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  • Gray Newell findet bei Le Mans-Debüt zu seiner Bestform

    Gray Newell findet bei Le Mans-Debüt zu seiner Bestform

    Gray Newell, Fahrer des Aston Martin Vantage LMGT3 mit der Startnummer 23 des Teams Heart of Racing, blickt seinem Debüt bei den 24 Stunden von Le Mans mit Zuversicht entgegen. Im Gespräch mit Endurance Archive sprach er über seine ersten Eindrücke vom berühmtesten Langstreckenrennen der Welt.

    „Bislang war es eine sehr positive Woche“, sagte der 28-Jährige. „Das Auto fühlt sich fantastisch an. Ich würde sogar sagen, dass dies eines der besten Qualifyings war, die ich je gefahren bin. Durch die Road to Le Mans kenne ich die Strecke bereits, sie ist also kein Neuland für mich. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich hier noch einmal einen besonderen Rhythmus gefunden habe.“

    Besonders lobt Gray Newell die Arbeit seines Teams in Le Mans, das ihm und seinen Teamkollegen Eduardo Barrichello und Johnny Adam eine starke Ausgangsposition verschafft hat: „Das Team hat beim Aston Martin Vantage LMGT3 hervorragende Arbeit geleistet. Das Auto fährt sich unglaublich angenehm und vermittelt viel Vertrauen. Man findet leicht das Limit, und wenn man sich darauf verlassen kann, dass das Fahrzeug genau das tut, was man erwartet, wird es deutlich einfacher, schnelle Rundenzeiten zu erzielen.“

    Neben der technischen Arbeit hebt der Amerikaner auch die Atmosphäre innerhalb des Teams hervor. „Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Dinge, die man nicht messen kann: der Teamgeist, die Kultur und die gegenseitige Unterstützung. Das Team versteht das Fahrzeugkonzept, weiß genau, wie es funktioniert und wie man das Maximum herausholt. Das verschafft uns zusätzliche Möglichkeiten und hilft uns dabei, unser volles Potenzial auszuschöpfen.“

    Dank seiner Erfahrung im GT-Sport in den USA und auf internationalen Rennstrecken ist Newell den Herausforderungen des Multiklassen-Rennsports bestens vertraut. Dennoch bringt Le Mans mit seinen zwei schnelleren Fahrzeugkategorien besondere Anforderungen mit sich.

    „Dank des ABS in den LMGT3-Fahrzeugen liegen unsere Bremspunkte ungefähr auf dem Niveau der Hypercars. Durch kontrolliertes Bremsen können wir oft selbst bestimmen, wann wir sie passieren lassen, ohne dabei viel Zeit einzubüßen. Das richtig hinzubekommen, ist anspruchsvoll, aber äußerst befriedigend, wenn es funktioniert.“

    Nach seinem Lieblingsabschnitt auf dem Circuit de la Sarthe gefragt, muss Newell nicht lange überlegen: „Die Porsche-Kurven sind einfach fantastisch. Dort spürt man die Geschwindigkeit am intensivsten. Wir bremsen nur leicht an, um das Auto exakt dort zu platzieren, wo wir es haben wollen – selbst dann, wenn wir schnellere Fahrzeuge vorbeilassen müssen. In diesem Streckenabschnitt muss man jedes Mal hundert Prozent geben. Gleichzeitig spielt die Aerodynamik eine enorme Rolle: Hängt man hinter einem anderen Auto fest, kann man dort innerhalb kürzester Zeit bis zu einer Sekunde verlieren.“

    Mit Blick auf das Rennen am Samstag und Sonntag weiß Newell genau, worauf es ankommt.

    „Bei einem 24-Stunden-Rennen geht es vor allem darum, Fehler zu vermeiden – keine Kollisionen, keine Strafen. Wir müssen unsere Leistung maximieren und gleichzeitig im Hinterkopf behalten, dass es oft besser ist, etwas vorsichtiger zu agieren, um am nächsten Tag noch um ein gutes Ergebnis kämpfen zu können.“

    Unabhängig vom Rennausgang zieht der Amerikaner bereits jetzt ein positives Fazit seiner ersten Le-Mans-Woche.

    „Für mich ist diese Woche schon jetzt ein Erfolg. Ich habe das Gefühl, meinen Rhythmus gefunden zu haben, und gehe mit viel Selbstvertrauen ins Rennen. Manchmal steht man sich selbst im Weg, und das wirkt sich auf die Leistung aus. Doch indem ich mich mit den schnellsten Bronze-Fahrern messen konnte und dabei gute Entscheidungen getroffen habe, habe ich vor allem mir selbst bewiesen, dass ich hierhergehöre.“

    Bild (c) Aston Martin Press Materials

  • Große Namen verpassen nach hektischem Qualifying Hyperpole

    Große Namen verpassen nach hektischem Qualifying Hyperpole

    Das zweite Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans hielt einige große Überraschungen bereit, da sich weder die beiden Werks-Peugeots noch der Titelverteidiger, der Ferrari #83 von AF Corse, einen Platz unter den Top 15 sichern konnten. Damit verpassen sie die Hyperpole-Sessions am Donnerstag und gehen von ihren heute festgelegten Startpositionen ins Rennen.

    Da den Teams nur 30 Minuten zur Verfügung standen, um eine schnelle Runde zu setzen, verlief die Session entsprechend hektisch, wobei sich die schnellsten Zeiten im Minutentakt verschoben. Am Ende setzte sich der Alpine #35 von Ferdinand Habsburg mit einer Zeit von 3:23,135 an die Spitze – drei Zehntel schneller als die Pole-Zeit des Vorjahres.

    Zweit- und drittschnellste waren die beiden Cadillacs von Hertz Team JOTA (#12) und Wayne Taylor Racing, was einmal mehr unterstreicht, dass es dem US-Hersteller auf dem Circuit de la Sarthe nicht an Ein-Runden-Tempo mangelt.

    Genesis Magma Racing feierte derweil ein gelungenes Le-Mans-Qualifying-Debüt mit beiden Fahrzeugen. Die GMR-001 mit den Startnummern 19 und 17 belegten die Plätze elf und 13 und ziehen damit beide in die Hyperpole ein.

    McLaren in der LMGT3 im Hintertreffen

    Die wohl größte Überraschung im LMGT3-Qualifying war das Aus für beide McLaren von Garage 59, die sich nicht für die Hyperpole qualifizieren konnten. Die Fahrzeuge mit den Startnummern 10 – der Sieger von Spa – und 58 belegten lediglich die Plätze 17 und 23 und starten das Rennen am Samstag entsprechend aus dem Mittelfeld bzw. hinteren Feld.

    Angeführt wurde die Session von der #34 des Racing Team Turkey by TF (Corvette) mit Peter Dempsey, Salih Yoluç und Charlie Eastwood, die den #77 Ford von Proton Competition mit Powell/Tuck/Priaulx um zwei Zehntelsekunden knapp hinter sich ließ.

    In der LMP2-Kategorie verpassten ausschließlich Pro-Am-Teilnehmer den Sprung unter die Top 15, während sich alle Pro-Fahrzeuge sicher für die Hyperpole qualifizieren konnten. Betroffen waren die #44 Proton Competition, #25 Algarve Pro Racing, #48 RD Limited und #3 DKR Engineering.

    Am Mittwochabend um 22:00 Uhr Ortszeit folgt ein zweistündiges Nachttraining, bevor die Fahrer am Donnerstag ab 20:00 Uhr in der Hyperpole um die Pole-Position kämpfen. Die finalen Ergebnisse könnt ihr hier nachlesen.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • FP1: Cadillac setzt im ersten Training von Le Mans die Bestzeit

    FP1: Cadillac setzt im ersten Training von Le Mans die Bestzeit

    Cadillac hat bei der 94. Auflage der 24 Stunden von Le Mans bereits im ersten freien Training ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Nach der dreistündigen Auftaktsession führte der Cadillac V-Series.R mit der Startnummer 38 die Zeitenliste an, gefolgt vom Schwesterfahrzeug mit der Nummer 101 von Wayne Taylor Racing.

    Die Bestzeit der Session markierte Earl Bamber mit einer Runde in 3:23,786 Minuten. Der Neuseeländer fuhr die Zeit auf seiner vorletzten Runde auf dem 13,6 Kilometer langen Circuit de la Sarthe. Damit blieb er lediglich eine halbe Sekunde über der Pole-Zeit des Vorjahres, die ebenfalls von einem Cadillac V-Series.R erzielt worden war.

    „Wir haben uns vor allem auf die Rennvorbereitung konzentriert – Reifennutzung, Longruns und ähnliche Aspekte“, erklärte Bambers Teamkollege Jack Aitken. „Insgesamt verlief die Session sehr positiv und wir sind mit der aktuellen Fahrzeugbalance zufrieden. Es ging hauptsächlich um Feinarbeit und kleinere Anpassungen, um das Paket weiter zu optimieren.“

    Bambers Bestzeit ragte deutlich heraus: Kein anderer Fahrer kam bis auf 1,5 Sekunden an seine Marke heran. Die zweitschnellste Runde ging an den Schwester-Cadillac von Ricky Taylor, Jordan Taylor und Felipe Albuquerque mit der Startnummer 101.

    Auf Rang drei folgte der BMW mit der Nummer 20 von René Rast, knapp vor dem dritten Cadillac, den Will Stevens auf Platz vier brachte. Für den Titelverteidiger AF Corse verlief die Session hingegen nicht ohne Zwischenfall: Yifei Ye rutschte gegen Ende des Trainings in Mulsanne ins Kiesbett und schlug anschließend in die Reifenstapel ein. Trotz des heftigen Einschlags konnte der Chinese den Ferrari aus eigener Kraft zurück an die Box bringen.

    Pin vor Estre in der LMP2

    In der LMP2-Klasse setzte Doriane Pin bei ihrer Rückkehr nach Le Mans nach zweijähriger Pause ein Ausrufezeichen. Die Französin fuhr im Oreca 07 des Duqueine Teams mit der Startnummer 30 eine Bestzeit von 3:35,248 Minuten und war damit sieben Zehntelsekunden schneller als Porsche-Werksfahrer Kévin Estre im TDS-Racing-Oreca mit der Nummer 14.

    Für Proton Competition verlief die Session dagegen enttäuschend. Der Oreca 07 mit der Startnummer 9 schied bereits nach neun Runden aus, nachdem ein Defekt an der Aufhängung Fahrer Harry King ins Schleudern geraten ließ. Der Brite schlug in die Leitplanken ein und konnte nicht mehr ins Geschehen eingreifen.

    Lexus an der Spitze der LMGT3-Klasse

    In der LMGT3-Kategorie sicherte sich der Lexus RC F GT3 des Akkodis ASP Teams mit der Startnummer 78 die Bestzeit. Jack Hawksworth umrundete den Kurs in 3:55,737 Minuten.

    Augusto Farfus fehlte im BMW M4 GT3 Evo mit der Startnummer 31 lediglich eine Zehntelsekunde auf die Spitze. Sein Markenkollege Sean Gelael brachte den zweiten WRT-BMW mit der Nummer 46 auf Rang drei. Dahinter folgte das Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 31, das nur eine Tausendstelsekunde langsamer war.

    Weiter geht es am Mittwochabend mit den Qualifyings. Je eine 30-minütige Session entscheidet über die Startplätze für LMGT3 und LMP2 sowie für die Hypercar-Klasse. Nur die jeweils fünfzehn Schnellsten ihrer Kategorie qualifizieren sich für die Hyperpole-Shootouts am Donnerstag.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Aston Martin an der Spitze am Testtag

    Aston Martin an der Spitze am Testtag

    Das Aston Martin Thor Team sorgte beim offiziellen Testtag zu den 24 Stunden von Le Mans 2026 für eine kleine Überraschung und erzielte in der zweiten von zwei jeweils dreistündigen Sessions die Bestzeit des Tages. Der Brite Tom Gamble fuhr im Aston Martin mit der Startnummer 007 eine Runde in 3:26,293 Minuten und war damit lediglich fünf Hundertstelsekunden langsamer als die Bestmarke des Testtags 2025.

    Die zweitschnellste Zeit ging an den Toyota mit der Startnummer 8, der in 3:26,401 Minuten umrundete. Für den japanischen Hersteller verlief der Testtag jedoch nicht ganz reibungslos: Zu Beginn der ersten Session kollidierte ein außer Kontrolle geratener APR-LMP2-Prototyp mit dem GR010 Hybrid. Dabei wurde Fahrer Ryo Hirakawa kurzzeitig durchgeschüttelt, blieb jedoch unverletzt. Mit der zweitschnellsten Tageszeit zeigte Toyota anschließend, dass das Team weiterhin zu den Favoriten zählt.

    Cadillac und Alpine komplettierten die Top Sechs. Der Cadillac mit der Startnummer 12 lag dabei vor den Alpine-Fahrzeugen mit den Nummern 35 und 36 sowie dem Cadillac mit der Nummer 101.

    In der LMP2-Klasse war der IDEC Sport Oreca 07 mit der Startnummer 28 das schnellste Fahrzeug. Der Niederländer Job van Uitert sicherte dem Team die Bestzeit. Auf Rang zwei folgte der TDS-Racing-Oreca von Mathias Beche, dicht gefolgt von Matthieu Vaxivière im AF-Corse-Fahrzeug mit der Startnummer 183.

    In der LMGT3-Kategorie belegten Ferrari, Porsche und Corvette die ersten drei Plätze. Der AF Corse Ferrari 296 GT3 mit der Startnummer 54 setzte sich mit einer Bestzeit von 3:56,646 Minuten knapp an die Spitze. Der Manthey-DK-Engineering-Porsche mit der Startnummer 91 lag lediglich neun Tausendstelsekunden zurück, während die TF Sport Corvette mit der Startnummer 33 den dritten Platz belegte.

    Der Action geht am Mittwoch, den 10. Juni mit dem ersten freien Training weiter.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • Pesage: Le Mans bereit für die Rennwoche

    Pesage: Le Mans bereit für die Rennwoche

    Mit der traditionellen öffentlichen technischen Abnahme (le pesage) im Stadtzentrum ist an diesem Wochenende der Startschuss für die 24 Stunden von Le Mans gefallen. Während die Fans die diesjährigen Fahrzeuge erstmals aus nächster Nähe erleben konnten, nahmen die technischen Kommissare jedes Detail der Rennwagen genau unter die Lupe, um die vollständige Einhaltung des Reglements sicherzustellen.

    Auf der Strecke beginnt die Action am Sonntag, 7. Juni, mit zwei jeweils dreistündigen Testsessions. Dabei haben die Fahrer erstmals seit dem Rennen im vergangenen Jahr wieder die Gelegenheit, den kompletten Circuit de la Sarthe zu befahren. Die erste Session startet um 10:00 Uhr Ortszeit, die zweite folgt um 14:00 Uhr.

    Bilder © Endurance Archive (Walter Schruff)

  • 24h Le Mans 2026: Teams, Klassen, Favoriten – unsere große Vorschau

    24h Le Mans 2026: Teams, Klassen, Favoriten – unsere große Vorschau

    Endlich ist es so weit, die 24h Le Mans 2026 stehen in den Startlöchern. In unserer großen Vorschau berieten wir Euch umfassend vor.

    Die 24 Stunden von Le Mans sind das große Highlight im Motorsport-Jahr und auch 2026 gibt es viel zu berichten. In dieser XXL-Vorschaufolge blicken wir auf das Rahmenprogramm, die Wasserstoff-Showcars, die Gaststarter, die Sonder-Lackierungen und die Details auf der Starterliste.

    Ergänzende Informationen zum Rennen und zum Zeitplan gibt es hier auf einen Blick. Auf unserem Discord könnt Ihr während der gesamten Le Mans-Woche in Kontakt bleiben und Eure Erfahrahrungen teilen. Die Links zum neuen Buch „Die Helden der langen Nacht – Abenteuer beim 24-Stunden-Rennen“ findet Ihr hier.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Emotionale Höhepunkte aus der Le Mans-Historie

    Emotionale Höhepunkte aus der Le Mans-Historie

    Mit großen Schritten kommen die 24 Stunden von Le Mans näher und wir nutzen diesen Moment um emotional zurückzublicken. David und Tobias sprechen über ihre persönlichen Höhepunkte aus der Le Mans-Historie.

    Wenn wir an Le Mans denken hat jeder seine eigenen Hoch- und Tiefpunkte, die sofort in Erinnerung kommen – so auch bei uns. In dieser Folge geben wir einen persönlichen Rückblick auf unsere Höhepunkte an der Sarthe.

    Abgerundet wird das ganze durch einen weiteren Einblick in das neue Erstleser-Buch von Tobias „Die Helden der langen Nacht – Abenteuer beim 24-Stunden-Rennen“. Dieses kann ab sofort vorbestellt werden. Alle Infos und Links gibt es hier auf einen Blick.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.

  • Langstrecke für Kids: „Die Helden der langen Nacht“

    Langstrecke für Kids: „Die Helden der langen Nacht“

    Wer schon einmal nachts an der Strecke stand, weiß: Ein 24‑Stunden‑Rennen ist für Kinder mindestens so geheimnisvoll wie für uns Erwachsene. Zwischen grellem Flutlicht, Motorensound und Boxenstopps entsteht diese ganz eigene Stimmung, in der Minuten gleichzeitig rasen und stillstehen. Genau diese Atmosphäre wollte ich in ein Kinderbuch holen – verständlich, spannend und geeignet für Erstleser ab etwa sechs Jahren.

    Mit „Die Helden der langen Nacht – Abenteuer beim 24‑Stunden‑Rennen“ ist jetzt mein erstes Kinderbuch erschienen, das genau dort spielt, wo wir uns mit Endurance Archive zuhause fühlen: an einem legendären 24‑Stunden‑Rennen. Im Mittelpunkt steht Marco, der bei seiner Oma ein altes Rennplakat findet und mit ihr spontan an die Strecke fährt. Zwischen Boxengasse, Tribüne und langer Nacht entdeckt er eine Welt, in der nicht nur Rundenzeiten zählen, sondern vor allem das Zusammenspiel des gesamten Teams.

    Was Kinder in der Boxengasse lernen können

    Langstreckenrennen sind perfekte Lehrstücke für Werte, die im Alltag von Kindern eine große Rolle spielen: Teamarbeit, Rücksicht und Konzentration. Wenn ein Auto nachts zum Boxenstopp hereinkommt, müssen Mechaniker, Ingenieure und Fahrer einander vertrauen – sonst geht nichts. Marco erlebt im Buch, wie im Hintergrund viele Menschen zusammenarbeiten und gemeinsam ein 24‑Stunden‑Rennen möglich machen. Er merkt dabei, dass Fehler passieren dürfen und wie wichtig es ist, fair und rücksichtsvoll miteinander umzugehen.

    Mir war wichtig, dass Motorsport im Buch nicht nur Kulisse ist, sondern ein Umfeld, in dem Verantwortung, Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit eine echte Rolle spielen. Kinder sollen mitfiebern können – und gleichzeitig ganz nebenbei mitnehmen, was ein Team stark macht.

    Die Rückseite vom neuen Kinderbuch für Erstleser: Die Helden der langen Nacht - Abenteuer beim 24-Stunden-Rennen

    Für Fans, Familien und kleine Nachteulen

    Das Buch richtet sich an Kinder im Erstlesealter und an Familien, die ihre Begeisterung für Langstrecke weitergeben möchten. Ob als Vorlesegeschichte vor dem nächsten Rennwochenende oder als erstes „eigenes“ Buch für junge Leserinnen und Leser. Mein erstes Kinderbuch soll Lust aufs Lesen machen und zeigen, warum wir diese lange Nacht an der Strecke so lieben.

    „Die Helden der langen Nacht – Abenteuer beim 24‑Stunden‑Rennen“ erscheint am 8. Juni 2026 als eBook und kann auf allen Plattformen vorbestellt werden. Die Print-Ausgabe ist bereits bei den großen Online‑Plattformen erhältlich und kann auch im örtlichen Buchhandel auf nachfrage bestellt werden. Wer mehr erfahren oder das Buch bestellen möchte, findet weitere Infos und alle Bestelllinks auch auf meiner Autorenseite tobias-schreibt.de.

  • Mercedes siegt, Verstappen scheitert und ein BMW-Kombi dominiert am Nürburgring

    Mercedes siegt, Verstappen scheitert und ein BMW-Kombi dominiert am Nürburgring

    Die 24 Stunden vom Nürburgring 2026 waren ein Fiebertraum voller Ereignisse und Geschichten. In dieser Folge blicken wir zurück auf die Sieger, die Verlierer und die großen Momente.

    Mercedes konnte sich nach zehn Jahren wieder in den Büchern des Nürburgrings verewigen. Anders als erwartet, jedoch nicht in Person von Max Verstappen und seinen Teamkollegen. Abseits der Spitze gab es zudem noch so einige Kuriositäten und Highlights, über die es zu sprechen lohnt.

    Im zweiten Teil kommt David zu Wort und gibt ein kleines Update. Anlass ist ein junger Deutscher, der in Laguna Seca mit dem Privat-Porsche ein spektakuläres Rennen ablieferte. Abgerundet wird diese Folge durch die Vorstellung von Tobias Debüt-Werk: Die Helden der langen Nacht – Abenteuer beim 24-Stunden-Rennen.

    Habt Ihr Fragen, Vorschläge und Ideen zur Sendung? Schreibt uns gern eine E-Mail an podcast@endurance-archive.de und wir nehmen diese in eine der nächsten Folgen mit auf.