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  • Porsche auf den ersten drei Startplätze in Spa

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    In einem hart umkämpften Qualifying schafft es das Porsche Team, sich die ersten drei Positionen zu sichern. Mit einer beachtlichen Geschwindigkeit machten die drei 919 die ersten Startplätze unter sich aus und ließen die Konkurrenz alt aussehen.

    Im belgischen Spa-Francorchamps schlug heute die Stunde des deutschen Porsche-Teams. Nach dem die Stuttgarter bereits beim ersten Rennen in Silverstone eine beachtliche Geschwindigkeit an den Tag legten, zeigten sie beim heutigen Qualifying, dass es sich bei der Performance keinesfalls um eine Eintagsfliege handelt. Mit einer Spitzenzeit von 1:54.767 fuhren Timo Bernhard und Brandon Hartley den Porsche #17 auf die Poleposition und stellten gleichzeitig eine neue schnellste Rundenzeit in Spa auf. Mit nur 0,258 Sekunden Rückstand fuhr das neue Schwesterauto mit der Nummer #19 auf die zweite Position, gefolgt von der #18 auf der drei.

    Die Konkurrenz hatte heute schwer mit den Porsche-Prototypen zu kämpfen. Auf der vierten Startposition schaffte es der Audi #7 mit einer Zeit von 1:55.540 gefolgt von der #8 auf Platz fünft. Der neue dritte Audi hingegen musste sich erst an die Strecke gewöhnen und schaffte es nicht über den achten Startplatz hinaus. Für den Weltmeister Toyota lief es nach dem Unfall im gestrigen Training alles andere als rosig und man fuhr mit 1:57.487 nur auf die Plätze sechs und sieben.
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    In der LMP2-Klasse zeigte sich die russische G-Drive Mannschaft erneut stark und konnte ihre Silverstone-Performance auch in Spa fortsetzen. Mit einer Zeit von 2:07.761 setzten sich die Vizemeister von 2014 auf den ersten Startplatz mit nur 0,475 Sekunden Rückstand auf den LMP1-Wagen von ByKolles. Ebenfalls wieder stark war das Team von KCMG. Mit dem Oreca 05 zeigte man ein solides Ergebnis und fuhr mit 2:07.970 auf den zweiten Startplatz. Der Neueinsteiger SARD-Morand startete nach einem langen auf und ab gut ins Qualifying und fuhr auf den dritten Startplatz. Schwer zu kämpfen hatten die Teams von ESM und OAK-Racing. Beide Mannschaften taten sich äußerst schwer mit ihren Ligier JS P2 und kamen trotz der herausragenden Rundenzeit des G-Drive nicht über die letzten beiden Startpositionen hinaus.
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    Bei den GTE-Fahrzeugen überraschte Aston Martin heute mit einer doppel Pole. Während sich die #99 von Rees, MacDowall und Stanaway in der GT-Pro auf die erste Position setzte, so sicherte sich die #98 von Dalla Lana, Lamy und Lauda den ersten Startplatz in der GT-Am. Insgesamt zeigte sich jedoch ein stark gemischtes Feld in der Pro-Wertung. Dicht hinter dem Aston Martin landete der Ferrari #51 von Bruni und Vilander mit nur 0.070 Sekunden Rückstand auf die #99 gefolgt vom Aston Martin #97 mit ebenfalls nur 0.321 Sekunden Abstand. In der Am-Kategorie sahen die Zeiten schon etwas anders aus. Hinter dem Vantage V8 landete die Larbre Competition Corvette mit einer Rundenzeit von 2:20.694 gefolgt vom Abu Dhabi-Proton Porsche #88 auf Startplatz drei.

    Bildquelle: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Turbulenter Start in Spa-Francorchamps

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    Nach einem fantastischen Saisonstart in Silverstone am 12.04.2015, startet die WEC an diesem Wochenende in die zweite Runde. Das 6 Stundenrennen von Spa-Francorchamps zählt für die Teams als letzte Vorbereitung vor den 24 Stunden von Le Mans. Heute fiel mit den ersten zwei Trainingssessions der Startschuss für das Rennwochenende in Belgien.

    Der Tag begann mit gewohnten nassen Wetterbedingungen auf belgischen Traditionskurs. Es regnete ohne Unterbrechungen auf der Rennstrecke und die Fahrer hatten es schwer, gute Rundenzeit aufzustellen. Die schnellste Zeit des ersten Trainings sicherte sich der Porsche #18 von Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb. Mit einer Zeit von 2:16.616 Minuten setzte das Trio den LMP1-Boliden auf Platz eins. Fünf Sekunden langsamer fuhr der Toyota TS040 von Davidson, Buemi und Nakajima um den Kurs. Platz drei sicherte sich der Porsche von Mark Webber, Brendon Hartley und Timo Bernhard. Mit einer Zeit von 2:18.157 Minuten fuhren die LMP1-Neulinge Hülkenberg/Bamber/Tandy im Porsche 919 auf die vierte Position.

    In der LMP2-Klasse sicherte sich Strakka Racing mit einer Zeit von 2:32.672 Minuten, überraschend Platz eins im ersten Training. Dicht gefolgt von WEC-Gaststarter JOTA Sport.
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    Auch in den GT-Klassen dominierte Porsche die Felder. Frédéric Makowiecki und Richard Lietz fuhren in ihrem Porsche 911 RSR auf die erste Position der GTE-Pro Wertung. Eine Klasse tiefer bewiesen Christian Ried, Klaus Bachler und Khaled Al Qubaisi erneut ihr Talent und setzten unter erschwerten Bedingungen ihren Porsche an die Spitze der GTE-Am Klasse.

    Die erste Trainingssession musste jedoch eher als geplant beendet werden. Audi-Pilot Oliver Jarvis und Toyota-Werksfahrer Kazuki Nakajima fuhren während des Freien Trainings auf nasser Strecke zusammen. Der junge Japaner klagte nach dem Unfall über Rückenschmerzen und wurde sofort ins Krankenhaus eigenliefert. Laut Aussagen des FIA-Arztes Dr. Jacques Tropenat, wird Nakajima die Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus verbringen müssen. Ob der Toyotapilot das restliche Wochenende bestreiten kann ist noch unklar.

    Im zweiten freien Training ging die Regenschlacht in die zweite Runde. Porsche bestimmte bei den erschwerten Bedingungen erneut die Spitzengruppe. Der extra eingesetzte Porsche 919 Hybrid von Nico Hülkenberg, Earl Bamber und Nick Tandy stellte sich diesmal auf den ersten Platz. Mit einer Zeit von 2:25.984 Minuten fuhr das Schwesterauto von Bernhard, Webber und Hartley nur 0,489 Sekunden langsamer als die LMP1-Neulinge. Auf den dritten Platz fuhr das Audi-Trio Fässler/Lotterer/Treluyer.
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    In der LMP2-Klasse war es erneut das Fahrzeug mit der Startnummer #42 von Strakka Racing, welches sich den ersten Rang sicherte. Mit einer Zeit von 2:34.370 Minuten, stellte das Team die Konkurrenz in den Schatten. Auch in der GTE-Pro fuhren Frédéric Makowiecki und Richard Lietz erneut der Konkurrenz davon. In ihrem Porsche 911 RSR fuhren sie eine Zeit von 2:37.058 Minuten. Dicht gefolgt von den Aston Martins mit den Startnummern #99 und #97. Die schnellsten Runden in der Nachmittagssession in der GTE-Am Klasse fuhren Perrodo, Collard und Aguas im Ferrari F458 Italia. Alle Ergebnisse des heutigen Tages gibt es zum Nachlesen auf der offiziellen Seite der WEC.

    via: FIAWEC.com
    Bildquellen: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Vorschau auf die 6 Stunden von Spa

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    Seit heute geht es wieder rund am Circuit de Spa-Francorchamps. Die Teams haben ihre Boxen bezogen und beginnen mit den Vorbereitungen auf das große Rennen am Samstag. In unserer Rennvorschau haben wir alle Nachrichten für euch noch einmal Zusammengefasst.

    Traditionell ist das zweite Rennen der Saison auf der Rennstrecke in den Ardennen, da die Umgebung optimale Bedingungen zur Vorbereitung auf die die 24 Stunden von Le Mans bietet. Eine wichtige Schlüsselkomponente in Spa ist immer das Wetter. Während es am einen Ende Regnet, ist die Start-Ziel Gerade trocken. Ähnliche Bedingungen finden wir auch in Le Mans wieder, da die Strecke aufgrund ihrer Größe vielerlei Überraschungen bereit hält. Nach dem sonnigen Rennen in Silverstone, scheinen die sechs Stunden an diesem Wochenende wohl kühl und nass zu werden, was die Fahrer vor neue Herausforderungen stellt.

    In der LMP1-Klasse bahnt sich an diesem Wochenende ein besonderes Ereignis an. Seit vielen Jahren wird es mit Nico Hülkenberg erstmal wieder einen Fahrer geben, welcher in der Langstrecken-Weltmeisterschaft und der Formel-Weltmeisterschaft parallel antreten wird. Während es bis Mitte der 80er Jahre gang und gebe war, dass Formel 1 Piloten auch in der WSC und Le Mans antraten, so ging diese Tradition mit dem Ende der alten Weltmeisterschaft verloren. Nun wird der Deutsche als erster Fahrer der Gegenwart dieses Doppelspiel wiederbeleben. An seiner Seite werden Nick Tandy und Earl Bamber im Porsche 919 Hybrid platz nehmen.

    Während Audi bereits in Silverstone mit dem ersten Platz glänzen konnte, weitet man wie geplant sein Programm in Spa und Le Mans aus und bringt den dritten R18 e-tron quattro zum Einsatz. Am Steuer sitzen nach dem Aufstieg von Oliver Jarvis nun Marco Bonanomi, Filipe Albuquerque und René Rast. Der amtierende Weltmeister Toyota konnte im vergangenen Jahr in Spa einen neuen Rekord aufstellen, als sie mit 300 km/h die schnellste Durchfahrt der Eau-Rouge absolvierten. Spannend wird es zu erfahren, ob die Japaner ihren eigenen Rekord knacken können und gleichzeitig wieder ganz oben auf dem Podium stehen werden.

    In der LMP2 wird es beim zweiten Saisonlauf die Premiere des neuen Teams SARD-Morand geben. Nach der Absage in Silverstone und dem Verlust des zweiten Wagens durch den den Streit mit dem Hauptsponsor, hat man nun mit dem Schweizer Uhrenbauer Franck Muller passenden Ersatz gefunden und ist bereit für das erste Rennen in der WEC. Ebenfalls neu in diesem Rennen ist das ELMS-Team Jota Sport. Traditionell nimmt die LMP2-Mannschaft in Spa als Gaststarter teil, um sich auf die 24 Stunden von Le Mans vorzubereiten. Bei Tequila Patron ESM geht es ebenfalls wieder bergauf. Wie wir gestern berichteten, ist der neue Ligier vom Team aus Florida endlich Einsatzbereit und man will nach der Disqualifikation im letzten Rennen nun alles besser machen.

    Die GT-Pro Klasse verspricht auch in diesem Rennen wieder große Spannung. Das Ferrari-Werksteam schaffte es, in den vergangenen Jahren in Spa immer auf dem Podium zu stehen und wird dies auch am Samstag erneut unter Beweis stellen wollen. Dicht hinter den Italienern tummelt sich jedoch Aston Martin Racing. Mit den drei Fahrzeugen konnte man bereits in Silverstone zeigen, dass man dieses Jahr um einiges besser ist. Dank der veränderten Fahrerpaarung bei Porsche ist das Team Manthey in diesem Rennen geschwächt und für die Briten bietet sich eine bessere Angriffsposition auf Ferrari. In der GT-Am Kategorie rüstet AF Corse für dieses Rennen auf. Nach dem man sich beim ersten Saisonlauf gegen Aston Martin geschlagen geben musste, soll sich das Blatt nun mit dem zweiten 458 Italia wenden.

    Bildquelle: Endurance Archive (David Tunnicliffe)

  • Neue Fahrerpaarungen bei Porsche

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    Für das Sechsstundenrennen in Spa-Francorchamps nächstes Wochenende, schickt das Porsche Team Manthey geänderte Fahrerpaarungen ins Rennen. Das 470 PS starke GT-Fahrzeug mit der Startnummer #92 werden sich die Porsche-Werksfahrer Frédéric Makowiecki und Richard Lietz teilen. Im Schwesterfahrzeug mit der #91 dürfen Porsche-Junior Sven Müller und Kevin Estre ins Lenkrad greifen. Auf dem anspruchsvollen Kurs in Belgien, werden die beiden jungen Fahrer ihr WEC-Debüt im schnellsten Neunelfer aller Zeiten feiern.

    Die Fahrerpaarungen für Spa wurden neu zusammengestellt, da die Stammfahrer Michael Christensen und Patrick Pilet bei einem Rennen in Laguna Seca (USA) für Porsche an den Start gehen werden. Die eigentlichen Teamkollegen von Richard Lietz und Frédéric Makowiecki aus der WEC, vertreten am kommenden Wochenende ihre GT-Kollegen Earl Bamber und Nick Tandy, welche in Spa-Francorchamps erstmals für Porsche in der LMP1-Klasse antreten dürfen.

    In einem Interview mit Porsche, sagte Marco Ujhasi (Gesamtprojektleiter des GT Werksmotorsports von Porsche): „Auf dieser anspruchsvollen Strecke ist die Abstimmung des Autos von ganz besonderer Bedeutung. Wer den besten Kompromiss findet und es schafft, den Reifenverschleiß entsprechend zu minimieren, hat einen möglicherweise entscheidenden Vorteil. Sven Müller ist ein junger, aber hervorragend ausgebildeter Rennfahrer. Er hat sich schon beim Prolog in Le Castellet gut in das Team eingefunden. Unsere Routiniers werden ihn bei der Abstimmungsarbeit unterstützen und ihm helfen, sich mit dem 911 RSR auch auf dieser schwierigen Strecke möglichst schnell zurecht zu finden. Mit Kévin Estre hat er darüber hinaus einen erfahrenen Teamkollegen an seiner Seite.“

    Quelle: Porsche-Pressemitteilung

    Bildquelle: Walter Schruff (Endurance Archive)

     

     

  • Die WEC für Einsteiger – Teil III

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    Mit dem ersten Lauf der Saison 2015 ist ein weiteres WEC-Rennen in die Geschichte der Weltmeisterschaft eingegangen. Im dritten Teil unserer Serie „Die WEC für Einsteiger“ möchten wir unsere Einstiegshilfe abschließen und einen Ausblick auf die bevorstehenden Rennen wagen.

    Die Saison

    Die 6 Stunden von Silverstone bilden traditionell die Saisoneröffnung als erstes von acht Rennen pro Jahr. Nach dieser Runde reisen die Teams unmittelbar nach Belgien weiter, um alles für die 6 Stunden von Spa-Francorchamps vorzubereiten. Die Strecke in den Ardennen bietet aufgrund ihrer Lage einen einzigartigen Mix aus Steigungen und Geraden, schnellen und schwierigen Passagen. Durch die landschaftlichen Besonderheiten und ihre Länge von 7 km bietet Sie für die Teams das optimale Warm vor den 24 Stunden von Le Mans. Mannschaften wie Audi und Porsche nutzen diesen Lauf gerne, um ihre dritten Zusatzwagen vor dem Jahreshighlight in Frankreich nochmals ausgiebig zu testen.

    Nach den beiden ersten Läufen geht es jedes Jahr Mitte Juni in den Nordwesten von Frankreich. An diesem speziellen Sommer-Wochenende findet das älteste und legendärste Langstrecken-Rennen der Welt statt, die 24 Stunden von Le Mans. In diesem Jahr findet das Motorsport-Spektakel zum 83. mal auf dem temporären Straßenkurs statt. Da öffentliche Straßen für das Rennen mitgenutzt werden und diese nur für begrenzte Zeit zur Verfügung stehen, gibt es im Vorfeld jedes Jahr einen Testtag, wo die Teams ihre Fahrzeugabstimmung überprüfen können und die Neulinge auf dem Kurs die erforderlichen 10 Pflichtrunden absolvieren um die Zulassung für das 24 Stunden Rennen zu bekommen. Für die Teams von Rebellion Racing und Nissan wird der dritte Lauf ihr erster Auftritt in der WEC-Saison 2015 sein.

    Nach dem Highlight-Rennen steht für alle Fahrer und Teammitglieder eine längere Sommerpause auf dem Plan, wo sie sich erholen können und die Fahrzeuge mit neuen bzw. verbesserten Teilen ausgestattet werden. Nach elf Wochen gehen alle Teilnehmer dann am 30. August auf dem Nürburgring in Deutschland an den Start, wo sie zum letzten Rennen auf europäischen Boden antreten. In den vergangenen Jahren folgte an dieser Stelle sonst das 6 Stunden Rennen von Sao Paulo. Doch durch Umbauarbeiten an der brasilianischen Strecke gibt es in diesem Jahr keine Möglichkeit dort zu fahren und als Ersatz bekommt der Nürburgring eine einmalige Chance sich zu beweisen. Sollte das Rennen den Erwartungen entsprechen, so besteht die Option, dass der Rennkalender nächste Saison auf neun Langstrecken-Events anwächst und der deutsche Kurs fester Bestandteil neben dem Rennen in Brasilien wird.

    Nach dem Abschluss in Europa folgt im September das 6 Stunden Rennen am Circuit of the Americas in Austin (Texas), wo die WEC zusammen mit der USCC (United Sportscar Championchip) beim „Lone Star Le Mans“ Event ihr Rennen bestreiten wird. Die USCC bildet die Vorserie und wird ähnlich wie die ELMS in Silverstone am Samstag fahren. Gefolgt wird das Rennen im Oktober von den 6 Stunden von Fuji und den 6 Stunden von Shanghai Anfang November. Die beiden Rennen in Asien werden jeweils von der AsLMS (Asien Le Mans Series) begleitet. Der asiatische Ableger der ELMS fährt im Vorprogramm der beiden Rennen jeweils wieder am Samstag. Das Finale bilden in diesem Jahr wieder die 6 Stunden von Bahrain. Es ist eines der besonderen Rennen im Kalender und findet in dieser Form nun zum zweiten mal statt. Alle Fahrzeuge starten in der Wüste von Bahrain bei Tageslicht. In den kommenden sechs Stunden fahren die Piloten dem Sonnenuntergang entgegen und erreichen das Ziel in tiefster Dunkelheit. Mit einem großen Feuerwerk verabschiedet sich dann die WEC auf ihrer letzten Runde von der Saison 2015.

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    Die technische Entwicklung

    Bereits zur Eröffnung in Silverstone haben die Teams mit spannenden Rad-an-Rad Duellen gezeigt, dass man auf einem ähnlichen Level kämpft. In der WEC hat der erste Lauf immer eine gewisse Aussagekraft für die erste Saisonhälfte. Dominiert ein Team das Rennen mit Abstand an der Spitze, so werden es die Gegner schwerer haben dieses Level innerhalb der kommenden Rennen einzuholen. In diesem Jahr begann die Saison jedoch ungewohnt ausgeglichen. Während Toyota sein Tempo von 2014 halten konnte, so schafften es Audi und Porsche ihre Rückstände aufholen und sogar noch ein wenig darüber hinaus zu gehen.

    Durch die 24 Stunden von Le Mans im Sommer gibt es für die LMP1-Mannschaften jedes Jahr zwei große Entwicklungsziele. Während man sich bei den ersten zwei Läufen auf die 24 Stunden fokussiert und entsprechende Aerodynamik-Teile anbringt um in Frankreich davon zu profitieren, so steht nach der Sommerpause der Weltmeistertitel auf dem Plan. Spannend wird die Frage sein, ob alle Teams das ausgeglichene Level auch nach Le Mans halten können oder ob es einem Ausreißer mit einem extrem großen Entwicklungssprung geben wird.

    Durch den Wechsel in die 8 MJ Klasse hat es Porsche geschafft, dem 919 Hybrid die nötige Leistung zu verpassen die man benötigt, um die anderen Schlagen zu können. Bei Audi sieht man sich nach dem Sieg in Silverstone wieder auf dem richtigen Weg und wird auch dieses Jahr versuchen seinen Le Mans Titel zu verteidigen. Fraglich ist jedoch ob sie auch in der zweiten hälfte an der Spitze stehen werden oder ob man sich erneut Toyota geschlagen geben muss. Für Japaner hingegen könnte die größte Gefahr aus dem eigenen Land kommen. Während der TS040 mit satten 1000 PS aufwartet, so bringt Neueinsteiger Nissan mit seinem GT-R LM ganze 1200 PS auf die Strecke. Durch die Abwesenheit in den ersten beiden Rennen wird man sich hier klar auf den WM-Titel fokussieren. Nissan ist eine große Unbekannte, welche in der zweiten Jahreshälfte das Feld kräftig verändern kann.

    Doch nicht nur in der LMP1 ist die Spannung garantiert, denn auch in der LMP2 ging es heiß her. Im ersten Rennen hat G-Drive gezeigt, dass man nach dem Verlust des Meistertitels in letzter Sekunde nun nicht nochmal leer ausgehen will. Der erste Lauf verlief äußerst positiv für die Mannschaft aus Russland, jedoch zeigten Strakka und KCMG, dass man mit ein klein wenig Arbeit vorne mitfahren kann. Hinzu kommt der Neueinsteiger ESM, welcher ab Spa mit seinem neuen Ligier JS P2 Coupé antritt. Durch das identische Chassis könnten die Amerikaner zu einer noch größeren Gefahr für die Russen werden.

    In den beiden GT-Klassen werden auch in den kommenden Rennen die Fetzen fliegen. Nachdem das Ferrari-Werksteam AF Corse die vergangenen drei Jahre der Pro-Wertung dominiert hat, setzt man alles daran das auch ein viertes mal zu schaffen. Doch in diesem Jahr könnte die Konkurrenz erstmals eine realistische Chance haben, da Aston Martin bereits 2014 mit dem GT-Am Titel zeigte, dass man Siegfähig ist.

    Unsere Einstiegshilfe gibt es hier nochmal im ganzen zum nachlesen.

    Bildquelle: Endurance Archive

  • Starterliste für Rennen in Spa veröffentlicht

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    Der erste Lauf in Silverstone ist noch nicht mal eine Woche her, da überrascht die FIA heute bereits mit der Starterliste für die 6 Stunden von Spa-Francorchamps. Neben den angekündigten Zusatz-Fahrzeugen gibt es auch eine Bekanntgabe von SARD-Morand zu vermelden.

    Am Wochenende des 2. Mai werden in den Ardennen 34 Fahrzeuge an den Start gehen. In einer Pressemeldung gab der Automobilverband heute offiziell die Teilnehmer des nächsten WEC-Rennens bekannt. In der LMP1-Klasse bringen Audi und Porsche wie angekündigt erstmals in diesem Jahr ihr drittes Fahrzeug an den Start. Während der zusätzliche Audi mit der Nummer 9 von Filipe Albuquerque, Marco Bonanomi und Rene Rast gesteuert wird, greifen im Porsche Nummer 19 die Fahrer Nico Hülkenberg, Earl Bamber und Nick Tandy hinter das Steuer. In der Privatwertung muss sich das ByKolles Team weiterhin alleine durchschlagen, da die Konkurrenz von Rebellion Racing erst ab Le Mans dazu stoßen wird.

    Größere Veränderungen gibt es in der LMP2-Klasse. Durch den Einsatz des dritten Porsche 919 in der LMP1, muss die Mannschaft von KCMG auf ihren Fahrer Nick Tandy verzichten. Als Ersatz greift man daher auf den ehemaligen Toyota-Stammpilot Nicolas Lappiere zurück. Neben dieser personellen Veränderung gibt es auch Neuigkeiten im Fahrzeugfeld. Das ELMS-Team Jota wird wie jedes Jahr auch in der Saison 2015 einen Gaststart in Spa absolvieren, um sich auf die 24 Stunden von Le Mans vorzubereiten. Im Wagen mit der #38 werden Simon Dolan, Mitch Evans und Harry Tincknell an den Start gehen. Des weiteren gibt es eine erste Bekanntgabe des Neueinsteigers SARD-Morand nach der Absage vergangenes Wochenende. Wie es scheint hat man die Eigentumsverhältnisse klären können und kann ab sofort in der WEC teilnehmen. Jedoch ist die Mannschaft nach den internen Problemen nicht mehr in der Lage, zwei Wagen einzusetzen und wird in den künftigen Rennen nur noch mit der #43 (Pierre Ragues, Oliver Webb, Zoel Amberg) antreten. Das geplante Casting-Format „Race to 24“ wird ebenfalls vorerst auf Eis gelegt. Durch diesen Rückzug gibt es auch eine Veränderung bei den 24 Stunden von Le Mans in diesem Jahr. Der freigewordene Platz wird mit dem ersten Nachrücker aufgefüllt, der SRT Dodge Viper GTS-R von Riley Motorsports.
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    In der GT-Pro Wertung gibt es hauptsächlich personelle Änderungen zu vermelden. Der dritte LMP1-Wagen und ein paralleler Lauf der TUSCC sorgen bei Porsche für einen Fahrermangel im Team Manthey. Um die Fahrerlose #91 zu bestücken, meldete der Sportwagenbauer aus Stuttgart seinen Nachwuchsfahrer Sven Müller sowie den McLaren-Junior Kevin Estre für die 6 Stunden von Spa an. Bei Aston Martin wird der Däne Nicki Thiim nicht mit am Start sein, da er seinen Verpflichtungen bei Audi in der ADAC GT Masters nachkommen muss. Jedoch wird das Duo Mücke/Turner durch den Piloten Rob Bell verstärkt, welcher die beiden auch in Le Mans ergänzen wird.

    Ein wenig stabiler ist das Feld hingegen in der GT-Am. Hier gibt es keine Verluste, jedoch aber einen Zuwachs zu verzeichnen. Das Ferrari-Werksteam AF Corse bringt sein zusätzliches GT-Am Fahrzeug für die 24 Stunden von Le Mans bereits eher an den Start. Der Wagen mit der #55 wird durch die Piloten Duncan Cameron, Matt Griffin und Alex Mortimer in Spa und Le Mans gefahren werden.

    Quelle: FIA WEC
    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Silverstone: Auswertung der GT-Pro

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    Die Saisoneröffnung am vergangenen Sonntag darf man wohl zu den spannendsten der noch jungen WEC-Geschichte zählen. Während sich in der LMP1-Klasse Audi, Porsche und Toyota einen erbitterten Kampf über 6 Stunden lieferten, konnte man in der GTE-Pro Klasse ebenfalls Duelle der Spitzenklasse erleben.

    Es war der erste Lauf der Saison und das Aston Martin Racing Team ging nach dem erfolgreichen Qualifying von den ersten drei Startplätze ins Rennen. Gleich nach dem Startschuss konnte das Fahrzeug mit der Startnummer 95 (Thiim, Nygaard, Sorensen) die Führung sichern und gefolgt von der #97 (Mücke, Turner) und #99 (Rees, MacDowall, Stanaway) in das Rennen starten. Zunächst sah alles danach aus, als könnten die Briten bei ihrem Heimrennen das Publikum beeindrucken und einen Start-Ziel-Sieg mit allen drei Podestplätzen einfahren. Doch nach 40 Minuten der Dominanz begann das Material des Aston Martin #99 nachzugeben. Während der Porsche #92 zu Beginn noch hinter den britischen Fahrzeugen hängen blieb, so witterte man nun die Chance und fuhr voll auf Angriff.

    Nach einigen Runden klappte es endlich und der Porsche zog am Aston Martin vorbei. Die beiden Fahrzeuge von AF Corse hingegen, hielten sich zunächst noch im Hintergrund und griffen nicht aktiv ins Geschehen ein. Im Training zeigte sich der amtierende Meister geschwächt und konnte nicht sein volles Potential ausspielen. Im darauffolgenden Qualifying lief es ebenfalls alles andere als rosig und man musste sich mit Startplatz fünf als bestmögliches Ergebnis zufrieden geben. Nach diesem ersten Vorgeschmack waren die Erwartungen an das Ferrari-Werksteam nicht besonders hoch. Doch nachdem der Porsche die Aston-Martin Mauer gebrochen hatte, nutzten die beiden Ferrari die Gelegenheit und überholten die #99 ebenfalls.
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    In den folgenden Stunden schien das Aston Martin Team wie verändert. Nach den guten letzten Tagen und einem vielversprechenden Start, verlor man nach den beiden Full-Course-Yellow Phasen und ein paar unglücklichen Boxenstopps zusehends an Boden. Nach mehreren zähen Kämpfen musste neben der #97 auch die #95 ihre Position abgeben. Kurz vor der Halbzeit kam es schließlich zur großen Überraschung. Durch eine klug angepasste Rennstrategie und die Zurückhaltung in der Anfangsphase, konnte Davide Rigon in der #71 die Führung übernehmen. Die folgenden Stunden hielt sich der 458 Italia an der Spitze, bekam jedoch schnell Konkurrenz. Die Teamkollegen mit der #51 setzten sich hinter dem Schwesterfahrzeug fest.

    Über die nächste Zeit des Rennens, hielt der Ferrari-Junior das Meisterfahrzeug auf Distanz und zeigte eindrucksvoll, was er auf dem Kasten hat. Doch der Kampf um die Spitzenposition hatte seinen Preis. Die Reifen und das Benzin wahren zu schnell aufgebraucht, weshalb die #71 früher an die Box musste. Zum Pech für Rigon hatte der Porsche #91 Zeit gut gemacht und kam Zeitgleich mit ihm an die Box. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit behoben die Porsche-Mechaniker alle Schäden und führten den Reifenwechsel durch. Die #91 wurde knapp vor der #71 fertig und übernahm die zweite Position im GT-Pro Feld.
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    In der Schlussphase der 6 Stunden von Silverstone setzte nun James Calado in der #71 alles daran die verlorenen Positionen wieder gut zu machen und lieferte sich einen engen Kampf mit dem Manthey Porsche. Die drei Aston Martin hingegen taten sich schwer, nach dem Führungsverlust am Ende des ersten Drittels, wieder nach vorne zu kommen. Zwar gaben sie ihr bestes, wurden jedoch immer wieder durch die Porsche #91 / #92  bzw. den Ferrari #71 am vorbei kommen gehindert. Kurz vor Schluss gab der Ferrari-Pilot noch einmal alles und fuhr zurück auf den zweiten Platz. Das Duo Bruni/Vilander konnte dank der Kämpfe auf den hinteren Positionen an Vorsprung gewinnen und so den ersten Platz sichern.

    Am Anfang des Wochenendes hätte keiner solch eine Wendung erwartet. Ferrari hat gezeigt, dass man auch im letzten Jahr des alten GT-Reglements noch einmal alles geben wird um den Meistertitel nach Italien zu holen. Doch auch das Aston Martin Team überraschte zum Saisonauftakt. Während man es vergangenes Jahr noch schwer hatte mit zu halten, so konnte man dieses mal schon besser gegensteuern. Jedoch gibt es bei den Briten noch einiges zu tun um die beiden Ferrari besiegen zu können. Ähnlich sieht es bei Porsche aus. Man liegt zwar stabil in der Mitte der Klasse, muss jedoch aufpassen diesen leichten Performance-Vorteil nicht zu verlieren.

    Bilder: Endurance Archive (Walter Schruff / James Clarke)

  • Silverstone: Auswertung der LMP2-Klasse

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    Die WEC startete mit einem atemberaubenden Rennen in die neue Saison. Neben dem Gesamtsieg von Audi Sport sorgte vor allem die russische Mannschaft G-Drive für aufsehen in der LMP2-Klasse.

    Das Wochenende hätte für das G-Drive Team nicht besser laufen können. Bereits beim Freitag-Training siedelte man sich an der Spitze des Feldes an. Beflügelt von diesem Start ins Wochenende fuhr G-Drive im Qualifying mit beiden Fahrzeugen in die erste Startreihe. Als Vizemeister von 2014 wusste man diese Ausgangsposition natürlich bestens auszunutzen. Nach einem mittelmäßigen Start musste G-Drive erst den zweiten Platz und wenig später sogar die Führung an Verfolger KCMG abgeben. Nach minutenlangen Dreikämpfen um die Führung, konnte Sam Bird im Auto #26 den ersten Platz wieder holen. Am Ende konnte G-Drive die Führung verteidigen und mit beiden Fahrzeugen das Podest erreichen. Neueinsteiger Extreme Speed Motorsports (ESM) #30 komplettiert das erste Podium der Saison.

    Allerdings schien dieses Ergebnis für ESM nach einer Reparatur in weiter ferne. Doch die komplette Konkurrenz, abgesehen von G-Drive, hatte ebenfalls Probleme mit den verbesserten LMP2-Boliden, was der amerikanischen Mannschaft in die Karten spielte. Strakka Racing lag nach einem längerem Aufenthalt in der Box sieben Runden hinter dem drittplatzierten Extreme Speed Motorsports Boliden. G-Drive Rivale KCMG lag nach technischen Problemen sogar 18 Runden zurück. Auch Oak Racing sowie das Schwesterauto von ESM #31 hatten viel Zeit in der Box verloren und beendeten die 6 Stunden von Silverstone mit 20 Runden Rückstand auf Sam Bird, Roman Rusinov und Julien Canal im G-Drive #26.
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    Noch schlechter als bei einem Großteil des LMP2-Feldes lief es gestern beim ELMS-Aufsteiger Signatech Alpine. Die französische Mannschaft schaffte in Silverstone nicht einmal, dass erste Saisonrennen zu beenden. In der späteren Anfangsphase flog Paul-Loup Chatin in der 8 Kurve ab und schlug ungebremst in die Streckenbegrenzung ein. Die durch den Unfall stark beschädigte Leitplanke wurde darauf hin sofort repariert, zog jedoch eine längere Full-Course-Yellow Phase nach sich.

    Fazit: Trotz der zwei fehlenden Fahrzeuge von SARD-Morand startete die LMP2-Klasse stark in die neue Saison. Mit zahlreichen Rad an Rad Kämpfen und gewagten Überholmanövern zeigte die private Prototypen-Klasse, welches Potential in ihr Steckt und wie hoch das Niveau der Fahrer ist. Nach der mager besetzten LMP2-Klasse 2014, macht die Privatwertung in diesem Jahr wieder lust auf mehr. Jedoch zeigte ein Großteil der Teams auch, dass man noch an der Zuverlässigkeit und den Boxenzeiten arbeiten muss, wenn man Vizemeister G-Drive schlagen will.

    Bildquelle: Walter Schruff (Endurance Archive)

  • Audi gewinnt Saisoneröffnung

    Audi gewinnt Saisoneröffnung

    Nachdem sich Audi anfangs schwer tat seinen Rhythmus im Rennen zu finden, schafften es die Ingolstädter am Ende als Sieger hervor zu gehen. Hinter Marcel Fässler im Audi #7 kamen seine Landsmänner Neel Jani im Porsche #18 und Sébastien Buemi im Toyota #1 ins Ziel.

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    In der LMP2-Klasse holt G-Drive einen Doppelsieg zum Saisonauftakt. Neueinsteiger ESM komplettiert das Podest der Privatklasse. Titelverteidiger Bruni/Vilander gewinnen in der GTE-Pro Klasse. Hinter dem Ferrari-Duo kamen Christensen und Lietz im Porsche #91 ins Ziel. Platz drei sicherten sich die Ferrari-Junioren James Calado und Davide Rigon. In der Am-Wertung holt Aston Martin mit der Startnummer #98 vor dem AF Corse Ferrari #83 und dem neuen Ferrari von SMP Racing #72 den Sieg.

    Die Stunde 4

    Nachdem die ersten drei Stunden des Rennen an Spannung kaum zu überbieten waren, sorgten vor allem die LMP1-Piloten in der zweiten Hälfte für atemberaubende Zweikämpfe und Überholmanöver. Gleich mit beginn der vierten Stunde musste der GTE-Pro Porsche #91 seine Führung aufgrund eines Boxenstopps abgeben. Der Bolide musste aufgrund von Bremsproblemen länger in der Box verweilen. In der LMP1-Klasse gab es fast zeitgleich einen Wechsel an der Spitze. Weltmeister Anthony Davidson brachte seinen Toyota #1 zum planmäßigen Stopp an die Box und übergab das Lenkrad an den Japaner Kazuki Nakajima. Somit gelang es dem Porsche #18 die Führung zu übernehmen. Die Stuttgarter mussten jedoch ihre Führung drei Runden später an Audi übergeben.

    Kurz darauf kämpfte Marc Lieb im Porsche #18 gegen Toyotas Mike Conway im Fahrzeug #2. Über 20 Minuten schenkten sich die Piloten nichts. Nach zahlreichen atemberaubenden Rad an Rad kämpfen, rief Porsche seinen Fahrer zum Reifenstopp rein. Auch in der GTE-Pro Klasse ging es heiß her im Kampf um die dritte Position. Nicki Thiim holte mit seinem Aston Martin #95 innerhalb von 5 Runden auf den vor ihn Fahrenden Porsche #91 auf und konnte ihn mit einem geschickten Manöver überholen. Eine Klasse tiefer wurde Christian Poulsen von Olivier Jarvis im Audi #8 von der Strecke abgedrängt und landete im Kiesbett. Glücklicherweise schaffte er es zusammen mit den Streckenposten das Auto wieder zu befreien.

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    Die Stunde 5

    Die fünfte Rennstunde begann mit einer Flucht in die Box. Die komplette LMP1 sowie Teile der LMP2-Klasse brachten ihre Fahrzeuge an die Box. Der abgeschlagene Porsche #18 konnte dies ausnutzen und fuhr zurück an die Spitze. Zugleich sorgte Olivier Jarvis im Audi #8 erneut für aufsehen. Ausgangs der Kurve 2 schaffte es der Debütant sein Auto zu drehen und im Kiesbett zu versenken. Nach einer Minute schaffte es Jarvis selbständig jedoch zurück auf die Strecke. In der GTE-Pro Wertung lieferten sich die AF Corse Ferraris einen Kampf um die Führung. Junior James Calado schaffte es im Auto #71 nach dem Überholmanöver an Bruni sich einen großen Vorsprung raus zu fahren. Dieser ging jedoch nach einem Boxenstopp verloren.

    Die Stunde 6

    Der Boxenstopp der #71 geschah zeitgleich mit dem dahinterliegenden Porsche #91. Das eingespielte Team von Porsche schaffte es in einer unglaublichen Zeit ihren Boliden zu reparieren und schafften es vor Ferrari aus der Boxengasse. In der LMP1-Klasse trafen die Boliden #7 von Audi und #18 von Porsche erneut aufeinander. Im 10 minütigen Kampf um die Führung, wechselte die erste Position mehr als drei mal pro Runde. Aufgrund eines planmäßigen Boxenstopps bei Porsche wurde dieser Kampf jedoch unterbrochen. 30 Minuten vor Schluss der finalen Rennstunde, rollte der weit zurückliegende ByKolles am Streckenrand aus. Nur 10 Minuten später bekam der in Führung liegende Marcel Fässler #7 die Nachricht das nach ihm eine Stop & Go Strafe verhängt wurde. Grund für diese war eine Vorteilnahme durch abkommen von der Strecke. Trotz antritt dieser Strafe, schaffte es der Audi-Pilot vorn zu bleiben und das Rennen für sich zu entscheiden.

    Bilder © Endurance Archive / Walter Schruff