Blog

  • Was wir vor der Premiere in Monza wissen sollten

    Was wir vor der Premiere in Monza wissen sollten

    Monza

    An diesem Wochenende gastiert die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft erstmals auf dem berühmten Autodromo Nazionale di Monza. Was wir vor der Streckenpremiere wissen sollten, erfahrt Ihr hier.

    Die Rückkehr auf eine klassische Rennstrecke

    Monza ist zweifelsohne eine der legendären Rennstrecken des Motorsports. Selbst die weniger interessierten Fans werden Namen wie Curva Parabolica, Curve di Lesmo oder Curva Grande kennen oder sich an die berühmte Steilkurve des alten Kurses erinnern.

    Für die WEC stand Monza bisher nur beim Prolog 2017 auf dem Programm. Ein Rennen hat es hier noch nie gegeben. Obwohl das 6-Stunden-Rennen in Monza in den letzten Jahren ein fester Bestandteil des ELMS-Kalenders war, ist es das erste Mal seit 2008, dass Prototypen der Königsklasse auf der italienischen Rennstrecke an den Start gehen!

    Als Vorgeschmack auf das, was uns erwartet, hat Audi einst seinen R18 e-tron quattro im Le Mans-Trimm ohne die Rettifilo-Schikane getestet – mit beeindruckenden Ergebnissen. Auch wenn die Schikane für das Rennen am Sonntag aus Sicherheitsgründen vorhanden sein wird, können wir es kaum erwarten, die Hypercars auf einer der schnellsten Strecken der Welt zu sehen.

    Die Teams machen sich bereit für Le Mans

    Die langen Geraden und flüssigen Kurven von Monza bieten den WEC-Teams die perfekte Gelegenheit, sich auf die 24 Stunden von Le Mans vorzubereiten, die am Wochenende vom 21. bis 22. August stattfinden. Im Hintergrund werden die Ingenieurteams die Daten genau im Auge behalten, um sicherzustellen, dass sie vor dem Saisonhöhepunkt noch das letzte Quäntchen an Leistung herausholen können.

    Der Peugeot 9X8

    Peugeot ist im Fahrerlager

    Vor kurzem hat Peugeot mit der Enthüllung seines WEC-Fahrzeugs für 2022, dem Peugeot 9X8, für Aufsehen gesorgt. Er wird an diesem Wochenende im Fahrerlager zu sehen sein und den WEC-Teams und Fahrern einen ersten Blick auf die Zukunft der Hypercar-Klasse geben. Eine öffentliche Präsentation ist angeblich für die 24 Stunden von Le Mans geplant.

    Die Fans zurück an der Strecke

    Die 6 Stunden von Monza werden auch die Rückkehr der Zuschauer in die WEC markieren – erstmals seit Beginn der Pandemie. Das letzte Mal, dass Fans einem WEC-Rennen beiwohnen durften, war beim Lone Star Le Mans-Event im Februar 2020 auf dem Circuit of the Americas.

    Für die Veranstaltung wurde eine begrenzte Anzahl an Tickets freigegeben, von denen einige noch unter www.monzanet.it und www.ticketone.it zu erwerben sind.

    Ferrari in Monza

    Viva Italia!

    Italienische Teams sind seit langem ein fester Bestandteil der WEC. In Monza erleben die Teams unter dem grün-weiß-roten Banner endlich ihr erstes Heimrennen.

    Alle Augen werden auf AF Corse in der LMGTE-Pro sowie auf das rein italienische Team Cetilar Racing in der LMGTE-Am gerichtet sein. Beide Teams konnten zuletzt in Portugal ihre Klassen gewinnen. Wer weiß, vielleicht läutet ja nach sechs Stunden „Il Canto degli Italiani“ auf dem Podium?

    Glickenhaus mit zwei Autos und neuen Fahrern

    Glickenhaus Racing ist der jüngste Neuzugang in der Hypercar-Klasse der WEC. Das unter US-amerikanischer Flagge fahrende Team debütierte in Portimao mit zunächst einem Glickenhaus 007 LMH. Bei der nächsten Runde in Monza werden zwei Autos eingesetzt.

    Luis Felipe Derani, Gustavo Menezes, Olivier Pla und Franck Mailleux werden ihr Hypercar-Debüt für Glickenhaus geben. Dazu gesellen sich Romain Dumas und Richard Westbrook, die beim zweiten Lauf in Portimao antraten.

    Project 1 kehrt zu voller Stärke zurück

    Project 1 erlebte in Spa einen verhängnisvollen Start in die Saison 2021. Zwei Ausfälle vor dem Rennen führten zum vollständigen Rückzug des Teams. Für den zweiten Lauf trat ein Auto die Reise nach Südportugal an. In Monza wird das deutsche Team wieder mit zwei Fahrzeugen in voller Stärke antreten.

    Dennis Olsen, Anders Buchardt und Axcil Jeffries werden im Porsche 911 RSR-19 #46 ihre lang ersehnten ersten Saisoneinsätze absolvieren.

    Den Zeitplan für das Wochenende und die Starterliste gibt es hier in unserem Rennkalender zum Nachlesen.

    Images © Endurance Archive (Walter Schruff / Ton Kerdijk) + Peugeot Sport

  • Peugeot stellt sein Hypercar 9X8 vor

    Peugeot stellt sein Hypercar 9X8 vor

    Nach Monaten der Wartezeit hat einer der heiß erwarteten WEC-Teilnehmer endlich sein Hypercar vorgestellt. Das Comeback zur FIA WEC-Saison 2022 wird Peugeot mit dem 9X8 in Angriff nehmen.

    Der 9X8 ist ein allradgetriebenes Prototypen-basiertes Hybrid-Hypercar. Der Wagen verfügt über einen Twin-Turbo-V6-Motor, der 680 PS (500 kW) an der Hinterachse und weitere 200 kW an den Vorderrädern leistet.

    In der neuen Saison werden Paul di Resta, Kevin Magnussen, Loïc Duval, Mikkel Jensen, Gustavo Menezes, Jean-Eric Vergne und James Rossiter mit zwei 9X8 an den Start gehen. Besonders auffällig ist der ungewöhnliche Name des Hypercars, der eine Anspielung auf Peugeot und seine Historie ist.

    Während die „9“ für die berühmten Vorgänger in Le Mans (wie etwa den 905 bzw. 908) steht und deren Tradition fortsetzt, symbolisiert das „X“ den Allrad-Hybridantrieb und die Elektrifizierung des Motorsports. Den Abschluss bildet die „8“, welche die Brücke zur Serienproduktion schlägt, da alle aktuellen Modelle (wie etwa 208, 508 oder 3008) mit jener Ziffer enden.

    Der Peugeot 9X8

    Ein Radikales neues Design

    Im Hinblick auf das Gesamtdesign markiert der 9X8 einen radikalen Bruch mit den vertrauten Elementen der LMP1-Ära. Der Fokus liegt klar auf dem Bezug zum verwandten Straßenfahrzeug, dem Peugeot 508 Sport. Erkenntnisse aus dem Motorsport sollen auch hier direkt in die Serienproduktion einfließen.

    „Die größere Flexibilität, die das neue WEC-Reglement im Bezug auf die Aerodynamik zulässt, erlaubt ein radikales neues Denken. Das ermöglicht die Entstehung eines innovativen Autos und gibt dem Designteam die Möglichkeit, einen noch größeren Beitrag zu leisten“, schreibt Peugeot Sport in seiner Pressemitteilung. „Die Ingenieure und Designer von Peugeot haben diese Gelegenheit bestmöglich genutzt, um neue kreative zu etablieren und alte Ansätze über Bord zu werfen.“

    Das wohl auffälligste Merkmal ist das Fehlen eines solchen. Als erstes WEC-Fahrzeug hat der Peugeot 9X8 nämlich keinen Heckflügel. „Das Fehlen des Heckflügels beim Peugeot 9X8 ist eine große Innovation.“, sagt Jean-Marc Finot – Motorsportdirektor von Stellantis (dem Peugeot Mutter-Konzern). „Wir haben einen Grad an aerodynamischer Effizienz erreicht, der es uns erlaubt, auf dieses Bauteil zu verzichten.“

    Der Peugeot 9X8

    In diesem Jahr stehen zahlreiche Tests auf dem Programm, bevor die Rennpremiere zu Beginn des Jahres 2022 erfolgt. Eine genaue Übersicht der technischen Daten haben wir nachfolgend aufgelistet:

    Die technischen Details

    • Klasse: Le Mans Hypercar (LMH)
    • Länge: 5.000 mm
    • Breite: 2.080 mm
    • Höhe: 1.180 mm
    • Radstand: 3.045 mm
    • Antrieb: Peugeot HYBRID4 Allrad-Antrieb
      • Heckantrieb: 500 kW (680 PS), 2,6 Liter twin-turbo, 90 Grad V6 Benzinmotor mit einem sequenziellen Siebengang-Getriebe
      • Front-Antrieb: 200 kW Elektromotor mit einem eintourigen Untersetzungsgetriebe
    • Batterie: Hochdichte, 900-Volt-Batterie, entwickelt von Peugeot Sport und TotalEnergies/Saft
    • Kraft- und Schmierstoff-Lieferant: TotalEnergies

    Via: Peugeot Sport Media
    Images © Peugeot Sport

  • Die Portugal-Premiere der WEC

    Die Portugal-Premiere der WEC

    Der erste Start der WEC in Portugal war begleitet von mehreren denkwürdigen Momenten. Wir fassen den zweiten Saisonlauf im Podcast zusammen.

    Zum ersten Mal in der WEC-Geschichte wurde ein Rennen auf portugiesischem Boden ausgetragen. Zeitgleich gab es mit dem Autódromo Internacional do Algarve in Portimão nach langer Zeit wieder eine Streckenpremiere zu verzeichnen.

    Erstmals bei der WEC in Portugal dabei war Glickenhaus Racing mit seinem Hypercar. Abgerundet wurde das Spektakel durch den Sieg von Toyota beim 100 Langstreckenrennen des japanischen Herstellers. Abseits des Rennens sprechen zudem über das Comeback von BMW und den bevorstehenden Ticketverkauf für Le Mans.

    Wir wünschen Euch viel Spaß beim anhören. Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung nehmen wir gerne per E-Mail an podcast@endurance-archive.de entgegen.

  • Jubiläumssieg für Toyota in Portimão

    Jubiläumssieg für Toyota in Portimão

    Toyota gewinnt vor Alpine in Portimão

    In Portimão krönte Toyota sein 100. Langstreckenrennen mit dem aller ersten Sieg eines WEC-Fahrzeugs auf portugiesischem Boden. Nach einem mehrstündige Fernduell mit Alpine konnten die Japaner das Rennen am Ende klar für sich entscheiden.

    Bedingt durch die jüngsten BoP-Anpassungen hatte Toyota schon im Freien Training von Portimão schwer zu kämpfen. Die Franzosen setzen sich in den Trainings und dem Qualifying vor die Japaner. Doch direkt nach dem Rennstart waren die Karten nicht mehr so klar verteilt. Unterschiedliche Reifen- und Tankstrategien entfachten ein knapp acht-stündiges Fernduell mit offenem Ausgang.

    Etwa zweieinhalb Stunden vor Schluss zerstörte eine Safety Car-Phase den strategischen Vorteil von Alpine. Toyota konnte die Oberhand gewinnen und vieles deutete auf einen sicheren Sieg der Japaner hin. Doch Nicolas Lapierre bewies erneut sein Talent und kassierte mit gezielten Überholmanövern beide Toyota, was den Rennausgang offen hielt. Der Sieg in Portimão ging am Ende an den Toyota #8 gefolgt vom Schwesterfahrzeug #7 und dem Alpine #36 auf den Rängen zwei und drei.

    Der Start in Portugal

    Neueinsteiger Glickenhaus Racing hatte einen holprigen Start in sein erstes WEC-Wochenende. Das rote Hypercar mit der Startnummer #709 ging vom elften Gesamtrang ins Rennen und hing lange Zeit im Mittelfeld fest. Behutsam arbeiteten sich die drei Fahrer durch das fast gleichschnelle LMP2-Feld. 

    Doch ein missglücktes Überholmanöver von Ryan Briscoe sorgte für einen herben Rückschlag. Der Amerikaner kollidierte in der Torre Vip-Kurve mit den GTE-Am Fahrzeugen von Dempsey-Proton Racing (#77) und D’Station Racing (#777), was eine defekte Kupplung zur Folge hatte. Nach einer langen Reparatur waren alle Hoffnungen auf Anschluss an die Spitzengruppe zerschlagen. 

    Doppelsieg für JOTA in der LMP2

    Die Fahrzeuge in der LMP2-Klasse enttäuschten auch bei der Portugal-Premiere nicht und lieferten zahlreiche Positionskämpfe. Die mit Abstand meisten Überholmanöver im Rennen lieferte die kleinere Prototypen-Klasse. Über einen großen Teil der Renndistanz wechselnden die Fahrzeuge auf den Positionen eins bis sechs regelmäßig durch.

    Nachdem United Autosports die Freien Trainings dominieren konnte, ging die Poleposition und die Führung zu Rennbeginn an die britische JOTA-Mannschaft. Doch durch das hektische Treiben verlor die Crew ihren Vorsprung und United Autosport konnte über einen Großteil der Distanz die Spitze kontrollieren.

    Die Sieger der LMP2-Klasse

    Entschieden wurde der Sieg in der Klasse ebenfalls in den letzten beiden Stunden. United Autosports konnten trotz sehenswerter Manöver den Sieg nicht mehr einfahren. Der erste LMP2-WEC-Sieg in Portugal ging an den JOTA #38, der fünf Minuten vor Schluss das Schwesterfahrzeug #28 auf Rang zwei verweisen konnte. United Autosports fuhr am Ende auf Platz drei.

    Die LMGTE-Klassen im Schatten der Prototypen

    Etwas im Schatten der beiden Prototypen-Klassen stand diesmal die LMGTE. Sowohl die PRO- als auch die AM-Fahrer lieferten sehenswerte Zweikämpfe, bekamen jedoch nicht so viel Bildschirmzeit wie nötig gewesen wäre. Entsprechend konstant wirkte das Rennen zwischen Ferrari und Porsche in der LMGTE-Pro.

    Die AF Corse-Mannschaft konnte sich mit der #51 regelmäßig an der Spitze platzieren, wurde jedoch vom Porsche #92 beschattet. Das Zweigespann duellierte sich sowohl auf der Strecke und strategisch auf hohem Niveau. Lange Zeit hatten die Schwesterfahrzeuge #52 und #91 hatten nur wenig Chancen sich einzumischen.

    Ferrari gewann in der LMGTE-Pro

    Zur großen Überraschung schaffte es der Ferrari #52 jedoch in der letzten Stunde am Porsche #92 vorbei und holte den zweiten Platz im Rennen. Der Sieg ging an den AF Corse-Ferrari #51.Der dritte Platz ging an den Porsche #92.

    In der kleineren LMGTE-AM Kategorie gab es einen Dreikampf der Hersteller Porsche, Ferrari und Aston Martin zu sehen. Vertreten durch die Fahrzeuge #56 (Team Project 1), #47 (Cetilar Racing) und #98 (Aston Martin Racing). Alle drei Wagen kämpften über acht Stunden auf Augenhöhe und machten das Podium von Beginn an unter sich aus.

    Doch auch auf den hinteren Rängen gab es ausgeglichene Kampf-Gruppen wie etwa die beiden Iron Lynx-Wagen gegen den Kessel-Racing-Ferrari. Der Sieg bei der Portugal-Premiere ging an die #47 von Cetilar Racing. Die Ränge zwei und drei holten das Team Project 1 (#56) und der AF Corse-Ferrari #54.

    Noch mehr Rückblicke und Details zu den 8h Portimão

    Wer die wichtigsten Ereignisse des Rennens in chronologischer Abfolge nachlesen möchte, findet hier unseren Live-Ticker zur Portimão-Premiere. Die offiziellen Rundenzeiten und Platzierungen aller Teilnehmer gibt es auf dieser Seite.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Im Live-Ticker: Die 8 Stunden von Portimão 2021

    Im Live-Ticker: Die 8 Stunden von Portimão 2021

    Live aus Portimão

    Verfolgt alle Ereignisse der 8 Stunden von Portimão in unserem Live-Ticker.

    [ditty_news_ticker id=“19708″]

  • Erste Poleposition für Alpine in Portimão

    Erste Poleposition für Alpine in Portimão

    Poleposition für Alpine in Portimao

    Das neue Zehn-Minuten-Einzelrunden-Qualifying der WEC sorgte für einen weiteren spannenden Kampf um die Poleposition. Im Samstagabend-Sonnenschein war es die Alpine A480 mit der Startnummer 36, welche die schnellste Zeit einfuhr.

    Mathieu Vaxiviere, verantwortlich für das Qualifying der 36er Alpine-Mannschaft, fuhr als Erster eine schnelle Zeit und sicherte sich mit einer 1:30.524 die vorläufige Poleposition. Fast zeitgleich fuhr Mike Conway im Toyota GR010 Hybrid mit nur 0,016 Sekunden Rückstand die zweitschnellste Zeit.

    Wenige Minuten vor Ende der Session verließ Vaxiviere die Box, um die provisorische Pole Position zu verteidigen. Der Toyota mit der Startnummer 8 wollte seine vorläufige Startposition von Platz 5 verbessern. Der Kampf um die Pole ging bis zum Schluss. Als die Zielflagge fiel, konnte Vaxiviere seine bisherige Pole-Zeit auf 1:30.364 Minuten verbessern. Das war auch gut so, denn wenige Augenblicke später drehte Brendon Hartley seine letzte fliegende Runde für den #8 Toyota – nur 0,094 Sekunden langsamer.

    Glickenhaus im Qualifying

    Am Ende sicherte sich Alpine seine erste Poleposition in der Königsklasse der WEC, vor den Toyotas #8 und #7. Glickenhaus konnte in der Session von Hypercars und LMP2 nur die elftbeste Gesamtzeit erreichen. Den Start am Sonntag wird die #709 damit von Rang vier der LMH-Klasse aus bestreiten.

    In der LMP2-Kategorie waren die beiden britischen JOTA Orecas das Maß aller Dinge. Das Racing Team Nederland fuhr die drittschnellste Zeit, während United Autosports, die im FP1 und FP3 die Bestzeit erzielten, lediglich von Rang vier ins Acht-Stunden-Rennen starten werden.

    Porsche mit Poleposition

    Porsche an der Spitze der LMGTE

    Porsche sicherte sich die Poleposition in der LMGTE-Pro, nachdem der Franzose Kévin Estre im 911 RSR-19 (#92) das Qualifying erneut souverän gewonnen hatte. Zweitschnellster war James Calado im AF Corse-Ferrari mit 0,4 Sekunden Rückstand. Der zweite Porsche startet am Sonntag aus der zweiten Startreihe neben dem Schwesterauto von AF Corse. Bei beiden Fahrzeugen wurden im Qualifying mehrere Rundenzeiten wegen Verstößen gegen die Track Limits gestrichen.

    In der LMGTE-Am wurde das Qualifying von den bronzenen „Amateur“-Piloten bestritten. Erneut war es ein Porsche, der an der Spitze stand. Schnellster war das Team Project 1 mit Egidio Perfetti im Porsche 911 RSR-19 (#56). Der Norweger übertraf in seiner letzten fliegenden Runde mit 1:40,191 Minuten die Zeit von Christian Ried (1:40,236) um 0,045 Sekunden. Drittschnellster war der Ferrari mit der Startnummer 47 von Cetilar Racing. Alle Rundenzeiten gibt es hier zum nachlesen.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Konstanz im letzten Portimão-Training

    Konstanz im letzten Portimão-Training

    Die Spitzenplätze im letzten Portimão-Training blieben fast unverändert, doch das Feld rückte erneut enger zusammen. Gerade die hinteren Ränge konnten die Rückstände aus dem FP2 aufholen und sich innerhalb der gleichen Sekunde platzieren.

    Der große Durchbruch gelang Neueinsteiger Glickenhaus Racing. Die US-Mannschaft konnte sich im dritten Training erstmals gegen Weltmeister Toyota durchsetzen und hinter Alpine auf Rang zwei fahren. Die französische Mannschaft fuhr zwar mit 1:31.652 die schnellste Hypercar-Zeit, aber immer noch langsamer als die LMP2-Klasse.

    Ähnlich konstant zeigte sich erneut die LMP2-Kategorie. United Autosports USA verteidigte seinen ersten Platz vor der britischen JOTA-Mannschaft und Inter Europol Competition. Die Zeichen stehen gut, dass die Poleposition am Abend zwischen diesen drei Teams entscheiden wird.

    Bei den LMGTE-Pro-Boliden konnte Porsche noch einmal seine Zeit verbessern und Ferrari mit beiden Wagen hinderlich lassen. Die neue Spitzenzeit unter den GTE-Fahrzeugen liegt nun bei 1:38.082. In der kleineren AM-Kategorie hielt sich der Project 1-Porsche ebenfalls konstant auf Rang eins. Die Positionen zwei und drei gingen in dieser Session an den Dempsey-Proton Porsche (#77) und den AF Corse-Ferrari (#54).

    Die Rundenzeiten aus dem zweiten Portimão-Training gibt es hier kurz & kompakt. Die Werte vom FP3 könnt Ihr hier nachlesen.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Portimão FP2 – kurz & kompakt

    Portimão FP2 – kurz & kompakt

    Das FP2 in Portimão zeigte sich im Großen und Ganzen ähnlich der Vortagssession. Die Spitzengruppen blieben weitestgehend gleich, jedoch mit größeren Abständen zwischen den einzelnen Fahrzeugen.

    Auch im zweiten Freien Training waren die LMP2-Boliden schneller als die Hypercars. In der LMH-Klasse setzte sich Alpine mit 1:32.074 erneut vor die beiden Toyota mit einer halben Sekunde Abstand. In der LMP2-Kategorie konnte sich United Autosports USA verbessern und die Spitzenposition mit 1:31.984 übernehmen. Die Ränge zwei und drei sicherten sich das Team WRT und Inter Europol Competition.

    Deutlich schneller ging es hingegen bei den LMGTE-Wagen zu Gange. In beiden Klassen fielen die Rundenzeiten deutlich und es wurden erste größere Abstände zwischen den Teilnehmern sichtbar. Bei den PRO-Fahrzeugen schaffte es der AF Corse-Ferrari #52 mit einer Zeit von 1:38.091 an den beiden Werksporsche vorbei. Hier kam der beste 911 RSR nur auf 1:39.030. Die Spitze in der AM-Kategorie übernahm die #56 vom Team Project 1, gefolgt vom Cetilar Racing Ferrari und dem GR Racing Porsche.

    Alle Rundenzeiten vom FP2 in Portimão gibt es hier noch einmal zum Nachlesen. Den Rückblick vom ersten Freien Training gibt es hier.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Hartes erstes Training in Portimão

    Hartes erstes Training in Portimão

    Das Portimão ein besonderes Rennen ist, wurde bereits im ersten Training klar. Denn eine neue Strecke ganz ohne alte Rekorde gibt es nur selten im WEC-Kalender. Jeder will hier eine Rundenzeit für die Ewigkeit einfahren, wie die erste Session zeigte.

    Schon beim Saisonauftakt in Portimão ging es heiß her. In keiner Klasse gab es wirklich einen sichtbaren Abstand zwischen den einzelnen Teilnehmern. Die Abstände zwischen erster und letzter Position lagen schon am Ende des FP1 zum großen Teil unter einer Sekunde.

    Nah beieinander mit wenig Platz für Fehler

    Bei den Hypercars zeigte sich Alpine von seiner schnellsten Seite und platzierte sich ein weiteres Mal vor Weltmeister Toyota. Mit einer Rundenzeit von 1:33.781 ging die erste Bestzeit an die französische Mannschaft. Die Japaner fuhren mit knappen 0.019 bzw. 0.026 Sekunden Differenz auf die Ränge zwei und drei. Neueinsteiger Glickenhaus Racing nutzte die erste Session, um eine Abstimmung für das Rennen zu finden, konnte aber dennoch die Lücke mit 1.008 Sekunden auf Rang eins denkbar klein halten.

    Ebenfalls sehr dicht beieinander war das LMP2-Feld beim ersten Training in Portimão. JOTA dominierte die Session und fuhr mit 1:33.752 sogar schneller als der Spitzenreiter unter den Hypercars. Dicht gefolgt auf Rang zwei platzierte sich Neueinsteiger Inter Europol Competition mit 1:33.979 auf der Uhr. Position drei holte Dragonspeed USA mit 0.516 Sekunden Rückstand auf die JOTA-Mannschaft.

    Kaum noch sichtbar waren die Unterschiede in den beiden LMGTE-Klassen. In der PRO und der Am fuhren alle Teilnehmer innerhalb der gleichen Sekunde. Unterschieden wurde lediglich durch die Zehntelsekunden der Zeitnahme. Die Spitzenplätze in der LMGTE-Pro kassierten der Porsche #92 mit einer Zeit von 1:40.227 bzw. 1:40.389 (Porsche #91). Ferrari fuhr auf drei und vier mit rund einer halben Sekunde Abstand.

    Fast identisch das Bild in der LMGTE-Am. Alle 13 Fahrzeuge brannten eine 1:41 in den Asphalt. Am schnellsten war der Porsche #77 von Dempsey-Proton Racing mit 1:41.202, gefolgt vom Iron Lynx-Ferrari #60 und dem Projekt 1-Porsche #56. Die Rundenzeiten aller Teilnehmer gibt es hier zum Nachlesen.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)