Kategorie: 24h Le Mans

  • Pesage: Le Mans bereit für die Rennwoche

    Pesage: Le Mans bereit für die Rennwoche

    Mit der traditionellen öffentlichen technischen Abnahme (le pesage) im Stadtzentrum ist an diesem Wochenende der Startschuss für die 24 Stunden von Le Mans gefallen. Während die Fans die diesjährigen Fahrzeuge erstmals aus nächster Nähe erleben konnten, nahmen die technischen Kommissare jedes Detail der Rennwagen genau unter die Lupe, um die vollständige Einhaltung des Reglements sicherzustellen.

    Auf der Strecke beginnt die Action am Sonntag, 7. Juni, mit zwei jeweils dreistündigen Testsessions. Dabei haben die Fahrer erstmals seit dem Rennen im vergangenen Jahr wieder die Gelegenheit, den kompletten Circuit de la Sarthe zu befahren. Die erste Session startet um 10:00 Uhr Ortszeit, die zweite folgt um 14:00 Uhr.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Langstrecke für Kids: „Die Helden der langen Nacht“

    Langstrecke für Kids: „Die Helden der langen Nacht“

    Wer schon einmal nachts an der Strecke stand, weiß: Ein 24‑Stunden‑Rennen ist für Kinder mindestens so geheimnisvoll wie für uns Erwachsene. Zwischen grellem Flutlicht, Motorensound und Boxenstopps entsteht diese ganz eigene Stimmung, in der Minuten gleichzeitig rasen und stillstehen. Genau diese Atmosphäre wollte ich in ein Kinderbuch holen – verständlich, spannend und geeignet für Erstleser ab etwa sechs Jahren.

    Mit „Die Helden der langen Nacht – Abenteuer beim 24‑Stunden‑Rennen“ ist jetzt mein erstes Kinderbuch erschienen, das genau dort spielt, wo wir uns mit Endurance Archive zuhause fühlen: an einem legendären 24‑Stunden‑Rennen. Im Mittelpunkt steht Marco, der bei seiner Oma ein altes Rennplakat findet und mit ihr spontan an die Strecke fährt. Zwischen Boxengasse, Tribüne und langer Nacht entdeckt er eine Welt, in der nicht nur Rundenzeiten zählen, sondern vor allem das Zusammenspiel des gesamten Teams.

    Was Kinder in der Boxengasse lernen können

    Langstreckenrennen sind perfekte Lehrstücke für Werte, die im Alltag von Kindern eine große Rolle spielen: Teamarbeit, Rücksicht und Konzentration. Wenn ein Auto nachts zum Boxenstopp hereinkommt, müssen Mechaniker, Ingenieure und Fahrer einander vertrauen – sonst geht nichts. Marco erlebt im Buch, wie im Hintergrund viele Menschen zusammenarbeiten und gemeinsam ein 24‑Stunden‑Rennen möglich machen. Er merkt dabei, dass Fehler passieren dürfen und wie wichtig es ist, fair und rücksichtsvoll miteinander umzugehen.

    Mir war wichtig, dass Motorsport im Buch nicht nur Kulisse ist, sondern ein Umfeld, in dem Verantwortung, Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit eine echte Rolle spielen. Kinder sollen mitfiebern können – und gleichzeitig ganz nebenbei mitnehmen, was ein Team stark macht.

    Die Rückseite vom neuen Kinderbuch für Erstleser: Die Helden der langen Nacht - Abenteuer beim 24-Stunden-Rennen

    Für Fans, Familien und kleine Nachteulen

    Das Buch richtet sich an Kinder im Erstlesealter und an Familien, die ihre Begeisterung für Langstrecke weitergeben möchten. Ob als Vorlesegeschichte vor dem nächsten Rennwochenende oder als erstes „eigenes“ Buch für junge Leserinnen und Leser. Mein erstes Kinderbuch soll Lust aufs Lesen machen und zeigen, warum wir diese lange Nacht an der Strecke so lieben.

    „Die Helden der langen Nacht – Abenteuer beim 24‑Stunden‑Rennen“ erscheint am 8. Juni 2026 als eBook und kann auf allen Plattformen vorbestellt werden. Die Print-Ausgabe ist bereits bei den großen Online‑Plattformen erhältlich und kann auch im örtlichen Buchhandel auf nachfrage bestellt werden. Wer mehr erfahren oder das Buch bestellen möchte, findet weitere Infos und alle Bestelllinks auch auf meiner Autorenseite tobias-schreibt.de.

  • Fabio Scherer über DTM-Saison und Langstrecken-Pläne

    Fabio Scherer über DTM-Saison und Langstrecken-Pläne

    Auf der Langstrecke hat sich Fabio Scherer in den vergangenen Jahren bereits einen Namen gemacht. Nach sehenswerten Rennen in der WEC und ELMS sowie einem Le Mans-Sieg wechselte der Schweizer in diesem Jahr überraschend in die DTM. Gegenüber Endurance Archive sprach er über seine Zukunft im Langstrecken-Motorsport.

    Bei der 100. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans sorgte Fabio Scherer im Jahr 2023 für große Schlagzeilen in der Motorsportwelt. Trotz gebrochenem Fuß fuhr der Schweizer ganze 158 Runden und sicherte sich mit seinen Teamkollegen Albert Costa und Jakub Śmiechowski den Klassensieg des Langstrecken-Klassikers. Nach einer Saison mit United Autosports in der ELMS verkündete Scherer für 2025 sein DTM-Comeback und somit auch sein Debüt im GT3-Sport.

    Le Mans-Sieger Fabio Scherer im DTM Ford Mustang GT3 auf dem Sachsenring 2025.

    „Die Rückkehr in die DTM war extrem schwierig“, berichtete Fabio Scherer am Sachsenring gegenüber Endurance Archive und fügte hinzu: „In den letzten fünf Jahren bin ich vielleicht vier Qualifyings gefahren. Auf dieser Basis in eine der größten Quali-Meisterschaften zu kommen, war natürlich eine große Umstellung.“

    Dass sich der Engelberger über die Saison stetig weiterentwickelt, stellte er bei den Saisonläufen am Sachsenring unter Beweis. Auf der Strecke, die Scherer schon zu Formel-4-Zeiten gern fuhr, sicherte er sich mit den Plätzen acht und elf wichtige Meisterschaftspunkte. „Es geht in die richtige Richtung. Bei den letzten beiden Rennwochenenden werden wir noch ein paar Lorbeeren sammeln können“, zeigt sich Scherer zuversichtlich.

    LMP2 zu GT3: Kein leichter Umstieg

    In der DTM startet Fabio Scherer mit einem Ford Mustang GT3 seiner Mannschaft HRT Ford Performance. Den Umstieg ins GT3-Cockpit beschreibt der Schweizer, der vor Saisonstart nur wenige Testkilometer sammeln konnte, als Sprung ins kalte Wasser. „Ich bin zuvor noch nie einen Rennwagen mit ABS gefahren – das war in erster Linie wirklich eine Umstellung für mich. Im Vergleich zum LMP2-Fahrzeug hat ein GT3-Bolide natürlich ein höheres Gewicht und weniger Aero, was einen anderen Fahrstil verlangt.“

    DTM-Pilot Fabio Scherer auf dem Sachsenring mit seiner Ford-Mannschaft von HRT.

    Dass sich Scherer im hart umkämpften DTM-Feld behaupten kann, bestätigen die jüngsten Ergebnisse. Auch wenn die Rennserie von seinem gewohnten Umfeld abweicht, ist ihm der Umstieg in die GT3-Klasse sichtlich geglückt. „Ein Rennwochenende in der DTM kannst du nicht mit der WEC oder ELMS vergleichen“, so Scherer auf die Frage nach markanten Unterschieden. „Neben einigen PR-Terminen haben wir in der DTM sowohl Samstag als auch Sonntag Qualifying und Rennen, bei denen man immer am Limit fährt. Auf der Langstrecke ist es die Kunst, das Rennen zu lesen und im richtigen Moment Gas zu geben. In der DTM hingegen ist jede Runde Vollgas – egal ob Outlap oder Inlap.“

    Zukunft: DTM und Le Mans fest im Blick

    Egal ob WEC, IMSA oder VLN – das Einsatzfahrzeug von Fabio Scherer, der Ford Mustang GT3, ist inzwischen auch von der Langstrecke nicht mehr wegzudenken. Diese Entwicklung verfolgt auch der Ford-Pilot mit Blick auf die Zukunft.

    „Es gibt nichts Besseres, als mit einem solchen Auto in der DTM unterwegs sein zu dürfen! Dann auch noch als Schweizer in dieser Rennserie zu starten, ist ein tolles Gefühl. Die DTM ist noch immer die DTM – die Magie der Rennserie ist wieder zurück und ich genieße jede Sekunde, in der ich fahren kann“, freut sich Scherer.

    Le Mans, Nürburgring oder Spa - Ford-Pilot Fabio Scherer möchte alle 24-Stunden-Rennen gewinnen.

    „Es wäre natürlich richtig cool, als erster Schweizer die DTM-Meisterschaft zu gewinnen. Natürlich ist auch die WEC eine fantastische Rennserie und Le Mans, Nürburgring und Spa sind Events, die ich in der Gesamtwertung gewinnen möchte. Aber die DTM hat für mich persönlich schon eine spezielle Bedeutung.“

    Ob wir Fabio Scherer zukünftig auch im Ford auf der Langstrecke erleben werden, bleibt abzuwarten. Gespräche soll es jedoch schon gegeben haben. Seine nächsten Stationen in der DTM sind der Red Bull Ring (12. bis 14. September 2025) sowie der Hockenheimring (03. bis 05. Oktober 2025), zu welchem auch immer zahlreiche Fans aus der Schweiz anreisen.

    Bilder © Martin.Motorsport

  • Fokus Le Mans 2026: Genesis vor Hypercar-Debüt

    Fokus Le Mans 2026: Genesis vor Hypercar-Debüt

    Mit Genesis, Ford und McLaren bereichern in den kommenden Jahren drei weitere Hersteller die Hypercar-Klasse der FIA WEC. Den Anfang macht die Hyundai-Tochter Genesis in der Saison 2026, bevor Ford und McLaren im Jahr 2027 an den Start gehen werden. 

    Entsprechend des Zeitplans steckt die Genesis-Mannschaft inmitten der Vorbereitungen für die Debütsaison in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Im Rahmen der diesjährigen Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans präsentierte Genesis den Plan bis zum ersten Renneinsatz des GMR-001. Dabei wurde schnell deutlich, dass es der Autohersteller aus Südkorea ernst meint. 

    Neben dem erfolgreich absolvierten Dauertest von Motor und Getriebe, dessen Technologie aus dem WRC-Programm von Hyundai Motorsport stammt, berichtete Teamchef Cyril Abiteboul auch über neue Verpflichtungen im Team. Demnach werden der Teamchef und sein technischer Direktor François-Xavier Demaison künftig von Anouck Abadie (Teammanagement), Justin Taylor (Chefingenieur) und dem mehrfache Tourenwagen-Champion Gabriele Tarquini (Sportdirektor) unterstützt. 

    Genesis Magma Racing LMP2 in Le-Mans 2025 mit Jamie Chadwick Mathys Jaubert und Andre Lotterer.

    Die ambitionierten Wachstumspläne von Genesis Magma Racing sorgen dabei auch für einen Ausbau bei Hyundai Motorsport. Künftig operiert das Team vom neuen Hauptsitz in Le Castellet, welcher unweit vom Oreca-Standort entfernt liegt. Mit diesem Schritt stellt Genesis die stetige Weiterentwicklung des LMDh-Boliden GMR-001 sicher. 

    Le-Mans-Sieger am Steuer von Genesis Magma Racing

    Um für den Einstieg in die Top-Klasse der WEC gewappnet zu sein, sammelt die Genesis-Mannschaft bereits in der aktuellen Saison strategische Erfahrung im Prototypen-Sport. Bei den 24 Stunden von Le Mans ging das Team gemeinsam mit Jamie Chadwick und Mathys Jaubert in der LMP2-Klasse an den Start. Unterstützung erhielt das Duo dabei durch den amtierenden Langstrecken-Weltmeister und dreifachen Le Mans-Sieger André Lotterer. 

    Jamie Chadwick, Mathys Jaubert und Andre Lotterer für Genesis Magma Racing in Le Mans.

    „Es war eine tolle Erfahrung, aber ich glaube nicht, dass man sich jemals richtig auf sein erstes Mal in Le Mans vorbereiten kann. Deshalb freue ich mich umso mehr, Teil des Teams zu sein. Anfangs wollte ich einfach nur am Rennen teilnehmen und plötzlich kämpften wir um einen Podiumsplatz. Das Ergebnis ist enttäuschend, aber das gesamte Team hat eine unglaubliche Arbeit geleistet“, erklärte Jamie Chadwick nach dem vorzeitigen Aus bei ihrem Le Mans-Debüt.

    Neben dem französischen Langstrecken-Klassiker fahren Chadwick und Jaubert auch in der European Le Mans Series. Nach einem Klassensieg in Barcelona sowie ihrem Gesamtsieg in Le Castellet befinden sie sich aktuell auf Rang zwei in der Meisterschaftswertung.

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    Quelle: Genesis Motor Europe Media Centre

  • Le Mans-Sieg für Kubica, Hanson und Ye im Ferrari

    Le Mans-Sieg für Kubica, Hanson und Ye im Ferrari

    Das Ferrari 499P Hypercar bleibt auch 2025 in Le Mans ungeschlagen! Zum dritten Mal in Folge gewann der italienische Sportwagenhersteller auf dem Circuit de la Sarthe. Nach 24-Rennstunden feierten Robert Kubica, Philip Hanson und Yifei Ye einen historischen Sieg bei der 93. Ausgabe des Langstrecken-Klassikers.

    Zum ersten Mal in der Geschichte der Hypercar-Klasse, sichert sich eine Privatmannschaft den Gesamtsieg bei den 24-Stunden von Le Mans. Der #83 AF Corse-Bolide setzte sich in Frankreich gegen die beiden Vorjahressieger von AF Corse durch und gewann somit das Saisonhighlight.

    Die Siegesserie des Ferrari 499P begann 2023, als die #51 als erster Ferrari seit 1965 wieder den Gesamtsieg in Le Mans einfuhr. Im vergangenen Jahr triumphierte dann das Schwesterauto mit der #50. Auch in diesem Jahr waren die beiden Werksautos wieder an der Spitze vertreten. Eine Reihe von Strafen und ein unglücklicher Reifenschaden in der Nacht setzte den roten Boliden jedoch zu, sodass die #83 ihren Vorsprung ausbauen konnte.

    Die Piloten Hanson und Ye zeigten eine starke Leistung, allerdings war es ihr Teamkollege Robert Kubica, der die Zuschauer begeisterte. Der ehemalige Formel-1-Pilot saß beeindruckende elf Stunden hinter dem Steuer, absolvierte vor Rennende fünf Stints in Folge und überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 14 Sekunden.

    Kubica ist somit der erste Pole, der sich auf die Siegerliste in Le Mans schreiben darf. Nachdem er 2021, aufgrund eines defekten Sensors der Drosselklappe, seinen LMP2-Sieg in der letzten Runde verlor, schmeckt der diesjährige Sieg sicherlich besonders süß. Für Philip Hanson ist dies nach seinem LMP2-Sieg 2020 nun der erste Gesamtsieg in Le Mans, während Yifei Ye als erster chinesischer Fahrer auf dem französischen Kurs triumphierte.

    Ebenso beeindruckend wie die Leistung des Ferrari-Trios, die von Rang 13 aus ins Rennen starteten, war die Aufholjagd des Porsche 963 mit der Nummer #6. Nach der Disqualifikation im Qualifying startete das Auto vom letzten Platz der Hypercar-Klasse und kämpfte sich vor bis auf Position zwei.

    Innerhalb von nur 23 Runden kämpfte sich Kévin Estre bis auf den zweiten Platz hinter seinen Teamkollegen Julien Andlauer im Schwesterauto #5. Der amtierende Fahrer-Weltmeister war über das gesamte Rennen hinweg einer der schnellsten Piloten im Feld. Gemeinsam mit Laurens Vanthoor und Matt Campbell setzte er die führenden Ferraris sichtbar unter Druck und feierte ein weiteres Podium in Le Mans.

    Die Führenden in der Weltmeisterschaft, Antonio Giovinazzi, James Calado und Alessandro Pier Guidi, behielten trotz Problemen mit dem Motor einen kühlen Kopf und komplettierten im Ferrari #51 das Podium. Der #50 499P mit Antonio Fuoco, Nicklas Nielsen und Miguel Molina folgte dicht dahinter, während der von der Pole gestartete Cadillac #12 die Top-5 abrundete.

    Manthey mit LMGT3-Klassensieg

    Mit der Mannschaft #92 rund um Richard Lietz, Riccardo Pera und Ryan Hardwick sicherte sich das deutsche Manthey-Team den zweiten Le-Mans-Sieg in Folge. Auf den Rängen zwei und drei landeten der #21 Vista AF Corse Ferrari und die #81 TF Sport Corvette. Mit diesem Erfolg krönte sich der 41-Jährigen Richard Lietz zum sechsfachen Le Mans-Sieger.

    Porsche-Mannschaft Manthey gewinnt die 24 Stunden von Le Mans in der LMGT3-Klasse

    Herzschlag-Finale in der LMP2

    Inter Europol Competition schien mit dem #43 ORECA-Gibson bereits auf Siegkurs in der LMP2-Kategorie, doch eine späte Durchfahrtsstrafe wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse ließ das Team hinter VDS Panis Racing zurückfallen.

    Dies schien die Entscheidung gewesen zu sein, bis Esteban Masson in den letzten 20 Minuten plötzlich langsamer wurde. Dies ermöglichte Nick Yelloly wieder vorbeizuziehen und dem polnischen Team den zweiten Le Mans-Sieg in drei Jahren zu sichern.

    Auch die 93. Ausgabe der 24-Stunden von Le Mans sorgte für viel Spannung und Nervenkitzel an der Strecke sowie vor den Fernsehgeräten. Einen Rückblick zu den ersten Rennstunden sowie zur Nachtphase gibt es in unserem Archiv.

    Bilder Podium © Martin.Motorsport | Weitere Bilder © Endurance Archive

  • Porsche bleibt stark, Ferrari schwächelt – Zwischenstand nach 15 Stunden in Le Mans

    Porsche bleibt stark, Ferrari schwächelt – Zwischenstand nach 15 Stunden in Le Mans

    Zwischenstand in Le Mans: Ferrari führt nach 15 Stunden, während Porsche mit starker Nachtperformance das Rennen weiter offen hält.

    Nach 15 Stunden an der Sarthe hat sich das Bild an der Spitze komplett gewandelt: Während Ferrari in den ersten Stunden dominierte, hat eine Serie von Strafen und Zwischenfällen das Rennen auf den Kopf gestellt. Porsche nutzt die Gunst der Stunde und führte zur Rennhalbzeit – doch Le Mans wäre nicht Le Mans, wenn damit schon alles entschieden wäre.

    Ferrari verliert die Spitze durch Strafen

    Was sich in den ersten Stunden noch als Ferrari-Festspiele andeutete, wurde in der Nacht jäh gestoppt. Alles begann mit einer Drive-Through-Strafe für den #50 Ferrari (Fuoco/Molina/Nielsen) wegen eines Gelbvergehens kurz nach der sechsten Rennstunde.

    Es folgten weitere Rückschläge: Der #51 Ferrari (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) kassierte erst eine Fünf-Sekunden-Strafe, dann sogar eine 20-Sekunden-Stop-and-Go. Auch die #50 blieb nicht verschont und musste erneut fünf Sekunden in der Box absitzen. Die bis dahin souveräne Dreifachführung der Italiener war damit Geschichte – plötzlich war nur noch der AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson) in den Top 3 vertreten.

    Porsche führt in der Nacht von Le Mans

    Porsche führt in der Nacht, Toyota meldet sich zurück

    Die Strafen für Ferrari öffneten die Tür für Porsche: Der Werks-963 mit der Startnummer 6 (Estre/L. Vanthoor/Campbell) übernahm zur Halbzeit die Führung – eine bemerkenswerte Aufholjagd, nachdem das Auto von ganz hinten gestartet war. Auch die Schwesterfahrzeuge #4 und #5 arbeiteten sich nach zwischenzeitlichen Rückschlägen zurück in die Top Ten. Die Porsche-Strategie mit längeren Stints und cleveren Stopps zahlte sich aus, während die Konkurrenz patzte.

    Toyota, lange Zeit unauffällig, nutzte das Chaos an der Spitze und schob sich mit der #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) auf Rang zwei. Die Japaner profitierten von konstanten Rundenzeiten und blieben von größeren Problemen verschont. Der zweite Toyota (#7) kämpfte sich nach einer Strafe und Reparaturarbeiten ebenfalls zurück in die Top 10.

    Safety-Car-Phase bringt das Feld zusammen

    Kurz vor der Halbzeit sorgte ein längerer Safety-Car-Einsatz für einen weiteren Spannungshöhepunkt: Nach einem Unfall und anschließender Bergung wurde das Feld für rund 45 Minuten neutralisiert. Das brachte nicht nur die Führenden wieder näher zusammen, sondern ermöglichte auch einigen Verfolgern, verlorene Zeit aufzuholen.

    Ferrari beim Boxenstopp in der Nacht

    Zwischenfälle, Ausfälle und Drama in der Nacht

    Doch die Nachtstunden in Le Mans blieben nicht ohne Drama. Der BMW #46 (Rossi/Farfus/Al Harthy) schied nach einem Unfall aus, während die Iron Dames im Manthey-Porsche #85 nach einer Kollision mit dem Lexus #78 im Kiesbett strandeten. Der Alpine #36 (Gounon/Makowiecki/Schumacher) drehte sich beim Ausweichen ins Grün, konnte aber weiterfahren.

    Auch in der LMGT3-Klasse ging es turbulent zu. Der Manthey-Porsche #92 kämpfte sich an die Spitze, während Ferrari und Aston Martin um die Führung rangen. Immer wieder sorgten Slow Zones und Full-Course-Yellow-Phasen für Verschiebungen im Klassement.

    Der Zwischenstand in Le Mans nach 15 Stunden:

    • Ferrari führt das Feld derzeit vor Porsche und Toyota an. Alle drei marken bleiben auf Augenhöhe und werden vermutlich das Rennen entscheiden.
    • Cadillac und BMW mischen in den Top 10 mit, während Alpine und Peugeot weiterhin keine Rolle im Kampf um den Gesamtsieg spielen.
    • In der LMGT3-Klasse liefern sich Porsche, Ferrari und Aston Martin ein enges Duell um die Spitze und werden hier ebenfalls das weitere Rennen entscheiden.
    Aston Martin kämpft weiter um die GT3-Spitze

    Le Mans bleibt unberechenbar

    Die Stunden 6 bis 15 haben das Rennen auf den Kopf gestellt. Ferrari ist nach Strafen und Zwischenfällen ins Hintertreffen geraten, während Porsche mit Cleverness und Konstanz die Führung übernommen hat. Toyota ist zurück im Kampf, BMW und Cadillac lauern im Hintergrund. Die Nacht hat gezeigt: In Le Mans ist nichts sicher – und der Morgen verspricht weitere Dramatik.

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    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Ferrari dominiert, Porsche lauert – Zwischenstand nach 5 Stunden in Le Mans

    Ferrari dominiert, Porsche lauert – Zwischenstand nach 5 Stunden in Le Mans

    Ferrari führt nach fünf Stunden das Feld in Le Mans an, während Porsche mit starker Strategie in Schlagdistanz bleibt und lauert.

    Nach fünf Stunden Renn-Action an der Sarthe ist klar: Die 24 Stunden von Le Mans 2025 liefern Motorsport auf absolutem Top-Niveau – mit packenden Duellen, cleveren Strategien und ersten Rückschlägen für Favoriten. Hier der ausführliche Überblick für alle, die das Rennen bisher nicht begleiten konnten.

    Startphase: Porsche setzt das erste Ausrufezeichen

    Der Start verlief überraschend ruhig, doch schon in der ersten Runde zeigte Julien Andlauer im Porsche #5 (Andlauer/Christensen/Jaminet) seine Klasse und schnappte sich die Führung von den beiden Cadillac. Die US-Boliden, welche von der Pole ins Rennen gegangen waren, konnten dem starken Porsche nichts entgegensetzen.

    Besonders auffällig in der Startphase war Kevin Estre im Schwesterauto #6 (Estre/L. Vanthoor/Campbell). Nach der Disqualifikation im Qualifying fuhr dieser vom letzten Startplatz los und konnte bereits in der ersten Runde sieben Plätze gutmachen. Die Porsche-Strategie mit frühen Stopps und aggressiven Stints zahlte sich zunächst aus – beide 963er etablierten sich in den Top-Positionen.

    Der Start in Le Mans 2025

    Ferrari übernimmt das Kommando

    Doch ab der zweiten Rennstunde wurde klar: Ferrari hat im Longrun die Pace. Antonio Fuoco im Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) übernahm auf der Indianapolis-Geraden die Führung von Porsche und baute diese kontinuierlich aus. Der Ferrari #51 (Pier Guidi/Calado/Giovinazzi) und der AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson) rückten ebenfalls nach vorn und sorgten für eine Dreifach-Präsenz der Italiener in der Spitzengruppe.

    Ferrari scheint noch Reserven zu haben und kontrolliert das Rennen mit kühlem Kopf. Auch eine Fünf-Sekunden-Strafe für den Ferrari #83 (nach einem harten Zweikampf mit dem Porsche #6) bringt das Team bisher nicht aus dem Konzept.

    Cadillac und Alpine schwächeln

    Porsche hält sich mit beiden Werkswagen in Schlagdistanz. Kevin Estre und Laurens Vanthoor liefern sich packende Zweikämpfe mit den Ferraris, können das Tempo aber nicht ganz mitgehen. Der Porsche #5 musste nach Problemen mit der Bremsbalance zurückstecken und wurde von den Ferraris sowie dem Schwesterauto #6 überholt. Die Jota-Cadillac #12 und #38, die im Qualifying noch glänzten, fallen im Rennen noch deutlicher ab. Es fehlt an Topspeed und Rennpace, beide Fahrzeuge sind aktuell chancenlos und kämpfen nur noch um Plätze in den Top 10.

    Alpine, mit Mick Schumacher im Fahrzeug #36 und dem Schwesterauto #35, hatte sich mehr erhofft, doch beide Autos kassierten bereits Strafen wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse. Auch die Pace reicht nicht, um ganz vorne mitzumischen. Alpine ist aktuell nur sechste Kraft und muss auf Fehler der Konkurrenz hoffen.

    Alpine ist in Le Mans chancenlos

    Toyota und BMW in Lauerstellung

    Der Toyota #8 (Buemi/Hartley/Hirakawa) hat sich nach anfänglichem Verkehr inzwischen in der erweiterten Spitzengruppe etabliert und kann das Tempo der Führenden einigermaßen mitgehen. Beim BMW #20 (Rast/Frijns/S. van der Linde) hält sich das Trio ebenfalls wacker in den Top 10, während die zweite BMW-Crew (#15) und die Peugeots nach einem frühen Abflug des #93 zurückgefallen sind.

    Zwischenfälle, Ausfälle und Probleme

    • Der erste größere Unfall ereignete sich nach etwa dreieinhalb Stunden: Der Ford Mustang #88 (Gattuso/Levorato/Olsen) flog in Tertre Rouge ab und ist damit aus dem Rennen.
    • Peugeot #93 (Di Resta/Mik. Jensen/Vergne) verzeichnete ebenfalls einen Abflug, konnte aber zunächst weiterfahren.
    • Die ersten Full-Course-Yellow-Phasen wurden durch Trümmer auf der Strecke ausgelöst, größere Massenkarambolagen blieben bislang aus.
    • Strafen prägten die Anfangsphase: Neben den Alpine-Piloten musste auch der AF-Corse-Ferrari #83 eine Zeitstrafe absitzen.
    Porsche ist Ferrari in Le Mans auf den Versen

    Strategische Ausgangslage nach 5 Stunden

    Ferrari hat aktuell die beste Ausgangsposition: Die #50 kontrolliert das Rennen mit einem Vorsprung von rund 20 Sekunden auf den besten Porsche, während die Teamkollegen #51 und #83 auf Schlagdistanz bleiben.

    Porsche hält sich mit beiden Werkswagen in der Verfolgerrolle und bleibt durch clevere Strategieoptionen gefährlich. Toyota und BMW lauern auf Fehler der Führenden, während Cadillac und Alpine aktuell keine Rolle im Kampf um den Gesamtsieg spielen.

    Nach fünf Stunden kristallisiert sich ein klarer Dreikampf zwischen Ferrari und Porsche in Le Mans heraus, mit Toyota als Wackelkandidat für eine Überraschung. Die ersten Ausfälle und Rückschläge haben bereits Spuren hinterlassen, doch im längsten Rennen des Jahres ist noch alles möglich. Die Nacht wird zeigen, ob Ferrari die Pace halten kann – oder ob Porsche mit Strategie und Konstanz zurückschlägt.

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    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Le Mans 2025: Cadillac feiert historischen Hyperpole-Erfolg

    Le Mans 2025: Cadillac feiert historischen Hyperpole-Erfolg

    Zum 75. Jahrestag ihres Le Mans-Debüts hat Cadillac Motorsportgeschichte geschrieben. Erstmals sicherte sich die US-Marke die Hyperpole samt erster Startreihe für das 24-Stunden-Rennen.

    Alex Lynn setzte im Cadillac #12 mit einer Spitzenzeit von 3:23.166 Minuten die Bestmarke und holte damit seine zweite WEC-Pole. Teamkollege Earl Bamber komplettierte mit der #38 die historische erste Startreihe für die Marke aus Detroit. Für Cadillac ist es die erste Pole seit 1967, für einen britischen Fahrer die erste seit Johnny Herbert 2004.

    Neues Hyperpole-Format sorgt für Drama

    Das neue Qualifying-Format brachte zusätzliche Spannung in den Donnerstag Abend. In Hyperpole-Session 1 kämpften 15 Hypercars um zehn Finalplätze, die in Hyperpole-Session 2 die Pole unter sich ausmachten.

    Die Favoriten Ferrari und Toyota erlebten dabei eine erste bittere Niederlage. Jeweils nur ein Fahrzeug beider Marken schaffte es in die letzte Hyperpole-Session. Der beste Ferrari startet in diesem Jahr nur von Platz sieben – ein herber Rückschlag nach zwei Le Mans-Siegen und drei WEC-Podien in Folge.

    Porsche und BMW forderten unterdessen Cadillac heraus. Mathieu Jaminet brachte den Porsche #5 auf Startplatz drei, trotz eines spektakulären Radverlusts im ersten Segment. Der BMW mit Dries Vanthoor (#15) und der Porsche (#4, Nick Tandy) komplettieren die Top 5.

    Aston Martin sichert sich die Pole-Position in der GT3-Klasse

    Klassen-Pole für Aston Martin und TDS Racing

    In der LMP2 setzte sich Mathias Beche mit der #29 von TDS Racing durch. In der neuen LMGT3-Klasse sicherte Mattia Drudi im Heart of Racing Aston Martin die Pole. MotoGP-Legende Valentino Rossi startet bei seinem zweiten Le-Mans-Einsatz von Platz drei – ein Highlight für die Fans des Motorrad-Weltmeisters.

    Das Cadillac-Doppel an der Spitze ist ein Paukenschlag und verspricht ein spannendes Rennen. Die Favoritenrolle ist jedoch trügerisch: Le Mans schreibt seine eigenen Geschichten, und mit Porsche, BMW, Ferrari und Toyota lauern starke Herausforderer. Ähnlich zeigt sich die Ausgangslage in der LMP2 und LMGT3, wo die Top 10 auf Augenhöhe agieren.

    Die vollständige Startaufstellung für das Rennen gibt es hier zum nachlesen. Weitere Informationen rund um die 24 Stunden von Le Mans 2025 gibt es hier.

    Bilder © Endurance-Archive (Walter Schruff)

  • Le Mans Qualifying 2025: Cadillac dominiert, Toyota patzt

    Le Mans Qualifying 2025: Cadillac dominiert, Toyota patzt

    Das Qualifying für die 93. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans 2025 brachte bereits am Mittwochabend einige Überraschungen mit sich. Im Zentrum stand das Werksteam von Cadillac.

    Alex Lynn stellte mit seinem Cadillac #12 beim Qualifying einen neuen Hypercar-Streckenrekord auf dem Circuit de la Sarthe auf. Mit einer Rundenzeit von 3:22.847 Minuten war Lynn fast zwei Sekunden schneller als der Vorjahres-Pole-Setter – ein klares Ausrufezeichen an die Konkurrenz.

    Die Qualifying-Performance im Überblick

    • Cadillac: Mit zwei Fahrzeugen in den Top 5 bestätigte Cadillac die starke Form aus dem Training. Die #12 von Lynn, Nato und Stevens setzte die Bestzeit in der Session. Das Schwesterauto #38 (Bamber, Bourdais, Button) folgte auf Rang fünf.
    • BMW: Dries Vanthoor in der Nummer 15 verpasste die Bestzeit um nur 0,040 Sekunden und zeigte, dass BMW in diesem Jahr ein echter Herausforderer ist im Kampf um die Pole ist.
    • Ferrari: Antonio Giovinazzi mit der #51 komplettierte die Top 3, während auch das zweite Ferrari-Hypercar (#50) in die Hyperpole-Session einzieht.
    • Porsche: Trotz starker Einzelleistungen wurde der #6 Porsche Penske nachträglich wegen Unterschreitung des Mindestgewichts disqualifiziert und startet vom Ende des Feldes. Die weiteren Werks-Porsche (#5 und #4) sind jedoch in der Hyperpole vertreten.
    • Toyota: Der große Schock folgte im Qualifying bei Toyota. Die Starnummer 7 (Conway, Kobayashi, de Vries) verpasste als 17. die Hyperpole deutlich – ein Rückschlag für das erfolgsverwöhnte Team. Nur der Toyota #8 schaffte es als Zehnter in die nächste Runde.
    Porsche wurde nach dem Qualifying disqualifiziert

    Neues Qualifying-Format

    2025 wurde das Qualifying bei den 24h Le Mans erneut überarbeitet. Nach dem 30-minütigen Zeittraining am Mittwoch ziehen die 15 schnellsten Hypercars, 12 LMP2 und 12 LMGT3 in die Hyperpole am Donnerstag ein. Die Hyperpole ist nun zweigeteilt:

    • Hyperpole 1 (20 Minuten): Die besten 15 Hypercars, 12 LMP2 und 12 LMGT3 kämpfen um den Einzug in die finale Session. Bei den Hypercars kommen die Top 10 weiter, bei LMP2 und LMGT3 jeweils die besten acht.
    • Hyperpole 2 (15 Minuten): In diesem Shootout wird die Pole Position in jeder Klasse vergeben. Wichtig: In H2 muss ein anderer Fahrer als in H1 eingesetzt werden – strategische Planung ist gefragt.

    Was ist von der Hyperpole zu erwarten?

    Cadillac geht als Favorit in die Hyperpole, profitiert von einer perfekten Abstimmung und hoher Konstanz. Doch BMW und Ferrari sind mit minimalem Rückstand in Lauerstellung. Porsche hingegen muss nach der Disqualifikation der #6 auf Wiedergutmachung setzen, hat aber mit den verbleibenden Autos Außenseiterchancen.

    Toyota hat zwar mehr Leistung als im Vorjahr, bleibt aber das schwerste Auto im Feld und hat im Qualifying enttäuscht. Das Team steht entsprechend stark unter Druck, mit nur einem Auto in der Hyperpole und einer schwierigen Ausgangslage. Ganz anders bei Alpine und Aston Martin, diese könnten von der neuen BoP profitieren. Ein Angriff auf die vorderen Startplätze ist aber nur mit perfekten Runden realistisch.

    Aston Martin schaffte es bei der Premiere in die Hyperpole Session

    Die Hyperpole wird ein hochspannender Kampf, in dem jede Zehntelsekunde zählt und strategische Fahrerwechsel eine entscheidende Rolle spielen können. Die Leistungsdichte verspricht einen engen Kampf um die Pole Position – Cadillac, BMW und Ferrari sind die heißesten Anwärter, doch Überraschungen sind bei den neuen Rahmenbedingungen nicht ausgeschlossen.

    Die vollständigen Ergebnisse aller Hypercars gibt es hier und von LMP2 und LMGT3 hier.

    Bilder © Endurance-Archive (Walter Schruff)