammen mit den Teamkollegen Laurens Vanthoor und Chris Cumming schied er jedoch vorzeitig aus. An diesem Wochenende wird er mit Shane Van Gisbergen und Rob Bell im McLaren 650 S GT3 des Teams Von Ryan Racing starten.

    Die gesamte Starterliste zu den 24 Stunden von Spa findet ihr hier.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

     

  • Nürburgring: Als Senna Sportwagen fuhr

    Nürburgring: Als Senna Sportwagen fuhr

    Zur Rückkehr der Sportwagen zum Nürburgring werfen wir einen Blick auf das erste Rennen, das hier vor 31 Jahren mit Ayrton Senna stattfand.

    1984 fand erstmals ein bedeutendes Rennen nicht auf der legendären Nordschleife, sondern auf dem neuen, 4,5 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs statt. Die 1000 Kilometer vom Nürburgring waren das erste große Motorsportevent auf diesem modernen Layout. Damit begann eine neue Ära für den traditionsreichen Kurs.

    Nach dem Großen Preis von Monaco 1984 standen zwei Fahrer im Mittelpunkt: Stefan Bellof, der im Tyrrell auf dem Straßenkurs den dritten Platz erreichte, und Ayrton Senna, der im unterlegenen Toleman hinter Alain Prost sensationell Zweiter wurde.

    Sennas Premiere im Porsche 956

    Während Bellof bereits Porsche-Werksfahrer war, hatte Senna bis dahin keine Erfahrung im Langstreckensport. Aufgrund seiner beeindruckenden Leistung in Monaco erhielt er jedoch die Chance, im siegreichen Porsche 956 an der Seite von Stefan Johansson und Le-Mans-Legende Henri Pescarolo zu starten.

    Trotz fehlender Erfahrung im Sportwagen war Senna im Qualifying schneller als sein viermaliger Le-Mans-Sieger-Teamkollege Pescarolo. Senna fuhr die siebtschnellste Zeit, gemeinsam sicherte das Trio dem Porsche 956 Startplatz neun. Schon das Qualifying zeigte Sennas außergewöhnliches Talent.

    Das Rennen: Starker Start, technische Probleme
    Nach einem guten Start kämpfte das Team mit Kupplungsproblemen. Eine Reparaturpause von 15 Minuten in der Box warf sie zurück. Trotz einer beeindruckenden Aufholjagd reichte die Zeit nicht aus, um ganz nach vorne zu fahren. Am Ende siegten Derek Bell und Stefan Bellof. Das Senna-Team beendete das Rennen auf Platz acht, zehn Runden hinter dem Siegerfahrzeug.

    Was wäre möglich gewesen?

    Ohne den langen Boxenstopp hätte das Team mit Senna vermutlich in derselben Runde wie die Erstplatzierten das Rennen beenden können. Die Startposition im Mittelfeld zeigte, dass mehr drin gewesen wäre.

    Teamchef Reinhold Joest war nach dem Rennen von Senna begeistert: „Er war sehr schnell. Während des Rennens hat er viel mit uns gesprochen und uns wertvolle Hinweise gegeben, wie wir das Auto verbessern können. Senna wollte alles über den Porsche 956 wissen und arbeitete sehr professionell mit uns zusammen.“

    Nach seinem Ausflug in den Langstreckensport konzentrierte sich Ayrton Senna wieder auf die Formel 1. Er gewann drei Weltmeisterschaften, erzielte 41 Siege, 80 Podestplätze, 65 Pole-Positions und 19 schnellste Rennrunden. Das Team Joest setzte seine Erfolgsgeschichte fort und gewann mit Porsche und Audi mehrfach in Le Mans. Bis heute gehört Joest Racing zu den erfolgreichsten Teams im Langstreckensport.

    Quelle – Senna: All His Races – Tony Dodgins | Bild © Aden So via Unsplash

  • ELMS: Start-Ziel-Sieg für Jota in Österreich

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    Es war das Rennen von Jota Sport. Unter strahlender Sonne mit den österreichischen Alpen im Hintergrund startete das junge Team aus Großbritannien und sicherte sich in einem Kopf-an-Kopf Duell den Sieg vor Thiriet by TDS. Ebenfalls sehr dominant war der italienische Sportwagenbauer Ferrari, welcher mit einer Vielzahl von Werks- und Privatwagen angereist war und den beiden GT-Klassen seinen Stempel aufdrückte.

    Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite in Österreich als Jota Sport von der Poleposition ins Rennen ging. Dank eines guten Starts konnte sich der Jota bereits nach kurzer Zeit mit 13 Sekunden Vorsprung absetzten. Der Thiriet by TDS hatte es hingegen nicht so leicht und musste sich über viele Runden gegen die #33 von Eurasia Motorsport verteidigen. Durch einen vorgezogenen Boxenstopp schaffte es Eurasia Motorsport nach einer Stunde schließlich, sowohl am Thiriet als auch am Jota vorbei zu gehen und die Führung zu übernehmen. Als der Jota seinen Stopp beendet hatte, setzte er die #33 unter Druck und konnte nach einem glücklichen Bremsmanöver wieder auf die erste Position fahren.
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    Nach dem alle Fahrzeuge ihre ersten Stopps absolviert hatten, folgte über die nächsten Stunden eine Vielzahl von kleineren und größeren Safety Car Phasen. Während manche Fahrzeuge aus dem nichts Teile verloren, sorgten Kollisionen in LMP2 und LMP3 für eine verschmutzte Strecke. Während die beiden Prototypen-Klassen für anhaltende Spannung sorgten und durch unvorhergesehene Überholmanöver überraschten, so mussten sich auch die Fahrzeuge aus GTE und GTC nicht verstecken. Die AF Corse Werksferrari hatten es nicht leicht und mussten nach zahlreichen Angriffen die Kundenteams AT Racing und JMW Motorsport vorbeilassen, welche sich im folgenden Rennverlauf um die Führung stritten.

    Nach einer ruhigen Halbzeit wurden die Nerven der Fahrer im letzten Abschnitt dann umso stärker strapaziert. Die frisch eingewechselten Piloten wollten in der Schlussphase noch mal alles geben um die ein oder andere Position gut zu machen. Was folgte, waren fliegende Trümmerteile und der Einsatz des Safety Cars. Eine Stunde vor Schluss, als es zu einem erneuten Restart kam, verlor der SMP Racing Pilot beim anbremsen das Heck und schlug frontal in die Streckenbegrenzung kurz vor der ersten Kurve ein. Der Frontpartie des Wagens war komplett zerstört, der Fahrer jedoch unverletzt. Eine Safety Car Phase später stieg die Anspannung im Feld und in den verbleibenden Minuten war der Druck zur Verbesserung noch größer geworden. Der Marc VDS BMW war mitten im Kampf um das GTE-Podium als er vor Kurve neun die blaue Flagge gezeigt bekam und den Murphy vorbeilassen sollte. Doch der BMW-Pilot regierte zu spät und drehte den Murphy, welcher durch die zu enge Lücke wollte. Kurz vor Schluss rutschte der Thiriet by TDS Oreca aus und drehte sich mitten auf der Strecke. Dank des Vorsprungs konnten die Franzosen ihren 2. Platz jedoch behaupten.
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    In der LMP2-Klasse konnte sich Jota trotz aller Hürden an der Spitze halten und einen Start-Ziel-Sieg einfahren. Auf Position zwei fand sich mit viel Glück noch der Thiriet by TDS gefolgt vom SMP #37 wieder. Den LMP3-Sieg holte sich das Team LNT (#3) mit einen bequemen Vorsprung auf den Villorba Corsa und dem Schwesterfahrzeug, welches sich die Position drei sicherte. Den ersten Platz der LMGTE holte sich Formula Racing im Ferari 458 Italia nach einem sehr engen Schlusssprint mit den beiden AF Corse Ferrari, welche auf zwei und drei fuhren. Etwas erfreulicher lief es in der GTC-Wertung, wo sich AF Corse den Sieg vor dem TDS-BMW und dem Aston Martin von Massive Motorsport, welche zum ersten mal das Ziel erreichten.

    Bildquelle: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Welches Rennen fällt Mexiko zum Opfer?

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    Während ein Großteil der Serien einen Kalender zwischen 10-16 Läufen austrägt, so beschränkte sich die WEC bisher auf lediglich acht Rennen. Spekulationen um einen Um- bzw. Ausbau gab es viele. Die bekanntesten Pläne waren zuletzt die Umschichtung von einem Sommer- auf eine Winterkalender, welche jedoch als derzeit nicht realisierbar abgelegt wurden. Nun scheint man sich wieder dem Ausbau widmen zu wollen.

    Nach dem Comeback von Porsche und Nissan sowie dem bevorstehenden Ford-Einstieg, zieht die Langstrecken-Weltmeisterschaft immer größere Aufmerksamkeit auf sich. Während andere Rennserien wie die Formel 1 in solch einer Phase nach belieben neue Rennen in den Kalender aufnehmen, um zusätzliche Märkte zu erschließen, läuft es in der WEC hingegen völlig anders. Seit bestehen der neuen WM beschränkt sich die Saison auf acht Läufe. Hintergrund für diese Regelung ist eine Übereinkunft mit den Teams, um die Kosten fürmehrere Jahre besser planen zu können.

    Im Jahr 2016 wird Brasilien nach der einjährigen Pause aufgrund von Moderniesierungsarbeiten, wie geplant in den Kalender zurückkehren. Als Notlösung schloss man für 2015 einen Einjahresvertrag mit dem Nürburgring, um die Anzahl von acht WM-Läufen zu gewährleisten. Im kommenden Jahr soll nun erstmal in der WEC-Geschichte der Rennkalender erweitert werden. Nach dem bereits die Formel 1 im November in das Autodromo Hermanos Rodriguez zurückkehrt, will nun auch die WEC ihre Präsenz in Mittelamerika ausbauen.

    Durch die Rückkehr der 6 Stunden von Sao Paulo und die Zusatzklausel im Vertrag mit dem Nürburgring, welche eine Verlängerung bei großem Publikumsinteresse vorsieht, stößt der WEC-Chef jedoch auf ein große Problem, denn den Teams wurde zugesichter, dass im kommenden Jahr nicht mehr als neun Rennen ausgetragen werden. Durch die gewünschte Expansion nach Mexiko währen theoretisch aber 10 Läufe im Kalender. Ein Szenario was uns 2016 erwarten könnte, wäre der Verlust der 6 Stunden vom Circuit of the Americas. Da der Kurs in Austin nicht weit von der mexikanischen Grenze entfernt ist, hält man sich derzeit die Möglichkeit offen, das ohnehin nur druchwachen besuchte Event zu streichen und durch die 6 Stunden von Mexiko zu ersetzten. Das zweite, von den verantwortlichen derzeit favorisierte Szenario, wäre der ohnehin geplante Wegfall des Nürburgrings.

    Für den WEC-Boss hat das Rennen in Austin höhere Priorität als der Lauf in Deutschland und man ist bestrebt die USA im Kalender zu erhalten. Sollten die deutschen Fans jedoch in strömen zum Nürburgring pilgern, so müsste man den USA-Verlust umsetzten. Eine Steigerung auf 10 Rennen im kommenden Jahr wird jedoch konsequent ausgeschlossen, da solch eine Planung in der Kostenkalkulation der Teams nicht vorgesehen und auch nicht erwünscht ist.

    Via: Racer.com
    Bildquelle: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • ELMS: Vorschau auf die 4h vom Red Bull Ring

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    An diesem Woche startet die European Le Mans Series in ihr drittes Rennwochenende. Nach dem die „WEC-Juniorserie“ im April in Silverstone zusammen mit der Langstrecken-Weltmeisterschaft startete, folgte Mitte Mai der zweite Lauf in Imola. Nach den 24 Stunden von Le Mans im Juni, wo immer viele ELMS-Teams am Start sind, geht es nun am Red Bull Ring in Richtung Saison-Halbzeit.

    Bei Temperaturen um die 31°C gehen 29 Fahrzeuge in vier Kategorien an den Start. In der LMP2-Klasse gehen neben Thiriet By Tds Racing und Greaves Motorsport auch Jota Sport, Krohn Racing, das deutsche Pegasus Racing Team, Eurasia Motorsport, SMP Racing, Ibanez Racing und Murphy Prototypes an den Start. Neu ab diesem Rennen ist das portugisiche Team Algarve Pro Racing. Bereits in der vergangenen Saison war die Mannschaft in der ELMS am Start, musste aber für 2015 aufgrund von finanziellen Unstimmigkeiten die ersten beiden Rennen auslassen. Nun will man mit einem neuen Partner die verbleibenden drei Läufe bestreiten. Eine Klasse tiefer in der LMP3 gibt es erste Ausfälle zu verzeichnen. Der Tabellenführer, das Team der Universität von Bolton und Lanan Racing haben sich nicht auf der Meldeliste einschreiben lassen und werden beim dritten Saisonlauf aussetzten. Für das Team LNT, Villorba Corse und SVK by Speedfactory ist es die perfekte Gelegenheit den Rückstand aufzuholen.

    Nahezu stabil bleibt das Feld hingegen in der LMGTE-Klasse. Außer den Verzicht eines AF Corse Ferrari gibt es hier keinerlei Verluste zu verzeichnen. Die Mannschaft von Proton Competition, welche sonst mit Klaus Bachler, Khaled Al Qubaisi und Christian Ried an den Start geht, muss für diesen Lauf die Fahrerbesetzung verändern und greift daher auf den Porsche-Pilot Richard Lietz und den ADAC GT Masters Fahrer Sebastian Asch zurück. In der GTC-Kategorie müssen alle Porsche-Fans auf den Wagen vom Team Gulf Racing UK verzichten, welche nicht in Österreich starten werden. Des weiteren gab das Endurance Comittee heute bekannt, dass es eine Änderung bei der Balance of Performance geben wird. Nach dem Lauf in Imola sah man sich gezwungen die Rennbedingungen für den TDS-BMW und den Massive Motorsport Aston Martin den Ferraris anzugleichen. In Folge dessen dürfen beide Teams das Mindestgewicht der Fahrzeuge um 20 kg reduzieren.

    Für alle die in der Nähe wohnen, empfehlen wir die Reise zum Red Bull Ring anzutreten. Neben der ELMS fahren auch die Formel Renault 3.5 sowie die TCR International Series. Der Eintritt zur Rennstrecke ist frei und auch die Besichtigung des Fahrerlagers inklusive Autogrammstunde wird es geben. Solltet ihr weiter weg wohnen, dann schaut euch einfach ab 14 Uhr den gratis Livestream auf Dailymotion an.

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    Teaser of the 4 Hours of the Red Bull Ring 2015 von ELMS
    Bildquelle: Endurance Archive (Walter Schruff)